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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Canyoning</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 10:34:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Blaue Stunden auf Sardinien (Mai/Juni 2011)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/blaue-stunden-auf-sardinien-maijuni-2011/4474</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 12:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Sardinien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Hotel angekommen, gab es zun&#228;chst zwei wichtige Dinge zu erledigen: nat&#252;rlich den Zimmerschl&#252;ssel in Empfang nehmen und, was eigentlich noch wichtiger war, das Ankreuzen der gew&#252;nschten Men&#252;folge f&#252;r den Abend.
Ich hatte ein Einzelzimmer gebucht und bekam ein Doppelzimmer zugewiesen, welches sich als &#228;u&#223;erst ger&#228;umig erwies. Ich war zufrieden. Dem nicht &#252;berm&#228;&#223;igen, aber vorhandenem M&#252;ckenaufkommen begegnete ich durch die Investition in eine kleine Verdampfungsanlage f&#252;r die Steckdose, die mich fortan in einen blumigen Zitronenduft h&#252;llte und M&#252;cken erfolgreich fernhielt.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar06.jpg" alt="" width="500" height="503" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Ingo Ehring </strong>(ingoehring at googlemail.com)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-sardinien.asp">Sportclub Le Quattro Lune, Sardinien</a></strong></p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-4475" title="RBSar01" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar01.jpg" alt="" width="500" height="253" /><br />
</em></p>
<p><strong>Die vier Monde</strong></p>
<p>Im Hotel angekommen, gab es zun&#228;chst zwei wichtige Dinge zu erledigen: nat&#252;rlich den Zimmerschl&#252;ssel in Empfang nehmen und, was eigentlich noch wichtiger war, das Ankreuzen der gew&#252;nschten Men&#252;folge f&#252;r den Abend.</p>
<p>Ich hatte ein Einzelzimmer gebucht und bekam ein Doppelzimmer zugewiesen, welches sich als &#228;u&#223;erst ger&#228;umig erwies. Ich war zufrieden. Dem nicht &#252;berm&#228;&#223;igen, aber vorhandenem M&#252;ckenaufkommen begegnete ich durch die Investition in eine kleine Verdampfungsanlage f&#252;r die Steckdose, die mich fortan in einen blumigen Zitronenduft h&#252;llte und M&#252;cken erfolgreich fernhielt.</p>
<p>Eine Besonderheit stellte die Darreichungsform des Toilettenpapiers dar. Ein kleiner Spender bot die begehrte Zellulose blattweise an, was erst mal ja eine elegante Form des Gesch&#228;ftsabschlusses darstellt. Eine gewisse Unsicherheit entstand jedoch durch die blickdichte Einhausung, die die Benutzung zu einer lustigen Form des russischen Roulettes werden lie&#223;. W&#228;hrend meines Urlaubes kam es dann auch doch einmal vor, dass das letzte Bl&#228;ttchen gezogen war. Der Missstand dieses ansonsten recht smarten Systems wurde aber schon vor l&#228;ngerer Zeit von der Hotelleitung erkannt, und man hat ihm Rechnung getragen, indem man kurzerhand Bidets installierte. Bravo.</p>
<p>Ansonsten empfand ich die gesamte Hotelanlage als gepflegt und der Zimmerservice (bis auf den einen Patzer) makellos.</p>
<p>Nachdem ich den ersten Tag im Weiteren dazu nutzte, das Mittelmeer zu begr&#252;&#223;en, und ich mich anschlie&#223;end im hoteleigenen Supermarkt bevorratete, r&#252;ckte das Abendessen n&#228;her, und ich war gespannt, was sich hinter den angekreuzten Verhei&#223;ungen verbarg.</p>
<p><strong>Kulinarisches</strong></p>
<p>Eines der Dinge, die ich bei Frosch richtig gut finde, sind die Reiseberichte. Zuweilen unterhaltsam, kann man sich vor Allem vorab verschiedene Bewertungen und Fakten zum Urlaubsziel erlesen. Ich konnte durch die Lekt&#252;re meine Erwartungshaltung, das Essen betreffend, grob kalibrieren, musste jedoch im Verlauf der 2 Wochen meine Bewertung nach unten hin korrigieren.</p>
<p>Ich beginne mit der oben erw&#228;hnten Liste. Man hat f&#252;r Vorspeise, ersten und zweiten Gang die Wahl zwischen diversen Alternativen, das Dessert ist f&#252;r alle gleich. Man dokumentiert seine Wahl durch Kreuze in entsprechenden Feldern und schreibt zus&#228;tzlich seinen Namen daneben. H&#228;h? Wer glaubt, ein Kreuz w&#252;rde die Planung f&#252;r den Koch hinreichend pr&#228;zise gestalten, muss bedenken, dass er selber definitiv vergessen haben wird, was er 24 Stunden zuvor gew&#228;hlt hatte.</p>
<p>Bevor das Abendessen beginnen kann, muss ich mir also ins Ged&#228;chtnis rufen, was ich gestern glaubte, heute essen zu wollen, und worauf ich morgen wohl Appetit haben werde. Verwirrend!</p>
<p>Das n&#228;chste allabendlich wiederkehrende Ritual erinnert ein wenig an die Grundschulzeit. Die Teamer und die Bedienung platzieren sich gut sichtbar vor den Reihen der Hungrigen und intonieren ein lautstarkes „Guten Abend“. Die Antwort der Vielen muss nat&#252;rlich „buona sera“ lauten und wird erst ab einer definierten Laust&#228;rke akzeptiert. Was hier der Begr&#252;&#223;ung und &#8211; vermutlich &#8211; der V&#246;lkerverst&#228;ndigung dienen soll, wirkt auf mich eher wie ein Sch&#252;leraustausch der Mainzelm&#228;nnchen.</p>
<p>Zum Essen selber bleibt wenig zu sagen. Es war uninspiriert und lieblos, was Geschmack und Erscheinungsbild betrifft. Wir hatten es wieder einmal mit dem Kantinenniveau zu tun, das ich bereits von Sizilien kannte. So verwundert es auch nicht, dass <span style="text-decoration: underline;">die</span> Pfefferm&#252;hle (tats&#228;chlich Singular) zum hei&#223; begehrten Objekt wurde.</p>
<p>Ich denke, wenn man schon das Gl&#252;ck hat, in einer Welt des &#220;berflusses zu leben, gibt es keinen vern&#252;nftigen Grund, schlecht zu speisen. An dieser Stelle w&#252;rde ich Frosch empfehlen, deutlich nachzubessern, oder die Reise mit &#220;bernachtung/Fr&#252;hst&#252;ck anzubieten.</p>
<p>Wer glaubt, die Entscheidung „trinke ich zum Essen Wein oder Bier“, sei  in Italien eindeutig mit „nat&#252;rlich einen sch&#246;nen vino rosso” zu beantworten, der sei vor dem hier servierten Tischwein gewarnt. Die einhellige Meinung der Weintrinker bei Tisch war, dass  es sich eindeutig um „abgemokkerte L&#246;lle“ handele. Ich pers&#246;nlich kannte diese Rebsorte bis dato nicht, war mir jedoch sicher, dass ich sie fortan meiden wollte und ich rate hier zum &#252;berraschend schmackhaften birra Ichnusa.</p>
<p>Aus eben genannten Gr&#252;nden war ich denn auch immer h&#228;ufiger (letztlich ausschlie&#223;lich) zu Gast bei „da Boe´s“. Ihr findet die Bar zwischen Hotel und Strand und k&#246;nnt hier zu vern&#252;nftigen Preisen hervorragend speisen.</p>
<p><strong>Das n&#246;tige Schuhwerk</strong></p>
<p>Wer beabsichtigt, nach Sardinien zu reisen und sich die Frage nach dem richtigen Schuhwerk stellt, dem sei Folgendes gesagt: Wenn du wandern willst, besorge dir festes Schuhwerk, welches bis &#252;ber die Kn&#246;chel geht und &#252;ber ein anst&#228;ndiges Profil verf&#252;gt. Alles andere w&#228;re eine grob fahrl&#228;ssige R&#252;stung f&#252;r die absolut lohnenswerten Wanderungen in den Gebirgen, wie zum Beispiel die Cala Luna Tour, Tiscali oder die H&#246;hlenwanderung.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4476" title="RBSar02" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar02.jpg" alt="" width="500" height="245" /></p>
<p><em> </em></p>
<p>Die Cala Luna Tour f&#252;hrt an der Steilk&#252;ste entlang durch schattenspendende Wacholderw&#228;lder, bietet immer wieder einen faszinierenden Blick auf das Mittelmeer und endet in einer reizvollen Bucht. Der Weg weist durchaus einige anspruchsvolle Stellen auf, die bei N&#228;sse zur echten Herausforderung werden d&#252;rften. In der Bucht angekommen, kann man w&#228;hlen, ob man durch &#228;u&#223;ere oder innere Anwendungen kalten Nasses regenerieren m&#246;chte (es besteht die M&#246;glichkeit, Snacks und Kaltgetr&#228;nke zu erwerben und nat&#252;rlich zu baden), um anschlie&#223;end mit dem Boot zum Ausgangspunkt zur&#252;ckzukehren. Ich habe diese Tour gleich zweimal mitgemacht. Zum einen, weil sie mir wirklich gut gefiel, zum anderen, weil das Wanderangebot in der zweiten Woche leider das Gleiche war wie in der ersten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4477" title="RBSar03" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar03.jpg" alt="" width="500" height="255" /></p>
<p>Die Tiscali Tour wird von Keya angeboten und f&#252;hrt durch das Supramonte Gebirge zu den Ruinen eines 4000 Jahre alten Nuraghen-Dorfes. Eine wirklich tolle Wanderung, wobei mich das Dorf selber wenig begeisterte.</p>
<p>Absolut empfehlenswert ist auch die H&#246;hlenwanderung mit Keya. Ich kannte bisher nur die &#252;blichen Besuche von Tropfsteinh&#246;hlen f&#252;r Touristengruppen auf befestigten Wegen mit Handlauf.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4478" title="RBSar04" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar04.jpg" alt="" width="500" height="280" /></p>
<p>Sp&#228;testens beim Erblicken des H&#246;hlenzuganges war klar, das l&#228;uft hier anders: Helm mit Lampe aufgesetzt, Sicherungsseil eingeklinkt und dann ging es durch einen winzigen Felsschlund  &#252;ber eine 15 cm breite Strickleiter 6 Meter in die Tiefe.  Uns wurde die M&#246;glichkeit geboten, eine Tropfsteinh&#246;hle hautnah mit allen Sinnen zu erfahren. Die Abwesenheit von Tageslicht und das Fehlen jeglicher Umgebungsger&#228;usche f&#252;hrten zu einem ver&#228;nderten Zeitempfinden. Die allgegenw&#228;rtigen Tropfen lie&#223;en so manche Passage zur Rutschpartie werden und der Berg &#252;ber einem l&#246;ste eine latente Beklemmung aus. Es war eine bereichernde Erfahrung. Ich war aber auch ein wenig erleichtert, das Tageslicht wieder zu erblicken und Golum`s Welt zu verlassen.</p>
<p><em> </em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4479" title="RBSar05" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar05.jpg" alt="" width="500" height="382" /></p>
<p><strong>Canyoning</strong></p>
<p>Das dritte Angebot, welches ich von Keya in Anspruch nahm, war das Canyoning und es war f&#252;r mich endlich mal wieder ein absoluter Superlativ.</p>
<p>Nachdem jeder von uns mit Helm und Canyoninggurt versehen war, begaben wir uns in die Fuili-Schlucht, um diese von oben nach unten zu begehen und so schlie&#223;lich ans Meer zu gelangen.</p>
<p>Beim Anlegen des Ges&#228;&#223;geschirrs kam in mir eine gewisse Skepsis auf, ob ich derart beengt den Tag verbringen wollte. Jedenfalls &#252;berpr&#252;fte ich gewissenhaft den korrekten Sitz dieser Gurthose, um im Ernstfall keine b&#246;sen &#220;berraschungen zu erleben. Und damit meine ich nicht das Herausgleiten aus der selbigen.</p>
<p>Nach der Einweisung in den Umgang mit Seil und Abseilachter konnte es dann losgehen, und ich erfuhr auf einer ersten kleinen Eingew&#246;hnungspassage das erhebende Gef&#252;hl, eine Wand hinunter zu laufen (auch wenn es auf dem Photo nicht so aussieht stand ich in der Waagerechten).</p>
<p>Der n&#228;chste Abgrund war dann auch direkt so 20 Meter tief und erforderte somit ein gewisses Mindestma&#223; an Urvertrauen.</p>
<p>Bei den noch folgenden Abseilungen wurde ich zunehmend sicherer und entwickelte den Ehrgeiz, den Aluminiumachter zum Gl&#252;hen zu bringen. Es gelang mir jedoch nicht.</p>
<p>Die Abschnitte zwischen den Abseilstellen galt es nat&#252;rlich auch zu &#252;berwinden, und dies gelang nur unter Zuhilfenahme s&#228;mtlicher Extremit&#228;ten. Es war ein herrlicher Tag, und ich kann diese Tour wirklich jedem empfehlen, der den Mumm hat, sein Leben an den seidenen Faden zu h&#228;ngen.</p>
<p><em> </em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4480" title="RBSar06" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar06.jpg" alt="" width="500" height="503" /></p>
<p><strong>Die Geburt der blauen Stunde</strong></p>
<p>War das Canyoning das Highlight der zweiten Woche, so war das der ersten eindeutig das t&#228;gliche Ritual der blauen Stunde. Sie wurde geboren, als sich eine Busladung durstiger Menschen gegen einen unbeweglichen Teamer durchsetzte und lieber umgehend Bier trinken wollte, anstatt sich mit einem Gelato-Stopp aufzuhalten. Dies geschah nach der gemeinsamen Cala Luna Wanderung. Da das enge Regelkorsett kein Glas am Pool erlaubte, war die angrenzende Wiese ab nun Versammlungsort. In den folgenden Tagen trotzte die Veranstaltung Anfeindungen durch Powerpimper und Rasensprenger. Plaudereien bei kaltem Hopfenhaltigem in der lauen Abendsonne generierten diese Leichtigkeit des Seins, welche wir alle so sch&#228;tzten.</p>
<p>Leute, es war sch&#246;n mit euch, und ganz besonders liebe Gr&#252;&#223;e nat&#252;rlich an die treuen Recken, die sich zu einem Revival bei uns in Bottrop einfanden. Danke f&#252;r einen tollen Abend.</p>
<p><em> </em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4481" title="RBSar07" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar07.jpg" alt="" width="500" height="238" /></p>
<p>Bevor ich meinen kleinen Reisebericht beschlie&#223;e, m&#246;chte ich euch noch die Hinterlandwanderung ans Herz legen. Hierbei handelt es sich um die Verk&#246;stigung in einem landestypischen agriturismo mit Familienanschluss. Um die Kochk&#252;nste der typisch italienischen Mamma und die hervorragenden vergorenen Erzeugnisse genie&#223;en zu d&#252;rfen, muss man den Preis einer vorangehenden Wanderung durch die pralle Sonne zahlen, zu der man vom Bus ausgesetzt wurde.  Das Hinterland hat zwar seine Reize, jedoch der Wanderung willen w&#252;rde ich die Veranstaltung nicht wiederholen, sondern mich stattdessen gerne direkt vor der T&#252;r von Geppetto (Name stimmt definitiv nicht) absetzen lassen, um dort ungehemmt zu schlemmen. Da sich der kleine Hof aber nur ca. 20 Minuten vom Hotel entfernt befindet, k&#246;nnte man auch problemlos direkt hin und zur&#252;ck laufen, und so die allgegenw&#228;rtige, l&#228;stige und nicht unerhebliche Transfergeb&#252;hr sparen und sie sinnvoller in den Erwerb von Rotwein und Mirto investieren. Da diese Wanderung immer freitags angeboten wird, w&#228;re mein Tipp ohnehin, sich anfangs der Woche dort einzudecken und die Leckereien die Woche &#252;ber zu genie&#223;en.</p>
<p><em> </em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4482" title="RBSar08" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar08.jpg" alt="" width="500" height="352" /></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Dieses war meine vierte Reise mit Frosch. W&#228;hrend Korfu und Sizilien wohl eher nicht auf meiner Wiederholungsliste erscheinen werden, werde ich Sardinien, neben Gomera, ganz sicher f&#252;r einen weiteren Besuch vormerken.</p>
<p>Das gro&#223;e Potenzial von Frosch ist sein Publikum, und solange dieses Frosch treu bleibt, werde auch ich die Chance nutzen, immer wieder nette Menschen an sch&#246;nen Orten kennenzulernen.</p>
<p>Der Urlaub war toll, der n&#228;chste ist in Planung.</p>
<p>A presto e ciao, Ingo</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4483" title="RBSar09" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/RBSar09.jpg" alt="" width="500" height="247" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ostern 2011 auf Mallorca</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/ostern-2011-auf-mallorca/4256</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 15:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostern stand vor der T&#252;r, doch zum Skifahren war es dieses Jahr leider schon zu sp&#228;t. Zu viel gr&#252;n ist dabei ja eher hinderlich. Also habe ich den Froschkatalog gew&#228;lzt und bin auf den neuen Sportclub in Can Picafort auf Mallorca gesto&#223;en. Auf Mallorca- man mag es kaum glauben- bin ich vorher noch nicht gewesen, das neu renovierte Hotel machte auf den Bildern im Netz einen sehr guten Eindruck und schon hatte ich gebucht.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-7-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Janine Schneider </strong>(janine.schneid at web.de)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-mallorca.asp">Sportclub Hotel Vent-i-Mar in Can Picafort &#8211; Mallorca</a></strong></p>
<p>Ostern stand vor der T&#252;r, doch zum Skifahren war es dieses Jahr leider schon zu sp&#228;t. Zu viel gr&#252;n ist dabei ja eher hinderlich. Also habe ich den Froschkatalog gew&#228;lzt und bin auf den neuen Sportclub in Can Picafort auf Mallorca gesto&#223;en. Auf Mallorca- man mag es kaum glauben- bin ich vorher noch nicht gewesen, das neu renovierte Hotel machte auf den Bildern im Netz einen sehr guten Eindruck und schon hatte ich gebucht.</p>
<p>Am Ostersamstag am Flughafen wurden dann die Mallorca-Reisenden von den anderen G&#228;sten  mitleidig betrachtet, die Deutschland bei strahlendem  Sonnenschein verlie&#223;en und sich auf die laut Wetterbericht regnerischen Balearen begaben.</p>
<p>Vor Ort war dann alles halb so schlimm, der Himmel war teilweise bedeckt und es war in etwa so windig wie es f&#252;r Norddeutschland normal ist.</p>
<p>Das erste Abenteuer des Urlaubs war dann der Transfer ins Hotel. Ich war die einzige Frosch-Reisende die zur Mittagszeit mit Ryanair aus Bremen gekommen war  und begab mich daher an den in den Reiseunterlagen angegebenen und leicht zu findenden Schalter des Unternehmens „Viajes Urbis“ und teilte leider ohne Spanischkenntnisse mit, dass ich mit Frosch reise und erntete damit nur fragende Blicke. Daraufhin wurde ich an eine Deutsch sprechende Dame weitergeleitet und nach etwas hin und her teilte sie mir die richtige Busnummer mit. Die Busfahrt entpuppte sich als zweist&#252;ndige Mallorca-Rundreise in Begeitung von ca. 50 Engl&#228;ndern, die auf alle m&#246;glichen Hotels verteilt wurden.  Der Bus leerte sich immer mehr und mit der Zeit begann ich daran zu zweifeln, ob ich wohl noch ankommen w&#252;rde. Aber zu guter letzt wurde ich dann doch noch am richtigen Hotel abgesetzt und der Urlaub konnte beginnen.</p>
<p>Das Hotel Vent-i-mar liegt direkt vorne am Strand an der Promenade und f&#252;r den S&#252;den wirklich ungew&#246;hnlich ohne eine Stra&#223;e davor. Der Balkon meines Zimmers zeigte ebenfalls direkt zum Meer hin und direkt aus meinem Bett konnte der Sonnenaufgang betrachtet werden.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-4258" title="Bild-1-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-1-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="640" /><br />
</em></p>
<p>Die Einrichtung der Zimmer ist vollkommen neu und erinnert an ein schwedisches M&#246;belhaus, welches man auch schon auf der Fahrt vom Flughafen aus dem Busfenster betrachten konnte. Sehr gem&#252;tlich ist auch das Restaurant des Hotels, zudem auch eine sch&#246;ne Terrasse geh&#246;rt, auf der es gleich am ersten Abend die eine oder andere Flasche Rotwein gab. Das Essen im Restaurant war von der Qualit&#228;t absolute Spitze, an Vegetarier m&#252;ssen sie sich allerdings noch etwas gew&#246;hnen…  Allerdings war auch erst die zweite Woche der Saison &#8211; und auf Nachfrage hab´ ich auch immer etwas zu Essen bekommen.</p>
<p>Der Ort Can Picafort- wie ja schon im Katalog beschrieben- ein typischer Touristenort war in der Vorsaison noch angenehm leer. Bei entsprechendem Wetter konnte man ganz entspannt am Strand liegen und entspannen, eine Liege war immer zu bekommen. In der Hauptsaison ist dann f&#252;r meinen Geschmack vermutlich zu viel Trubel, aber dazu gibt es ja auch unterschiedliche Meinungen.</p>
<p>Das Programm der Woche enthielt die froschtypischen Wander-und Radtouren in abwechslungsreiche Umgebung, u.a. in den nahegelegenen Nationalpark, ein Schilfgebiet, indem auch Wasserb&#252;ffel zu finden sind.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-4259" title="Bild-2-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-2-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /><br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber auch ansonsten war die Landschaft sehenswert!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4260" title="Bild-3-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-3-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4261" title="Bild-4-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-4-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4262" title="Bild-6-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-6-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich das absolute Highlight der Woche war das Canyoning am programmfreien Mittwoch, das ich bei Tracy (Agentur im Keller des Hotels) gebucht habe. Dazu muss ich sagen, dass ich vorher keine Ahnung hatte, was Canyoning ist und dass ich als Norddeutsche &#252;ber keinerlei Klettererfahrung verf&#252;gte.</p>
<p>Der Canyon war landschaftlich einfach atemberaubend und die Tour durchs Wasser machte einen Riesenspa&#223;. Um aus dem Canyon wieder herauszukommen, muss ein Klettersteig bezwungen werden, auf Spanisch „Via ferrata“, diese Bedeutung wurde mir aber erst hinterher klar. Also: die Tour war extrem aufregend und erlebnisreich, aber auch absolut anstrengend und teilweise schon etwas be&#228;ngstigend.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4263" title="Bild-7-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-7-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4264" title="Bild-8-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-8-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="634" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit: Meine Woche auf Mallorca war trotz des wechselhaften Wetters sehr erholsam, ich habe sehr viele, sehr nette Menschen kennengelernt und mich sehr wohl gef&#252;hlt.</p>
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		<title>Reisebericht Crans Montana, September 2008</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-crans-montana-september-2008/2262</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 13:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Crans Montana]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=2262</guid>
		<description><![CDATA[Lange haben wir uns drauf gefreut wider nach Crans Montana zu fahren. Diesmal f&#252;r zwei Wochen und volles Programm. Weil wir schon mal im Carlton waren, kannten wir das Hotel schon, aber einiges wurde in der Zwischenzeit renoviert. Was gleich geblieben ist war das, wie immer, sehr gute und reichliche Essen, das spitzen Programm, sowohl tags&#252;ber, als auch abends und nat&#252;rlich das engagierte Team!
<p><img class="centered" title="Crans Montana" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/p9080090.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Simon Xuereb </strong><strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-carlton.asp">Sportclub Carlton, Wallis &#8211; Schweiz</a></strong></p>
<p>Lange haben wir uns drauf gefreut wider nach Crans Montana zu fahren. Diesmal f&#252;r zwei Wochen und volles Programm.</p>
<p>Weil wir schon mal im Carlton waren, kannten wir das Hotel schon, aber einiges wurde in der Zwischenzeit renoviert. Was gleich geblieben ist war das, wie immer, sehr gute und reichliche Essen, das spitzen Programm, sowohl tags&#252;ber, als auch abends und nat&#252;rlich das engagierte Team!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2267" title="Crans Montana" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/p9080095.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Also st&#252;rzten wir uns in das Abenteuer. Unsere Erste Woche bestand aus der obligatorischen MTB Einf&#252;hrung, MTB Techniktraining, Wandern, dem Klettersteig in Nax, einer sehr sch&#246;nen MTB tour, Canyoning, einer Wanderung an der Bisse du Ro entlang und einem Ausflug zum Moiri Gletscher + Klettersteig.<br />
Davon sind insbesondere die Fahrrad tour und das Canyoning hervorzuheben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2268" title="Crans Montana" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/p9080090.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Da wir das Letzte mal kaum mit dem MTB unterwegs waren, habe ich mich dazu entschieden diesmal wenigstens eine tour mitzumachen. Auch wenn ich nicht der unsportlichste bin, habe ich dabei nicht bedacht, dass das Carlton daf&#252;r bekannt ist sportlich anspruchsvoller zu sein. Falk und Jan f&#252;hrten uns erst vom Carlton ins Tal hinab und dann auf der anderen Seite 1000 H&#246;henmeter wider hoch, &#252;ber eine 200m hohe und ebenso lange H&#228;ngebr&#252;cke und zum Schluss entlang einem steilen Hang wider ins Tal zur&#252;ck. Am Ende hatten wir um die 65-70 km abgespult und waren froh in der Funiculaire sitzen zu k&#246;nnen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2269" title="Crans Montana" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/cimg4972.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Canyoning waren wir mit einem externen Anbieter, was nicht unbedingt billig war, aber dieser Mutprobe wollten wir uns einfach stellen. Zu f&#252;nft haben wir uns also in Neoprenanz&#252;ge, alten Sportschuhen, Helm und Klettergurt eingekleidet und sind in das Fl&#252;sschen La Morge gesprungen. Keiner von uns hatte Erfahrung im Canyoning und in der Tourbeschreibung wurde dieser Fluss als anf&#228;ngertauglich beschrieben. Dabei wurde jedoch nicht beachtet, dass es am Tag davor geregnet hatte und somit aus einem kleinen Fluss etwas anderes wurde. Im Nachhinein kann ich sagen, dass nach 3 Stunden im eiskalten, rei&#223;enden Wasser alle wohl &#252;berlebt haben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2270" title="Crans Montana" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/p9030017.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>Unsere Zweite Woche bestand demnach aus einer Wanderung am Aletsch Gletscher, einer MTB tour zum Moiri Gletscher und klettern in Bramois.<br />
Jeder der mal im Carlton ist sollte einen Ausflug zum Aletsch zum Pflichtprogramm machen. Besonders wenn man so geniales Wetter hat wie wir zum Gl&#252;ck!<br />
Nach der letzten MTB tour habe ich mich leichtsinnig, vom K&#252;chenpersonal, dazu &#252;berreden lassen wider mitzufahren. Diesmal etwas weiter, h&#246;her und l&#228;nger. In Zahlen ca. 90km lang und ca. 1600 Hm. So genau konnte das keiner beziffern, aber es wurde unterwegs immer mal wider nach oben korrigiert. Die 27km lange abfahrt hat dann f&#252;r die Schinderei entsch&#228;digt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2271" title="Crans Montana" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/cimg5009.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Endlich sind wir dann auch zum Klettern gekommen. An zwei Tagen sind wir mit nach Bramois gefahren. Dazu bleibt nicht viel zu sagen, als das es genial war! Sch&#246;nstes Wetter und tolle Routen.<br />
Die beiden Wochen waren also vor&#252;ber und wir hatten die beste Zeit im Carlton verbracht! Mit sehr vielen netten Leuten, dem super Team (man kann es nicht oft genug wiederholen), gutes Essen und einem ausgef&#252;llten Sportprogramm!</p>
<p>Crans wir kommen wider!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Geheimnisse Sardiniens</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/die-geheimnisse-sardiniens/2009</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 14:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kanu]]></category>
		<category><![CDATA[Sardinien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein toller, erlebnisreicher Aktiv-Urlaub liegt hinter uns, der so nicht vorhersehbar war.
Unsere Woche Urlaub auf Sardinien hatten wir erst 2-3 Wochen zuvor gebucht. Auswahlkriterien: Es sollte eine Froschreise sein, denn wir wollten uns sportlich aktiv bet&#228;tigen beim Wandern und Radfahren. Das Wetter sollte m&#246;glichst sch&#246;n sein und irgendwo mussten wir noch 2 freie Pl&#228;tze finden.
So bekamen wir gerade noch eines der letzten Doppelzimmer Kategorie C in dem idyllisch gelegenen, hinter Palmen versteckten 2-st&#246;ckigem Hotel Le Quattro Lune, welches &#252;ber einem blitzsauberen gro&#223;z&#252;gigen Pool-Bereich mit Meerblick verf&#252;gt [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-2-kajak.jpg" alt="Sardinien" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht 31.08. bis 07.09.2008 von Dirk und Manuela Pahlow </strong>(pahlow.M at t-online.de)<strong><br />
<a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-sardinien.asp">Sportclub Le Quattro Lune, Orosei &#8211; Sardinien</a></strong></p>
<p>Ein toller, erlebnisreicher Aktiv-Urlaub liegt hinter uns, der so nicht vorhersehbar war.<br />
Unsere Woche Urlaub auf Sardinien hatten wir erst 2-3 Wochen zuvor gebucht. Auswahlkriterien: Es sollte eine Froschreise sein, denn wir wollten uns sportlich aktiv bet&#228;tigen beim Wandern und Radfahren. Das Wetter sollte m&#246;glichst sch&#246;n sein und irgendwo mussten wir noch 2 freie Pl&#228;tze finden.<br />
So bekamen wir gerade noch eines der letzten Doppelzimmer Kategorie C in dem idyllisch gelegenen, hinter Palmen versteckten 2-st&#246;ckigem Hotel Le Quattro Lune, welches &#252;ber einem blitzsauberen gro&#223;z&#252;gigen Pool-Bereich mit Meerblick verf&#252;gt. In diesem sehr gepflegten, architektonisch mit den sardischen Gr&#252;nanlagen verschmolzenem Hotel f&#252;hlten wir uns schnell zu Hause.<br />
Sardinien geh&#246;rt zu Italien, das wurde uns schnell klar, als wir bemerkten, dass wir den Adapter f&#252;r die Steckdose vergessen hatten.<br />
T&#228;gliche Reinigung und Handtuchwechsel sorgten f&#252;r wirklich gute Ordnung und Sauberkeit, soweit man im Zimmer &#252;berhaupt sehen konnte. Wegen fehlendem Fenster (trifft nur f&#252;r Kategorie C zu) war es n&#228;mlich recht dunkel im Zimmer, aber so konnten wir uns schon mal an das Feeling der bevorstehenden H&#246;hlenerforschung gew&#246;hnen.</p>
<p>Damit w&#228;ren wir auch schon bei den Aktivit&#228;ten. Wir nutzten &#252;berwiegend die Angebote vom Frosch-Kooperationspartner Keya, auf dessen Jeep die Aufschrift &#8220;The Secrets of Sardinia&#8221; stand. Das war ein Aktions-Programm, bei dem man die Geheimnisse Sardiniens mit dem Kajak, beim Canyoning und H&#246;hlenforschen entdecken kann. Genau in dieser Reihenfolge haben wir diese wundersch&#246;ne Insel aktiv kennen gelernt. Zum Wandern und Radfahren kamen wir kaum.<br />
Offensichtlich hatten wir Gl&#252;ck, dass Anfang September mit ca. 50 in etwa die richtige Anzahl von Froschg&#228;sten im Hotel war. Laut anderer Berichte fielen angebotene Touren wegen geringem Interesse aus oder sie waren wegen gro&#223;er Nachfrage ausgebucht. In der Woche nach uns wurden 80 &#8220;Fr&#246;sche&#8221; erwartet, das Gedr&#228;nge kann ich mir gut vorstellen.</p>
<p>Die erste  Wanderung zur, als Geheimtipp ausgewiesenen, Cala Luna (Mondbucht) war auch schnell ausgebucht. Es gab eben nur begrenzte Sitzpl&#228;tze in den Hotel-Kleinbussen, denn diese Wanderung ist mit einem 1-st&#252;ndigen Transfer verbunden. Dank der Organisation unserer Reiseleiterin Claudia und der Kooperation mit Keya konnten alle 20 interessierten &#8220;Fr&#246;sche&#8221; diese sehr angenehme 2-3-st&#252;ndige Wanderung mitmachen. Belohnt wurden die Wanderer mit Relaxen am Strand in einer von Felsen umgebenen Bucht, einem Imbi&#223; in der Strandbar und einer Bootsfahrt zur&#252;ck zu den Bussen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2013" title="bild-1-cala-luna1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-1-cala-luna1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Wanderung zu einem Nurhagen-Dorf am Monte Tiscali am n&#228;chsten Tag fiel Mangels Interesse aus. Daf&#252;r wurde Kajak-Tour 2, ein ganzer Tag auf dem Meer, als Ersatz angeboten. Wir hatten uns schon f&#252;r Kajak 1 (1 Stunde paddeln zu einer Strand-Oase) Ende der Woche eingetragen. Dies sollte eigentlich Voraussetzung f&#252;r die Kajak-Tour 2 sein. Nach einigen &#220;berlegungen und Diskussionen entschieden wir uns doch f&#252;r Kajak 2, was sich als gro&#223;es Gl&#252;ck herausstellte, denn diese Tour war landschaftlich viel sch&#246;ner, au&#223;erdem fiel Kajak 1 wegen hohem Wellengang aus.<br />
Unser Keya-Reiseleiter Gavino hat uns 3 Tage lang begleitet. Er ist nicht mehr der J&#252;ngste, aber noch fit wie ein Turnschuh. Mit welcher Ruhe, Geduld, Ausstrahlung und selbstverst&#228;ndlichem Vertrauen in den &#8220;Frosch&#8221; er uns hautnah die Natur seiner Insel erleben lie&#223;, war beeindruckend. Da wir das 5. Mal mit Frosch unterwegs waren, wussten wir, dass &#8220;Fr&#246;sche&#8221; gewisse Grundvoraussetzungen an Fitness und Koordination mitbringen, sonst w&#252;rden sie keine Sportreise buchen.</p>
<p><strong>Ein Tag auf dem Meer:</strong> Nach kurzer Einweisung paddelten 12 Kajaks auf offenes ruhiges Meer hinaus. Glasklares, postkartent&#252;rkisfarbenes Wasser, schroffe Felsen, Sonne und die Freiheit genie&#223;en, war einfach toll. Wir waren nicht an der kurzen Leine, sondern durften paddeln, wie wir wollten. Irgendwann verschwand Gavino unter den Felsen und die Gruppe folgte ihm wie die Lemminge. Es gab eine Felsgrotte zu bestaunen, die nur vom Meer aus mit eingezogenem Kopf zug&#228;nglich war.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2014" title="bild-2-kajak" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-2-kajak.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2015" title="bild-3-kajak" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-3-kajak.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nach einer ausgiebigen Rast in einer schattigen Felsenh&#246;hle, wo wir den mitgebrachten Proviant vernichteten und Felsenkletterer beobachteten, ging es bei etwas mehr Wind und Seegang wieder zur&#252;ck. Die Seekajaks sind sicher und lassen sich leicht bewegen. Sie haben eine verschlie&#223;bare Luke f&#252;r Sachen, die in einem wasserdichten Gummisack mitgenommen werden k&#246;nnen. &#220;berm&#228;&#223;ige Kraft war f&#252;r die Tour nicht erforderlich. Es ist niemand gekentert, obwohl die meisten zum ersten Mal im Boot sa&#223;en.<br />
Der Tag auf dem Meer war f&#252;r mich ein toller und gl&#252;cklicher Ersatz f&#252;r die ausgefallene Wanderung. F&#252;r einige war es bis dahin der sch&#246;nste Tag auf Sardinien. Es sollten weitere folgen.</p>
<p><strong>Canyoning und die Kunst sich Abzuseilen: </strong>Diese Bezeichnung l&#246;st Ehrfurcht aus, hat man doch schon von spektakul&#228;ren Spr&#252;ngen ins Wasser und von Ungl&#252;cken gelesen.<br />
Diesmal hatte Gavino einen drahtigen, fr&#246;hlichen Muskelprotz als Helfer dabei, welcher sich als Jan-Carlo vorstellte. Beide &#252;bernahmen die Verantwortung f&#252;r 12 erlebnishungrige &#8220;Fr&#246;sche&#8221;. Durch ein ausgetrocknetes Flussbett mit riesigen Felsbrocken ging es abw&#228;rts von den hohen Bergen bis zum Meer. Also Entwarnung: keine gef&#228;hrlichen Spr&#252;nge ins Wasser. Wir lernten eine urw&#252;chsige Gegend kennen, wo sonst nie ein Mensch hinkommt, es sei denn, er hat ein 50 m langes Seil, entsprechende Ausr&#252;stung (Helm, Seilhose mit Karabinerhaken) sowie professionelle F&#252;hrung, um steile Schluchten und enge Kamine abzusteigen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2016" title="bild-6-canyon" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-6-canyon.jpg" alt="" width="480" height="360" /><br />
Einen ordentlichen Adrenalinschub bekam ich, als ich erstmals im rechten Winkel zur senkrecht abfallenden Felswand, 20 m &#252;ber festem Boden, stand. Wird das Seil halten? Kraft war nicht so sehr gefragt. Eher Technik, Mut und K&#246;rperbeherrschung. Professionell oben und unten abgesichert, wurde jeder Tritt gesteuert. Ich f&#252;hlte mich sicher, mulmig war mir trotzdem.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2017" title="bild-7-canyon" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-7-canyon.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Der Rucksack ist st&#228;ndiger Begleiter, denn im Canyon gibt es keinen Supermarkt. Also alles mitnehmen, was man bei so einer Tageswanderung braucht. Einen kleinen Nachteil hatte die Seilhose, denn, solange man sie trug, waren nicht nur die Beine, sondern auch die Blase darin gefangen. Daf&#252;r bekamen wir sogar einen Kolibri zu sehen. Wir waren zun&#228;chst stolz, ein unbekanntes Tier zu entdecken. Auf den ersten Blick schaut er aus wie ein mit Fell bezogenes Insekt. Gavino meinte, es sei ein Kolibri. Hab ich mir bisher gr&#246;&#223;er und bunter vorgestellt, na ja, vielleicht war es eine sardische Variante. Durch die fachkundige F&#252;hrung von Gavino kenne ich nun auch den Unterschied zwischen m&#228;nnlichem und weiblichem Wacholder. Der w&#252;rzige Duft hat mich zun&#228;chst an eine Art Weihrauch erinnert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2018" title="bild-8-canyon" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-8-canyon.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Canyoning war eine tolle neue Lebenserfahrung. Besonders anstrengend oder kr&#228;ftezehrend war es nicht. Bei den 4 Abseilaktionen gab es reichlich Zeit zum Ausruhen, denn wir mussten jeweils lange warten, bis alle 12 Kletterer einzeln durch waren. Wir hatten 2 Seile. Immer wenn einer unten war, musste er laut &#8220;Libera&#8221; rufen,<br />
was soviel wie &#8220;Seil frei&#8221; hei&#223;t. In der Aufregung wurde das schon mal mit &#8220;Libero&#8221; oder &#8220;Liberta&#8221; verwechselt. War das Seil frei, begann man oben am Seil sich zu befestigen. Erst das Sicherungsseil an den Karabinerhaken, dann das Kletterseil in die 8-f&#246;rmige Seilbremse einschlingen, ausklinken, umdrehen, einklinken, Sicherungsseil ausklinken. Das dauert schon etwas. Bei der letzten Abseilaktion hatte ich es endlich begriffen.<br />
Der Canyon endete in einer kleinen Bucht am Meer. In der Stunde, wo f&#252;r uns Zeit zum Baden war, schleppten unsere 2 Begleiter die Seile wieder auf den Berg und holten die Autos. Ein toller Service, wie ich fand.<br />
Als sehr hilfreich stellte sich heraus, dass wir feste Bergwanderschuhe mit grobem Profil trugen, das traf auch auf die folgende Aktion zu.</p>
<p><strong>H&#246;hlenforschung: </strong>Was uns hier erwartete, war keine Wanderung, sondern eine Kombination aus Klettern und Paddeln, nur eben im Dunkeln. Ich empfand es als Steigerung dessen, was ich an den Tagen vorher erlebt hatte. Weil nicht ganz ungef&#228;hrlich, hatte Gavino wieder Jan-Carlo, den Bodygard vom Canyoning als wirklich tolle Unterst&#252;tzung mitgebracht.<br />
Zun&#228;chst verbrachten wir einige Zeit bei 30°C Lufttemperatur mit der Vorbereitung der Carbid-Lampen. Diese Dinger funktionieren heute noch wie vor 50 Jahren bei den Kumpels im Bergbau. Jeder 2. bekam so eine Lampe, dessen offene Flamme am Helm helles Rundumlicht gew&#228;hrleistete. Die restlichen H&#246;hlenforscher bekamen einen Helm mit batteriebetriebenem Licht, welches punktf&#246;rmig leuchtete.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2019" title="bild-9-hoehle" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-9-hoehle.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Dann krochen 12 neugierige &#8220;Fr&#246;sche&#8221; in die 18°C k&#252;hle und absolut dunkle H&#246;hle. Nach kurzen Kletter&#252;bungen an einem mit Handlauf gesichertem Fels, kam man am ersten Wasser noch gut vorbei. Dann wurden die Rucks&#228;cke abgelegt. Das bedeutete, Essen und Trinken sowie WC waren in den folgenden 4-5 Stunden nicht mehr m&#246;glich. Nach 1/3 des Weges hinderten uns 2 kleine Seen am weiterkommen. Also wurden die 2 mitgeschleppten Ein-Mann-Schlauchboote aufgepumpt. &#8220;Frosch&#8221; f&#252;r &#8220;Frosch&#8221; setzten wir langsam &#252;ber. Das Ein- und Aussteigen in die Boote war eine Kunst f&#252;r sich und es konnte schon mal Schrammen oder blaue Flecken geben. Lang&#228;rmliche Kleidung w&#228;re deshalb bei dieser Tour von Vorteil.</p>
<p>Auf unwegsamem Boden wie auf Eiern ging es teilweise mit Seil gesicherte Passagen mehrere Meter auf und ab. So haben wir am Ende 500 m in 2 Stunden zur&#252;ckgelegt. Nachdem alle ihre Lichter aus machten, genossen wir die absolute Dunkelheit und Stille. Pl&#246;tzlich h&#246;rte man die H&#246;hle tropfen mit Echos aus unterschiedlicher Entfernung. Das hatte man vorher bei Licht nicht wahrgenommen. Bei dieser Gelegenheit erkl&#228;rte Gavino, dass unsere innere biologische Uhr bei absoluter Dunkelheit eigentlich einen 30 Stunden Rhythmus h&#228;tte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2020" title="bild-11-hoehle" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-11-hoehle.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Der R&#252;ckweg war nicht minder gef&#228;hrlich. Unsere 2 Begleiter halfen uns geduldig, die richtigen Tritte zu finden. W&#228;hrend wir im Schlauchboot zur&#252;ck ruderten, schwamm Jan-Carlo, unser freundlicher, muskul&#246;ser, sardischer Begleiter mit dem Heiligenschein der Carbid-Lampe auf dem Kopf in Badehose als Letzter durch den See. Erinnerte ein wenig an &#8220;Terminator&#8221;, als er dem Wasser entstieg. Bei Tageslicht und 30-40°C Au&#223;entemperatur nahmen wir, schwer beeindruckt, vor der H&#246;hle unser Picknick ein.<br />
Bei allen Ausfl&#252;gen konnte man schon bei der Anfahrt die vielf&#228;ltige Natur der Insel bewundern. Auf jeder R&#252;ckfahrt gab es beim obligatorischen Eisstopp leckere sardische Eisspezialit&#228;ten zu genie&#223;en.<br />
Zum Radfahren sind wir erst am letzten Tag gekommen. Es ging in den sehr sch&#246;nen, nahe gelegenen Biderosa-Naturpark mit Strand und Aussichtsplattform. Wer mal kurz seine Grenzen testen will, sollte mit dem Bike den Berg zur Plattform hochfahren. Hab ich freiwillig gern getan.</p>
<p>Wir m&#252;ssen uns bei Frosch bedanken, Sardinien war ein Urlaub der Extraklasse. Vor allem Dank der Zusammenarbeit mit Keya. Die Urlaubs-Kasse war in diese Ausfl&#252;ge wirklich gut angelegt. Hoffentlich haben noch viele andere &#8220;Fr&#246;sche&#8221; das Gl&#252;ck, Sardinien auf diese Weise zu erleben. Wir hatten das Gl&#252;ck, in einer Woche mehr zu erleben, als manch anderer in 2 Wochen, da Touren auch ausfallen k&#246;nnen. Das Wetter spielte mit und wir hatten uns f&#252;r die Touren eingetragen, bevor wir durch einen Diavortrag erst erfuhren, worum es ging. Dieses Risiko hat sich gelohnt, ich habe keine Minute an die Arbeit gedacht, bin gut erholt und das ist sehr sehr viel wert.</p>
<p>Dirk P.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Reisebericht Sardinien Juli 2008 (13.-27.07.)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/kleiner-reisebericht-sardinien/1932</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/kleiner-reisebericht-sardinien/1932#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 15:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Sardinien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=1932</guid>
		<description><![CDATA[Im Hotel waren ca. 40 Fr&#246;sche, die von Claudia und Thomas betreut wurden. In der 2. Woche kam mit Diego noch ein 3. Teamer hinzu, was f&#252;r die Menge und Abwechslung der angebotenen Aktivit&#228;ten sehr vorteilhaft ist. Bei den Teamern m&#246;chte ich gerade Claudia ein dickes Lob aussprechen: sie ist super nett, organisiert und engagiert, auch wenn´s mal ein bischen stressiger wird.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/02-cala-luna-1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Thomas Adolph</strong> (thomas.adolph at onlinehome.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-sardinien.asp">Sportclub Le Quattro Lune, Orosei &#8211; Sardinien</a></strong></p>
<p>Nach Sarti im Vorjahr war dies mein 2. Frosch-Urlaub, und um es vorweg zu nehmen: obgleich wesentlich ruhiger hat auch er mir gut gefallen.</p>
<p>Im Hotel waren ca. 40 Fr&#246;sche, die von Claudia und Thomas betreut wurden. In der 2. Woche kam mit Diego noch ein 3. Teamer hinzu, was f&#252;r die Menge und Abwechslung der angebotenen Aktivit&#228;ten sehr vorteilhaft ist. Bei den Teamern m&#246;chte ich gerade Claudia ein dickes Lob aussprechen: sie ist super nett, organisiert und engagiert, auch wenn´s mal ein bischen stressiger wird.</p>
<p>Zum Hotel: ich hatte ein halbes Doppelzimmer der B-Kategorie gebucht. Es war klein. Aber sauber. Von der Gr&#246;&#223;e unterscheidet sich B- nicht von der C-Kategorie, die Zimmer liegen aber zur Innenseite der Anlage (Richtung Pool), was ich als doch deutlichen Vorteil empfunden habe.<br />
Der Pool ist ordentlich gro&#223;, es sind reichlich Liegen und Sonnenschirme vorhanden. Von diesen habe ich aber nur m&#228;&#223;igen Gebrauch gemacht – schlie&#223;lich sind es bis zum Meer nur ein paar Minuten zu Fu&#223; – und der Frosch-Strand ist richtig toll. Auch dort stehen vom Hotel reichlich Liegen und Schirme bereit. Ins Wasser geht es lang und sanft und ohne Steine hinein. Bei durchschnittlich 32 Grad lie&#223; es sich dort schon ein paar St&#252;ndchen aushalten.</p>
<p>Zum Essen: das Fr&#252;hst&#252;cksbuffet ist nicht weiter erw&#228;hnenswert. Abends gibt es ein Men&#252;, das mit einem quasi t&#228;glich gleichen Salat beginnt, danach hat man in 2 Hauptg&#228;ngen die M&#246;glichkeit aus verschiedenen Speisen auszuw&#228;hlen. Man trifft seine Auswahl bereits am Abend f&#252;r den folgenden Tag und tr&#228;gt sie auf einem Rundlaufzettel ein. Da essen ja immer Geschmackssache ist, m&#246;chte ich hier keine Wertung abgeben, aber f&#252;r mich war von „&#220;berraschung“ bis „hervorragend“ alles dabei. Durch die Men&#252;form ist man leider etwas eingeschr&#228;nkt bzw. ziemlich an die Essenzeiten gebunden. Die Getr&#228;nkepreise sind moderat.</p>
<p>Zu den Aktivit&#228;ten: es wurden ca. 3-5 Mountainbike-Touren pro Woche angeboten, die eigentlich allen Schwierigkeitsgraden/Anspr&#252;chen gerecht werden. Nat&#252;rlich waren regelm&#228;&#223;ige Zwischenstopps in Badebuchten, Eisdielen oder der Zwergenbar eingeplant.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1935" title="01-zwergenbar" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/01-zwergenbar.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Wer auf eigene Faust fahren wollte, konnte dies auch jederzeit tun: R&#228;der standen mehr als genug zur Verf&#252;gung. Neben Claudia´s Fitnessprogramm war Biken leider fast das einzige kostenlose Angebot, da f&#252;r die Wanderungen zumindest Transferkosten anfielen. Wobei die Wanderung zur Cala Luna trotzdem auf jeden Fall ihr Geld wert war.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1936" title="02-cala-luna-1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/02-cala-luna-1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1937" title="03-cala-luna-2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/03-cala-luna-2.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Meine Highlights der beiden Wochen waren allerdings die Unternehmungen mit dem Frosch-Partner Keya: H&#246;hlenforschen und Canyoning. Ich hatte beide male das Gl&#252;ck in einer sehr kleinen Gruppe unterwegs zu sein und Gavino – spricht gut deutsch und kennt jeden Stein auf der Insel mit Vornamen – hat die Touren zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.</p>
<p>Beim H&#246;hlenforschen dringt man einige hundert Meter in eine Grotte vor, was durchaus ein paar Stunden in Anspruch nimmt. Es ist kein Spaziergang, sondern man muss schon auf jeden Tritt achten, ein paar Felsw&#228;nde hoch- und wieder runterklettern und &#252;ber einen H&#246;hlensee paddeln bis man am Ende 1 Minute absolute Dunkelheit genie&#223;en darf.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1938" title="04-hoehlenforschen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/04-hoehlenforschen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Canyoning-Tour ist eine Schluchtenwanderung, bei der man sich an 4 Stellen abseilen muss, um weiterzukommen. Die h&#246;chste bzw. tiefste Abseilstelle betr&#228;gt immerhin 20 Meter – nicht nur ich habe mir an diesem Punkt die Frage gestellt, was ich da eigentlich gerade mache&#8230; Am Ende war es nat&#252;rlich ein gro&#223;er – und dank Gavino absolut sicherer – Fun.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1939" title="05-canyoning" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/05-canyoning.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Beachvolleyball hat leider nicht stattgefunden, da nur wenige Fr&#246;sche Interesse daran hatten hierf&#252;r 15 Min. bis zum Miraggio-Strand zu laufen. Allerdings haben wir die mobile Volleyballanlage kurzerhand auf der Hotelwiese aufgebaut, so dass doch ab und zu gepritscht und gebaggert werden konnte.</p>
<p>Weiterhin auf dem Programmzettel: ein Ausflug zu den Sch&#246;nen und Reichen an die Costa Smeralda und Kajakfahren auf dem Meer. Bei ruhigem Wasser eine tolle Sache&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1940" title="06-kajak" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/06-kajak.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Das Abendprogramm: nun ja&#8230; zum Welcome- und zum Farewell-Abend ist die Poolbar ge&#246;ffnet, ansonsten gibt es nur 2 Bars in n&#228;herer Umgebung. Da das Hotel rund 10 km vom Ort Orosei entfernt liegt, ist ein spontaner Abstecher dorthin nicht ohne weiteres machbar. Immerhin gibt es einen Shuttle-Service vom Hotel aus, jedenfalls bis 24 Uhr. Dank des Supermarktes waren einige Rotweinabende am Pool allerdings auch nicht zu verachten!</p>
<p>Einmal pro Woche wird ein Sardisches Abendessen angeboten. Nicht im Hotel, sondern in einem Agriculturismo (landwirtschaftlicher Betrieb mit Restaurant, mind. 80% Eigenerzeugung) in der N&#228;he. Kostet 25 Euro pro Nase, die aber sehr gut investiert sind: habe selten so lecker gegessen – echte Empfehlung!</p>
<p>Wie immer steht und f&#228;llt jeder Frosch-Urlaub mit den Leuten, die man vor Ort kennenlernt. Und da insbesondere in der 2. Woche jede Menge richtig Nette dabei waren, habe ich die Zeit auf Sardinien sehr genossen. Wer eine Mischung aus dem frosch-typischen Tagesprogramm mit viel Sport und Aktivit&#228;ten &#8211; bei nicht zu hei&#223;en Temperaturen &#8211; mag, ohne Wert auf ein ausgepr&#228;gtes Abendprogramm zu legen, dem wird der Urlaub dort gefallen.</p>
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		<title>Korsika – Bella Ciao</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 13:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine 4. Reise mit Frosch ging nach Korsika, auf den Campo di Mare in Porto Vecchio. Und auch diese Reise war, wie alle vorangegangenen, supersch&#246;n! Der Hinflug nach Korsika begann gleich mit einer Umleitung vom Zielflughafen Calvi nach Bastia wegen starkem Wind. Na toll, dachte ich. Und jetzt? Wer kommt uns jetzt hier abholen? Aber das sollte kein Problem sein, denn schon ert&#246;nte die Stimme der Stewardess, die alle Froschg&#228;ste aufforderte, sich am vorderen Ausgang zu treffen. Zu verdanken hatten wir das unserer lieben Frauke, die unsere ganz pers&#246;nliche Reiseleiterin wurde.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/korsika_intro.jpg" width="500" height="191" alt="Korsika" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/abenteuercamp-korsika.asp" target="_blank"><strong>Zum Frosch Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika</strong></a></strong></p>
<p>Meine 4. Reise mit Frosch ging nach Korsika, auf den Campo di Mare in Porto Vecchio. Und auch diese Reise war, wie alle vorangegangenen, supersch&#246;n!</p>
<div style="text-align: center;"><img id="image436" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika1-2006.jpg" alt="Korsika" /></div>
<p>Aber der Reihe nach:<br />
Der Hinflug nach Korsika begann gleich mit einer Umleitung vom Zielflughafen Calvi nach Bastia wegen starkem Wind. Na toll, dachte ich. Und jetzt? Wer kommt uns jetzt hier abholen? Aber das sollte kein Problem sein, denn schon ert&#246;nte die Stimme der Stewardess, die alle Froschg&#228;ste aufforderte, sich am vorderen Ausgang zu treffen. Zu verdanken hatten wir das unserer lieben Frauke, die unsere ganz pers&#246;nliche Reiseleiterin wurde. Nachdem sich (fast) alle Fr&#246;sche gefunden hatten, managte Frauke mit einigen Anrufen bei Frosch, dass wir aus Bastia abgeholt wurden.<br />
Nachdem wir auf dem Campo di Mare angekommen waren, bekamen wir von Jan erst einmal eine kleine St&#228;rkung in Form von leckeren Baguettes und Getr&#228;nken. Dazu gab es die ersten Erkl&#228;rungen zum Camp.<br />
Die dann zugewiesenen Holzh&#252;tten erwiesen sich als sehr nette Unterk&#252;nfte mit richtigen Betten. Die Toiletten und Duschen waren gleich in der N&#228;he und f&#252;r Campingplatzverh&#228;ltnisse sogar recht komfortabel.</p>
<p>Am gleichen Nachmittag bekamen wir von J&#252;rgen die MTB Einweisung und dann fuhren wir mit ihm auch gleich zu einer Erkundungstour nach Porto Vecchio.<br />
Nachdem sp&#228;ter auch noch die neuen G&#228;ste aus Frankfurt angekommen waren ging es zum Abendessen. Dort wurde uns dann das Wochenprogramm vorgestellt. Wanderungen mit Jan, MTB-Touren mit J&#252;rgen und Ausfl&#252;ge, z.B. nach Bonifacio.</p>
<p><img id="image440" title="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika5-2006.jpg" alt="Korsika" align="right" />Einen Abend sp&#228;ter stellte Ina dann noch ihre Adventure-Touren wie Canyoning, Via Ferrata oder Freeclimbing vor. Die Anmeldelisten waren im null komma nix voll.<br />
Nachdem der erste Tag noch richtig ruhig war, folgte dann eine Action nach der anderen. Die Gruppe teilte sich tags&#252;ber in die Biker, Wanderer oder zu den Adventure Touren. Abends sa&#223;en dann alle wieder mehr oder weniger p&#252;nktlich, daf&#252;r aber gl&#252;cklich strahlend und ersch&#246;pft beim Abendessen. Dort mussten wir nat&#252;rlich unsere Erlebnisse des Tages austauschen. Nach dem Essen wurde der Abend noch durch ein kleines Boule-Turnier, durch eine Mini-Strandparty, eine Fahrt nach Porto Vecchio oder durch Fraukes D&#246;ner-Quartett abgerundet. Oft wurde es sehr sp&#228;t und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich manchen Abend verpasst habe, weil ich meine Augen vor M&#252;digkeit einfach nicht mehr aufhalten konnte und mich mit letzter Kraft in meine H&#252;tte geschleppt habe. Dort bin ich dann mit einem zufriedenen Grinsen eingeschlafen.<br />
An dieser Stelle ein Kompliment an meine Mitbewohnerin Diana: Sie hat das Party-Programm voll durchgezogen und trotz einem Minimum an Schlaf hat sie das t&#228;gliche Power-Programm wie Biken, Canyoning, Freeclimbing etc. 2 Wochen lang mit bravour durchgehalten!</p>
<p>Neben verschiedenen Wanderungen, Kanutouren oder dem Ausflug nach Bonifacio war mein Highlight der ersten Woche die Via Ferrata. Ich hatte vorher noch nie einen Klettersteig absolviert und so war ich m&#228;chtig gespannt. Mit Helm und H&#252;ftgurt gingen wir mit Ina in den Klettersteig und nach einer kurzen Einweisung kletterten wir Stahlstiegen hoch, bezwangen zwei mongolische Br&#252;cken, &#252;berwanden Schluchten mit Seilrutschen und erklommen ein Kletternetz. Das alles fotografiert von Ina und somit eine tolle bleibende Erinnerung. Nach ca. 5 Stunden hatten wir es geschafft.<br />
Ersch&#246;pft und gl&#252;cklich gingen wir zum Ausklang im Flu&#223; Solenzara schwimmen.<br />
Seitdem bin ich mit dem Klettervirus infiziert und checke kommende Reisen nach der M&#246;glichkeit, zu klettern, ab. Ina hatte uns ja gewarnt&#8230;!</p>
<div style="text-align: center;"><img id="image437" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika2-2006.jpg" alt="Korsika" /></div>
<p>Viel zu schnell ging die erste Woche vorbei und einige von uns mussten leider schon wieder nach Hause fahren. Aber nicht, ohne von Olli und Thomas mit einem selbstgeschriebenen Text und auf die Musik von „Bella Ciao“ geb&#252;hrend verabschiedet zu werden. Es gab tosenden Applaus!<br />
Am „Wechseltag“ hatten wir einen programmfreien Tag und jeder konnte den Tag nach Lust und Laune verplanen.<br />
Aber schon am n&#228;chsten Tag ging es munter weiter. Eine Wanderung zum Wasserfall „Piscia di Gallo“, dann eine schaurig sch&#246;ne Wanderung durch Nebel und st&#252;rmischen Wind auf den „Vacca Morta“ (1314m).</p>
<p><img id="image434" title="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/imm032_33.jpg" alt="Korsika" align="right" />Am Dienstag stand dann der Ausflug nach Corte mit Ina an. Wir fuhren morgens mit Ina und Ali nach Corte, stiegen dort in den Zug und fuhren in die Berge nach Vizzavona.<br />
Dort begann unsere Wanderung auf Teilstrecken des GR 20 zum Monte d`Oro. Eine sehr sch&#246;ne Wanderung mit einem Badestopp in einem ziemlich kalten Gumpen. Danach wanderten wir zur&#252;ck zur Bahnstation und fuhren zur&#252;ck nach Corte. Dort sprangen wir erst nochmal zum „putzen“ in einen Flu&#223;, zogen uns um und schon konnte unser Abendprogramm in Corte beginnen. Erst haben wir uns die Stadt angeschaut und danach haben wir in einem sehr sch&#246;nen, gem&#252;tlichen Restaurant zu Abend gegessen. Wir konnten uns selber ein Men&#252; zusammenstellen. Zum Nachtisch haben wir alle Kastanienkuchen gegessen. Mmmmhh, sehr lecker! Da Shanti an diesem Tag Geburtstag hatte, wurde ihr der Kuchen mit Geburtstagskerzchen serviert. Nach diesem sch&#246;nen Ausklang und einem tollen Tag ging es wieder zur&#252;ck zum Camp.</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag, der auch unser letzter Tag war stand dann f&#252;r mich mein absolutes Highlight an: Das Canyoning!<br />
Wir fuhren Mit Ina und Ali zum Ausgangspunkt. Dort bekamen wir von Juliette (der zweiten F&#252;hrerin) Helm, Gurt und Neoprenanzug. Zuerst gingen wir ein St&#252;ck oberhalb des Canyons zum Einstiegspunkt. Dort zogen wir dann unseren Neoprenanzug, Helm und Gurt an. Nach einer Einweisung durch Ina ging es los. Wir wateten durch den Flu&#223;lauf und schon kam der erste Sprung. Den &#252;berstanden ging es weiter zur Felsrutsche. Vom n&#228;chsten Felsen wurden wir liegend ins Wasser gerollt. Die n&#228;chste Felsrutsche wurde r&#252;ckw&#228;rts gerutscht. Juhu, was f&#252;r ein Spa&#223;! Bei der n&#228;chsten Felsrutsche rutschten wir zu zweit und an einem Sicherungsseil eingehakt. Sehr lustig, erst recht, wenn man wie Andreas und ich, durch einen Knoten im Seil mitten auf der Felsrutsche h&#228;ngen bleibt und keinen Millimeter mehr weiterkommt und das Wasser von hinten an einem vorbeischie&#223;t. Aber mit einigem Kraftaufwand, besonders von Andreas, konnten wir uns dann befreien und weiterrutschen.</p>
<div style="text-align: center;"><img id="image438" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika3-2006.jpg" alt="Korsika" /></div>
<p><img id="image439" title="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika4-2006.jpg" alt="Korsika" align="right" />Zwischendurch immer wieder Spr&#252;nge, bis zu 11 Meter tief. Das war mir eindeutig zu hoch. Bis ca. 6 Metern bin ich mitgesprungen. Danke Thilo, dass Du das genauso gesehen hast.<br />
Zum Schlu&#223; kam noch eine Rutsche, bei der die Jungs oben einen Staudamm simuliert haben, so dass auf Kommando eine Wasserflut die Rutsche hinunterscho&#223; und wir, r&#252;ckw&#228;rts liegend, mit. Einfach super!</p>
<p>Nach ca. 3 Stunden waren wir dann am Ende unserer Tour. Es war ein absolut tolles Abenteuer mit extremen Nervenkitzel. Danach stand f&#252;r mich fest, dass muss ich auf jeden Fall nochmal machen! Ersch&#246;pft aber gl&#252;cklich sind wir dann noch zum Cheeseburger-Essen gegangen und danach wieder zur&#252;ck zum Camp gefahren.</p>
<p>Der letzte Abend stand an. Eine neue Herausforderung f&#252;r unsere S&#228;ngerknaben Olli und Thomas. Wieder war der musikalische Beitrag einen dicken Applaus wert. Ina, Jan und J&#252;rgen bekamen zur Erinnerung noch kleine Geschenke von uns und wir genossen den letzten gemeinsamen Abend. Um 4.30 Uhr wurden wir zum Flughafen gefahren. Einige machten (fast durch), andere h&#228;tten die Abfahrt verschlafen (Gr&#252;&#223;e an Thorsten und Thomas), aber dank Jan fanden wir dann doch alle mehr oder weniger p&#252;nktlich den Bus.</p>
<p>Die Fahrt nach Calvi verlief sehr ruhig. Wir waren alle damit besch&#228;ftigt, unser Schlafdefizit aufzuholen. Nachdem wir uns von Ali und Jan verabschiedet hatten, hie&#223; es dann f&#252;r uns: Korsika – Bella Ciao !</p>
<p>Es war ein unvergesslich sch&#246;ner Urlaub!</p>
<p>Nicole V.</p>
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		<title>Reisebericht Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 06:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Frosch Reiseziel Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika Auf Korsika wollte ich schon seit Jahren mal Urlaub machen. In diesem Jahr konnte ich meine Schwester &#252;berzeugen, f&#252;r eine Woche mit mir dort hin zu reisen. Alleine wollte ich nicht los, weil ich der Meinung war, dass es immer gut ist, einen guten Freund an seiner Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Frosch Reiseziel <a title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/abenteuercamp-korsika.asp">Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika</a></strong></p>
<p>Auf Korsika wollte ich schon seit Jahren mal Urlaub machen. In diesem Jahr konnte ich meine Schwester &#252;berzeugen, f&#252;r eine Woche mit mir dort hin zu reisen. Alleine wollte ich nicht los, weil ich der Meinung war, dass es immer gut ist, einen guten Freund an seiner Seite zu haben.<br />
Nach diesem Urlaub wei&#223; ich aber, dass man auch prima alleine reisen kann. Im Frosch-Camp, bzw. schon auf dem Transfer zum Frosch-Camp, lernten wir n&#228;mlich bereits einige Leute kennen, und schon am ersten Abend kannten sich fast alle.<br />
Mit meiner Schwester verbrachte ich dann kaum Zeit gemeinsam, weil wir uns t&#228;glich f&#252;r unterschiedliche Aktivit&#228;ten entschieden und uns so fast nicht sahen.</p>
<p><strong>Flug und Transfer<br />
</strong> Wir starteten fr&#252;h morgens in D&#252;sseldorf und landeten in Calvi, wo wir von Ina mit dem Bus abgeholt und nach Porto Vecchio gefahren wurden. Den meisten Teil der Fahrt habe ich leider verschlafen, sonst h&#228;tte ich mir die Insel schon ein wenig ansehen k&#246;nnen. An einigen Stellen berichtete Ina von Besonderheiten oder der Geschichte der Insel, so dass man schon auf der Fahrt ein wenig kulturelles Programm geboten bekam.</p>
<p><strong>Das Camp<br />
</strong>		<img align="right" title="Korsika" id="image286" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/camp.jpg" />Als wir nach etwa 2,5 Stunden das Camp erreichten, trafen wir uns erstmal im unglaublich idyllischen und gem&#252;tlichen Restaurant, wo wir mit einem leckeren Baguette und Getr&#228;nken verpflegt wurden und dann in unsere Bungalows eingeteilt wurden.<br />
Das Camp liegt inmitten von alten Korkeichen. H&#228;ngematten zum Relaxen sind aufgespannt und &#252;berall sind bequeme Sitzgelegenheiten eingerichtet. Zum Strand ist es nur ein kurzer Fu&#223;weg. Obwohl man uns sagte, der Strand sei nicht der sch&#246;nste (was im Vergleich sicher richtig ist), kann man dort abends und nachts wundersch&#246;ne Abende bei Wein und Kerzenlicht verbringen. Schwimmen kann man dort auch (sofern es der Terminplan zul&#228;sst…).<br />
Die Bungalows sind f&#252;r diese Art von Urlaub einfach perfekt. Obwohl es drau&#223;en unglaublich hei&#223; ist, heizen sie nicht &#252;berm&#228;&#223;ig auf. In unseren Bungalow hat sich keine einzige M&#252;cke verirrt. Und die Betten sind extrem bequem.</p>
<p>Zu den M&#252;cken: Wenn auch nicht im Bungalow, drau&#223;en gibt es auf jeden Fall genug davon! Man braucht unbedingt ein gutes M&#252;ckenspray, allerdings nach meiner Erfahrung nur abends und nachts.<br />
Die sanit&#228;ren Anlagen sind absolut in Ordnung. Die Duschkabinen kamen mir sogar ziemlich luxuri&#246;s vor, denn man konnte sich nicht nur vom Duschkopf, sondern auch von den Seiten berieseln lassen.</p>
<p><strong>Das Essen<br />
</strong> Morgens gab es ein Fr&#252;hst&#252;cksbuffet mit frischem Obst, K&#228;se und Aufschnitt, Marmelade, Baguette, Croissants, M&#252;sli, Joghurt, Kaffee, Tee in verschiedenen Sorten und Orangensaft.<br />
Abends gab es ein reichhaltiges Drei-G&#228;nge-Men&#252;, man konnte w&#228;hlen zwischen fleischhaltigen oder vegetarischen Gerichten. Alles ist liebevoll auf den Tellern angerichtet und schmeckt prima.<br />
Getr&#228;nke werden extra berechnet. Die Rechnung wird immer f&#252;r den ganzen Tisch zusammen aufgestellt. Dabei sollte man sich merken, was man getrunken hat und dies auch bezahlen. Es kam vor, dass einige G&#228;ste Trinkgeld gaben. Als alle bezahlt hatten, war aber manchmal kein oder zu wenig Trinkgeld mehr da, weil eventuell jemand nur das zahlte, was noch fehlte. Das war dann nat&#252;rlich schade.<br />
Man hat die M&#246;glichkeit, sich abends f&#252;r den folgenden Tag f&#252;r wenig Geld ein Baguette zu bestellen, wahlweise Tomate-Morzarella, Schinken oder Korsischen Schinken. Wer nicht Vegetarier ist, sollte in jedem Fall den korsischen Schinken ausprobieren!<br />
Bier ist teuer, war aber nat&#252;rlich vor allem bei den Deutschland-Spielen (WM 06), f&#252;r die im Restaurant ein Fernseher aufgestellt wurde, nicht zu vermeiden.<br />
Der Wein ist erschwinglich und lecker.<br />
Ich habe zwischendurch nicht einkaufen m&#252;ssen, es gibt aber einen riesigen Supermarkt, der mit dem Fahrrad gut zu erreichen ist, und einen kleinen Markt ganz in der N&#228;he, wo man das N&#246;tigste kaufen kann.</p>
<p><strong>Ausfl&#252;ge und Sportangebote<br />
</strong> Tja, mit den Ausfl&#252;gen und Sportangeboten hatte ich so meine Probleme. Nicht etwa, weil sie nicht gut gewesen w&#228;ren – im Gegenteil. Ich habe aber leider den gro&#223;en Fehler gemacht, nur eine Woche zu buchen, und das ist definitiv mindestens eine Woche zu wenig. Jeden Tag gab es verschiedene Angebote: Mountainbike-Touren, Wanderungen und Angebote der Firma Montemar. F&#252;r mich war bis auf die Entdeckungsfahrt am zweiten Tag nach Porto Vecchio und einer weiteren Mountainbike-Tour durch das Landesinnere und dann zu einem Traumstrand klar, dass ich die Montemar-Angebote nutzen wollte, aber es tat mir manchmal schon sehr leid, weil ich dann nicht mit Moni wandern konnte und auch die Offroad-Tour mit J&#252;rgen verpasste, von der die Teilnehmer viel Positives zu berichten wussten. Abends sah ich mir dann neidvoll die Fotos meiner Schwester an, und meine Schwester bestaunte ebenso neidvoll meine Aufnahmen…<br />
Selbst f&#252;r einen reinen Strandtag hatte ich keine Zeit, obwohl ich den noch gerne untergebracht h&#228;tte, aber die Angebote waren einfach zu verlockend und ein kurzer Ausflug an einen Strand oder an Gumpen oder Fl&#252;sse war sowieso immer im Programm enthalten.</p>
<p><strong>Abenteuer mit Montemar<br />
</strong>		<img align="right" title="Korsika" id="image290" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/klettersteig2.jpg" />Ich nahm an drei Ausfl&#252;gen der Firma Montemar teil, die von Ina betreut wurden. Der erste Ausflug war ein Klettersteig auf einen kleinen Berg, der einige Herausforderungen zu bieten hatte: Man musste am Klettergurt und am Klettersteig-Set gesichert an einer Seilbahn den Abgrund &#252;berqueren, auf einer mongolischen Br&#252;cke balancieren und ein Stahlnetz an einem &#220;berhang erklettern.</p>
<p>Der Klettersteig war sehr gut gesichert. Da ich vorher schon einige Klettersteige gegangen bin, kam mir dieser recht einfach vor. Dennoch habe ich jede Minute genossen, weil es einfach sch&#246;n war mit den netten Leuten, und weil ich doch einige Besonderheiten wie die Seilbahn und das Netz noch nicht kannte und ich damit auch zu kleinen Adrenalin-Sch&#252;ben kam.<br />
Das Sicherungsmaterial war neuwertig. Als einem Teilnehmer der Schuh versagte, reparierte ihn Ina beinahe routiniert mit Klebeband.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image289" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/klettersteig1.jpg" /></div>
<p>Zum Ausflug nach Corte kann ich nur sagen: Unter keinen Umst&#228;nden verpassen! Rein in die Wanderschuhe und auf in eine der sch&#246;nsten Gegenden Korsikas! Wandern, planschen in glasklaren Gumpen, Stadt anschauen, korsisch essen gehen und sachkundige Einblicke in die Geschichte der Stadt gewinnen! Mannoman, das war einfach toll!</p>
<div style="text-align: center"><img id="image291" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/wanderung.jpg" /></div>
<p>Und dann noch die Canyoning-Tour. Fr&#252;h am Morgen ging es los. Ina brachte uns im Bus zum Canyon. Dort wurden wir mit Neopren-Anz&#252;gen, Helmen und Gurten ausger&#252;stet.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image288" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/canyoning2.jpg" /></div>
<p>Anschlie&#223;end folgte der Anstieg, und dann ging es los: Wir rutschten, kletterten, sprangen, schwammen und seilten uns ab, und das in einer der beeindruckendsten und sch&#246;nsten Landschaften, die ich &#252;berhaupt je gesehen habe.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image287" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/canyoning1.jpg" /></div>
<p>Nach all den Ausfl&#252;gen bekamen wir von Montemar eine Foto-CD mit tollen Bildern von unseren Touren. Die Touren von Montemar m&#252;ssen extra bezahlt werden. Ich bin der Meinung, dass sie ihr Geld absolut wert sind und wenn es geht, solltet ihr sie nicht verpassen.Insgesamt war es ein genialer, leider etwas zu kurzer Urlaub. Ich kann ihn nur empfehlen und ich w&#252;rde gerne noch einmal wieder kommen.<br />
An dieser Stelle auch noch mal ganz herzlichen Dank an Moni, J&#252;rgen und Ina, die alles prima organisiert und uns damit eine wundersch&#246;ne Zeit bereitet haben.</p>
<p>Anne Ring</p>
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