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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Kiten</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 10:34:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Hei&#223;er Oktober in Conil</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 09:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conil/Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Kiten]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Erholung nach durchgearbeitetem Sommer und weil der ebengleiche deutsche seinem Namen zumeist nicht gerecht wurde, wollte ich Anfang Oktober noch einmal in die Sonne. Die Kriterien waren: M&#246;glichst hohe Temperatur, Sonnengarantie, &#252;berschaubare Gruppengr&#246;&#223;e und Meer bzw. Strand. Unter den Froschzielen kamen damit mehrere in Frage. Letztendlich fiel die Wahl dann auf Conil, weil dort auch Wellenreitenkurse angeboten werden. Das wollte ich schon l&#228;nger ausprobieren. Im Rheinland ist das schwierig.
<p><img class="centered" title="Teamer und Ich" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Teamer-und-Ich.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Carsten Horn </strong>(carsten.horn at googlemail.com)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-andalusien.asp">Sporthotel Diufain in Conil, Andalusien</a></strong></p>
<p>Zur Erholung nach durchgearbeitetem Sommer und weil der ebengleiche deutsche seinem Namen zumeist nicht gerecht wurde, wollte ich Anfang Oktober noch einmal in die Sonne. Die Kriterien waren: M&#246;glichst hohe Temperatur, Sonnengarantie, &#252;berschaubare Gruppengr&#246;&#223;e und Meer bzw. Strand. Unter den Froschzielen kamen damit mehrere in Frage. Letztendlich fiel die Wahl dann auf Conil, weil dort auch Wellenreitenkurse angeboten werden. Das wollte ich schon l&#228;nger ausprobieren. Im Rheinland ist das schwierig.</p>
<p>Los ging es an einem Freitag. Nach einer hastigen Packaktion am Vorabend kam mein Taxi um 4 Uhr (morgens!). Kaum durch den Sicherheitscheck sah ich schon diverse Gruppen mit Mottoshirts am Leib und Bierdosen in der Hand. Das war meine Gesellschaft auf dem ersten Teilflug nach Mallorca. Diese lustigen Gesellen wurde ich auf dem Weiterflug nach Jerez los. Dort angekommen, kam mein Gep&#228;ckst&#252;ck als erstes. Entsprechend fr&#252;h verlie&#223; ich die Ankunftshalle und schaute mich zuerst vergeblich nach einem Menschen mit Frosch-Schild in der Hand um. Nach wenigen Minuten tauchte jedoch ein Taxifahrer auf und kurz danach auch sechs andere Fr&#246;sche mit denen ich gemeinsam zum Taxi gef&#252;hrt wurde. Die Fahrt nach Conil dauerte etwa eine Stunde und erste Blicke auf das andalusische Hinterland waren m&#246;glich. Im Hotel angekommen wurden wir freundlich von Teamerin Melanie (im weiteren Verlauf: Melli) empfangen, die uns erst beim Empfang der Zimmerschl&#252;ssel unterst&#252;tzte und dann durchs und ums Hotel f&#252;hrte, so dass wir alle neuralgischen Punkte bereits kannten. Ich hatte Gl&#252;ck und war allein auf meinem halben Doppelzimmer, so dass ich mich ausbreiten konnte. An diesem ersten Tag stellte einer der vorherrschenden Winde genannt Levante sich gleich gewaltig vor. Dadurch war es im Schatten unangenehm k&#252;hl und f&#252;r ein Nickerchen traute ich mich noch nicht in die Sonne. Das Hotel ist &#252;berschaubar und f&#252;gt sich gut in die Landschaft ein. Der Garten ist mit Gras bewachsen, dass sich auf den ersten Schritt irritierend federnd anf&#252;hlt. Das Lauf und Liegegef&#252;hl ist aber sehr angenehm. Der Pool war &#252;berraschen gro&#223; und die ganze Anlage machte einen unaufdringlichen Eindruck.  Am Abend um 18 Uhr wurde uns das prall gef&#252;llte Programm vorgestellt, Biketouren, Wanderungen, Stadtausfl&#252;ge, Joggen, Strechtching, uvm. Das Programm wurde ausgedruckt als Handzettel ausgeh&#228;ndigt und hing zus&#228;tzlich an der Infotafel. Dazu gab es noch eine Restaurantliste f&#252;r die freien Abende, eine Liste mit Gesch&#228;ften, Apotheken usw., eine kurze Historie von Conil und &#8212; sehr n&#252;tzlich &#8212; eine Vokabelliste. In Conil spricht n&#228;mlich kaum jemand Englisch geschweige denn Deutsch. Sobald man sich abenur ein wenig M&#252;he gibt, sind die Menschen sehr freundlich und die Verst&#228;ndigung klappt immer irgendwie. Direkt im Anschlu&#223; gab es die obligatorische Bikeeinweisung. Ein tolle Idee, dies schon am Abend zu machen. So konnten wir die R&#228;der noch an diesem Abend bzw. fr&#252;h am n&#228;chsten Morgen zum Einkaufen und ersten Erkunden der Gegend nutzen. Bike-Teamer Tim  vermittelte mir noch ein Festbike, obwohl ich das im Internet nicht mehr hatte buchen k&#246;nnen. Gegessen wurde im Hotel. Das Essen war ok aber nicht &#252;berragend. Die Getr&#228;nke wurden direkt im Anschluss abgerechnet. Zum Hotel geh&#246;rt eine kleine Poolbar, die am Welcome- und Farewell-Abend jeweils exklusiv durch die Teamer ge&#246;ffnet wurde. Aufgrund der kleinen Gruppengr&#246;&#223;en, bei mir 15 Personen in der ersten Woche und 20 Personen in der zweiten Woche, muss man ein bisschen Gl&#252;ck haben, damit auch Stimmung aufkommt. Ich hatte Gl&#252;ck!. Schon am ersten Abend gelang das prima. Trotz des langen Tags der neuen Fr&#246;sche wurde es ein prima Abend. Der Levante machte sich allerdings nachts durch lautes Pfeifen bemerkbar.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4710" title="Hotel-Diufain-Pool" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Hotel-Diufain-Pool.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Trotz wenig Schlaf wurde ich am n&#228;chsten Morgen durch die strahlende Sonne recht schnell munter. Zur Einstimmung gab es eine Wanderung die Steilk&#252;ste entlang, bei der uns Wander-Teamerin Melli die Pflanzen am Weg benannte und deren Besonderheiten zeigte, z.B. “spuckende Gurken”. Am Meer hat Conil wirklich viel zu bieten. Ein laaaanger Sandstrand, an dem man &#252;ber 13 km entlanglaufen kann. Dann ist man allerdings streng genommen nicht mehr in Conil. Direkt vor Conil aber geht dieser Sandstrand dann in eine wundersch&#246;n gelb, rot und braun gef&#228;rbte Steilk&#252;ste &#252;ber.  Am Fu&#223;e diese Steilk&#252;ste kamen wir wanderten wir zur&#252;ck. Nach einer kurzen Pause am Pool ging es weiter mit der Aktivit&#228;tsspirale, denn es folgte die Bike-Schnuppertour auf der Tim uns gleich &#252;ber Schotterwege f&#252;hrte und anschlie&#223;end noch eine Rad-Stadt-F&#252;hrung machte. Wieder im Hotel hie&#223; es umziehen und ab in die Stadt zum gemeinsamen Abendessen. Auf dem Programm stand eine Tapasbar. Es wurden alle satt, aber die Speisen begeisterten weder die alten noch die neuen Fr&#246;sche. In der zweiten Woche war diese Bar vom Programm gestrichen. Die “Alten” stellten uns au&#223;erdem in Aussicht, dass der zweite gemeinsame Restaurantbesuch ein deutlich besseres Niveau haben werde. Wir zogen noch durch diverse Bars aber bei mir kam dann die M&#252;digkeit voll durch.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4714" title="Conil-Kueste" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Conil-Kueste1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am Sonntag erklommen wir den sog. Mt. Conil als Einsteigertour. Vor diesem “Berg” muss wirklich niemand Angst haben. Zur&#252;ck ging es &#252;ber die Steilk&#252;ste. Der Jahreszeit und den Abendveranstaltungen angemessen startete die Tour um 11 Uhr. Sehr weitsichtig geplant!  Den Zwischenstopp an einer malerischen Strandbar dehnten wir etwas aus und schafften es daher nicht mehr ganz p&#252;nktlich zum Strechting zur&#252;ck. Teamerin Melli wartete aber auf uns, so dass auch die Biker noch das voll Strechtprogramm mitbekamen. Am Nachmittag kollidierte Melli beim Bodysurfen mit einem Felsen und schnitt sich dabei tief ins das Knie und riss sich einen Zeh auf. Trotz Krankenhausaufenthalt mit Naht und und dickem Verband um den nahezu in Fetzen h&#228;ngenden Zeh vernachl&#228;ssigte Sie auch in den folgenden Tagen Ihre Aufgaben kaum. Am Abend gingen wir als geschlossene Gruppe inkl. des Teamer Tim in ein marrokanisches Restaurant in dem es neben marrokanischen Gerichten auch Tapas und sehr leckeren Weisswein gab. Schlussendlich fand dann noch jeder etwas auf der Karte. Ich habe selten so lecker gegessen. Am Ende des Mahls war einfach kein Nachtisch mehr drin, d.h. es war keine Nische mehr frei im Magen. Es wurde viel gelacht. Ein toller Abend. Zur&#252;ck im Hotel gab es dann knapp vor 24 Uhr noch ein Getr&#228;nk von der Hotelbar als Absacker. Dies sollte zur Tradition werden.</p>
<p>Am Montag schwang ich mich wieder aus Rad. Auf dem Programm stand eine ***-Tour (gesprochen “Drei Sterne”). Wir fuhren auf Feldwegen und Pisten, also spanischen Stra&#223;en der Kategorie 3, durchs Hinterland und bewunderten wundersch&#246;ne Landschaft und Stierfarmen. Diese Tour war noch f&#252;r jeden zu schaffen und die Gruppe wartete jeweils geduldig auf Nachz&#252;gler. Nach einem Ziel-Bier im Hotel besuchte ich das Meer. Noch immer herrschte heftiger Wind und heftige Wellen brandeten an den Strand. Schwimmen war fast unm&#246;glich und als ich aus dem Wasser kam hatte sich an meiner Strandtasche bereits eine kleine Sandd&#252;ne gebildet. Um 18 Uhr stand dann Joggen am Strand auf dem offiziellen Programm. Ein tolles Gef&#252;hl. Der Strand ist an der Wasserlinie hart genug um dort auch mir Schuhen normal zu laufen. Am zweiten freien Abend war schloss ich mich einer kleinen Gruppe inkl. Teamer an. Es ging zu einem Italiener, der extra f&#252;r uns noch einmal seinen Innenhof mit Tischen best&#252;ckte. Es war wieder lecker und wir tranken den gleichen Wein weiter mit dem wir schon am Abend vorher eine lustige Zeit verbracht hatten. N&#228;chstes Ziel war die Atalaya Bar, die in einem Park in Conil liegt und von deren Terasse man einen ungetr&#252;bten Blick aufs Meer hat. Nachdem eine weitere Flasche Wein geleert war, zog es mich zur&#252;ck ins Hotel. Dort waren sa&#223;en auf dem Patio noch einige Mitreisende von denen ich mich zu einem letzten Getr&#228;nk &#252;berreden lie&#223;. Der Levante lie&#223; langsam nach und so schlief ich auch schon besser.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4711" title="SpanischesHinterland" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/SpanischesHinterland.jpg" alt="" width="480" height="270" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-4713 alignright" title="Cap-Trafalgar" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Cap-Trafalgar.jpg" alt="" width="250" height="333" />Am n&#228;chsten Morgen stand die K&#246;nigsetappe der ersten Woche an. Es ging durch den Nationalpark nach Vejer. Diesmal waren schon einige ordentliche Steigungen dabei. Das Gel&#228;nde war f&#252;r nicht g&#228;nzlich unge&#252;bte Fahrradfahrer meiner Einsch&#228;tzung nach immer noch gut zu bew&#228;ltigen. Teamer Tim war am Vorabend bis zuletzt tapfer bei der Gruppe in der Atalya Bar geblieben und versp&#228;tete sich um 10 Minuten zum Tourstart. So war es schon wieder ein wenig w&#228;rmer. Auf die Fahrt durch den Nationalpark folgte ein konkurenzlos guter Hamburger (mit Spiegelei) in Vejer und dann eine reine Spassabfahrt den Berg hinab. Das Abendessen nahmen wir im Casa Manolo ein. Es gab neben anderen leckeren Dingen Shrimps in Knoblauch&#246;l. Die &#214;lreste l&#246;ffelte ich aus der Schale! Im Anschluss ging standen Cocktails in der Jacaranda Bar auf dem Programm. Der Barkeeper und Eigent&#252;mer macht au&#223;ergew&#246;hnlich gute und gehaltvolle Mojitos. Das habe ich an diesem Abend ausgiebig getestet und das nicht zum letzten Mal.  Am n&#228;chsten Morgen ging es mit dem Rad nach Cap Trafalgar. Die Tour war f&#252;r jedermann geeignet und enthielt kaum Steigungen und nur wenig Schotter. Ich oute mich an dieser Stelle als historisch ungebildet. Bis wir am Cap standen ging ich von einer zuf&#228;lligen Namensgleichheit zwischen dem Cap und dem Platz in London aus. Dort lernte ich dann aber von Gedenktafeln und aus der Erz&#228;hlung von Tim, dass sich die legend&#228;re Schlacht bei der Nelson gewann aber t&#246;dlich verwundet wurde vor der K&#252;ste von Andalusien abgespielt hatte. Auf dem R&#252;ckweg besuchten wir &#8212; keine gro&#223;e &#220;berraschung &#8212; noch eine sch&#246;ne Tapas Bar mit Blick aufs Meer. Am Abend wurde gem&#252;tlich auf dem Fitnessplatz hinter dem Hotel gepicknickt. Es gab leckeren K&#228;se, Schinken, Tomaten, Brot, Oliven und Schokolade. Ein einfaches aber tolles Mahl. Im Oktober k&#252;hlt es nach Verschwinden der Sonne erschreckend schnell ab, so dass wir gegen 22 Uhr auf die Veranda des Hotels umzogen und den Abend dort gem&#252;tlich ausklingen lie&#223;en.</p>
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<p>Die erste und f&#252;r einige der Mitreisenden auch einzige Woche neigte sich bereits dem Ende zu. An diesem Morgen schwang ich mich f&#252;r eine kurze Tour allein aufs Rad und schaute mir den Strand im nahe gelegenen El Palmar genauer an. Dort fand ich dann auch einen Tobacco-Laden, in dem ich &#8212; normalerweise Nichtraucher &#8212; Zigarillos f&#252;r die abendliche Abschiedsparty mit dem festen Vorsatz, auf keinen Fall mehr als f&#252;nf davon am Abend zu rauchen, kaufte. P&#252;nktlich zum vormitt&#228;glichen Wellenreiten war ich wieder zur&#252;ck im Hotel. Der Surf-Lehrer Ramon holte drei von uns am Hotel ab. Leider gab es an diesem Tag nur wenige und sehr niedrige Wellen. Zu zweit nahmen wir dann die Wellen in Angriff. Ich hatte meine erste Stunde und eine Mitreisende hatte Ihren letzten Urlaubstag. Nach aufw&#228;rmen und einigen Trocken&#252;bungen ging es dann ins Wasser. Ich musste feststellen, dass ich bin kein Naturtalent bin und die Wellen doch eine sehr niedrige Frequenz hatten, so dass ich zwischen den geeigneten Wellen ziemliche Wartezeiten hatte. Trotzdem hat es Spa&#223; gemacht. Zur&#252;ck im Hotel ging es an den Pool und danach noch einmal Joggen. Gegessen wurde an diesem Abend zum Abschlu&#223; im Hotel. Anschlie&#223;end startete die Farewellparty an der Poolbar. Diese wird von den Teamern in Kommission f&#252;rs Hotel betrieben und an diesen Abend war die Bar um 4 Uhr leider (oder vielleicht auch zum Gl&#252;ck?) trocken und das obwohl wir eine relativ kleine Gruppe waren. Die Party war so gut, dass wir uns den ganzen n&#228;chsten Tag noch Gedanken um das Verh&#228;ltnis zum Hotelbetreiber machten. Wie sich herausstellte hatte es aber nicht gelitten. Der Wechseltag stand an. Zeit sich schweren Herzens von den Abreisenden zu verabschieden und die neuen G&#228;ste genau unter die Lupe zu nehmen. Nach nur wenig Schlaf ging es zum freit&#228;glichen Klamottenmarkt. Wenn man keine Lebensmittel, z.B. Oliven kaufen m&#246;chte, dann kann man sich diesen Spaziergang meines Erachtens ruhig sparen. Zur&#252;ck im Hotel gab es ein Bocadillo und dann Ruhe am Pool bis Abends die Wochenvorschau mit anschlie&#223;ender Bikeeinweisung folgte. Da Anreisetag war stand wieder Essen im Hotel auf dem Plan. P&#252;nktlich zum Essen erscheinend musste ich feststellen, dass drei der neuen G&#228;ste bereits angefangen hatten zu speisen. Des R&#228;tsels L&#246;sung war ein deutsches L&#228;nderspiel. Nach einem hastigen Mahl verschwand ein Teil der neuen G&#228;ste auch sofort, so dass die Welcome-Party ohne diese startete. Zwischen tauchten diese wieder auf, doch die Party endete mit den zwar partyerprobten aber auch unter starkem Schlafentzug leidenden Alt-Fr&#246;schen.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Wellenreiten" src="../wp-content/uploads/2011/11/Wellenreiten.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>F&#252;r den n&#228;chsten Tag hatte ich mir eine Individualtour vorgenommen. Auf dem Weg solte eine Einkehr bei der Bar m&#246;glich sein, in der es in der ersten Woche den fantastischen Hamburger gegeben hatte. Zwei der neuen Fr&#246;sche hatten sich mir angeschlossen. Die Strecke war anhand der Erkl&#228;rung des Bike-Teamers Tim zusammen mit der zur Verf&#252;gung gestellten Karte prima zu finden. Hervorzuheben ist die fantastische Abfahrt vom Kamm, auf dem Vejer liegt, hinunter an die K&#252;ste. Nach einer Kurve blickt man v&#246;llig unerwartet aufs Meer und den Turm von Cap Trafalgar. Vor Staunen vergisst man fasst zu bremsen. P&#252;nktlich zur Schnuppertour waren wir wieder am Hotel. Statt wieder die erste Tapas Bar aus der letzten Woche aufzusuchen hatten die beiden Teamer umorganisert und es ging diesmal beim ersten Inklusivessen bereits in die Casa Manolo. Durch einen gl&#252;cklichen Zufall sa&#223;en mir zwei Fischver&#228;chter gegen&#252;ber, so dass mein Anteil an den schon erw&#228;hnten Shrimps, dem einzigen gleichen Bestandteil des Menus, gr&#246;&#223;er war. Offensichtlich hatte der Besitzer sich mein Gesicht gemerkt, denn er machte gar nicht mehr den Versuch, das Knoblauch&#246;l vom Tisch zu entfernen nachdem alle Shrimps bereits vertilgt waren. Nach einem Zwischenstopp mit Mojitos gingen wir dann noch in die Gl&#252;hw&#252;rmchen-Bar. Diese wurde von uns so getauft, da man von allen Seiten mit kleinen farbigen Punkten angestrahlt wurde. Irgendwann zeigte sich dann doch der Schlafmangel aus den vorangegangenen Tagen. Vor dem Hotel dauerte der Abend dann doch wieder bis 4 Uhr.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen ging es wieder aufs Rad. Durch einen kleinen Nationalpark in der N&#228;he fuhren wir zu der von der Vorwoche schon bekannten Strandbar. Diesmal sparte ich mir einen Snack, der mir beim vorherigen Mal doch arg auf dem Magen gelegen hatte. Zur&#252;ck ging es wieder &#252;ber die malerische Steilk&#252;ste. Die Tour war wieder prima f&#252;r Anf&#228;nger geeignet. Im Ziel, d.h. am Hotel war diesmal sogar noch Zeit f&#252;r das inzwischen traditionelle Finisher-Bier bevor es zum Streching ging. Um die Muskeln endg&#252;ltig zu lockern und die Siesta zu erleichtern gab es dann noch ein Streching-Finish-Bier. Die Frontterasse des Hotels war einfach zu gem&#252;tlich. Auf dem Weg zum Abendessen versuchten wir noch den Sonnenuntergang am Strand zu sehen, doch wir warenzu sp&#228;t dran bzw. untersch&#228;tzten die Geschwindigkeit mit der die Sonne “im Meer versinkt”. An diesem Abend zeigte sich auch, dass die Saison in Spanien nun endg&#252;ltig dem Ende zuging. Der o.a. Marokkaner hatte n&#228;mlich bereits geschlossen. Wir waren wieder fast als ganze Gruppe unterwegs und fanden als Ausweichm&#246;glichkeit den auch bereits o.a. Italiener, bei dem wir zuvorkommend bedient wurden und gen&#252;sslich speisten. Nachdem ein Teil der Truppe schon drau&#223;en auf der Stra&#223;e stand gab es f&#252;r die Gem&#252;tlicheren unter uns im Inneren noch einen Limoncello. Nach einem Absacker in der Antalya Bar mit Bilck aufs dunkle Meer, kehrten wir zur&#252;ck ins Hotel.</p>
<p>Mein erster und einziger Kulturtag folgte auf dem Fu&#223;e. Mit zwei Mietwagen und mir als Navigator neben Teamerin Melli im ersten Wagen ging es los Richtung El Puerto de Santa Maria. Dort wartete die Osborne Sherry Brennerei auf uns. Vor dem Besuch der Brennerei p&#252;nktlich zur deutschen F&#252;hrung um 12:30 Uhr hatten wir noch fast eineinhalb Stunden Zeit uns die Stadt anzusehen. Diese wirkte an einigen Stellen schon ein wenig verfallen, hatte aber Ihren ganz eigenen Charme. Historisch Interessierten, die Details der Geschichte  der zur Besichtigung empfohlenen Geb&#228;ude erfahren m&#246;chten, empfehle ich vorher ein wenig zu recherchieren. Im Hotel gibt es WLAN kostenfrei und einen Internet PC,der gegen geringes Entgelt zu benutzen ist. Die vor Ort verf&#252;gbaren Infos sind sp&#228;rlich. Die F&#252;hrung bei Osborne wurde durch einen imposanten wenn auch etwas rei&#223;erisch aufgemachten Info- bzw. Werbefilm eingeleitet. Die eigentliche F&#252;hrung war dann spannend und interessant. Bei der folgenden Verkostung wurden nicht nur Gl&#228;ser, sondern sogar Flaschen zum Nachf&#252;llen auf den Tisch gestellt. Teamerin Melli rettet mich hier indem Sie Ihren f&#252;r sich mitgebrachten Snack mit mir teilte. So hatte ich zumindest ein kleine Grundlage. Au&#223;er den beiden Fahrern, Melli der Teamerin und einer G&#228;stin, waren nach der Probe alle ein wenig angeheitert. in Cadiz wurde erst etwas gegessen. Dabei lie&#223;en wir uns Zeit, so dass die Besichtigung von Cadiz ein wenig zu kurz kam. Trotzdem bekam man einen guten Eindruck von der Stadt. Als kr&#246;nenden Abschluss des Tages besuchten wir noch die &#8220;Camera Obscura&#8221;. Ein tolles Erlebnis, dass ich nur weiterempfehlen kann. Ich bin bis heute nicht sicher, ob wir auf dem R&#252;ckweg nicht einen Umweg gefahren sind. Sollte das so sein, war es ein geschickter Umweg, denn wir hatten gesch&#228;tzte 20 Minuten lang einen tollen Blick auf den Stadtstrand mit Kitern und Surfern. Im Hotel hatten wir am Abend Schwierigkeiten noch eine M&#246;glichkeit f&#252;r ein Abendessen zu finden. Die noch offenen Restaurants waren alle voll. Der Kulturtag hatte mich mehr mitgenommen, als die vorhergehenden Aktivttage, so dass ich mich diesmal richtig fr&#252;h verabschiedete.</p>
<p>Dadurch war ich am n&#228;chsten Morgen zur &#8220;K&#246;nigsetappe&#8221; nach Medina Sidonia auch halbwegs ausgeschlafen. Die Tour war im Programm mit der H&#246;chstwertung von ***** bewertet. Mit sieben Jungs zogen wir ein wenig versp&#228;tet los. Das Durchschnittstempo der Tour war h&#246;her als bei den vorhergegangenen und die Pausenfrequenz niedriger. Zum Abschlu&#223; der ersten H&#228;lfte erfolgte dann der malerische aber auch steile Aufstieg nach Medina Sidonia. Dort angekommen genossen wir in aller Ruhe auf dem zentralen Platz Tapas, Softdrinks und Kaffee. W&#228;hrend des R&#252;ckwegs machte sich dann die Sonne bemerkbar. Der Fl&#252;ssigkeitsverbrauch stieg dramatisch an und die Gruppe verteilte sich bis dann am Horizont &#8220;die Wand&#8221; auftauchte, eine gar nicht so lange Steigung der Piste auf der wir fuhren, doch im Windschatten des H&#252;gels bei direkter Sonneneinstrahlung, bei 35 Grad im Schatten und nach ca. 60 km auf und ab hatte es auch dieser H&#252;gel in sich. Es kamen jedoch alle ohne abzusteogen oben an und so ging es dann zur&#252;ck Richtung Hotel und &#8220;Grande Cerveza&#8221;! Da der folgende 12.10. ein spanischer Nationalfeiertag ist und wir wieder Picknicken wollten, ging ich noch einkaufen und vermied dabei ungeschickterweise nicht die Frontterasse des Hotels auf der ich diverse Auftr&#228;ge f&#252;r Besorgungen &#8211;nat&#252;rlich v&#246;llig freiwillig &#8212; entgegennahm. Das Inklusivabendessen gab es wieder im Casa Manolo. Obwohl wir zum dritten Mal dort waren, wurde es nicht langweilig. Au&#223;erdem gelang es mir wieder zusammen mit einer Mitreisenden die Knoblauch-Shrimp-Reste in unsere Richtung zu dirigieren. Fast automatisch f&#252;hrte uns der Weg von dort in die Jacalanda Bar zu diversen grandiosen Mojitos und Legendarios. Zur&#252;ck im Hotel sa&#223;en wir dann in recht grosser Gruppe noch l&#228;nger vorm Hotel, auch das hatte inzwischen Tradition, und quatschten mal wieder bis in den fr&#252;hen Morgen.</p>
<p>Am sp&#228;ten Vormittag ging es f&#252;r mich noch einmal zum Wellenreiten. Diesmal waren die Wellen besser geeignet. Ein &#252;berragendes Erfolgserlebnis blieb leider auch an diesem Tag aus, was nicht an den Trainern lag, die wirklich hervorragend betreuten. Irgendwann werde ich wieder auf ein Board steigen und das erworbene anwenden. Wegen des Nationalfeiertags war das Programm umgestellt worden, so dass die Tour nach Cap Trafalgar am Nachmittag stattfand. Das war toll. Vor dem Cap spiegelte sich die Sonne wundersch&#246;n im Wasser und in der angelagerten waren viele Kiter unterwegs. Als I-T&#252;pflechen war aufgrund der klaren Sicht auch noch Afrika, genauer gesagt Marokko, zu sehen. Ein tolles Erlebnis! Es hatte sich wirklich gelohnt, die Tour ein zweites Mal zu fahren. Abends wurde wieder gepicknickt und jeder steuerte etwas bei. K&#246;stlich und lustig war es. Keine gro&#223;e &#220;berraschung: Auf der Frontterasse des Hotels klang der Abend dann gem&#252;tlich aus.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4715" title="Kite-bei-Cap-Trafalgar" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Kite-bei-Cap-Trafalgar.jpg" alt="" width="480" height="270" /></p>
<p>Schon stand der letzte ganze Tag des Urlaubs an. Mit einigen Mitreisenden der Vorwoche machten ich eine private Tour zum nahegelegenen Starnd von El Palmar. Die dortigen Wellenreiter packten leider gerade ein, doch in den hohen Wellen zu baden machte trotzdem gro&#223;en Spa&#223;. Nach einem letzten ausgiebigen Sonnenbad gab es noch einmal leckere Tapas in einer Strandbar zum Abschied. Schweren Herzens sagte ich dem Atlantik und dem Strand Adieu. Die Sonne blieb uns noch ein paar Stunden erhalten. Vor lauter Aktivit&#228;t war ich bis zu diesem Abend nicht dazu gekommen in Ruhe einen Sonnenuntergang anzusehen. Das konnte ich dann aber gl&#252;cklicherweise an diesem Abend auf dem Dach des Hotels noch nachholen und neben dem Genuss auch noch ein paar tolle Fotos schie&#223;en. Ein letztes Mal gab es Essen im Hotel, welches eine gute Grundlage f&#252;r die folgende Party an der Poolbar des Hotels lieferte. Zuerst verhalten beginnend wurde es wieder eine tolle Feier mit leckeren Cocktails, viel Tanz, guter Musik und das ganze bis in den fr&#252;hen Morgen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4716" title="Teamer-und-Ich" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Teamer-und-Ich.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nach nur 2 Stunden Schlaf folgte schon die erste Verabschiedung um 7 Uhr. Ich wurde mit einigen anderen um 9 Uhr abgeholt, so dass wir immerhin noch in Ruhe fr&#252;hst&#252;cken konnten. Sehr wehm&#252;tig verabschiedete ich mich von den noch verbleibenden Mitreisenden und den tollen Teamern Melli und Tim.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mein Resumé:</strong><br />
Es war ein fantastischer Urlaub in dem ich enorm viel frische Luft bekam, so viel gelacht habe, dass es manchmal weh tat und tolle Menschen kennen gelernt habe.</p>
<p>Zu den Wandertouren kann ich wenig sagen, da ich mich aufs Radfahren konzentrierte. Allerdings hatte ich durch H&#246;rensagen den Eindruck, dass diese landschaftlich beeindruckend aber konditionell zumeist nicht besonders herausfordernd waren. Wer in diesem Bereich gefordert werden m&#246;chte ist in Conil vielleicht falsch. Bei den angebotenen Radtouren ist f&#252;r jeden etwas dabei. Bis auf die schwersten Touren der jeweiligen Wochen kann jeder mit durchschnittlicher Kondition die Touren mitfahren. Die schweren Touren wiederum machten auch sportlichen Fahrern Spa&#223;.</p>
<p>F&#252;r Oktober war das Wetter (bis zu 35 Grad) den Einheimischen zu Folge besonders warm. Im Sommer soll es aber auch nahezu unertr&#228;glich hei&#223; werden.</p>
<p>Ein gro&#223;er Teil des Charmes dieses Urlaubs machten f&#252;r mich die Teamer und einige der Mitreisenden aus. Da Conil ein “kleines Ziel” ist, spielte da auch Gl&#252;ck eine Rolle. An dieser Stelle noch einmal ein gro&#223;es DANKE!</p>
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		<title>Korfu</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-korfu-11/1772</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 10:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kiten]]></category>
		<category><![CDATA[Korfu]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der allj&#228;hrliche Froschurlaub mit meiner Schwester stand an und diesmal w&#228;hlten wir nach eingehenden Studien der Reiseberichte Korfu als Reiseziel, was sich als gute Wahl erwies [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/beach2.jpg" alt="Korfu" width="500" height="929" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Anne Ring </strong>(anne.ring at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-korfu.asp">Sportclub Korfu, Griechenland</a></strong></p>
<p>Der allj&#228;hrliche Froschurlaub mit meiner Schwester stand an und diesmal w&#228;hlten wir nach eingehenden Studien der Reiseberichte Korfu als Reiseziel, was sich als gute Wahl erwies.</p>
<p><strong>Zum Gep&#228;ck:</strong><br />
Man darf nur 20 kg transportieren. Ich hatte mehr, denn ich sparte nicht an &#220;berfl&#252;ssigem:<br />
- Luftmatratzen<br />
- zweites Buch<br />
- dicke Jacke<br />
- dicker Pulli<br />
- Sonnenschirme<br />
- Windbreaker<br />
- Regenschutz usw.<br />
Die Fluggesellschaft (TuiFly) st&#246;rte dies nicht weiter, mich aber schon, da ich etwa 10 kg meines Gep&#228;cks auf Korfu nicht in den H&#228;nden hielt. Daf&#252;r fehlte mir aber das ein oder andere Teil, beispielsweise h&#228;tte ich mir vorher die Surfschuhe aus dem Aldi-Angebot leisten sollen, und ein schulterbedeckendes Funktionsshirt zum Biken w&#228;re auch nett gewesen. Und vielleicht noch ein paar Boardshorts, wo ich doch jetzt eine waschechte Surferin bin, die alleine bis zur roten Boje und zur&#252;ck schippern darf. Doch was hilft es, &#252;ber versch&#252;ttete Milch zu klagen.</p>
<p><strong>Zum Essen:</strong><br />
Abends gab es ein k&#246;stliches und immer sehr h&#252;bsch angerichtetes Buffet. Nach dem Urlaub passte ich zwar endlich wieder in alte, l&#228;ngst f&#252;r immer verloren geglaubte Jeans, aber auch nur, weil man bei der Hitze viel weniger isst. Hier ein dickes Lob an die K&#246;che Thorsten und Philipp!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1773" title="futter" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/futter.jpg" alt="Korfu" width="400" height="534" /></p>
<p><strong>Zur Surfstation:</strong><br />
Mein absoluter Lieblingsort.<br />
Es gibt alles, was man braucht. Beste Musik, Pois, Paxos, was f&#252;r’s Auge, meistens Mythos, ein Sofa und manchmal auch Wind.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1774" title="beach2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/beach2.jpg" alt="Korfu" width="500" height="929" /></p>
<p>Ich nutzte am ersten Tag die Gelegenheit, am kostenlosen Schnuppersurfen teilzunehmen, und war sofort begeistert von der Sportart an sich und von der kompetenten und humorvollen Art, auf die sie mir vermittelt wurde. Der Einsteigerkurs war jeden Cent wert, und h&#228;tte ich mehr Zeit gehabt, dann h&#228;tte ich auch einen Fortgeschrittenenkurs gebucht. Und einen Kitekurs. Und einen Katamaran-Kurs. Und ich w&#228;re Wakeboard gefahren. Seufz.<br />
Auch bei Windstille ist die Surfstation ein durchaus empfehlenswerter Ort.<br />
Unbedingt zwischendurch Jason Mraz h&#246;ren! Woohoahoaha!</p>
<p><strong>Zum Pool:</strong><br />
Mein zweitliebster Lieblingsort. Musikw&#252;nsche wurden erf&#252;llt. In der ersten Woche hatte ein Gast eine Slackline mit, das ist eine Bandschlinge, auf der man balancieren kann. Das w&#228;re sicher auch f&#252;r Frosch eine nette Investition!<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-1775" title="pool" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/pool.jpg" alt="Korfu" width="500" height="768" /></p>
<p><strong>Zu den Bike-Touren:</strong><br />
Entweder sollte man sich ein Festbike mieten, oder sich rechtzeitig in die Liste vom n&#228;chsten Tag eintragen, was nicht meine St&#228;rke ist. Gut war, dass f&#252;r alle K&#246;nnensstufen Touren angeboten wurden, so konnte sich jeder einsch&#228;tzen und dann auf seine Kosten kommen. Ich bin eine l&#228;ngere Tour mitgefahren, auf der der MTB-Guide Carsten die Gruppe super zusammenhielt und motivierte und auf der wir einige sehr sch&#246;ne Aussichten hatten.</p>
<p><strong>Zu den Partys:</strong><br />
Je sp&#228;ter der Abend, desto besser die Musik und desto ausgelassener die Stimmung. Ich mochte besonders die Phasen mit elektronischer Musik, aber auch sonst hatte ich Spa&#223;.  Wer will, kann nat&#252;rlich auch auf Agios Georgios unschlagbarer Partymeile unterwegs sein.</p>
<p>Trotz Felsenarmut ist Korfu als Urlaubsziel empfehlenswert, und ich hab die Zeit dort sehr genossen.<br />
Γεια μας!</p>
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		<title>Kiten in Conil</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/kiten-in-conil-andalusien/1754</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 15:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conil/Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Kiten]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Um eines gleich vorwegzunehmen: wer sich nicht f&#252;rs Kite Surfen interessiert ist in Conil auch gut aufgehoben, daf&#252;r sorgen schon die Frosch-Teamer Maria und Florian mit einem vielf&#228;ltigen Aktionsplan (auf den ersten Blick beinah wie ein Stundenplan in der Schule). F&#252;r alle Kite-Interessierten aber, ob nun blutige Anf&#228;nger, Halb-K&#246;nner oder Cracks ist Conil eine der interessantesten Destination, liegt doch das Kite-Mekka Tarifa nur ein paar Auto-Minuten entfernt [...]
<p><img class="centered" title="Rio Salado bei Hochwwasser" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/rio-salado-bei-hochwasser-12.jpg" alt="Kiten in Andalusien" width="500" height="340" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Peter Uterm&#246;hl </strong>(Peter.Utermoehl at gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-andalusien.asp">Sporthotel Diufain in Conil, Andalusien &#8211; Spanien</a></strong></p>
<p>Um eines gleich vorwegzunehmen: wer sich nicht f&#252;rs Kite Surfen interessiert ist in Conil auch gut aufgehoben, daf&#252;r sorgen schon die Frosch-Teamer Maria und Florian mit einem vielf&#228;ltigen Aktionsplan (auf den ersten Blick beinah wie ein Stundenplan in der Schule). F&#252;r alle Kite-Interessierten aber, ob nun blutige Anf&#228;nger, Halb-K&#246;nner oder Cracks ist Conil eine der interessantesten Destination, liegt doch das Kite-Mekka Tarifa nur ein paar Auto-Minuten entfernt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1757" title="rio-salado-bei-hochwasser-12" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/rio-salado-bei-hochwasser-12.jpg" alt="Kiten in Andalusien" width="500" height="340" /></p>
<p>Ich hatte nun also Conil eben aus diesem Grunde als mein Sommerurlaubsreiseziel gew&#228;hlt, um an meinen bisherigen Kite-K&#252;nsten zu feilen und den Sprung in die Gruppe der Fortgeschrittenen zu machen. Frosch kooperiert hier mit einem lokalen Anbieter, McKite, einem Einmannbetrieb, bestehend aus Mathias („Mattis“) und seinem, mit Kite-Equipment immer gut gef&#252;llten Kleintransporter, mit dem er eine mobile Station betreibt. Dies soll hei&#223;en, dass es keinen Laden gibt, sondern man sich meist windabh&#228;ngig kurzfristig telefonisch koordiniert („Bei Anruf Sport“), um dann von Mattis zum besten Spot des Tages kutschiert zu werden. Wo nun der beste Spot ist, h&#228;ngt nat&#252;rlich vom Wind ab, aber sicher auch von den Kite-K&#252;nsten der Teilnehmer.</p>
<p>Es gibt i. W. drei Spots: Tarifa mit meist recht starkem Wind, von Surfer- und Kiter-Cracks stark frequentiert und g&#228;nzlich ohne Stehrevier, damit f&#252;r Anf&#228;nger f&#252;r mein Empfinden vollkommen ungeeignet. Los Canos de Meca ist &#228;hnlich wie Tarifa eine Bucht, die aber auch kein stehtiefes Wasser bietet. Conil selbst bietet f&#252;r alle, die noch in den Entwicklungsstufen unterhalb des Kite-Cracks stehen, die besten Bedingungen. Direkt s&#252;dlich des Ortes Conil m&#252;ndet der Rio Salado, der in den Sommermonaten quasi kein Wasser mehr f&#252;hrt, dessen Flussbett den Strand durchschneidet, bei Niedrigwasser nahezu trocken f&#228;llt und sich bei Hochwasser dann mit Seewasser bis etwa Bauchh&#246;he f&#252;llt. Ein ideales Stehrevier f&#252;r erste Kite-Anf&#228;nge also, auch wenn man damit au&#223;er auf den Wind nun auch noch auf die Tide angewiesen ist. Dummerweise l&#228;sst sich die Ost-West- Ausrichtung dieses etwa 400m langen und ca. 50m breiten Flussabschnittes nicht beliebig zum Wind drehen, so dass bei Ost- oder Westwind die Fahrtstrecken auf die Flussbreite beschr&#228;nkt bleiben. Was liegt also n&#228;her f&#252;r den ambitionierten Kite-Anf&#228;nger, als sich mit seinem Kite aufs Meer zu trauen. Doch wer bisher gl&#252;cklich war, auf glattem Wasser schon etwas fahren zu k&#246;nnen, wird hier vor allerlei neue Herausforderungen gestellt. Man kitet immerhin auf dem Atlantik, so dass hier unter allen Windrichtungen mehr oder weniger gro&#223;e Wellen entstehen. Beim Einstieg durch die Brandung stellt sich dann schon mal das aus Anf&#228;ngertagen l&#228;ngst &#252;berwunden geglaubte Gef&#252;hl wieder ein, wenn Seewasser die Stirnh&#246;hlen flutet. Wer beim Fahren noch nicht H&#246;he halten kann und nach Lee verdriftet wird, tritt seinen „Walk of Shame“ am Strand an, um zum Ausgangspunkt zur&#252;ckzukommen. Solche Strandwanderung im Neopren bei Andalusischen Temperaturen ist  eine ganz eigene Erfahrung.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1758" title="rio-salado-bei-hochwasser-2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/rio-salado-bei-hochwasser-2.jpg" alt="Kiten in Andalusien" width="500" height="335" /></p>
<p>&#220;berhaupt ist die Sonneneinstrahlung in Andalusien immens. Sonnenschutzfaktor 50+ beim Kiten ist daher keine Empfehlung sondern ein absolutes Muss, es sei denn, man hatte sowieso vor, die n&#228;chsten Tage damit zu verbringen, Kirchen und Museen zu besichtigen und schummerige Ecken mit seinem leuchtend rotem Kopf zu illuminieren. Mattis gibt seinen Sch&#252;lern und denen, die bei ihm nur Material ausleihen unerm&#252;dlich erstklassige Tipps und Anweisungen, so dass sich t&#228;glich neue Erfolge einstellen. T&#228;glich, d. h. f&#252;r die Tage, an denen man zum Kiten kommt. Dies sind aber mitnichten sieben Tage die Woche, denn selbst in diesem Surfer-Mekka weht nicht st&#228;ndig der perfekte Wind; mal zu viel, mal zu wenig oder ablandig oder nur im f&#252;r Anf&#228;nger ungeeigneten Tarifa.</p>
<p>In Tarifa gibt es Dutzende von Kite-Surf-Schulen, demzufolge m&#252;sste man es in der Gegend also lernen k&#246;nnen. Als totaler Kite-Neuling ist man aber vielleicht, sofern man es einrichten kann, dennoch besser beraten, die ersten Versuche in weitaus entspannterer Umgebung zu machen. Hierzu bieten sich  Kurse auf Fehmarn, dem Steinhuder Meer oder jedem anderen Stehrevier m. E. eher an. Wer dann, so vorbelastet, seine Kite-K&#252;nste verbessern will, ist hier genau richtig, macht schnell Fortschritte und f&#228;ngt sich garantiert den „Kite-Virus“ ein, der einen so schnell nicht wieder losl&#228;sst.</p>
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