24. Februar 2016

Klösterle am Arlberg, vom 12.02.-20.02.2016

Reisebericht von Dirk Stinshoff (dirk.stinshoff at oberhausen.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Arlberger Hof in Klösterle, Österreich

Am 12.02.2016 ging es zum 3. Mal mit Frosch auf die Reise.

Zum Bus: Die Anfahrt nach Klösterle am Arlberg ist relativ kurz und so waren wir am nächsten Morgen schon gegen 7:00 Uhr vor Ort.

Der Bus war sehr gut ausgestattet, insbesondere die Beinfreiheit war für jemanden mit einer Größe über 1,80 m hervorragend. Auch in diesem Jahr hatte ich mich für die Relax-Sessel Variante entschieden, was bei der Bestuhlung aber nicht zwingend notwendig gewesen wäre.

Der Bus war zudem nicht voll belegt, da einige mit Auto oder Bahn an- und abreisten.

Der Arlberger Hof: Der Arlberger Hof ist durchaus ein ansprechendes, gutes Haus, das mich rundum zufrieden stellte.

Die große Sauna mit dem schön gestalteten Ruheraum ist eine schöne Abwechslung nach einem langen Skitag, leider gibt es nur zwei Duschen, wovon eine aber nur kalt ist.

Vor allem bei der Abreise führte dies zu einem großen Stau, hier sollten die Verantwortlichen noch mal drüber nachdenken.

Das Abendprogramm wurde wie bei Frosch üblich ansprechend und engagiert durchgeführt.

Hervorzuheben sei an dieser Stelle der Teamer „Bene“, der sich besonders engagiert zeigte, was man von der Hausleitung, den Namen hab ich schon wieder vergessen, nicht gerade sagen kann.

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Die Zimmer: Ich hatte ein Doppelzimmer Kat. D mit Waschgelegenheit und geteilter DU/WC mit einem anderen Zimmer. Das Zimmer war für 2 Erwachsene recht groß und wir hatten sogar einen Fernseher auf dem Zimmer.

Die Sauberkeit war sehr gut.

Die Lage: Die Lage des Arlberger Hof ist noch als zentral zu bezeichnen. Der Ski-Bus hält direkt vor der Türe und ein Supermarkt, mit durchaus zivilen Preisen, ist in 5 Minuten zu erreichen. Hier ist auch ein Geldautomat. Vom Sonnenkopf aus kann man bis in die Nähe des Hauses abfahren.

Der Schnee: Warum fährt man zum Arlberg, weil es ein „Schneeloch“ ist. Der Schnee fiel in unserer Woche reichlich und das war auch gut so. Andererseits sieht man dann die Sonne natürlich nicht sooo oft !

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Das Skigebiet: 350 Pistenkilometer – mehr braucht dazu eigentlich nicht mehr gesagt zu werden.

Der große Skipass Arlberg hat über 300 Euro gekostet. Zuerst habe ich schon geschluckt, aber das Angebot an hervorragenden Pisten, besonders in Lech, rechtfertigt den Preis dann doch noch.

Allerdings muss man auch sagen, dass die ein oder andere Liftverbindung mittlerweile zu klein dimensioniert ist, so kommt es an schönen Tagen doch zu recht langen Wartezeiten, exemplarisch sei hier der 2er- Sessel in Zürs genannt, der Einstieg in den Weißen Ring.

Sehr gut hat mir das „neu hinzugekommene Gebiet“ Warth-Schröcken gefallen.

Leider ist die Anreise per Ski nach Lech sehr umständlich, aber Frosch hat hier vorgesorgt und an 3 Tagen einen Transfer-Bus gechartert. Die Eigenanreise ab der Alpe-Raux gleicht eher einem Hauen und Stechen, als einer Busfahrt …. Wenn Menschen zu Tieren werden.

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Das Essen: Über das Essen ist zu sagen, dass es wie bei Frosch üblich 4 Gänge gibt:

  1. Salat
  2. Suppe
  3. Hauptgericht und Nachtisch

Daher ist für jeden immer was dabei. Die Qualität der Speisen war sehr gut.

Für Vegetarier wurden auf Wunsch extra Speisen angeboten.

Am küchenfreien Tag sind wir ins „Restaurant Wasserkraft“ nach Klösterle zum Essen gewandert. Die Fackelwanderung und auch der Stopp auf einer Schutzhütte waren sehr schön, was man von dem Restaurant nur dann sagen kann, wenn man auf moderne Architektur steht. Ein Abend in einem landestypischen Gasthof hätte hier besser gepasst. Zudem war das Essen in Sachen Menge eher übersichtlich.

Die anderen Orte: Sonnenkopf: Auch hier gibt es an der blauen Talabfahrt, kurz vor der Mittelstation eine kleine, sehr urige Hütte. Preise und Essen sind ganz annehmbar und es ist nicht so voll wie oben.

Stuben: Nettes kleines Örtchen, und eines der Mekkas für Freerider, wenn Zeit bleibt bis zur Abfahrt des Busses nach Klösterle, kann man noch auf ein Bier in den verschiedenen Kneipen vorbeischauen.

St. Anton: Den Mooserwirt sollte man gesehen haben, das Heustadel hat mir aber besser gefallen.

Schönste Hütte in St. Anton – die Rodel Alm an der Weltcup Abfahrt, wo auch die Frösche einmal in der Woche zu Gast sind. Super leckeres Essen zu noch akzeptablen Preisen, anders als in der Ulmener Hütte, wo es weder nach etwas schmeckt, noch man wirklich satt wird. Auch hier reservieren die Frösche einmal in der Woche, ich finde kein „Muss“.

Das Skigebiet Rendel auf der anderen Seite von St. Anton: Kleines aber feines Gebiet, deutlich leerer mit einer schönen Talabfahrt. Einzig der SB-Restaurant-Bunker, einzige Verpflegungsmöglichkeit im Gebiet, ist voll auf die englische Klientel von St. Anton eingerichtet, allerding sind die Portionen nicht gerade klein und noch bezahlbar.

Lech/Zürs: Das „Kitzbühel“ des Arlbergs, und das merkt man auch an den Preisen. Wir machten Pause auf der Schröfi Alm in Zürs, die älteste denkmalgeschützte Schihütte am Arlberg, urig und schön, aber 12,50 € für eine Grillwurst mit einem Klecks Kartoffelsalat und 8,00 € für einen Apfelstrudel sprechen eine deutliche Sprache, für wen dieses Skigebiet eigentlich gedacht ist. Eine der schönsten Abfahrten, die Zürs-Täli-Abfahrt, bei Neuschnee nicht zu empfehlen weil am Ende sehr flach. Nicht auslassen solltet Ihr auch die Ski Route nach Zug (Weißer Ring), die von den Teamern auf Anweisung nicht befahren werden darf. Landschaftlich eine Augenweide.

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Fazit: Ein durchaus zu empfehlendes Reiseziel, mit exzellenten Pisten und hohen Spaßfaktor . Ich denke, dass ich hier nicht das letzte Mal war, insbesondere weil ab der nächsten Saison Zürs und St. Anton endlich verbunden sein werden. Dann entfällt endlich die lästige Busanreise nach Zürs. Detaillierte Fragen beantworte ich auch gerne per Mail.

Gruß an alle die dabei waren, besonders an Julia und Eva, Anke, Britta, Martin, Jos, Steffen und besonders an Daniel, der mit seiner Bandage dafür sorgte, dass ich weiterfahren konnte.

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