31. August 2006
Polychrono – einfach empfehlenswert!
Zum Frosch Reiseziel Sportclub Hotel Kosmas, Chalkidiki – Polychrono
Reisebericht von Ralf Borgschulte
Nachdem ich meine Bedenken alleine in Urlaub zu fahren überwunden, und eine Woche Polychrono gebucht hatte, begann die Vorfreude. Zwischendurch war ich etwas unsicher, und fragte mich, wie es wohl werden würde. Aber ich sagte mir dann, dass es den anderen Gästen ja nicht anders gehen würde. Vermutlich sind alle alleine unterwegs und freuen sich genauso wie ich darauf, neue Leute kennen zu lernen. Und so wandelte sich die Unsicherheit in Vorfreude.
In Poly angekommen war ich zunächst etwas enttäuscht … nach dem ich alles in allem fast neun Stunden unterwegs war freute ich mich auf Sonne und Meer. Aber es war kühl und regnete. Nun gut, dann musste halt eine Dusche reichen, bevor es zum Abendessen ging.
Dort trafen sich dann die meisten der neu Angereisten und die, die „Bergfest“ hatten und in ihre zweite Woche starteten, zum ersten mal in der neuen Gruppenkonstellation. Allerdings fehlten noch einige wenige, die erst spät abends landeten. Die „Alten aus der Vorwoche“ saßen verständlicherweise erst mal zusammen, und bei den „Neuen“ begann das abtasten und kennen lernen. Nachdem die erste Zurückhaltung abgelegt war, ergaben sich schnell lustige Unterhaltungen. Nachdem auch die Letzten gegen Mitternacht endlich angekommen waren und sich ebenfalls auf der Terrasse des Restaurants / der Bar eingefunden hatten, wuchs die Runde der trotz Reisestress noch ausharrenden Frösche wieder etwas an. Somit endete der erste Abend dann erst sehr spät.
Am nächsten Morgen … bei strahlendem Sonnenschein … gab es dann die Einweisungen und Vorstellungen der diversen Sportmöglichkeiten, um diese dann in den folgenden Tagen wahrnehmen zu können.
Auch wenn alle Programmangebote ein „Kann“ und kein „Muss“ waren, die Einweisungen haben ihren Sinn und sollten mitgemacht werden. Danach ging es dann endlich zum Strand und ab ins Meer! Der Sandstrand, an dem Liegen und Schirme kostenlos zur Verfügung stehen, liegt direkt hinter der Restaurantterrasse. Zwar sind die ersten ein, zwei Meter im Wasser über angespülte Muscheln und ein paar Kieselsteinen zurück zu legen, aber das ist halb so wild. Das Wasser war angenehm warm, und was noch viel besser ist … es war super sauber und klar!
In den folgenden Tagen habe ich dann an zwei Mountainbiketouren mitgemacht, viel Beachvolleyball gespielt, bin ein paar mal mit dem Seekajak raus auf´s Meer und habe ansonsten viel „gebeacht“. Das Tempo bei den Mountainbiketouren war nicht gerade schnell und somit für jeden zu schaffen. Was reinhaut sind mögliche Höhenmeter auf den verschiedenen Strecken. Mit den Einer-Seekajaks kann man schon mit wenigen Paddelschlägen der Küste entfliehen und aus einiger Entfernung in aller Ruhe einen herrlichen Blick auf die Küste Kassandras genießen. Bei den Zweierkajaks ist eine gewisse Technik erforderlich. Doch dieses Talent scheint rar gesät zu sein
Was ich jedem Poly-Frosch nur empfehlen kann ist die Teilnahme an der Tagestour, bei der es mit dem Boot rüber zum „Mittelfinger“ geht. Wir haben zwei Badestops gemacht und in Neo Maramas angelegt. Während Neo Maramas jetzt nicht unbedingt erwähnenswert war, war der zweite Badestop in einer Bucht an der Schildkröten-Insel (Name kommt von der Insel-Form) das absolute Highlight. Beim ersten Sprung vom Boot konnte man Angst haben, dass das Wasser nicht tief genug sei. Doch das metertiefe Wasser war lediglich kristallklar! Angeblich soll das Wasser dort neun Meter tief gewesen sein. Es sah aus wie zwei, maximal drei Meter! Leider hatten wir das Pech, eine der wenigen Touren mitgemacht zu haben, bei der keine Delfine das Boot für ein Stück begleitet haben.

Abends gab es drei Parties, einen Chill-Abend am Strand und andere Aktionen. Aber auch hier war es wie bei allen anderen Angeboten: Die Teilnahme war freiwillig und es gab auch keine Überredungs- oder Animationsversuche durch die Teamer, was sehr angenehm war. Auf alle Angebote wurde nach dem Abendessen und über Aushänge hingewiesen … das war völlig ausreichend und nicht aufdringlich oder nervend!
Was ein absoluter Pluspunkt für Poly bzw. das Hotel Kosmas ist: Die Restaurantterrasse! Hier werden die Mahlzeiten in wahnsinnig schöner Atmosphäre eingenommen. Da die Terrasse direkt an den Strand grenzt, hat man während des Essens einen super schönen Blick auf das Meer!

Kulinarisch gesehen dürfte eigentlich bei jeder Mahlzeit für jeden etwas dabei sein. Das Essen ist zwar nicht „sternemäßig“, aber auch keines Falls schlecht!
Gleiches gilt für die Hotelzimmer: Die Zimmer sind schlicht und einfach, aber sauber und in einem ordentlichen Zustand.
Alles in allem war es eine schöne Woche, die ich jederzeit wieder buchen würde. Zwar ist der Preis nicht „ganz ohne“, aber das Preis-Leistungsverhältnis war absolut ok!
Natürlich spielt das Verständnis mit den anderen Fröschen eine wichtige Rolle für das Gelingen des Urlaubs. Und die Gruppe unserer Woche war gut!

Am 9. Juli 2008 um 13:59 Uhr
Hallo, in diesem Reisebericht ist ein Photo von einem Cat zu sehen. Lt. Frosch Tabelle kann man dort aber nicht Cat-segeln.
Also kann man jetzt oder nicht?
Danke für eine AW