15. August 2006
Sommerurlaub 2006 Saalbach/Hinterglemm 1. – 8. Juli
Zum Frosch Reiseziel Sportclub Zwölferkogel in Saalbach-Hinterglemm
Anreisetag
Frosch-Hotel Angekommen. Nachdem ich mitten in der Nacht um 1:00 Uhr aufgestanden bin, meinen Koffer ca. 45 Minuten zum Bahnhof gerollt habe, den City-Hopper von Köln/Bonn nach Salzburg überstanden habe, durfte ich in Salzburg Teamer Sv. treffen und nur auf ihn warten, weil er noch dringend ein paar Stullen brauchte. Danach ging es noch ca. einer Stunde in rasanter Fahrt nach Saalbach/Hinterglemm. Kurze Anmeldung, noch die Einladung zum Frühstück die ich gerne annehmen und dann will ich ins Bett.
Aeh, nein… irgendwie muss der Grüne Tee vom Frühstück mich gedopt haben… ausserdem haben wir es gerade mal 10:00 Uhr undHinterglemm da kann man/frau doch nicht schon ins Bett gehen… Somit Kamera geschnappt, GPS-Maus eingeschaltet und Hinterglemm kennenlernen wollen… Ausserdem habe ich zu wenig Moneten in der Brieftasche… Also geht es auf Erkundungstour Richtung Hinterglemm, mal sehen was Ost und West so zu Bieten haben. Nach 5 Minuten Spaziergang nicht besonders viel… zumindest am Tag nicht, im Sommer noch weniger… Es gibt einige Disco, ApresSkiHütten usw. . Deswegen ist der Rundgang schnell beendet, aber mein Portemonaie zumindest aufgefüllt worden.
Auf dem Rückweg zum Hotel ist immer noch genug Energie vorhanden und deswegen laufe ich am Hotel vorbei, nach einer kurzen Zeit kommt ein Hinweis zum Panoramaweg 3(Forellenhof!?) dem ich interessiert folge… Nach ca. einer Stunde meldet sich mein Magen und ich versuche eine Pommes-Bude aufzutun. Es gibt glücklicherweise ein Hotel mit angeschlossener Gastronomie, dort versuche ich die erste Östereichische Spezilität: Wurst an Essig mit Hausbrot. Gestärkt geht es zurück zum Hotel. Wegen der falschen Schuhe, gibt zum Abschluss wunde Füsse, aber ein gutes Gefühl.
Der Abend
Irgendwie gibt es eine Begrüssung mit Sekt… und es werden die allgemeinen Verkehrsregeln geklärt. Nach dem dies geschehen ist, gibt es die erste Überraschung: Das Abendessen!!! und darauf darf man/frau sich jetzt eine Woche lang freuen. Aber so allmählich merke ich doch das frühe Aufstehen und gehe nach einem Bierchen direkt in die Heija.
G.tag
Schieeeeeetttttt, neben meinem Verplapperer bei Teamer Sv. gestern auf der Hinfahrt wegen dem Tandem-Paraglideflug, gibt es hier doch Mitarbeiter, die sich die Daten der Urlauber etwas genauer angucken. Deswegen gibt es von den Teamern einen Glückwunsch und ein Geschenk zum Frühstück….
Da es der Introtag ist, geht es zumindest zur Einführung der Mountain-Bikes, danach aber sofort zu Teamer Sv. um das Tandem-Paragliding zu starten.
Nach dem Outing beim Frühstück fällt mir die nur billige Idee ein, den Sonntagskuchen beim Nachmittagskaffee zu sponsoren. Dank Teamer Ul. (wg. dem schönen Spruch) und Teamer Nd. (wg. der Köstlichkeiten (und wg. des Preises) klappt es wirklich gut, wären da nischt die Kidies, die nichts von 007 und Geheimhaltung gehört haben…
Paragliding
Tja, wer Höhenangst hat, kann diesen Flug in Ruhe wagen?! Beim Starten sollte man/frau nur nicht unbedingt den Hang hinunterschauen, sondern sich wie Teamer Sv. auf die Windfahne konzentrieren. Wenn dann der Wind richtig steht, sollte man/frau richtig anlaufen sonst bekommt man/frau einen Tritt in den Hintern, aber irgendwann tritt man/frau in der Luft und gleitet. Und jetzt geht es irgendwie nach unten, dabei ich versuche mich etwas zu entspannen, aber die linke Hand läßt das Seil nicht los und die rechte Hand ist mit der Kamera beschäftigt. Die Profis sind von den Winden nicht ganz zufrieden, aber irgendwie bin ich doch froh festen Boden zu verspüren…
Wanderung
Nach dem entspannenden Tandem-Paragliding-Flug geht es noch auf eine Wanderung. Das Infoheftchen empfiehlt eine Tour zur Gerstreitalm, die ich mir jetzt vornehme. Tja, es gibt eine nette Steigung die ich einigermaßen gut schaffe… Auf der Alm gibt es eine kleine Pause samt Erfrischung und danach geht es weiter.Verfranst, nur wg. so einem blöden Wegweiser nach Hinterglemm an der Gerstreitalm…. geht es zu schnell zurück. Ich komme oberhalb des Umspannwerkes wieder aus und entschliesse mich noch den Panoramaweg 5 in Angriff zu nehmen. Diese Strecke läßt sich in dieser Richtung leicht bewältigen und ich komme entspannt im Hotel wieder an.
Fahrrad-Tour
Lindlingalm
Puuuuhhh, warum sind Steigungen so anstrengend. ( Naja, die flache Tour ist ganz gut, obwohl die LKWs doch störend sind… aber die Steigungen irgendwie noch mehr) Die Muskeln machen wirklich gut mit, nur geht mir reichlich die Puste aus und das Aufsteigen nach solchen Pausen (derer drei) hat auch seine Probleme… Deswegen wird das letzte Stück zur Lindlingalm geschoben.
Die besseren Leute dürfen noch eine richtige Tour machen und die anderen dürfen auf der Alm und der Teufelsquelle ausruhen.
Rückweg
Nachdem mich Frau B. zu einen Rennen aufgefordert hat (sie fährt urplötzlich reichlich schnell), werde ich gleich mit einem technischen Defekt bestraft, der mich die Tour vom Anreisetag jetzt als Fahrrad-Schieber erleben lässt. Teamer Ul. lässt sich mit einem “Tschüss und Weg” nicht entfernen und besteht auf Begleitung. Wegen Ihrer Idee es doch nochmal auszuprobieren (beim Fahrrad!) werden zumindest knapp zwei Kilometer mit der Fitz geschafft, trotzdem müssen wir leider schiebend im Hotel einkehren…
Strafwanderung
HRM Frustierend war die Steigung zur Alm schon, aber zufrieden, glücklich bin ich nicht… Es gibt am Nachmittag noch einen Nordic Walking-Termin den ich zuerst wahrnehmen will. Aber nach einigen Überlegungen(sic!) mache ich lieber eine eigene Tour und versuche dort ein eigenes Tempo zu finden. Immerhin schaffe ich eine Durchschnittgeschwindigkeit von 5 km/h und bin damit einigermassen zufrieden.
Der Abend
Es gibt ein Kicker-Turnier und ich verabschiede mich glorreich in der ersten Runde (weil ich die ersten zwei Tore als Torwart durchlasse und danach zu wenig Tore als Sturm schiesse…). Meine Revanche mit Teamer Ro. verschiebt sich leider auf das nächste Jahr.
Wanderung mit Extrem-Steigung
Nach dem Teamer Su. am Abend vorher schon von 90 Minuten nur Steigung geredet hat, habe ich mich schon Höhenprofileinmal als Abreisser bei ihr angemeldet und klargestellt, dass ich in diesem Fall allein klarkommen muss (typisch mann. Aber irgendwie kommen wir gemeinsam zur Hacklalm und ich glaube einige andere dürfen Stolz auf diese Leistung sein. Nach dem stressigen aber streckentechnisch langweiligem Aufstieg, gibt es jetzt einen Abstieg, den ein Flachländer doch einiges abfordert.
Ich kann Teamer Su. wenigstens mit Technik beeindrucken und verspreche ihr die Länge der Strecke und das Höhenprofil aus meinen GPS-Daten bekanntzugeben. Dafür darf ich am Abend neben dem Halbfinale Deutschland-Italien meine C++-Kenntnisse rausgraben — meine einzige Bezugsquelle zur Streckenberechnung auf dem WGS84(GPS)-Ellipsoid beruht auf Algorithmen von Dr. Hubert Schmidt (verst. 28.06.2006) und die liegen nur als C-Sourcen vor — bei dem ganzen Krach klappt es nischt auf Anhieb, aber zu Hause… aber es gibt noch den Freien Tag.

Der Abend
Feuermachengehörtzu…kindern. Es gibt einen Grillabend mit Teamer Sv.. (und einem waaaahhhhnnnnsinnigen Nudelsalat von Teamer Nd.,) Kann ich nach dieser Klammer noch irgendwas erzählen ?????
Habe ich vorhin vom Halbfinale erzählt, irgendwie war wohl Cleverness gefragt und deswegen….
Panoramawanderung
Es geht mit den AusblickPrivatautos nach Zell am See. Dort an der Schmittenhöhe mit der Gondelbahn rauf. Wie ich später zu Hause erfahre, war ich vor ca. 35 Jahren schon einmal dort…., aber ich kann mich daran nicht mehr erinnern…. Die Aussicht ist fantastisch! Nun wollen wir die Strecke nach Hinterglemm zu Fuss zurücklegen. Irgendwer hat etwas von Gewitter gehört und legt deswegen ein erhöhtes Tempo vor… bei der ersten Steigung habe ich mal wieder Probleme. Zum Glück gibt es zeitig eine erste Almpause und ich kann noch eine längere Sitzung abhalten. Jetzt geht es Frohen Mutes weiter, einige Abschnitte sind recht prickelnd (Fels und Schnee), so dass ich über den geliehenen Wanderstock nicht unglücklich bin. Wir kommen alle heile und trocken an (es regnet auch am Abend nicht!). Nagut, am nächsten Morgen gibt es Muskelkater und Blasen.
Freier Tag
Puuuh, diesen Tag werde ich nichts tun… Zum Einen weil ich dieses kleine Programm zur Streckenberechnung aus den GPS-Daten fertigstellen will, zum Anderen haben die Touren ihre Spuren hinterlassen….
Das Programm wird fertiggestellt, zudem können auch die Höhendaten als CSV-Datei exportiert werden (ein vernünftiges Diagramm mit OO zu erzeugen schaffe ich nicht…). (Fussnote: Als ich zu Hause war, habe ich GPS-Trackmaker aktualisiert und dieses kann mittlerweiler auch *-kml-Dateien importieren und damit war mein kleines Tool nicht unbedingtnotwendig).
Der Abend
Naja, ganz so frei ist der Tag nicht, es geht noch zur Bergstadlalm und diese Steigung ist gar nicht so schlecht… Jedenfalls gibt es kräftig etwas zu Essen und es wird ein gemütlicher Abend. Der Abstieg wird noch spannend: * Ich habe für den Regen nichts dabei (eigentlich auf Empfehlung eines Ehepaars, dass schon Almabende mit gemacht hat) * Es durfte eine Abkürzung durch den Wald genommen werden, die tierisch spannend war (Molche, Eidechsen).
Letzter Tag
Teamer Ul. hat leider die Tour wegen schlechtem Wetter nach Zell am See abgesagt und dafür eine kürzere Bergtour vorgeschlagen… Leider nicht mein Fall, deswegen fahre ich Solo nach Zell am See. Die Tour hin ist ganz passabel, obwohl ich mich frage wie man/frau zwischen Viehofen und Maibach eine größere Truppe auf der Landstrasse zusammenhalten will… Eine kurze Tour um den See und nach einer Pause geht es wieder zurück nach Hinterglemm. Mit etwa 2/4-Durchschnitt (Schaltung) geht es zurück, zwischendurch brauche ich eine kleine Pause beim Wasserwerk Saalbach. Alles im Allem dürfte ich mit dieser Tour zufrieden sein und entspanne mich für den Abend (BTW: Noch kein Tangerine Dream, Klaus Schulze oder Kraftwerk gehört…).
Der Abend
Im Laufe des Tages hat Teamer Sv. alle digitalen Fotos eingesammelt und es gibt eine Stunde lang “Bilder gukken” (frage misch mal einer wie man/frau soviele Fotos chronologisch sortieren will, wenn kein *Mensch* die Uhr an der Kamera richtig einstellt…) Der abschliessende Abend ist Klasse (abgesehen von meinen Reflexen beim Kickerspiel im Solospiel gegen Frau Sa.) und verblüffend (Herr H. und Frau B.).
BTW: Irgendwer hat nach Techno gefragt und WinAmp hat dazu u.a. Kraftwerk geliefert… (s.o).
Abreisetag
Und wesch sind wir wieder… Es geht mit dem Miettaxi zurück nach Salzburg, mit einer kleinen mir-ist-jetzt-speiübel Anwandlungspause einer Reisebegleitung treffen wir zeitig in Salzburg ein und hüpfen mal eben nach Köln zurück (mein Flugnachbar ist auch nicht besonders flugunempfindlich. Ab in den Zug und weiter nach Aachen, damit meine Bude wieder mit Leben gefüllt ist.
Tschüss
bis die (Urlaubs)Tage
Jürgen A.
