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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Kanu</title>
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	<description>Reiseberichte Ã¼ber Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
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		<title>Inselidyll Sipan 2011</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/inselidyll-sipan-2011/4597</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/inselidyll-sipan-2011/4597#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 07:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insel Sipan]]></category>
		<category><![CDATA[Kanu]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[â€žAuf gehtâ€™s, pack maâ€™s!â€œ Mit dieser erfrischend bayrischen Pilotendurchsage heben wir in aller Fr&#252;he vom M&#252;nchner Flughafen mit Ziel Dubrovnik ab. Die Flugzeit reicht gerade f&#252;r einen Kaffee mit Butterbrezel, der anschlie&#223;ende Transfer mit Bus und Boot dauert mindestens genauso lange. Das Septemberwetter in Kroatien ist schnell beschrieben: sonnig, wolkenlos, 30 Grad. Woran sich auch die ganze Woche nichts &#228;ndern wird.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_7.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Undine Gallus </strong>(undine.gallus at gmx.de)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-dalmatien-sipan.asp">Sporthotel Sipan auf der Insel Sipan in Kroatien</a></strong></p>
<p>â€žAuf gehtâ€™s, pack maâ€™s!â€œ<br />
Mit dieser erfrischend bayrischen Pilotendurchsage heben wir in aller Fr&#252;he vom M&#252;nchner Flughafen mit Ziel Dubrovnik ab. Die Flugzeit reicht gerade f&#252;r einen Kaffee mit Butterbrezel, der anschlie&#223;ende Transfer mit Bus und Boot dauert mindestens genauso lange. Das Septemberwetter in Kroatien ist schnell beschrieben: sonnig, wolkenlos, 30 Grad. Woran sich auch die ganze Woche nichts &#228;ndern wird.</p>
<p>Auf Sipan (sprich: Schipan) legen wir direkt vor dem Hotel an, und erfahren gleich von Teamerin Nina die wichtigsten Anlaufstellen f&#252;r einen erholsamen Nachmittag: Wir haben die Wahl zwischen einem lauschigen schattigen Olivenhain am Meer, einem sonnigen kleinen Sandstrand,Â  oder CafÃ©s oder Restaurants unter Palmen. Weiterhin bietet die â€žCityâ€œ Sipanska Luka zwei kleine Superm&#228;rkte im Tante-Emma-Laden-Stil, ein Souvenirgesch&#228;ft, einen Kunsthandwerk-Schmuckladen, eine Poststelle, einen Briefkasten und einen Bankautomaten. Fertig.<br />
Eine sch&#246;ne Palmenpromenade, Segelboote, alte Villen, gepflegte und weniger gepflegte Wohnh&#228;user in verwinkelten schmalen Gassen, Fischernetze, Einheimische auf Getr&#228;nkekisten sitzend, eine Handvoll Touristen Â und mehrere Handvoll Katzen runden das idyllische Bild ab. Wunderbar.</p>
<p>Wer ein Superior-Zimmer mit Meerblick gebucht hat, erh&#228;lt eine umwerfende Aussicht auf die Bucht und abends auf den Sonnenuntergang. Ein absolutes Postkartenmotiv, den modernen Flachbildfernseher kann man getrost vergessen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4599" title="Sipan_1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_1.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4600" title="Sipan_2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_2.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Gleiches gilt f&#252;r die Restaurant-Terrasse, wo wir beim Abendessen mit dem Begr&#252;&#223;ungssekt dem rotgef&#228;rbten Abendhimmel &#252;ber der Bucht zuprosten.<br />
Im Laufe des Tages sind weitere Fr&#246;sche angereist, sodass die Gruppe diese Woche auf ca. 30 gewachsen ist. Nina bekommt erst gegen Ende der Woche Unterst&#252;tzung durch Mountainbike-Guide Pascal, bis dahin darf sie unseren Haufen alleine managen.<br />
Was jedoch problemlos klappt, wie zum Beispiel bei der Bike-Schnuppertour &#252;ber die Insel zum zweiten Ort Sudurad:<br />
Ist der Hausberg erst einmal geschafft, beeindruckt das Inselflair mit Kr&#228;uterd&#252;ften, Feigenb&#228;umen und Aussicht vom Kirchturm. Einer Erfrischung im Meer sowie im CafÃ© direkt am gem&#252;tlichen Hafen darf nat&#252;rlich nicht fehlen.<br />
Dann erfolgt ein Wechsel &#8211; Fahrrad gegen Kajak. W&#228;hrend der Paddeltour lotst uns Nina auch hier in kleine Buchten. Nach teilweise abenteuerlichem â€žEinparkenâ€œ l&#228;sst es sich im t&#252;rkisblauem Meer schwimmen, auf spitzen Felsen in der Sonne sitzen oder von selbigen springen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4601" title="Sipan_3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_3.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Wer nun meint, nach einmaligem Durchqueren der Insel bzw. Durchpaddeln der Hafenbucht bereits alles gesehen zu haben, liegt daneben. Denn die 16 kmÂ² Inselnatur bieten weit mehr als nur eine Asphaltstra&#223;e zur n&#228;chsten Ortschaft.</p>
<p>Entdeckt werden kann dies am besten bei den angebotenen Aktivit&#228;ten zu Fu&#223; oder Fahrrad, nat&#252;rlich aber auch individuell.<br />
Ganz speziell seien hier die beiden tollen Touren abseits der &#252;blichen Wege, sprich: Offroad, erw&#228;hnt. Auf schmalen Pfaden und Feldwegen bzw. mitunter &#252;berhaupt keinen Wegen ist das Naturerlebnis nochmal so sch&#246;n! Â Inkl. kleiner Andenken von Dornengestr&#252;pp, kantigen Felsen oder Fahrradpedalenâ€¦<br />
Aber auch auf geruhsamen Spazierg&#228;ngen auf dem Pfad an der Bucht entlang entdeckt man immer wieder einsame Buchten unter Oliven und Kiefern f&#252;r ein Meer- und Sonnenbad.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4602" title="Sipan_4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_4.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4603" title="Sipan_5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_5.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4611" title="Sipan_6" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_6.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Und sonst? Empfehlenswert ist absolut die Wanderung auf der Nachbarinsel Kolocep. Geniale K&#252;stenpfade schl&#228;ngeln sich hier durch schattige hohe Kiefernw&#228;lder, immer wieder unterbrochen durch malerische Aussichten auf die Felsk&#252;ste und das blau funkelnde Meer. &#220;ber steile Treppen (sofern nicht von umgest&#252;rzten B&#228;umen verbaut) gelangt man hinunter in eine Badebucht, hier st&#246;&#223;t man von Zeit zu Zeit auf ein Rudel Felsenfr&#246;scheâ€¦ Am Ende der Wanderung l&#228;dt eine sch&#246;ne Taverne mit Blick &#252;ber einen kleinen Hafen zu einerÂ  St&#228;rkung ein.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4604" title="Sipan_7" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_7.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4605" title="Sipan_8" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_8.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Im abwechslungsreichen Wochenprogramm von Nina wird noch eine Wanderung auf den Berg mit genialem Rundum- und manchmal Delfinblick angeboten.<br />
Oder aber ein kombinierter Kajak- und Mountainbike-Ausflug mit Treffpunkt und Picknick in einer Bucht mit ehemaligem Strandbar-â€žMobiliarâ€œ.</p>
<p>Am programmfreien Tag bietet sich ein Besuch der Altstadt von Dubrovnik an.<br />
Mehrere F&#228;hren verkehren von Sipan zum Weltkulturerbe, bitter aber empfehlenswert ist der schnelle Katamaran morgens um kurz vor sieben Uhr.<br />
Lobenswert &#252;brigens, dass das Hotel hier ein fr&#252;hes Fr&#252;hst&#252;cksb&#252;ffet anbietet.<br />
Somit kommt man nach 30 min&#252;tiger FahrtÂ  auf jeden Fall den Kreuzfahrtschiff-Touristen zuvor, die im Laufe des Vormittags in gro&#223;en Herden durch die Stra&#223;en geschleust werden und kann in aller Ruhe die Stadtmauer umrunden bzw. noch relativ leere Altstadtgassen entlangschlendern.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4606" title="Sipan_9" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_9.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Und das Abendprogramm?<br />
Zuerst einmal trifft man sich jeden Abend auf der Panorama-Terrasse vor dem Hotel, genie&#223;t den Sonnenuntergang und die lauen Abendtemperaturen, danach dann das umfangreiche B&#252;ffet. Neben appetitlichen Vorspeisen und Salaten wird immer eine Suppe sowie ein Pasta- bzw. Risottogericht angeboten. Au&#223;erdem Fleisch, Fisch, Gem&#252;se, diverse Beilagen. Alles so viel man m&#246;chte. Somit sollten s&#228;mtliche Geschm&#228;cker angesprochen sein. Das Dessert wird dann f&#252;r jeden Gast an den Tisch gebracht.</p>
<p>Ein Bowle-Abend (der nach Leerung der Bowlesch&#252;sseln durchaus feucht-fr&#246;hlich mit Wein ausklingen kann) ist ebenso wie ein Spiele-Abend dabei.<br />
Originell auch die Oliven&#246;l- und Lik&#246;rprobe beim Hersteller pers&#246;nlich.<br />
Nach kleiner Mondscheinwanderung erreicht man das etwas abgelegen liegende Haus.<br />
Zuerst wird ein &#246;liger Aperitif gereicht, danach d&#252;rfen wir auf der mit Weintrauben &#252;berdachten und mit futuristischer Musik beschallten Terrasse drei Oliven&#246;lsorten sowie etliche extrem s&#252;&#223;e Lik&#246;rchen kosten. Ein kerniger Grappa ist da ein willkommener Kontrast. Zwischen Knoblauch&#246;l und Walnu&#223;lik&#246;r werden Brotst&#252;ckchen, Oliven, K&#228;se, Tomaten und Weintrauben gereicht. Lecker!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4607" title="Sipan_10" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Sipan_10.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erw&#228;hnt werden sollte auch die â€žBlaue Stunde im Olivenhainâ€œ oder eine Runde Boule im Park. Zwei nette Nachmittagsangebote, die leider mitunter nur m&#228;&#223;ig besucht sind, sei es aufgrund zu viel (sch&#246;nem) Freizeitstress oder aber ein Dauer-Relaxing im Liegestuhl verhindert das Aufraffen.</p>
<p>Eine tolle Idee ist das ausw&#228;rtige Abendessen bei â€žEinheimischenâ€œ in Sudurad. Die Begr&#252;&#223;ung erfolgt mit einem Lik&#246;rchen und Geb&#228;ck auf der Terrasse mit romantischer Aussicht. Es folgen K&#246;stlichkeiten wie gef&#252;llte Auberginen, Salate, K&#228;se, Fisch als Vorspeise. Dazu gibt es Wasser, Wei&#223;- und Rotwein in Karaffen, die sofort nachgef&#252;llt werden, kaum dass sie sich dem Ende neigen. Danach wird frisch im Holzofen zubereitet, Fisch oder Fleisch aufgetischt.</p>
<p>Und das nicht zu knappâ€¦ Gegen sp&#228;ter Weintrauben mit Geb&#228;ck.<br />
Und Schnaps. Danach noch Pudding mit Karamellsauce. Und gleich noch einen Schnaps obendrauf.</p>
<p>Wer dann noch geradeaus laufen kann, steuert Â irgendwann die Hafenkneipe unweit vom Hotel an. Hier mischen sich Fr&#246;sche, Insulaner und illustre Bootskapit&#228;neÂ  durcheinander.<br />
So auch am letzten Abend, der jedoch aufgrund der n&#228;chtlichen Abreise â€“ f&#252;r den Abflug M&#252;nchen beispielsweise startet das Taxiboot punkt 4 Uhr morgens â€“ nicht ganz so ausschweifend ausf&#228;llt. Doch selbst zu dieser Unzeit ist bereits ein kleines Fr&#252;hst&#252;ck im Restaurant m&#246;glich.</p>
<p>Einzig die im Katalog beschriebenen w&#246;chentlichen Musikveranstaltungen im Hotel finden offensichtlich im September nicht mehr statt, etwas Musik mit (Tanz)Party w&#228;re vielen Fr&#246;schen durchaus willkommen gewesen!Â  Ebenso ist das hoteleigene Spezialit&#228;ten-Restaurant in der alten Villa nebenan bereits aufgestuhltâ€¦</p>
<p>Nat&#252;rlich geht eine Woche mit so vielen abwechslungsreichen Aktivit&#228;ten wie immer viel zu schnell vorbei. Doch gl&#252;cklicherweise ist das Froschreisen-Angebot &#228;u&#223;erst vielf&#228;ltig und f&#252;r die n&#228;chsten Jahre sicher wieder etwas dabei.</p>
<p>Bis demn&#228;chst also,</p>
<p>Undine und Reiner</p>
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		</item>
		<item>
		<title>18. â€“ 25. Juli 2011 / Dalyan/T&#252;rkei  &#8211; Oder: Egal wo, mit Fr&#246;schen bist du nie allein!</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/dalyanturkei-oder-egal-wo-mit-froschen-bist-du-nie-allein/4525</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/dalyanturkei-oder-egal-wo-mit-froschen-bist-du-nie-allein/4525#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 16:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dalyan]]></category>
		<category><![CDATA[Kanu]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[TÃ¼rkei]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstklassige Reiseberichte, die ausf&#252;hrlich die Unterk&#252;nfte inkl. Zimmergr&#246;&#223;en und Speisenzusammenstellung der einzelnen Destinationen â€“ so auch Dalyan â€“ beschreiben, Kultur und Partym&#246;glichkeiten vor Ort benennen sowie detailliert die sportlichen Aktivit&#228;ten w&#228;hrend des Urlaubs wiedergeben, gibt es hier zahlreich â€¦ das versuche ich also im Einzelnen mal raus zu lassen! Jedes Ziel hat kleine individuelle Vor- und Nachteile. Wer also einen Bericht mit sachlichen Reiseinformationen zu Dalyan erwartet, kann hier stoppen, denn sie/er wird nicht f&#252;ndig werden [...]
<p><img class="centered" title="pool" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/pool.jpg" alt="" width="480" height="250" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Anja Asmann </strong>[sonnencremekuss at web.de]<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-dalyan.asp">Sportclub Holiday Calbis, Dalyan &#8211; T&#252;rkei</a></strong></p>
<p>Erstklassige Reiseberichte, die ausf&#252;hrlich die Unterk&#252;nfte inkl. Zimmergr&#246;&#223;en und Speisenzusammenstellung der einzelnen Destinationen â€“ so auch Dalyan â€“ beschreiben, Kultur und Partym&#246;glichkeiten vor Ort benennen sowie detailliert die sportlichen Aktivit&#228;ten w&#228;hrend des Urlaubs wiedergeben, gibt es hier zahlreich â€¦ das versuche ich also im Einzelnen mal raus zu lassen! Jedes Ziel hat kleine individuelle Vor- und Nachteile. Wer also einen Bericht mit sachlichen Reiseinformationen zu Dalyan erwartet, kann hier stoppen, denn sie/er wird nicht f&#252;ndig werden.</p>
<p>Die subjektive Darstellung meiner Reise soll vielmehr ansteckend sein und soll Mut machen, sich einem Frosch-Gruppen-Abenteuer hinzugeben! Ich hoffe, es gelingt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4526" title="pool" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/pool.jpg" alt="" width="480" height="250" /></p>
<p>Los geht es:<br />
Aufgrund einer Verkettung diverser Umst&#228;nde stand ich in diesem Sommer vor der Herausforderung, meinen Urlaub allein zu planen. Ich h&#228;tte kurzerhand ein Last-Minute-Angebot vom Flughafen nehmen k&#246;nnen. Aber da ich lediglich eine winzige Woche zur Verf&#252;gung hatte (nicht gerade ein Zeitfenster, das zu Luftspr&#252;ngen anregt) und gar keine Lust auf anonyme Hotelanlagen, Liegen-Stress am Pool, Abende allein oder mit verstockten Urlaubern am Tisch (die nettesten Bekanntschaften macht man bei all-in irrigerweise stets am letzten Tag) blieb nur eins: Gruppenreise. Hier gibt es einen gemeinsamen Wochen-Anreise- und â€“Abreise-Tag, was zusammenschwei&#223;t.</p>
<p>Ich wusste, dass ich mit dieser Art von Freizeitgestaltung in allen Lebensphasen bestens aufgehoben war: meine ersten Erfahrungen sammelte ich vor 6 Jahren als Single und allein, 2 Jahre sp&#228;ter stellte ich das Reise-Konzept als Paar auf die Probe (es taugt â€“ insbesondere empfehlenswert bei unterschiedlichen Interessen J) und nun bin ich zwar kein Single, aber dennoch als Alleinreisende unterwegs.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4527" title="sea-kajak" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/sea-kajak.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Durch alle meine Reisen zog sich stets ein â€žroter Fadenâ€œ oder besser gesagt â€žh&#252;pfte ein gr&#252;ner Froschâ€œ: Abholung vom Flughafen, Einweisung, Stadterkundung mit wichtigen Tipps, Sport und Kultur, Abendprogramm, Ruhepausen etc. Alles stets unter der engagierten Leitung netter Teamer-Teams. Meine Frosch-Sommerreisen nach Griechenland (4 x Sarti) und Italien (Marina di Casal Velino) waren durchweg tolle und ereignisreiche Urlaube.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-4529" title="maske-efes" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/maske-efes.jpg" alt="" width="206" height="336" />F&#252;r den Sommerurlaub 2011 begann also die Zielsuche. Ehrlich? Details waren mir total schnuppe. HauptÂ­sache: S&#252;den, Sonne, Sport und nette Leute. Dalyan wurde es letztendlich, weil die Reisedaten bestens passten und die Grundkriterien erf&#252;llt waren.</p>
<p>Das, was zur Bestimmung des Reiseziels m.E. einzig n&#246;tig ist, ist die Frage, wer/was man ist und wo die Schwerpunkte liegen:</p>
<p>Kunst- und Kultur-Fuchs? Party-Kr&#246;te? 4-Sterne-Lurch? 2-Rad-Hamster? Sand-Elfe? Wasser-Schnecke? Wander-V&#246;gelchen? Kletter-Fee? Es gibt Ziele, die decken (fast) alles ab. Tipp: Da der Freizeitstress vorprogrammiert ist, sollte man &#8211; wenn der Urlaub und die Finanzlage es zulassen &#8211; immer 2 Wochen buchen! Es gibt viel zu entdecken, man muss sich nur was trauen!</p>
<p>Die Buchung eines halben Doppelzimmers hatte sich f&#252;r mich bei meinen Singlereisen in der Vergangenheit bew&#228;hrt und war auch in diesem Jahr die richtige aller richtigen Entscheidungen. Ganz klar, dass das nicht f&#252;r jeden etwas ist! Man sollte nicht nur den g&#252;nstigeren Preis im Auge haben. Grundvoraussetzung, dass Zimmer mit einer (zumindest am Anfang) fremden Person zu teilen, ist Kompromissbereitschaft und Kommunikation. Es ist eben eine â€žWohngemeinschaftâ€œ auf Zeit. Ob mit Silke, Ute oder Regina; ich selbst hab stets gro&#223;artige, positive Erfahrungen mit dieser Buchungsvariante gemacht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4528" title="zimmer" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/zimmer.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Wie bei allen Reisen durfte ich viele nette Leute (Alleinreisende, Singles, Paare, Alt-Fr&#246;sche, Jung-Fr&#246;sche, Kaulquappen [Erstlinge], M&#228;nnchen, Weibchen) zwischen 28 und xx Jahren (? â€“ wir hatten wichtigere Themen als das Alter) kennen lernen, mit denen ich in wechselnden Konstellationen tolle Tage verbrachte. Es gibt nichts Leichteres, als mit Fr&#246;schen in Kontakt zu kommen und gemeinsame Aktivit&#228;ten zu planen.</p>
<p>Was war los in Dalyan?</p>
<ul>
<li>Wir <strong>wanderten</strong> zum Topalar-Wasserfall und genossen ein Abschlussbad im eisig kalten Wasser.</li>
<li>Wir machten eine <strong>Sea-Kajaktour</strong>, bei der wir vom Fluss aufs Meer paddelten. Einzelne Paare hatten m&#228;chtig â€žtrouble in the doubleâ€œ. Dennoch kam der Spa&#223; nicht zu kurz.</li>
<li>An einem anderen Tag bot sich die Gelegenheit, ein bisschen die <strong>alten Steine</strong> von Kaunos <strong>anzugucken</strong> â€‘Â wahlweise von der Akropolis aus. Weder als Alte-Steine-Guckerin noch als Gamsb&#246;ckchen auf die Welt gekommen, war f&#252;r mich der Akropolis-Auf- und -Abstieg bei gef&#252;hlten 50Â° C ohne Schatten das Spannendste. Ich sag nur: Sonne, Sonne, Sonne! J</li>
<li>Es gab die M&#246;glichkeit, an einem <strong>BBQ am Strand inklusive Sonnenuntergang</strong> teilzunehmen, was schon seinen Charme hatte. Im kleinern Kreis verbrachten wir im Anschluss einen super tollen Abend inkl. Rausch mit Raki und Efes <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Der ganzt&#228;gige <strong>Ausflug</strong> am n&#228;chsten Tag auf Alis Boot mit <strong>Badestopps</strong> in verschiedenen Buchten kam da gerade richtig â€“ chillen, chillen, chillen! Wirklich richtig sch&#246;n.</li>
</ul>
<p>Tja, so sah es aus, das selbst gew&#228;hltes Schicksal. Es war halt Juli! Auch der Pool bot zu dieser Jahreszeit eher ein Badewannenfeeling, als prickelnde Abk&#252;hlung.</p>
<p>Rein gar nichts hielt uns davon ab, viel zu Lachen, Spa&#223; zu haben und teils sinnfreie Unterhaltungen zu f&#252;hren. Genau in einer dieser Situationen gr&#252;ndeten wir den Shandy e.V., welcher daraufhin â€žregelm&#228;&#223;igâ€œ am/im Pool mit Nudel und Matratze tagte, um wichtigen Gedankenaustausch zu betreiben! Auf diesem Weg einen lieben Gru&#223; an alle Vereinsmitglieder und alle anderen Mitreisenden â€“ ÅŸerefe!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-4530 aligncenter" title="kaunos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/kaunos.jpg" alt="" width="480" height="531" /></p>
<p>Nicht, dass nun der Gedanke entsteht, s&#228;mtliche Gespr&#228;che pendelten sich auf Einzeller-Niveau ein. Es gab/gibt immerzu die M&#246;glichkeit, auch ernste, bewegende Themen zu diskutieren. Gibt es Sch&#246;neres, als mit Gleichgesinnten sportlich aktiv zu sein, Kultur zu inhalieren und nebenbei zu faulenzen, ein Hauch Lagerfeuerromantik zu genie&#223;en, dazu eine Priese Musik undÂ  als iâ€‘T&#252;pfelchen abwechslungsreiche Unterhaltungen? Der Mix macht es aus. E<a title="prost! auf t&#252;rkisch" href="http://www.deutsch-tuerkisch.net/suche/prost"></a>gal, welches Reiseziel, ob nun Griechenland, Italien oder T&#252;rkei.</p>
<p>F&#252;r mich hatte es immer ein bisschen was von Ferienlager f&#252;r Erwachsene.</p>
<p>Dalyan 2011 (und auch Casal Velino/Kampanien 2010) habe ich nicht so arg partyorientiert kennen gelernt wie Sarti (2005, 2006, 2008, 2009). Alle Ziele boten jedoch die gesuchte Kombination aus Sport und Feiern, Quatschen und Faulenzen, Ruhe genie&#223;en und Unsinn machen! Den Angaben im Katalog kann man hier trauen.</p>
<p>Wie immer im Leben ist vieles selbstverst&#228;ndlich auch eine Frage der pers&#246;nlichen Einstellung sowie der eigenen und der Begeistungsf&#228;higkeit der Mitreisenden. Meine Erfahrung: Gleichgesinnte sind immer unterwegs!Â  Eine Reise kann durchaus toll sein, selbst wenn man nicht jeden Abend â€žvor dem anderen 12â€œ ins Bett kommt. Oder gerade deswegen!</p>
<p>Probiert es selbst! Denn es kann gar nichts schief gehen! Das einzige, was passieren kann, ist, dass die Dinge einen anderen Verlauf nehmen, als geplant! Oder â€¦ um es mit den Worten von Peter T. Schulz zu sagen: â€žLass Dich nicht verr&#252;ckt machen â€“ sei es!â€œ</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4531" title="sonnenuntergang" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/sonnenuntergang.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
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		<title>Impressionen aus Schweden &#8211; Kindertraum Dalsland im Sommer 2009</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/impressionen-aus-schweden-kindertraum-dalsland-im-sommer-2009/2862</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 08:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dalsland]]></category>
		<category><![CDATA[Familienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kanu]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine regnerische Anfahrt und ein feuchter Ankunftstag liegen hinter uns. Die Zelte sind aufgebaut und ein jeder hat seine Schwimmweste und sein Paddel ausgeh&#228;ndigt bekommen. Und nun: Gespannte Erwartung. Ohne zus&#228;tzliche Beladung geht es los zu den ersten Paddelversuchen.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_02.jpg" alt="Dalsland_09_02" width="480" height="327" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Nils und Frank </strong>(bartnick at gelsennet.de)<strong><br />
Frosch Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/eltern-kind-reisen/familien-kanutour-schweden.asp">Kanutouren &amp; H&#252;ttenurlaub &#8211; Familienreise Schweden</a></strong></p>
<p>Eine regnerische Anfahrt und ein feuchter Ankunftstag liegen hinter uns. Die Zelte sind aufgebaut und ein jeder hat seine Schwimmweste und sein Paddel ausgeh&#228;ndigt bekommen. Und nun: Gespannte Erwartung. Ohne zus&#228;tzliche Beladung geht es los zu den ersten Paddelversuchen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2865" title="Dalsland_09_02" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_02.jpg" alt="Dalsland_09_02" width="480" height="327" /></p>
<p>Es folgen die ersten Begegnungen auf dem Wasser. Und der Himmel verspricht einen sch&#246;nen Tag. Unser Tourenbegleiter muss heute alleine paddeln und gibt noch den ein oder anderen Tipp. Vieles muss mit und gut verstaut ist halb gekocht. Dadurch sehen die Kanus, wenn wir auf Tour gehen, recht voll aus. Und sie schwimmen doch.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2866" title="Dalsland_09_06" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_061.jpg" alt="Dalsland_09_06" width="480" height="360" /></p>
<p>Eine flei&#223;ige Schleusenw&#228;rterin hilft uns mit denÂ  Boote einen H&#246;henunterschied von ca. 13 mÂ  zu &#252;berwinden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2867" title="Dalsland_09_07" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_07.jpg" alt="Dalsland_09_07" width="480" height="360" /></p>
<p>Vor dem gem&#252;tlichen Teil, muss das Zelt aufgebaut werden. Aber das geht Ruck-Zuck. Es geht doch nichts &#252;ber gute Ausstattung.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2868" title="Dalsland_09_10" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_10.jpg" alt="Dalsland_09_10" width="480" height="360" /></p>
<p>Verr&#252;ckt, die einen nennen es Arbeit, die anderen sind nicht mehr zu halten, wenn es darum geht das Holz zu spalten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2869" title="Dalsland_09_13" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_13.jpg" alt="Dalsland_09_13" width="360" height="480" /></p>
<p>Die Lage ist doch wohl topp, oder?Â  Hier kann man es aushalten. Einfach treiben lassen und genie&#223;en.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2870" title="Dalsland_09_15" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_15.jpg" alt="Dalsland_09_15" width="480" height="352" /></p>
<p>Oder man geht ins k&#252;hle Nass. Nun, es ist nur im ersten Moment etwas k&#252;hl, aber dann herrlich.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2871" title="Dalsland_09_16" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_16.jpg" alt="Dalsland_09_16" width="480" height="360" /></p>
<p>JedenÂ  wie er oder sie es mag. Der See bietet viel. So auch den Anglern. Ist das nicht ein Prachtexemplar: Petri Heil!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2872" title="Dalsland_09_19" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_19.jpg" alt="Dalsland_09_19" width="306" height="480" /></p>
<p>Nein dies ist keine Postkarte und kein Produkt der Bildbearbeitung, sondern einfach nur sch&#246;n.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2873" title="Dalsland_09_21" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Dalsland_09_21.jpg" alt="Dalsland_09_21" width="480" height="352" /></p>
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		<title>Die Geheimnisse Sardiniens</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/die-geheimnisse-sardiniens/2009</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 14:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kanu]]></category>
		<category><![CDATA[Sardinien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein toller, erlebnisreicher Aktiv-Urlaub liegt hinter uns, der so nicht vorhersehbar war.
Unsere Woche Urlaub auf Sardinien hatten wir erst 2-3 Wochen zuvor gebucht. Auswahlkriterien: Es sollte eine Froschreise sein, denn wir wollten uns sportlich aktiv bet&#228;tigen beim Wandern und Radfahren. Das Wetter sollte m&#246;glichst sch&#246;n sein und irgendwo mussten wir noch 2 freie Pl&#228;tze finden.
So bekamen wir gerade noch eines der letzten Doppelzimmer Kategorie C in dem idyllisch gelegenen, hinter Palmen versteckten 2-st&#246;ckigem Hotel Le Quattro Lune, welches &#252;ber einem blitzsauberen gro&#223;z&#252;gigen Pool-Bereich mit Meerblick verf&#252;gt [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-2-kajak.jpg" alt="Sardinien" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht 31.08. bis 07.09.2008 von Dirk und Manuela Pahlow </strong>(pahlow.M at t-online.de)<strong><br />
<a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-sardinien.asp">Sportclub Le Quattro Lune, Orosei &#8211; Sardinien</a></strong></p>
<p>Ein toller, erlebnisreicher Aktiv-Urlaub liegt hinter uns, der so nicht vorhersehbar war.<br />
Unsere Woche Urlaub auf Sardinien hatten wir erst 2-3 Wochen zuvor gebucht. Auswahlkriterien: Es sollte eine Froschreise sein, denn wir wollten uns sportlich aktiv bet&#228;tigen beim Wandern und Radfahren. Das Wetter sollte m&#246;glichst sch&#246;n sein und irgendwo mussten wir noch 2 freie Pl&#228;tze finden.<br />
So bekamen wir gerade noch eines der letzten Doppelzimmer Kategorie C in dem idyllisch gelegenen, hinter Palmen versteckten 2-st&#246;ckigem Hotel Le Quattro Lune, welches &#252;ber einem blitzsauberen gro&#223;z&#252;gigen Pool-Bereich mit Meerblick verf&#252;gt. In diesem sehr gepflegten, architektonisch mit den sardischen Gr&#252;nanlagen verschmolzenem Hotel f&#252;hlten wir uns schnell zu Hause.<br />
Sardinien geh&#246;rt zu Italien, das wurde uns schnell klar, als wir bemerkten, dass wir den Adapter f&#252;r die Steckdose vergessen hatten.<br />
T&#228;gliche Reinigung und Handtuchwechsel sorgten f&#252;r wirklich gute Ordnung und Sauberkeit, soweit man im Zimmer &#252;berhaupt sehen konnte. Wegen fehlendem Fenster (trifft nur f&#252;r Kategorie C zu) war es n&#228;mlich recht dunkel im Zimmer, aber so konnten wir uns schon mal an das Feeling der bevorstehenden H&#246;hlenerforschung gew&#246;hnen.</p>
<p>Damit w&#228;ren wir auch schon bei den Aktivit&#228;ten. Wir nutzten &#252;berwiegend die Angebote vom Frosch-Kooperationspartner Keya, auf dessen Jeep die Aufschrift &#8220;The Secrets of Sardinia&#8221; stand. Das war ein Aktions-Programm, bei dem man die Geheimnisse Sardiniens mit dem Kajak, beim Canyoning und H&#246;hlenforschen entdecken kann. Genau in dieser Reihenfolge haben wir diese wundersch&#246;ne Insel aktiv kennen gelernt. Zum Wandern und Radfahren kamen wir kaum.<br />
Offensichtlich hatten wir Gl&#252;ck, dass Anfang September mit ca. 50 in etwa die richtige Anzahl von Froschg&#228;sten im Hotel war. Laut anderer Berichte fielen angebotene Touren wegen geringem Interesse aus oder sie waren wegen gro&#223;er Nachfrage ausgebucht. In der Woche nach uns wurden 80 &#8220;Fr&#246;sche&#8221; erwartet, das Gedr&#228;nge kann ich mir gut vorstellen.</p>
<p>Die erste  Wanderung zur, als Geheimtipp ausgewiesenen, Cala Luna (Mondbucht) war auch schnell ausgebucht. Es gab eben nur begrenzte Sitzpl&#228;tze in den Hotel-Kleinbussen, denn diese Wanderung ist mit einem 1-st&#252;ndigen Transfer verbunden. Dank der Organisation unserer Reiseleiterin Claudia und der Kooperation mit Keya konnten alle 20 interessierten &#8220;Fr&#246;sche&#8221; diese sehr angenehme 2-3-st&#252;ndige Wanderung mitmachen. Belohnt wurden die Wanderer mit Relaxen am Strand in einer von Felsen umgebenen Bucht, einem Imbi&#223; in der Strandbar und einer Bootsfahrt zur&#252;ck zu den Bussen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2013" title="bild-1-cala-luna1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-1-cala-luna1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Wanderung zu einem Nurhagen-Dorf am Monte Tiscali am n&#228;chsten Tag fiel Mangels Interesse aus. Daf&#252;r wurde Kajak-Tour 2, ein ganzer Tag auf dem Meer, als Ersatz angeboten. Wir hatten uns schon f&#252;r Kajak 1 (1 Stunde paddeln zu einer Strand-Oase) Ende der Woche eingetragen. Dies sollte eigentlich Voraussetzung f&#252;r die Kajak-Tour 2 sein. Nach einigen &#220;berlegungen und Diskussionen entschieden wir uns doch f&#252;r Kajak 2, was sich als gro&#223;es Gl&#252;ck herausstellte, denn diese Tour war landschaftlich viel sch&#246;ner, au&#223;erdem fiel Kajak 1 wegen hohem Wellengang aus.<br />
Unser Keya-Reiseleiter Gavino hat uns 3 Tage lang begleitet. Er ist nicht mehr der J&#252;ngste, aber noch fit wie ein Turnschuh. Mit welcher Ruhe, Geduld, Ausstrahlung und selbstverst&#228;ndlichem Vertrauen in den &#8220;Frosch&#8221; er uns hautnah die Natur seiner Insel erleben lie&#223;, war beeindruckend. Da wir das 5. Mal mit Frosch unterwegs waren, wussten wir, dass &#8220;Fr&#246;sche&#8221; gewisse Grundvoraussetzungen an Fitness und Koordination mitbringen, sonst w&#252;rden sie keine Sportreise buchen.</p>
<p><strong>Ein Tag auf dem Meer:</strong> Nach kurzer Einweisung paddelten 12 Kajaks auf offenes ruhiges Meer hinaus. Glasklares, postkartent&#252;rkisfarbenes Wasser, schroffe Felsen, Sonne und die Freiheit genie&#223;en, war einfach toll. Wir waren nicht an der kurzen Leine, sondern durften paddeln, wie wir wollten. Irgendwann verschwand Gavino unter den Felsen und die Gruppe folgte ihm wie die Lemminge. Es gab eine Felsgrotte zu bestaunen, die nur vom Meer aus mit eingezogenem Kopf zug&#228;nglich war.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2014" title="bild-2-kajak" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-2-kajak.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2015" title="bild-3-kajak" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-3-kajak.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nach einer ausgiebigen Rast in einer schattigen Felsenh&#246;hle, wo wir den mitgebrachten Proviant vernichteten und Felsenkletterer beobachteten, ging es bei etwas mehr Wind und Seegang wieder zur&#252;ck. Die Seekajaks sind sicher und lassen sich leicht bewegen. Sie haben eine verschlie&#223;bare Luke f&#252;r Sachen, die in einem wasserdichten Gummisack mitgenommen werden k&#246;nnen. &#220;berm&#228;&#223;ige Kraft war f&#252;r die Tour nicht erforderlich. Es ist niemand gekentert, obwohl die meisten zum ersten Mal im Boot sa&#223;en.<br />
Der Tag auf dem Meer war f&#252;r mich ein toller und gl&#252;cklicher Ersatz f&#252;r die ausgefallene Wanderung. F&#252;r einige war es bis dahin der sch&#246;nste Tag auf Sardinien. Es sollten weitere folgen.</p>
<p><strong>Canyoning und die Kunst sich Abzuseilen: </strong>Diese Bezeichnung l&#246;st Ehrfurcht aus, hat man doch schon von spektakul&#228;ren Spr&#252;ngen ins Wasser und von Ungl&#252;cken gelesen.<br />
Diesmal hatte Gavino einen drahtigen, fr&#246;hlichen Muskelprotz als Helfer dabei, welcher sich als Jan-Carlo vorstellte. Beide &#252;bernahmen die Verantwortung f&#252;r 12 erlebnishungrige &#8220;Fr&#246;sche&#8221;. Durch ein ausgetrocknetes Flussbett mit riesigen Felsbrocken ging es abw&#228;rts von den hohen Bergen bis zum Meer. Also Entwarnung: keine gef&#228;hrlichen Spr&#252;nge ins Wasser. Wir lernten eine urw&#252;chsige Gegend kennen, wo sonst nie ein Mensch hinkommt, es sei denn, er hat ein 50 m langes Seil, entsprechende Ausr&#252;stung (Helm, Seilhose mit Karabinerhaken) sowie professionelle F&#252;hrung, um steile Schluchten und enge Kamine abzusteigen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2016" title="bild-6-canyon" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-6-canyon.jpg" alt="" width="480" height="360" /><br />
Einen ordentlichen Adrenalinschub bekam ich, als ich erstmals im rechten Winkel zur senkrecht abfallenden Felswand, 20 m &#252;ber festem Boden, stand. Wird das Seil halten? Kraft war nicht so sehr gefragt. Eher Technik, Mut und K&#246;rperbeherrschung. Professionell oben und unten abgesichert, wurde jeder Tritt gesteuert. Ich f&#252;hlte mich sicher, mulmig war mir trotzdem.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2017" title="bild-7-canyon" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-7-canyon.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Der Rucksack ist st&#228;ndiger Begleiter, denn im Canyon gibt es keinen Supermarkt. Also alles mitnehmen, was man bei so einer Tageswanderung braucht. Einen kleinen Nachteil hatte die Seilhose, denn, solange man sie trug, waren nicht nur die Beine, sondern auch die Blase darin gefangen. Daf&#252;r bekamen wir sogar einen Kolibri zu sehen. Wir waren zun&#228;chst stolz, ein unbekanntes Tier zu entdecken. Auf den ersten Blick schaut er aus wie ein mit Fell bezogenes Insekt. Gavino meinte, es sei ein Kolibri. Hab ich mir bisher gr&#246;&#223;er und bunter vorgestellt, na ja, vielleicht war es eine sardische Variante. Durch die fachkundige F&#252;hrung von Gavino kenne ich nun auch den Unterschied zwischen m&#228;nnlichem und weiblichem Wacholder. Der w&#252;rzige Duft hat mich zun&#228;chst an eine Art Weihrauch erinnert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2018" title="bild-8-canyon" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-8-canyon.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Canyoning war eine tolle neue Lebenserfahrung. Besonders anstrengend oder kr&#228;ftezehrend war es nicht. Bei den 4 Abseilaktionen gab es reichlich Zeit zum Ausruhen, denn wir mussten jeweils lange warten, bis alle 12 Kletterer einzeln durch waren. Wir hatten 2 Seile. Immer wenn einer unten war, musste er laut &#8220;Libera&#8221; rufen,<br />
was soviel wie &#8220;Seil frei&#8221; hei&#223;t. In der Aufregung wurde das schon mal mit &#8220;Libero&#8221; oder &#8220;Liberta&#8221; verwechselt. War das Seil frei, begann man oben am Seil sich zu befestigen. Erst das Sicherungsseil an den Karabinerhaken, dann das Kletterseil in die 8-f&#246;rmige Seilbremse einschlingen, ausklinken, umdrehen, einklinken, Sicherungsseil ausklinken. Das dauert schon etwas. Bei der letzten Abseilaktion hatte ich es endlich begriffen.<br />
Der Canyon endete in einer kleinen Bucht am Meer. In der Stunde, wo f&#252;r uns Zeit zum Baden war, schleppten unsere 2 Begleiter die Seile wieder auf den Berg und holten die Autos. Ein toller Service, wie ich fand.<br />
Als sehr hilfreich stellte sich heraus, dass wir feste Bergwanderschuhe mit grobem Profil trugen, das traf auch auf die folgende Aktion zu.</p>
<p><strong>H&#246;hlenforschung: </strong>Was uns hier erwartete, war keine Wanderung, sondern eine Kombination aus Klettern und Paddeln, nur eben im Dunkeln. Ich empfand es als Steigerung dessen, was ich an den Tagen vorher erlebt hatte. Weil nicht ganz ungef&#228;hrlich, hatte Gavino wieder Jan-Carlo, den Bodygard vom Canyoning als wirklich tolle Unterst&#252;tzung mitgebracht.<br />
Zun&#228;chst verbrachten wir einige Zeit bei 30Â°C Lufttemperatur mit der Vorbereitung der Carbid-Lampen. Diese Dinger funktionieren heute noch wie vor 50 Jahren bei den Kumpels im Bergbau. Jeder 2. bekam so eine Lampe, dessen offene Flamme am Helm helles Rundumlicht gew&#228;hrleistete. Die restlichen H&#246;hlenforscher bekamen einen Helm mit batteriebetriebenem Licht, welches punktf&#246;rmig leuchtete.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2019" title="bild-9-hoehle" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-9-hoehle.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Dann krochen 12 neugierige &#8220;Fr&#246;sche&#8221; in die 18Â°C k&#252;hle und absolut dunkle H&#246;hle. Nach kurzen Kletter&#252;bungen an einem mit Handlauf gesichertem Fels, kam man am ersten Wasser noch gut vorbei. Dann wurden die Rucks&#228;cke abgelegt. Das bedeutete, Essen und Trinken sowie WC waren in den folgenden 4-5 Stunden nicht mehr m&#246;glich. Nach 1/3 des Weges hinderten uns 2 kleine Seen am weiterkommen. Also wurden die 2 mitgeschleppten Ein-Mann-Schlauchboote aufgepumpt. &#8220;Frosch&#8221; f&#252;r &#8220;Frosch&#8221; setzten wir langsam &#252;ber. Das Ein- und Aussteigen in die Boote war eine Kunst f&#252;r sich und es konnte schon mal Schrammen oder blaue Flecken geben. Lang&#228;rmliche Kleidung w&#228;re deshalb bei dieser Tour von Vorteil.</p>
<p>Auf unwegsamem Boden wie auf Eiern ging es teilweise mit Seil gesicherte Passagen mehrere Meter auf und ab. So haben wir am Ende 500 m in 2 Stunden zur&#252;ckgelegt. Nachdem alle ihre Lichter aus machten, genossen wir die absolute Dunkelheit und Stille. Pl&#246;tzlich h&#246;rte man die H&#246;hle tropfen mit Echos aus unterschiedlicher Entfernung. Das hatte man vorher bei Licht nicht wahrgenommen. Bei dieser Gelegenheit erkl&#228;rte Gavino, dass unsere innere biologische Uhr bei absoluter Dunkelheit eigentlich einen 30 Stunden Rhythmus h&#228;tte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2020" title="bild-11-hoehle" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-11-hoehle.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Der R&#252;ckweg war nicht minder gef&#228;hrlich. Unsere 2 Begleiter halfen uns geduldig, die richtigen Tritte zu finden. W&#228;hrend wir im Schlauchboot zur&#252;ck ruderten, schwamm Jan-Carlo, unser freundlicher, muskul&#246;ser, sardischer Begleiter mit dem Heiligenschein der Carbid-Lampe auf dem Kopf in Badehose als Letzter durch den See. Erinnerte ein wenig an &#8220;Terminator&#8221;, als er dem Wasser entstieg. Bei Tageslicht und 30-40Â°C Au&#223;entemperatur nahmen wir, schwer beeindruckt, vor der H&#246;hle unser Picknick ein.<br />
Bei allen Ausfl&#252;gen konnte man schon bei der Anfahrt die vielf&#228;ltige Natur der Insel bewundern. Auf jeder R&#252;ckfahrt gab es beim obligatorischen Eisstopp leckere sardische Eisspezialit&#228;ten zu genie&#223;en.<br />
Zum Radfahren sind wir erst am letzten Tag gekommen. Es ging in den sehr sch&#246;nen, nahe gelegenen Biderosa-Naturpark mit Strand und Aussichtsplattform. Wer mal kurz seine Grenzen testen will, sollte mit dem Bike den Berg zur Plattform hochfahren. Hab ich freiwillig gern getan.</p>
<p>Wir m&#252;ssen uns bei Frosch bedanken, Sardinien war ein Urlaub der Extraklasse. Vor allem Dank der Zusammenarbeit mit Keya. Die Urlaubs-Kasse war in diese Ausfl&#252;ge wirklich gut angelegt. Hoffentlich haben noch viele andere &#8220;Fr&#246;sche&#8221; das Gl&#252;ck, Sardinien auf diese Weise zu erleben. Wir hatten das Gl&#252;ck, in einer Woche mehr zu erleben, als manch anderer in 2 Wochen, da Touren auch ausfallen k&#246;nnen. Das Wetter spielte mit und wir hatten uns f&#252;r die Touren eingetragen, bevor wir durch einen Diavortrag erst erfuhren, worum es ging. Dieses Risiko hat sich gelohnt, ich habe keine Minute an die Arbeit gedacht, bin gut erholt und das ist sehr sehr viel wert.</p>
<p>Dirk P.</p>
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		<item>
		<title>Reisebericht Masuren</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-masuren-2/1963</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 16:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanu]]></category>
		<category><![CDATA[Masuren]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor vier Jahren auf einer Rundreise durch Polen schon mal zwei Tage in Masuren verbracht hatte und auf der Krutina Kanu fahren war, war f&#252;r mich klar, dass ich dort noch mal hin m&#246;chte und dann meine sportlichen Aktivit&#228;ten noch steigern m&#246;chte. Als ich dann bei Frosch diese Reise nach Masuren entdeckt habe, war f&#252;r mich klar â€žDa fahrâ€™ ich hin.â€œ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Nadine Koch </strong>(nk6@gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/masuren-polen.asp">Sporthotel Radlerresort Piaski, Masuren &#8211; Polen</a></strong></p>
<p>Nachdem ich vor vier Jahren auf einer Rundreise durch Polen schon mal zwei Tage in Masuren verbracht hatte und auf der Krutina Kanu fahren war, war f&#252;r mich klar, dass ich dort noch mal hin m&#246;chte und dann meine sportlichen Aktivit&#228;ten noch steigern m&#246;chte. Als ich dann bei Frosch diese Reise nach Masuren entdeckt habe, war f&#252;r mich klar â€žDa fahrâ€™ ich hin.â€œ<br />
Einige Leute, denen ich erz&#228;hlt habe, dass ich nach Masuren fahre, haben mich nur fragend angeguckt und gefragt: â€žWo ist denn das?â€œ, w&#228;hrend andere ganz begeistert geguckt haben.</p>
<p>Aber nun zum Urlaub: Nachdem ich in Warschau angekommen war, habe ich zum Gl&#252;ck noch an der Gep&#228;ckausgabe einen weiteren Frosch getroffen,  und nachdem wir Geld umgetauscht hatten, haben wir den Fahrer gefunden, der uns nach Piaski ins Radler-Resort bringen sollte. Er machte uns auf Polnisch und mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en auf drei weitere Teilnehmer aufmerksam, die auch schon auf den Transfer warteten. Als auch der letzte Flug angekommen war, haben wir acht Fr&#246;sche (6 Frauen und 2 M&#228;nner) uns im Van mit Anh&#228;nger f&#252;rs Gep&#228;ck auf den Weg nach Piaski gemacht. Die Fahrt war ziemlich lang (ungef&#228;hr 4,5 Stunden bei teilweise abenteuerlichen Stra&#223;enverh&#228;ltnissen), aber so hatten wir viel Zeit uns kennen zu lernen. Bei unserer Ankunft in Piaski war uns allen klar, dass wir uns nicht f&#252;r die Sportlichsten halten und es ruhig angehen lassen wollten, aber trotzdem viel unternehmen wollten. Und uns war allen klar, dass wir als Gruppe eine tolle Zeit vor uns hatten, weil wir uns schon w&#228;hrend der Fahrt super verstanden haben.</p>
<p>In Piaski angekommen, hat Tatjana, unsere Teamerin, uns unsere Zimmer zugeteilt. Die Einzelzimmer waren Doppelzimmer, die nur mit einer Person belegt waren. Es gab also ausreichend Platz. Jedes Zimmer hat ein kleines Badezimmer, wobei in einigen Zimmern die Boiler f&#252;r die Dusche pfeifen. Aber zum Gl&#252;ck haben wir festgestellt, dass man die Ventile f&#252;r die Boiler nachts ausdrehen kann, und damit war dieses Problem gel&#246;st. In jedem Zimmer befinden sich ein gro&#223;er Kleiderschrank mit einem Safe, ein bequemes Doppelbett, ein Schreibtisch und noch ein kleiner Tisch mit zwei St&#252;hlen. Einige haben vor den Fenstern M&#252;ckennetze angebracht â€“ sicherlich manchmal sinnvoll.</p>
<p>Trotz der sp&#228;ten Ankunftszeit gab es im Herrenhaus noch ein leckeres Abendessen f&#252;r uns. Zum Abendessen um 19.00 gab es jeden Abend eine Suppe, wobei es keine Suppe zweimal gab. Anschlie&#223;end gab es f&#252;r jeden drei verschiedene Salate, und anschlie&#223;end ein Hauptgericht und â€“ ganz wichtig â€“ Nachtisch. Das Essen war immer total lecker und sehr abwechslungsreich. So gab es teilweise typisch polnisches Essen wie Pirogi, au&#223;erdem gab es w&#228;hrend der Woche an zwei Abenden Fisch und am Freitag Abend wurde auf der Terasse vorm Herrenhaus gegrillt. Lediglich die Vegetarier sind etwas zu kurz gekommen, weil es einige Male beim Hauptgang nur die Beilage mit einer Sauce gab.</p>
<p>Das Radler-Resort besteht aus drei Geb&#228;udekomplexen in einem sch&#246;nen Kiefernwald: dem Herrenhaus, in dem sich der Speiseraum befindet, dem Adlerhorst (dort waren wir untergebracht) und dem Bibernest. Die Zimmer dort sollen genauso ausgestattet sein wie die im Adlerhorst, allerdings liegt dieses Geb&#228;ude direkt am See. Der Seeblick der Zimmer im Adlerhorst wurde durch die hohen B&#228;ume etwas getr&#252;bt. Alle Zimmer mit Seeblick haben eine Terrasse, die nicht von den anderen abgetrennt ist und von au&#223;en eingesehen werden kann. Vor dem Herrenhaus befindet sich eine gro&#223;e Terrasse, auf der wir, sobald das Wetter es zugelassen hat, gefr&#252;hst&#252;ckt und zu Abend gegessen haben. Manchmal waren die Wespen und M&#252;cken ziemlich l&#228;stig, aber zumindest gegen die M&#252;cken hilft Autan oder Anti-Brumm! Aber die wundersch&#246;nen Sonnenunterg&#228;nge, die man von der Terrasse w&#228;hrend des Abendessens sehen konnte, entsch&#228;digten auch f&#252;r die M&#252;cken und Wespen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1965" title="pict0020-1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0020-1.jpg" alt="" width="409" height="480" /></p>
<p>Au&#223;erdem gibt es im Radlerresort noch einen Fitnessraum mit einigen Ger&#228;ten, eine Sauna, die auf Anfrage selbst bei hohen Temperaturen angestellt wird und einen Aufenthaltsraum, wo sich ein, leider etwas unvollst&#228;ndiger, Kicker und eine Tischtennisplatte befinden. Weiterhin gibt es die Fahrradwerkstatt, wo die Frosch-Bikes gewartet und repariert werden und wo am ersten Morgen (und auch zwischendurch immer wieder) die Fahrr&#228;der an unsere Bed&#252;rfnisse angepasst wurden.<br />
Das Radler-Resort liegt direkt am See, mit einem kleinen Badestrand unterhalb der Terrasse des Herrenhauses. Das Wasser ist so warm und so sauber, dass wir jeden Tag im See baden waren â€“ einfach wundersch&#246;n. Direkt am Ufer des Sees liegen drei Kajaks und ein Tretboot, die die G&#228;ste des Radler-Resorts jederzeit nutzen k&#246;nnen â€“ ein Angebot, das von einigen gerne angenommen wurde, um f&#252;r die l&#228;ngeren Kanutouren auf der Krutina zu trainieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1966" title="pict0037" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0037.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am Sonntagmorgen haben wir acht Fr&#246;sche uns mit Tatjana im Aufenthaltsraum getroffen, um das Programm f&#252;r die kommenden Tage zu besprechen. Es stellte sich heraus, dass die Wanderungen, die bei Frosch im Katalog angeboten werden, vor Ort nicht durchf&#252;hrbar sind, weil die Distanzen f&#252;r Wanderungen zu gro&#223; sind und es nur wenige Wanderwege gibt. Mit den R&#228;dern waren wir fast immer auf Stra&#223;en oder Feldwegen, die auch von Autos befahren wurden, unterwegs. Als Entsch&#228;digung f&#252;r die fehlenden Wanderm&#246;glichkeiten haben wir statt einer geplanten Kanutour zwei Kanutouren gemacht. Allerdings war der Transfer vom Radlerresort zum Start der Kanutour f&#252;r die Leute, die nicht radeln wollten oder konnten (und die sich auf Wanderungen eingestellt hatten) ein ziemliches Problem, weil sie immer f&#252;r einen Transfer mit dem Auto k&#228;mpfen mussten. Wenn man nach Piaski f&#228;hrt, sollte man sich darauf einstellen, dass man Fahrrad fahren muss!<br />
Anschlie&#223;end haben wir die R&#228;der getestet und an unsere Gr&#246;&#223;en angepasst. Hierbei sollte erw&#228;hnt werden, dass die Festbikes auf jeden Fall Mountainbikes sind. Einige, die keine Festbikes bestellt hatten, hatten die M&#246;glichkeit, normale Damen-Citybikes vom DNV (Deutscher Naturschutz-Verband) benutzen zu d&#252;rfen. Dies ist aber keine selbstverst&#228;ndliche L&#246;sung.<br />
Mittags sind wir mit der Classic Lady, einem Hotelschiff mit DNV-G&#228;sten, das an dem Wochenende in Piaski anlegte, &#252;ber den Beldahnsee zur Schleuse Karwik gefahren. Von dort ging es dann mit den R&#228;dern in ca. zwei Stunden durch den Wald und entlang einer kaum befahrenen Stra&#223;e zur&#252;ck nach Piaski, so dass noch gen&#252;gend Zeit f&#252;r ein Bad im See war. Anschlie&#223;end gab es einen Einf&#252;hrungskurs Polnisch mit Tatjana und dem Koch des Hotels. Nach anf&#228;nglichen Schwierigkeiten â€“ wie bitte soll dieses Wort ausgesprochen werden? â€“ haben wir es geschafft, die f&#252;r unseren Aufenthalt wichtigsten Worte (dzi&#196;™kuj&#196;™, pivo, unsere Zimmernummern â€“ das war die gr&#246;&#223;te Herausforderung) halbwegs richtig zu sagen, so dass wir von dem Zeitpunkt an zumindest einen winzigen Teil der Unterhaltungen mit den Angestellten des Radler-Resorts auf Polnisch f&#252;hren konnten. Ich glaube, wir haben einige Pluspunkte, aber auf jeden Fall viele Lacher daf&#252;r geerntet!</p>
<p>Montags haben wir die einzige Wanderung gemacht â€“ wir sind ca. 5 km nach Ruciane Nida gelaufen, um dort Geld umzutauschen, einige Kleinigkeiten zu kaufen und anschlie&#223;end in einem Restaurant Pirogi zu essen. Leider waren die Pirogi sehr entt&#228;uschend, aber der K&#228;sekuchen war ein Traum. Und nach dem Mittagessen war auch klar, dass wir alle ziemliche Naschkatzen sind und von da an brauchten wir jeden Nachmittag unseren Kuchen â€“ egal wo! Wir haben uns beim Mittagessen ziemlich verquatscht, so dass die nachmitt&#228;gliche Radtour zum B&#228;renwinkel ausfallen musste. Ich war in der zweiten Woche noch am B&#228;renwinkel und kann r&#252;ckblickend sagen, dass wir in der ersten Woche nichts verpasst haben.</p>
<p>Am Dienstag haben wir unsere erste Kanutour gemacht. Wir sind bis Ukta geradelt, haben dort die Kanus &#252;bernommen und sind auf der Krutynia bis nach Nowy Most gepaddelt. Die Strecke ist ca. 9 km lang, und wir haben knapp zwei Stunden gebraucht. Auf diesem Streckenabschnitt, der &#252;ber weite Strecken durch den Wald f&#252;hrt, ist relativ wenig los, und er ist landschaftlich wundersch&#246;n und sehr ruhig. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten und Abstechern ins Schilf wurden wir immer sicherer mit unseren Kanus und haben eine Tour zum Genie&#223;en gemacht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1967" title="pict0229" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0229.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Von Nowy Most wurden wir vom Kanuverleih wieder nach Ukta gebracht, und von dort sind wir mit den R&#228;dern noch nach Galkowo gefahren. Dort befindet sich das ehemalige Haus der Familie Lehndorf mit dem Salon Marion Donh&#246;ff. Dieses wundersch&#246;ne alte Herrenhaus beherbergt im ausgebauten Dach einen Raum, der Marion D&#246;nhoff und ihren Aufenthalten in Masuren gewidmet ist. Unter anderem finden sich dort viele B&#252;cher &#252;ber sie und von ihr. Au&#223;erdem kann man sich eine CD (auf Deutsch) anh&#246;ren, in der sie aus ihren Erinnerungen an Ostpreu&#223;en vorliest. F&#252;r den, der sich f&#252;r deutsche Geschichte und f&#252;r Marion Gr&#228;fin D&#246;nhoff interessiert, ist dies ein spannender Ort. Aber auch f&#252;r alle anderen ist Galkowo ein lohnender Ort, denn dort gibt es die besten Blaubeerpfannkuchen, die wir in diesem Urlaub gegessen haben. Und auch der Apfel- und Pflaumenkuchen sind ein Gedicht!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1968" title="pict0240" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0240.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am n&#228;chsten Tag stand unser Tagesausflug zur Wallfahrtskirche Heilige Linde, zur Burg R&#246;&#223;el (Reszel) und zur Wolfsschanze auf dem Programm. Unsere komplette Gruppe und einige DNV-G&#228;ste sind mit einem Kleinbus zuerst zur Kirche Heilige Linde gefahren. Dort haben wir ein kurzes, aber bemerkenswertes Orgelkonzert geh&#246;rt. Bemerkenswert war das Konzert weniger wegen der F&#228;higkeiten des Organisten, als vielmehr wegen der sich bewegenden Engelsfiguren auf der Orgel. Ein bisschen kitschig und touristisch, aber trotzdem etwas besonderes.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1969" title="pict0245" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0245.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>An der Wolfschanze hatten wir das Gl&#252;ck, eine motivierte Fremdenf&#252;hrerin zu erwischen, die uns auf einem Spaziergang &#252;ber das Gel&#228;nde des ehemaligen F&#252;hrerhauptquartiers eine Menge erz&#228;hlen konnte. Von den Bunkern ist erstaunlich viel stehen geblieben, so dass man sich eine gute Vorstellung machen kann, wie es dort w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs ausgesehen haben muss. Nervig sind an der Wolfschanze nur die vielen M&#252;cken â€“ aber hier hat mal wieder Anti-Brumm geholfen!</p>
<p>Am Donnerstag stand eine kombinierte Rad- und Bootstour auf dem Programm. &#220;ber Popielno (einer Wildpferd- und Biberaufzuchtstation) sind wir nach Mikolaijki gefahren, haben dort unsere R&#228;der abgestellt, einen Stadtbummel gemacht und sind anschlie&#223;end mit der Classic Lady wieder nach Piaski gefahren. In der ersten Woche haben wir in Popielno leider kaum etwas gesehen, daf&#252;r hatten wir in der zweiten Woche mehr Gl&#252;ck und haben Wildpferde schon auf dem Weg nach Popielno gesehen. Mikolaijki fanden die meisten von uns etwas entt&#228;uschend, weil es sehr touristisch ist. Aber es hat sich gelohnt, um Schmuck aus Bernstein zu kaufen.</p>
<p>Am Freitag haben wir unsere zweite Kanutour gemacht: dieses Mal sind wir nach Krutin gefahren und dann nach Ukta gepaddelt. Auf der Radtour nach Krutin sind wir &#252;ber Wojnowo gefahren, wo sich ein ehemaliges Kloster der Altgl&#228;ubigen befindet. Auf dem Weg dorthin haben wir ein Storchennest nach dem anderen gesehen. Die Kanustrecke von Krutin nach Ukta fand ich weniger sch&#246;n, weil sie &#252;ber weite Strecken durch schilfiges Gebiet und nicht durch den Wald f&#252;hrt, weil im Wasser viel mehr Algen und Wasserpflanzen waren, die das Paddeln streckenweise echt schwer gemacht haben, und weil es auf dieser Strecke viel voller war. Auch diese Tour haben wir wieder mit den DNV-G&#228;sten gemacht, wobei wir Fr&#246;sche uns in Ukta verabschiedet haben und nach Galkowo geradelt sind, um zum Abschied noch mal den extrem leckeren Blaubeerpfannkuchen zu essen.<br />
Am Abend gab es dann den feucht-fr&#246;hlichen Grillabend mit Live-Musik. Die Live-Musik war nicht unbedingt typisch polnisch (allerdings hat Tatjana erz&#228;hlt, dass an den Grillabenden immer andere Musiker mit unterschiedlicher Qualit&#228;t spielen). Wir haben den Abend sehr genossen, vor allem die Krupniks!</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen ging es f&#252;r drei von uns sehr fr&#252;h los, da wir entweder den Flug nach Dortmund kriegen mussten oder einen Tag in Warschau verbringen wollten. Ich hatte zwei Wochen Piaski gebucht, alle anderen Teilnehmer der ersten Woche blieben leider nur eine Woche. Deswegen hatte ich mich entschieden, den Samstag in Warschau zu verbringen, um eine klare Trennung zwischen den Gruppen herzustellen, und bin dann Abends mit den neuen Teilnehmern wieder nach Piaski gefahren.<br />
Das Programm in der zweiten Woche &#228;hnelte dem der ersten Woche, wobei wir in der zweiten Woche noch besseres Wetter hatten. Das hat leider dazu gef&#252;hrt, dass einige Radtouren ziemlich anstrengend wurden, weil die Wege extrem sandig waren. Wir haben in der zweiten Woche nur eine Kanutour gemacht, daf&#252;r waren wir im Museum â€žGalindiaâ€œ. Dort hat ein ehemaliger Psychotherapeut das Dorf eines Volkes nachgebaut, das niemals existiert hat. In einem kleinen Museum erz&#228;hlt er die vermeintliche Geschichte dieses Dorfes â€“ ziemlich abgedreht. Daf&#252;r gibt es im Park viele sehr sch&#246;ne Holz- und Steinskulpturen, die wirklich sehenswert sind.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1970" title="pict0003-4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0003-4.jpg" alt="" width="250" height="324" /></p>
<p>Insgesamt war es ein wundersch&#246;ner Urlaub, in dem es ein gutes Ma&#223; an sportlichen Aktivit&#228;ten und Erholung gab, verbunden mit wundersch&#246;ner Landschaft und kleinen Ausfl&#252;gen in die deutsch-polnische Geschichte. Meine Bef&#252;rchtungen, dass in der Gruppe viele P&#228;rchen oder Freunde sein k&#246;nnten, haben sich ziemlich schnell in Luft aufgel&#246;st. Wir waren in der ersten Woche eine tolle Gruppe, und ich habe den Urlaub sehr genossen, was nicht zuletzt Tatjana zu verdanken ist, die immer flexibel auf unsere W&#252;nsche eingegangen ist und uns mit ihrer warmherzigen Art einen tollen Urlaub beschert hat.</p>
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		<title>Ein Sommer in Masuren (7.7.07 â€“ 21.7.2007)</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2007 20:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanu]]></category>
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		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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		<description><![CDATA[Meinem Freund (Rainer) zu Liebe sollte es dieses Jahr kein Strand- und Meerurlaub sein. Zuf&#228;llig entdeckte ich beim St&#246;bern durch den Frosch-Katalog das Radler-Ressort Piaski in Masuren. Da wir beide gerne Rad fahren und paddeln, waren wir uns schnell einig â€“ ich k&#246;nne ja dann im See schwimmen statt im Meer (meine Leidenschaft). Wir waren uns auch schnell einig, dass wir lieber selbst mit dem Auto reisen wollten und, da es laut Froschauskunft nur 12 Mountain-Bikes geben sollte, unsere eigenen R&#228;der mitnehmen wollten [...]
<p><img src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1086.jpg" alt="Masurische Seenplatte" width="500" height="375" class="centered" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Ilka Zencker </strong>(izet at netcologne.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/masuren-polen.asp">Sporthotel Radlerresort Piaski, Masuren &#8211; Polen</a></strong></p>
<p>Meinem Freund (Rainer) zu Liebe sollte es dieses Jahr kein Strand- und Meerurlaub sein. Zuf&#228;llig entdeckte ich beim St&#246;bern durch den Frosch-Katalog das Radler-Ressort Piaski in Masuren. Da wir beide gerne Rad fahren und paddeln, waren wir uns schnell einig â€“ ich k&#246;nne ja dann im See schwimmen statt im Meer (meine Leidenschaft). Wir waren uns auch schnell einig, dass wir lieber selbst mit dem Auto reisen wollten und, da es laut Froschauskunft nur 12 Mountain-Bikes geben sollte, unsere eigenen R&#228;der mitnehmen wollten. Als der Urlaub n&#228;her r&#252;ckte bekam ich, ausgel&#246;st durch mitleidig fragende Freunde: â€žWaaas, ihr fahrt mit dem Auto, seid ihr denn auch gut versichert?â€œ, dann doch einige Bedenken. Zur Beruhigung wurde noch eine Lenkradkralle gekauft â€“ die aber jetzt noch originalverpackt auf der R&#252;ckbank liegt â€“ zur Abschreckung meint Rainer.</p>
<p>In str&#246;mendem Regen starteten wir am 5.7.07 gen Nordosten (von K&#246;ln). 1. &#220;bernachtung in einem schnuckeligen Hotel in der Uckermark, 2. &#220;bernachtung in Danzig, leider auch bei Regen &#8211; ist aber sonst bestimmt sch&#246;n da. Am 3. Tag waren es dann eigentlich nur noch 330 km und wir gingen es deshalb gem&#252;tlich an. Wir hatten aber die Stra&#223;enverh&#228;ltnissse falsch eingesch&#228;tzt: Schlagl&#246;cher, bis zu 15cm tiefe Spurrillen und dank der EU-Mittel viele chaotische Baustellen, so dass man h&#246;chstens 80-90 km fahren kann, wenn man keinen Achsbruch riskieren will â€“ h&#246;llisch anstrengend! Also wurde es immer sp&#228;ter und es regnete immer weiter. Gegen 18.00 Uhr hatten wir dann endlich Ruciane-Nida erreicht und mussten jetzt nur noch die 5 km ins Radler-Ressort schaffen, was sich aber als das schwierigste St&#252;ck herausstellte, da das erste noch geteerte St&#252;ck quasi nur aus Schlagl&#246;chern und Pf&#252;tzen bestand und das letzte St&#252;ck ein reiner Matschweg war. Als sich aber ein BMW vor mir den Weg zutraute und nach Beratung mit einem Dritten meinte: das gehe schon, traute ich mich dann auch â€“ eine ziemlich glitschige Angelegenheit, aber â€“ geschafft &#8211; wir waren da â€“ und es regnete immer noch.</p>
<p>An der Rezeption einer Art Blockh&#252;tte auf Stelzen (warum nur) empfing uns Angelika (1. Teamerin) mit einem etwas gequ&#228;lten L&#228;cheln und meinte: ich zeig Euch erst mal Euer Zimmer. Das war dann sehr sch&#246;n, gro&#223;, mit Seeblick und Terrasse &#8211; aber bei Regen?! Wir schleppten unsere Sachen ins Zimmer und dann gingâ€™s erst mal zum Abendessen, dass immer ab 19.00 Uhr stattfand. Im Herrenhaus mit Wintergarten waren bereits einige Tische belegt und mit sicherem Blick identifizierte ich ein paar Fr&#246;sche, die schon eine Woche da waren, wie wir erfuhren und, die auch schon bei 30 Grad gepaddelt sein wollten â€“ unvorstellbar bei aktuellen 14 Grad.</p>
<p><strong>Das Essen</strong><br />
Fr&#252;hst&#252;ck gabâ€™s von 8 â€“ 10.00 Uhr, die Qualit&#228;t o.k. Manchmal waren die Br&#246;tchen etwas alt und trocken, das Brot aber sehr lecker. M&#252;sli und Obst gabâ€™s auch. Grunds&#228;tzlich musste man h&#228;ufiger nach fehlenden Dingen fragen, weil der Blick daf&#252;r wohl noch fehlte. Abendessen gabâ€™s ab 19.00 Uhr. Sensationell lecker waren fast immer die beiden Suppen, von denen man sich so viel man will nehmen kann. Dann gabâ€™s ein Salatb&#252;ffet, das nicht immer meinen Geschmack traf, genauso wie die Hauptgerichte, die serviert wurden. Das sch&#228;rfste war der angek&#252;ndigte gef&#252;llte Hecht, der genauso aussah wie die K&#246;nigsberger Klopse, nur die Form war anders und er schmeckte leicht nach Fisch. Besagten gef&#252;llten Hecht gabâ€™s dann 3 Tage sp&#228;ter noch mal als Kochfisch angek&#252;ndigt. Die Altfr&#246;sche br&#252;llten vor Lachen oder auch um nicht weinen zu m&#252;ssen, denn die bekamen wohl 2 Wochen das gleiche Essen nur mit anderer Reihenfolge und Bezeichnung. Das blieb uns dank einiger kritischer Anmerkungen erspart. Sowohl Fr&#252;hst&#252;ck als auch Abendessen waren in der 2. Woche besser.<br />
Grunds&#228;tzlich ist zu bemerken, dass die Polen gerne mit Sahne arbeiten und dass der Capuccino immer zu s&#252;&#223; war. Ab der 2. Woche gabâ€™s auch eine Espresso-Maschine. Die Getr&#228;nkepreise im Hotel waren o.k. Ansonsten kann man auch au&#223;erhalb der Anlage &#252;berall gut und preiswert (4-6 â‚¬ f&#252;r ein Hauptgericht) essen und trinken. Unser Lieblings-Restauracia mit sch&#246;nem Garten war in Wesjuni â€“ genauso weit wie nach Ruciane.</p>
<p><strong>Das Radler-Ressort Piaski </strong><br />
hatte erst eine Woche vor unserer Ankunft er&#246;ffnet. Es besteht aus dem Herrenhaus mit Restaurant und Wintergarten. Dort war es die ersten Tage etwas zugig, daf&#252;r hat man aber einen tollen Blick auf den See. Vor dem Wintergarten befindet sich die sehr sch&#246;ne Terrasse, auf der wir, sobald das Wetter es erlaubte, alle Mahlzeiten eingenommen haben. Es gibt dort nat&#252;rlichen Schatten und wir konnten tolle Sonnenunterg&#228;nge bewundern.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1181" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1127.jpg" /></div>
<div style="text-align: center"><img id="image1177" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1046.jpg" /></div>
<p>Drinnen gibt es noch einen sch&#246;nen gro&#223;en Raum mit Frosch-Shop und Info-Board, den man auch gut f&#252;r Party nutzen k&#246;nnte. Ab der 2. Woche kam eine Tisch-Tennis-Platte in diesen Raum, die abends redlich genutzt wurde, es gab auch ein Turnier. Zus&#228;tzlich gab es einen miserablen Kicker (Modell R&#252;ckenschmerz, da viel zu niedrig). Ein richtiger Kicker w&#252;rde sicher gut angenommen.</p>
<p>Die Zimmer befinden sich zum einen in der 1.Etage des Herrenhauses (schattig und ohne Balkon, z.T. mit Seeblick), in einem separaten Bau, â€žder Biberburgâ€œ (sonnig, die H&#228;lfte mit Seeblick und gro&#223;er Terrasse, Markisen oder Sonnenschirme w&#228;ren nicht schlecht) und im Adlerhorst (Holzhaus auf Stelzen, ich glaube mit Balkon aber schattig). Die Zimmer (wir k&#246;nnen es nur f&#252;r die Biberburg sagen) sind ger&#228;umig und sauber. Moskitonetze vor den Fenstern w&#228;ren nicht schlecht- wir haben selbst eins in Zimmer 4 angebracht â€“ hat sich gelohnt: das Jagen vor dem Schlafen er&#252;brigte sich. Es gibt keine Haken an der Decke. In der 2.Woche wurden Tresore geliefert, die aber erst dann Sinn machen, wenn sie irgendwo festgeschraubt werden und man die Geheimzahl ver&#228;ndern kann. Ich hatte auch ohne Tresor keine Angst, Wertsachen auf dem Zimmer zu lassen. Die Fertigstellung von Sauna und Fitness-Bereich konnten wir verfolgen, d&#252;rfte jetzt fertig sein. Direkt vor der Terrasse des Herrenhauses befindet sich der Badestrand. Man kann ohne Schuhe reingehen. Leider ist auf dem See Motorbootverkehr, deshalb keine Trinkwasserqualit&#228;t. Nervig sind bisweilen die Jetski. Man kann ein paar Meter weiter Surfbretter leihen sowie Kajaks, Tretboote oder ein Segelboot. Preise sind sehr moderat. Dort funktioniert aber nur polnisch oder Zeichensprache. Au&#223;er dem Matschweg auf dem wir kamen gibt es noch einen besseren Weg zur Anlage und einen ganz tollen radgeeigneten Waldweg bis fast nach Ruciane.</p>
<p>Zur&#252;ck zum 1. Tag (Samstag). Nach dem Essen und Auspacken begaben wir uns noch mal ins â€žHerrenhausâ€œ dem einzigen Treffpunkt und warteten bei einem Bier (Pivo) auf die Flug-Fr&#246;sche aus K&#246;ln, die gegen 22.00 eintrafen (Flug ca. 2 Std., Transfer ca. 4 Std.), mit ihnen der 2. Teamer, Mathias, den ich nur einmal kurz sah und sprach, wobei er einen ganz normalen und netten Eindruck machte. Am ersten Abend lernten wir 7 Fr&#246;sche kennen und am n&#228;chsten Morgen noch mal 4. Die erste Woche waren wir 13 eine echt nette Truppe (5 m, 8w), die f&#252;r das anf&#228;ngliche Sch.-Wetter entsch&#228;digte.</p>
<p>Am 2. Tag (Sonntag) gings erst mal mit dem Regenschirm zum Fr&#252;hst&#252;ck und nach dem selbigen kam Angelika â€“ alleine. Sie meinte sie habe uns eine traurige Nachricht zu machen: Mathias sei in der Nacht samt Gep&#228;ck durchs Fenster abgehauen â€“jemand habe ihn beobachtet. Es wurde noch oft dar&#252;ber gewitzelt, was denn wohl mit ihm passiert sei, da er nirgendwo auftauchte. Also nur eine Teamerin, wenn auch eine Nette. F&#252;r Mittwoch wurde ein 2. Teamer angek&#252;ndigt. Heute erbarmte sich Waldemar von DNV (Deutscher Naturschutz-Verband) unser. Au&#223;er Fr&#246;schen bewohnten auch noch DNV G&#228;ste die Anlage oder das am Steg liegende Botel â€žClassic Ladyâ€œ. Diese sind gr&#246;&#223;tenteils deutlich &#228;lter (&#252;50 oder &#252;60) als der Durchschnittsfrosch aber in der Regel sehr fit (fahren t&#228;glich ca. 50 km Rad). Ich (selbst &#252;40) fand deren Anwesenheit nicht st&#246;rend, einige andere teilweise schon.<br />
Waldemar nahm uns also mit auf die Classik Lady, wir schipperten 3 Std. &#252;ber verschiedene der 1000 Seen, um schlie&#223;lich die R&#228;der der DNV-G&#228;ste zu &#252;bernehmen und nach Piaski zur&#252;ckzuradeln durch Wald, vertr&#228;umte D&#246;rfer&#8230;. war sch&#246;n.<br />
Abend gabâ€™s den 1. Polnisch-Kurs mit Angelika, die polnische Wurzeln hat und zum Gl&#252;ck die Sprache beherrscht. Anfangs schien alles unaussprechbar â€“ am Ende des Urlaubs gingen aber die wichtigsten Worte, auch dank Stefan, ein Frosch, der schon seit einem Jahr an der VHS gelernt hatte und nicht m&#252;de wurde uns an seinen Kenntnissen teilhaben zu lassen â€“ Danke Stefan!</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1173" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1006.jpg" /></div>
<p>Auch am 3. Tag (Montag) gabâ€™s ein Notprogramm. Die normalerweise mittwochs stattfindende Masuren-Rundfahrt (Wolfsschanze, Wiechert-Museum, Pilgerst&#228;tte Heilige Linde, Burg R&#246;ssl) wurde vorverlegt und als Entsch&#228;digung kostenfrei (normalerweise 28 â‚¬) angeboten. Da waren wir nat&#252;rlich dabei. Bei strahlendem Sonnenschein, mit einer sehr netten einheimischen Reiseleiterin  Alexandra, von der wir den 2. Polnisch-Kurs im Bus erhielten â€“ gingâ€™s um 9.00 Uhr los und, weil wir uns beim Mittagessen im sonnigen Burghof verquatschten waren wir erst um 17.00 Uhr wieder zur&#252;ck â€“ es lohnt sich, man sieht einiges und erf&#228;hrt â€šne Menge &#252;ber Geschichte, Land und Leute! Einige Mutige gingen nach der Fahrt mit viel Geschrei das erste mal schwimmen. Abends k&#252;ndigte Angelika Jan an, der am Mittwoch aus Korfu nach Piaski k&#228;me. Wir mutma&#223;ten schon wie lange er es aushalten w&#252;rde.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1175" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1031.jpg" /></div>
<div style="text-align: center"><img id="image1174" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1025.jpg" /></div>
<p>Am 4. Tag (Dienstag) wanderten einige mit Angelika nach Ruciane und fuhren von dort mit dem Schiff (wei&#223;e Flotte) nach Mikolejki, Rainer und ich fuhren gleich mit dem Auto hin â€“ denn es regnete mal wieder. Wir fanden ein warmes Cafe mit echtem italienischem Capuccino. Von dem so hoch gelobten Ort waren wir etwas entt&#228;uscht, alles wirkt so neu und ist wie auch in Ruciane sehr touristisch, ein Restaurant neben dem anderen. Einen alten Stadtkern haben wir nicht gefunden. Abends stellte Angelika einen neuen Reiseleiter vor â€“ nicht Jan sondern Andrej ein echter Pole, der sich auch als sehr nett und witzig entpuppte.</p>
<p>Am 5. Tag (Mittwoch) wanderten einige mit Andrej nach Popielno zu den Tarpans, den Wildpferden, und kamen mit den Fahrr&#228;dern zur&#252;ck. Rainer und ich fuhren im Fahrrad-Transporter mit, der die Schlagl&#246;cher ignorierend zum Ziel heizte â€“ kein Wunder, dass wir kein Wildpferd sahen â€“ nur die im Stall der Zuchtstation.<br />
In einem kleinen Museum erfuhren wir viel &#252;ber heimische Tierarten und anschlie&#223;end besichtigten wir noch Biber, Hirsch und eine Monsterkreuzung zwischen Bison und Wisent â€“ das letzte seiner Art, ohh. Mit den R&#228;dern gings dann zur&#252;ck und auf dem Weg lernten wir unser Lieblings-Lokal in Wesjuni kennen (Hmm lecker Apfelkuchen). Der Grillabend war das abendliche Highlight der Woche. Endlich drau&#223;en sitzen, dazu Akkordeon-Musik, singen, lachen bei Sonnenuntergang, Bier und Wodka bzw. dem von einigen entdeckten einzigem Longdrink: Scarlotka (Apfelsaft mit Wodka). Und pl&#246;tzlich waren dann 4 Teamer da. Gleichzeitig mit Jan war noch Aneta dazugekommen, die sofort alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit ihrem polnischen Akzent, lauter Stimme und ihren ganz eigenen Spr&#252;chen: â€žMeine Gro&#223;mutter hat immer gesagt: â€žVorbeugen ist besser als Heilenâ€œ wirkte sie wie eine Mischung aus Pipi Langstrumpf und Liselotte Pulver (Piroschka), echt nett!</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1176" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1041.jpg" /></div>
<p>Am 6. Tag (Donnerstag) gings auf Paddeltour auf der Krutina (von Ukta nach Iznota) mit Angelika und Aneta. Eigentlich als Triatlon ausgelegt (Wandern, paddeln, Rad fahren) beschr&#228;nkten Rainer und ich uns auf das Paddeln, was auch kr&#228;ftem&#228;&#223;ig ausreichend war. Mittags bestiegen wir die Boote (Kajaks oder Kanus) noch bei strahlendem Sonnenschein aber nach ca. 1 Stunde regnete es mal wieder. Dank Aneta und ihrer Gro&#223;mutter  hatten die meisten Regensachen dabei, nass wurden wir trotzdem alle, so dass das zur&#252;ckradeln entfiel und die Paddelstrecke auch abgek&#252;rzt wurde â€“ schade. Spa&#223; hat es aber trotzdem gemacht. Lustig warâ€™s als Aneta und Angelika einmal zielstrebig ins Schilf fuhren. Auch Rainer und ich, die wir mit Kanu und Stechpaddel unterwegs waren, fuhren einige Km Umweg (zickzack). Gekentert ist aber keiner.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1178" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1053.jpg" /></div>
<p>Am 7.Tag (Freitag) wurde eine Radtour mit Aneta und Andrej nach Johannesburg (Pisz) angeboten, wo ein Markt stattfand. Rainer und ich entschieden uns mal wieder f&#252;rs Auto, da es auch wieder sehr nach Regen aussah und uns 40 km deshalb zu weit schienen. Wir trafen die anderen dort im Restaurant. Das Essen und die Milchshakes waren super, der Markt weniger lohnenswert. Tja und dann stand abends der Abschied von 5 uns sehr ans Herz gewachsenen Fr&#246;schen an. Ein feuchtfr&#246;hlicher Abend, der mit der Verabschiedung zweier Fr&#246;sche, die noch in der Nacht abgeholt wurden (Flug nach Dortmund) endete.</p>
<p>Die zweite Woche war dann pl&#246;tzlich Sommer! Nur noch drau&#223;en sitzen, viel im See schwimmen, alles eher piano â€“wegen der Hitze (25-35 Grad teilweise). Samstag kamen die neuen Fr&#246;sche und wie ich es schon h&#228;ufiger erlebt habe, wurde dieser Kontakt nicht mehr so eng.<br />
Es wurden &#228;hnliche Touren und Ausfl&#252;ge angeboten wie in der 1. Woche, teilweise kamen auch neue Ziele hinzu. Wir Altfr&#246;sche machten in der 2. Woche mehr alleine, was mit einer guten Karte (gibtâ€™s im Ort, wobei keine 100%ig stimmte) und Tipps von Angelika und Co gut geht.<br />
Empfehlen kann ich die Paddelstrecke von Krutin nach Ukta, die Natur ist hier urw&#252;chsiger, das Wasser klarer, es gibt Anlege- und Einkehrm&#246;glichkeiten, daf&#252;r ist auch etwas mehr los.  Ist sehr preiswert, wenn man es selbst organisiert (z.B. mit dem Rad nach Ukta und da mit AS-Tour verhandeln wegen des Transfers vorher oder nachher abholen). Eine Stocherfahrt auf der Krutina hat auch ihren Reiz, v.a. um Fotos zu machen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Masurische Seenplatte" id="image1182" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1086.jpg" /></div>
<p>Auch sehr gut gefallen hat mir eine Radtour nach Wojnowo zu Kirche und Kloster der Altgl&#228;ubigen. Den Schl&#252;ssel zur Kirche muss man in der N&#228;he abholen. Ich bin jetzt nicht so der Kirchenfan aber dieses Holzkirchlein ist mal ganz anders. Auf unserer Tour kamen wir auch durch den wunderbar idyllischen Ort Osiniak Piotrowo. Dank unseres Polnisch-Kurses konnten wir sogar mal nach dem Weg fragen: prosche (bitte)&#8230;. Wojnowo? Von der Antwort verstanden wir dann immerhin rechts, links und geradeaus â€“ ist doch was!</p>
<p>Es gab auch noch einen 3. Polnisch-Kurs mit Aneta.<br />
Jeden Donnerstagabend wird eine Busfahrt nach Mikolejki angeboten, wo dann immer eine andere Band umsonst und drau&#223;en spielt. Wir waren nicht mit, soll aber sch&#246;n gewesen sein.<br />
Am letzten Abend gabâ€™s das 1. Mal Party(musik) â€“aber keiner ging hin, weil Janâ€™s Lagerfeuer die gr&#246;&#223;ere Attraktion war. Da wir am n&#228;chsten Morgen fr&#252;h loswollten gabâ€™s ein Lunchpaket. Wir starteten um 6.00 und schafften die R&#252;ckfahrt mit einer &#220;bernachtung in 2 Tagen, diesmal fast ohne Regen.<br />
Fazit: Ein rundum gelungener Urlaub! Au&#223;ergew&#246;hnlich und gut fand ich, dass es auch einheimische Teamer gab. Eigene R&#228;der h&#228;tten wir nicht gebraucht, da man auch 7-Gang Trecking-R&#228;der von DNV haben kann, wenn man keine Mountainbikes (die aber gut waren) mag. Wer ein bisschen Ruhe sucht und nicht extreme sportliche Herausforderungen und wilde Partys, wer Lust hat den Osten Europas n&#228;her kennenzulernen sowie ein St&#252;ck alter deutsch-polnischer Geschichte und, wer auch mit etwas abwechslungsreicherem Wetter leben kann, wird sich in Piaski wohlf&#252;hlen. Ich fandâ€™s gerade sch&#246;n, dass noch nicht alles so perfekt war, improvisiert wurde und flexible L&#246;sungen immer m&#246;glich waren. Hierf&#252;r ein Dank an alle Teamer, insbesondere aber an Angelika, die die Anfangsschwierigkeiten mit Ruhe und Humor gemeistert hat.</p>
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		<title>Kanuwoche Glasgoken und Campwoche St&#246;mne</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Oct 2006 09:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Frosch Reiseziel Naturreservat Glaskogen, V&#228;rmland Am 25.08.06 ging die Reise ab M&#252;nster mit dem Reisebus los. Nach 19 Stunden Bu&#223;fahrt, einigen Videos, Staus und schlafen, so weit es ging, kamen wir am Samstag in St&#246;mne, einer alten Grundschule umgebaut zur Unterkunft anâ€¦.Mittlerweilen hatten wir im Bus festgestellt, wer was macht und somit wusste man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" title="&#246;ffnet www.sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/eltern-kind-reisen/familien-kanutour-schweden.asp">Zum Frosch Reiseziel Naturreservat Glaskogen, V&#228;rmland</a></p>
<p>Am 25.08.06 ging die Reise ab M&#252;nster mit dem Reisebus los. Nach 19 Stunden Bu&#223;fahrt, einigen Videos, Staus und schlafen, so weit es ging, kamen wir am Samstag in St&#246;mne, einer alten Grundschule umgebaut zur Unterkunft anâ€¦.Mittlerweilen hatten wir im Bus festgestellt, wer was macht und somit wusste man das man den einen oder anderen wieder sehen w&#252;rde in den 14 Tagen.</p>
<p>Es war ca. 8 Uhr morgens, ein Teil fuhr weiter nach Idre, und der Rest holte seine Rucks&#228;cke aus dem Bus um zum Haus zu gehenâ€¦ dort erwarteten uns schon die anderen, die abends wieder abfuhren oder dort blieben um uns , die â€žNeuenâ€œ zu mustern.<br />
Ohne zu wissen was uns erwartet, setzen wir uns bei Sonnenaufgang vor die Schule. Uns wurde gezeigt wo wir was zum Fr&#252;hst&#252;ck bekamen. Alle Mann ran ans Buffet und erstmal sch&#246;n gefr&#252;hst&#252;cktâ€¦. Ges&#228;ttigt und ohne zu wissen was passiert, genossen wir die Sonnenstrahlenâ€¦einige Zeit verging â€¦ das Ger&#252;cht ging um das wir vor 16 Uhr nichts machen w&#252;rdenâ€¦ voller Erwartung sa&#223;en wir nun dort.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Schweden" id="image473" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/Bild1.jpg" /></div>
<p>Unser Guide Andreas war noch auf dem Weg von Norwegen nach St&#246;mne, somit &#252;bernahm Christoph erstmal unsere Kanu Gruppe. Wir gingen zu 6 mit Rucksack um das Haus herum und bekamen jeder von uns eine 60 Liter Tonne, in der wir alle Pers&#246;nlichen Sachen verstauen sollten, die mit auf die Reise gehen. 60 Liter, wie soll man da alles reinstecken? oh Grausâ€¦. Nach mehrmaligen ein und auspacken waren endlich nach einiger Zeit die Tonnen gepackt. Nun wurde eine gro&#223;e Plane auf den Boden gelegt, auf der s&#228;mtliche Lebensmittel gepackt wurde und wir bekamen die Anweisung:â€œ Packt alles ein, was Ihr meint, f&#252;r die Woche Wildnis zu brauchen!â€œ Was braucht man so? 3 Spirituskocher, Geschirr, dann f&#252;r 6 Tage was warmes zu Essenâ€¦ Kl&#246;&#223;e, Gr&#252;nkernpl&#228;tzchen und diverse andere Trockenprodukte, die sich ohne gro&#223;en Aufwand schnell verarbeiten lassen. Brot, Nutella, Margarine usw. ab in die Fresstonnen. 4 Tonnen f&#252;r 6 Tage sollten reichen. Dann noch S&#228;ge Beil und Gitter f&#252;r ein gutes Lagerfeuerâ€¦ Es war mittlerweile 14 Uhr und unser Guide Andreas trudelte einâ€¦ Kurze &#220;bergabe von den GuideÂ´s und es ging anÂ´s Boote packen. Anschlie&#223;end packten wir â€žR&#228;derâ€œ unter die Boote um sie auch &#252;ber Land zu â€žfahrenâ€œ.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Schweden" id="image474" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/Bild-2.jpg" /></div>
<p>Es war so weit, die Reise konnte losgehenâ€¦ gesagt getan fuhren wir mit den Booten nicht unweit von der Schule an einen Steg und setzen die Boote ein. Ach ja, vergas! Da wir mit Guide 7 Personen waren, fuhr Andreas mit einem Kajak alleine. Ab die Post und los. In jedem Boot sa&#223;en je eine Frau und ein Mann. Auf dem V&#228;rmeln See ging es erst einmal ein St&#252;ckweit nach unten. Damit wir nicht gleich am ersten Tag &#252;berfordert wurden, ruderten wir nur 1,5 Stunden den See runter und machten uns auf die suche nach einem passenden Platz. Gesagt getan, packten wir alles an Land und ab die Zelte aufbauen, Feuer machen und versuchen aus dem was wir mitbekommen haben was Vern&#252;nftiges zu Essen zu machen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Schweden" id="image475" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/Bild-3.jpg" /></div>
<p>Nach dem Essen waren wir von der Reise noch geschafft und setzen uns nach dem wir alles im See mit Sand gesp&#252;lt hatten,  auf die Steine am See um die Sonne zu genie&#223;en. Am ersten Abend wurden wir alle nicht â€žaltâ€œ und verschwanden schon fr&#252;h im Zelt. Am n&#228;chsten Morgen, gingen bei den einen oder anderen schon fr&#252;h die Reisverschl&#252;sse der Zelte auf um den Sonnenaufgang zu beobachtenâ€¦ Ich kann nur an dieser Stelle sagen:â€œ Er war wunder sch&#246;n!!!â€œ  Der erste der aufstand, sorgte daf&#252;r das hei&#223;es Wasser f&#252;r Kaffee bereitstand f&#252;r die anderen. â€žAn dieser Stelle musste ich feststellen, dass es nicht jedermanns Sache war, Kaffee aus Seewasser zu trinken &#8211;  Gewohnheit ist alles!!!<br />
Nun ja, so gingen unser Tage rumâ€¦. Morgens Sachen packen, Zelte Tonnen f&#252;llen und ab aufs Boot und ab zum n&#228;chsten sch&#246;nen Platz paddeln. Immer mal wieder paddelten wir alle Boote zusammen und machten â€žSeemeetingsâ€œ bei denen geraucht, M&#252;sliriegel gegessen und einfach nur die ruhe auf dem See genossen wurde. (man war das sch&#246;n)</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Schweden" id="image476" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/Bild-4.jpg" /></div>
<p>Am 2ten Tag hatten wir etwas festen Regen, so dass wir eine Plane an 4 B&#228;umen befestigten um uns dort trocken zu halten.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Schweden" id="image477" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/Bild-5.jpg" /></div>
<p>In den 5 Tagen hatten wir 2 Bootsg&#228;nge &#252;ber Land. Danke Andreas haben wir uns mit den Booten verlaufen und mussten einen Umweg von einer Stunde &#252;ber uns &#252;bergehen lassen. Die Strafe f&#252;r Ihn war kochen und abwaschen. Die Landg&#228;nge waren einmal ca. 30 Minuten aus den 1,5 wurden und einem 2,5 Stunden Landgang.</p>
<p><img align="right" alt="Schweden" id="image478" title="Schweden" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/Bild-6.jpg" />Bis Donnerstag ruderten wir alleine und sollten an diesem Tag auf die â€žWaldl&#228;uferwocheâ€œ, die ab Dienstag auch inÂ´s Kanus umstiegen, zusammentreffen. Gar nicht mal so einfach sich an einem See in Schweden zu verabreden, wenn man nicht wei&#223; wann. Nach ca 2 Stunden vergeblichem Suchen, beschlossen wir uns ein Lageplatz f&#252;r die Nacht ohne die anderen zu suchen. Kurz noch mal &#252;bergesetzt, nur 100 m, dort fanden wir einen super Platz.  Wie jedes Mal, erstmal essen kochen. Da dies unserer letzen Nacht sein sollte, wir aber wussten das nach uns keine â€žneueâ€œ Kanu- Gruppe mehr kommt, beschlossen wir noch eine weiter Tag und Nacht drau&#223;en zu schlafen.</p>
<p>Am n&#228;chsten morgen legen wir dann los um uns einen neuen Platz zu suchen. Auf einmal sahen wir Kanus an Land liegenâ€¦ es waren welche von â€žunsâ€œâ€¦ schnell ruderten wir hin und Tatsache, es war die Waldl&#228;ufer Gruppe. Kurz raus aus den Booten und nen schnack gehalten. Auch sie blieben noch eine Nacht weiter drau&#223;en. Nun ja, da die Gruppe zu gro&#223; werden w&#252;rde, entschlossen wir allein weiter zu reisen. Suchten uns f&#252;r die letzte Nacht ein sch&#246;nes Pl&#228;tzchen. Am Samstag sind wir dann schon fr&#252;h aufgebrochen, da wir mittags am Camp sein sollten. Am Camp angekommen, waren die anderen schon da, und machten alles was sie gebraucht hatten sauber.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Schweden" id="image479" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/Bild-7.jpg" /></div>
<p>Geschirr gr&#252;ndlich reinigen, Zelte zum trockenen aufstellen und Kanus reinigen. All das stand uns noch bevor. Nun ja auch das schafften wir gemeinsam. Nach einem arbeitsreichen Vormittag, der sich bis in den Nachmittag verlagerte, bekamen wir dann die Zimmer zugeteilt. Sie hie&#223;en wie Schulf&#228;cherâ€¦ nat&#252;rlich auf Schwedisch. Da wir ja die letzte Gruppe waren, waren die Zimmer nie voll belegt und man konnte sich so richtig â€œbreitâ€œ machen. Am Sonntag dann machten wir ab 9.30 Fr&#252;hst&#252;ck, bei den wir uns Lunch &#8211; Pakete f&#252;r Mittags machen solltenâ€¦das zog sich so &#252;ber die ganze Woche, denn es gab abends die warme Mahlzeit. Nun ja, gegen 11 machten wir uns mit nem Guide auf den Weg St&#246;mne zu erkunden. Nach einer Stunde verlie&#223; uns der Guide, er mu&#223;te ins Camp und lie&#223; uns alleine als Gruppe zur&#252;ck. Also erkundeten wir alleine weiter die Gegend. Als wir an einem See vorbei kamen, &#252;berkam einige die Lust schwimmen zugehen, und wir machten dort rast. Dann wieder ab, gen Camp, noch etwas das Haus erkundet, mit dem einen oder anderen gekl&#246;nt, Sauna, gespielt und dann gab es auch schon was zu essen. Anschie&#223;end machten wir noch ein Lagerfeuer im Hof und schlossen den Tag so ab. An den Anderen Tagen gab es Angebote wie 20 km Rad fahren zu einem umliegenden Wald, in dem wir ca 10 km gewandert sind, und die 20 km zur&#252;ck. Immer sch&#246;n mit den Mountenbike s die schon f&#252;r uns bereit standen. An anderen Tagen gab es Touren mit dem Rad zu einem Fluss, an dem Kanus f&#252;r uns standen, mit denen wir den Fluss runter paddelten und an einer verabredeten stelle mit dem Bulli wieder abgeholt wurden. An andren Tagen konnte, wer wollte 40 km mit dem Rad nach Arvika fahren, dort einkaufen und mit Rad zur&#252;ck oder das Rad auf den Anh&#228;nger und mit dem Bulli zur&#252;ck.</p>
<p>Das sch&#246;ne an dem Urlaub war, man konnte alles machen, musste aber nicht. So verging dann auch die zweite Woche in St&#246;mne, immer mit gutem Wetter. Samstagmittag sollte unser Urlaub zu Ende sein, doch erst am Abend kam der Bus um uns wieder nach Hause zu bringen. Nun ja auch die Zeit verbrachten wir mit lesen, spielen, lachen und noch mal schnell in Wald Beeren sammeln. AbendÂ´s dann kam der Bus und nahm uns mit. Nach ca 17 Stunden kamen wir dann am fr&#252;hen Nachmittag in M&#252;nster wieder an.<br />
An dieser Stelle noch mal viel liebe Gr&#252;&#223;e an alle die an dem gelungen Urlaub mitgewirkt haben.</p>
<p>Anke Held</p>
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