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21. Juni 2017

Kleines Sardinien-ABC

Reisebericht von Laura
FROSCH Reiseziel Sportclub Le Quattro Lune bei Orosei, Italien

Überlegt ihr gerade, ob ihr einen Frosch-Urlaub auf Sardinien buchen sollt?
Oder habt ihr vielleicht schon gebucht und sucht jetzt voller Neugierde nach ein paar Eindrücken und Informationen?

Nach einer tollen Woche auf der wunderschönen Insel im Mai 2017 teile ich hier gern ein paar meiner Erfahrungen (und um das schon mal vorwegzunehmen: Der Urlaub ist sehr zu empfehlen!). Vielleicht findet ihr ja in diesem kleinen Sardinien-ABC noch die eine oder andere nützliche Info.

A – wie Anreise
Zum Thema Anreise kann man sich kurz fassen: Hier hat alles problemlos geklappt. Am Flughafen in Olbia wird man vom Personal des Hotels in Empfang genommen und dann, sobald eine kleine Gruppe von Frosch-Ankömmlingen sich gesammelt hat, direkt dorthin gebracht. Der Transfer dauert ca. 1,5h, während der man schon ein paar schöne Aussichten auf die Landschaften genießen kann.

B – wie Blau
Sardinien ist vor allem eines: Voller wunderbarer Blautöne! Wie in allen Reiseführern beschrieben, schimmert das Meer wirklich je nach Tageszeit von Türkis bis Tiefblau. Das Wasser ist sauber, klar und sehr einladend (im Mai jedoch noch etwas frisch!). Wunderschön blau war außerdem auch der Himmel, obwohl Mitte Mai noch als Vorsaison gilt und kaum Touristen dort sind. Vielleicht war es einfach besonderes Glück, aber das Wetter war einfach einwandfrei und perfekt für einen aktiv-Urlaub!

C – wie Cala
…ein Wort, das man in diesem Urlaub kennen sollte und das einem nicht entgehen wird. Cala bedeutet nämlich Bucht und davon gibt es sehr viele und vor allem sehr schöne (siehe auch „Strände“).

D – wie Dauer
Wie die meisten Forsch-Gäste war ich eine Woche auf Sardinien – meiner Meinung nach (und viele Mitreisende sahen das genauso) war das jedoch fast schon zu kurz; man hätte wirklich auch sehr gut zwei Wochen bleiben können und noch genug Neues entdecken können! Wer also genug Zeit hat, dem kann ich einen längeren Aufenthalt nur empfehlen.

E – wie Eisdiele
Wer gutes Eis mag, muss auf Sardinien sicher nicht hungern. Schon in der unmittelbaren Umgebung des Hotels gibt es zwei Eisdielen, die fußläufig oder per Rad prima zu erreichen sind. Viele der Ausflüge sehen auch einen Abstecher in die ein oder andere Eisdiele vor – also guten Hunger mitbringen!

F – wie Frühstück
Das Beste am Frühstück ist sicherlich die nach Osten ausgerichtete Terrasse mit tollem Blick aufs Meer und die Morgensonne – ein wunderbarer Ort, um in den Tag zu starten! Das Frühstücksbuffet war immer frisch und appetitlich angerichtet und bestand immer aus zwei, drei Sorten jeweils von Brot, Müsli, Käse, Wurst, Marmelade sowie aufgeschnittenes Obst, Gurken und Tomaten. Durchaus lecker und sättigend – aber auf besondere Backwaren, Eier, warmes Frühstück o.Ä. sollte man sich nicht einstellen.

G – wie Gola Garruppo
Ein Ausflug zur Schlucht Gola Garruppo gehörte zu den angebotenen Wanderungen und ich erwähne sie hier mal eigens, da dies in meinen Augen eine besonders lohnende Wanderung war! Die Wanderung hinab in die recht tiefe Schlucht ist sehr abwechslungsreich und bietet großartige Aussichten. Unten angekommen, bieten sich dann wiederum beeindruckende Ausblicke auf die schroffen Felswände, welche die Schlucht säumen. Nicht ganz unanstrengend, aber sehr zu empfehlen!

H – wie Hotelanlage
Die Anlage des Le Quattro Lune ist insgesamt sehr schön, gepflegt und sauber. Das Hotel ist nicht allzu groß, die Zimmer sind alle von außen zugänglich, sodass es recht ruhig ist und man zudem auch direkt vor der Zimmertür schön draußen sitzen kann. Es gibt einen großen Pool mit vielen Poolliegen, schöne Grünanlagen drum herum und hübsch bepflanzte Beete. Vom Pool und insbesondere der großen Frühstücksterrasse aus kann man einen tollen Blick aufs Meer genießen. Zum Hotel gehört außerdem ein kleiner eigener Supermarkt, in dem man Wasser, belegte Brote, Hygieneartikel und sonstige kleine Notwendigkeiten des Alltags kaufen kann (übrigens zu völlig fairen Preisen).

Sollte man also nicht vorhaben, die ganze Zeit auf Wanderungen und Radtouren unterwegs zu sein, oder einfach mal einen ruhigen Tag zwischendurch brauchen, kann man im Hotel eine sehr angenehme, entspannte Zeit verbringen.

I – wie Italiener
Genau genommen sind die Italiener in diesem Fall natürlich Sarden, denn als Insulaner identifizieren sie sich doch eher mit ihrem eigenen Eiland. Dennoch wird überall neben dem sardischen Dialekt auch Italienisch gesprochen und wenn man entsprechende Grundkenntnisse (oder Reiseführer-Seiten) hat, kann man sich damit gut durchschlagen und stößt meist auf sehr erfreute und bereitwillige Gesprächspartner. Allerdings sprechen gerade die Menschen in „Touristen-Berufen“ – allen voran die Hotelmitarbeiter – auch hinreichend Deutsch oder Englisch, sodass man auch in diesem Sprachen gut über die Runden kommt. Die Sarden sind darüber hinaus mehrheitlich sehr freundlich und offen – nur an den rasanten Fahrstil muss man sich vielleicht doch erstmal gewöhnen.

J – wie Jogging
Wer gerne joggt, wird bei dieser Reise ebenfalls auf seine Kosten kommen können. An der Rückseite des Hotels führen kleine ruhige Straßen entlang, durch die man sich sehr idyllische und ruhige Joggingrunden – häufig mit Meerblick – bahnen kann. Dafür sind die kühleren Morgenstunden besonders zu empfehlen. Damit man auch gleich loslaufen kann, gibt es sogar von Frosch einen Vorschlag für eine Joggingrunde, die sich auch gut finden lässt.

K – wie Kaffee
…gibt’s beim Frühstück aus einem Vollautomaten, der bei meinen kaffee-trinkenden Mitreisenden sehr wenig Begeisterung bis hin zu Empörung geweckt hat (da ich selber ohnehin kein großer Kaffeetrinker bin, gebe ich diese Beobachtung einfach mal so weiter).

L – wie Leute
Dies war meine erste Reise mit Frosch und zugegebenermaßen konnte ich mir zunächst nicht recht vorstellen, was für Leute dort wohl anzutreffen wären.

Die Gruppe war dann jedoch sehr nett, offen und unkompliziert. Wie es ja auch von Frosch beschrieben wird, waren die Altersgruppen recht durchmischt – von Ende zwanzig bis in die 50-er war alles vertreten mit einer Mischung aus Alleinreisenden, Paaren und Freundesgruppen. Durch die gemeinsamen Mahlzeiten und die verschiedenen Ausflüge, jeweils in wechselnder Besetzung, konnte man schnell nette Leute kennenlernen, man konnte jedoch genauso problemlos mal seiner eigenen Wege gehen. Und natürlich ist so ein Urlaub eine tolle Gelegenheit, Leute kennenzulernen, die das Interesse für Aktivurlaub und die Natur teilen!

M – wie Mountainbiken
Im Hotel bietet Frosch zahlreiche Mountainbikes, die zum Zeitpunkt meines Urlaubs (Mai 2017) auch noch niegelnagelneu waren. Wenn man auf eigene Faust losziehen möchte, können die Fahrräder tagsüber vollkommen problemlos ausgeliehen werden: Der Code für die Zahlenschlösser wird bekanntgegeben und so braucht man sich einfach nur ein Fahrrad schnappen, sich in eine Liste eintragen und loszuradeln. Natürlich wurden auch zahlreiche Radtouren angeboten, die sich alle sehr gut angehört haben und von den Teilnehmern sehr gelobt wurden. Aus persönlicher Erfahrung kann ich hier jedoch nicht berichten, da die Radtouren doch eher auf Personen ausgelegt waren, die bereits Mountainbike-Erfahrung haben und ich als kompletter Neuling (der sich erstmal wundert, warum das Ding keinen Fahrradständer hat und wie man die Gänge schaltet) da dann doch passen musste.

N – wie Natur
Die Natur auf Sardinien ist von einer ganz besonderen Schönheit. Die Meere sind türkis, die Strände weitläufig und weiß, doch zugleich ist das Landesinnere dicht begrünt (zumindest im Mai) und von hohen Bergen durchbrochen. Die Vegetation ist sehr vielseitig mit diversen bunten Wildblumen, duftenden Kräutern und Pinien, Korkeichen sowie vielen anderen Pflanzen. Für Naturliebhaber und Outdoor-Sportler kann man diese Insel wirklich nur empfehlen.

O – wie Orosei
Der vom Hotel aus nächstgelegene Ort ist ein kleines Städtchen namens Orosei, das etwa 9km entfernt liegt und das man mit dem Fahrrad problemlos und recht schnell erreichen kann (übrigens auch ohne jegliche Mountainbike-Erfahrung). Das Städtchen bietet die üblichen Supermärkte, Eisdielen, Pizzerien etc. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Postkarten und Souvenirs zu erstehen. Zudem gibt es auch ein paar nette kleine Gassen und antike Kirchen in der verwinkelten Altstadt sowie in der Nähe des Ortes einen sehr langen und wunderschönen Strand. Ein Touristenmagnet ist Orosei nicht, aber ein paar nette Stunden kann man dort auf jeden Fall verbringen – und sollte dabei nur bedenken, dass dort über den Mittag wie in Italien üblich alles geschlossen hat.

P – wie Pool
Das Hotel hat einen sehr schönen, großen Pool. Der Bereich drum herum ist mit zahlreichen Liegen ausgestattet, schön bepflanzt und lädt auf jeden Fall zum Entspannen ein. Im Mai ist auch das Wasser im Pool noch ein wenig frisch, aber für eine gelegentliche kurze Abkühlung dennoch einwandfrei geeignet. So früh im Jahr ist das Hotel außerdem noch nicht ausgelastet und man hat reichlich Auswahl mit den Poolliegen und genug Ruhe für ein gemütliches Nickerchen oder zur ruhigen Lektüre eines Buchs.

Q – wie Quattro Lune
Ja, genau, das ist der Name des Hotels: Le Quattro Lune, also „die vier Monde“. Darüber grübele ich noch immer. Einen Mond konnte man problemlos am Himmel entdecken; einen zweiten vielleicht in der Reflektion im Meer. Wenn man großzügig ist, vielleicht den dritten, wenn man den Kopf verrenkt und gleichzeitig die Reflektion im Pool sieht.

Falls jemand jedoch noch das Rätsel um den vierten Mond lösen kann, möge er mir schreiben.

R – wie „Rein ins Internet“
Das WLAN inzwischen ja fast ein Grundbedürfnis wie Essen und Trinken zu sein scheint, soll es hier nicht unerwähnt bleiben. Also: Es gibt im Hotel kostenloses WLAN, allerdings nur im Rezeptions- und Poolbereich und nur über einen Login mit einem Social Media Account wie Facebook (wobei bereits nach einer anderen Lösung gesucht wurde; das mag sich also schon geändert haben).

S – wie Strände
Wie bereits schwärmerisch erwähnt, sind die Strände wunderschön – sandig, weitläufig, sauber und vor allem auch sehr zahlreich. In unmittelbarer Nähe des Hotels hat man bereits diverse kleine Buchten mit schönen Sandstränden zur Auswahl, welche alle öffentlich zugänglich sind. Der nächstgelegene Strand ist in nur 5-10 Minuten zu Fuß durch den Hinterausgang des Hotels über eine kleine, ruhige Straße problemlos zu erreichen. In der Vorsaison ist dort auch kaum jemand anzutreffen und man ist nicht selten ganz allein an einem wunderbaren weitläufigen Strand. Es gibt zudem kaum Muscheln, Algen oder Steine, sodass man auch sehr angenehm am Strand entlang und ins Meer gehen kann (Letzteres im Mai jedoch nur, wenn man nicht allzu verfroren ist!).

T – wie Team
Das Frosch-Team vor Ort ist sehr engagiert, freundlich und kompetent. Alle waren mit Leidenschaft dabei und stets sehr hilfsbereit. An dieser Stelle nochmal ein dickes Danke ans Team!

U – wie Unterhaltung
Auch abgesehen von den Ausflügen und Wanderungen sollte einem in diesem Urlaub nicht langweilig werden. Da der nächste Ort nicht ganz so nah ist, ist es zwar keine Party-Location, doch in fußläufiger Entfernung gibt es noch kleine Bars, Imbisse etc. und durch die Fahrräder ist man tagsüber sehr flexibel. Jeden Abend gestaltet zu dem das Frosch-Team noch ein wenig Programm im Hotel, etwa Infos zu möglichen Ausflügen, eine Präsentation über Sardinien, einen Foto-Abend zum Abschluss etc.

V – wie Vegetarier
Als Vegetarier wird man auf diesem Urlaub nicht verhungern, aber mit viel Auswahl bzw. Abwechslung sollte man auch nicht unbedingt rechnen. Natürlich gibt es immer ein paar Antipasti ohne Fleisch – vornehmlich Tomaten oder Gurken – aber mitunter gibt es bei einem oder auch beidem der zwei Hauptgänge keine vegetarische Alternative bzw. manchmal ist der vegetarische „Hauptgang“ nach einem aktiven Tag nicht sehr sättigend (z.B. Gemüsesuppe). Mit Antipasti und dem typischen mediterranen Brotkorb, der immer dabei steht, kommt man über die Runden; eine besondere Empfehlung für Vegetarier ist dieses Hotel aber sicher auch nicht.

W – wie Wandern
Neben der speziellen Wanderwoche (über die ich leider nichts berichten kann, da sie schon ausgebucht war – früh buchen scheint sich also zu lohnen!) werden pro Woche 3-4 Wanderungen in der Umgebung angeboten, denen man sich flexibel anschließen kann. Die Ziele waren alle sehenswert und sehr vielseitig – so sind wir die Stände von Osalla entlanggewandert, haben den Tuttavista-Berg erklommen und sind in die Garruppo Schlucht hinabgestiegen. Den Anspruch würde ich als mittelschwer beschreiben (man kam schon mal ins Schwitzen, aber es war durchweg gut machbar und verlangte keine herausragende Ausstattung oder Erfahrung). Am frühen Nachmittag waren wir immer zurück im Hotel, sodass man den Rest des Tages auch noch für eigene Aktivitäten und Erkundungen nutzen konnte (oder natürlich zum Entspannen am Pool).

Y – wie Yoga & Co.
Im Rahmen vom Aktiv&Fit Programm gab es auch nachmittags noch einiges auszuprobieren, zum Beispiel Yoga – natürlich draußen unter den Palmen – oder Stand-Up-Paddling, wofür man auch die volle Ausstattung kostenlos ausleihen kann. Spaß und Unterhaltung ist also vorprogrammiert!

Z – Zimmer
Wie die restliche Hotelanlage sind die Zimmer inklusive Bad sauber und gepflegt. Auch die Zimmerkategorie C, also die einfachsten Zimmer, habe ich persönlich als angenehm und völlig ausreichend empfunden. Die Einrichtung enthält alles, was man braucht, und ist recht gemütlich. Die Ausstattung ist nicht ganz neu bzw. modern, aber intakt und funktionstüchtig. Das einzige, was vielleicht ein wenig gefehlt hat, war ein Fliegengitter am Fenster – also im Vorfeld ausreichend mit Anti-Mücken-Zeug eindecken!

Insgesamt kann ich diesen Urlaub also sehr empfehlen und hoffe, dass dieses kleine Sardinien-ABC vielleicht auch den ein oder anderen auf diese schöne Insel lockt!

20. Juni 2017

Crans Montana – Après Ski und Bowle bei 30 Grad!

Reisebericht von Petra
FROSCH Reiseziel Sportclub Carlton in Crans Montana, Schweiz

Saisoneröffnung im Sportclub Carlton!
Eine traumhafte Woche liegt hinter uns…
Meine Freundin und ich (33 & 36) haben die erste Woche der Saison direkt im Carlton gebucht.

Genau das Richtige für uns Beide!
Denn wir wollten eine Woche mit wandern und biken verbringen, ohne uns selbst um viel kümmern zu müssen. Damit waren wir im Carlton genau richtig! Denn das tolle Team vor Ort hat alles für uns organisiert!

Es werden standardmäßig sowohl kleinere Wanderungen angeboten, als auch Biketouren. Hinzu kommen „Spezial-Wanderungen“, die man vorab als „Spezialwanderwoche“ buchen kann.

Da meine Freundin und ich unterschiedlich fit auf dem Bike sind, war es für uns total angenehm sich auch mal aufzuteilen. So konnte jeder seinem Ding nachgehen und sich den unterschiedlichen Gruppen anschließen! Mal war ich also biken und sie eher wandern. Es bot sich sogar die Möglichkeit, sich bei einzelnen Wanderungen der Spezialwanderungen (gegen geringen Aufpreis) anzuschließen! Perfekt! Somit war für jeden genug Abwechslung geboten!

Alle Touren (egal ob wandern oder biken) werden an einer Tafel ausgehangen und wurden auch am Vorabend noch mal von den Teamern vorgestellt, so das man sich auch spontan entscheiden kann was man am nächsten Tag unternimmt.
Manchmal gar nicht so einfach, bei so viel toller Auswahl 😉

Die Teamer sind alle gut organisiert, vorbereitet, nett und hilfsbereit!
Ich bin aber auch nichts anderes von Frosch gewöhnt!

Der Ort Crans Montana ist eher klein. Uns persönlich hat es aber überhaupt nicht gestört, da man tagsüber eh immer unterwegs ist! Und abends sitzt (oder tanzt) man an der Bar des Hotels, mit den anderen Fröschen…

Selbst dort wurde z.B. noch ein Kickerturnier veranstaltet, Bowle gezaubert oder „Après-Ski“ gemacht! Oftmals saßen wir auch draußen gemütlich am Lagerfeuer!

Das Hotel an sich ist eines der ersten Hotels im Ort gewesen und hat somit seinen Extra-Charme!

Es verfügt sogar über eine Kletterwand an einer der Außenwände!
Oben auf dem Dach kommt dann das Highlight!!

Eine wirklich sehr sehr schöne Sauna mit einer einfach phantastischen Außenterrasse, mit herrlichem Blick auf die Berge!!

Nach den sportlichen Touren genau das Richtige zum entspannen (es wurde sogar ein kleines Beautyprogramm vorbereitet, welches selbst die Herren begeistert hat!)

Für wen die Sauna nichts ist, wird nach den Touren von Chris an der Terrasse/Bar mit Kaffee, Bowle, Kuchen und/oder Waffeln bedient!

Ab 19 Uhr gibt es ein gemeinsames Abendessen. Meist Suppe, Salat, Hauptgang und Nachtisch. Ein Abend gab es typisches schweizerisches Raclette und ein Abend wurde sogar draußen gegrillt – was will man mehr?

Das Frühstück ist aus meiner Sicht wirklich reichlich! Verschiedene Brotsorten, Auswahl an Aufschnitt & Käse, Eier, Auswahl an Müsli und Obst!
Und das Schöne… man darf sich für die Touren etwas mitnehmen 🙂

Ich war das erste Mal im Sommer in den Bergen und es war wirklich alles rundum gelungen! Unsere Erwartungen wurden echt übertroffen!

Einziges kleines Manko: Es gibt kein Handtuchwechsel in der Woche – aber selbst das lässt sich einfach lösen. Für nur 2 Franken bekommt man ein frisches Handtuch an der Rezeption (Bademäntel übrigens auch…)

Wir überlegen tatsächlich, ob wir diese Saison nochmal hinfahren  🙂

19. Juni 2017

Auf Wanderwegen durch die Inselwelt Kroatiens

Reisebericht Boot und Hike Mitteldalmatien  von Natascha

An einem Samstag Ende Mai ging mein Flieger nach Split. Mit einer halben Stunde früher wie erwartet landete ich in Kroatien. Am Flughafen wurde ich bereits erwartet und gemeinsam mit einem anderen Frosch erfolgte der halbstündige Transfer in den Hafen von Split mitten durch Industriegebiete und Hochhäuser. Kein schöner Anblick. Im Hafen von Split setzte uns der Fahrer ab und wir gingen auf die Suche nach unserem Boot. Es lag in zweiter Reihe hinter einem größeren Boot, so dass wir erst auf den zweiten Blick fanden.

Auf der MS Dalmatinac wurden wir schon von Reiseleiterin Angela und den 13 anderen Fröschen zum Abendessen erwartet.

Das Abendessen bestand wie jeden Tag aus Vorspeise, Hauptspeise mit Salat und Nachtisch. Vor dem Nachtisch gab es auch hier die übliche Frosch Inforunde. Bei dem Essen achtete die Köchin auf die Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen. Kein Fisch, kein Fleisch, keine Laktose… Die Getränke wurden per Strichliste auf die jeweiligen Kabinen und Reisenden geschrieben und am Folgetag per Unterschrift bestätigt. Nicht immer klappte dies ganz reibungslos. Die Abrechnung erfolgte dann am letzten Tag.

Nach dem Nachtisch und dem Bezug der Kabinen zog es die einen in die Altstadt von Split und die anderen in ihre Kojen. Es folgte eine eher unruhige Nacht, da direkt gegenüber unseres Liegeplatzes eine Open Air Disco war.

Am Sonntag legte der Kapitän bereits um 6.45 Uhr ab und es ging etwa 2 Stunden auf die Insel Brac. Ab 8 Uhr gab es dann Frühstück. Müsli, frisches Obst, Brot, Kaffee, abgepackte Marmelade…

Gegen 9.30 Uhr wurden wir dann mit dem Beiboot unterhalb des Klosters Blaca an Land gebracht um mit unserer ersten Wanderung zu starten. Es folgte ein 3 km langer Aufstieg zum Kloster. Die Wege waren schmal und geröllig. Nach kurzer Pause im unbewohnten Kloster erwartete uns eine kleine Führung durch Bücherei, Küche, Plumpsklo, “Wellness-Bereich“ und Schule des Klosters. Im Anschluss ging die Wanderung noch ein bisschen Bergauf, durch ein unbewohntes Bergdorf zur Bucht von Farska. Hier entschieden wir uns spontan zu baden und unser Boot aus der Nachbarbucht zum Abholen anzufordern. Auch hier erfolgte der Transfer über das Beiboot.

Gegen 15 Uhr waren alle wieder auf dem Boot angekommen und es ging weiter entlang der Insel Brac bis zum Ort Bol. Vor dem Abendessen konnte noch wer wollte einen kurzen Bummel durch den Ort machen. Nach dem Abendessen um 19 Uhr wurde kurzfristig eine Weinprobe im Weingut Stina direkt im Hafen verabredet.

Nach einer wieder sehr unruhigen Nacht, dank feiernder Jugendliche direkt vor dem Boot und dem Ablegen der Fähre um 6.30 Uhr direkt neben uns, ging es nach dem Frühstück am Montag gegen 9.00 Uhr auf den Vidova Gora, den höchsten Berg der kroatischen Inseln mit 780 m.

Vor dem Aufbruch nutzen wir noch den örtlichen Supermarkt um uns mit Wasser und Snacks einzudecken, da es auf den Touren keine Möglichkeit zur Einkehr gab und die tägliche Wasserration vom Schiff (1 Liter) nicht ausreichte.

5 Stunden Wanderung lagen heute vor uns. Auf schmalen Wegen mit Geröll und Steinen ging es die Serpentinen nach oben. Auf dem Vidova Gora angekommen machten wir Rast und genossen den Ausblick auf das Goldene Horn und die Insel Hvar. Auf dem gleichen Weg wie hinauf ging es auch wieder hinunter in das Örtchen Bol und zu unserem Boot. Gegen 14 Uhr sammelte uns das Boot wieder ein und wir fuhren zur Nachbarinsel Hvar. In Stari Grad übernachteten wir an diesem Tag. Auch hier ging es nach dem Anlegen zu einem kleinen Bummel durch den Hafen mit seinen Luxusyachten und die schmalen Gassen des Örtchens. Nach dem Abendessen ging die ganze Gruppe noch zum Cocktail trinken in den Ort.

Am Dienstag fuhren wir wieder vor dem Frühstück weiter. Gegen 10 Uhr wurden wir in einer Bucht abgesetzt und sind zu einer 1-stündigen Turnschuh-Wanderung zur Espaniola (Festung oberhalb der Stadt Hvar) aufgebrochen. Die Wanderung führte an einer wenig befahrenen Straße entlang. Wir genoßen die Ausblicke von der Festung und schlenderten durch die Stadt Hvar, nutzen die Zeit zum Kaffee trinken und Mittagessen, bevor es wieder gegen 15 Uhr mit unserem Boot weiterging. Unser Ziel diesmal war eine einsame Insel und Bucht zum Baden und schlafen unterm Sternenhimmel. Als Abschluss des Tages machten wir noch einen Spiele-Abend an Deck.

Am Mittwoch morgen ging es etwa 4 Stunden weiter mit unserem Boot zur Insel Korcula in den gleichnamigen Ort. Unterwegs trafen wir sogar Delfine. Auf Korcula angekommen wanderten wir ohne große Steigungen an der Küste weiter nach Lumbarda. In Lumbarda wartete in einem Weingut wieder eine Weinprobe auf uns. Zurück ging es auf einem Wanderweg durch Wiesen und Felder. Die Zeit bis zum Abendessen konnte man sich mit einem Spaziergang durch Korcula-Stadt oder einem Bad im Meer vertreiben. Nach dem Abendessen ging es wieder mit der gesamten Gruppe auf den Cocktail-Turm von Korcula. Die Nacht verbrachten wir in einer Nachbarbucht von Korcula-Stadt mit einigen anderen Booten.

Am Donnerstag Morgen führte uns unsere Reise auf das Festland nach Tucepe. Hier bestand die Wahl zwischen einer etwa zweistündigen Wanderung auf dem Küstenwanderweg oder einer etwa vierstündigen Wanderung über den Höhenwanderweg nach Makarska. Ich kraxelte mit einem Teil der Gruppe den Höhenwanderweg entlang. Wir konnten noch einmal traumhafte Ausblicke genießen. Unser Mittagspausen-Picknick fand im Botanischen Garten statt. In Makarska blieb noch ausreichend Zeit für ein Sonnenbad am Strand. Bevor unser Boot sich wieder auf den Weg in eine einsame Bucht zum übernachten machte.

Und schon war der letzte Wandertag da. Unser Ziel heute war eine als Familienwanderung ausgezeichnete Tour, die unser Guide Angela noch nicht mal kannte. Ab Omis ging es zu einer alten Burg, der Stari Grad. Der etwa zweistündige Aufstieg erfolgte auf den uns schon bekannten kroatischen Wanderwegen. Auf der Burg machten wir kurz Rast und genossen den Ausblick. Der Abstieg erfolgte etwa eine Stunde lang mit einer Steigung von 70 %. Wir erreichten alle ziemlich erschöpft unser Zuhause auf Zeit. Dort erwartete uns ein Mittagessen, da wir uns entschieden hatten als Abschluss der Reise am Abend gemeinsam in Split Essen zu gehen.

Auf dem Weg nach Split machten wir noch einen letzten, kurzen Badestopp, rechneten die Getränke ab und verteilten die Trinkgelder. Gemeinsam verbrachten wir noch einen schönen, letzten Abend in Split. Bevor es für die meisten am Samstag wieder nach Hause ging.

Am Samstag musste die MS Dalmatinac bis 10 Uhr verlassen sein. Das Gepäck konnte bis zum Transfer im Hafen abgegeben werden.

Für mich ging die Reise am Samstag weiter in den Frosch-Sportclub Sveti Kriz auf der Insel Brac.

15. Juni 2017

Reisebericht China Tibet-Aktiv-Reise

Reisebericht von Marlene Wolf
FROSCH Reiseziel Tibet und China

Lange hatte ich verschiedene Reiseanbieter verglichen – aber die Chinareise von Frosch hat mich letztendlich einfach überzeugt. Wichtig war mir, dass man nicht nur von A nach B kutschiert wird, sondern sich auch bewegt – also keine Yangtze-Kreuzfahrt. 😉 Diese Erwartung hat die Reise für mich absolut erfüllt. Die 17 Tage waren so vollgepackt mit Eindrücken, dass ich super erfrischt wieder zu Hause ankam und noch viele Wochen daran zurückgedacht habe.

Zuerst vorweg: Es gab drei vermutlich politisch motivierte Verkaufsveranstaltungen. Einmal sollten wir Seidentücher kaufen, einmal Jadeschmuck und einmal Perlen. Bei letzteren wurde ich schwach. Wir haben ansonsten aber diese Stopps immer nur als Gelegenheit benutzt, eine saubere Toilette zu benutzen.

Tag 1 – 2
Wir waren 16 Frösche und haben uns wirklich gut verstanden. Am Flughafen in Schanghai hat uns Hao Lei abgeholt, ein absolut toller Reiseführer! Hao ist Anfang 30, macht den Job aber schon 13 Jahre. Er hat in Peking Germanistik studiert und spricht sehr gut Deutsch. Er nahm uns in Empfang und mit dem Transrapid ging es ins Stadtzentrum, von dort in einen Bus und von dort ins Hotel. Die Fahrt hat leider insgesamt doch viel Zeit in Anspruch genommen. Daran würden wir uns gewöhnen müssen. Wir sollten noch häufiger im Stau stehen.
Im Bus hat uns Hao noch einmal begrüßt und die wichtigsten Dinge erklärt. Wasser konnte wir im Bus kaufen, Geld im Hotel wechseln. Geldabheben war teilweise etwas schwierig, aber das wussten die meisten von uns und hatten Euro mitgebracht.

Da wir nur eine Nacht in Schanghai hatten, hat uns Hao gleich ein Angebot gemacht für die Abendgestaltung. Für umgerechnet 40 Euro konnten wir eine Akrobatikvorführung besuchen. Die Vorführung war gut, aber im Nachhinein doch etwas teuer. Ich denke, Hao hat schnell gemerkt, dass wir etwas mehr Action und etwas weniger Unterhaltungsprogramm wollten.

Tag 3
Am nächsten Tag haben wir Schanghai besichtigt, bei leider Nieselwetter. Die Sehenswürdigkeiten waren alle schön, aber im Nachhinein hat mich Schanghai nicht so beeindruckt. Ich fand es darum auch nicht schlimm, dass es am Abend mit dem Nachtzug schon weiterging.

Tag 4
Der Nachtzug war ein Erlebnis! Sehr komfortabel und clever eingerichtet. Vier große Reisekoffer passten unter die zwei Doppelstockbetten – das hätte ich nicht erwartet. Ausgerüstet mit Ohrstöpseln und Schlafmaske ließ es sich auch gut aushalten. Leider hatten wir aber nicht mitbekommen, dass der Schlafwagen auch eine Dusche hatte (dafür hätte man sich anmelden müssen). Deswegen fühlten wir uns am nächsten Morgen schon alle ein bisschen speckig. In Zhengzhou stieß ein örtlicher Reiseführer zu uns. Im Bus versuchte er uns mehr über die Geschichte der Gegend zu erzählen. Aber seine Ausführungen zu verschiedenen Getreidearten stießen bei uns leider nur auf sehr müde Ohren. Nach einem sehr guten Frühstück in einem Hotel in der Gegend fuhren wir in das Songshan Gebirge zu einem Shaolin-Kloster. Leider hat es bei der Besichtigung wieder nur geregnet, deswegen konnte ich das nicht sehr genießen.

Nach dem Koster liefen wir nur wenige Meter weiter zu einer Seilbahn und fuhren hinauf auf einen sehr schönen Berg. Dort gab es einen traumhaften Wanderpfad entlang beeindruckender Berghänge. Es war ganz schön frisch da oben, aber die Bewegung tat sehr gut! Leider waren die Stufen wegen des Regens recht glitschig, deswegen bin ich nach ca. halber Strecke wieder umgedreht.

Unsere Reiseführer haben derweil an der Seilbahnstation auf uns gewartet. Ich schlenderte zusammen mit noch einem Frosch die Strecke zurück und so langsam kam die Sonne raus. Da wurde auch die Stimmung wieder richtig gut. J Im Bus trafen wir auf drei aus unserer Gruppe, die u.a. wegen Höhenangst nicht mitgekommen waren. Nachdem die Gruppe wieder komplett war, ging es zurück ins Hotel nach Loyang und endlich unter die wohlverdiente Dusche!

Tag 5
Am nächsten Tagen haben wir ein UNESCO-Weltkulturerbe besucht (davon warteten noch einige auf uns). Die Longmen-Grotten waren sehr beeindrucken. Mehrere hundert Jahre alte Buddha-Statuen kann man hier finden, von 2 Zentimeter bis 18 Meter hoch. Leider waren viele Statuen während der Kulturrevolution zerstört worden, das tut einem in der Seele weh, wenn man das sieht!

Am Nachmittag verabschiedeten wir uns von unserem örtlichen Reiseführer und fuhren mit dem Schnellzug nach Xian. Super schnell und komfortabel! Dort hat uns Hao noch das Historische Museum der Stadt gezeigt, mit einer tollen Ausstellung über die Zeit von Shangan (die Zeit, als Xian Kaiserhauptstadt war). Leider war ich aber im Museum schon recht erschöpft und konnte mir hier nicht mehr so viel Zeit nehmen wie ich wollte. Dafür hat uns Hao bei Abendessen noch eine Spezialität geboten. Es ging in ein Maultaschen-Restaurant. Sehr, sehr lecker!

Tag 6
Das war ein Tag voller Highlights! Zuerst ging es mit dem Bus zur Terrakottaarmee. Die hat mich wirklich sehr beeindruckt, aber dort musste man manchmal schon die Ellenbogen ausfahren, um auch wirklich etwas zu sehen. Aber da die Chinesen es genauso taten, hab ich mich da nicht gescheut. Man darf die Armee auch wieder fotografieren. Denn die Farbe der Figuren, die beim Fotografieren leidet, ist mittlerweile gar nicht mehr dran. Hao hat uns hier sehr gut begleitet und dafür gesorgt, dass wir wusste, welche Highlights sich wo verstecken.

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir dann ca. 1,5 Stunden eine Fahrradtour auf der Stadtmauer von Xian gemacht. Die Fahrräder konnte man vor Ort ausleihen und waren so lala. Ein Gang und es fuhr geradeaus. Aber das war kein Problem, denn viele Steigungen waren auf der Mauer nicht zu befürchten. 😉 Dafür war Sonnencreme und ein Sonnenhut unverzichtbar. Einige von uns haben an dem Tag ordentlich Farbe abgekriegt. Die Tour war richtig schön und wirklich beeindruckend. Auf der einen Seite der Mauer liegt die Altstadt (wobei vieles auch auf „alt“ gemacht ist) und auf der anderen Seite die Wolkenkratzer.

Am Abend haben wir noch einen muslimischen Markt besichtigt. Der war leider wirklich sehr, sehr voll. Das einzige Mal, dass ich mich um meine Wertsachen gesorgt habe. Aber im ganzen Urlaub ist uns alle nichts gestohlen worden – vielleicht war ich also auch nur etwas zu besorgt. Der Markt bietet jede Menge Essen, aber vieles davon aus Garküchen. Und da ich etwas vorsichtig bin, habe ich hier leider nicht viel probiert.

Tag 7
Am nächsten Tag haben wir mit Hao einen Park mit einer schönen Pagode besucht. Dort haben wir viele Schulkinder getroffen, die besonders die Blonden unter uns ganz begeistert empfangen haben. Wir waren dafür umso mehr beeindruckt von den älteren Chinesen, die dort musizierten oder Tai Chi praktizierten. In einem kleinen Museum gab es dann noch einen kostenlosen Kalligraphiekurs für uns. Natürlich konnte man in Anschluss auch eine Kalligraphie kaufen – was ich aber wirklich gerne gemacht habe.

Der Besuch eines Obstmarkts am Nachmittag war leider eine Enttäuschung. Viele Verkäufer waren schon im Mittagsschlaf (hinter ihrem Stand) und sonst war nicht viel los.

Danach ging es zum Flughafen, um nach Chengdu zu fliegen. Dort trafen wir wieder einen örtlichen Reiseführer, die uns dann zum Restaurant begleitet hat, wo es „Hot Pot“ gab. Sehr, sehr scharf, aber auch sehr, sehr lecker! Danach sind wir noch durch einen Einkaufsmeile gebummelt, die mir auch sehr gut gefallen hat.

Tag 8
Zuerst stand eine Wanderung auf einen daoistischen Berg auf dem Programm. Die Wanderung hat ca. 3-4 Stunden gedauert. Wir sind hochgewandert und mit der Seilbahn runtergefahren. Da es auf dem Hinweg wirklich konstant auf Stufen bergauf ging, waren meine Waden über die Seilbahn dankbar. Der Berg war sehr schön, aber auch sehr voll. Wir wurden von vielen Schüler- und Seniorengruppen überholt, die offensichtlich nicht so schnell schwitzten wie wir „Langnasen“. Beim Aufstieg haben wir mehrere daoistischen Klöster passiert, die auch von vielen Gläubigen noch besucht wurden. Wer von den Pilgern es nicht mehr zu Fuß hochschaffte, konnte sich auch mit einer Sänfte hochtragen lassen.

Danach ging es mit dem Bus zu einer historischen Anlage zum Schutz vor Hochwassern. Das übe 2000 Jahre alte System wurde hier touristisch stark erschlossen (inkl. Elektroshuttle zum Staudamm), hat mich aber nicht wirklich beeindruckt. Man hat leider nicht wirklich viel davon sehen können. Aber Hao hat uns auch erklärt, dass dies eine der Sehenswürdigkeiten ist, die sich eher Chinesen als Ausländer angucken.

Tag 9
Der nächste Tag war leider laaaang. Zuerst ging es zu einem Panda-Aufzuchtgehege. Das war wirklich zuckersüß, besonders der Pandakindergarten. Aber wir haben auch einen älteren Panda gesehen, der schon sehr unglücklich in seinem kleinen Gehege vor sich hin trottete. Ob man so auf lange Sicht wirklich die Tiere vor dem Aussterben bewahrt…

Am Nachmittag sollte es nach Tibet gehen. Wir sind auch mit dem Flieger bis kurz vor Lhasa gekommen! Aber dann schneite es dort und der Pilot entschied sich dafür, wieder umzudrehen. Also ging es wieder zwei Stunden zurück nach Lhasa. Dann standen wir noch eine gute Stunde auf dem Rollfeld, bevor wir aussteigen und unser Gepäck wieder in Empfang nehmen durften. Air China hat uns dann in einem Holiday Inn in der Nähe des Flughafens untergebracht. Hao hat sich in dieser Zeit wirklich ganz großartig um uns gekümmert! Er hat noch ein besseres Abendessen organisiert, als das, was Air China uns angeboten hat. Und er hat dafür gesorgt, dass die Frösche mit Einzelzimmer, dieses auch im Holiday Inn bekommen haben.

Tag 10
Neuer Anlauf: Um 5 Uhr trafen wir uns im Bus auf dem Weg zum Flughafen, um 7:50 Uhr ging der Flieger. Zum Glück ging alles gut und wir sind gut in Lhasa gelandet. Nur leider fehlte uns nur ein Nachmittag zur Akklimatisierung an die große Höhe Tibets. Ein örtlicher (tibetischer!) Reiseführer nahm uns in Empfang und zeigte uns zwei Klöster in Lhasa, Sera und Drepung.

Das war schon ein ganz tolles Erlebnis! Allerdings mussten wir uns alle erst einmal an die Höhe gewöhnen und liefen also im Schneckentempo durch die Klosteranlagen. Hier trafen wir auch das erste Mal auf Tibeter, die mir sofort sehr sympathisch waren. Anders als die chinesischen Touristen, die uns häufig einfach so fotografiert hatten, wurde man hier freundlich begrüßt und angelächelt. Am Abend ging es in ein Restaurant in der Innenstadt. Das Essen in Tibet hat mich nicht so angesprochen. Neben Yak-Fleisch gab es nämlich Spaghetti, Pizza und Lasagne. Das hatte ich irgendwie nicht erwartet. Das Hotel in Lhasa war übrigens großartig! Überhaupt waren alle Hotels (bis auf das Holiday Inn) sehr zu empfehlen.

In der Nacht konnte ich nicht wirklich schlafen. Ich hatte keine Kopfschmerzen, aber kam einfach nicht in den Tiefschlaf.

Tag 11
Nach einem stärkenden Frühstück haben wir einen neuen örtlichen Reiseführer kennengelernt (dieses Mal ein Chinese). Zu Fuß liefen wir in die Stadt zum Jokhang-Tempel. Auf dem Weg dorthin fielen uns schon die vielen Pilger auf, die sich rituell auf dem Weg zum Tempel und bei dessen Umrundung zu Boden warfen. Im Tempel kam ich mir leider sehr störend vor. Wir durften als Ausländer an der Schlange vorbeimarschieren an den Gläubigen, die wirklich lange anstanden, um hier ihre Zeit zu verbringen. An den diversen Statuen im Inneren standen wir gefühlt immer im Weg während unserer Reiseführer etwas erzählte, aber von hinten die Gläubigen drängten, die hier beten und etwas spenden wollten. Ich war sehr froh, als wir aus den Zimmern hinauskamen und oben auf dem Tempel die tolle Aussicht auf Lhasa und das umliegende Gebirge genießen konnten.

Auch den Potala-Palast kann man von hier aus gut sehen. War mir sehr auffiel, waren die vielen chinesischen Flaggen und die große Militärpräsenz. Zum Tempel musste man immer durch eine Gepäckkontrolle. Wir als Ausländer wurden nicht groß kontrolliert, aber die Einheimischen wurden sehr genau abgetastet. :-/

Danach ging es zum Potala-Palast, auch ein absolutes Highlight dieser Reise! Der Sommersitz des Dalai Lama hat mich sehr beeindruckt. Auch hier war es innen sehr voll, aber man stand den Gläubigen nicht so sehr im Weg. Die Freizeit danach haben einige mit Shopping verbracht, mir machte die Höhe so langsam doch etwas zu schaffen, deswegen setzte ich mich mit einigen anderen in einen Park, wo wir ein kleines Picknick veranstalteten.

Abends konnte ich dieses Mal leider wieder nicht gut schlafen. Zum ersten Mal kamen auch leichte Kopfschmerzen auf. Im Hotelzimmer gab es zwar Sauerstoff, aber Hao hatte uns empfohlen, diesen nur zu nehmen, wenn die Schmerzen nicht mehr zum Aushalten waren. Und so schlimm war es noch nicht.

Tag 12
Tags darauf standen zwei Wanderungen auf dem Programm und leider für mich auch etwas Höhenkrankheit. Die erst Wanderung zum Kosten Ganden konnte ich zum Glück noch gut mitmachen. Aber die Höhenmeter machten mir zu schaffen. In unserer Höhe wäre es ein leichter Spaziergang gewesen, so war es für mich doch ein ziemliches Auspowern. Aber der Ausblick hat mich mehr als entschädigt! Überall flatterten die tibetischen Gebetsfahnen. Wirklich traumhaft. Zum Glück sind wir mit dem Bus bis zum Kloster hochgefahren und nicht wie geplant, die Serpentinen dorthin hochgewandert. Das hätte uns bei dem strahlenden Sonnenschein vermutlich alle sehr geschafft.

Danach ging es mit dem Bus weiter zum Kloster Drak Yerpa. Hier wurde mir leider nach ca. 1 Kilometer den Berg hoch leicht schwindelig, so dass ich lieber umgedreht bin. Im Bus konnte ich so einem unserer Frösche Gesellschaft leisten, die leider wirklich schwer mit der Höhe zu kämpfen hatte. Trotz Ibuprofen und Sauerstoff war ihr sehr übel, so dass ich mir ernsthaft Sorgen machte. Aber Hao hatte uns zum Glück ja auch seine Handynummer gegeben. So habe ich ihn per WhatsApp angeschrieben und gesagt, dass es unserem Frosch nicht gut ging. Hao kam dann auch zeitnah und kümmerte sich darum, dass im Hotel ein Arzt auf uns wartete. Die anderen haben die Wanderung zum Glück alle gut verkraftet, die Fotos sahen toll aus, aber mit Schwindel wollte ich mich auf keinen Berg begeben.

Am Abend wurde unser Frosch mit Sauerstoff versorgt, was ihr zum Glück sehr geholfen hat. Und da wir am nächsten Tag weiter fliegen sollten, war das auch gut so. Ich hatte am Abend dann leider auch gar keinen Appetit, was ich auch auf die Höhenkrankheit zurückführte. Ich war deswegen auch sehr froh, als die Nacht vorbei war.

Tag 13
Am nächsten Tag hatten wir noch vormittags Zeit zum Shopping, die ich aber lieber mit einer Flasche Wasser im Hotel verbrachte. Der Flug nach Peking war dann sehr turbulent (um mich herum wurde nach mehr Spucktüten verlangt), aber ich hätte den Kabinenboden küssen können, wegen der wieder angenehmen Sauerstoffsättigung. In Peking ging es dann abends zum Hotel, wo wir schnell in unseren Betten verschwanden.

Tag 14 – 17
Jetzt stand also „nur noch“ Peking auf dem Programm. Nach den vielen Reisen war es sehr schön, mal für einige Tage den Koffer nicht packen zu müssen. Bei den Inlandsflügen hatten auch einige von uns Sorgen, dass wir die 20 kg Gewicht für den Koffer überschreiten würden. Da auf dem Rückflug nach Frankfurt jetzt 23 kg erlaubt waren, hieß es: Shopping! J Aber natürlich haben wir auch die Sehenswürdigkeiten von Peking gerne besichtigt. Der Platz des Himmlischen Friedens war bedrückend, der Kaiserpalast, Sommerpalst und der Himmelstempel beeindruckend.

Ein absolutes Highlight unserer Reise hatte sich Frosch aber noch aufgespart: Die Wanderung auf der chinesischen Mauer. Mehr als drei Stunden mussten wir mit dem Bus dorthin fahren, aber dann waren wir angekommen an einem nicht renovierten Teil der Mauer, die man sehr gut bewandern konnte. Es waren vielleicht noch sechs andere Touristen auf unserem Streckenabschnitt unterwegs – traumhaft! Für unseren Frosch mit Höhenangst war es leider teilweise etwas zu steil – denn wenn ich nicht renoviert sage, könnte man auch meinen: baufällig.

Da ging es teilweise recht steil links und rechts hinab! Aber ich fand es großartig! Bei traumhaften Wetter wanderten wir so ca. fünf Stunden.

Begleitet wurden wir von Hao und von fünf Bäuerinnen aus der Umgebung. Diese wollten uns zum Schluss natürlich noch ein Souvenir verkaufen. Da ich noch Postkarten brauchte, passte das ganz gut. 😉

Dann hieß es auch schon Abschiednehmen! Wir waren alle ganz wehmütig, aber auch etwas erschöpft. Die Reise war so voller Eindrücke, das wir uns noch Wochen danach Fotos in unserer Reise-WhatsApp-Gruppe hin- und herschickten.

Ich kann die Reise nur sehr empfehlen. Es war super organisiert (ein Hoch auf Reiseleiter Hao!), sehr harmonisch und gut ausgewählt. Meine Höhepunkte waren Tibet und die chinesische Mauer. Aber alles andere war auch super. Und obwohl mir das chinesische Essen wirklich gut geschmeckt hat, hab ich sogar noch etwas abgenommen. 😉

Also – nichts wie hin mit euch nach China!

12. Juni 2017

Aus dem Winterschlaf wach geküsst. Vier Frosch-Teamer starten auf Sardinien in die Saison

Reisebericht vom Frosch Blog Team
Reiseziel Frosch Sportclub Le Quattro Lune

Vier Teamer und eine Mission: Den Sportclub Le Quattro Lune für den Sommer vorbereiten. In 10 Tagen. Nach dem Winter. Einem sehr langen Winter. Da schaut man sich erstmal um, überschlägt kurz im Kopf, wie viel Zeit einem bleibt und ob man das jetzt wirklich durchziehen will. Wann geht der nächste Flug zurück? So ein Sportclub im Winterschlaf wirkt ganz schön verwahrlost nach einem langen Winter ohne liebevolle Pflege. Dann sind die 10 Tage um und plötzlich strahlt die ganze Anlage in neuem Glanz, die ersten Gäste bringen Leben in die Bude und der Sommer kann kommen.

Frosch Sportclub Le Quattro Lune Trotz sommerlichem Wetter ist es zur Aufbauzeit noch recht einsam im Frosch Sportclub auf Sardinien.

So oder so ähnlich geht es wohl jedem Aufbau-Team, das für Frosch Sportreisen den Saisonstart in einem der 19 Sommer-Sportclubs vorbereitet. Wir haben Silvi (Teamleitung im Vorjahr), Tina (Allrounder), Berni (MTB-Guide) und Deria (Teamleitung 2017 und Wanderguide) beim Aufbau auf Sardinien begleitet.

Es ist Anfang Mai. Am 13., in 10 Tagen, soll die Saison starten, und noch ist viel zu tun. Immerhin, trotz aller verbliebenen Wintertristesse und anfänglicher Skepsis, fallen die positiven Aspekte gleich ins Auge. „Das Gelände ist wirklich schön und wir werden wirklich gute Bedingungen haben“, freut sich Sardinien-Neuling Deria beim Blick auf die grün leuchtende Aktiv- und Fit Wiese und den schon halb befüllten Pool.

Auch die Hütte bekommt für den Sommer einen Feinschliff.

Die Aufgabenverteilung ist dann auch schnell klar. Berni schraubt die neuen Bikes zusammen, richtet sich seine Bike-Station ein und fährt die MTB-Touren ab. In der Saison hält er 34 Räder und 5 Kinder-Bikes für die Froschgäste betriebsbereit. Auf 3-4 Touren pro Woche geht es mit ihm auf bis zu 750 Höhenmeter – bei sieben Stunden Fahrzeit eine der schwereren Touren in seinem Programm.

Auch das Wanderprogramm steht bisher nur in der Theorie. Um die Froschgäste sicher durch das sardische Panorama zu führen, geht Deria die Strecken ab. Immer wieder geht es durch das mächtige Supramontemassiv oder entlang der wilden Steilküste hin zu abseits gelegenen Badebuchten. Tina, das Allroundtalent, steht beiden tatkräftig zur Seite, sorgt dafür, dass es Deria auf den Wanderungen nicht zu langweilig wird oder hilft Berni beim Schrauben. Büro einrichten, Inventur machen, Kooperationspartner kennenlernen – die Tage sind voll und gehen schnell rum. Aber eins darf nicht fehlen: Jeden Morgen Punkt acht Uhr lädt Tina zum Yoga. Noch vor dem Frühstück ein kurzer Sonnengruß, dann kann der Tag losgehen.

Das Team testet die ersten Wanderungen durch das Supramonte-Massiv.

Als Berni sich gerade an die Bikekartons aus der Vorsaison machen will, wird er stutzig. Zwei Jahre sind die Räder im Einsatz, gehen im Winter zur Wartung zurück in die Münsteraner Werkstatt. Doch ein paar Kartons sind liegen geblieben, der Platz in der Garage wird gebraucht. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Saisonstart, jetzt muss alles schnell gehen. Der Plan ist, die leeren Pappkisten mal eben zu entsorgen. Da hört Bernis aus einem der Kartons Geräusche, ein leises Kratzen. Bloß keine Mäuseplage. Das würde den Zeitplan um Tage verschieben. Vorsichtig macht sich der 27-jährige an die verdächtige Kiste. Das hört sich nicht nach Mäusen an. Das muss größer sein. Ratten? Er nimmt seinen Mut zusammen, hebt den Karton vorsichtig an und blickt in etliche große, zuckersüße Babykatzenaugen. Ein herzerweichender Anblick. Mit Hilfe seiner Teamkollegen bettet er die Fellknäuel in einen kleineren Karton um und kurze Zeit später hat die junge Katzenmutter ihre Kleinen wiedergefunden. Sardische Familienzusammenführung á la Frosch.

Beim Ausräumen der Bike-Kartons erlebt das Team eine riesige Überraschung.

Die letzten Tage ziehen schnell vorbei und trotz aller anfänglichen Skepsis ist beim Hotelrundgang mit den ersten Gästen alles fertig. Der Frosch Sportclub Quattro Lune und sein Team sind bereit für den Sommer. Was das Team nun von der neuen Saison erwartet? Die Antwort ist für Deria klar: „Viele nette Gäste, eine gute Kooperation mit den Partnern und dem Hotel und dass das Team weiterhin so gut an einem Strang zieht wie jetzt. Und dass wir die Wanderungen und MTB-Touren auch bei 40 Grad im Schatten noch gut meistern.“

Bald kommen die ersten Gäste – Das Volleyballnetz steht schon mal.

26. Mai 2017

Reisebericht Kriopigi vom 6.-13. Mai 2017

Reisebericht von Conan
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Poseidon View Club 35+/- für Singles und Alleinreisende

Nachdem ich 2016 im Mai auf Korfu war, entschied ich mich in diesem Jahr für den Sportclub Poseidon´s View, der auf der griechischen Halbinsel Kassandra in der Nähe des Ortes Kriopigi liegt.

Die Anreise erfolgt über den Flughafen Thessaloniki, von wo aus man mit einem Kleinbus rund 90 Minuten bis zum Frosch-Club braucht, der am Rande des kleinen Ortes Kriopigi liegt.

Der Club wird im Frosch-Katalog richtig beschrieben: Eine eher kleine Hotelanlage mit Meerblick, aber – weil hoch gelegen – nicht unmittelbar am Meer. Wer zum Strand möchte, muss vom Club einen steilen Fußweg hinuntersteigen. Dort weht die Frosch-Flagge und es gibt Liegen und Sonnenschirme für lau, aber – im Unterschied zu Korfu – kein froscheigenes Wassersportangebot.

Wohl mit aus diesen Gründen spielte sich das „Gruppenleben“ nach Rückkehr von den Tagestouren ganz überwiegend am Pool sowie der Poolbar ab, die unmittelbar neben der Hotelanlage liegen. Die Bar wird vom dem griechischen Eigentümer der Hotelanlage betrieben und hatte täglich ab 14 Uhr auch Salate sowie warmes Essen (Pizza, Calamaris etc.) zu akzeptablen Preisen im Angebot.

Davon wurde von vielen Gästen auch rege Gebrauch gemacht, zumal der Ort Kriopigi zwar nicht weit entfernt liegt, aber eher hässlich ist und der Weg dorthin über die Hauptstraße führt. Im Ergebnis hielt man dort deshalb bei einer Tour höchstens mal am Supermarkt, um Wasser oder Obst zu kaufen. Ansonsten verfügt Kriopigi noch über einen Geldautomaten und eine Apotheke, beides habe ich – zum Glück – nicht gebraucht.

Der Sportclub Poseidon´s View bietet das froschübliche Angebot: Vier Wander- oder Radtouren in der Woche sowie ab 17 Uhr regelmäßig 30-60 Minuten „Gruppen-Fitness“, wie man es aus deutschen Sportstudios kennt. Zudem gab es eine mit fünf Teilnehmern verhältnismäßig kleine Gruppe von „Intensiv-Wanderern“, denen man sich gegen entsprechende Zuzahlung tageweise anschließen konnte.

Darüber hinaus arbeitet Frosch in Kriopigi mit mehreren externen Anbietern zusammen, bei denen man Tauchen und Schnorcheln sowie Canyoning und eine Bootstour exklusiv für Frosch-Gäste buchen konnte, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde. Aufgrund nicht immer optimaler Wetterverhältnisse verschoben sich einige Termine, aber am Ende der Woche hatte alles außer dem Thessaloniki-Ausflug (nur vier Interessenten) stattgefunden.

Ich entschied mich, schwerpunktmäßig Mountain-Bike zu fahren, wozu die Halbinsel beste Bedingungen bietet: Die Landschaft ist ähnlich wie auf Korfu hügelig sowie im Mai sehr grün und es gibt vergleichsweise wenig Verkehr. Zwar muss man vom Sportclub immer erst eine kurze Strecke über die Hauptstraße fahren, danach ging es aber meistens über Schotterpisten oder landwirtschaftlich genutzte Feld- oder Waldwege.

Die vier angebotenen Radtouren begannen zwischen 9 und 10 Uhr, dauerten meistens bis 13-14 Uhr und waren für jeden der Teilnehmer unproblematisch zu schaffen. Zudem wurde nach Anstiegen natürlich gewartet und an Stellen mit schöner Aussicht oder in Ortschaften auch immer mal eine Pause gemacht.

Als Highlight am Abschlusstag hatte Rad-Guide Nico zudem einen Trail in der Nähe der bewaldeten Steilküste der Halbinsel im Angebot, der einiges an fahrerischem Können erforderte. Zudem konnte natürlich jeder der Lust auf mehr Sport hatte, sich am Nachmittag ein Bike schnappen und auf eigene Faust noch eine Tour machen. Die Orientierung war recht einfach, zumal man sich von Nico eine Karte leihen konnte.

Alternativ bestand natürlich immer die Möglichkeit, am Pool sowie der dazugehörigen Bar abzuhängen bzw. die Tischtennisplatte oder den Tischkicker zu nutzen. Ab 19.30 Uhr gab es dann Essen. Das Buffet bot immer Salate sowie zwei Hauptspeisen und als Nachtisch meistens eine Art cremigen Kuchen. Mir hat es zwar immer geschmeckt, aber es war ein deutlicher Unterschied zum Essen von froscheigenen Köchen, die nach meiner Erfahrung stärker den gesundheitsbewussten Frosch-Gast im Kopf haben. In Kriopigi dürften es Vegetarier eher schwer haben.

Nach dem Essen folgten die froschüblichen Abendaktivitäten wie zum Beispiel das obligatorische Kicker-Turnier und es wurde zu späterer Stunde an fast allen Abenden auch getanzt, obwohl die Gruppe mit 29 Teilnehmern verhältnismäßig klein und altersmäßig vergleichsweise inhomogen war. Von Anfang 30 bis Ende 40 war alles vertreten. Wahrscheinlich führt die kleine Hotelanlage zu einem stärkeren Gruppengefühl oder es lag an dem sehr ausgeglichenen Geschlechterverhältnis. Die Feierlaune war bei vielen Teilnehmern jedenfalls sehr ausgeprägt.

Insofern ist der Froschclub Poseidon´s View ein gutes Reiseziel für Frosch-Gäste, die eine eher kleine überschaubare Gruppe sowie Partystimmung mögen. Zudem bietet der Sport-Club ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis und ist von zahlreichen deutschen Flughäfen in rund zweieinhalb Stunden vergleichsweise schnell zu erreichen.

15. Mai 2017

Ruhrhöhenweg – Halbtageswanderung von Wetter nach Witten

Reisebericht von Regi aus RE
Frosch Regional-Tour am 30. April 2017

Da die Wetteraussichten an diesem Tag gut waren, hatte ich mich für eine Wanderung auf dem Ruhrhöhenweg angemeldet. Dieser ca. 240 km lange Wanderweg verläuft von der Ruhrquelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg.

Heute wollten wir eine Teiletappe von Wetter an der Ruhr nach Witten wandern. Die Tour war als Halbtagestour ausgeschrieben und es kamen 15 Teilnehmer. Peter Lenke erklärte die Strecke und begrüßte die Teilnehmer. Jeder durfte sich kurz vorstellen. Der Vorteil dabei war, man erfuhr, woher der Mitwanderer kam, und somit traf ich jemand aus meiner Nachbarstadt Marl und hatte gleich ein Gesprächsthema während der Tour. Der zweite Vorteil war, dass man sich jedes Gesicht einmal merken konnte. Besonders gut fand ich auch, dass nach jeder Pause wieder durchgezählt wurde, ob alle Teilnehmer zusammen waren.  Die Wanderstrecke wurde unterwegs gut erklärt von Peter Lenke. Die Anstiege des Ruhrhöhenwegs wurden vorher angekündigt und der Ruhrhöhenweg wurde erläutert.

Wir erfuhren etwas über das Ardeygebirge und das Gut Schede, den Wohnsitz der Industriellenfamilie Harkort.

In stetigem Auf und Ab ging es durch dichte Wälder vorbei an Haus Mallinckrodt, Gut Obergedern und dem Friedhof der Familie Jordan.

Schließlich gelangten wir auf den Hohenstein in Witten. Dort erwartete uns die Lehrbienenstation, wo wir uns über den dort hergestellten Honig und die Arbeit des Imkers informieren konnten.

Das Bergerdenkmal konnte bestiegen werden und die Aussicht auf die Ruhr war wunderschön.

Die Einkehr zwanzig Minuten vor Ende im Biergarten des Hauses Hohenstein war auch sehr entspannend bei leckerem Essen und erfrischenden Getränken.

Nach dem Abstieg vom Hohenstein unterquerten wir den Ruhrviadukt, der in der Zeit von 1913 bis 1916 gebaut wurde und auf dem die Eisenbahn auf dem Weg von Witten nach Schwelm die Ruhr überquert.

In Witten angekommen konnten wir mit der S-Bahn bequem in nur fünf Minuten zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung gelangen.

Rund um ein gelungener Tag aus dem man am Abend gut in den Mai tanzen konnte.

 

18. April 2017

Sri Lanka Radtrekking 18.3.- 1.4.17

Reisebericht von Katja
FORSCH Reiseziel Sri Lanka Radtrekking

Im Rausch der Sinne – eine Reise mit reichlich Realität auf allen Ebenen

Vorweg sei gesagt: Wer sich ein intensives Reiseerlebnis wünscht, mit ordentlich Bewegung und Komfort sowie vielschichtigen Eindrücken aus den unterschiedlichen Bereichen singhalesischer Kultur, Lebensweise und Natur, dem sei diese Reise ans Herz gelegt.

 

Das Radtrekking
Ja, ich gebe zu, dass ich die sportlichen Anforderungen aus der Reisebeschreibung zu meinen Gunsten ausgelegt hatte, um buchen zu können. Frosch hatte mich bei meiner Rückfrage darin bestärkt, dass ich das schaffen würde … Radtrekking ist meine Leidenschaft, das hatte ich schon häufig unternommen, allerdings als Flachländerin meist mit wenig Steigung, dafür aber lange Strecken und mit Gepäck. Mountainbike war ich auch schon gefahren, über Stock und Stein, Sand, Matsch, Geröll und Schotterpiste.

Dass mich allerdings die Realität mit einem stellenweise mittelschweren Mountainbiking (ein Teil der Gruppe lacht jetzt vielleicht laut auf) mit etlichen Steigungen einholen würde, war einerseits eine schöne Herausforderung und es hat viel Spaß gemacht, sich daran auszuprobieren. Andererseits war nach den ersten beiden als leicht eingestuften Touren klar, dass ich die folgenden „Bergetappen“ konditionell nicht schaffen würde … schon gar nicht bei der Hitze. Und damit war ich nicht allein: Fünf von 14 Mitreisenden waren froh, noch nachträglich ein E-Bike buchen zu können und konnten so die Touren mitfahren und in vollen Zügen genießen. Ich hab das E-Bike nur an Anstiegen in den untersten Eco-Modus angestellt und bin alles, so gut es ging, ohne Unterstützung gefahren. Geschwitzt habe ich trotzdem wie verrückt, gestrampelt auch. Schließlich ist jede Bewegung in dem Klima eine Herausforderung, langes Akklimatisieren war vor der ersten Fahrt nicht möglich. Das E-Bike war die Rettung und die Reiseleitung hat das unkompliziert möglich gemacht, obwohl wir längst nicht mehr am Startpunkt waren.

 

Kultur, Natur, Land und Leute
Dieser spannenden Kultur und für mich gänzlich neuen Religionen zu begegnen, war vor, nach und während der Fahrradtouren eine sehr schöne Erfahrung. Etliches wurde erklärt, auf Nachfrage auch im Detail. Wer nur schauen wollte und einfach eintauchen, wurde nicht überfrachtet mit Informationen. Die vielen sichtbaren Rituale und der Zauber der Skulpturen und Gebäude wirken auch ohne große Erklärungen. Die Stationen an kulturhistorischen Stätten und die Städte waren schön und eine gute Abwechslung zu den Pisten, Landstraßen und Dörfern. Tempel, Märkte und Basare, Tuk Tuks und Restaurants, all das ließ sich auch leicht allein entdecken, wenn es Freizeit gab. Die Menschen sind uns allerorts sehr freundlich begegnet, ich vermisse ihr Lächeln sehr und die eleganten Saris und Sarongs in allen Farben.

 

Überwältigend war die Natur: Auf unserer Reise sind wir durch unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen geradelt. Meine Wünsche würden erfüllt, ich habe Regenwald gesehen und Teeplantagen und so viele Pflanzen, dass ich von den Eindrücken noch lange zehren werde: Kakaobäume am Straßenrand, Pfeffersträucher in Gärten, Mango, Kokos, Tee, Cashews und viele mir unbekannte Früchte und Gemüsesorten.

 

Die Tiere
Nicht nur auf der Safari gab es hinreichend Eindrücke aus der Tierwelt, sondern auch auf den Fahrradtouren verschiedene Begegnungen am Straßenrand. Das ein oder andre Mal hätte ich gern genauer geschaut, was da im Baum sitzt, aber dann wollte ich nicht den nächsten Abzweig verpassen. Die Leoparden haben sich übrigens nicht gezeigt, die Elefanten schon.

 

Das Essen
Die singhalesische Küche hat mich begeistert und nur enttäuscht, wenn sie zu sehr für Touristen abgemildert war … zum Glück kam dies nicht so häufig vor. In vielfältigen Currys in Gemüse- und Fischvarianten haben wir geschwelgt, auch die Fleischesser kamen auf ihre Kosten. Wenn es mal eher europäisches Buffet im Hotel gab, war das auch ok und eine Abwechslung (und für einige eine Erlösung). Die Frühstücksvarianten haben mir extrem gut gefallen und ich hab alles ausprobiert, von „warmem grünem Kräuter-Smoothie“ über Daal und Roti, Egghoppern, köstlichen Obstvariationen bis zu europäisch/englischen Eiern und Brot. Und natürlich Wasserbüffeljoghurt mit Honig, mmmh!

 

Die Reiseleitung und das Team
Upendra hat mit Herz und Seele seine Kultur vermittelt und uns vieles gezeigt und erklärt. Er hat versucht allen Wünschen nachzukommen und die Reise entsprechend spontan anzupassen, mitunter war er natürlich den Gegebenheiten unterworfen. Ich fand die Organisation umwerfend, ich weiß nicht wie man das so leger hinbekommen kann, ich würde wahnsinnig werden … er hingegen strahlte Gelassenheit aus fand eine Lösung für so gut wie alles. Upendra, ich danke dir dafür, dass du uns eine so schöne Zeit ermöglicht hast! Das Team war auch sehr nett und hilfsbereit, immer zur Stelle, wenn es ein Fahrradproblem oder Durst/ Hunger gab. Upendra ist es wichtig, seinen Gästen auch die Probleme des Landes, die sozialen Missstände und Nöte der Menschen zu zeigen. Ich fand das sehr erhellend. Gern hätte ich hier und da eine spontane Müllsammelaktion gestartet, aber da es kein entsprechendes Entsorgungssystem zu geben scheint, hätte ich auch nicht gewusst, wohin damit.

Der Komfort
Die Unterkünfte waren unterschiedlich ausgesucht, von einfacheren Gästehäusern bis zu Luxushotels. Ich hatte, bis auf einmal, immer ein sehr schönes großes und komfortables Einzelzimmer, teils mit wunderschöner Ausstattung. Das Moskitonetz habe ich nicht gebraucht, den Seidenschlafsack auch nicht, alles war picobello. Ein Bad teilte ich mir mit einem kleinen Frosch – wie passend. Herrliche Anlagen mit Pools und Gärten, tolle Terrassen und Ausblicke.

Und sonst:
Für eine erste Ayurveda-Massage ist es nie zu spät, das war sehr schön und erholsam. Die Zugfahrten waren super, zuhause weiß ich die DB nun mehr zu schätzen. Der Indische Ozean stand leider zum Ende der Saison auf roter Flagge, aber sah trotzdem gut aus. An frühes Aufstehen gewöhnt man sich, wenn klar ist, dass man dann der Mittagshitze entgehen kann. Das zweiwöchige Schwitzen verschafft eine durch und durch gereinigte Haut. Ich bin sehr glücklich, dass ich dabei war! Auf Wiedersehen Sri Lanka!

18. April 2017

Auf der „History-Route“ von Koblenz nach Rhens

Reisebericht von Kati Feierabend
Frosch Regional-Tour am 08.04.2017 

Seit ein paar Jahren mache ich bei Frosch Sportreisen regelmäßig bei den Regionaltouren mit, immer eine schöne Abwechslung, ein Kurzurlaub mit netten Leuten und netten Guides.

Da ich den Rheinburgenweg noch nicht so oft gegangen bin und da noch viele weiße Flecken vorhanden sind, habe ich mich schon recht früh im Jahr zur History-Tour auf dem Rheinburgenweg angemeldet, da insbesondere die Touren von Peter Ritzheim immer recht schnell ausgebucht sind.

Morgens ging es mit dem Zug Richtung Koblenz. Dort trafen wir uns mit unserem Guide Peter am Bahnhofsvorplatz. Zusammen kam eine nette Gruppe von Leuten, auch von weiter her aus Deutschland, die zum Teil die Tagestour mit weiteren Tagen in Koblenz und Umgebung verbunden haben, um ein bisschen was vom Rheintal zu erwandern.

Es ging erst einmal eine gute halbe Stunde am Rhein entlang Richtung Conlog-Arena , wo sich der zweite Treff befand und dann stiegen wir bereits recht steil in die Höhe im Koblenzer Stadtwald auf.

Die Wanderung verlief vorbei am Rittersturz, einem 166 m hoch gelegenen Aussichtspunkt, auf dem früher auch ein Hotel stand, welches aber wegen Absturzgefahr abgerissen werden musste und nun nur noch mit einem tollen Blick auf das Rheintal aufwarten kann.

Gegen Mittag haben wir dann das Schloss Stolzenfels erreicht, welches als herausragendes Bauwerk der Rheinromantik gilt. Dort war dann unsere Mittagspause geplant. Auf dem Mauersims konnte man sein Picknick ausbreiten, Richtung Rhein blicken und auch die Toiletten beim Schloß nutzen.

Weiter ging es auf dem Rheinburgenweg , der langsam abfällt und auf Rhens im Rheintal zusteuert. Über Streuobstwiesen Richtung Rhens kann man dann noch einen Blick auf die Marksburg erhaschen, die als eine der wenigen Burgen im Mittelrheintal nicht zerstört wurde.

Es ging weiter bergab mit einem kurzen Abstecher zum Königstuhl von Rhens, der ursprünglich direkt am Rhein lag und nun oberhalb Rhens thront.

Es handelt sich um eine Darstellung eines Throns an dem im Mittelalter wohl Verhandlungen der Kurfürsten stattfanden und , soweit ich mich recht erinnerte, zum Teil auch Krönungen erfolgten.

Unser Reiseguide Peter hat uns zu den einzelnen historischen Punkten seiner Tour kurze Informationen gegeben, die offensichtlich bei mir zum Teil auch hängen geblieben sind und so für einen ausgeglichenen Mix aus Bewegung und Kennenlernen der Umgebung von Koblenz und Rhens gesorgt.

Der Abstieg nach Rhens war zum Teil recht steil, aber gut zu schaffen. Im wunderschönen Örtchen mit schönen alten Fachwerkhäusern angekommen, sind wir zum „Roten Ochsen“ zur Einkehr.Im Biergarten des Lokals haben wir dann lecker gespeist, bevor es mit dem Zug Richtung Koblenz zurückging, die Gruppe sich verabschiedete und ein Teil, welcher Richtung Bonn und Köln wollte, im Zug verbleiben konnte.

Wieder eine tolle Tour bei traumhaften Wanderwetter, kann ich nur empfehlen.

7. April 2017

1 Woche Skifahren wie Gott in Frankreich „Trois Vallees“ – 10.03.2017- 18.03.2017

Reisebericht von Kati Feierabend
FROSCH Reiseziel Sportclub Les Fontanettes in Le Bettaix, Frankreich

Schon recht früh im Jahr, fragte mich eine Bekannte, ob ich nicht Lust hätte, in 2017, eine Woche im März mit zum Skifahren nach Le Bettaix zu kommen. Da ich das Skigebiet kannte und bereits zweimal dort war, musste ich nicht lange überlegen.

Und so starteten wir am 10.03.2017 vom neuen Abfahrtsort am Busbahnhof am Flughafen Köln im bequemen Bus der Firma Bröskamp in Relaxsesseln mit wunderbarem Ausblick durch die Panoramafenster in der ersten Sitzreihe Richtung Frankreich.

Die Fahrt verlief ruhig, kein Stau, kein Glatteis, ausreichend Pausen und tatsächlich ein paar Stunden Schlaf, so dass wir pünktlich gegen 09.00 Uhr in Le Bettaix ankamen.

Der Bus parkte etwas ausserhalb, das Gepäck wurde ausgeladen und dann mussten wir es selbst zum Frosch-Haus bringen, was aber aufgrund der unmittelbaren Nähe kein Problem war.

Nach einer kurzen Ansprache, konnten wir erst einmal lecker frühstücken, die Skipässe wurden ausgeteilt und es gab erste wichtige Informationen.

Da die Sonne lachte, machten wir uns nach dem Frühstück direkt auf zum Skifahren und wählten zum Einfahren erst einmal das vor der Tür liegende Skigebiet „La Masse“.

Nach einem sonnigen und erfolgreichen Skitag, dem Zimmerbezug, einer Dusche und ein wenig Ruhe trafen wir uns im neu renovierten Restaurantbereich des Froschclub und bekamen unser Abendessen.

Der ganze Club wurde neu renoviert, die Zimmer gestrichen, neue Betten und Einbauschränke verbaut und ein bisschen für Atmosphäre gesorgt. Leider sind die Zimmer nicht größer geworden, für 2 Personen sind die Doppelzimmer schon recht klein.

In der weiteren Skiwoche wurden 4 Skitouren angeboten, wir wurden in 4 Gruppen aufgeteilt und von den jeweiligen Guides durch die Gebiete geführt.

Mittags gab es immer einen Hüttentreff, zu dem auch die Skifahrer kommen konnten, die nicht das Skiguiding mitgemacht haben. Und einmal haben wir Hüttenpicknick gemacht. Neben unseren obligatorisch mitgeführten Pistenbroten, haben die Teamer Baguette, Käse, Wurst, Tomaten, Bananen und Knabbergebäck transportiert von dem wir dann in einer Hütte reichlich probieren konnten – und noch dazu konnte man draußen in der Sonne sitzen, einfach herrlich.

Die Gruppen waren glücklicherweise nicht zu groß, so dass man ohne Stress die Skitouren nach Val Thorens/Orel, Les Menuires, La Masse, Meribel und Courchevel mitmachen konnte.

Nach dem Skifahren am Nachmittag gab es auch ab und zu ein paar Nachmittagsangebote, z. B. Glühwein für Lau oder Kaffee und Kuchen und einmal sogar frisch gemachte Waffeln.

Es gab auch Themenabende, was das Essen betraf, einmal wurde uns die regionale Spezialität Tartiflette serviert, eine Art Auflauf mit dem leckeren Reblochon-Käse, dann einmal Original-Raclette und natürlich das Candle Light Dinner nicht zu vergessen, für dass die Tische mit weisen Tischdecken eingedeckt wurden und romantische Atmosphäre mit abgedunkeltem Licht und Kerzenschein geschaffen wurde.

Nach dem wirklich jeden Tag unheimlich leckeren Essen, wozu auch immer eine Vorsuppe, Salat und Nachspeise (z.B. Vanillecreme mit Oreokeksdeckel, Mouse Chocolat, Eis ) gehörte, konnten wir uns noch ein wenig am Abend vergnügen, manche spielten Karten, tranken Cocktails, Wein oder Bier oder folgten dem täglichen Angebot der Teamer, z.B. gab es ein Fussballkickerturnier, einen Karaoke-Abend, einen Diskoabend und eine Quizrunde, teilweise auch mit Beteiligung der Reisenden des Berliner Clubs „No Limits-Prima Klima Reisen, die ihr Haus direkt an der neuen Vierer-Sesselliftanlage hatten.

Wahrscheinlich waren wir in der Woche nicht die Feierwütigsten, weil der Altersdurchschnitt auch relativ hoch war, aber mich hat es nicht sehr gestört. Ich war nach dem Skifahren, reichlichem Essen-manchmal einem Verdauungsspaziergang durchs Dorf- und der vielen Sonne eh` immer recht müde und bin eher früher als später aufs Zimmer.

Wir wollten ja am nächsten Morgen wieder gegen 09:00 Uhr auf die Piste.

Wenn man auf den Hütten was Essen oder Trinken wollte, musste man schon recht tief in die Tasche greifen: Büchse Cola, Sprite, Orangina 4 Euro, kleines Radler (heisst in Frankreich Panache`) meist 4,50 bis 5 Euro, Portion Pommes 6 Euro, großer Hotdog 6 Euro, bei nem Salat hat man locker mal 16 Euro auf den Tisch gelegt, je edler die Speise und der Laden, je teurer die Preise.

Wir hatten einfach Glück mit dem Wetter und konnten meist im Liegestuhl lümmeln und ab und zu (heimlich) unser Pistenbrot verspeisen.

Ich würde deswegen aber trotzdem immer wieder nach Trois Vallees fahren, weil es einfach ein gigantisches Skigebiet ist und keine Wünsche offen lässt.

Am letzten Tag, leider ein regnerischer Tag mit viel Nebel, habe ich mich für eine Wanderung entschieden und bin nach Le Menuires gelaufen, um mich noch mit leckerem französischen Käse einzudecken.

Teamer, Teamleiter und Servicekräfte waren Spitze – die Küche sowieso-, noch einmal herzlichen Dank!

Am frühen Abend gab es dann noch eine „Abfahrtssuppe“, dann wurde der Bus beladen und wenig später saßen wir im Bus und schaukelten, schon ein wenig schlummernd, Richtung Heimat.

Die Fahrt verlief wieder ruhig und so kamen wir gegen 05.45 Uhr pünktlich in Köln an.

Super Pisten (obwohl am Nachmittag im Talbereich schon sulzig ), lecker Essen, viel Sonne, einfach ne schöne Skiwoche.