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Polychrono – einfach zu empfehlen!

Reisebericht von Dagmar Lingel (D.Lingel at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Kosmas in Polychrono, Griechenland

Als zukünftiger „Silber-Frosch“ kann ich das Reiseziel Polychrono auf jeden Fall allen Leuten empfehlen, die alleine reisen.
Erstmals 2004, sowie im letzten Jahr, war ich dort, obwohl ich sonst nicht der Mensch bin, der seinen Urlaub immer am selben Ort verbringt.

Polychrono

Mit meiner wirklich netten Reisebegleiterin, die ich übrigens bei einem meiner Frosch-Urlaube kennen gelernt hatte, stand unser gemeinsames Urlaubziel schnell fest: Polychrono. Wenn man jedoch bedenkt, wie heiß der Sommer 2006 schon in Deutschland war, gab es zu klären, ob es vor Ort klimatisierte Zimmer gibt.
Nach einigem Aufwand, dies heraus zu finden – im Frosch-Katalog ist leider nicht vermerkt , dass es dort Klimaanlagen gibt – konnten wir endlich buchen. Zu unserer Überraschung mussten wir jedoch später feststellen, dass kein Mensch dort nachts eine Klimaanlage im Zimmer brauchte, da es abends einfach herrlich abkühlte.

Als es dann im Juli endlich losging, erwartete uns am Flughafen in Thessaloniki die erste positive Überraschung: ein Taxi sollte uns zum Hotel bringen.
Das Hotel ist zwar einfach, wird aber von einer netten jungen Familie geführt, die sich zu meiner Freude noch an mich erinnern konnte, obwohl ja sogar ein Jahr zwischen den beiden Reisen lag.
Die Lage des Hotels ist einfach toll : nur durch einen schönen Garten mit Pool und Restaurant vom Meer getrennt. Somit konnten wir das Frühstück und das Abendessen – sehr lecker übrigens – draußen mit Meeresblick genießen.
Was wir ebenfalls als sehr angenehm empfanden war, dass man einfach auch mittags die Gelegenheit hatte, auf der Gartenterrasse, die zum Restaurant gehört, eine Kleinigkeit essen zu können.

Ein weiterer Pluspunkt dort ist, dass wir uns nicht unsere Liegen und Sonnenschirme am Strand erkämpfen mussten, da für die Frosch-Gäste einfach genügend vorhanden sind. Das heißt also, nicht nur in der Hotelanlage, sondern auch am Strandabschnitt vor dem Hotel sind die Frösche weitestgehend unter sich. Dieser Luxus wird einem besonders klar, wenn man tagsüber in Polychrono den überfüllten Strand sieht.

Ich sollte auch auf jeden Fall erwähnen, dass man sich nicht erst auf den Weg in den Ort machen muss, um Partys feiern zu können. Man hat dort in der Bar so oft und so lange man will Gelegenheit dazu. Auch wenn ich eigentlich Mottopartys nicht besonders mag, unsere Hawai-Party ist mir in wirklich guter Erinnerung geblieben.
Nachdem wir uns einen ganzen Nachmittag lang über ein passendes Outfit den Kopf zerbrochen hatten, staunte abends doch so mancher, welch phantasievolles Kostüm man aus Strandgut herstellen kann!!!

PolychronoDie Sunset-Tour solltet ihr auch keinesfalls verpassen: Wir fuhren mit dem Boot zu einer kleinen Bucht und konnten auf dem Weg dorthin den Sonnenuntergang genießen – sehr romantisch! Dort angekommen hatte man für uns ein herrliches Barbecue direkt am Strand vorbereitet. Alleine die Atmosphäre war wirklich toll.

Wer gerne wandert, sollte die Tour zum Schildkrötenteich mitmachen. Der Teich ist zwar nicht so überwältigend, aber es ist ganz nett, ein Ziel zu haben.

Den Wochenmarkt haben wir auf eigene Faust besucht. Man sollte sich jedoch gut merken, wo man ein- bzw. ausgestiegen ist, weil die Haltestellen nicht unbedingt als solche zu erkennen sind.
Tja, als sich unsere Woche in Polychrono dem Ende neigte, mussten wir leider mal wieder feststellen, dass die Zeit zu kurz war, alle sportlichen oder kulturellen Angebote zu nutzen. Ein Grund mehr, nochmals dort hin zu reisen – Polychrono, ich bin im Sommer wieder da!

Gruß Dagmar


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