Archiv des Autors: Michael Stahmann

29. August 2017

Die Mäander der Sieg – Im Siegtal zwischen Dattenfeld und Schladern

Reisebericht von Corinna Ulbig

Frosch Regional-Tour am 19. August 2017

Nach fünf Regionalwandertouren im Koblenzer Raum mit dem Guide Peter Ritzheim, war es an der Zeit für mich, auch mal etwas Neues auszuprobieren: es sollte mit dem studierten Geografen Michael Schulze an die Sieg gehen.

Das Wetter meint es gut – als wir uns zu 9 Frauen und 2 Männern zum pünktlichen Abmarsch mit Michael um 10:45 Uhr auf dem kleinen Bahnhof Dattenfeld einfinden. Dieses Mal kommen die Teilnehmer aus Basel, Göttingen, Dortmund, Köln und Bonn und sind zwischen Anfang 40 und Mitte 50 jung.

Sogleich geht es zu einem Ortsrundgang, da dieser beschauliche Ort an der Sieg neben einer alten, jetzt restaurierten Burg auch noch die einzige Kirche mit Doppeltürmen in der Region, den Siegtaldom, zu bieten hat. Einen kurzen Moment der Stille im Dom lassen wir uns nicht nehmen.

An der Sieg entlang beobachten wir etliche Kanus – teilweise bei ihren “Mutproben“ an kleineren Stromschnellen.

Auf abenteuerlich anmutenden Pfaden geht es im Steilhang bergauf – immer wieder lugt die Sieg tief unten hervor.

Dann am Altarm der Sieg entlang, an Feuchtwiesen und Auenbereichen vorbei zu unserer Halbzeitrast unter einer alten Eiche.

Kurz zuvor zieht ein in der Landschaft auftauchender Frühkölschstand einige Mitwanderer wohl magnetisch an. Sie schließen jedoch rechtzeitig zur Pause und weiteren Ausführungen vom Guide wieder auf. Michael ist bestens vorbereitet und hat sogar Karten und Anschauungsmaterial für uns dabei mit deren Hilfe er uns das Mäandern der Sieg und ihre Begradigung erklärt. Auch über Hohlwege konnte ich etwas lernen. Immer wieder spürt man, dass er mit ganzem Herzen dabei ist und sein Wissen mit uns teilen möchte. Kein Wunder – sein Hobby ist auch sein Beruf!

Der folgende Anstieg zum Kolbenberg ist so steil, dass es seitlich Seile zum “Hochziehen“ gibt.

Das Tempo aber bei der ganzen Tour ist eher gemütlich, so dass niemand Probleme haben dürfte, bei Michael mitzuhalten. Kurze Pausen werden immer wieder zwischendurch eingelegt, wenn es wieder etwas Interessantes zu erklären gibt.

Über kurvenreiche schmale Pfade und idyllische Wiesenwege geht es schließlich zum vorletzten Anstieg – zur Burg Windeck bzw. den Überresten davon.

Während wir den fantastischen Ausblick auf das Siegtal und seine Flussschleifen genießen dürfen, bedient Michael ein weiteres Mal mit Hintergrundwissen und mitgebrachten Bildern der Burg früher unsere Neugier.

Einen letzten Anstieg später erblicken wir die Burg aus anderer Perspektive, nämlich gegenüber – vom höchsten Punkt der Tour oberhalb von Schladern.

Fast pünktlich erreichen wir gegen 16:00 das Ziel unserer Tour – den avantgardistischen Biergarten Elmores auf dem alten Kupferwerksgelände in Schladern. Wer ihn nicht kennt, sollte ihn unbedingt einmal besuchen, er ist wirklich sehenswert. Hier finden auch regelmäßig kulturelle Events von Kleinkunst über Kreativwerkstatt bis zu Konzerten statt.

Diese Idee haben an solch sonnigem Tag natürlich nicht nur wir, so dass man sich kaum vorstellen kann, noch ein nettes gemeinsames Plätzchen zu finden. Doch Michael hatte es geschafft, vorher für uns 2 beliebte Terrassentische mit wunderbarem Blick auf den Wasserfall zu reservieren.

Bei einem kühlen Getränk und einer leckeren Kleinigkeit zu  essen entspannen und genießen wir vollkommen.

Zurück geht’s vom Bahnhof Schladern dann in 2 Minuten wieder zum Ausgangspunkt Dattenfeld.

Ich für meinen Teil denke auf der Rückfahrt, dass Frosch wirklich ein gutes Händchen bei der Auswahl seiner Guides hat oder ist es nur Glück??

Danke an Michael für die interessante Tour und auch an die netten Mitwanderer.

Corinna Ulbig

29. August 2017

Kultur und Sonne in Kampanien

Reisebericht von Isa – Juli 2017

FROSCH Reiseziel Sportclub in Marina di Casal Velino, Italien

Nach zwei Stunden Flug, zwei Stunden Warten und weiteren zwei Stunden Fahrt in dem Kleinbus erreichten wir das Hotel Il Tempio, am Ortsrand von Marina Casal Velino gelegen.

Hotel:

Die Hotelanlage hat einen Pool und einen hoteleigenen Strandabschnitt. Die Schirme und Liegen sind kostenlos, genauso wie Beachvolleyball, Tischtennis und ein Kicker. Auf dem Gelände ist noch Blue Soul beheimatet, der Kooperationspartner, der die Ausflüge organisiert und verschiedene Wassersportarten zum Verleih anbietet: Surfen, Kajak, SUP und Katamaran.
Gegessen wird in dem großen Speisesaal. Morgens gibt es ein großes Frühstücks¬buffet, dass sowohl den italienischen Appetit nach Croissants und Cappuccino bedient, als auch den Hunger der Frosch Gäste nach Müsli, Obst und Wurst erfüllt. An der Hotelbar ebenso am Strandrestaurant Lido wird nicht bar bezahlt, sondern mit einer hauseigenen Zahlkarte, die man vorher an einem Automaten aufladen muss.

Von dem Restaurant aus hat man einen tollen Ausblick über den Pool auf das Meer. Morgens konnten wir das Frühstück auf der Terrasse am Pool genießen. Abends gibt es mehrere Gänge damit auch garantiert jeder satt wird. Fisch, Fleisch und Pasta wechseln sich täglich ab, oft wird beides angeboten. Dazu gibt es immer ein reichhaltiges Salatbuffet.

Ausflüge:

Ein Ausflug nach Neapel lohnt sich auf jeden Fall. Frosch organisiert einen Shuttlebus zum nahegelegenen Bahnhof von Ascea. Von dort geht es in knapp zwei Stunden nach Neapel. Was in Münster die Fahrräder sind, sind in Neapel die Motorroller. Überall rollen sie selbst durch die schmalsten Gassen. Nur mit den Parkplätzen ist es genauso schwierig.

Die Metropolregion Neapel hat bis zu 4,4 Millionen Einwohner und ist somit das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Süditaliens. Zahlreiche Orte wie z. B. Pompeji wurden eingemeindet.
Angeblich wurde die Pizza in Neapel erfunden. Daher war für mich als großer Pizzafan der Besuch der ältesten Pizzeria Pflicht: seit 1780 gibt es die Pizzeria www.brandi.it. Im Gastraum sieht man auf einem LED Bildschirm wechselnd die Fotos zahlreicher Prominenter, die dort schon gespeist hatten. Ob die wohl genauso enttäuscht waren wie ich? Ein Blick auf ein Bewertungsportal bestätigte mir, dass die hauseigene Brandi-Pizza nicht dem deutschen Geschmack entspricht.

Die Fahrt zur Amalfi Küste ist Pflicht. Von Frosch werden zwei verschiedene Wandertouren angeboten. Wir haben uns für die Route von Ravello nach Amalfi entschieden. Sie ist traumhaft schön. Bis zur Mittagspause wanderten wir am Berg entlang, ohne wirklich Höhenmeter zu machen. An den Brunnen am Wegesrand konnten wir unsere Wasserflaschen mit dem kalten Nass auffüllen. Daher reicht eine kleine Wasserflasche zum nachfüllen. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir in Pontone das Ristorante San Giovanni. Mit leckerer Pizza und einem kühlen Erfrischungsgetränk stärkten wir uns für die zweite Hälfte der Wanderung. Entlang des Weges hatten wir immer wieder einen fantastischen Ausblick auf Amalfi und die Küste. Zahlreiche Zitronenbäume säumen den Weg. Die besonders große Amalfi Zitrone ist berühmt für das intensive Aroma, seinen fast süßlichen Geschmack und den hohen Vitamin C Gehalt.

Nach der Pause ging es dann Richtung Amalfi weiter. Auf den gut ausgebauten Wanderwegen passierten wir einige rauschende Wasserfälle. Im Mühlental gingen wir hinab vorbei an den zahlreichen Ruinen der ehemals 40 Mühlen. Nur eine Papiermühle ist heute noch in Betrieb und diese liefert angeblich das Papier für den Papst. In Amalfi selbst hatten wir noch eine gute Stunde Zeit, um durch den Ort zu schlendern, Souvenirs einzukaufen und das hier besonders leckere Zitroneneis zu probieren. Mit dem Boot ging es dann die letzten Kilometer nach Salerno, wo der Bus auf uns wartete.

SPORT:

Da wir ja eine Sportreise gebucht hatten, durfte auch der Sport nicht zu kurz kommen. BlueSoul bot ein Schnupperkurs für Surfen und SUP an. Wenn man beim SUP zum ersten Mal auf dem Brett steht, ist selbst die kleinste Welle schon eine Herausforderung.

Wegen dem für Anfänger zu starkem Wind und vor allem wegen der hohen Wellen sind wir zum Schnuppersurfen mit dem Bus ein paar Minuten zu einer nahegelegenen Flussmündung gefahren. Unter der Aufsicht und den Anweisungen der BlueSoul-Teamer haben wir dann unsere ersten Versuche gestartet.

Immer wieder schön sind die vielen verschiedenen Mountainbiketouren, die von den Teamern angeboten werden. Besonders mochte ich die Touren entlang der Olivenhaine, vorbei an duftenden Sträuchern und blühendem Oleander. Wie zufällig fanden wir in jeder Pause ein nettes CafĂ© und belohnten unsere Anstrengung mit einem leckeren Cappuccino oder (und) einem großen Eis.

Für Kulturinteressierte empfehle ich unbedingt den Ausflug nach Pompeji. Unglaublich, wie gut die über 2000 Jahre alten Ruinen noch erhalten sind. Ich kann sehr gut nachempfinden, wie die Leute damals gelebt und gearbeitet haben. Ob die Pompejer in diesem Ofen auch schon Pizza gebacken haben?

Abends nach dem Abendbrot boten uns die Teamer ein abwechslungsreiches Programm. Toll fand ich die Dia-Show über die Amalfiküste. Sie machte uns den Ausflug richtig schmackhaft. Sportlich wurde es noch mal am Kicker. Bei dem Kickerturnier kamen wir richtig ins schwitzen. Dies lag allerdings eher daran, dass an dem Abend ein tropischer Wind mit ca. 28 Grad über Süditalien wehte. Leider war es einen Tag später bei der Beachparty schon wieder deutlich frischer.

Leider gingen die schönen Tage viel zu schnell vorbei. Der Blick auf die Wetter App machte uns die Rückreise noch schwerer. Für Deutschland war viel Regen angekündigt, den sie in Süditalien sehnlichst vermissen. Vielen Dank noch mal an die Frosch- und BlueSoul-Teamer, die uns mit ihrem Engagement den Urlaub zusätzlich verschönten.

23. August 2017

RheinBurgenWeg – Panoramatour mit Peter Ritzheim am 19.8.2017

Reisebericht von Corinna Ulbig

Frosch Regional-Tour  am 19. August 2017

Nach ein paar saumäßig verregneten Tagen, schien pünktlich zu der von mir gebuchten Panoramatour auf dem RheinBurgenWeg zwischen Boppard und St. Goar die Sonne.

Für mich war es die 5. Tour mit Peter Ritzheim und – wenn ich ehrlich bin –  buchte ich sie wegen ihm!!  Er ist ein perfekter und unterhaltsamer Organisator, der in seiner wunderschönen Heimat Koblenz eine ganze Reihe von abwechslungsreichen Touren ausgearbeitet hat.

Treffpunkt sollte pünktlich um 9:51 (!!) – nach Ankunft der Züge am kleinen Bahnhof in Boppard-Hirzenach sein. Ich fand die Gruppe gleich, jedoch von Peter keine Spur, was sehr ungewöhnlich war. Wie sich dann herausstellte, musste er dieses Mal gleich zu Beginn schwitzen und noch einige Telefonate führen, da angemeldete Teilnehmer nicht da waren. Ihre Abmeldung war wohl nicht richtig kommuniziert worden. So hatte sich die Gruppe wohl kurzfristig auf 14 Teilnehmer reduziert, 7 Frauen und 7 Männer (im Alter zwischen 40 und 60 Jahren) – zum 1. Mal kein Frauenüberschuss! Für mich bemerkenswert war, wie weit sie teilweise angereist kamen: Wiesbaden, Darmstadt, Mainz, Bonn, Köln, Siegburg, Essen, Münster, Bielefeld, Paderborn, Wetzlar. Einige hatten gleich ein ganzes Wochenende Auszeit draus gemacht und sich im Hotel bzw. auch Campingplatz einquartiert. Vielleicht auch, weil Peter schon in der Ausschreibung auf eine Kombinationsmöglichkeit mit einer Tour am Folgetag hingewiesen hatte. Oder einfach, um die Schönheiten des Mittelrheintales ausgiebiger genießen zu können.

Nach der gewohnt herzlichen Begrüßung aller Teilnehmer durch Peter (ich sah sofort einige bekannte Gesichter der “Peter-Fan-Gemeinde“), ging es gleich zum ersten happigen Anstieg. Vorneweg strammen Schrittes Peter, ich konnte kaum folgen….hatte er schon wieder mehr geübt als ich?? Oben angekommen wurde natürlich auf alle gewartet und auch evtl. aufkommende Sorgen der Langsameren genommen. Peter wartet an jeder Abbiegung und jeder solle sein eigenes Tempo gehen und sich nicht von ihm gedrängt fühlen. Während wir noch verschnauften, hatte er schon wieder Puste, sich ausgiebig vorzustellen. Außerdem machte er uns glauben, dass wir nun schon die Mehrzahl der Höhenmeter geschafft hätten. Das bekam er dann bei jedem der 3 noch  folgenden Anstiege natürlich von uns “auf’s Butterbrot“ geschmiert!

Die Höhenmeter hatten sich aber gelohnt, gab es doch ab jetzt alle paar Meter einen Ausblick auf’s Rheintal schöner als den anderen.

Und zusätzlich noch von Peter die ein oder andere nette Geschichte über die Burgen zweier verfeindeter Brüder, eine Liebesgeschichte um den Kampf zweier Ritter um eine Frau – während wir uns Bilder davon machen konnten und die Aussicht genossen.

Über idyllische Wege, teilweise eng an der Hangkante entlang eröffneten sich noch einige grandiose Ausblicke für uns. Da Peter uns für 14:30 die Kaffeepause avisiert hatte, hörte man auf den unzähligen Stufen hoch in Richtung Schloß Rheinfels außer dem Keuchen der Mitwanderer auch verstärkt Schreie nach “Käääsesaaahne“, “Kaffeeeeeee“ und auch “Kuuuuchen“!! Sie wurden erhört und unsere Anstrengung belohnt!!! (wieso hatte Peter es eigentlich geschafft, uns trotz des halbstündigen verspäteten Abmarschs pünktlich hierher zu bringen??) Nun waren wir gespannt, wo wohl die Reservierung in dieser wunderschönen Burganlage für eine Wandergruppe sein würde?? Peter verschwand kurz allein im Restaurant. 5 Minuten später saßen wir am besten Platz der Aussichtsterrasse, wurden überaus freundlich und schnell bedient (sahen wir wirklich so ausgehungert aus??) und fragten uns mal wieder – welche Beziehungen hat er da spielen lassen??!!

Hier wollten wir eigentlich nicht mehr weg – der Ausblick traumhaft, der Kuchen ein Gedicht und die Stimmung ausgelassen! Doch wir hatten noch 1,5 Stunden vor uns bis zur Schlusseinkehr, für die wir hier schon unsere Essenswünsche vorbestellen konnten. Dies sollte das Highlight der Tour sein, das Ausflugslokal Maria Ruh mit Blick auf den sagenumwobenen Loreleyfelsen. Aber Schloss Rheinfels konnte für mich eigentlich nicht mehr getoppt werden. Doch auch dort wurden wir erstens wieder super freundlich empfangen und zu den besten Plätzen geführt und zweitens – ja, tatsächlich erneut eine beeindruckende Aussicht.

Das Wetter hielt zum Glück bis wir uns auf den Rückweg von hier zum Bahnhof nach St. Goar machten. Doch dann hatten sich doch mal die Wettergötter gegen uns verschworen. Es fing an zu regnen und wir wurden alle noch nass auf den letzten Metern. Unserer Stimmung konnte das jedoch keinen Abbruch tun. Hatten wir doch einen wunderbaren Tag zusammen verbracht, der mit Anstrengung auf tollen Pfaden, super Ausblicken, netten Gesprächen, viel Lachen und auch kulinarisch einiges zu bieten hatte.

Zur Verabschiedung bekamen wir alle noch eine kleine Erinnerung an die schöne Wanderung von Peter geschenkt, was er sich bei keiner Wanderung nehmen lässt.

Was, das wird jetzt nicht verraten….man munkelt, manch einer hat sich schon deswegen einen neuen Kühlschrank gekauft!

Vielen Dank an Peter für die abwechslungsreiche Tour und auch an die – wie jedes Mal – sehr nette Truppe!

Corinna Ulbig

23. August 2017

Vesuv, Pompeji und Amalfi Küste – Kampanien im Juni 2017

Reisebericht von Andreas B.
Reiseziel Frosch Sportclub in Marina di Casal Velino, Italien

Urlaub am Fuße des Vesuv

Der Frosch-Sportclub Il Tempio bietet eine attraktives und abwechslungsreiches Angebot aus Sport, Strand und Kultur. Von daher haben wir uns dieses Jahr für Italien entschieden.
Um möglichst viel schon von dem ersten Tag zu haben sind wir schon morgens um kurz nach 6 Uhr in Düsseldorf ab geflogen um zwei Stunden später in Neapel zu lan-den. Mein Traum, um 11 Uhr am Strand und in der Sonne zu liegen verzögerte sich, da wir erst um diese Uhrzeit vom Flughafen abgeholt wurden. Knapp zwei Stunden fuhren wir, am Vesuv und der Amalfi Küste vorbei, durch die grün bewachsenen Berge nach Marina Casal Velino.

Mit einem freundlichen Lächeln wurden wir von der Teamleiterin Steffi begrüßt. Da die Zimmer noch nicht fertig waren sind wir zunächst in das zum Hotel gehörende Strandrestaurant Lido gegangen und eine leckere Pizza gegessen. Danach konnten wir aufs Zimmer. Unser Hotelzimmer hat ein richtiges Doppelbett, eine Klimaanlage und einen Fernseher mit nur italienischen Sendern. Der Urlaub konnte beginnen.

Vorbei am Pool stürmten wir als erstes ins Meer. In den ersten Tagen war es windstill und gab kaum Wellen. Nach ein paar Tagen wurde es windiger, was die Surfer sehr erfreute. Auch die Wellen wurden größer und das Wasser kühlte leider deutlich auf circa 21° ab. Die auf dem Hotel Strand gelegene Wassersport Station wird von dem Frosch-Partner Blue Soul betrieben. Sie bieten das gesamte Wassersportprogramm an und organisieren die Ausflüge z.B. zum Vesuv, Pompeji und zur Amalfiküste.

Da wir eine Sport Reise gebucht hatten sind wir fast jeden Tag mit dem Mountainbike los gefahren. Teamerin Janine hat uns hervorragend durch die Berge geführt und zielsicher die schönsten CafĂ©s und Eisdielen gefunden. Zweimal sind wir auf eigene Faust losgefahren und haben von Janine gute Tipps für die Strecken erhalten. In dem Frosch Reisebuch sind 18 Touren ausgearbeitet. Hier in Kampanien führen alle Touren über asphaltierte Straße. Von der kinderleichten Einführungstour bis zur Profirunde über 60 km Strecke und 1000 Höhenmeter ist alles dabei. Unterwegs gibt es immer wieder Brunnen mit kühlem Grundwasser an dem wir unsere Trinkflaschen auffüllen konnten.

Die Einführungstour geht nach Acciaroli und ist auch von ungeübten Radlern gut zu schaffen. Angesteuert wird eine Eisdiele mit wirklich leckeren Eis. Nach Ceraso hat die Route eine angenehme Steigung. Die Anstrengung wird belohnt mit einem schönen Ausblick über das Tal bis zur Küste. Über Santa Barbara geht ist dann durch die Olivenhaine zurück. Etwas steiler geht es über Ascea und Terradura, wer mag, kann die Tour über Mandia verlängern. Die anstrengst du Tour für uns war der etwas steilere Anstieg nach Polica. Hast du diesen Berg geschafft geht es erst mal den Bergkamm ohne größere Steigungen entlang. Durch die fast verlassene gespenstisch anmutende Ortschaft Celso geht es weiter nach Galdo und schließlich eine lange, frisch geteerte Straße bergab zurück zum Hotel.

Bei Google Maps kann man übrigens die Touren wunderbar nachvollziehen mit genauen Angaben zur Streckenlänge, Höhenmetern und Steigungen.

Sehr schön ist auch die Tour über Ascea nach Catona. Hast du die fast 800 Höhenmeter erst einmal geschafft, brauchst du es dann über Mandia und Santa Barbara viele Kilometer nur noch runterrollen lassen.

Empfehlenswert sind auf jeden Fall auch die Ausflüge, die von Blue Soul angeboten werden. Wir haben einen Ausflug zum Vesuv gemacht. Die fast zwei stündige Anreise mit dem Bus ist noch angenehm. In einem Film wurde uns die Situation in Pompeji vor und während des Vulkanausbruchs beschreiben, während sich der Bus die Serpentinen zum Parkplatz hochschlängelte. Die letzten 200 Höhenmeter sind wir zu Fuß hoch gewandert und haben den tollen Ausblick auf die Metropolregion von Neapel genießen können. Nachmittags sind wir dann durch die Ruinen von Pompeji gewandert. Es ist wirklich beeindruckend, wie gut die über 2000 Jahre alten Häuser erhalten geblieben sind. Aram ist ein toller Tourguide. Er konnte uns viel über die Region und deren Geschichte erzählen.

Wenn die große Hitze zum späten Nachmittag nachgelassen, trafen wir uns zum Beachvolleyball. Nach dem stundenlangen sonnenbaden war das ein willkommener Anlass, sich noch mal zu bewegen. Da wir alle keine Vereinsspieler sind, hatten wir relativ gleiches Niveau. Es gab es oft ausgeglichene und daher spannende Spiele. Nach einigen Tagen kamen langsam wieder die verschütteten Talente zum Vorschein und uns gelangen einige schöne Ballwechsel. Immer wieder spannend waren die Matches gegen die italienischen Hotelgäste. Sonne, Wind und individuelle Schwächeanfälle auf beiden Seiten sorgten dafür, dass die meisten Spiele unentschieden endeten.

Ein Spaziergang entlang der Amalfi Küste lohnt sich auf jeden Fall. Nach der über einstündigen Anfahrt stoppte der Bus in Ravello. Gleich beim Ausstieg wurden wir mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Ich wäre gerne gleich in den Hotelpool gesprungen. Doch das erfrischende Bad im kalten Nass musste ich mir erst mal erwandern. Zunächst hatten wir Zeit, um Ravello, seine Gärten und Geschäfte zu besichtigen. Ravello war eine der reichsten Städte der Welt bis im 12. Jahrhundert die Normannen „zu besuch“ kamen. Gute 800 Jahre später kamen wir zu besuch. Wir starteten unsere Wanderung in der Via Le Richard Wagner, vorbei an der Villa Rufolo und andern berühmten und teuren Hotels. Auf dem Weg nach Pontone kamen wir an zahlreichen Brunnen vorbei. Nach fast jedem Kilometer konnten wir unsere Wasserflaschen mit dem kühlen Nass auffüllen. Die Sonne wurde inzwischen immer wärmer. In Pontone machten wir Mittagspause im Ristorante San Giovanni.

Nach dem Mittagessen mussten wir nur noch eine halbe Stunde wandern ehe wir, vorbei an der großen Klapperschlange, an einen Gebirgsbach kamen. Die Dusche unter dem Wasserfall ist wirklich erfrischend. Wer es weniger aufregend mag nimmt ein Bad in dem angestauten Wasser.

Danach ging es nur noch bergab vorbei an den zahlreichen Zitronenbäumen nach Almafi. Dort hatten wir noch eine gute Stunde zum schlendern durch die schmalen Gassen. Dann ging es weiter mit dem Schiff.

Am letzten Abend gab es an der Strandbar eine kleine Abschiedsparty. Die Teamer hatten während der Woche einige Fotos geschossen. Diese wurden zum Abschied mit dem Beamer an die Hauswand geworfen, um die schöne Woche noch mal Revue passieren zu lassen. Ich muss sagen, es war eine schöne Woche. Der Frosch Sportclub ist ein sehr interessantes Reiseziel, der jedem etwas zu bieten hat. Neben Strand, Meer und Sonne punktet die Destination mit den abwechslungsreichen Alternativen: mit Kultur, Sport und Ausflüge ist für jeden etwas dabei.
Vielen Dank auch an die Teamer Janine, Steffi, Michael und Chris, sowie Aram von Blue Soul. Die Touren haben großen Spaß gemacht, ihr habt tolle Tipps gegeben und konntet viel Interessantes über Land und Leute erzählen.

 

21. August 2017

Geniale Woche in Westendorf 01.-08.07.2017

Reisebericht von Heike Hertle

FROSCH Reiseziel Sportclub Wilder Kaiser in Westendorf, Österreich

Eigentlich sollte es mal wieder nach Kitzbühel gehen. Nachdem das Tirol jedoch aus dem Froschprogramm genommen wurde, stand ich vor eine schweren Entscheidung: eine Woche Schweiz nach Champery oder Österreich nach Westendorf in eine Familienreisewoche, wo ich als Alleinreisende überhaupt nicht hin wollte. Aber mein Herz wollte unbedingt nach Österreich, das war eindeutig zu spüren. Dann eben ins verschlafene Westendorf, als Kompromiss. Und die Frösche in Münster versicherten mir vor Buchung, dass außer mir noch mindestens 5 andere Alleinreisende gebucht haben. Also gar kein Risiko allein unter Familien zu sein. ( Wobei ich grundsätzlich nichts gegen Familien habe!)

Mal wieder im Regen angereist, bezog ich mein sehr schönes Zimmer mit schönem Blick in die Landschaft. Beim Einchecken erfuhr ich, dass außer mir nur eine weitere allein reisende Person gebucht hat. Das hat mich schon schwer gewundert und enttäuscht. Aber dann kam´s: schon beim ersten Abendessen war klar, dass wir 14 Gäste eine super Mischung sind. Familien mit Kindern sind, wie Alleinreisende, auch immer sehr unterschiedlich. Und diese anwesenden Familien waren genial!

Am Sonntag regnete es immer noch. Trotzdem sind fast alle zur Bike Schnuppertour an den Schwarzsee bei Kitzbühel mitgefahren. Ziemlich durchnässt und verdreckt kehrten wir zurück und hatten einen bis drei Saunagänge verdient.

Montag: schon wieder Regen. Aber wir ließen uns nicht unterkriegen und wagten uns erneut auf die Räder. Richtung Hopfgarten, dann bergauf Richtung Wolkendecke und siehe da, allmählich ließ der Regen nach. Auf der Straubinger Käsealm trafen wir auf die Wanderer was zu einem recht fröhlichen, verbalen Schlagabtausch zwischen Bikern und Wanderern führte. Klassisch halt. Und ratet wer zuerst beim Hotel zurück war: logisch!

Am frühen Abend gab Hagen, unser Wanderguide und Yogalehrer, eine Schnupperstunde Yoga für Anfänger. Neeee, das ist gar nichts für mich…

Dienstag- bikefrei, Zeit für andere Pläne. Ich kam die Treppe herunter und wurde direkt von meinen Mitreisenden zum Wandern eingeteilt. Oh nein, auch das ist nicht wirklich mein Ding!  Aber mir wurde versprochen, dass ich den Berg rauf- und runtergequatscht werde.  Und das war dann auch so. Wunderschöne Ausblicke in die Natur, auf die umliegende Bergwelt und eine hervorragende Kaspressknödlsuppn auf der Rotwandalm- das hat sich schon gelohnt. Aber laufen, ich sag´s euch, das muss aus meiner Sicht so gar nicht sein.

 

Mittwoch durfte ich endlich wieder auf´s Rad. Unsere Gruppe war recht klein und unser Bikeguide Chris, in Kitzbühel bekannt wie ein bunter Hund, nahm uns mit auf eine recht anstrengende Tour auf einen Berg dessen Namen ich mir nicht merken konnte. Aber an den fantastischen Blick auf den Wilden Kaiser kann ich mich sehr wohl erinnern. Einfach nur schauen und genießen! Noch ein kleines Eis auf dem Rückweg in Kirchberg und die Tour nahm ihr Ende.

Foto Kaiserschmarrntour

Dann die Krönung am Donnerstag: „Heikes Kaiserschmarrntour“. Die ganzen Tage davor machte ich Chris und meine Mitreisenden verrückt mit dieser Tour.  Diese bin ich vor einigen Jahren schon mal gefahren und auch nur, weil mir ein genialer Kaiserschmarrn versprochen wurde. Es handelte sich um den Aschauer Höhenweg. Zunächst war ich mir nicht sicher, ob wir wirklich auf der richtigen Tour sind. Natürlich wuchs der Gruppendruck immer mehr, denn jeder wollte nun diese tolle Tour miterleben. Aber Chris hatte das alles im Griff. Er beruhigte mich und versicherte mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Strecke zieht sich ewig und man denkt immer wieder endlich oben zu sein. Und dann kommt doch noch eine Steigung und noch eine und… Dann waren wir oben. Aber weit und breit kein Kaiserschmarrn. Für mich wurde es nun immer enger denn die Erinnerung konzentrierte sich hauptsächlich auf den Geschmack und nicht die Position der Hütte in der ich derzeit war. Tatsächlich mussten wir noch ein ganzes Stück bergab fahren bis wir endlich zum „Gauxer Stadl“ kamen und kulinarisch belohnt wurden. Alle waren begeistert von der Tour, sagten sie zumindest,  und wir kamen auf gewohntem Weg ziemlich erledigt ins Hotel zurück.

Foto Hahnenkamm

Dann war schon wieder Freitag. Die Radgruppe schrumpfte nun auf drei Teilnehmer. Von Kirchberg aus mit der Fleckalmbahn hinauf und dann zum Hahnenkamm oberhalb von Kitzbühel rüber. Atemberaubende Ausblicke! Und einmal im Starthaus der legendären Streif stehen, das ist schon beeindruckend. Alles Wahnsinnige die sich da auf Ski runter stürzen! Die Abfahrt nach Kitzbühel runter war eine der längsten die ich je gemacht habe. Die Bremsen liefen zeitweise schon recht heiß…

Hahnenkamm Starthuette

Als wir zurückkamen, hatte das Froschteam tatsächlich den tags zuvor gelieferten Rollrasen verlegt. Dies gehört zur Geschichte rund um´s Haus. Da ein Anbau entstand, war noch recht viel Baustelle zu sehen und eben auch ein „Acker“ der zum Rasen werden sollte. Die engagierten Teamer machten uns die Woche sehr angenehm, sodass wir die Baustelle kaum wahrnahmen. Und zum Abschluss dann sogar ein echter Rasen, prima!

Gartenarbeiten

Abschließend: Westendorf ist zwar verschlafener als Kitzbühle, aber das war mir egal.  Tolles Haus, super Teamer, delikates Essen und tolle Touren, was will man mehr! Eine der besten Wochen die ich mit Frosch und ihren Gästen erlebt habe!

19. August 2017

Eine Woche Sonnenschein im Engadin, traumhaft

Reisebericht von Sabine
FROSCH Reiseziel Sportclub Maloja Palaca bei St. Moritz

Diesmal ist es die Fahrt ins Maloja Palace geworden. Mit dem komfortablen Reisebus sind wir von Köln Bonn Flughafen um 20 Uhr gestartet.

Die Relax Sessel bieten genug Beinfreiheit und sogar ein bisschen Schlaf kann auf diesen Sesseln, auf der doch sehr langen Busfahrt, ergattern. Meiner Meinung nach lohnt sich diese Investition. Total ausgeschlafen kommt man zwar nicht an, aber besser als auf den normalen Sitzen, ist es auf jeden Fall.

Das Maloja Palace ist ein sehr imposantes Haus. Das Haus ist schon bei der Busanreise von weiten zu erkennen, erst kommen zugeschneite Seen und dann liegt das große, beeindruckende Haus vor einem.

Da die Busfahrer wenig Pausen gemacht haben, sind wir vor der vereinbarten Ankunftszeit dort angekommen. Für das Frosch Team war dies aber keine Überraschung und so konnten wir nachdem das Gepäck in dem Haus verstaut war, uns direkt auf das Frühstücksbuffet stürzen. Das Frühstück ist wie in jedem Frosch Haus wieder sehr umfangreich gewesen. Jeden Morgen wurden wir von dem Team mit zusätzlichen Leckereien überrascht  (Rührei, Croissants…)

Auch für die eifrigen Skifahrer war schon vorgesorgt worden. Skipässe konnten direkt an der Rezeption für die gesamte Woche oder nur für 6 Tage gebucht werden. Hier wurde jedem Wunsch entsprochen.

Unser Gepäck konnte in einem extra Raum deponiert werden. Dieses wurde getrennt von der anderen Gruppe, damit keine Verwechselungen entstehen. Das Haus ist sehr  komfortabel, die Zimmer können alle mit Aufzug erreicht werden. Das Haus ist riesengroß, da aber an der Rezeption fleißige Helfer sitzen, die kein Problem mit ständigen Wegbeschreibungen haben, konnten wir Skikeller, Speiseraum und div. Aufenthaltsräume leicht finden.

Wir hatten ein schönes Zimmer. Alles sehr modern. In manchen Zimmern sind auch noch alte Möbel aus der feudalen Zeit  des Maloja Palace. Auch alte verzierte Heizkörper existieren noch in den Zimmern. Es gibt auch noch einen nicht renovierten Teil in dem Haus. In diesen Zimmern sind Dusche und WC alt und teilweise existieren hier noch Stockbetten! Das Haus verfügt über einen imposanten Eingangsbereich und zahlreiche Aufenthaltsräume.

Das Hotel hat sehr lange Gänge, diese sind mit zahlreichen  Bildern aus der Vergangenheit verziert. Teileweise sehr interessante Abbildungen.

Das Skigebiet ist in ca. 20-30 Minuten zu erreichen, Zum Glück hat das Frosch Team in unserer Woche immer einen Bus organisiert, so dass man nur auf der Rückfahrt auf das Schweizer Bus System angewiesen ist. Hier ist es ratsam, sich die Abfahrtszeiten ein bisschen zu merken, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Leider muss man immer umsteigen. Es gab zu unserer Zeit keine Busse die komplett zum Maloja durchgefahren sind. Naja, aber man gewöhnt sich auch daran. Die Landschaft mit den vereisten Seen ist immer sehr schön.

Langlauffans sind in unserer Woche etwas zu kurz gekommen. Da es Ende März war, hatten wir im Ort keine guten Schneebedingungen. Jeden Morgen wurden zwar die Loipen frisch gespurt, aber es war einfach zu warm.

Corviglia, Corvatsch mit Furtschellas und Diavolezza und Lagalb haben wir in der Woche geschafft.  Corvatsch hatte bei uns den besten Schnee, Diavolezza und Lagalb haben wir nur einmal getestet. Es war sehr schön, aber die lange Anfahrtszeit hat uns abgeschreckt, dorthin öfters zu fahren. So sind wir immer im Wechsel Corviglia, Corvatsch mit Furtschellas gefahren  Der Schnee in den Nordhängen und in den höheren Regionen war noch gut. Je tiefer wir kamen, desto sulziger wurde es, die Talabfahrt war aber immer noch möglich.

Das Essen war super. Von dieser Stelle noch ein großes Lob an das gesamte Kuchenteam. Auch auf Sonderwünsche, Vegetarier, Allergiker wurde Rücksicht genommen. Es gibt Suppe / Salat als Vorspeise, dann das Hauptmenü und anschließend einen Nachtisch. Einfach super. Vielen Dank nochmal. Am Schweizer Abend gab es Käse Raclette.

Das Wochenprogramm hängt an einer Tafel in der Lobby aus:

Hier kann sich jeder über die aktuellen Ereignisse und Kurse in der jeweiligen Woche informieren. Skigebietseinführungen, Apres-Ski mit Glühwein an der Schneebar, Kaffee-Klatsch in der Bar und für`s Abendprogramm Welcome-, Motto-, Party , Quiz, Fackelwanderung und Kicker-Turnier.

Lesungen oder Filmeabend. Für Jeden Geschmack ist etwas dabei. Für die gesamten Aktivitäten gilt natürlich alles auf freiwilliger Basis

Hier hängen auch Busfahrpläne, Notfallnummern…

Es war eine schöne Woche. Leider geht immer alles sehr schnell vorbei.

Tja, jetzt heißt es wieder warten. Der nächste Frosch-Winter kommt bestimmt.

14. November 2008

Unterwegs mit der Orion

Boot & Bike Kvarner Bucht im August 2008

Reisebericht von rolmue_73 at gmx.de

FROSCH Reiseziel:Kvarner Bucht – Inselhüpfen mit Boot & Bike

Tag 1:
Am Ankunftstag war das Programm zum Katalog gleich ein wenig geändert, da das Boot, die MS Orion, nicht in Rijeka auf uns wartete, sondern im Hafen des kleinen Küstenstädtchens Omišalj im Nordwesten der Insel Krk. Da der Flughafen von Rijeka aber ebenfalls auf dieser Insel liegt und es nach Rijeka doch ein gutes Stück hin ist, war das gar nicht so schlecht. Vor allem da die einzelnen Gäste doch sehr stark verteilt über den Tag eintrudelten (bedingt durch unterschiedliche Abflughäfen), während andere schon ein wenig das Boot erkunden und an Deck die Liegestühle testen konnten.
Insgesamt waren wir 11 Gäste was das Leben an Board doch ein wenig erleichtert hat – die vorgesehene Komplettbelegung mit 22 Gästen möchte ich lieber nicht erleben, da es dann doch ein wenig eng werden könnte. Insgesamt war ich aber (wieder mal) erstaunt, mit wie wenig Platz man doch auskommen kann. Die Kabinen dienen wirklich nur zum Schlafen und bieten mit ca. 2 qm kaum genug Platz, dass zwei Personen gleichzeitig vor den Kojen stehen können – trotzdem hat sich niemand beschwert und man hat sich mit dem zur Verfügung stehenden Platz arrangiert. Jeweils zwei Duschen und Toiletten gab es an Deck, was auch problemlos funktioniert hat.

Nachdem alle Gäste da und die Kojen verteilt waren gab es abends eine Bootseinweisung durch den Kapitän, eine Vorstellung der vierköpfigen Crew und ein Hallo durch die beiden Guides. Diese haben dann die Mountainbikes zugewiesen und eingestellt, damit wir am nächsten Tag gleich durchstarten konnten – wir hatten Glück und durften fast nagelneue Bikes einfahren.
Danach konnten wir gleich das erste Mal die Kochkünste des Kochs in der ebenfalls nicht besonders geräumigen Küche bewundern, der die ganze Woche sehr leckere und immer ausreichende Mahlzeiten auf den Tisch gebracht hat – in der Regel Salat, Hauptgang und Nachtisch (meist Obst). Auch das Frühstück fand ich prima zur Vorbereitung auf die Radtouren.
Mittags wurde immer ein Salat oder Spaghetti auf eigene Kosten angeboten.

Nach dem Essen sind wir dann gemeinsam noch mal zum eigentlichen Ort den Berg hinaufgekraxelt, haben ein wenig einheimisches Geld (Kuna) eingetauscht und sind anschließend auf ein, zwei Bierchen eingekehrt.

Der grobe Ablauf der Tage war morgens eine Mountainbiketour (evtl. nach dem Übersetzen auf eine andere Insel), nachmittags Baden in einer netten Bucht vom Boot aus und abends Erkundung der einzelnen Hafenstädte und deren Nachtlebens.
Für mich die ideale Mischung, auch weil man jeden Tag Neues zu sehen bekommt und die Ufer durch Ihre harten Felsen nicht wirklich zum Sonnen einladen – auch wenn alle anderen Touristen die nicht auf den Luxus Boot zurückgreifen können damit vorlieb nehmen müssen.

Nach dem Abendessen haben die zwei Guides dann den Tag noch einmal Revue passieren lassen und auf der Karte die Tour des nächsten Tages vorgestellt.
Insgesamt waren Martin und Kalle die engagiertesten Guides, die ich bisher bei Frosch hatte – Hut ab, das war wirklich toll!

Tag 2:
Auch hier gab es eine Abweichung zum Programm und wir sind nach dem Frühstück gleich zur Insel Cres übergesetzt. Wegen relativ starkem Seegang konnten wir nicht wie geplant in Beli anlegen sondern haben Cres umrundet und sind auf der anderen Seite in Porozina angelandet. Da der Anleger dort auch für eine Autofähre benötigt wurde, hieß es schnell die Räder abzuladen, damit der Kapitän gleich weiterfahren konnte. Die Frage „Hat jeder sein Bike?“ erwies sich jedoch leider als zu unpräzise, da wir, zum Aufbruch fertig, feststellen mussten, dass ein Bike zuviel abgeladen wurde. Nach einiger Diskussion hat das Boot kehrt gemacht und das Bike wieder mitgenommen, dann konnte es endlich losgehen! Wie sich das gehört ordentlich bergauf und leider mit relativ viel Verkehr (von und zur Autofähre) dafür aber auf Asphalt – zum Einstieg sicher besser zu fahren als die vorgesehene Strecke über Schotter welche als ziemlich heftig angekündigt wurde.

Insgesamt eine recht schöne Einstiegstour mit 620 Höhenmetern auf 35 km Länge.
Zielpunkt war der Hafen von Cres wo wir nach dem Abendessen das Nightlife erleben durften.

Tag 3:
Gestartet wurde die erste echte Mountainbike-Tour gleich im Hafen von Cres. Es ging über felsige Wege an der Küste entlang und hier konnten die Bikes zeigen was so ein Fahrrad denn aushält. Dann ging es auf einem Abstecher 6 km den Berg hinauf in das schöne Bergdorf Lubenice wo wir zum Mittagessen eingekehrt sind und uns stärken konnten . Dann den halben Berg wieder hinunter und auf unbefestigten Wegen am Vraner See vorbei nach Martinscica wo uns das Boot wieder aufgelesen hat. Mit Badestop ging es dann nach Mali Losinj. Bei etwa gleichen Etappenwerten wie am Vortag (650 Höhenmeter auf 35 km) kam mir das doch fast wie das doppelte vor.
Abends hatten die Guides dann einen tollen Tipp für ein Lokal mit einheimischer Livemusik. Ein schöner Ausklang für den Tag!

Tag 4:
Die heutige Tour stand gar nicht im Programm sollte aber wohl die entfallene Strecke um Opatijas Riviera ersetzen. Als Erholung für die Strecke vom Vortag nicht schlecht immer am Ufer entlang mit Blick auf schöne Buchten und das fantastische Meer war das Slalomradeln um diverse Touristen herum nicht jedermanns Sache. Aufgesammelt hat uns das Boot dann auf der anderen Seite der Insel in Veli Losinj. Gesamtstrecke: 150 Höhenmeter auf 22 km. Nachmittags ging es dann wieder zu einem schönen Badestop und dann weiter nach Pag.

Tag 5:

Auf Pag hatten wir unsere längste Tour zu bestreiten. In Mandre gestartet haben wir zuerst eine Inselrundtour gen Süden gestartet um dann über Kosljun und Pag wieder nach Norden zu drehen und zum Mittag in Novalja wieder auf das Boot zu stoßen. Hier gab es nach 550 Höhenmetern und 48 km die Gelegenheit zur Stärkung (wir haben das Abendessen vorgezogen) und zur Entscheidung ob man noch ein wenig weiter radeln wollte. Die Nachmittagstour ging ziemlich geradeaus über weitere 200 Höhenmeter und 21 km bis in den Norden der Insel zum Hafenort Lun. Unterwegs gab es einige beeindruckende alte Olivenbäume zu bestaunen.
Nach einem leckeren Eis kam auch schon das Schiff um uns zum wohlverdienten Badestop und anschließend weiter nach Rab zu bringen. Hier hatten unsere Guides sogar eine Stadtführung durch eine nette Einheimische organisiert und wir haben die Gelegenheit genutzt und einmal auswärts gegessen .

Tag 6:

Auf der Insel Rab haben wir auf 27 km 300 Höhenmeter überwunden und wieder einige schöne Panoramablicke aufs Meer genießen können. Abends sind wir dann nach dem Badestop ausnahmsweise nicht in einen Hafen eingelaufen sondern haben auf der ehemaligen Gefängnisinsel Goli otok angelegt. Hier konnten wir uns die aufgegebenen Gefängnisanlagen anschauen und ein wenig Brennholz sammeln, das wir dann zum Lagerfeuer benutzt haben. Bei einer leckeren Melonenbowle hatten wir einen gemütlichen Abend nur für uns.

Tag 7:
Am nächsten Morgen ging die Fahrt zur Insel Krk wo wir nicht die ganze im Katalog beschriebene Tour gemacht haben, sondern gleich von Krk gestartet sind. Über 27 km und 310 Höhenmeter haben wir uns mit ein paar Abstechern über nette Wege nach Malinska geschlängelt wo uns das Boot wieder aufgesammelt hat. Auf dem Weg nach Rijeka haben wir unseren letzten Boot-Badestop gemacht und abends die Hauptstadt und ihr (sehr lautes) Nachtleben erkundet – gegenüber dem beschaulichen Inselleben ein richtiger Zivilisationsschock!

Tag 8:
Sehr früh mussten wir die Zimmer räumen, damit die Reinigungsmannschaft das Boot noch in Rijeka wieder für die nächste Gruppe bereitmachen konnte. Die ersten neuen Gäste (Selbstanreiser) stießen hinzu bevor wir dann wieder Richtung Ausgangshafen Omišalj aufgebrochen sind. Dort angekommen ist man sich für den Rest des Tages selbst überlassen. Die Guides müssen die Bikes überprüfen und reinigen und sich um die neuen Gäste kümmern und die liebgewonnenen Mitreisenden verlassen nach und nach die Gruppe. Mit Mittagessen oben im Ort, Badepause am nahegelegenen „Strand“ und Abendessen ging der Tag dann aber doch schneller und angenehmer zu Ende als erwartet.

Alles in allem war es eine tolle Woche mit netten Mitreisenden und sehr engagierten Guides. Das Wetter hat mitgespielt, das Essen war klasse und die Zeit zum Relaxen und Erholen von den Radtouren war prima.
Ich kann mir gut vorstellen, noch mal wieder zu kommen – oder die südliche Tour zu buchen um Dalmatien kennenzulernen.

14. November 2008

Reisebericht Crans Montana, Sept. 2008

Nachdem wir vor 2 Jahren schon einmal eine Woche in Crans Montana waren, und die Zeit definitiv zu kurz war, sind wir in diesem Jahr noch einmal, diesmal allerdings für 2 Wochen, ins Carlton gereist.

Das Hotel erstrahlte in seinem alten Charme, einiges wurde erneuert und renoviert, dass das Haus nicht mehr das jüngste ist fällt aber natürlich auf.
Wir haben ein Doppelzimmer mit Balkon aber ohne Bad gebucht. Fast alle Bäder sind erneuert, scheinbar bis auf die der 1. Etage. Eine Dusche und Toilette erschien uns doch etwas wenig.
Der Speisesaal wurde renoviert und somit schmeckte das Essen noch besser als es eh schon ist! Großes Lob an den Koch und das gesamte Küchenpersonal, ink. AndrĂ© der die Gurken immer in gleichmäßig dünne Scheiben geschnitten hat. Das Frühstück ist reichhaltig und man kann sich selbstverständlich Brote und Obst für den Tag mitnehmen. Das Abendessen besteht aus mehreren Gängen: Suppe, Salat, Hauptgericht und Nachspeise und schmeckte wie vor 2 Jahren einfach super!

Wie wir schon vor 2 Jahren festgestellt haben, gibt es ein riesiges Angebot, und es fällt wirklich schwer zu entscheiden, was man so alles an einem Tag unternehmen möchte. Das Angebot bestand u.a. aus: Wandern, Klettern, Mountainbiken, Mountainbike Technik-Training, Hochseilgarten, Canyoning, Pilates, Nordic Walking, Volleyball…

Insbesondere die Mountainbike Touren, sind doch eher etwas für gut trainierte! Bis zu 1500 Höhenmeter mit dem Rad sind schon nicht so ganz ohne! Ein paar Touren für Einsteiger wären hier sicher nicht schlecht. Fast alle Angebote sind kostenfrei, bis auf die von Externen Anbietern, wie z.B. Hochseilgarten und Canyoning, und somit fallen die Nebenkosten sehr gering aus. Das Angebot war sehr abwechslungsreich und die Teamer haben sich sehr viel Mühe gegeben, damit man sich so richtig wohl fühlte! Wem das Standart Programm noch nicht genug war, konnte, allerdings gegen einen Aufpreis, an der XTERRA- oder der Wanderwoche teilnehmen.

In den 2 Wochen blieb uns dann auch noch etwas Zeit, um das Tal auf eigene Faust zu erkunden. Und so fuhren wir noch zum Aletsch-, zum Moiry-Gletscher (beides ist sicherlich einen Abstecher wert!!!) und sind über einige Klettersteige gegangen.

Nach den sportlichen Aktivitäten am Tag, lockte am Abend die Sauna, mit Panoramablick über die Alpen. Hier konnte man sich auch massieren oder physiotherapeutisch behandeln lassen.
Das Team war wieder sehr engagiert und sorgte auch am Abend für gute Unterhaltung z.B. mit dem Kennenlernabend, der Quiznacht, Grillabend mit Lagerfeuer, Fackelwanderung und natürlich dem berühmten Kickerturnier. Für Superstimmung sorgte auch das Musikquiz!!!

Alles in allem kann man sagen: Es waren 2 tolle Wochen mit gaaannnzzz viel Sport, netten Leuten und viel Erholung. Crans ist mit Sicherheit auch ein drittes Mal eine Reise wert!

14. November 2008

2 Wochen Sarti im September 2008, Wassersport und Wandern

Frosch Reiseziel: Sarti – Sportclub Pontos

Im September 2008 habe ich in Sarti im Sportclub Pontos für 2 Wochen meinen Urlaub verbracht. In Dortmund ,an einem Frosch-Sticker erkannt, traf ich Kathy, auch ein Frosch, der Sarti gebucht hatte, den ich vorher aber noch nicht kannte. Wir flogen also gemeinsam nach Thessaloniki und erreichten nach einem weiteren 2-stündigen Transfer den Sportclub. Hier waren ca. 100 Frösche einquartiert. Die Anlage liegt sehr dicht am Strand und ist eingebettet von der grünen Berglandschaft Chalkidikis. Das Sportangebot war perfekt und ich hatte mich entschieden hier den Surfschein zu erlangen. Der Kurs begann gleich am nächsten Tag und füllte die nächsten 4 Tage komplett aus, denn je nach Windverhältnissen fanden entweder die Übungen auf dem Wasser oder die Theorie in der Surfstation statt. Einen Vormittag habe ich noch das Lernbuch durchgearbeitet und dann die Prüfung absolviert. Das Revier ist für Anfänger sehr gut geeignet und bei einer Wassertemperatur von mindestens 25 Grad ist das ständige Hineinfallen in das Meer auch nicht wirklich nervig. Das Meer ist hier so fantastisch und der Untergrund besteht aus Sand und ist zudem sehr flach, somit einfach nur beste Bedingungen. Ich war froh, dass ich 2 Wochen gebucht hatte, denn an den weiteren angebotenen Aktivitäten konnte ich in dieser Zeit nicht teilnehmen. Aber ab dem 5.Tag war ich dann dabei. Zuerst eine Kajaktour: Wir fuhren in 2-er Kajaks in eine andere Bucht und hatten besonders viel Spaß, da bei nicht so gutem Wetter und großem Seegang alle komplett nass waren und völlig ausgepowert wieder ankamen.

In der zweiten Wochen hatten wir einen Temperatursturz von fast 20 Grad (von 35 auf 15 Grad). Es regnete sehr viel und war sehr stürmisch. Somit zogen wir Frösche immer wieder in die Stadt Sarti, die sehr idyllisch ist und in der man alles bekommen kann, aber Regenjacken zu finden, stellte dann doch ein Problem dar. Sobald ein Frosch ein Geschäft mit warmen Pullovern und Regenjacken gefunden hatte, wurden die anderen informiert. Abends fanden dann Modenschauen mit den neu erworbenen Pullover (oft mit riesigen Griechenlandaufschriften) und Regenjacken statt.

Die Frosch-Teamer zeigten sich mal wieder äußerst flexibel und boten die Sportkurse, die sonst auf der grünen Wiese oder am Strand stattfanden auf der überdachten Terasse statt. Zudem wurde schnell noch eine Thessaloniki-Tour angeboten, an der ich auch teilgenommen hatte. Wir hatten an diesem Tag super Wetter und die Stadt ist besonders sehenswert. Nach fast 2 Wochen Sarti habe ich dann die Abwechslung der lauten hektischen Stadt gerne angenommen.
Ein Highlight des Urlaubs war die Panoramawanderung mit 600 Höhenmetern, die erwandert werden mussten und 1,5 Std. Aufstieg bedeuteten. Ein wunderbarer Blick an einem klaren Tag auf den Berg Athos und die Bucht von Sarti entschädigte uns für die Anstrengungen. Das Beste war aber die Flussbettwanderung. Durch die Stille des Waldes und Gebirges wanderten wir in einem ausgetrockneten Flussbett. Wir erlebten eine bizarre Landschaft, die von dem Geruch wilder Kräuter begleitet wurde. Manchmal stank es nach verwestem Tierkadaver, denn tote Hunde gibt es öfters in den Bergen.
Die Wanderung endete mit einem Unwetter und sinnflutartigen Regenfällen, so dass wir die Tour abbrechen mussten und vom Hotelbus aufgesammelt wurden, da hatten wir das Flussbett aber bereits durchquert.

Alles in Allem war es wieder ein toller Urlaub mit sehr vielen netten Leuten und äußerst engagierten Teamern, die trotz des nahenden Endes der Saison immer noch bester Laune waren.

Zudem kann ich als Tipp noch das Fischrestaurant Arche in Sarti empfehlen und unbedingt in Georges Bar ab 23:00 Uhr mal gehen. Der über 70 jährige DJ hat einen sehr skurrilen Schuppen, den man sich unbedingt anschauen sollte. Fasziniert haben mich die Bilder an den Wänden und die Spinnweben, die seit Eröffnung des Ladens sich im ganzen Etablissement ausgebreitet haben. Ich glaube, dass der Laden bald zusammenbricht, deshalb schnell noch hin.


Da ich die Reise sehr kurzfristig gebucht habe, konnte ich nur noch ein halbes Doppelzimmer in einem Vierer-Appartement bekommen. Natürlich war ich sehr gespannt auf meine Mitbewohnerinnen, da nach einer Woche ja noch mal getauscht wurden, aber das Zusammenleben und Kennenlernen hat sehr viel Spaß gemacht.

Ich denke gerne an den tollen Urlaub mit so vielen netten und auch schrägen Froschen zurück und kann das Frosch-Prinzip und die Lockerheit, die die Teamer verbreiten mit sehr gut bewerten. Sehr viele Gäste waren Alleinreisende und haben sich in eine „Wohngemeinschaft“ für einen Urlaub lang begeben. Das Alter der Gäste lag zwischen 25 und 55. Langeweile bekommt man nicht.

Ich freue mich schon auf die nächste Reise, mal schauen wohin sie geht, aber bestimmt wieder mit Frosch….