18. Juni 2010
Vom 26.03. bis 01.04.2010 im Maloja Palace bei St-Moritz, Graubünden
Reisebericht von Karen Marggraf (karen.marggraf at t-online.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Maloja Palace
Wir sind mit dem Auto angereist und brauchten von Heppenheim nur 5 Stunden über den Juliena Pass. Es hatte die ganze Nacht geschneit und die Straße war mit einer festgefahrenen Schneedecke und Eis bedeckt. Noch bevor wir den Ort Maloja erreichten sahen wir bereits das beeindruckende Frosch-Domizil in der Ferne.
Es war 7 Uhr morgens, die Sonne schien und die Berglandschaft sah fantastisch aus. Das Hotel Maloja Palace war in eine traumhaft schöne Winterlandschaft eingebettet.

Maloja Palace in der Morgensonne
Wir betraten das Haus durch den sonnen durchfluteten Wintergarten und kamen dann in die großzügige Empfangshalle. Das war alles sehr beeindruckend und machte uns neugierig auf das Zimmer. Wir hatten eine Juniorsuite Kategorie A und diese mit vier Personen belegt. Neben zwei großen Schlaf- Wohnräumen hat es eine kleine Küche und einen Balkon. Das Badezimmer ist mit einer Wanne/Dusche, einem schönem Holzfußboden und zwei Waschbecken ausgestattet. Das Mobiliar besteht überwiegend aus Ikea-Möbeln und ein paar antiken Möbelstücken. Die Ausstattung ist geschmackvoll und praktikabel.
In der Woche vor Ostern war das Haus komplett ausgebucht mit über einhundert Gästen. Wir waren eine Gruppe, die zusammengewürfelt war aus Pärchen, Familien, befreundeten Personen und Einzelreisenden im Alter von 6 bis 60 Jahren, eben ganz Frosch-typisch.
Drei Guides standen uns zur Verfügung, die uns die Skigebiete rund um und in St. Moritz zeigten. Wir konnten uns einer so genannten Capuccinogruppe mit Foto- und Pausenstopps, der schnelleren Gruppe oder den Kamikazes anschließen. Somit gab es für jeden Level eine Ski-Gruppe mit Führung. Mit dem Bus waren wir innerhalb von 15 Minuten am ersten Skilift. Bis St. Moritz zu den „Reichen und Schönen“ war es ca. eine halbe Stunde Busfahrt.

Blick auf St. Moritz
Neben den Ski-Touren wurden im Hotel auch weitere Angebote gemacht, wie z.B. eine Fackelwanderung, ein Kickerturnier und ein Kinoabend. Die Veranstaltungen, an denen wir teilgenommen haben, haben alle viel Spaß gemacht. Das schöne bei Froschreisen ist: Man kann mitmachen – muss aber nicht.
Die Fackelwanderung war ein besonderes Highlight, da es vorher ca. 50 cm Neuschnee gegeben hatten und wir teilweise bis zu den Knien darin versanken. Zudem führte unser Guide zum ersten Mal diesen nächtlichen Rundgang und wusste nicht so ganz genau wo es lang ging.
Der Schneesturm, der den ganzen Tag durch das Tal und um das Hotel tobte war schon sehr beeindruckend. Die Schneeverwehungen auf der Sonnenterasse waren mindestens 1,50 m hoch und verdeckten einen Teil der Fenster des angrenzenden Speisensaals.

Blick aus dem Speisesaal
Wir hatten uns für einen Tag Langlaufski ausgeliehen, das war ganz spannend, da wir so die nähere Umgebung gesehen haben und u. a. in einem ganz idyllischen Dorf landeten, das im Sommer nur mit dem Boot und im Winter mit Skiern erreichbar ist. Der dort ansässige einzige Gastwirt serviert Schweizer Raclette in einem echten Iglu.

Blick aus dem Iglu
Fazit:
Wir haben uns in den Zimmern sehr wohl gefühlt, die Teamer waren sehr hilfsbereit und engagiert. Das Haus ist einmalig und sehr geschichtsträchtig, das Skigebiet ist fantastisch und bietet für jeden Level tolle Pisten. Für die Erwachsenen und Kinder wurde von den Fröschen jeden Tag ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Der Koch hat sich jeden Abend ordentlich „ins Zeug geschmissen“ und uns wunderbar bekocht.
Eine Anregung:
Das Kempinski-Hotel in St. Moritz bietet seinen Gästen einen Skiträger-Service zur Gondel, das wäre doch noch mal was, oder? (Sah ziemlich affig aus, wie die armen Männer in Kempinski-Uniform die Skier vor den „bepelzten“ Damen her trugen).

Am 21. Juni 2010 um 22:26 Uhr
Etwas abseits von St. Moritz und mit Frosch Reisen war der Preis schon OK- Der Skipass ist etwas teurer, aber wir sind dann nur 5 Tage gefahren. Das Hotel und die Umgebung sind einzigartig und haben sehr viel zu bieten. Ich versuche mal herauszufinden, wie die Pension hieß mit dem Schweizer Raclette
Viele Grüße
Karen