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Davos – Rinaldi (Anfang Januar 2009)

Reisebericht von Britta Siemers [Britta.Siemers at gmx.de]
FROSCH Reiseziel Sportclub Rinaldi, Davos – Schweiz

Mein erster Skiurlaub seit zwei Jahren – und ich war wirklich begeistert!

Angefangen hat der Urlaub schon sehr entspannt, da ich das Flugangebot von Frosch genutzt habe – endlich mal erholt in den ersten Skitag starten! Morgens früh ging der Flieger ab Hannover. In Zürich angekommen wurde ich (dank Frosch-Chatforum!) gleich von einer anderen „Fröschin“ angesprochen, ob ich auch ein Frosch sei und so verbrachten wir die Zeit, bis der Transferbus ca. 2 Stunden später abfuhr, sehr gemütlich bei einem Latte Macchiato.
Der Transferbus war dann noch 2 Stunden unterwegs, ehe wir dann endlich im Rinaldi ankamen. Der Club selbst ist sehr zentral gelegen, schräg gegenüber gibt’s auch einen kleinen Einkaufsladen. Direkt gegenüber des Clubs gibt´s befindet sich die Skibushaltestelle. Bis zur Parsenn-Bahn sind es „nur“ 2 Bushaltestationen, die anderen Skigebiete sind etwas weiter, aber alles ist bequem zu erreichen.

Es gab eine kurze Inforunde, die Skipässe konnten bestellt oder bei Bedarf auch erweitert werden. Auf Nachfrage haben wir auch noch einen kleinen Snack bekommen. Nachdem wir diesen mit Heißhunger verschlungen haben, waren auch schon die Skipässe da und wir sind zu dritt gleich bei strahlendem Sonnenschein zum Jakobshorn aufgebrochen. Dieses Skigebiet ist auch am Nachmittag noch schön sonnig! Gerade, wenn man etwas länger nicht auf Skiern stand, sind diese Pisten wirklich klasse zum einfahren, etwas blau, etwas rot und schön breit ;-)
Nachdem wir den ersten Tag also gleich richtig durchgestartet sind, ging es nach drei Stunden zurück zum Rinaldi und dort auf die Zimmer. Meine Zimmergenossin war schon da – ich hatte ein halbes Doppelzimmer gebucht. Ich persönlich würde sagen, wir hatten eine Wellenlänge und ich habe es – mal wieder – nicht bereut, diese Buchungsmöglichkeit von Frosch genutzt zu haben!!
Kurz ausgepackt, unter die Dusche gesprungen – und schon ging´s zum Infoabend. Hier erfuhr man die wichtigsten Details, insbesondere auch zu Skikursen etc. Direkt im Anschluss gab es Abendessen.

Vom Essen war ich wirklich begeistert! Morgens gab es immer von 08:00 – 09.30 Uhr Frühstück in Buffetform. Es gab diverse Brotsorten, auch mal Brötchen oder Croissants. Weiter gab´s diverse Müslisorten, frisches Obst und eine Auswahl an Käse und Wurst. O-Saft sowie Tee und Kaffee gab es ebenfalls. Auch die Brötchentüten nicht zu vergessen – für die Pistenbrote ;-) Sehr wichtig!!! Ich persönlich finde diesen Service ja echt super!!!
Abends gab es immer ein abwechslungsreiches 4-Gänge-Menu, beginnend mit einer Suppe, gefolgt von Salat, danach ein Hauptgericht (hier konnten auch die Vegetarier auf ein extra Gericht zurückgreifen!) und im Anschluss – schon kurz vor´m Platzen – noch einen leckeren Nachtisch! Großes Lob an den Koch! Wirklich klasse!!!!
Während des Essens konnte man auch immer beim Froschteam Getränke ordern. Und wo wir gerade dabei sind: Im Rinaldi zahlt man die Getränke bargeldlos. Man kauft für € oder Schweizer Franken eine Getränkekarte und auf dieser werden dann die Getränke abgestrichen – und wenn zum Ende noch etwas übrig ist, wird die Differenz in € ausgezahlt. Ich persönlich finde diesen Service wirklich sehr angenehm! Die Preise hingegen fand ich für ein Frosch-Haus nicht ganz so günstig, aber noch ihm Rahmen… aber das ist ja immer so eine Ansichtssache…

Nach dem Essen stellt das Frosch-Team immer die Planung für den nächsten Tag vor. Innerhalb der einen Woche gab es mehrere Skigebietstouren, diverse Skikurse (und für die Könner auch einzelne spezielle Steps) und natürlich ein Abendprogramm. Nicht zu vergessen natürlich die Wettervorhersage – wir hatten wirklich absolutes Kaiserwetter!!!

Nach dem Essen ging es eigentlich immer erst mal in die Bar. Über die Woche verteilt gab es beispielsweise ein Kicker-Turnier, einen Infoabend „was man über Skier etc wissen sollte“, es wurde „Sing-Star“ veranstaltet und noch einiges mehr. Nicht zu vergessen die diversen Disco-Abende! Die Bar grenzte zwar direkt an den Partyraum, aber dennoch konnte man auch gemütlich dort sitzen bleiben, wenn man mal keine Lust auf Party hatte. Hier gab´s diverse Tische und Sitzecken, wo wir auch wirklich witzige Spieleabende hatten!
An drei Tagen wurde auch direkt nach dem Skitag die Schneebar vorm Haus geöffnet. Nach einem langen Skitag konnte man sich auf Glühwein, Lumumba und heiße Waffeln freuen! Natürlich verbunden mit den entsprechenden Aprésskihits ;-)
Nicht zu vergessen der Käsefondue-Abend, der aushäusig stattfindet. Auch wirklich sehr lecker!!! Gehört doch auch irgendwie dazu – oder? ;-)

Das war nun ein kurzer „Überblick“, wie die Woche im Rinaldi so ausschauen kann. Bei uns ging es so weiter:

Am Sonntagmorgen ging es dann nach dem Frühstück gleich los Richtung Parsenn. Hier gab´s die erste geführte Skigebietstour. Nachdem wir dann alle oben angekommen waren, wurden die Gruppen aufgeteilt, wie „Panorama“, „die schnellen Langsamfahrer“, die „schnellen Fahrer“ etc… hier sollte sich jeder selbst einschätzen und für den Anfang war das auch gut so.
Ich für mich habe allerdings im Laufe des Vormittags dann festgestellt, dass eine zu große Gruppe doch sehr aufhalten kann… Aber ich finde es klasse, dass die Möglichkeit besteht, so schnell Leute kennen zu lernen, die ungefähr auf demselben Niveau fahren.
Jeden Mittag wurde eine andere Hütte ausgewählt, auf der man sich – wenn man dazu Lust hatte – treffen konnte. So haben sich auch die Gruppen innerhalb des Tages vermischt oder man hat einfach nett zusammen gesessen, etwas getrunken und gequatscht.
Die Skigebiete:
Es gibt sechs Skigebiete, von denen ich leider nur zwei kennen gelernt habe. Parsenn ist mit das größte. Da wir in der Vorsaison dort waren, waren unter der Woche die Pisten extrem leer.

Es gibt vereinzelte schwarze Pisten, aber der Großteil ist blau oder rot. Wobei ich insgesamt hier festgestellt habe, dass man das so richtig gar nicht sagen konnte. Selbst die blauen Pisten hatten durchaus „rote“ Stellen, die roten Pisten waren teilweise sehr „blau“… bei den schwarzen verhielt es sich meistens ähnlich…. Zum Großteil gibt es hier Sessellifte, auch Gondeln oder 2-3 Schlepper. Mir gefiel das Skigebiet wirklich sehr gut!

Am Jakobshorn gibt es doch weitaus weniger Pisten, aber die es dort gibt, sind auch sehr schön, meistens blau oder rot. Auch hier zum Großteil Sessellifte.

Bei den Skigebietstouren Madrisa und Rinerhorn war ich leider nicht dabei, da es hier nur Schlepplifte geben sollte. Und da ich mir Mitte der Woche ein wenig das Innenband gezerrt habe, wollte ich meinem Knie wenigstens im Sessellift eine Pause gönnen ;-) Ich habe allerdings gehört, dass die Skigebiete auch sehr schön sein sollen – zwar etwas kleiner, aber schöne Pisten und recht leer.

Und wo wir gerade beim Verletzen sind… Auch wenn das natürlich nicht so wirklich schön ist, fand ich jedoch die Reaktion der Truppe wirklich klasse! Auf einmal wurde überall Hilfe angeboten – ob die Skibegleitung zur Talabfahrt („Nicht, dass noch etwas passiert!“), Schmerztabletten, Voltaren, Bandage zum Stützen… Nochmals LIEBEN DANK an alle meine Helfer!!! Nach einem Tag Pause konnte ich dann auch schon wieder durchstarten!
Die Woche war wirklich klasse! Selbst den letzten Tag haben wir noch genutzt und sind (nachdem wir um 9 Uhr die Zimmer räumen mussten) bis ca. 14 Uhr über die Pisten gesaust. Anschließend konnte man noch kurz duschen und hatte genug Zeit, alles zu verstauen. Für die „Flieger“ ging der Bus um 16 Uhr dann Richtung Zürich, die Busfahrer wurden gegen 18/19 Uhr eingesammelt.

Mein Fazit: Man konnte die Skitage wirklich super ausnutzen und ich fand den Urlaub insgesamt wirklich klasse! Sicher steht und fällt die Meinung auch mit der Gruppe, die dort ist und mit der Clique, die sich dann noch findet… unsere Clique war jedenfalls wirklich klasse! Euch allen noch mal vielen lieben Dank für die tolle Skiwoche!!!! (Hier weiß hoffentlich auch jeder, wer damit gemeint ist ;-) )
Was ich nicht so gut fand…
Eine Mitreisende war schon nach 3 ½ Skitagen erkrankt – Grippe. Letztendlich ist sie dann nur die Hälfte der gebuchten Tage gefahren, die restliche Zeit war sie krank und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Leider hat keiner der Frosch-Crew sie darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich sicherheitshalber gleich krank schreiben lassen sollte, um für die versäumten Skitage dann das Geld des Skipasses zurück zu erhalten. Sie musste komplett bezahlen – was natürlich doppelt ärgerlich ist: Einmal, dass man überhaupt krank ist im Urlaub und dann auch noch einen teuren Skipass bezahlen muss, der nicht voll genutzt wurde.
Und eine kleine Anmerkung noch für die Skilehrer, die diesen Bericht lesen ;-)
Fun-Carver sind keine Kinderskier und machen durchaus Spaß! Ich denke, es sollte doch jedem selbst überlassen sein, auf was für Brettern man die Pisten ´runtersaust – oder? ;-)

Zum Abschluss noch eine kurze Zusammenfassung zum Club und zum Ort selbst:
Der Club liegt zentral und gefiel mir soweit sehr gut. Die Bar, die Sitzecken, der Partyraum und die Schneebar sowie den Essensaal fand ich wirklich schön. Die Zimmer sind allerdings doch eher 80er-Jahre-Stil, aber soweit sauber. Wenn man Fragen hat, findet man eigentlich auch jederzeit jemanden vom Frosch-Team, so dass man sich nicht verloren vorkommt. Es gibt einen großen Skikeller, wo auch die Skischuhe abends getrocknet werden können.
Davos selbst ist allerdings alles andere als ein „beschaulicher Winterort“ wie man sich das vorstellt. Das Stadtbild wird eingenommen von diversen hohen Flachdachbauten… aber wenn man einmal darüber hinwegschaut, kann man hier wenigstens auch bei schlechtem Wetter (oder nicht so guter Skiverfassung ;-) ) etwas unternehmen. Es gibt diverse Geschäfte, die zum bummeln einladen und auch viele Winterwanderwege. Persönlich habe ich „nur“ einmal den Davoser See umrundet, aber hier auch gleich Freundschaft meinem Einhörnchen geschlossen ;-) Weiter gibt´s in Davos ein Wellnessbad (was aus unserer Truppe einige am Abreisetag genutzt haben) und natürlich kann man auch Schlittschuh laufen. Nicht zu vergessen kilometerweise Langlaufloipen. Und für die Freunde der Lüfte: Auch Gleitschirmfliegen ist hier möglich!

Es dürfte also für jeden etwas dabei sein. Und auch bei schlechtem Wetter ist man hier nicht der Langenweile ausgesetzt!


4 Kommentare zu “Davos – Rinaldi (Anfang Januar 2009)”

  1. Kristina

    Hallo Britta,

    vielen Dank für den tollen ausführlichen Bericht! Ich bin ab dem 14.03 eine Woche in Davos im Rinaldi und freue mich schon riesig!

    Viele Grüße
    Kristina

  2. Kuhlemann

    Hallo,
    wer fliegt denn noch am 14.03. ab Hannover nach Zürich/Davos?
    Bitte meldet euch mal unter
    kuhlemann@arcor.de

  3. Izzy

    Hallo,

    wer ist vom 21.-28.3.09 in Davos? und fliegt zufällig auch von Hamburg nach Zürich?
    Freue mich, Euch kennen zu lernen.
    Saluti, Izzy

  4. Jana

    bin vom 21.-28.03.2009 auch in Davos. Fliege aber von Berlin nach Zürich.

    Also, wir sehen uns auf jeden Fall in Davos.

    Viele Gruesse

    Jana

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