29. Januar 2008
Klösterle, 05.-12.01.2008
Reisebericht von Roland (rolmue_73 at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Arlberger Hof in Klösterle, Österreich
Hallo Freunde des Wintersports!
Dieses Jahr ging es zum Skilaufen nach Klösterle am Arlberg. Wie ich gelernt habe gibt es den Berg „Arlberg“ gar nicht, vielmehr handelt es sich um einen verkehrstechnisch wichtigen Pass zwischen den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol – auch Skiurlaub bildet…
Nach der mauen Schneelage im vergangenen Jahr versprach es diesmal wieder ein Urlaub in weißen Bergen zu werden – und wir wurden nicht enttäuscht: Trotz eines ziemlich nassen Regentages am Montag war die gesamte Wetterlage doch eher freundlich und wir durften sogar zwei Tage Kaiserwetter bei schönstem Sonnenschein genießen!
Der Abreisetag hat uns dann noch mal einiges an Neuschnee unter die Bretter gebracht was trotz eingeschränkter Sicht dem Spaß am frischen Schnee keinen Abbruch getan hat, so dass wir auch diesen Tag noch voll ausgenutzt haben.
Zur Anreise war der Bus gut unterwegs und so konnten wir gleich um 8:30 Uhr, noch einigermaßen Müde, in der Sportclub Arlberger Hof einfallen und uns erst einmal beim Frühstück stärken. Anschließend konnte ich gleich beim direkt am Sportclub angeschlossenen Shop der Skibase meine Skiausrüstung leihen und dann gleich in den ersten Skitag starten.
Insgesamt war dies nun meine vierte Winterreise mit den Fröschen doch noch nie bin ich auf ein so engagiertes Team gestoßen! Die Organisation war super, es war an alles gedacht und einigen Mitreisenden war es fast zu viel, was alles an Programm geboten wurde.
Vor allem das ganztägige Skiguiding an drei Tagen ist hervorzuheben welches von den Guides mit viel Spaß an der Sache durchgeführt wurde. Es wurden drei verschiedene Gruppen gebildet und die Selbsteinschätzung des skifahrerischen Könnens hat denke ich gut gepasst.
Auch ein zusätzlicher organisierter Transfer in das Skigebiet von Zürs und Lech welches sonst nur etwas umständlich auf eigene Faust erreicht werden kann wurde dankbar angenommen.
Überhaupt ist das Skigebiet am Arlberg sehr abwechslungsreich – Zürs und Lech bieten ein großes Gebiet auf der einen Seite und St. Anton hat auf der anderen Seite auch am Rendl noch einige nette Pisten zu bieten. Es wird nicht langweilig die Möglichkeiten auszutesten und die besten Pisten herauszufinden.
Als Geheimtipp sei noch der Albonagrat in Stuben erwähnt der morgens wunderbar in der Sonne lag und super leer war, da die meisten doch den direkten Übergang von Stuben nach St. Anton suchen (der schnellste Einstieg von Klösterle in das Skigebiet).
Für den An- und Abreisetag wird es auch am Sonnenkopf nicht langweilig und man kann (gute Schneelage vorausgesetzt) direkt hinter das Haus abfahren und gleich in die Sauna starten!
Man ist morgens auf jeden Fall auf den Skibus oder den organisierten Transfer angewiesen aber das Skigebiet lohnt den Aufwand und vermutlich ist Klösterle preislich ein guter Kompromiss gegenüber St. Anton oder Lech (geht mal in St. Anton shoppen…)
Die Sauna im Arlberger Hof braucht sich nicht zu verstecken – sie ist wie der Ruheraum neu und ziemlich groß und bietet die Gelegenheit zu einem tollen Ausklang des Skitages.
War das Frühstück schon sehr üppig und ließ keine Wünsche offen (verschiedene Sorten Brötchen, Brot, Müsli, Aufschnitt, Käse, Marmelade…) so übertraf das Abendessen alle Erwartungen. Ich habe bei Frosch immer gut gegessen aber diese Woche im Arlberger Hof war der Hammer (schade, dass Dirk den nachfolgenden Gruppen nicht erhalten bleibt)! Hier noch mal ein ausdrücklicher Dank an das gesamte Küchen-/Serviceteam!
Wie oben schon geschrieben war das Engagement aller Frosch-Teamer einzigartig und auch das gebotene Programm sehr gut. Neben Apres-Ski auf der Hausterrasse wurde einen Abend in der “wahrscheinlich schlechtestes Skihütte am Arlberg” beim Mooserwirt gefeiert und egal ob das Euer Ding ist – einmal muss man einfach dabei gewesen sein! Hier zeichnet RTL2 jährlich die Apres-Ski Hits auf.
Auch der obligatorische Abend an dem Auswärts gegessen wurde fand einen netten Abschluss mit einem Faßdauben-Rennen im Nachbarort (lasst Euch überraschen).
Alles in allem hatte ich einen tollen Urlaub, bin sehr viel Ski gefahren und habe eine Menge netter Leute kennengelernt. Wir haben viel gelacht und ich könnte mir gut vorstellen dem ein oder anderen in einem der nächsten Winter wieder zu begegnen.
