27. Oktober 2007
Eine Woche in der Toskana auf einem Weingut in Montaione
Reisebericht von Karen Marggraf (karen.marggraf at t-online.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Fattoria San Antonio, Toskana – Italien
Nachdem wir (2 Freundinnen) im September in Pisa gelandet waren, mussten wir feststellen, dass der kleine Flughafen hoffnungslos überlastet war. Um die drei vorhandenen Gepäckbänder standen jeweils die Passagiere von 3 Fliegern. Und wo wir hin mussten war uns nicht so ganz klar, aber Ruhe bewahren und dann regelt sich das schon. So war es dann auch. Weitere Frösche warteten bereits auf uns vor dem Flughafengebäude. Der Fahrer des Kleinbusses war sichtlich erleichtert als auch die letzten beiden Frösche eintrafen. Nun ging es mit einem Bus durch die Toskana. Nach ca. 50 Minuten bogen wir in die Allee ein, die zum Weingut und unserem Domizil für die nächste Woche führte. Mir kam das alles vor wie im Traum, so wunderschön war der erste Eindruck der Villa, Nebengebäude und Landschaft. Wir hatten schon sehr früh gebucht deshalb hatten wir bei den angebotenen unterschiedlichen Zimmer-Kategorien noch freie Wahl und haben uns für die Hochzeitssuite entschieden. Der Schlüssel wurde uns dann auch mit einem Augenzwinkern von Martina übergeben und wir waren natürlich total gespannt auf das Zimmer. Durch den Innenhof ging es dann über ein verwinkeltes Treppenhaus in den 2. Stock. Ein kleiner Flur, ein großes Bad und ein Schlafzimmer mit angrenzendem Kaminzimmer und mit Blick in die Weinberge. Zu unserem Glück und einem perfekten Urlaub fehlte nichts mehr. In der Woche zuvor hatte es noch gehagelt erzählte man uns. Wir hatten auch hier wieder Glück, denn jeden Tag wurde es wärmer und wir hatten die ganze Zeit über Sonnenschein (Wenn Engel reisen). Jeden Morgen wurde auf der Terrasse gefrühstückt und Abends haben wir unter dem Sternenhimmel die exzellente Küche von Jutta genossen.

Die angebotenen Mountainbike-, Wander- und Städtetouren waren super organisiert und haben einen großen Spaß gemacht. Die erste Teststrecke mit den Bikes führte auf den „Hausberg“, der schon eine Herausforderung für alle bedeutet. Die Guides kannten sich sehr gut aus und waren immer gut vorbereitet. Sie waren sich ihrer Verantwortung bewusst und achteten auf jeden ihrer Frösche, ob er beim Wandern oder Biken auch mithalten konnte.

Ich war nach dem ersten Tag bereits entspannt und habe es sehr genossen, dass mir ein vielseitiges Programm angeboten wurde und ich mich um nichts kümmern musste. Ich hatte nie das Gefühl ich muss mitmachen, sondern ich kann, wenn ich will. Das Froschteam ist so unkompliziert und nett gewesen, das hat für mich auch zur Entspannung beigetragen.

Die Besichtigungen von Siena und Volterra waren u.a. auf dem Programm in dieser Woche. Hier konnte ich mir das Treiben im Mittelalter sehr gut vorstellen. Das Taschenangebot lockte aber natürlich auch. Der Tipp bei Nannini in Siena einen Café zu trinken war super und auch nicht teuer.

Die beiden Abende an denen die Küche auf unserem Weingut kalt blieb, wurde von uns genutzt die Gastronomie in der Umgebung kennen zu lernen. Tipps bekamen wir vom Froschteam-auf Wunsch wurden sogar die Tische reserviert. Nur mit dem Pizzaservice zum Weingut, dass wollte nicht klappen (die Mädels aus Münster haben es jedenfalls nicht geschafft jemanden zu finden, der welche bringt). Diese Abende sind mir auch noch als besonders spaßig in Erinnerung und es wurde viel gelacht. Das Abendprogramm mit Lagerfeuer und Grillfest war auch ein voller Erfolg. Ganz besonders das rauschende Abschiedsfest wird mir besonders in Erinnerung bleiben.

Die vielen kleinen Zusatzangebote, wie Malkurs, Weinprobe oder Reiten fand ich sehr gelungen. Wir hatten uns als absolute Nichtreiter für den Ausritt entschieden und haben es nicht bereut, denn die Landschaft war traumhaft und die Pferde so lieb, dass wir nicht ein einziges Mal Angst hatten.
Der Urlaub war rundum gelungen auch wenn es mit dem Grafen nicht geklappt hat (Gruß nach Paderborn) und der Mann, dem ich die Ehe versprochen haben soll, mir nicht einmal seine Telefonnummer gegeben hat – Schwamm drüber-es war ein riesen Spaß!.

Ich finde das Frosch Konzept prima und freue mich schon auf den nächsten Urlaub. Dieses Jahr fahren wir noch in den Schnee und das auch wieder als Frösche.
Viele Grüße noch mal an alle Mitreisenden und das Froschteam von Karen

Am 19. Dezember 2007 um 22:12 Uhr
Danke für den Artikel. Ich bin selbst mal mit Frosch in Italien gewesen und wurde hier wieder an eine tolle Reise erinnert.