20. März 2012

Bella Italia – eine Woche im Fassatal

Reisebericht von Andrea Froehlich (andreavorlage at web.de)
FROSCH Reiseziel Hotel Alpe, Fassatal – Dolomiten, Italien

Freitagabend startet der Bus in Münster und lädt jeweils in Essen, Köln und Frankfurt weitere Frösche ein. Die Fahrt ist entspannt – dank auch der relax-Sessel, die einen fast bequem schlafen lassen. Und so geht’s die Nacht über den Brenner Richtung Italien. Das Reiseziel versprich viele viele Kilometer Piste und wurde deshalb von uns für diesen Winter gewählt.

Am Samstagmorgen kamen wir gegen 9 Uhr in Alba bei Canazei im Fassatal an. Es war trocken, der Ort selbst relativ schneefrei. Zuerst wurden die Gäste auf die drei verschiedenen Unterkünfte verteilt – auf das eigene Frosch-Haus „Maria Teresa“, das Hotel Alpe (welches dirkekt neben dem Frosch-Haus ist und das Hotel Val de Costa. Anschließend bekamen wir alle im Frosch-Haus erst einmal Frühstück. Während dessen wurden von Julia (Hausleiterin) die Skipässe geholt, so dass diejenigen, die noch am gleichen Tag fahren wollten, auch schnell auf die Berge kamen.
Da ich mir über Frosch Skier geliehen habe, fuhr ich zunächst mit dem Skibus wenige Minuten zur Gondelstation in Canazei, um meine Ski abzuholen.

Skifahren: Den Samstag sind wir dann in dem Skigebiet Canazei / Belvedere gefahren. Am Abend sind alle nach dem Essen sehr zeitig in die Zimmer verschwunden, um am ersten „richtigen“ Skitag fit zu sein.
Direkt Sonntag startete das erste von insgesamt fünf Guidings – ein super Service der drei Teamer, denen ich an dieser Stelle noch einmal danke dafür sagen möchte. An zwei Guidings teilten wir uns auf drei Gruppen auf (Wellness, Panorama und Express), an drei Guidings waren es dann zwei Gruppen (die mittlere wurde auf die beiden anderen aufgeteilt).
Dank der geführten Touren sahen wir jeden Tag ein anderes Skigebiet.
Direkt am Sonntag und Montag schneite es ordentlich, montags fuhren wir die Sella-Ronda – die es in beide Richtungen rund um das Sella-Massiv gibt.
Dienstags kam nach dem Schnee passenderweise die Sonne hervor, die uns dann einen stahlblauen Himmel präsentierte – besser geht es nicht. Dieses Panorama wollten wir dann auch für die Marmolada-Tour nutzen, wohin es uns dann dienstags hinführte. Die Aussicht war entsprechend grandios, einziges Manko war dank des perfekten Wetters die Masse an anderen Skifahrern, was dann bis zu einer Stunde Wartezeit an der Gondel führte.
Die Mittwochs-Tour ging nach St. Ulrich, die mit einer 10,5 km langen Abfahrt (Seceda) ein Traum ist unter den Bedingungen. Auf dieser Tour verbrachten wir die Mittagspause in St. Anna – einer sehr schönen Hütte mit leckerem Essen.
Am nächsten Tag ging es dann in das östliche Gebiet Lagazoui. Freitag und Samstag war dann freies Fahren angesagt.
Insgesamt ist das Skigebiet sehr groß und hat tolle Pisten. Die Verbindung der Skigebiete untereinander wird teilweise durch Bus / Mini-Bahn oder auch Pferdeschlitten (wirklich!) überbrückt.

Haus / Rahmenprogramm Das Frosch-Haus ist eher einfach und hat im Erdgeschoß den Speiseraum sowie eine Bar. In dem Bereich fand auch abends das Programm wie Kickerturnier oder die Mottoparty statt. An einem Abend sind wir abends zum Pizzaessen gewesen, anschließend wurde eine Fackelwanderung angeboten. Empfehlen kann ich das sog. Snow-tubing, wo wir auf Schläuchen eine präparierte Bahn herunterrutschen. Dort gab es auch den sog. Devil’s Back Jump – eine Schanze, die per Schlauch gerutscht wird und man nach dem Absprung auf einem großen Luftkissen landet – macht sehr viel Spaß.
Im Maria Theresa gab es morgens ab 7.30 Uhr Frühstücksbuffet und abends immer ein Vier-Gänge Menue. Das Küchen-Team hat uns sehr lecker und abwechslungsreich jeden Abend verwöhnt, für Vegetarier gab es ein extra Essen.
Da wir im Hotel Alpe waren, frühstückten wir immer dort, das Abendessen gab es für alle gemeinsam dann im Frosch-Haus.

Fazit: Das Skigebiet ist richtig gut und ideal für alle, die bei einem einmaligen Bergpanorama viel Fahren wollen

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