21. Dezember 2015

Champery Onu 03.04. bis 12.04.2015

Reisebericht von Anette
FROSCH Reiseziel Sportclub Onu in Champéry, Schweiz

Das Haus mitten im Skigebiet
Uns stellt sich die Frage: Wo gibt es im April noch Schnee und wo können wir noch relativ sicher Skifahren und das über Ostern?

Die Suche ergab unser nächstes Ziel: Mit Frosch Sportreisen nach Les Portes du Soleil nach Champery direkt ins Skigebiet. Das Skigebiet liegt in 2.466 m Höhe, also durchaus eine Höhe, die im April noch Schnee bietet.
Wir werden belohnt: Sonne und Schnee.

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Aber zurück zum Anfang:

Die Busfahrt ist super bequem. Mit 10 Personen haben wir freie Platzwahl und können uns lang machen. Um halb neun morgens kommen wir in Champery an der Gondelstation an.

Einige kennen sich schon aus: Wer zum Haus abfahren möchte, zieht die Skiklamotten an und ladet den Rest in die bereit stehenden Rollkäfige. Mit oder ohne Skischuhen, aber auf jeden Fall mit vereinten Kräften und der Hausleitung schieben wir den Wagen in die Gondel.

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Zunächst geht es hoch mit der Gondel und dann, wer sich für’s Laufen entschieden hat geht zu Fuß zum Haus Onu (ca. 15 Minuten). Wer direkt auf die Piste will, macht seine erste Abfahrt nach der Gondelfahrt, dann in den Sessellift und nach einer weiteren Abfahrt schwingen wir zum Onu.

Alle angekommen – mit Ski und ohne – stellen sich im Haus zu einer langen Kette auf: Hand in Hand werden die Gepäckstücke ins Haus transportiert. Alle packen an, so geht’s schnell. Dabei steigt uns schon der frisch aufgebrühte Kaffee in die Nase und wir freuen uns auf’s Frühstück.

Übrigens das Essen in der Woche ist super. Das Frühstück ist reichhaltig und genauso wie das Abendessen nicht nur abwechslungsreich sondern auch richtig gut.

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Wer noch nie da war: Das Haus liegt mitten im Skigebiet mit einem fantastischen Ausblick auf die Dentes du Midi. Egal wann, wir blicken auf die Berge: Zum Frühstück, zum Aprés Ski oder zum Abendessen. Und wenn man sich für ein Zimmer mit Balkon entscheidet, kann man diesen Blick auch vom Zimmer aus genießen.

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Dieser Blick durch die große Glasfront ist fantastisch, egal zu welcher Tageszeit. Und das nicht nur beim Essen. Auch eine Etage tiefer, in der Sauna, kann man diesen Blick durch ein Panoramafenster genießen und dabei entspannen.

Nach dem Skifahren treffen wir uns alle auf dem Balkon, setzen uns in die Abendsonne, nehmen ein Bierchen und blicken auf die Dentes du Midi.

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Und das ist noch nicht alles. Das Onu bietet einen Kaminraum. Hier treffen wir uns zum Quatschen, Lesen, Klönen oder auch an der Bar abhängen…. Die Theke im Speiseraum, die auch gleichzeitig die Bar ist, wird morgens für’s Frühstücks- und später dann für’s Abendbuffet hergerichtet. Später sitzen wir dort mit einem Cocktail und lassen es uns gut gehen.

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Wie bei Froschreisen üblich, bietet das Team Skiguiding an und ermöglicht es, Einblick und auch Durchblick in das große Skigebiet ‚Les Portes du Soleil‘ zu erlangen. Da das Gebiet mit seinen über 200 Liften und 650 km Abfahrten riesig ist, bietet das Team sogar an vier Tagen Skiguiding an.

Wir waren die letzte Reisegruppe in der Wintersaison 2014/2015 und nur noch 12 Personen haben sich im April nochmal in den Schnee gewagt. Deshalb gibt es leider nur zwei Schwierigkeitsstufen. Da keine unserem Anspruch entspricht, machen wir uns alleine auf, um das Gebiet zu erkunden. Wenn es passt, treffen wir die anderen in einer Mittagshütte.

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Direkt nach dem Skifahren gibt es an einem Tag Glühwein und an einem anderen Waffeln und Kuchen. Für die Abendunterhaltung ist auch gesorgt. Das Froschteam bietet eine Fackelwanderung, ein Kickerturnier und einen Spieleabend an und am Abschiedsabend wird getanzt.

Optimal auch der Skiservice direkt im Haus. Wer will stellt seine Ski abends an der Servicestation zum Wachs auflegen, die Kanten schleifen und/oder den Belag ausbessern ab. Morgens sind sie dann für die nächsten Abfahrten wieder frisch präpariert.

Die Lage des Hauses ist optimal. Es liegt mitten im Skigebiet auf 1.800 m an der Piste von Champéry-Planachaux. Ein guter Einstieg in das große Skigebiet, das sich sowohl über Frankreich als auch über die Schweiz erstreckt.

Es hat schon etwas: Bevor die Ersten die Gondel aus dem Tal genommen haben, sind wir schon auf der Piste, zum Start des Sesselliftest. Das funktioniert natürlich nur, wenn man sich früh aus dem Bett schwingt.

Alles in allem war es ein gelungener Urlaub. Wir haben entspannt und kommen sicherlich nochmal gerne wieder.

LG, Anette

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