12. Mai 2006
Familienreise nach Saalbach-Hinterglemm
vom 08.04.-16.04.06 im SC Thuiner
Reisebericht von Uwe Mischke
Unsere Abfahrt begann in Essen mit dem Reisebus. An der Haltestelle herrschte, aufgrund der vielen Reisenden, das reine Chaos. Trotzdem fanden wir unseren Bus und auch noch 3 freie Plätze. Gut gelaunt ging es auf die Reise. Im Bus hatte man schnell Kontakt zu den Mitreisenden. Da die Fahrt über Nacht statt fand, kamen wir ausgeschlafen im SC Thuiner an.
Mein Sohn wurde als erstes vom Hausleiter Teja mit einem Geburtstagkuchen überrascht. Dafür nochmals vielen Dank.
Die Koffer wurden in der Bar abgestellt und wir konnten uns sofort auf das Frühstück stürzen.
Die Auswahl war so groß, das man nicht wusste wo man beginnen sollte. Also vorne anfangen und nach hinten durch kämpfen. Dies wurde unsere morgendliche Beschäftigung, denn es gab immer was Neues auf dem Büffet.
Im Anschluss an das Frühstück konnten wir unsere Skipässe in Empfang nehmen und nach der gemeinsamen Umziehaktion in der Bar, ging es auf die Piste.
Im Tal war es zwar schon ein wenig grün, trotzdem waren die Pisten in einem guten Zustand.
Am Nachmittag konnten wir um 16.00 Uhr unsere Zimmer beziehen. Diese sind zwar einfach
haben aber alles was man im Urlaub braucht. Wir brauchten es eh nur, damit die Koffer nicht auf der Straße standen und wir einen Ort zu schlafen hatten.
Vor dem ersten Abendessen schnell in der Bar ein Bier getrunken und dann ab in den Speisesaal. Was wir hier vorfanden übertraf die Erwartungen. Ein riesiges Salatbüfett und verschiedene Suppen zur Auswahl. Das Ganze natürlich in hervorragender Qualität. Das Hauptgericht wurde schön dekoriert auf dem Teller serviert und der Nachtisch ließ auch keine Wünsche offen. Wir befürchteten Böses für die Figur. Dieses trat dann auch ein. Ein Hinweis an den Hauskoch Sepp: Die Rechnung meines Diätberaters, damit ich die Pfunde wieder loswerde, schicke ich demnächst zu.
Der Abend klang dann gemütlich aus und es herrschte früh Ruhe im Haus.
Am Sonntagmorgen begann die Zeit der Frosch-Teamer. Wer wollte ging in den Skikurs und die anderen schlossen sich den Skitourengruppen an. Dank Ulli hatten wir am ersten Tag schon so einiges gesehen und der Spruch „ Auf geht’s, mir nach“, war die Aufforderung einer zügigen Abfahrt. Am Abend dann die Willkommensparty mit Tanz und alles was dazu gehört.
Der Montag war zur freien Verfügung. Bei herrlichem Sonnenschein wurde der Schnee zur Mittagszeit immer schwerer. Am Nachmittag war jedoch Wellness angesagt (Sauna, Whirlpool), so daß die Muskeln sich von den Strapazen erholen konnten. Der Abend stand im Zeichen von „Wetten Dass“. Es gab, dank der Kinder, herrliche Wetten.
Dienstag begann es zu schneien und jeder konnte fahren wie er wollte. Um 15.00 war Treffen für alle zum gemeinsamen Aufbruch zum Hüttenabend. Hier gab es reichlich und gutes Essen (Kässpätzle und Gröst´l). Um 20.30 ging es zu Fuß nach Hause um in der Bar den Abend ausklingen zulassen. Die Kinder hatten einen besonderen Service da der Weg doch sehr anstrengend war. Aber mehr wird nicht verraten.
Am Mittwochmorgen 50 cm Neuschnee, ideal für die Tagestour nach Leogang. Helge unser Skiguide zeigte uns die schönsten Stellen zum Tiefschneefahren. Selbst mein Sohn (11) hatte Spaß an 50 km Abfahrt. Aber Helge nahm jedem die Furcht vor Tiefschnee und schwarzen Pisten.
Nach einem schönen und anstrengenden Tag war für abends eine Cocktailparty angesetzt. Hier aber Vorsicht! Die Barkeeper Melanie und Martin mischten ganz schön heftige Drinks.
Mit etwas kleinen Augen ging es am Donnerstag wieder mit Helge auf Tour. Er hatte ein Händchen dem Skifahren neue Dimensionen zu verleihen. Damit die Kleinen auch weiterhin Spaß hatten, brachte er ihnen einige Kunststücke auf Skiern bei. Programmpunkt am Abend war ein Kickertunier. Ob Groß oder Klein es waren 31 Mannschaften gemeldet, so daß das Ganze etwas länger dauerte.
Freitag wurde eine „Black is beautiful“ Tour angeboten. Aber nach den Tagen mit unserem Helge, merkte man gar nicht mehr den Unterschied zwischen blau und schwarz. Auf dem Bild sieht man eine Woche Froschausbildung. Nur Fliegen ist schöner.
Leider feierten wir an diesem Abend auch unsere Abschiedsparty.
Am Samstag noch ein paar Stunden Skifahren und dann zum Abschiedssüppchen. Dies viel jedoch, wie halt jedes Essen, größer aus. Der Bus stand schon um 16.30 zur Abfahrt bereit und so ging es über die beiden anderen Sportclubs wieder Richtung Heimat.
Schade eine tolle Woche ging viel zu schnell zu Ende.
Ein Hinweis für alle Eltern:
Die Kinder wurden den ganzen Tag von 2 Teamerinnen betreut. Sie brachten sie zur Skischule, versorgten sie zur Mittagszeit und nachmittags holten sie die Kleinen wieder ab.
Die Nachmittage wurde durch Basteln, Malen, Spielen und diversen anderen Tätigkeiten für die Kinder nie langweilig. Dadurch blieb uns Eltern viel Zeit zum Skifahren ohne Zeitnot.
Selbst nach dem Abendessen wurde noch vorgelesen und gespielt.
Hier nochmals ein besonderes Lob an Sabine und Sara.
Es bleibt nur ein Fazit:
Solch einen Service rund um die Uhr für Groß und Klein kann man wohl nur suchen. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.
Bis dann Euer Uwe
Zum Frosch Reiseziel Sportclub Thuiner in Saalbach-Hinterglemm
