20. November 2006
SAMOS – eine schöne Insel…
Zum Frosch Reiseziel Hotel Helen Yolanda auf Samos in Griechenland
Nach einer anstrengende Reise von Frankfurt/Main kam man endlich auf der Ferieninsel SAMOS an. Nach der schnellen Kofferverteilung stand auch schon der Abholdienst bereit. Noch cirka 1 Stunde Fahrt mit dem Taxi und wir hatten uns Ziel in SAMOS erreicht (siehe Foto). Das Hotel, welches Frosch Sportreisen exklusiv für seine Gäste gebucht hatte, liegt in der Nähe des Städtchens Kokkari. Alle Zimmer haben Balkon oder Terrasse. Wunderschön mit Meerblick!! Bei Bedarf kann man eine Klimaanlage zubuchen. Dies ist auch wirklich zu empfehlen, da es gerade im Sommer doch recht heiß ist. Im Hotel kann man kostenlos gekühltes Wasser erhalten. Ferner können eiskalte Getränke erworben werden. Die Strichliste, die jeder eigenverantwortlich führen darf, wird am Ende der Reise abgerechnet. Also eine sehr schöne familiäre Atmosphäre.
Sofort nach Ankunft am späten Abend gingen wir dann in ein nahegelegenes Restaurant, um ein hervorragendes Mahl zu uns nehmen zu können.

Der erste Tag (Sonntag) wurde damit begonnen, eine Schnupperradtour durchzuführen und die nähere Umgebung kennen zu lernen. Wir fuhren am Meer entland in Richtung Osten – direkt an einen wunderschönen Sandstrand. Nach einer Einweisung in die sehr gepflegten und tadellosen Räder konnte man sich an die etwas andere Fahrweise von Mountain Bikes gewöhnen. Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter in die Stadt Kokkaki, die cirka 1,5 km vom Hotel entfernt direkt am Meer liegt. Hier konnte man wunderschön am Kiesstrand die Sonnenstrahlen genießen und ein kühles Getränk zu sich nehmen.


Nach der Rückkehr zum Hotel hatten wir Zeit, uns auf der einladenden Terasse zu entspannen, bevor es an das obligatorische Kennen-Lern-Spiel gehen sollte. Nachdem auch dieser Programmpunkt bewältigt wurde, wir die uns gebotenen Möglichkeiten mitgeteilt bekommen hatten und das erste „Beschnuppern“ beendet war, konnten wir zusammen in die Stadt wandern, um dort wieder in einem anderen sehr schönen Restaurant das Abendessen zu genießen.
Am ersten Tag war eine Radtour geplant (Montag)
Das Ziel sollte Vathi sein. Mir wurde erst ganz Angst und Bange, bei über 30 Grad Celsius auf das Rad zu steigen, aber die Meeresbrise an der wunderschönen Strecke am Meer entlang waren wunderbar. Die gepflegten Scott-Fahrräder waren bequem und leicht zu fahren. Unsere ersten Anlaufstation in Vathi war direkt im Zentrum ein schön gelegenes Cafe. Alle stärkten sich an Cafe, Capuccino und anderen süßen Getränken. Nach einer kurzen Shopping-Tour, dem obligatorischen Foto ging es wieder zurück zum Hotel.


Der zweite Tag (Dienstag): Hier wurden Wanderungen und Touren mit dem Mountain Bike angeboten. Einige „Froschler“ nutzen den Tag zum Einkaufen, Relaxen – alles was man so gerne im Urlaub macht. Hervorragendes Wetter und wolkenloser Himmel waren die Voraussetzung für einen vollkommen gelungenen Urlaubstag.


Mittwoch, der dritte Tag. Morgens konnte man wieder zusammen auf der wunderschönen Terrasse frühstücken. Ansonsten konnten wir uns auf den absoluten Höhepunkt des Samos-Urlaubes freuen. Eine Jeep-Tour quer durch die Insel. Fünf Jeeps mit je 4 Besatzungsmitgliedern machten sich erst am Meer entland auf die große Entdeckungstour. Unser Guide fuhr mit dem Motorrad vorne weg und markierte später auf den Schotterwegen die entsprechenden Kreuzungen. Eine regelrechte Schnitzeljagd begann. Es wurde uns geraten, immer mehrere Minuten Abstand zum Vordermann zu halten. Nach den ersten Metern wussten wir diesen weisen Rat sehr zu schätzen. Die Staubwolke war auch nach einigen hundert Metern hinter dem betreffenden Jeep… – Abstand die beste Methode, um nicht vollständig vom Vordermann eingestaubt zu werden.


Cirka zwei/drei Stunden ging es durch eine grandiose Landschaft, hoch auf die Berge, hinunter in wunderschöne Täler. Vorbei an durch Waldbrände zerstörte Natur, die gerade dabei war, sich zu regenerieren. Auf dem höchsten Gipfel von Samos konnten wir eine wunderschöne Aussicht bewundern. Ein Foto mit allen Teilnehmern in einem Jeep bereitete uns viel Freude, bevor wir uns wieder auf den Weg zur nächsten Etappen machen konnte: das vorbereitete Mittagessen in einem kleinen Bergdorf.
Auch hier konnten wir wieder vorzügliches griechisches Essen zu uns nehmen und einen sehenswerten Ausblick erleben. Nach weiteren verschiedenen Stopps ging es zurück zu unserem Hotel.
Hier blieb noch eine Stunde Verschnaufpause, bevor die ganze Gruppe gemeinsam in die Stadt ging, um in einem Restaurant direkt am Hafen und Wasser ledkeres Essen zu genießen.
Am Donnerstag wurde eine Bootstour auf eine entfernte Insel angeboten. Cirka zwei Stunden fuhren wir mit einem mittelgroßen Boot auf die Insel. Dort war wiederum Mittagsessen unter Palmendächern vorbereitet. Der Sandstrand (siehe Bild) ein Traum. Relaxen, schwimmen – wie es schöner nicht sein kann.. Nach einem wunderschönen Tag ging es mit demselben Boot zurück auf die Hauptinsel.
Hier konnten wir abends wiederum gemeinsam ein schönes Lokal in der Stadt im Rahmen der Halbpension testen. Gerade dieser Wechsel der Restaurants machte den Aufenthalt so unheimlich angenehm.
Ferner konnten wir noch einen Tanzabend mit Salsa-Schritten direkt am Meer einlegen. Auch hier kam die Stimmung nicht zu kurz.


Am vorletzten Tag, Freitag, konnte jeder der Teilnehmer den Tag gestalten, wie er es wollte oder an den möglichen Wanderungen oder Bike-Touren teilnehmen. Viele entschlossen sich, am nahe gelegenen Strand einen Liegestuhl zu mieten und das wundervolle Wetter zu genießen. Abends war dann noch einmal Stadtgang angesagt. Nach einem wiederum vorzüglichen Mahl wurde bis in die Morgenstunden getanzt – so dass alle Teilnehmern der Abschied doch recht schwer fallen sollte..
Der letzte Tag (Samstag) war der Tag der Abreise. Einige Gäste mussten bereits früh um 5:00 Uhr das Hotel verlassen, so dass der Vorabend bereits der Abschiedsabend sein musste.
Ich nutzte den letzten Tag um noch einmal den Strand ausgiebig zu testen, im Sand ein interessantes Buch zu lesen und die letzten Sonnenstrahlen vor der Heimreise am Samstag Abend zu genießen.
Reisebericht von Manfred Lenzen (07.08.2005 – 13.08.2005)
