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Ein rundum gelungener Urlaub! (13.01. bis 20.01.2007)

Zum Frosch Reiseziel Sportclub Zwölferkogel in Saalbach-Hinterglemm, Österreich

Leider waren die Schneeverhältnisse im Januar nicht die Besten und so fuhren wir in der Nacht von Freitag auf Samstag mit gemischten Erwartungen endlich los in den lang ersehnten Skiurlaub. Allerdings wurden wir alle positiv überrascht! Die Mitarbeiter des Skigebietes sind echte Profis. Der Schnee war zwar nicht perfekt, aber dennoch konnten sie die Pisten so gut präparieren, dass wir insgesamt gesehen erstaunlich gut fahren konnten.

Saalbach Hinterglemm

Wir, das waren zwei befreundete Pärchen, mein Freund und ich. Bis auf eine Person, waren wir alle absolut „Frosch unerfahren“ und unsere Skifahrkünste gingen von relativen Anfänger bis zum erfahrenen Skiurlauber.

Unsere bisher gesammelten Erfahrungen mit Busreisen sind nicht so doll, deswegen hatten wir uns dieses Mal für die Eigenanreise mit dem PKW entschieden. Das haben wir auch nicht bereut, da die Fahrt so viel stressfreier und einiges schneller als mit dem Bus war. Nach dem sehr netten Empfang durch die Frosch-Teamer bei unserer Ankunft am Morgen und der Stärkung am leckeren Frühstücksbuffet, hatten wir die lange Fahrt auch schon fast verarbeitet und waren bereits wieder so fit, dass wir die ersten Pisten auf dem Zwölferkogel bei strahlendem Sonnenschein austesten konnten. Die Lage des Hauses könnte kaum besser sein, die Gondelstation der Zwölferkogelbahn liegt wirklich nur wenige Schritte entfernt!

Saalbach Hinterglemm

Am ersten Abend gab es einen Begrüßungscocktail an der Bar. Es stellte sich das gesamte Team vor und der Hausleiter Sven gab uns einen ersten Einblick in das von Frosch geplante Wochenprogramm. Allerdings lautet das Motto: Man kann an diesen Programmvorschlägen teilnehmen, man muss es aber nicht. Wir fanden das super, da unser Grüppchen auch vieles auf eigene Faust unternehmen wollte.
Danach folgte das Abendessen. Es bestand immer aus einem 4-Gänge-Menue (auf Wunsch auch vegetarisch) und an einem Abend gab es sogar ein mexikanisches Buffet! Alles war einfach immer SUPERLECKER! Wir haben so manchen Aprés-Ski abgebrochen, damit wir auf keinen Fall das Essen verpassten. Kompliment an Steffi und ihr Küchenteam!

Die von Frosch angebotenen Skikurse kann ich auch nur loben. Da dieses erst mein zweiter Skiurlaub war, traute ich mir einfach noch nicht zu mit meinen Leuten zu fahren bzw. mich einer, von Frosch organisierten Skigebietstour anzuschließen. Ich hatte einen 4-tägigen Kurs gebucht und stand so von 10 – ca. 13 Uhr auf den „Brettern“. Durch die zahlreichen Übungen konnte ich viel dazu lernen und habe etliche Pisten bezwungen, die ich mir alleine wohl nicht zugetraut hätte. (Danke Svenja!).

Als Treffpunkt für die Mittagpause wurde täglich von den Teamern eine andere Hütte herausgesucht, wer also gemeinsam einkehren oder sich an einem Treffpunkt wieder zusammenfinden wollte, kam hier einfach vorbei. Das war immer sehr nett und wir konnten fast immer die Sonne im Liegestuhl mit netter Musik und leckeren Getränken genießen. Zum Aprés-Ski sind wir mehrmals im „Goasstall“ eingekehrt. Hier herrschte immer gute Stimmung und die Musik war super zum Tanzen.

Saalbach Hinterglemm

Highlight des Froschprogramms war ganz klar der Hüttenabend mit anschließender Fackelwanderung zurück ins Tal. Nachmittags fuhren alle gemeinsam mit der Gondel zum Bergstadl hinauf. Hier haben wir auf der Terrasse erstmal eine kleine Aprés-Ski-Party mit Glühwein und Lumumba gefeiert. Nachdem unser Hausleiter Sven seinen Paragliding-Flug, mit einer spektakulären Punktlandung vor dieser Terrasse kurz vorm Dunkel werden, beendet hatte, ging’s hinein ins Warme und wir bekamen zum Abendessen große Pfannen mit Tiroler Rösti und Kasnocken.

Saalbach Hinterglemm

Nach dem Essen hieß es dann rauf auf die Tische, Stühle und Bänke, so dass wir uns direkt die vielen Kalorien vom Essen bei superguter Stimmung wieder abtanzen konnten. Natürlich durfte das „Cowboy und Indianer“-Lied dabei nicht fehlen. Doch leider ist irgendwann jede Party vorbei und so sind wir mit Fackeln bewaffnet, auf abenteuerlichen und vereisten Wegen, zurück ins Tal geschlindert.

Weitere Frosch-Programmpunkte waren z. B. die Welcome-Party sowie eine 80er-Jahre-Party im Partykeller des Nachbarhauses, eine Aprés-Ski-Party direkt vorm Haus, ein Saunaabend mit frischen Früchten, ein Kickertunier und ein Spieleabend sowie die fast täglich angebotenen Skigebietstouren.
Das Hotel ist zwar nicht mehr das neueste, aber gemütlich und sauber. Wir hatten Zimmer der Kategorie A, B und C gebucht, die sich eigentlich nur in der Größe unterschieden. Die Zimmer B und C müssen sich ein Badezimmer teilen, welches leider ziemlich klein ist. Manche Zimmer im Haus sind mit Nachtspeicheröfen zum Heizen ausgestattet, die sich manchmal als etwas schwierig bei der Regulierung herausgestellt haben. Die Sauna haben wir mehrmals genossen, leider war das Dampfbad während unseres Aufenthaltes kaputt. Alle Teamer haben sich stets bemüht für eine gute Stimmung unter den Gästen zu sorgen.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass meine Erwartungen alle erfüllt wurden. Ich (und ich glaube ich kann auch im Namen meiner Freunde sprechen) habe mich rundherum wohl gefühlt und kann diese Reise nur jedem empfehlen (Sei kein Frosch – fahr mit Frosch!). Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Skiurlaub mit euch!

Dunja Wensing


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