14. Mai 2006
Champéry – Ein Reisebericht
Zum Frosch Reiseziel Chalet Souvenir in Champéry
von Julian Bottländer
Vor der Reise / Die Buchung
… erfolgte wenige Tage vor Abreise online und verlief völlig reibungslos. Nach der Auswahl des Reisezeitraumes erfolgte die Buchung und kurze Zeit später erreichte mich eine freundlich-informative Buchungsbestätigung per Mail mit allen wichtigen Hinweisen bzgl. der An-Abreise, Aufenthalt Zahlung etc.
Die Anreise/Abreise
… erfolgte mit einem passablen Reisebus, welcher uns von Essen Busbahnhof über zwei/drei weitere Stationen, plus Pausen, nach Champéry, oder wie der Busfahrer zu sagen pflegte „Schamperiii“ brachte. Pünktlich, jedoch mit einigen Stunden Schlafdefizit, trafen wir um 9 Uhr ein und frühstückten erst einmal. Die Abreise gestaltete sich etwas schwieriger, da wir nachts den Bus wechseln mussten. Des Weiteren herrschten gewisse Unstimmigkeiten zwischen den Busfahren bzgl. der Wahl der Raststätte, weshalb wir dann zweimal pausierten.

Das Chalet
… liegt recht zentral in einem ruhigen schweizer Städtchen Champéry /Wallis, in dem man Skiausrüster/Skiverleih, Supermarkt und Bank fußläufig erreichen kann. Es ist rustikal, zweckmäßig eingerichtet und verfügt über recht geräumige Zimmer (abgesehen vom Bad). Teilweise verfügen die Zimmer auch über Balkone (kategorieabhängig), welche das traumhafte Panorama einer faszinierenden Bergwelt wiedergeben – lohnenswerte Investition! Im Erdgeschoss befindet sich ein Speiseraum, ein Gesellschafts-/Partyraum mit Bar sowie das Lager der Ski/Skischuhe. Leider verfügt dieses Lager über keinerlei Heiz- und Trocknungsmöglichkeit, weshalb es zu teilweise gefährlichen Experimenten mit Fön und sonstigen Warmgebläsen auf den Zimmern kam (das Chalet ist komplett in Holzbauweise gefertigt).
Im Obergeschoss befindet sich eine kleine Sauna mit Ruheraum, jedoch nur einer Dusche. Restliche Duschen befinden sich auf den Etagen bzw. auf den Zimmern.

Das Essen
… war reichhaltig und bestand morgens aus einem Buffet (man konnte sich auch Pistenbrote mitnehmen) und abends aus einer Suppe als Vorspeise, Salatbuffet, Hauptgang und Dessert. Ein Lob an den netten Koch…das war wirklich gute Kost! An einem Abend in der Woche wurde ein Hüttenabend in einem örtlichen Restaurant organisiert, welcher mir persönlich weniger gefiel. Lieber hätte ich das übliche Vier-Gang-Menü im Chalet gegessen!
Das Skigebiet
Champéry… .ist riesig … mit der Luftseilbahn Champéry-Planachaux /125 Plätze (zur Station muss man 5 bis 10 min. laufen) erreicht man innerhalb von 5 min. ein Skigebiet was seines gleichen sucht. Les Portes du Soleil bietet über 650 km Pisten verschiedenster Ansprüche, 209 Lifte, 290 Pisten und 14 Skistationen in der Schweiz und in Frankreich. Da bleiben keine Fragen mehr offen! Genial.

Der Skikurs
… begann erst am zweiten Tag und zwar nicht ohne Grund. Da wir uns in einem derart großen Skigebiet befanden, begaben wir uns am ersten Tag zunächst auf eine ausführliche Skigebietsführung. Diese führte uns an den wichtigsten Liften vorbei und vermittelte uns wissenswerte Kenntnisse bzgl. der letzen Liftzeiten zwischen der sog. schweizer und französischen „Seite“. So wurde uns eindrucksvoll mitgeteilt, dass man doch rechtzeitig auf der schweizer „Seite“ zurück seien solle um Kosten für das Taxi zum Chalet in Höhe von 180 € zu vermeiden. Gleichzeitig ergab sich für die Skilehrer bereits bei der Skigebietsführung die Möglichkeit auf das Können jedes einzelnen zu gucken um die Gruppeneinteilung bzgl. des Kurses besser treffen zu können. Am zweiten Tag trafen wir uns wie an den restlichen Tagen um 10 Uhr an einem Treffpunkt um mit Warmmachübungen zu beginnen. Anschließend begab man sich nun in seine Skigruppe (meist 5 Personen pro Lehrer) und fuhr dann bis 1 Uhr im Kurs. Mittags traf man sich nun mit allen Gruppen zusammen auf einer Hütte um dann nachmittags in anderen Konstellationen fahren zu können.
Sonstiges /Das Drumherum
… war recht gut organisiert. Es wurden nette Abende im Barbereich wie beispielsweise die „Caribean nights“, Kennenlernspiele aber auch Fackelwanderungen etc. angeboten. Ich schreibe bewusst „angeboten“, da selbstverständlich alle Events freiwillig waren.
Fazit
Im Chalet Souvenir in Champéry erlebt man einen schönen Urlaub in einem mit 650 Pistenkilometer riesigem Skigebiet. Ferner hat man die Möglichkeit an einem Skikurs teilzunehmen, der im Preis mit inbegriffen ist. Nach einem gelungenen Tag kann man saunieren, ein leckeres Menü zu sich nehmen und den Abend an der Bar oder sonstigen Frosch-Aktionen wie Fackelwanderungen etc. ausklingen lassen.
Ein Urlaub in Champéry – durchaus empfehlenswert!
