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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Mountainbiken</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jul 2010 08:32:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Urlaub am Meer und knackige MTB-Touren (23.06.-30.06.2010)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/urlaub-am-meer-und-knackige-mtb-touren/3622</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 08:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon im M&#228;rz bei dem ersten Sommer-Schn&#228;ppchen des Jahres von Frosch war es soweit. Lesbos stand auf dem Programm und ich konnte meine vagen Pl&#228;ne in ein konkretes Datum umbuchen. Geniale Flugzeiten ab D&#252;sseldorf, die aus einer Woche 8 Urlaubstage machen und die Aussicht auf lange warme Abende direkt am Meer gaben dieses Mal den Ausschlag bei der Zielsuche [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/lesbos-hafen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Kai </strong>(derKai at web.de / Kai in MyFrosch)<strong><br />
<strong>FROSCH Reiseziel </strong></strong><strong><a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite – Lesbos</a></strong></p>
<p>Schon im M&#228;rz bei dem ersten Sommer-Schn&#228;ppchen des Jahres von Frosch war es soweit. Lesbos stand auf dem Programm und ich konnte meine vagen Pl&#228;ne in ein konkretes Datum umbuchen. Geniale Flugzeiten ab D&#252;sseldorf, die aus einer Woche 8 Urlaubstage machen und die Aussicht auf lange warme Abende direkt am Meer gaben dieses Mal den Ausschlag bei der Zielsuche.</p>
<p>Meine gelegentlichen Beitr&#228;ge im Chatboard auf der Frosch-Homepage wurden nur sehr sporadisch beantwortet. Offenbar ist der typische Lesbos-Gast kein Chatter. Generell tummeln sich dort mehr Fr&#246;sche der Party-Locations &#8211; die auch deutlich mehr G&#228;ste haben als Lesbos.</p>
<p>Zur Gruppengr&#246;&#223;e kann man ja durchaus unterschiedlicher Ansicht sein. Mir liegen die &#252;berschaubaren Gruppen, so habe ich die M&#246;glichkeit, alle kennen zu lernen. Zudem gibt es dadurch in der Regel keinen Mangeln an MTBs. In dieser Woche waren es nur 19 G&#228;ste, bunt gemischt aus Alleinreisenden und P&#228;rchen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3623" title="lesbos-hafen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/lesbos-hafen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Die Anreise</strong></p>
<p>Los ging es bereits um 07:10 ab D&#252;sseldorf mit Landung dank Nonstop-Flug schon um 10:45 Uhr Ortszeit. Der sehr &#252;berschaubare Flughafen auf Lesbos l&#228;sst kaum Wartezeiten aufkommen, also nur schnell zum Kiosk und Wasser f&#252;r den Transfer gekauft und schon ging es weiter. Die Bustour &#252;ber die ganze Insel ist einer der wenigen Minuspunkte, da man so 2,5 Stunden im Bus sitzt. Ein direkter Transfer nur von Frosch w&#228;re super.</p>
<p>Den Nachmittag konnte ich dann bereits mit den Mitreisenden aus D&#252;sseldorf zu einem ersten Ortsrundgang durch den sch&#246;nen Ort Molyvos nutzen, herrlich im Hafen sitzen und das erste Urlaubsbier genie&#223;en. Abends kamen dann noch 2 G&#228;ste aus M&#252;nchen gerade rechtzeitig an, um mit uns ein Deutschland-WM-Spiel zu schauen. Wegen der Fussball-WM waren einige doch tats&#228;chlich auch noch an anderen Tagen lieber in der schattigen Bar als am Meer, aber die Stimmung war bei allen gut und die eigenen Aktivit&#228;ten standen im Vordergrund.</p>
<p>Die Woche verl&#228;uft auf Lesbos froschtypisch: Wanderungen und Bike-Touren werden fast jeden Tag angeboten und lohnen sich auf der sch&#246;nen Insel auch sehr. Wegen der Hitze geht es meist fr&#252;h los und man ist mittags wieder am Hotelstrand und kann noch das Wasser nutzen. Schwimmen, chillen in der H&#228;ngematte oder surfen, Kanufahren, schnorcheln, die M&#246;glichkeiten sind vielf&#228;ltig. Und wer mal was Besonderes erleben will, setzt sich mit dem Wassersport-Guide Henning auf den Katamaran.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3624" title="lesbos-handwerk" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/lesbos-handwerk.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>MTB auf Lesbos</strong></p>
<p>Durch die Berge im Hintergrund sind auf dem Bike immer einige H&#246;henmeter zu absolvieren, was leider viele G&#228;ste verschreckt. Ich kann Lesbos jedenfalls nur empfehlen, es gibt viele viele Schotterwege, die Stra&#223;en sind kaum befahren und die Touren starten alle ohne Transfers. Ich habe auch eine Tour selbst verl&#228;ngert, da man sich kaum verfahren kann. Anders als bei manch anderem Froschziel geht es oft &#252;ber Schotter und die guten Ghost-Bikes lohnen sich richtig. F&#252;r mich war es daher mal wieder eine fast reine Bike-Woche und ich konnte am Abreisetag dank sp&#228;ter Abholzeit sogar noch die K&#246;nigsetappe auf den Lepetimnos machen.</p>
<p><strong>Beachvolleyball und Tennis</strong></p>
<p>Leider ist der Tennisplatz in einem gruseligen Zustand und kostet extra. Ebenfalls nicht zu empfehlen ist Beachvolleyball. Zibi hat sich wirklich viel Arbeit gemacht und Steine und Unkraut entfernt, aber der Sand ist nicht brauchbar, hier sollte das Hotel oder Frosch dringend Ersatz beschaffen.</p>
<p><strong>Die Teamer</strong></p>
<p>Ulrike, Zibi und Henning sind top-motiviert und einfach ein ideales Team. Vielen Dank!</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wieder einmal eine geniale Frosch-Woche auch und besonders durch die Mitreisenden, ich gr&#252;&#223;e euch alle.</p>
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		<title>Skiathos  &#8211;  16.-30.5.2010</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/skiathos-2/3588</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/skiathos-2/3588#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 06:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Skiathos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon im letzten Jahr ist Skiathos bei meiner Urlaubsplanung in der engeren Auswahl gewesen, obwohl auch mir diese Insel bis dahin unbekannt war. Aber die Katalogbeschreibung h&#246;rte sich einfach gut an! Doch sollte ICH ins kalte Wasser springen und die neue Destination von Frosch testen?! Neee, das hab’ ich dann doch lieber anderen &#252;berlassen, und so ging es im letzten Jahr erst mal nach Lesbos. Aber nachdem die ersten Reiseberichte im Netz standen, war f&#252;r mich klar: In diesem Jahr auf nach Skiathos! Und es war sooo sch&#246;n! Aber immer der Reihe nach [...]
<p><img class="centered" title="Biken" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Biken.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Conny Eissing</strong> (Conny.Eg at gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Agnadi auf Skiathos</a>, Griechenland</strong></p>
<p>Schon im letzten Jahr ist Skiathos bei meiner Urlaubsplanung in der engeren Auswahl gewesen, obwohl auch mir diese Insel bis dahin unbekannt war.</p>
<p>Aber die Katalogbeschreibung h&#246;rte sich einfach gut an! Doch sollte ICH ins kalte Wasser springen und die neue Destination von Frosch testen?! Neee, das hab’ ich dann doch lieber anderen &#252;berlassen, und so ging es im letzten Jahr erst mal nach Lesbos.</p>
<p>Aber nachdem die ersten Reiseberichte im Netz standen, war f&#252;r mich klar: In diesem Jahr auf nach Skiathos! Und es war sooo sch&#246;n! Aber immer der Reihe nach:</p>
<p>Nach einem langen, elenden Winter war die Vorfreude auf zwei Wochen im sonnigen und warmen Griechenland gro&#223;! Auch wenn der Wetterbericht f&#252;r die ersten sieben Tage mit nur knapp &#252;ber 20°C und Wolken aufwarten konnte – alles war besser als graue, deutsche 8°C und Regen! Und so konnte man auf dem Hinflug fast das „AHHHH“ von uns Passagieren h&#246;ren, als der Flieger die Wolkendecke durchbrach und wir die Sonne wiederentdeckten. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach einem reibungslosen Flug, der weder von Vulkanasche noch einem Streik getr&#252;bt wurde, erwartete uns schon „Hausmeister“ Hendrik in Volos am Flughafen. Noch gut 30 Minuten Busfahrt zum Hafen und dann drei Stunden mit dem Schiff nach Skiathos. Wobei ich das Schiff eher als Boot bezeichnen w&#252;rde, was mir pers&#246;nlich wahnsinnig gut gefallen hat, denn selten bin ich so stilvoll in meinem Urlaubsdomizil angekommen! Allerdings hatten wir einen ganz guten Wind und somit auch einen ganz guten Seegang, wor&#252;ber der ein oder andere Magen nicht ganz gl&#252;cklich war&#8230; Der Wind sollte uns &#252;brigens in der ganzen ersten Woche erhalten bleiben!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3590" title="Anreise" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Anreise.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Von Skiathos Stadt ging es dann in knapp 15 Min noch mal per Bus zum Hotel Agnadi und nachdem der Hausberg erklommen war, stand f&#252;r mich fest: Biken werde ich definitiv nicht! Aber es sollte anders kommen&#8230; <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kerstin lie&#223; uns erst einmal in Ruhe bei einer Tasse Kaffee ankommen und bei der Zimmerverteilung gab es dann die erste &#220;berraschung: Statt des halben gebuchten Doppelzimmers wurden meine Zimmergenossin und ich in einer Maisonnette untergebracht! Boah! Von der Terrasse aus war der Ausblick auf’s Meer ja schon ’ne Wucht, aber vom Balkon der 2. Etage war das der Hammer! Dort k&#246;nnte man ewig stehen und nur gucken!</p>
<p>Und da wir zu zweit in der Maisonnette waren, hatten wir richtig viel Platz. Die DZ waren schon eine ganze Ecke kleiner, aber alles sch&#246;n eingerichtet. Und wenn man mal im Dunkeln stand, weil die Gl&#252;hbirne durchgebrannt war oder die Dusche nicht so funktionierte wie sie sollte, war unser „Hausmeister“ immer sofort zu Stelle, um die Problemchen zu l&#246;sen.</p>
<p>An der Bar konnte man direkt den ersten 6er-Pack Wasser zum „Ankunftspreis“ erstehen und wurde dann auch sofort von Barmann Patrick in die K&#252;hlschrank- und Eistruhennutzung eingewiesen.</p>
<p>Die Entdeckung des Jahres: „Scandal“ Eiscreme „Pink Yogurt“! So was von lecker! Unbedingt probieren! Ist hier in Deutschland leider nicht zu kriegen&#8230; Wer mir das besorgen kann, der hat was gut bei mir! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Abendessen gab’s das erste Getr&#228;nk auch bei Patrick an der Bar, wo er einem dann sein Getr&#228;nke-Zettel-Bon-Tacker-System erkl&#228;rt hat. Das sorgte im Laufe der Woche auch noch f&#252;r jede Menge Spa&#223; und lie&#223; Patrick zu kreativen H&#246;chstleistungen auflaufen! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da es in diesem Jahr zwei Anreisetage gibt, Sonntag (aus D&#252;sseldorf) und Montag (aus N&#252;rnberg) sollte die Welcomeparty erst am folgenden Abend stattfinden, sodass man ohne schlechtes Gewissen fr&#252;h schlafen gehen konnte. Viele waren ja auch schon seit fast 20 Stunden auf den Beinen.</p>
<p>Nachdem wir dann am n&#228;chsten Morgen ein erstes tolles Fr&#252;hst&#252;ck (mit ganz viel frischen Obst!) auf der Terrasse genossen hatten, ging es mit Kerstin auf Schnupperwanderung in den Ort. Die vorherige Bikeeinweisung mit Jonas hatte ich vorsichtshalber doch mitgemacht, man konnte ja nie wissen&#8230; Und f&#252;r alle, die jemals ein Rad bewegen wollten, und sei es nur in den Ort, war die Einweisung Pflicht!</p>
<p>Nach dem Stadtrundgang mit allen wichtigen Infos haben wir dann die Biker, die mit Jonas die Schnupperbiketour gemacht hatten, zum Mittagessen getroffen.</p>
<p>Auch die ber&#252;hmt, ber&#252;chtigte Partymeile haben wir uns angesehen. So fr&#252;h in der Saison wurde noch flei&#223;ig gewerkelt und man konnte sich kaum vorstellen, dass dort im Juli/August der B&#228;r steppen soll. Mit viel Vergn&#252;gen habe ich in Ortwins Wanderf&#252;hrer (ja, es gibt ihn endlich!) gelesen: „ &#8230; ich empfehle, in diesen beiden Monaten die Insel zu meiden, da sie speziell in den N&#228;chten sehr laut ist, mit dr&#246;hnender Musik im Au&#223;enbereich, bis 6:00 Uhr fr&#252;h,&#8230;“ (zu Ortwin sp&#228;ter mehr&#8230;)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3591" title="Skiathos-Stadt-von-oben" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Skiathos-Stadt-von-oben.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nachmittags hat Kerstin dann noch zu einer Nordic-Walking-Runde eingeladen. Ein sch&#246;ner Rundweg mit einer zum Schluss knackigen Steigung. Dagegen ist das Walken hier zu Hause im platten M&#252;nsterland direkt langweilig. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Abends konnten wir auch die „N&#252;rnberger“ endlich begr&#252;&#223;en und waren vorerst komplett. Eine sch&#246;ne, kleine Gruppe von 23 Fr&#246;schen!</p>
<p>Die erste „richtige“ Wanderung unternahm Kerstin mit uns am n&#228;chsten Tag und die f&#252;hrte zur Kalamáki-Halbinsel und einmal drumherum. Eine relativ leichte Wanderung mit phantastischen Ausblicken und einer sch&#246;nen Taverne zum Mittagsstop. Zur&#252;ck ging es dann wieder zu Fu&#223;, oder wer wollte auch mit dem Bus.</p>
<p>Und nun zu Ortwin, mit dem wir uns am Mittwoch in den Zauberwald aufmachten. Schon so einiges &#252;ber ihn gelesen war ich jetzt auf das Original gespannt! Los ging es mit einer riesigen Gruppe, denn fast alle wollten mit! Nach einem langen Anstieg in zackigem Schritt auf einer Asphaltstrasse, ging’s auf Erdstrassen wieder bergab bis wir endlich zum Zauberwald (von Ortwin entdeckt) kamen. &#220;ber Stock und Stein und Bach ging es durch ein wundersch&#246;nes, verwunschenes St&#252;ckchen Wald. Und tats&#228;chlich: Sobald sich Ortwin ein Brombeerzweig oder Farnwedel vorwitzig in den Weg schob, wurde ihm kurzerhand mit der Rosenschere der Garaus gemacht. Am Ende des Zauberwaldes erwartete uns dann der Kechriá Strand, auch ein wundersch&#246;nes Pl&#228;tzchen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3592" title="Kechria-I" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kechria-I.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>An diesem Tag allerdings mit solch einer Brandung, dass man sich nicht vorstellen konnte, dort baden zu k&#246;nnen. Nach der Mittagspause in der Strandtaverne ging es zur&#252;ck zum Agnadi, auch diesmal &#252;ber schmale Pfade, durch urw&#252;chsiges Gr&#252;n und wildromantisch wuchernden Farn, fast wie im Dschungel. Da war schon klar, dass ich die Kastro-Tour mit Ortwin in der n&#228;chsten Woche auch unbedingt machen wollte. Ortwin muss man &#252;brigens einfach mal selbst kennen lernen, ein Unikum!</p>
<p>Abends blieb die K&#252;che kalt und wir sind mit ein paar Fr&#246;schen in Skiathos Stadt in der Diónysos-Taverne gelandet. Sehr zu empfehlen! Ausgeklungen ist der Abend im alten Hafen in einer Bar, bei teuren Cocktails, aber Heizstrahler sei Dank, warm und trocken.</p>
<p>Die f&#252;r Donnerstag angedachte Traumstrandexkursion ist leider mangels Teilnehmer ausgefallen. Aber da es immer noch recht windig und kalt war, stellt sich die Frage, ob es tats&#228;chlich eine traumhafte Tour geworden w&#228;re&#8230; Also hie&#223; das Alternativprogramm f&#252;r den Tag: Powershopping! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Was in Skiathos Stadt kein Problem ist. Und es lohnt sich, die Papadiamantistrasse mal zu verlassen und durch die verwinkelten, kleinen Gassen zu ziehen; da verstecken sich eine Menge sch&#246;ner, kleiner L&#228;den!</p>
<p>Noch ein Wort zum Wetter: Es war nicht so schlecht, wie man jetzt vielleicht den Eindruck hat, von wegen kalter Wind und Heizstrahler. Tags&#252;ber schien fast immer die Sonne, nur der Wind war halt frisch und abends war es dann eben richtig kalt, da musste man auch mal den Fleecepulli rausholen. (Alternative: Warmtrinken an der Bar, funktioniert auch <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Die n&#228;chste Wanderung mit Kerstin war wieder ordentlich anstrengend, aber gut zu schaffen und f&#252;hrte uns zum h&#246;chsten Punkt der Insel auf den 433 m hohen Karafiltsanákia. Nachdem die Ziegen uns Platz gemacht hatten, konnten wir auch das Gipfelkreuz in Beschlag nehmen und die phantastische Aussicht genie&#223;en! Wie so oft (die Insel ist halt nicht so gro&#223;) trafen wir dort auf die Biker, mit denen wir zusammen etwas sp&#228;ter auch in der Platanos-Taverne zu Mittag gegessen haben.</p>
<p>&#220;brigens konnte man auf der Tour auch Nelly, den „Wanderhund“ kennen lernen. Ein Nachbarshund mit etwas zu kurz geratenen Beinen, dem man im ersten Moment die Gipfelst&#252;rmung gar nicht zutraut, aber da wird man schnell eines besseren belehrt. Nelly ist topfit und hatte einen Heidenspa&#223;, mit uns zu wandern.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3593" title="Blick-vom-Gipfel" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Blick-vom-Gipfel.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Pflichtprogramm eines jeden Griechenland-Urlaubes: der griechische Abend! In diesen Genuss bin ich ja nun zweimal gekommen, und ein Genuss war es wirklich! Es wurde gegrillt und das K&#252;chenteam hat ein superleckeres B&#252;fett auf die Beine gestellt (in der zweiten Woche noch besser als in der ersten)! Zum Verdauen gab es zum Nachtisch auch einen Ouzo!</p>
<p>Hier ein paar Worte zu Koch Ralf und seinem Team: Ihr wart toll!!! Ein super Fr&#252;hst&#252;cksb&#252;fett, leckere Abendessen, immer eine neue Tischdeko und nicht zu vergessen, die noch warmen Schokocroissants als uns nach dem Aqua Power sooo kalt war!</p>
<p>Beim griechischen Abend wollte man mich dann davon &#252;berzeugen, am n&#228;chsten Morgen um 7:15 Uhr das „Hallo-Wach“-Nordic-Walking mitzumachen. Nach einem Ouzo-Abend vielleicht nicht so ganz die richtige morgendliche Besch&#228;ftigung&#8230;?!?! Aber ich hab’ mir trotzdem mal den Wecker gestellt – den ich nicht brauchte. Denn um 4:00 Uhr morgens brach ein Gewitter los, da war an Schlaf nicht mehr zu denken und an Nordic-Walking schon gar nicht. So was hab’ ich in der Form auch noch nicht erlebt: Ein Unwetter hoch zehn. Str&#246;mender Regen, Blitz, Donner und das durchgehend gute sechs Stunden lang. Gefr&#252;hst&#252;ckt wurde teilweise an der Bar, weil man auf dem kurzen St&#252;ckchen vom B&#252;fett zum &#252;berdachten Essensbereich schon patschnass wurde.</p>
<p>Gott sei Dank hatte der Spuk am sp&#228;ten Vormittag ein Ende und sogar die Sonne kam wieder raus. Ich hab’ mich dann zu Fu&#223; auf den Weg in die Stadt gemacht, um einfach mal zu gucken&#8230; Ziemlich krass! Der Weg am Strand entlang war untersp&#252;lt, das Meer selbst war mehr gelb-braun als blau und in der Stadt war die Feuerwehr im Dauereinsatz, um Keller auszupumpen und um die Stra&#223;en vom Schlamm zu befreien.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3594" title="ohne-Worte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/ohne-Worte.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>Aber schon am n&#228;chsten Tag war in Skiathos Stadt fast alles wie immer (auch das Meer war wieder wunderbar blau), und die n&#228;chsten Touren konnten wie geplant stattfinden. Allerdings hat man es in der Natur noch deutlich gesehen: Wasser hat schon eine enorme Kraft!</p>
<p>Am Abschiedsabend war erst einmal Fu&#223;ballgucken angesagt. Bayern gegen Mailand. Das auf ausdr&#252;cklichen Wunsch der G&#228;ste, und nicht nur der M&#228;nner! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Anschlie&#223;end musste aber doch das ein oder andere Frustbier gezapft werden&#8230;</p>
<p>Und dann hie&#223; es liebgewonnene Fr&#246;sche verabschieden! Die erste Woche war wie immer viel zu schnell zu Ende gegangen!</p>
<p>Das Fr&#252;hst&#252;ck am n&#228;chsten Morgen fiel sehr &#252;bersichtlich aus, die „D&#252;sseldorfer Fr&#246;sche“ waren n&#228;mlich schon fort. Und da am Wechseltag kein offizielles Programm angeboten wird, war das der Tag, wo ich mich dann doch auf’s Bike getraut habe.</p>
<p>Zu f&#252;nft haben wir auf eigene Faust eine Tour gemacht. Die Tour, die Jonas wegen des Unwetters am Vortag ausfallen lassen musste, und angeblich die (einzige) Tour, die f&#252;r alle zu schaffen ist.</p>
<p>Und, oh Wunder, ich hab es geschafft! Die Tour war tats&#228;chlich gut zu machen! Zuerst die S&#252;dk&#252;ste auf der Asphaltstrasse bis zur Bushaltestelle 25, dann in n&#246;rdlicher Richtung weiter. Hier schl&#228;ngelte sich die (Erd)Strasse durch Pinienw&#228;lder direkt an der K&#252;ste entlang und gab traumhafte Ausblicke preis. Erster Stopp war der Mandráki Strand, eine nette Bucht, aber noch sch&#246;ner war der Eliás Strand, unser zweiter Stopp. &#220;ber Bohlenbretter ging es durch eine D&#252;nenlandschaft (die Nordsee l&#228;sst gr&#252;&#223;en) zum Strand, wo wir dann in einer netten Taverne Mittag machten. Und nachdem wir ausgiebig die Aussicht genossen und gegessen hatten ging es weiter. Nord&#246;stliche Richtung bis fast zum Asélinos Strand, den wir uns dann aber nur von oben angeschaut haben. Und dann wieder auf einer Asphaltstrasse fast geradeaus schnurstracks in den S&#252;den bis zur Bushaltestelle 18 und von da aus auf der S&#252;dk&#252;stenstrasse wieder heim zum Agnadi! Supersch&#246;n! Nat&#252;rlich geht’s auch mal ordentlich bergauf, aber auch genauso wieder bergab und mit normaler Kondition ist das gut zu schaffen. Da h&#228;tten wir wirklich was verpasst, wenn wir diese Tour nicht gemacht h&#228;tten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3595" title="Biken" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Biken.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am Sonntag und Montag Abend wurden dann wieder neue Fr&#246;sche in Empfang genommen. Und die hatten phantastisches Wetter im Gep&#228;ck! In der zweiten Woche wurde es von Tag zu Tag hei&#223;er, sodass wir uns am Ende &#252;ber 30°C und mehr freuen konnten.</p>
<p>Mit Kerstin ging es am Dienstag noch einmal zum Kechriá Strand, allerdings auf anderen Wegen als mit Ortwin. Und diesmal konnte man schwimmen und das hab ich dann auch gemacht. Sch&#246;n!!!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3596" title="Kechria-II" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kechria-II.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Der R&#252;ckweg sollte der gleiche sein wie in der ersten Woche und ich freute mich schon wieder auf den Dschungelpfad. Aber vorbei war’s mit der wilden Romantik! Wo in der ersten Woche noch 2m hoher Farn wucherte, tat sich nun eine Schneise auf, wo bequem zwei Leute nebeneinander herlaufen konnten. Was war passiert? Ist Ortwin vielleicht mit der Sense am Werk gewesen? Nach dem leidenschaftlichen Rosenschereneinsatz in der Vorwoche durchaus denkbar&#8230; Des R&#228;tsels L&#246;sung erfuhren wir aber erst einen Tag sp&#228;ter.</p>
<p>Am Abend war Chill-Out angesagt, und wer denn wollte, konnte sich noch einer Igelball-Massage hingeben.</p>
<p>Der Mittwoch wartete mit der zweiten Ortwin-Tour auf uns, diesmal zum Kastro, ganz im Norden von Skiathos. Da die Tour als schwer beschrieben wird, hatten sich diesmal nur 8 Fr&#246;sche zum Wandern gefunden. Gestartet sind wir in Skiathos Stadt und von da aus ging es haupts&#228;chlich auf schmalen Esels- und Ziegenpfaden quer &#252;ber die Insel. Ein l&#228;ngerer Stop beim Evangelístria-Kloster, das tats&#228;chlich noch von 4 M&#246;nchen bewohnt wird. Eine Oase der Ruhe! Nicht dass es au&#223;erhalb der Klostermauern nicht ruhig war, aber es war schon eine besondere Stimmung!</p>
<p>Und weiter, weiter, weiter bis wir den ersten Blick auf die Nordk&#252;ste und den Kastrofelsen erhaschen konnten. Was es mit dem Kastrofelsen auf sich hat, kann jetzt jeder selbst nachlesen (z.B. in Ortwins Wanderf&#252;hrer <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3597" title="Kastro" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kastro.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3598" title="Ortwin" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Ortwin.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>Nachdem wir uns dort umgesehen und Ortwin noch eine akrobatische Einlage zum Besten gegeben hatte, ging es hinunter zum Strand, wo unser Boot schon ankerte, dass uns zur&#252;ck nach Skiathos Stadt bringen sollte. Und wo die Taverne zum Mittagessen nach uns rief! Wir hatten Hunger! Eine urige Taverne mit viel Charme, nur die Bestellaufnahme fand dann etwas z&#246;gerlich statt. So z&#246;gerlich, dass wir kurz vor Ablegen des Bootes immer noch kein Essen hatten. Und was dann folgte kann man wohl auch nur mit Ortwin erleben: er managte es so, dass wir zumindest unsere Greek Salads mit auf’s Boot nehmen durften! Also marschierten wir im G&#228;nsemarsch mit einem Salatteller in der Hand (und Olli zus&#228;tzlich mit dem Brotk&#246;rbchen) &#252;ber den Strand auf’s Boot und verspeisten da unsere Salate. Ein Bild f&#252;r die G&#246;tter!</p>
<p>Die Bootsfahrt war mal wieder ganz nach meinem Geschmack: Ein kleines Boot, das recht nah an der K&#252;ste entlang fuhr. Und so kamen wir auch zum Lalaria Strand, den wir ja auf der ausgefallenen Traumstrandexkursion verpasst hatten. Wir haben dort zwar nicht gestoppt, aber wenigstens konnten wir ihn uns einmal ansehen.</p>
<p>Und hier gab es auch des R&#228;tsels L&#246;sung zur Schneise im Farn: Tats&#228;chlich war ein Mitarbeiter Ortwins dort am Werk gewesen. Laut Ortwin m&#252;ssen doch jetzt zur Saison die Wanderwege gut begehbar sein&#8230;. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Kastro-Tour ist tats&#228;chlich nicht leicht, die Wege schmal, teils mit losem Gestein und immer wieder ordentlichen Anstiegen. Aber f&#252;r mich war diese Tour das absolute Wanderhighlight der beiden Wochen!</p>
<p>Am Donnerstag stand das Inselhopping auf dem Programm. Hendrik und Chrissi hatten sich mit uns auf den Weg nach Skopelos und Alonnisos gemacht. Angek&#252;ndigt wurde das als Mamma Mia Tour, da einige Szenen des Films auf Skopelos gedreht worden sind, deren Pl&#228;tze uns auch vom Schiff aus gezeigt wurden.</p>
<p>Und hier spreche ich jetzt wirklich von SCHIFF und komme zum einzigen Teil meines Urlaubes, den ich nicht als „wundersch&#246;n“ bezeichnen kann. Mit diesem Schiff und mindestens 150 weiteren englischen und schwedischen Touries fuhren wir erst einmal nach Skopelos. Das Wetter war supersch&#246;n und so wollten nat&#252;rlich alle auf Deck, und damit wurde es da schon mal reichlich eng. Als dann Delphine aufgetaucht sind (was ja wirklich sch&#246;n war!), wurden wir per Lautsprecherdurchsage animiert zu pfeifen und zu klatschen, da die Delphine doch noch ein wenig tr&#228;ge w&#228;ren und ihnen etwas Ansporn gut tun w&#252;rde! Also fuhr das Schiff eine Weile klatschend und pfeifend &#252;ber See&#8230;. In welchem Film war ich denn da pl&#246;tzlich gelandet?!?! Die (ausf&#252;hrlichen) Durchsagen kamen &#252;brigens immer auf Englisch UND Schwedisch.</p>
<p>Skopelos selbst hat mich dann wieder etwas vers&#246;hnt, denn die Stadt ist wundersch&#246;n (auch zum Shoppen <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ), nur hatten wir dort leider zu wenig Zeit. Die wir dann auf Alonnisos wiederum mehr als genug hatten. Wer die Zeit nicht zum Baden genutzt hat, hat eigentlich nur wieder auf das Ablegen des Schiffs gewartet.</p>
<p>Meine Meinung: Skopelos lohnt sich wirklich! Vielleicht l&#228;sst sich das in Zukunft anders organisieren?!</p>
<p>Abends dann passend zum Tagesprogramm der Mamma-Mia-Abend mit Open-Air-Kino an der Bar. Zum Mamma-Mia-Film mag jeder seine eigene Meinung haben, aber die Atmosph&#228;re am Pool mit dem Bildschirm &#252;ber der Bar und den davor aufgestellten Liegen und St&#252;hlen, das war schon sehr nett!</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen hat es sogar mit dem „Hallo-Wach“-Nordic-Walking geklappt. Obwohl 7:15 Uhr schon reichlich fr&#252;h ist, sodass wir auch nur zu viert waren. Aber danach startet man wirklich gut gelaunt in den Tag!</p>
<p>Vormittags habe ich mich dann f&#252;r eine Solowanderung entschieden und bin alleine losgezogen. Wie schon erw&#228;hnt hat Ortwin, der seit &#252;ber 10 Jahren auf Skiathos lebt und die Insel wie seine Westentasche kennt, einen Wander/Reisef&#252;hrer geschrieben. Druckfrisch ist er &#252;berall in Skiathos Stadt zu bekommen, am g&#252;nstigsten aber bei Patrick an der Bar. Und diesen F&#252;hrer kann ich nur jedem empfehlen. Es sind nicht nur &#252;ber 20 Wanderungen beschrieben, man findet auch viele Infos zu Skiathos: zur Geschichte, zur Kultur, zu den Sehensw&#252;rdigkeiten, zur Flora &amp; Fauna etc.</p>
<p>Au&#223;erdem ist es eine am&#252;sante Lekt&#252;re, ich hab’ beim Lesen manches Mal laut gelacht!</p>
<p>Und so habe ich mir Ortwins F&#252;hrer geschnappt und bin die Tour Nr. 23 gelaufen.</p>
<p>Allerdings nur zur H&#228;lfte, die gesamte Strecke ist 18 km lang und daf&#252;r war es mir an diesem Tag zu hei&#223;. Ich hab’ auch schon bei den gelaufenen neun Kilometern genug geschwitzt! Ziel war der Koukounaries Strand. Ein sehr sch&#246;ner Strand! Aber auch sehr touristisch!</p>
<p>Am Abend wurde dann wieder gegrillt, und anschlie&#223;end gab es f&#252;r alle die M&#246;glichkeit, die angefutterten Kalorien bei der Vollmondscheinwanderung um die Kalamáki-Halbinsel wieder abzulaufen. Es muss eine wirklich sch&#246;ne Wanderung gewesen sein, aber ich hatte mein Laufpensum f&#252;r den Tag definitiv erf&#252;llt und der Vollmond lie&#223; sich auch sehr sch&#246;n von der Terrasse des Agnadi anschauen! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Samstag hie&#223; es dann, sich schon langsam auf den Abflug am Sonntag vorzubereiten. Noch einmal in den Ort, noch einmal in den Pool, noch einmal Aqua-Power, packen&#8230;</p>
<p>Und wieder lief am Abschiedsabend der Fernseher: Eurovision Song Contest! Was zu Beginn nicht ganz so viel Beachtung fand und eher im Hintergrund stattfand  fesselte uns zum Schluss dann doch. Und so blieb ein kleiner Teil der Fr&#246;sche bis zum Schluss vor dem Fernseher kleben und bejubelte Lenas Sieg!</p>
<p>Das bedeutete dann aber auch nur gut drei Stunden Schlaf, denn um 5:30 Uhr hat Hendrik uns wieder auf’s Boot gescheucht und nun hie&#223; es tats&#228;chlich Abschied nehmen von Skiathos. Aber belohnt wurden wir f&#252;r das fr&#252;he Aufstehen mit einem phantastischen Sonnenaufgang!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3599" title="Abschied" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Abschied.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Und auch ich fange nach Ende eines Urlaubes unwillk&#252;rlich an zu vergleichen. Nach einem im letzten Jahr absolut traumhaften Lesbos-Urlaubes (im Sinne des Eurovision Song Contests: 12 points) konnte ich mir nicht vorstellen, dass Skiathos da heranreichen w&#252;rde, aber es hat fast geklappt: 10 points! Ein von Frosch gef&#252;hrtes Hotel mit einem SUPERNETTEN Team, dieser gnadenlos sch&#246;ne Ausblick auf’s Meer, ein abwechslungsreiches Sportprogramm (ich bin so fit wie nie!), leckeres Essen und nicht zuletzt diese zwar relativ kleine, aber wundersch&#246;ne gr&#252;ne und im Mai an allen Ecken und Enden bl&#252;hende Insel haben dazu beigetragen! Und laut Kerstin und Ortwin soll es zum Saisonende immer noch &#252;berall so gr&#252;n sein. Vielleicht sollte ich mich mit eigenen Augen davon &#252;berzeugen&#8230;. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So long</p>
<p>Conny</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Montag, 3.Mai 2010. Saisonstart auf Samos.</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Samos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sa&#223; im Flugzeug und wurde vom Piloten freundlich begr&#252;&#223;t „Willkommen auf dem ersten Flug der Saison nach Samos“. Ich fragte mich, was daran so erw&#228;hnenswert sei? 2,5 Stunden sp&#228;ter wu&#223;te ich es [...]
<p><img class="centered" title="Hotel-Helen-Yolanda" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel-Helen-Yolanda.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Bettina Lehmann </strong>(mail at tinalehmann.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-samos.asp">Sportclub Helen Yolanda auf Samos</a></strong></p>
<p>Ich sa&#223; im Flugzeug und wurde vom Piloten freundlich begr&#252;&#223;t „Willkommen auf dem ersten Flug der Saison nach Samos“. Ich fragte mich, was daran so erw&#228;hnenswert sei? 2,5 Stunden sp&#228;ter wu&#223;te ich es:</p>
<p>Die Start- und Landebahn misst nur 2.044 Meter, und ist damit eine der k&#252;rzesten bei Verkehrsflugh&#228;fen in Europa. Die kurze Landebahn und der recht komplizierte Landeanflug (am Flughafen wird aus Meerrichtung vorbeigeflogen, anschlie&#223;end folgt eine ca. 135° Rechtskurve entlang der H&#252;gelkette mit Landung in Richtung Meer) stellen f&#252;r viele Piloten eine Herausforderung dar.</p>
<p>Da&#223; ich im Flugzeug das Buch „<em>Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt</em>“ begonnen hatte, hat der Freude an der Landung keinen Abbruch getan und konnte auch meine Sitznachbarn nicht beeindrucken.</p>
<p>Auf Samos angekommen, erwartete mich freundliches Sommerwetter. Endlich Sonne. War der Winter doch in diesem Jahr ziemlich lang in Deutschland.</p>
<p>Es ist Montag Nachmittag, alle anderen Fr&#246;sche Deutschlands haben bereits  ein paar Stunden Vorsprung, denn mein Berliner Flug war der letzte, der an diesem Tag landen sollte.</p>
<p>Ich wurde freundlich von Teamerin Simone empfangen (ja – das Frosch-Domizil Samos punktet auch in diesem Jahr wieder mit den Teamern Simone und Mario ☺ ) . Es blieb noch Zeit f&#252;r einen kurzen Bummel durch das h&#252;bsche &#214;rtchen Kokkari, bevor ich auf der grandiosen Dachterrasse meine „Kategorie-A-Nachbarn“ kennenlernte. Wir waren uns gleich sehr sympathisch und konnten auf Kennenlernspielchen jeder Art verzichten. Unsere Reisegruppe zum Saisonstart war auch noch sehr &#252;berschaubar mit 11 Fr&#246;schen.</p>
<p>Das Hotel hat zu dieser Saison m&#228;chtig investiert. Die Zimmer und B&#228;der wurden renoviert und es wurde ein Pool gebaut, der auch griechisch-&#252;berp&#252;nktlich einen Tag vor unserem Eintreffen fertiggestellt wurde. Ich war sehr positiv &#252;berrascht vom Hotel-Komfort, las ich doch vorher oft dar&#252;ber, dass es sich hier um einfachste Ausstattung handelte.  Nein, ich kann allen mitteilen – es schaut jetzt anders aus.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3534" title="Hotel-Helen-Yolanda" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel-Helen-Yolanda.jpg" alt="" width="480" height="320" /><br />
</em></p>
<p>Im Vorfeld hatte ich l&#228;nger &#252;berlegt, welche Zimmerkategorie wohl die beste f&#252;r mich w&#228;re. Falls es auch anderen so ergeht, m&#246;chte ich hier n&#228;her darauf eingehen.</p>
<p>Die 4 Kat.A-Zimmer liegen alle im obersten Stockwerk und teilen sich eine gemeinsame gro&#223;e Terrasse mit Meerblick und viel Platz zum Relaxen.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3535" title="Dachterrasse-Kat-A" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Dachterrasse-Kat-A.jpg" alt="" width="480" height="320" /></em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3536" title="Zimmer-Kat-A" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Zimmer-Kat-A.jpg" alt="" width="480" height="370" /><br />
</em></p>
<p>Sicher ist hier der w&#228;rmste Platz des Hauses, so dass im Hochsommer wohl auch ein Pl&#228;tzchen weiter unten im Haus (Kat. B – 1.Stock und C – Erdgescho&#223;; beide mit Meerblick) empfehlenswert ist oder sogar eines der g&#252;nstigeren Zimmer zur Landseite, wo es deutlich k&#252;hler, daf&#252;r aber auch dunkler und ruhiger ist (man verpasst so ein bisschen das Sonnenseiten-Leben; h&#228;lt sich aber ja durchaus &#252;berwiegend nachts im Zimmer auf und kann sich tags&#252;ber ein Pl&#228;tzchen an frischer Luft suchen. Oder aber man stellt sich mit einem der Dach-Bewohner gut, besticht ihn ggf. mit einer Flasche Ouzo und verschafft sich somit ein Gewohnheitsrecht f&#252;r das „Durchgangszimmer“ zur Dachterrasse.</p>
<p>Das Abendessen gibt es in der unmittelbar am Fu&#223;e des kleinen Hotel-Hangs gelegenen Taverne (siehe Foto Richtung Meer, links unten im „Tal“ gelegen).</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3537" title="Taverne-Eleni-Diamantes" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Taverne-Eleni-Diamantes.jpg" alt="" width="480" height="320" /><br />
</em></p>
<p>Das Fr&#252;hst&#252;ck wird von den hitzebest&#228;ndigen Sonnen-Fr&#246;schen auf dem Meeresblick-Balkon eingenommen, f&#252;r die schon sonnen-ger&#246;teten Fr&#246;sche ist auch die Terrasse hinter dem Haus sehr sch&#246;n angelegt und angenehm schattig. Das Fr&#252;hst&#252;ck im Freien ist f&#252;r mich sehr wichtig und ein mit ausschlaggebender Faktor bei der Hotelwahl.</p>
<p>An 2 Abenden der Woche konnten wir „frei“ essen gehen, was ich sehr nett finde, denn es gibt unz&#228;hlige M&#246;glichkeiten der Nahrungsaufnahme in und um Kokkari und es w&#228;re doch schade, diese nicht nutzen zu k&#246;nnen.</p>
<p>An einem Abend entschieden wir uns, mit zwei Taxen in das nette Bergdorf Vourlilotes zu fahren. Hier haben Eleni und Diamantes eine nette Familien-Taverne auf dem Marktplatz (da der griechische Dorf-Name nicht so leicht zu merken ist – hier die Insider-Version: „Wir fahren zu Domestos in Vollidiotes“).</p>
<p>Da wir hier schon einige Male mittags einen Orangensaft getrunken haben, kannte ich die Beiden schon und wu&#223;te ihre Herzlichkeit zu sch&#228;tzen. An diesem Abend brach ein pl&#246;tzlicher Sturm an, der zu einem Stromausfall f&#252;hrte. Das Bergd&#246;rfchen war fast gespenstisch leer und auf dem Marktplatz w&#228;ren uns die Kichererbsenb&#228;llchen vom Teller geweht worden. So wurden schnell 2 Tische und St&#252;hle f&#252;r uns in die K&#252;che geschoben und wir durften drinnen bei Kerzenschein Platz nehmen, wie urig! Gekocht wurde alles, was ohne Strom hergestellt werden konnte; also leider kein Souvlaki, daf&#252;r aber viele andere Sch&#228;tze der griechischen Kochkunst.</p>
<p>Es war eine tolle Atmosph&#228;re, drau&#223;en heulte der Wind.</p>
<p>Als nach ca. einer Stunde der Strom wieder ging (Diamantes merkte es anhand der Stra&#223;enlaterne auf dem Marktplatz, die wieder leuchtete), erstrahlte die Taverne in freundlichem typisch-griechischen Neonlicht. Wir konnten die Beiden nur schwer davon &#252;berzeugen, die R&#246;hren wieder auszuschalten und die Gem&#252;tlichkeit wieder herzustellen, aber es gelang uns schlie&#223;lich doch.</p>
<p>Die Griechen haben es &#252;brigens immer wieder geschafft, uns positiv zu &#252;berraschen. So hatten wir mit dem Linienbus auf dem Weg zu unserem Wandereinstieg ins wundersch&#246;ne Nachtigallental eine Panne. Aber schon nach 5 Minuten war ein Ersatzbus gekommen. Das nenne ich Kunden-Service!</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es auf Samos das „bekannte“ Frosch-Programm mit den gef&#252;hrten Wanderungen und Radtouren f&#252;r alle Schwierigkeitsstufen (ok – ich gebe zu, es ist recht h&#252;gelig auf Samos und eine kleine Grundkondition ist durchaus von Vorteil, selbst, wenn man „nur“ die kurze – f&#252;r mich fast t&#228;gliche – Eisdielen-Runde dreht zur ca. 10 km entfernten Eisdiele&amp;Konditorei).</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3538" title="Ghost-Bike" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Ghost-Bike.jpg" alt="" width="480" height="320" /><br />
</em></p>
<p>An dieser Stelle ein gro&#223;es Dankesch&#246;n an Mario f&#252;r seine Geduld, er hat uns drei M&#228;dels gezeigt, wie man sicher und auch unge&#252;bt das Nachtigallental mit dem Bike herunterkommt! Das war meine erste Tour abseits der Pisten und es hat super viel Spa&#223; gemacht!</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3539" title="Nachtigallental" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Nachtigallental.jpg" alt="" width="480" height="320" /><br />
</em></p>
<p>Weiterhin gibt es auch die M&#246;glichkeit, die nahegelegene Surfstation zu nutzen (kostenpflichtig, nicht unbedingt preisg&#252;nstig und wie im Prospekt schon erw&#228;hnt, &#252;berwiegend fortgeschrittenen Surfern zum empfehlen. Aber: eine sehr nette „Location“ mit Liegen, Schirmen, B&#228;umen, chilliger Musik und einem netten Italiener, der im Surfer-Garten sein Gem&#252;se anpflanzt. )</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Es war eine tolle Reise und sie wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Teamerin Simone hat sich &#252;brigens schnell meinen Versprechern angepasst und wir lie&#223;en uns stets neue Eselsbr&#252;cken f&#252;r die schwierige griechische Sprache einfallen. Wir erfanden neue Abk&#252;rzungen, auf die ich hier jetzt nicht n&#228;her eingehen m&#246;chte und sangen ein paar lustige Lieder aus der Mundorgel.</p>
<p>F&#252;r Jeden, der noch &#252;berlegt, ob er nach Samos reisen sollte – z&#246;ger nicht lange, buche! Und das am Besten noch heute, denn dann hast Du noch das Gl&#252;ck, von Simone &amp; Mario, zwei einzigartig engagierte Teamer aus Leidenschaft, zu profitieren. Auch ich &#252;berlege, noch ein zweites Mal in diesem Jahr hinzufahren.</p>
<p>Samos ist eine Reise wert!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3540" title="Wanderung1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Wanderung1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3541" title="Kokkari" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Kokkari.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3542" title="Hotelstrand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotelstrand.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
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		<item>
		<title>Samos im Oktober</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/samos-im-oktober/3379</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 09:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, ich hatte etwas anderes erwartet. Ich hatte erhofft, den Herbst noch etwas hinauszuz&#246;gern. Ich hatte erwartet, dass es &#246;fter regnet, dass die Teamer am Ende der Saison keine Lust mehr haben und dass die Landschaft von der vielen Sommersonne vertrocknet ist. Zur Vorsicht hatte ich meine Wanderschuhe eingepackt, obwohl ich doch eigentlich nur biken wollte.....und als ich dann noch Mario sah......das konnte ja heiter werden.
<p><img class="centered" title="Samos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Svenja </strong><strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-samos.asp">Sportclub Helen Yolanda in Kokkari auf Samos</a>, Griechenland</strong></p>
<p>Zugegeben, ich hatte etwas anderes erwartet. Ich hatte erhofft, den Herbst noch etwas hinauszuz&#246;gern. Ich hatte erwartet, dass es &#246;fter regnet, dass die Teamer am Ende der Saison keine Lust mehr haben und dass die Landschaft von der vielen Sommersonne vertrocknet ist. Zur Vorsicht hatte ich meine Wanderschuhe eingepackt, obwohl ich doch eigentlich nur biken wollte&#8230;..und als ich dann noch Mario sah&#8230;&#8230;das konnte ja heiter werden.</p>
<p>Doch dann kam alles anders und meine Wanderschuhe schimpfen heute noch mit mir. Sie haben Samos nie betreten.</p>
<p>Das Wetter war die ganze Woche traumhaft, die Landschaft ohne Ende gr&#252;n und die Teamer sehr engagiert. Mario habe ich unrecht getan: Mit seinen lockeren Spr&#252;chen brachte er auch wirklich jeden die Berge hoch, die R&#228;der waren top, selbst ich habe die Wege mithilfe seiner auf Servietten gemalten Wegbeschreibungen gefunden und die Sicherheit stand stets im Vordergrund. Einziger Kritikpunkt: Nach einer Woche biken zeigte meine Waage 2 kg mehr statt weniger an. Wir haben aber auch keine leckere Eisdiele und keine andere K&#246;stlichkeit am Wegesrand ausgelassen&#8230;.na ja, es war ja Urlaub.</p>
<p>Das Hotel Helen Yolanda bietet alles, was man zum Schlafen braucht. Ein kleines Zimmer, ein kleines Bad, eine super tolle Terrasse vor unserem Zimmer im Obergeschoss, eine Matratze und ein Fr&#252;hst&#252;ck. Da man den ganzen Tag unterwegs ist, ist das v&#246;llig ausreichend.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3381" title="samos-1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3383" title="samos-2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-2.jpg" alt="" width="480" height="362" /></p>
<p>Nach Kokkari l&#228;uft man an der Strasse entlang ca. 10 Minuten. Viele Restaurants hatten die Saison schon beendet, es war Ruhe eingekehrt in dem netten &#214;rtchen und so konnten wir vor einem kleinen Kaffe jeden Abend noch die letzten Sonnenstrahlen auf Liegen am Kiesstrand genie&#223;en.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3384" title="samos-3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-3.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3385" title="samos-4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-4.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Ich habe selten so einen blauen Himmel, so t&#252;rkisfarbenes Wasser und eine im Oktober noch so gr&#252;ne Natur gesehen. Aus diesem Grunde muss ich zugeben, habe ich vor lauter Radeln und gucken so manchen Ortsnamen vergessen. Ich kann Euch nur sagen: Samos hat so manchen H&#246;henmeter, aber es lohnt sich!!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3386" title="samos-5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-5.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Einsteigertour an der K&#252;ste entlang und die Tour nach Samos-Stadt ist von jedem zu schaffen. Zweitere haben wir zu viert noch um eine Schleife (aufgemalt auf einer Serviette) verl&#228;ngert und sind zu einem herrlichen Strand gefahren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3388" title="samos-6" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-6.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Wenn man allerdings die anderen Touren mitf&#228;hrt, sollte man sich vor Schwei&#223; nicht f&#252;rchten. Belohnt von herrlichen Aussichten tritt man sich nach oben, um dann entweder auf der Strasse oder durch Gel&#228;nde (durch viele kleine Bachl&#228;ufe) wieder an die K&#252;ste zu kommen und sich mit einem leckeren Eis zu belohnen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3389" title="samos-7" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-7.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>So erreicht man Vourliotes, Manolates und so manches D&#246;rfchen &#252;ber ein paar Rampen, die es in sich haben. Da schmeckt selbst mir der von Mario zur Belohnung spendierte Ouzo f&#252;r die erfolgreich erzwungene „Ouzo-Rampe“. Aber ich muss zugeben: Da gibt´s  noch Steilere auf den Strecken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3390" title="samos-8" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-8.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Selbst am freien Tag bin ich mit zwei anderen netten Bikern Rad gefahren. Per Serviette wurden wir wieder durch die Landschaft gef&#252;hrt und haben die Zeit genutzt, tolle Fotos zu machen und die Landschaft zu genie&#223;en.</p>
<p>An der w&#246;chentlich angebotenen Jeeptour wollte ich urspr&#252;nglich nicht teilnehmen. Aber da sich fast alle dazu entschlossen, mir die Gruppe schon ans Herz gewachsen und Mario stets um Sicherheit bem&#252;ht war, traute ich mich schlie&#223;lich doch. Und ich muss sagen: Alle 5 Minuten musste ich meine Brille entstauben, damit ich etwas sehen konnte. Aber was ich dann sah war toll. Schon wieder herrliche Aussichten, aber diesmal vom zweith&#246;chsten Berg der Insel und Mittagessen mit Blick &#252;ber´s  Meer.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3391" title="samos-9" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-9.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3392" title="samos-10" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/samos-10.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Und kaum das ich da war, war die Woche schon wieder um. Und von 27 sonnigen Graden ging es geradewegs in das 9 Grad kalte, graue Deutschland. Jetzt hatte es der Herbst doch geschafft.</p>
<p>Samos, vielleicht komme ich mal wieder und vielen Dank an Mario, Simone und meine netten Mitbiker.</p>
<p>Svenja</p>
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		<title>Skiathos:  18. September – 2. Oktober 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 08:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
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		<description><![CDATA[Skiathos als neues Reiseziel war mir schon bei Erscheinen des neuen Sommerkataloges ins Auge gestochen. Beim Durchlesen der Beschreibung gewann ich allerdings den Eindruck, dass die „Griechische Karibik“, wie sie dort genannt wird, mit ihren 66 Str&#228;nden, 16 km K&#252;stenstra&#223;e, sanft h&#252;geligem Inselinneren und der h&#246;chsten Erhebung von gerade einmal 433 Metern wohl eher f&#252;r einen Badeurlaub  geeignet ist. Deshalb entschied ich mich, noch einmal nach Samos zu fliegen, die Insel hatte mir das Jahr zuvor super gut gefallen und ist damit die erste Froschdestination, die ich ein zweites Mal besuchte.
Dann gab es die ersten Reiseberichte &#252;ber Skiathos. Was ich da las, lie&#223; mich meine Vorstellungen revidieren [...]
<p><img class="centered" title="Blick auf Skiathos-Stadt" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/3-Blick-auf-Skiathos-Stadt1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Petra Dockweiler </strong>[Dockweiler at gmx.de]<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Agnadi in Skiathos, Griechenland</a></strong><br />
<!--EndFragment--></p>
<p>Skiathos als neues Reiseziel war mir schon bei Erscheinen des neuen Sommerkataloges ins Auge gestochen. Beim Durchlesen der Beschreibung gewann ich allerdings den Eindruck, dass die „Griechische Karibik“, wie sie dort genannt wird, mit ihren 66 Str&#228;nden, 16 km K&#252;stenstra&#223;e, sanft h&#252;geligem Inselinneren und der h&#246;chsten Erhebung von gerade einmal 433 Metern wohl eher f&#252;r einen Badeurlaub  geeignet ist. Deshalb entschied ich mich, noch einmal nach Samos zu fliegen, die Insel hatte mir das Jahr zuvor super gut gefallen und ist damit die erste Froschdestination, die ich ein zweites Mal besuchte.</p>
<p>Dann gab es die ersten Reiseberichte &#252;ber Skiathos. Was ich da las, lie&#223; mich meine Vorstellungen revidieren:  von Ouzo-Rampen war da die Rede, anspruchsvollen MTB-Touren, viel Schwei&#223;, der geflossen ist und dann dieser Satz von den Skiathleten, die keine Serpentinen kennen…. Wie man sich doch scheinbar t&#228;uschen kann! Doch nun wollte ich es genau wissen. Gesagt – gebucht, Mitte September ging es los.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3356" title="1-Skiathos-2009" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/1-Skiathos-2009.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Dass die Anreise nach Skiathos sehr lange ist, hatte ich gelesen, doch dass sie in meinem Fall sooo lange dauern wird, wurde mir erst nach der Buchung klar. Von Haust&#252;r zu Hotelt&#252;r war ich sage und schreibe 24 Stunden unterwegs (musste wegen des fr&#252;hen Fluges eine Zwischen&#252;bernachtung in M&#252;nchen einlegen). Am Flughafen N&#252;rnberg die erste &#220;berraschung: treffe auf Petra, die ich bereits von zwei Froschreisen kenne. Tja, der Lebensraum der Fr&#246;sche ist doch &#252;berschaubar!</p>
<p>Voller Vorfreude auf griechische Sp&#228;tsommerw&#228;rme verlie&#223;en wir Stunden sp&#228;ter den Flieger. Der Flughafen von Volos besteht aus einem Geb&#228;ude, einer winzigen „Ankunftshalle“, in der es ein Gep&#228;ckband von ca. 6 m (!) L&#228;nge gibt (bei ungef&#228;hr 200 Gep&#228;ckst&#252;cken!) Es dauerte fast eine Stunde, bis jeder in diesem Chaos sein Gep&#228;ck hatte. Mit dem Bus ging es dann ca. 40 Minuten bis zum Hafen, wo unser Boot schon auf uns wartete. Sp&#228;testens hier begann nun wirklich der Urlaub, bei Sonnenschein und traumhaften Ausblicken genossen wir die &#220;berfahrt. Allerdings wurde es im Fahrtwind dann doch sehr k&#252;hl, ein warmer Pulli war nun unverzichtbar. Nach knapp 3 Stunden Ankunft in Skiathos –Stadt. Von dort mit dem Bus in wenigen Minuten zur Haltestelle 9 und einige ziemlich steile Meter hinauf zum Hotel. Vor der Zimmerverteilung gab es erst einmal ein Willkommensgetr&#228;nk am Pool und die n&#228;chsten bekannten Gesichter unter den Altfr&#246;schen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3357" title="2-Agnadi-Hotel" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/2-Agnadi-Hotel.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nachts gab es ein heftiges Gewitter, dann war es erst einmal vorbei mit dem sch&#246;nen Wetter. Die Schnupperwanderung in den Ort fand im Regen statt, die Einf&#252;hrungsbiketour fiel komplett ins Wasser. Die ganze erste Woche war etwas durchwachsen, angenehm warm in der direkten Sonne, die aber h&#228;ufig hinter Wolken verschwand, vornehmlich dann, wenn wir nach einer Tour am sp&#228;ten Nachmittag noch an den Strand wollten. Auch das Drau&#223;ensitzen am Abend war nur mit dickem Pulli oder Jacke m&#246;glich. Direkte Alternative dazu war das Warmtanzen vor der Bar. In der zweiten Woche wurde es dann jeden Tag etwas w&#228;rmer.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3365" title="3-Blick-auf-Skiathos-Stadt" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/3-Blick-auf-Skiathos-Stadt1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick auf Skiathos-Stadt, am Horizont die Nachbarinsel Skopelos</p>
<h2><strong>Wandern oder Radfahren?</strong></h2>
<p>Diese schwierige Frage stelle ich mir in jedem Froschurlaub. Ich mache beides gerne, doch da die Touren meist zeitgleich angeboten werden, gilt es sich zu entscheiden. Eine Entscheidungshilfe gab es durch Mike, unseren MTB-Guide: auf Skiathos gibt es keine wirklich leichten Touren! Die einfachste, aber auch sehr kurze Tour, ist die Runde um die Kanapitsa-Halbinsel mit einigen wenigen Steigungen. Diese w&#228;hlte Mike am n&#228;chsten Tag dann auch als versp&#228;tete Schnuppertour aus und da sie ja ach so kurz war, lotste er uns „hintenherum“ zur&#252;ck. Mit durchdrehenden und seitlich wegrutschenden Reifen qu&#228;lten wir uns steile Schlammpisten hoch (Gewitter in der Nacht zuvor!). „Die Skiathleten kennen keine Serpentinen“ : dieser Satz schoss mir wie so oft in den n&#228;chsten Tagen durch den Kopf. Aber oben angekommen war ich m&#228;chtig stolz auf mich und genoss die rasante Abfahrt zum Hotel.</p>
<p>Alternativ kann man auf der K&#252;stenstra&#223;e bis zum westlichen Ende der Insel fahren, doch auch die schl&#228;ngelt sich im auf und ab dahin, so dass sich die H&#246;henmeter addieren. Ansonsten gibt es nur das Inselinnere und da geht es gleich voll zur Sache. Da das Agnadi am Hang liegt, beginnt jede Tour, ob mit Bike oder zu Fu&#223;, mit dem Hausberg (bis zu 20% Steigung!). Hoch oder runter, am Ende des Tages dann meistens umgekehrt zur&#252;ck.</p>
<p>Eine weitere leichte Tour f&#252;hrt um die Kanapitsa-Halbinsel, dann wieder die K&#252;stenstra&#223;e entlang zur Bushaltestelle 22, von dort dann stetig, aber noch gem&#228;&#223;igt bergauf ins Landesinnere. Durch bl&#252;hende Erikab&#252;sche ging es dann fast eben dahin, mit tollen Ausblicken aufs Meer. Einen Abstecher zum Mandraki-Beach lie&#223;en wir uns nicht nehmen, auch wenn die Abfahrt dort hinunter logischerweise wieder einige H&#246;henmeter zur&#252;ck bedeutete. Bei allen Touren bot es sich an, immer Badesachen dabei zu haben, da man bei der geringen Inselgr&#246;&#223;e eigentlich immer an einen der zahlreichen Str&#228;nde kam. Nach einem Imbiss an der Strandtaverne ging‘s weiter zum Banana-Beach. Wer wollte blieb hier, es waren schon andere „Busfr&#246;sche“ da, und fuhr sp&#228;ter auf eigene Faust heim.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3359" title="4-Eines-der-seltenen-ebenen-Wegstuecke" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/4-Eines-der-seltenen-ebenen-Wegstuecke.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Eines der seltenen ebenen Wegst&#252;cke!</p>
<p>Bis auf die K&#252;sten- und Panoramastra&#223;e gibt es kaum Teer- bzw. Betonpisten. Skiathos ist also ein Paradies f&#252;r alle Offroadfahrer, die gerne im anspruchsvollen  Gel&#228;nde unterwegs sind. Wer’s kann und mag, findet auch einige interessante Singletrails.</p>
<p>Aus oben genannten Gr&#252;nden habe ich mich diesen Urlaub eher aufs Wandern verlegt. Auch bei dieser Bewegungsart sind die Berge sehr steil, aber immerhin kann ich das Tempo bis auf ein Minimum reduzieren, ohne Angst zu haben, dass ich umfalle. Und ich kann jederzeit stehenbleiben; beim Biken einmal an einem Steilst&#252;ck abgestiegen, bedeutete eigentlich immer schieben, bis es flacher wird. Bei mir zumindest.</p>
<p>Schon zu Hause hatte ich im Reisef&#252;hrer &#252;ber die Tour zur mittelalterlichen Inselfestung Kastro gelesen. Fasziniert von den Fotos stand f&#252;r mich fest, diese Wanderung auf jeden Fall machen zu wollen. Daf&#252;r lie&#223; ich dann auch die erste leichte Biketour sausen.  Die Wanderung begann bei der Bushaltestelle 2, wo wir von Ortwin, unserem schw&#228;bischen Wanderf&#252;hrer schon erwartet wurden. Er lebt seit vielen Jahren auf Skiathos und ihm ist es zu verdanken, das es mittlerweile ein gut ausgebautes und beschildertes Wegenetz gibt. Im Fr&#252;hjahr ist er mehrere Wochen damit besch&#228;ftigt, die Wege abzugehen und freizuschneiden. Meines Wissens gibt es &#252;ber 150 km Wanderwege und im Winter f&#252;hrt er sogar einheimische Griechen durch die W&#228;lder und Berge!</p>
<p>Kaum hatten wir die letzten H&#228;user von Skiathos-Stadt hinter uns gelassen, ging es schon, wie konnte es auch anders sein, steil den Berg hinauf (wie war das mit den Serpentinen?). Ortwin legte ein zackiges Tempo vor und mancher kam ganz sch&#246;n au&#223;er Puste. Nach einer guten Stunde erreichten wir das Kloster Evangelistrias, Ortwin wusste einiges zu erz&#228;hlen und es blieb noch Zeit, sich etwas umzusehen. Nun wurde der Weg immer einsamer, karger und felsiger, bis wir wieder vor einem Kloster standen: Ag. Charalambos. Lange hielten wir uns hier nicht auf, da es mittlerweile nieselte und sehr k&#252;hl geworden war. Eigentlich war geplant, nach der Besichtigung des Kastro-Felsens mit dem Boot zur&#252;ck zu fahren. Doch nach Ortwins telefonischer Erkundigung fuhren wegen des Seegangs heute keine Schiffe. Da wir also zu Fu&#223; zur&#252;ck mussten, ersparten wir uns zu meinem Leidwesen den Abstieg zum Kastro. Sollte der ganze Weg umsonst gewesen sein? J  Als Entsch&#228;digung kehrten wir auf dem R&#252;ckweg ins „Panorama“-Restaurant ein, das seinem Namen alle Ehre machte. Denn mittlerweile schien die Sonne wieder, so dass wir die griechischen Spezialit&#228;ten auf der Aussichtsterrasse genie&#223;en konnten.</p>
<p>Tolle Ausblicke hatten wir auch bei der Wanderung zum h&#246;chsten Punkt der Insel, dem 433 m hohen Karafiltzanaka. Bei der Badewanderung einige Tage sp&#228;ter (genau genommen ist fast jede Wanderung eine Badewanderung!) besuchten wir nicht weniger als drei der Str&#228;nde, die oft wie die Perlen einer Kette an der K&#252;ste aufgereiht sind.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3361" title="6-Ligharies-Strand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/6-Ligharies-Strand1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Ligharies-Strand</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3364" title="7-Kechria-Strand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/7-Kechria-Strand1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Kechria-Strand</p>
<p>Nun m&#246;chte ich noch etwas zum Bussystem der Insel erz&#228;hlen. Wie schon gesagt, spielt sich fast der komplette Verkehr auf der 16 km langen K&#252;stenstrasse ab. Sie beginnt in Skiathos-Stadt mit den Bushaltestellen 1-4, unser Hotel steht oberhalb der 9 und so geht es weiter bis zum Ende der Stra&#223;e im S&#252;dwesten mit der Haltestelle Nr. 26. Es gibt also nur eine Linie, alle paar hundert Meter eine Haltestelle, man muss sich keine komplizierten Namen merken, einzig allein die richtige Stra&#223;enseite an der man auf den Bus wartet, sollte man wissen! Es gibt nur zwei Tarife, die besonders auf l&#228;ngere Strecken sehr g&#252;nstig sind. Oft ist es aber noch billiger, wenn man eines der zahlreichen Taxen nimmt, die vorbei kommen, w&#228;hrend man auf den Bus wartet.</p>
<p>In der Nachsaison waren die meisten Str&#228;nde schon recht leer, mit Ausnahme des Banana-Beaches vielleicht. Doch wer es generell ruhiger mag, w&#228;hlt einen der Str&#228;nde an der Westk&#252;ste. Sie sind von den Haltestellen 23-25 erreichbar, allerdings geht man noch 15 bis 25 Minuten zu Fu&#223;. Weitere Str&#228;nde an der Westk&#252;ste sind nur nach l&#228;ngeren M&#228;rschen oder aber mit Leihwagen erreichbar.  Oder mit dem Rad!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3367" title="8-Nur-f&#252;r-Froesche" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/8-Nur-f&#252;r-Froesche.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Nur f&#252;r Fr&#246;sche!</p>
<p>Ein unbedingtes Muss sind meiner Meinung nach die beiden Bootsausfl&#252;ge. Mit einem gro&#223;en Ausflugsschiff geht es zu den Nachbarinseln Alonissos und Skopelos. Auf Alonissos legt das Schiff am Hafen von Patitiri an. Hier gibt es die M&#246;glichkeit zu baden, durch den Ort zu schlendern, sich an die Hafenpromenade zu setzen oder aber sich mit dem Bus, der schon auf dem Schiff organisiert wird, zur Chora hochfahren zulassen. Doch die wahrhaft Sportlichen unter uns lie&#223;en sich von Kerstin zu Fu&#223; die ca. 200 H&#246;henmeter und 3-4km in den ehemaligen Hauptort der Insel f&#252;hren. Dieser wurde nach einem Erdbeben 1965 zerst&#246;rt und erst in den letzten Jahren, gr&#246;&#223;tenteils von Ausl&#228;ndern, wieder aufgebaut. Der Ort wirkte leer und verlassen und hatte  trotz oder gerade wegen der melancholischen Stimmung, die er ausstrahlte, ein gewisses Flair. Es gab viele kleine K&#252;nstlerl&#228;den, doch leider hatten wir zur Besichtigung nur ca. 20 Minuten Zeit. Trotzdem lohnt sich der Besuch auf jeden Fall, denn schon der Fu&#223;weg hinauf bot viele wundersch&#246;ne Ausblicke auf die Insel. Zur&#252;ck ging es in zwei Taxen, die Kerstin f&#252;r uns ergattert hatte. Es gab auf der ganzen Insel n&#228;mlich nur vier und das Schiff h&#228;tte nicht auf uns gewartet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3368" title="10-Chora-von-Alonissos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/10-Chora-von-Alonissos.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">In der Chora von Alonissos</p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg legten wir in Skopelos-Stadt an. Schon beim Einlaufen in den Hafen bot sich uns ein grandioser Blick auf die Inselhauptstadt, deren wei&#223;verputzen H&#228;user mit buntbemalten Fenstern und T&#252;ren und den sage und schreibe &#252;ber 100 Kirchen!  Kerstin gab uns eine interessante F&#252;hrung durch das Gassengewirr und das hochgelegene Kastro-Viertel. Danach hatten wir auch noch gen&#252;gend Zeit f&#252;r Erkundigungen auf eigene Faust und eine gem&#252;tliche Einkehr.</p>
<p>Der zweite Bootsausflug ist exklusiv f&#252;r uns Fr&#246;sche und f&#252;hrte uns einmal um Skiathos herum. Erster Badestopp war am Lalaria-Strand mit seinem ber&#252;hmten Felsenfenster. Wer hier zusammen durchschwimmt, den verbindet die ewige Liebe. Zur&#252;ck sollte man dann allerdings au&#223;en herum schwimmen, wer wei&#223;, was sonst passiert… J</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3370" title="11-Lalaria-Strand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/11-Lalaria-Strand.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Lalaria-Strand</p>
<p>N&#228;chster Halt war am Kastro-Strand. Hier gab es nun f&#252;r mich endlich die M&#246;glichkeit den Kastro-Felsen zu besteigen und die &#220;berreste der Siedlung zu besichtigen. Ganz gut erhalten sind drei kleine Kirchen, ansonsten sind nur noch einige Grundmauern zu sehen. Wirklich erstaunlich, dass hier in der Bl&#252;tezeit &#252;ber 400 H&#228;user standen. Von hier oben hat man eine wunderbare Rundumsicht auf die Kastro-Bucht, das Inselinnere und die Ostk&#252;ste des Pilion.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3371" title="12-Blick-vom-Kastro-Felsen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/12-Blick-vom-Kastro-Felsen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick vom Kastro-Felsen</p>
<p>Weiter ging es &#252;ber die nur 5km breite Meerenge zum Festland, wo wir in einer direkt am Strand gelegenen Taverne zu Mittag a&#223;en. Nach einem Badestopp auf dem Meer beendeten wir die Umrundung wieder am Hafen von Skiathos-Stadt. Ein rundum gelungener Tag!</p>
<p>Ich k&#246;nnte noch vieles berichten, doch ich denke, den Schilderungen kann man jetzt schon entnehmen, dass es kein Problem ist, auch auf einer kleinen Insel wie Skiathos ein Zweiwochenprogramm auf die Beine zu stellen. Wer es ruhiger angehen will, hat ja immerhin die Wahl zwischen 66 Str&#228;nden!</p>
<p>Einen Tipp noch zu Schluss. An einem Tag in der Woche bleibt die K&#252;che kalt. Statt ausw&#228;rts essen zu gehen, haben wir uns in einer kleinen Gruppe viele leckere Sachen besorgt (Tomaten, Oliven, K&#228;se, Brot, Rotwein, etc.) und haben ein Sonnenuntergangspicknick am Banana-Beach gemacht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3373" title="13-Sonnenuntergang-am-Banana-Beach" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/13-Sonnenuntergang-am-Banana-Beach.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Am Banana-Beach</p>
<p>Zum Schluss m&#246;chte ich dem engagierten Team noch ein gro&#223;es Lob  und Dankesch&#246;n aussprechen: Kerstin und Mike, die f&#252;r alle und alles immer ein offenes Ohr hatten, die auch am Ende der Saison Professionalit&#228;t und Spa&#223; an der Arbeit ausstrahlten, die uns die sch&#246;nsten Ecken der Insel gezeigt haben. Philip, der uns die griechische K&#252;che ohne Konservierungsstoffe und so fettarm wie m&#246;glich n&#228;her bringen wollte. (Letzteres bezweifle ich, so gut wie sein Essen geschmeckt hat…!) Nicht zu vergessen das flei&#223;ige K&#252;chenteam um ihn herum, das das Wunder vollbrachte, in einer winzigen K&#252;che auf einem Herd all diese K&#246;stlichkeiten zu zaubern! Und zum Schluss Mario, der halbe N&#228;chte hinter der Bar verbrachte, damit kein Frosch auf dem Trockenen sitzen musste.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3374" title="14-Team-Skiathos-2009" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/14-Team-Skiathos-2009.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Team Skiathos 2009</p>
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		<title>Sommer in Crans Montana (11.07. – 18.07.2009)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/sommer-in-crans-montana/3274</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/sommer-in-crans-montana/3274#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 09:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Crans Montana]]></category>
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		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Sommer hatten wir eine dreiw&#246;chige Reise per Cabrio in den S&#252;den geplant. Eine Woche in Crans Montana bildete den Start dazu. Nach einer sch&#246;nen Anreise – was die grandiosen Aussichten um den Genfer See anbetraf – kamen wir im Carlton-Hotel bei den Fr&#246;schen an. Eine Woche wandern, biken, quaken und kickern standen auf dem Programm.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/cransmontana-3.jpg" alt="cransmontana-3" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Bernd Helling </strong>(ingridhagemann at t-online.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-carlton.asp">Sportclub Carlton in Crans Montana, Schweiz</a></strong></p>
<p>In diesem Sommer hatten wir eine dreiw&#246;chige Reise per Cabrio in den S&#252;den geplant. Eine Woche in Crans Montana bildete den Start dazu.</p>
<p>Nach einer sch&#246;nen Anreise – was die grandiosen Aussichten um den Genfer See anbetraf – kamen wir im Carlton-Hotel bei den Fr&#246;schen an. Eine Woche wandern, biken, quaken und kickern standen auf dem Programm.</p>
<p>Unser Zimmer mit Panoramablick war „die Abfahrt“, wenn man das im Wanderurlaub so sagen darf. Ausgeruht und wach gek&#252;sst starteten wir nach reichhaltigem Fr&#252;hst&#252;ck unsere Tagestouren. Die Rucks&#228;cke mit Lunchpaketen gef&#252;llt bestiegen wir die Gipfel von Crans Montana.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3275" title="cransmontana-1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/cransmontana-1.jpg" alt="cransmontana-1" width="480" height="360" /></p>
<p>Die gef&#252;hrten Wanderungen vorbei an Wasserf&#228;llen, Gebirgsb&#228;chen, bunten Wiesen und H&#252;tten waren, auch wenn immer ein z&#252;giges Tempo gelaufen wurde, ein wahrer Genuss. Natur pur, nette Leute und abends ein leckeres Essen – also Urlaub, wie ich ihn mag.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3276" title="cransmontana-2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/cransmontana-2.jpg" alt="cransmontana-2" width="480" height="360" /></p>
<p>Da das Carlton-Hotel als Sport-Club ausschlie&#223;lich mit Fr&#246;schen gef&#252;llt ist, war das Kennenlernen kein Problem. Das Bequaken der Wandertouren in der netten Bar bei k&#252;hlen Getr&#228;nken rundeten die Tage perfekt ab. Das allabendliche Kickern durfte nicht fehlen – schlie&#223;lich musste trainiert werden f&#252;r das angesetzte Kickerturnier!</p>
<p>Au&#223;er Wanderungen gab es nat&#252;rlich noch attraktive andere Angebote. Das Klettern bedeutete f&#252;r mich allerdings eine hohe Herausforderung. Das erste Mal am Felsen, dabei nicht ganz schwindelfrei, verlangte schon viel Mut und Vertrauen von mir ab.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3277" title="cransmontana-3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/cransmontana-3.jpg" alt="cransmontana-3" width="480" height="360" /></p>
<p>Gem&#252;tlicher hingegen waren die Stadtbesichtigung von Sion oder nicht zuletzt das Chillen in der hauseigenen Sauna mit einer Top-Aussicht. Der Ort Crans Montana l&#228;dt zum Tr&#228;umen ein – schlie&#223;lich f&#228;hrt man dort im Maserati zum Golfen.</p>
<p>Alles in allem war es ein toller Urlaub mit vielen richtig guten Erinnerungen. Im Winter soll es dort auch sch&#246;n sein… vielleicht sehen wir uns dort mal wieder!</p>
<p>Bernd Helling</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreta, Almirida vom 09.09. bis 23.09.2009</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/sportclub-kreta-almirida/3177</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/sportclub-kreta-almirida/3177#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war mein erster Urlaub mit Frosch und &#252;berhaupt alleine, von daher war ich sehr aufgeregt. Die Anreise hat sehr gut geklappt. Am Flughafen hat Theo, der Kretaexperte, uns abgeholt und auf der Fahrt schon die erste Kurzlektion „Kreta in 30 Minuten“ erteilt [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/Kreta-200958.jpg" alt="Kreta-200958" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Reisebericht von Susanne Hombach </strong>(s.hombach at netcologne.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-kreta.asp">Sportclub Hotel Dimitra, Kreta &#8211; Griechenland</a></strong></p>
<p>Es war mein erster Urlaub mit Frosch und &#252;berhaupt alleine, von daher war ich sehr aufgeregt.<br />
Die Anreise hat sehr gut geklappt. Am Flughafen hat Theo, der Kretaexperte, uns abgeholt und auf der Fahrt schon die erste Kurzlektion „Kreta in 30 Minuten“ erteilt.</p>
<p>Im Hotel empfing uns Klaus, der freundliche Guide.<br />
Mein Zimmer war noch nicht fertig, aber ich durfte mich solange in einem anderen Zimmer aufhalten.<br />
Zuerst bin ich an den Strand gegangen und habe im Meer gebadet, so beginnen meine Urlaube am Mittelmeer immer.<br />
Abends war um 20 Uhr Treff an der Poolbar des Hotels.</p>
<p>Dort lernte ich unsere Teamerin Silke und die anderen „Fr&#246;sche“ kennen. Die Gruppe war recht klein, insgesamt 14 Leute.<br />
Das Abendessen wurde gemeinsam eingenommen, erste Kontakt gekn&#252;pft. Nach dem Essen f&#252;hrte Silke uns durch den Ort Almirida und zeigte uns die wichtigsten L&#228;den etc.<br />
Danach gingen wir zu einem Begr&#252;&#223;ungsdrink in die Taverne von George. Es war ein sehr sch&#246;ner erster Abend und ich habe mich direkt wohl gef&#252;hlt</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen fand um 9.00 Uhr die Mountainbike-Einweisung durch Klaus statt. Da ich ein Festbike gebucht hatte, gab es keine Ausrede. Klaus erkl&#228;rte alles sehr gut, stellte uns die Helme ein und suchte das passende Rad aus. Anschlie&#223;end startete die Einf&#252;hrungstour. Es war eine Rundtour in die nahegelegenen Bergd&#246;rfer. Insgesamt 200 H&#246;henmeter waren zu bew&#228;ltigen. Am ersten steilen Berg kam ich schon aus dem Tritt, da ich das Schalten doch noch nicht so richtig verstanden hatte. Aber die geduldigen Tipps von Silke und einigen andere Fr&#246;schen halfen mir sehr und zum Ende der Tour hatte ich schon den Durchblick, von da an klappte es gut. Wir machten Pause in einer wundersch&#246;nen Taverne und tranken Nescafe (kalter Kaffee mit Vanilleeis!). Da waren alle Strapazen vergessen.<br />
Den Abend verbringen wir in Rethimnon, wo wir Zeit haben zu bummeln und uns dann zum gemeinsamen Abendessen in einer Taverne treffen. Leider beginnt es heftig zu regnen (der erste Regen auf Kreta seit Mai), wir genie&#223;en den Abend aber trotzdem.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3178" title="Kreta-200958" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/Kreta-200958.jpg" alt="Kreta-200958" width="480" height="360" /><br />
Leider regnet es auch am n&#228;chsten Morgen noch heftig. Wir nutzen den Morgen zum Gammeln, sitzen in der Hotellounge und plaudern bzw. in der Taverne bei George. Nachmittags bieten Silke und Klaus eine Wanderung an, in der Hoffnung, dass es bis dahin aufh&#246;rt. Wir treffen uns um 15 Uhr gestiefelt und gespornt, es nieselt noch leicht, aber wir ziehen los. Und siehe da, kaum haben wir die erste Anh&#246;he erwandert, rei&#223;t es auf, die grauen Wolken ziehen ab und die Sonne lukt hervor. Die Luft ist wunderbar klar und wir haben eine wunderbare Aussicht auf die Bucht von Almirida. Wir lernen die heimische Flora kennen (dank Silke) und wandeln auf romantischen Eselpfaden (dank Klaus).<br />
Die beiden sind ein tolles Team, immer hilfsbereit, immer offen und interessiert an den Teilnehmern. So haben wir eine wundersch&#246;ne Wanderung erlebt, vorbei an einer Kirche mit toller Wendeltreppe.</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag geht es per Bike &#252;ber den Ort Plaka bis nach Kefalos, dem Nachbarort mit wunderbarem Strand. Dort treffen wir in der Taverne den Rest der Gruppe, der dorthin gewandert ist. Silke und Klaus bieten oft Touren an, einer per pedes, einer per Bike, bei denen sich die ganze Gruppe dann am Ende trifft. Das finde ich sehr sch&#246;n!!<br />
Wundersch&#246;ne Biketouren folgen, u.A. zu den Ausgrabungen von Aptera, zu einer Glasfabrik und zu einem Leuchtturm. Mir macht das biken jetzt sehr viel Spa&#223;!!</p>
<p>H&#246;hepunkt der Reise ist f&#252;r mich die Durchwanderung der Samariaschlucht.<br />
Theo bringt uns an den Ausgangspunkt, 1200 m hoch gelegen. Von dort geht es stetig bergab. Dies ist aber auch anstrengend, vor allem die ersten 4 km der insgesamt 16km langen Strecke, da wir auf diesen paar Kilometern schon 800m H&#246;henunterschied hinter uns bringen.<br />
Wir sind nur noch zu 8 in der Gruppe, aber halten gut zusammen. An den Rastpl&#228;tzen warten wir aufeinander, teilen unsere Vorr&#228;te und genie&#223;en einfach die Landschaft, die Natur…<br />
Es ist atemberaubend. Leider sind sehr viele Leute unterwegs, so dass man teilweise in langen Kolonnen geht, aber es ist trotzdem ein tolles Erlebnis.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3180" title="Kreta-2009109" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/Kreta-2009109.jpg" alt="Kreta-2009109" width="400" height="533" /></p>
<p>Ich bin allerdings auch sehr froh, als der Ausgang erreicht ist und wir die paar Kilometer bis zum Anlegeort Chora Sfakion geschafft haben. Ich muss unbedingt mit den F&#252;&#223;en im Lybischen Meer baden und genie&#223;e es unglaublich, meine Schuhe ausziehen zu k&#246;nnen. Die R&#252;ckfahrt mit der F&#228;hre ist wundersch&#246;n, entlang der noch touristisch recht unerschlossenen S&#252;dk&#252;ste. Hier entlang wandert die Trekkingtruppe, was sehr sch&#246;n sein muss und eines meiner n&#228;chster Ziele sein wird.<br />
Ein weiteres Highlight war f&#252;r mich der Besuch in der malerischen Stadt Chania. Dort verbringen wir einen netten Bummelnachmittag und einen zauberhaften Abend (diesmal ohne Regen!) in einer romantischen Taverne.</p>
<p>Sehr nett fand ich auch, dass die Fr&#246;sche sogar an meinen Geburtstag gedacht haben. Ich bekam ein St&#228;ndchen, eine selbstgemalte Karte und ein kleines Geschenk, was ich sehr r&#252;hrend fand.</p>
<p>Alles in allem war es ein wunderbarer Urlaub. Die anderen Fr&#246;sche haben mich gerne aufgenommen und ich bin in diesem Urlaub von der Qualquappe zum Frosch herangewachsen.<br />
Einbesonderes Lob an dieser Stelle noch mal an die beiden Teamer Silke und Klaus, die immer f&#252;r uns da waren und sich weit &#252;ber das normale Ma&#223; engagieren. So hat Silke uns z.B. Honig gekauft, als es im Hotel 3 Tage lang keinen mehr gab.  Nicht zu vergessen die Wellnessaktion, wo sie uns selbstgemachte Packungen mit Oliven&#246;l und Joghurt f&#252;r Haut und F&#252;&#223;e bereitet hat.<br />
Ich w&#252;rde auf jeden Fall wieder mit Frosch reisen und hoffe noch weitere so sch&#246;ne Urlaube mit netten Fr&#246;schen erleben zu k&#246;nnen.<br />
<strong><br />
</strong></p>
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		<item>
		<title>Badestopp! – Ein Metallfrosch in Dalyan vom 31.08.09 – 14.09.09</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/badestopp-ein-metallfrosch-in-dalyan/3098</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/badestopp-ein-metallfrosch-in-dalyan/3098#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 06:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dalyan]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer wie ich schon &#246;fter mit Frosch unterwegs war, erf&#228;hrt ja von den mitreisenden Fr&#246;schen immer wieder etwas von den anderen Destinationen. So war das auch bei Dalyan: Auch wenn hier der Ort bzw. das Hotel nicht direkt am Meer liegen, hatte ich immer wieder nur Positives von Dalyan geh&#246;rt. Das gab schlie&#223;lich den Ausschlag f&#252;r meine Entscheidung, den Urlaub 2009 in der T&#252;rkei – und damit f&#252;r mich auch das erste Mal au&#223;erhalb der EU – zu verbringen [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/02_Radtransfer.jpg" alt="02_Radtransfer" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Marisa Hiller </strong>(marisa.hiller at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-dalyan.asp">Sportclub Holiday Calbis in Dalyan, T&#252;rkei</a></strong></p>
<p>Wer wie ich schon &#246;fter mit Frosch unterwegs war, erf&#228;hrt ja von den mitreisenden Fr&#246;schen immer wieder etwas von den anderen Destinationen. So war das auch bei Dalyan: Auch wenn hier der Ort bzw. das Hotel nicht direkt am Meer liegen, hatte ich immer wieder nur Positives von Dalyan geh&#246;rt. Das gab schlie&#223;lich den Ausschlag f&#252;r meine Entscheidung, den Urlaub 2009 in der T&#252;rkei – und damit f&#252;r mich auch das erste Mal au&#223;erhalb der EU – zu verbringen.</p>
<p>Nach der abendlichen Ankunft am Flughafen und weiterer Wartezeit auf einen noch sp&#228;ter ankommenden Boot&amp;Bike-Reisenden ging‘s mit dem Hotel-Fahrer und einem dankbar angenommenen eiskalten Getr&#228;nk nach Dalyan ins Hotel Calbis. Im Halbdunkel allein im offenen &#252;berdachten Restaurantbereich noch schnell das zur&#252;ckgelegte Abendessen verspeist und an der Poolbar noch ein paar wenige Fr&#246;sche, die schon den ganzen Tag in Dalyan und entsprechend jetzt k.o. waren, getroffen, dann war der Ankunftstag auch schon zu Ende. Noch hielt sich meine Begeisterung in Grenzen… .</p>
<p>Doch das &#228;nderte sich rasch ab dem n&#228;chsten Tag: Nach der netten Begr&#252;&#223;ung der angenehm &#252;bersichtlichen Gruppe (ca. 25 Fr&#246;sche) direkt im Fr&#252;hst&#252;cksbereich durch unsere beiden Teamer Melanie und Christoph und der Frosch-&#252;blichen Fahrradeinweisung und Ortsbegehung mit den wichtigen Infos „Wo kann man einkaufen, einkehren, essen?“ „Wo sind die Geldautomaten und Gesch&#228;fte?“ „Wo ist Gerda’s Kaffee?“ und hier besonders wichtig „Wo ist der Anlegeplatz von Ali’s Boot?“ zog ich aufgrund der f&#252;r mich noch ungewohnt hohen Temperaturen sicher &gt; 35°C den gem&#252;tlichen Einstieg in den Urlaub vor und entschloss mich, gleich mal eine dieser Bootstouren auszuprobieren: Die Tour zum Iztuzu-Strand, der von Dalyan am besten &#252;ber den Fluss und das weite Flussdelta per Boot von der R&#252;ckseite erreicht werden kann (per Rad &#252;brigens auch von der &#246;stlichen Seite her).</p>
<p><strong>Das Boot</strong><br />
Ich hatte ja anfangs meine Zweifel, ob das Spa&#223; machen kann, von einem gem&#228;chlichen Boot mit einem vorgegebenen Zeitaufwand durch die Gegend transportiert zu werden und damit auch die gewohnte Flexibilit&#228;t aufzugeben, genau dann wieder zum Hotel zur&#252;ckzukehren, wenn man es m&#246;chte. Aber diese Zweifel waren schnell wie weggeblasen: Captain Ali, der uns mit seinem neuen Boot (auf das er sehr achtete &#8211; „Please no sand“, „downstairs no shoes“) immer freundlich und sicher durch die verschlungenen Wasserwege transportierte, die angenehmen Temperaturen auf dem Boot, die wundersch&#246;ne Landschaft dieses schilfbewachsenen Flussdeltas, vorbei an den lykischen Felsengr&#228;bern, umrahmt von Felsen und Bergen im Hintergrund, dazu das Tuckern des Motors, meist auf dem Dach oder vorn auf dem Bug des Bootes sitzend – all das hatte schon einen sehr meditativen Charakter, wodurch es sehr schnell gelang, den stressigen Alltag hinter sich lassen zu k&#246;nnen und diese Fahrten einfach nur noch zu genie&#223;en! Weitere Bootstouren entweder &#252;ber den See oder aufs Meer hinaus mit Schnorchel- und Badestopps (immer wieder nett, Ali ein paar deutsche Worte beizubringen) rundeten dieses Angebot perfekt ab.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3100" title="01_Fahrt_durchs_Delta" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/01_Fahrt_durchs_Delta.jpg" alt="01_Fahrt_durchs_Delta" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3119" title="01b_Boatjump" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/01b_Boatjump.jpg" alt="01b_Boatjump" width="480" height="441" /></p>
<p><strong>Die Bike-Touren</strong><br />
Nat&#252;rlich kam auch bei dieser Froschreise der Sport nicht zu kurz: Teamer Christoph war f&#252;r die Mountainbike-Touren zust&#228;ndig und konnte immer detaillierte Infos dazu geben, was eine gute Entscheidungshilfe f&#252;r – oder auch mal gegen &#8211; eine Mitfahrt war. Wenn ich auch durch die Temperaturen (weshalb hier auch schon um 9 Uhr mit den Touren gestartet wurde) und die zu bew&#228;ltigenden H&#246;henmeter die meisten Biketouren f&#252;r mich als recht anspruchsvoll einstufen musste (obwohl es ja auch in Stuttgart ein paar Berge gibt), so war Christoph immer geduldig und begleitete dann auch den letzten in der Kette der Biker (also mich <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) sicher &#252;ber die Berge und zur&#252;ck.<br />
Eine gem&#252;tliche Tour, weil ohne nennenswerte Steigung, und daher ideal f&#252;r die langsame Eingew&#246;hnung f&#252;hrte uns auf dem R&#252;ckweg zu einem sogenannten Naturrestaurant, was bei uns mit einer sehr alternativen Gartenwirtschaft vergleichbar ist: 2 Tische mit Plastikst&#252;hlen, ein weiterer Sitzbereich auf dem Boden, der mit Polstern ausgelegt war, dar&#252;ber eine bewachsene Pergola, das war‘s. Aber dennoch oder gerade deshalb war es einfach urig, sich dort bei einem Ayran, einem Tee oder einer Granatapfelsaftschorle zu erholen – nicht zu vergessen, die kostenlos dazu gereichten Wassermelonen vom immer freundlichen Wirt, der bei besonders verschwitztem Aussehen seinen Brunnen als erste Abk&#252;hlung anbot.</p>
<p>Eine landschaftlich sehr sch&#246;ne Tour ging dann rund um den K&#246;ycegiz-See, die aber zumindest im ersten Teil wieder mit einigen Anstiegen verbunden war, daf&#252;r aber mit einem herrlichen Blick &#252;ber den See belohnte. Ein Erlebnis ist &#252;brigens immer das &#220;bersetzen &#252;ber den Dalyan-Fluss in recht kleinen Booten, wo aber alle R&#228;der immer gekonnt untergebracht werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3101" title="02_Radtransfer" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/02_Radtransfer.jpg" alt="02_Radtransfer" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3104" title="03_Seeblick" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/03_Seeblick.jpg" alt="03_Seeblick" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Die Wanderungen</strong><br />
Bei den Wanderungen war ich nur bei zweien dabei, fand aber auch hier die ruhige, besonnene und gut informierte Art unserer Teamerin Melanie sehr angenehm: Man merkte ihr an, dass sie Land und Leute sch&#228;tzt und sie passte das Tempo gut der jeweiligen Gruppe an, so dass alle sicher am Ziel ankamen. Die Touren vom Hotel aus boten immer wieder sch&#246;ne Blicke &#252;ber das Flussdelta mit der Ruinenstadt Kaunos, die Buchten oder den See, die Tour im Hinterland lud an einem Wasserfall zum Baden in angenehm kaltem Wasser ein.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3102" title="04_Delta_Kaunos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/04_Delta_Kaunos.jpg" alt="04_Delta_Kaunos" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3103" title="05_Topalar-Wasserfall" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/05_Topalar-Wasserfall.jpg" alt="05_Topalar-Wasserfall" width="480" height="360" /></p>
<p>Sch&#246;n fand ich hier in Dalyan, dass die Gruppen der Biker und Wanderer oder der gem&#228;chlicheren Fraktion nicht g&#228;nzlich getrennt unterwegs sein mussten: Oft trafen sich alle wieder mittags an einem Grillplatz oder in einer Bucht, um dann gemeinsam mit Ali’s Boot nach Dalyan zur&#252;ckzukehren. So waren die Vorlieben der Einzelnen recht gut zu vereinbaren, was auch bei gemeinsam Reisenden mit unterschiedlichen sportlichen Ambitionen recht gut ankam.</p>
<p><strong>Weitere Aktivit&#228;ten</strong><br />
Zusammen mit einer &#246;rtlichen Outdoor-Agentur werden am freien Tag der Teamer weitere Aktivit&#228;ten angeboten: Tauchen, Jeep Safari, Kajaktouren oder z.B. Rafting, f&#252;r das wir uns schlie&#223;lich zu sechst entschieden. Nach einem recht langen Transfer ins bergige Hinterland &#252;ber abenteuerliche, wenig befestigte Schotter- bzw. Sandpisten (manchmal ist es einfach besser, die Augen zu schlie&#223;en…) wurden wir aber, nach einer zuvor ausf&#252;hrlichen Einweisung, mit einer mehr als 3-st&#252;ndigen Rafting-Tour belohnt, die uns trotz mittlerem Schwierigkeitsgrad doch sehr viel Spa&#223; machte und bei der wir alle mehr als einmal ins k&#252;hle Nass fielen, sprangen oder von unserem Guide geschickt dort hinein man&#246;vriert wurden. Aber auch im Hotel gab’s reichlich Abwechslung: Ob Aquagymnastik oder eine Gurkenmaske in der Blue Hour (die f&#252;r’s Gesicht nat&#252;rlich <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) – Melli k&#252;mmerte sich r&#252;hrend um uns!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3120" title="09_Aquagym" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/09_Aquagym.jpg" alt="09_Aquagym" width="480" height="367" /></p>
<p><strong>Das Nachtleben</strong><br />
Neben ein paar Partys an der Frosch-Poolbar, die zwar recht gem&#252;tlich, aufgrund der kleineren Gruppe aber meist eher ruhiger verlaufen, bietet Dalyan selbst genug M&#246;glichkeiten, wegzugehen und ist auch schon nach einem ca. 10-min&#252;tigen Fu&#223;marsch zu erreichen: Es gibt einige Bars, die immer wieder Livemusik anbieten (Jazzbar), die die Musikw&#252;nsche der G&#228;ste spielen (Rockbar) oder wo die Gruppe entscheidet, welche Musik in welcher Qualit&#228;t geboten wird (Karaoke Bar): Letzteres ist sicher nicht jedermanns Sache, aber der launige Fairwell-Abend der ersten Woche trug vermutlich dazu bei, dass der ein oder andere Frosch diese Unterhaltungsform f&#252;r sich entdeckt hat!</p>
<p><strong>Mein Highlight</strong><br />
Das gr&#246;&#223;te Highlight war f&#252;r mich aber ein ganzer Tag, in dem &#8211; mal wieder – Ali’s Boot der zentrale Dreh- und Angelpunkt war: Begonnen wurde dieser mit der Turtle Watch Tour: Vor Sonnenaufgang (5.45 Uhr!) ging’s aufs Boot &#252;ber den Fluss zun&#228;chst zu einem Felsen, wo Melanie ein paar dieser, in ihren Ausma&#223;en bemerkenswerten, Flussschildkr&#246;ten anf&#252;tterte. In der Morgend&#228;mmerung ging’s anschlie&#223;end weiter mit dem Boot auf den See hinaus. Und dann konnten wir dort mitten auf dem See in malerischer Stille, einen Kaffee in der Hand, den Sonnenaufgang und das langsame Erwachen der Natur erleben: Das war schon sehr eindrucksvoll!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3105" title="06_Sonnenaufgang_See" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/06_Sonnenaufgang_See.jpg" alt="06_Sonnenaufgang_See" width="480" height="360" /></p>
<p>Nachmittags ging’s dann wieder aufs Boot – dieses Mal in die andere Richtung durch das Flussdelta zum Strand – um dann hier das sehr leckere Barbecue als Alternative zum Essen im Hotel serviert zu bekommen, Baden und Sonnenuntergang am Strand inklusive.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3106" title="07_Sonnenuntergang_Strand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/07_Sonnenuntergang_Strand.jpg" alt="07_Sonnenuntergang_Strand" width="480" height="360" /></p>
<p>Und da wir gerade Vollmond hatten, bot Ali noch eine zus&#228;tzliche Moonlight-Tour an – Gaudi pur: Nach der R&#252;ckkehr nach Dalyan ging’s also gleich wieder weiter mit dem Boot erneut in Richtung See, um dann trotz n&#228;chtlicher Stunde beim Schlammbad in Sultaniye Halt zu machen – und tats&#228;chlich selbiges und die Thermalquellen auch noch intensiv zu nutzen, um uns wie kleine Kinder im lauwarmen Schlamm zu suhlen &#8211; Gott, was haben wir gelacht! Der Heimweg durch die sternenklare und helle Mondnacht, gem&#252;tlich auf dem Bootsdach sitzend mit einem Efes (das hiesige Bier) in der Hand rundete diesen Tag dann wirklich sehr gelungen ab &#8211; Serefe!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3107" title="08_Moonlighttour" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/08_Moonlighttour.jpg" alt="08_Moonlighttour" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Mein Fazit</strong><br />
Wer auf Wassersport oder besondere kulturelle Ausflugsziele oder Partys im Hotel aus ist, ist in Dalyan sicher am falschen Platz.<br />
Neben dem Frosch-gewohnt abwechslungsreichen Programm mit Wanderungen, Biketouren und dem Sportangebot rund ums Hotel sind es aber v.a. der noch angenehm beschauliche Ort, das sehr gepflegte und famili&#228;re Hotel, die angebotenen Essensausfl&#252;ge au&#223;erhalb des Hotels, die Freundlichkeit der t&#252;rkischen Bev&#246;lkerung und die interessante Landschaft des Naturschutzgebietes, die diese Destination so reizvoll machen. Vor allem aber Ali mit seinem Boot, der die Ausflugsm&#246;glichkeiten um eine sehr „chillige“ Alternative ideal erg&#228;nzt, macht Dalyan zu einer ganz au&#223;ergew&#246;hnlichen Frosch-Destination!</p>
<p>Wenn dann auch noch die beiden Teamer landeskundlich wirklich sehr gut informiert, verantwortungsbewusst sind und immer sehr nett auf die anwesenden Fr&#246;sche eingehen und auch die Gruppe selbst so super drauf ist wie sie es hier war, dann ist das Ergebnis einfach nur ein perfekter Urlaub! Ein herzliches T&#252;t&#252;t&#252;&#252;&#252; an alle Eingeweihten und ein gro&#223;es Tesekk&#252;rler an Euch alle &#8211; bis zum n&#228;chsten Badestopp!</p>
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		<title>Skiathos – die sportliche Insel mit Dauermeerblick</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/skiathos-die-sportliche-insel-mit-dauermeerblick/3041</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 06:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Skiathos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bei der Katalogbeschreibung erwartet hat, dass die Sporaden-Insel ein fantastisches Beachziel mit leichten Biketouren und gem&#252;tlichen Wanderungen ist, der wurde vom ersten Anstieg am Hausberg gleich eines Besseren belehrt. Skiathos steht f&#252;r anspruchsvolle Biketouren, knackige Wanderungen und Badespa&#223; mit Knackpopoeffekt [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/aganadi-terrasse.jpg" alt="aganadi-terrasse" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Heike Georg </strong>(heike.georg at linnig.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Agnadi auf Skiathos, Griechenland</a></strong></p>
<p>Wer bei der Katalogbeschreibung erwartet hat, dass die Sporaden-Insel ein fantastisches Beachziel mit leichten Biketouren und gem&#252;tlichen Wanderungen ist, der wurde vom ersten Anstieg am Hausberg gleich eines Besseren belehrt. Skiathos steht f&#252;r anspruchsvolle Biketouren, knackige Wanderungen und Badespa&#223; mit Knackpopoeffekt.</p>
<p>Runter vom Transferboot geht es f&#252;r die Fr&#246;sche in den Bus und  nur wenige Minuten bis zur Busstation 9. Dort startet  der Hausberg und mit diesem der erste Anstieg des Urlaubs. Doch das Hochlaufen lohnt, der Ausblick ist &#8211; wie schon beschrieben -  ein Traum. In den Maisonette-Wohnungen mit extraweitem Blick. Wahnsinnig sch&#246;n, ganz besonders die grandiosen Sonnenaufg&#228;nge, die wir an fast jedem Tag genie&#223;en durften.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3042" title="sonnenaufgang-agnadi" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/sonnenaufgang-agnadi.jpg" alt="sonnenaufgang-agnadi" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">T&#228;glicher Ausblick vom Balkon am fr&#252;hen Morgen (ca. 7.00 Uhr)</p>
<p>Zu den Maisonettes sollte gesagt sein, dass sich „upstairs“ ein Doppelbett mit durchg&#228;ngiger Matratze (140 oder max. 160 cm Breite, je nach Zimmer unterschiedlich) befindet und „downstairs“ zwei Schlafsofas (ca. 90 cm breit, L&#228;nge unterschiedlich).</p>
<p>Ein kleine Kommode mit 3 Schubladen und der Kleiderschrank ohne Regalbretter sind sehr wenig Platz f&#252;r das Gep&#228;ck.</p>
<p>Zu zweit sind die Maisonette-Wohnungen absolut perfekt, wenn auch so kaum M&#246;glichkeit besteht das alle Habseligkeiten f&#252;r 14 Tage richtig zu verstauen. Zu dritt wird das sicher schon richtig eng, zu viert m&#246;chte ich mir das gar nicht vorstellen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3043" title="bild-1-maisonette-nr-7" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/bild-1-maisonette-nr-7.jpg" alt="bild-1-maisonette-nr-7" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Impressionen Maisonette-Wohnung Nr. 7</p>
<p><strong>Biken: kleines Blatt und knackige Abfahrten</strong><br />
Biken auf Skiathos ist intensives Intervalltraining pur. Der Puls schl&#228;gt direkt am oberen Anschlag und dar&#252;ber hinaus, dann geht es oft gleich wieder rein in die Abfahrt. Nach dem Regen waren die Pisten ausgewaschen und auch bergab anspruchsvoll. Doch keine Sorge: auch Freizeit-Biker, die ein wenig Biss haben, kommen mit. Oben wird gewartet bis auch die weniger wilden Biker ihr Gef&#228;hrt an den steilsten Passagen per Schiebetechnik nach oben gebracht haben. Bedingt durch die F&#228;hrzeiten klappt das mit dem Bikeausflug nach Skopolos leider nicht, was aber nicht so viel  ausmacht, da es auf Skiathos ausreichend Touren f&#252;r 14 Tage „Bergziegendasein mit kleinem Kettenblatt“ gibt.</p>
<p>Auf den Touren hatte Mike f&#252;r die Hardcore-Biker gerne auch mal eine extrasteile Verl&#228;ngerungen oder zur kleinen Erg&#228;nzung den Singletrail mit Wasserpassagen als „Extrakick“ angeboten.</p>
<p>F&#252;r alle Biker gibt es als Belohung nach den steilen Anstiegen wundersch&#246;ne Panoramawege und immer wieder traumhafte Ausblicke.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3044" title="panoramaweg" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/panoramaweg.jpg" alt="panoramaweg" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Bike-Teamer Mike auf dem Panoramaweg</p>
<p><strong>Wandern: vielseitig und auch recht knackig.</strong><br />
Auch beim Erkunden per Fu&#223;marsch ist die Insel nicht gerade ein gem&#252;tliches Eiland. Die „sanften H&#252;gel im Inselinneren“ werden &#252;ber wadenmuskelintensive Anstiege erreicht – eine gewisse Grundfitness sollte man insbesondere f&#252;r die Wanderungen mit Ortwin mitbringen.  Dar&#252;ber hinaus werden auch leichte und mittelschwere Touren angeboten. Im September 2009 mit Kerstin ein ganz besonders herzlicher Genuss.<br />
Kulturell f&#252;r uns eine echte &#220;berraschung: Skiathos ist die Wiege Griechenlands, hier wurde die erste griechische Fahne gewebt und das Kloster der Entstehung ist inzwischen auch Weltkulturerbe. Dies und noch viel mehr Interessantes &#252;ber die Kultur und Geschichte der Insel erf&#228;hrt man auf den Wanderungen mit Ortwin.<br />
Mein pers&#246;nliches Highlight zu Fu&#223; war der Zauberwald. Ein freigelegtes Bach-Tal mit alten, wunderlich ausschauenden B&#228;umen und in allen Gr&#252;n-Schattierungen – kaum vorstellbar dass es solche Pl&#228;tze auf einer griechischen Insel &#252;berhaupt geben kann.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3045" title="zauberwald" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/zauberwald.jpg" alt="zauberwald" width="450" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Zauberwald fasziniert</p>
<p><strong>Bootstouren: die Marktl&#252;cke f&#252;r zuk&#252;nftige Aussteiger</strong><br />
Ausflugsschiffe gibt es ohne Ende, aber die sch&#246;nen Holzboote mit gro&#223;en Liegefl&#228;chen, wie man sie auf Kos, in Fourka und Sarti oder auch in der T&#252;rkei vielerorts findet, die sind eine klare Marktl&#252;cke. Auf Skiathos gilt hier leider Masse statt Klasse, Bank an Bank oder Stuhl an Stuhl, keine Bereiche mit weichen Liegematten zum Chillen und Sonnenbaden. Schade eigentlich – wer also noch einen Aussteiger-Job sucht &#8230; <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei Frosch gibt es per Boots das Inselhopping (Ausflug auf die beiden Nachbarinseln)  und die Traumstrand-Exkursion mit Stopp ber&#252;hmten Lalaria-Strand (wenn das Wetter mitspielt, hier hatten wir den passenden Tag erwischt).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3046" title="traumstrand_exkursion" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/traumstrand_exkursion.jpg" alt="traumstrand_exkursion" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick vom Lalaria-Strand auf das Meer</p>
<p><strong>Quad-Spezial: viel Fun – besonders im Schlamm</strong><br />
F&#252;r schlappe 35 Euro pro Spa&#223;mobil (inkl. Vollkasko) gab es in der Nachsaison 24 h Quadspa&#223; pur. Buchbar direkt bei den Teamern (Kerstin und Mike), die sich &#252;berhaupt um alles ganz super gek&#252;mmert haben. Die Leihfahrzeuge werden morgens bis 10.00 Uhr ins Hotel gebracht und am n&#228;chsten Tag ab 10.00 Uhr wieder abgeholt. Da die ersten beiden Septemberwochen 2009 wettertechnisch viel Abwechslung und somit auch einige heftige Regenschauer boten, waren die B&#228;che voll mit Wasser und die Schlamml&#246;cher reichlich. Das gesamte Inselinnere besteht aus Offroad-Pisten und diese mit dem Quad zu erkunden hat einfach nur riesigen Spa&#223; gemacht und ist damit mein pers&#246;nlicher „Ausflugstipp“ f&#252;r die Insel.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3047" title="quadtour" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/quadtour.jpg" alt="quadtour" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Das Inselinnere l&#228;sst sich per Quad mit viel Spa&#223; entdecken</p>
<p><strong>Str&#228;nde: gro&#223;e Auswahl mit kleinen Highlights</strong><br />
Es gibt ganz viele Str&#228;nde auf Skiathos und einige wenige sind wirklich sehr sch&#246;n. Nicht so lang und so breit wie auf den Kanaren oder in Italien, aber daf&#252;r einige mit ganz besonderem Charme. Der ber&#252;hmte Koukounaries ist  &#8211; wie zu vermuten war -  touristisch &#252;bererschlossen. Daf&#252;r bieten die Str&#228;nde Mandaraki, Banana und Agia Eleni wirklich tolles Strandfeeling. Weitere kleinere, weniger bekannte Beaches haben witzige, urige Strandbars und werden bei den Beach-Wanderungen und Beach-Biketouren angesteuert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3048" title="krifi_amos_beach" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/krifi_amos_beach.jpg" alt="krifi_amos_beach" width="480" height="360" /></p>
<p>Kleiner, feiner Strand mit typischer windschiefen Taverne</p>
<p><strong>Das Essen: kreative K&#252;che mit stolzem Koch</strong><br />
Das weit erhobene Haupt trugt der Koch Phillip zu recht: das Essen war einfach gesagt ein Kracher. Superlecker, kreativ, abwechslungsreich. Und das gesamte K&#252;chenteam (Claudia, Lars und Nicole) superschnell, megafreundlich und einfach gesagt: super. Sehr sch&#246;n war auch die allabendlich abwechselnde Deko im „Outdoor-Speisesaal“, immer mit Kerzenschein und ged&#228;mpftem Licht.</p>
<p><strong>Fazit: nach 14 abwechslungsreichen Tagen:</strong><br />
Wer gerne aktiv ist und eine sehr abwechslungsreiche, gr&#252;ne Insel im Land des Greek-Salat und Tzaiziki satt sucht, f&#252;r den ist Skiathos das richtige Ziel.</p>
<p>Das Agnadi liegt halt nicht „direkt“ am Meer daf&#252;r ist der Ausblick von allem Zimmern und der Terrasse einfach ein Traum, die Einrichtung f&#252;r griechische Verh&#228;ltnisse sehr geschmackvoll und das Gesamtpaket einfach fein.</p>
<p>Viel Spa&#223; den n&#228;chsten Fr&#246;schen, uns hat es gut gefallen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3050" title="aganadi-terrasse" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/aganadi-terrasse.jpg" alt="aganadi-terrasse" width="480" height="360" /></p>
<p>Ganz fr&#252;h am Morgen lohnt sich ein kleiner Moment der Ruhe</p>
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		<title>Samos im Juli 2009 – Schwei&#223; verbindet</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/samos-im-juli-2009-schweiss-verbindet/3027</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 06:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Samos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[„Samos, der Name ist eine schwere Frucht, deren Saft in die Z&#228;hne schie&#223;t. Ihre S&#252;&#223;e w&#228;re zu s&#252;&#223;, wenn nicht &#252;ber den T&#228;lern die spr&#246;de Anmut der Berge schiene: so aber bleibt man in Griechenland.“ (Erich K&#228;stner)
Das Zitat zum Dumont-Reisef&#252;hrer k&#246;nnen wir noch nicht ganz nachvollziehen, sind aber davon angeregt, &#252;ber unseren Eindruck von Samos nachzudenken.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/marion707-297.jpg" alt="marion707-297" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Marion und J&#252;rgen </strong>(wonschi1 at freenet.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-samos.asp">Sportclub Helen Yolanda auf Samos</a></strong></p>
<p>„Samos, der Name ist eine schwere Frucht, deren Saft in die Z&#228;hne schie&#223;t. Ihre S&#252;&#223;e w&#228;re zu s&#252;&#223;, wenn nicht &#252;ber den T&#228;lern die spr&#246;de Anmut der Berge schiene: so aber bleibt man in Griechenland.“ (Erich K&#228;stner)</p>
<p>Das Zitat zum Dumont-Reisef&#252;hrer k&#246;nnen wir noch nicht ganz nachvollziehen, sind aber davon angeregt, &#252;ber unseren Eindruck von Samos nachzudenken.<br />
Samos ist in unserem Vergleich die gr&#252;nste griechische Insel; der Norden gr&#252;ner, mit betr&#228;chtlichen, durchaus anmutigen H&#252;geln, die &#252;ppig bewaldet sind;  da und dort Zypressen, ein Olivenhain oder ein Weinberg (fast wie Toscana), niedliche Bergd&#246;rfer und malerische Hafenst&#228;dtchen, herrliche Str&#228;nde und zum Gl&#252;ck keine h&#228;sslichen Hotellandschaften &#8211; es war ein Anblick, den wir t&#228;glich genossen.</p>
<p>Samos hielt, was Frosch versprach. Unsere zwei Wochen flogen dahin wie der  samesische Nordwind &#8211; So sch&#246;n war es. Wiedereinmal versuchen wir noch eine Weile mit unseren Fotos und mit diesem Bericht die sch&#246;nen Erinnerungen frisch zu halten an die Teamer, an G&#228;ste, an Orte und eindr&#252;ckliche Erlebnisse&#8230;<br />
Uns ging Natur vor Kultur. Kultur gibt’s sicherlich genug auf Samos. Museen und Ruinen haben viel Altert&#252;mliches zu bieten und allerorten stehen Kirchen und Kapellen. Viel lieber waren wir jedoch drau&#223;en in den Bergen oder am Strand. Und sind Str&#228;nde nicht ebenso Kultur wie Kathedralen, wo man die Sonne und das Meer anbetet ?<br />
Wir fuhren meist mit dem Bike, um die Insel zu sehen und jeweils nach- oder w&#228;hrend einer Tour ausgiebig zu beachen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3030" title="marion707-046" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/marion707-046.jpg" alt="marion707-046" width="480" height="360" /></p>
<p>Biken ziehen wir dem Wandern vor. Wandern ist auch sch&#246;n, nur anstrengender &#8211; da kann man sich nicht rollen lassen. Wir wollten nicht gleich nach zwei Stunden von einer Tour zur&#252;ckkehren, wollten jedoch auch kein Trainingslager machen, vor allem damit wir nicht nach dem Abendessen gleich g&#228;hnend ins Bett fielen, sondern stattdessen noch durch unser Hafenst&#228;dtchen Kokkari flanieren konnten. Zur rechten Balance war es dazu wichtig, auf seinen K&#246;rper sowie Kleidung, Sonnenschutz und Ern&#228;hrung zu achten, denn die Berge im Verbund mit der Sonne k&#246;nnen den K&#246;rper regelrecht gar kochen.<br />
Samos verw&#246;hnte uns mit Strecken aller Art wie in keinem Froschurlaub zuvor. Wir kamen dabei auf mindestens 400 Kilometer in 11 Biketagen. Wieviele H&#246;henmeter? Keine Ahnung, bestimmt ein paar Tausend.</p>
<p>Simone und Mario bildeten das hochgradig engagierte Zweiergespann der Reiseleitung. Mario war f&#252;r die R&#228;der, die Jeeptouren und die Musik bei den Parties in den Tavernen von Kokkari zust&#228;ndig. Simone leitete die Wanderungen, und bot Fitness und Wellness an. Die beiden erg&#228;nzten sich gut, da Simone einen ruhenden Pol zur flippig-sympathischen Art von Mario darstellte. Mario zeichnete sich als Bikeguide durch seine Kompetenz und seine permanente Hilfsbereitschaft aus. Bei ihm steht Sicherheit und Spa&#223; vor Risiko und Wettkampf. Das ist gut so. Wir k&#246;nnen gar nicht ermessen, wie viel Verantwortung so ein Gruppenguide bei jeder Tour auf sich nimmt. Er ist in erster Linie bem&#252;ht, Anf&#228;ngern das Mountainbiken n&#228;her zu bringen und spart dabei nicht mit ausf&#252;hrlichen Hinweisen und lehrreichen R&#252;ckmeldungen zu Fahrstil und Fahrtaktik. Sehr n&#252;tzlich ist seine Idee, Flaschenhalter f&#252;r gro&#223;e Wasserflaschen und einen zus&#228;tzlichen Halter f&#252;r ein Reparaturset (Pumpe, Schlauch und Werkzeug in einer abgeschnittenen Plastikflasche) anzubringen. Jederzeit war er bereit, uns bilderreich Strecken aufzuschreiben f&#252;r l&#228;ngere Touren, die &#252;ber seine Angebote hinausgingen. Zudem wartet er w&#246;chentlich die R&#228;der tiptop. Mario wird uns nicht zuletzt wegen seiner langen blonden Locken und seines witzig-lebhaften Auftretens in Erinnerung bleiben. Dabei wissend, dass er seit Jahren Sommers wie Winters f&#252;r Frosch arbeitet, wirkte er auf uns wie ein unbek&#252;mmerter Lebensk&#252;nstler, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Seine Ansprachen waren stets flott, indem er lustige Anekdoten zum Besten gab und lockere Spr&#252;che bei den Touren so lange wiederholte, bis sie f&#252;r uns zu gefl&#252;gelten Worten wurden. Einmal vor einem steilen Anstieg machte er in seiner Ansprache eine so makaber-witzige Bemerkung, dass wir trotz Rampe noch kichernd strampelten. Bei den Zwischenstopps predigte er: „Trinkwasser ist kein Tragewasser !“, im Losfahren appellierte er an die Gruppe: “Die Schnellen nach vorn, die Sch&#246;nen nach hinten !“ und an langen Abfahrten warnte er vor den schlechten Fahrern der Mietautos, die sich auf der „Marco-Polo-Ged&#228;chtnistour“ befinden. Den Gruppengeist und das Ende der Touren unterstrich er immer wieder mit dem Wahlspruch „Schwei&#223; verbindet.“ Es gab noch einige sch&#246;ne Spr&#252;che mehr, und Mario wird sicherlich weitere erfinden. W&#228;hrend l&#228;ngerer Fahrpausen in Tavernen empfahl er uns jeweils eine Spezialit&#228;t des jeweiligen Lokals. So kamen wir in Loucas schwalbennestartiger Taverne abseits des Bergdorfes Manolates in den Genuss von gef&#252;llten Zucchinibl&#252;ten. Im Anschluss an den F&#252;nfkilometeranstieg zum Bergdorf Vourliotis gaben wir uns mit einer Fruchtbombe (frisch gepresster Mix aus Orangen, &#196;pfeln und Karotten) eine Vitaminspritze, in der Archodissa bei den Potamiwasserf&#228;llen probierten wir ein Omelett-Spezial mit Pommes, Paprika und Zwiebeln und fast obligatorisch g&#246;nnten wir uns vor jedem Heimweg in der Gelateria bei Agios Konstantinos herausragend k&#246;stliches italienisches Eis.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3031" title="marion707-060" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/marion707-060.jpg" alt="marion707-060" width="480" height="360" /></p>
<p>Nach M&#246;glichkeit fuhren wir bei Marios Touren mit. Weil uns die Samos-Stadt-Tour zu kurz war, machten wir mit Marios Handzetteln von da aus jeweils zus&#228;tzliche Wege und unternahmen an Tagen ohne Bikeangebot komplett eigene Touren.</p>
<p>Die erste Tour ins Hinterland f&#252;hrte Mario nach Anstieg bis Ambelos u.a. &#252;ber die knackige Ouzo-Rampe nach Manolates. Auf der Nachtigallentaltour mit einer wahrhaft spritzigen Abfahrt ins Nachtigallental machte er Actionfotos von allen Fahrern, wie sie einen der vielen auf der Schotterstrecke verteilten Bachl&#228;ufe durchfuhren. Die weiteste Fahrt ins Hinterland geleitete er uns vorbei an Mytillini. Diese Strecke brachte es auf 800 H&#246;henmetern, da es nach langem Anstieg bis jenseits von Vourliotes noch viele Ups und Downs auf staubiger Schotterstrecke zur&#252;ck nach Kokkari gab.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3032" title="marion707-125" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/marion707-125.jpg" alt="marion707-125" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Samos-Stadt-Tour verl&#228;ngerten wir jeweils mit einer kleinen Gruppe eifriger Fahrer zu einer Nord- und einer S&#252;dschleife, um an sch&#246;ne Str&#228;nde zu gelangen. Die Nordschleife machten wir zu siebt (Bettina, Kerstin, Bernd, Axel, Inga, Marion und J&#252;rgen). Der Livadakia-Beach, das Ziel an der Nordspitze, erwies sich wie angek&#252;ndigt als kleine karibikartige Sandstrandbucht, wo wir in Begleitung von Chill-out-Musik Beachball spielten oder uns auf Plastikliegen im niedrigen Uferwasser ausstrecken konnten. Die Strecke dorthin fanden wir ohne Umwege, weil am Vortag Axel die Strecke zuf&#228;llig mit einer Enduro abgefahren war. Seine Frau Inga, eine ehemalige Fu&#223;ballerin, beeindruckte auf dieser Fahrt mit erstaunlicher Spritzigkeit am Berg, obwohl sie angeblich ganz selten radelte. Die S&#252;dschleife machten wir zu viert mit Bj&#246;rn und Kerstin. Bj&#246;rn kam als MTB-Fahrer aus dem flachen Niedersachsen endlich mal auf seine Kosten, w&#228;hrend die nimmerm&#252;de Kerstin, Rennradfahrerin aus Hannover, auf den Geschmack des Kletterns kam. Zum Psili-Ammoz-Strand im S&#252;d-Osten gelangten wir dabei von Samos-Stadt &#252;ber herrliche K&#252;stenstra&#223;en, z.B. vorbei an der sch&#246;nen Hafenbucht Posidonio. Von diesem wundersch&#246;nen Sandstrand Psili-Ammoz hat Samos zur T&#252;rkei eine Entfernung von nicht mehr als 1200 Metern. Ich (J&#252;rgen) hatte mir vorgenommen, von dort zu jener kleinen unbewohnten t&#252;rkischen Insel zu schwimmen, kraulte aber nur bis zu dem kleineren, dem Strand vorgelagerten Eiland, weil ich Respekt vor der Str&#246;mung bekam und mich in dieser Meerenge allein irgendwie unwillkommen f&#252;hlte unter der Beobachtung von t&#252;rkischen und griechischen Milit&#228;rposten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3033" title="marion707-188" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/marion707-188.jpg" alt="marion707-188" width="480" height="360" /></p>
<p>Ein Highlight war der Ausflug zu den Wasserf&#228;llen von Potami. Wir hatten uns dieses Ziel f&#252;r die Gruppenfahrt aufgehoben. Recht so, denn wir h&#228;tten es alleine nicht besser organisieren k&#246;nnen, und in der Gruppe machte das Abenteuer garantiert mehr Spa&#223;. Hierzu f&#252;hrte Mario die Radler &#252;ber 30 km K&#252;stenstra&#223;e jenseits von Karlovassi. Bis zum Einstieg waren es nach der entsprechenden Abzweigung noch einige hundert Meter Wanderweg. Sodann erreichten wir &#252;ber eine steile, sehr urige Holztreppe das Restaurant Archodissa, wo der Wirt vor lauter Freude &#252;ber unser Kommen s&#252;&#223;en Samoswein, Kuchen und sp&#228;ter als Nachtisch riesige Melonenst&#252;cke spendierte. In der Taverne zogen wir unsere Badesachen f&#252;r die Wasserf&#228;lle an.  Wasserschuhe waren unerl&#228;sslich. Die Wanderung durch den felsigen Bachlauf war fast wie Canyoning, denn wir mussten uns gegenseitig helfen, w&#228;hrend wir den Weg teilweise schwimmend oder kletternd zum Wasserfall zur&#252;cklegten. Die erfrischende Belohnung am Ziel war eine k&#252;hle Flut aus hundert Eimern Bergwasser – wow ! –wie eine gro&#223;e Taufe. Bis zur R&#252;ckfahrt blieben wir dann noch ein paar Stunden am Potami-Beach nahe der Hippiebar, wo wir uns bei fetziger Musik auf einem Himmelbett ausstrecken konnten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3034" title="marion707-208" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/marion707-208.jpg" alt="marion707-208" width="450" height="600" /></p>
<p>Unsere anstrengendste Radtour unternahmen wir zu zweit zum Berg Karvouni (1153 Meter), der h&#246;chsten Stelle der Insel, die mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Der Anstieg begann wieder von der Abzweigung der K&#252;stenstra&#223;e zum Bergdorf Vourliotis. Es folgten ein paar Rampen bis zum Kloster Mona Vronta, das gerade mit EU-Geldern renoviert wird, nachdem die Arbeit eines eifrigen Abtes bei dem gro&#223;en Brand im Jahr 2000 j&#228;h zerst&#246;rt worden war. Kurz nach dem &#220;bergang von der Asphaltstra&#223;e zur Schotterstrecke sahen wir mit Staunen und Bedauern am Wegesrand Wrackteile eines Helikopters, der in den 80ern abgest&#252;rzt sein soll. Stellvertretend f&#252;r die zwei Verungl&#252;ckten waren die Pilotensitze neben einer kleinen Kapelle am Boden befestigt. Die Schotterstrecke war in recht gutem Zustand, weil sie f&#252;r das oben anstehende Patronatsfest pr&#228;pariert worden war. In der unwirtlicher werdenden Landschaft begegnete uns ein braungebrannter Ziegenhirte mit seiner bimmelnden Herde. Er l&#228;chelte verwundert, als wir nach dem weiteren Weg durch die Ein&#246;de zur Profitis Ilias, der h&#246;chsten Erhebung, fragten, w&#228;hrend sein Hund uns freundlich beschnupperte. Weiter oben fuhren wir an zwei &#228;lteren Ehepaaren vorbei, die mit ihrem Gel&#228;ndewagen Halt machten, um Kr&#228;uter zu sammeln. Ihre einzige Reaktion bei unserem Anblick war: “Are you okay ?“. Sp&#228;ter trafen wir sie unten in der Taverne am Brunnen in Vourliotis wieder, wo sie mit dem Finger auf uns zeigten, um dem Wirt  glaubhaft zu machen, dass wir tats&#228;chlich ganz oben waren. Drei Stunden Kletterei und vier Liter Wasser f&#252;r jeden brauchte es – puh !- dann standen wir oben gl&#252;cklich an der kleinen Kapelle auf der Profitis Ilias. In der N&#228;he waren zwei gro&#223;e Tafeln befestigt, wie wir es von Autokinoleinw&#228;nden kennen. Von unten hatten wir vermutet, es seien Vorrichtungen f&#252;r ein Basketballfeld. Tats&#228;chlich wurden sie als Zielscheiben f&#252;r Kampfjets genutzt. Eigentlich egal &#8211; auf der windgesch&#252;tzten Terrasse der Kapelle vertilgten wir zur Linderung des Kohldampfs unseren kompletten Proviant, streckten uns ein wenig aus, z&#252;ndeten eine Kerze vor dem Altar an und reparierten umst&#228;ndlich einen Plattfuss, bevor wir auf die lange holprige Abfahrt gingen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3035" title="marion707-256" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/marion707-256.jpg" alt="marion707-256" width="480" height="360" /></p>
<p>Es gab nat&#252;rlich mehr als Biken bei Frosch. Die ganzt&#228;gige Jeeptour auf Trails in Berg und Tal begeisterte alle Mitfahrer. Wir verzichteten darauf, weil sie uns zu lang und gef&#228;hrlich erschien. Der Tag im Mietauto f&#252;r eine kleine Inselrundfahrt in den Westen und S&#252;den reichte uns.</p>
<p>Die vielen guten Surfern bei dem meist kr&#228;ftigen Wind an unserer Surfstation zu beobachten machte stets Lust, mal wieder auf das Brett zu steigen. Doch um meine Technik (J&#252;rgen) zu verbessern, h&#228;tte es unter den Bedingungen sicherlich mehr als nur hin und wieder eine &#220;bungsstunde gebraucht.</p>
<p>Klar war, dass es auf den wenig ger&#228;umigen Steinstr&#228;nden kaum Platz f&#252;r Beachvolleyball geben konnte. Jedoch erwies sich das im Katalog ausgeschriebene Feld als Rasenfl&#228;che und Ablageplatz f&#252;r Surfbretter, wo W&#228;sserungsschl&#228;uche aus dem Boden ragten.</p>
<p>Hin und wieder starteten wir morgens eine Joggingrunde zum Leuchtturm von Kokkari, um danach noch vor dem Fr&#252;hst&#252;ck ein Bad am Long Beach von Kokkari zu nehmen. Abends ging ich (J&#252;rgen) laufen, w&#228;hrend ich (Marion) mir eine Joghurt-Gurkenmaske von Simone verabreichen lie&#223;. Gute Laufstrecken sind rar. Die K&#252;stenstra&#223;e ist zwar relativ eben, hat aber Asphalt und zuviel Verkehr. Daher zog ich die Crosstrecke &#252;ber den Wandersingletrail im Hinterland vor.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3036" title="marion707-297" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/marion707-297.jpg" alt="marion707-297" width="480" height="360" /></p>
<p>Das Abendessen nahmen wir an f&#252;nf Tagen in der Woche drau&#223;en an der Taverne in der N&#228;he des Hotels ein. Na ja, Mario hatte uns da vorab um Verst&#228;ndnis gebeten. Vielleicht k&#246;nnen wir die griechische Gelassenheit nicht nachf&#252;hlen. Aber uns dauerte das Abendessen viel zu lang. Das hei&#223;t, bis zum Hauptgang waren wir schon fast verhungert und hatten zudem einiges mehr an dem Abendessen auszusetzen. Das war &#228;rgerlich und schade, konnte jedoch unseren guten Eindruck von diesem Urlaub nicht kaputtmachen, denn das war das einzige , was unserer Meinung nach nachzubessern ist. Ausgleichend war, dass wir an vier Abenden selbst f&#252;r unser Wohl in Kokkari sorgen mussten. So  speisten wir dann ganz romantisch in kleinen Restaurants direkt am Meeresufer auf dem Strand von Kokkari.</p>
<p>An diesem Froschziel war au&#223;erdem sympathisch, dass die Gruppe nicht zu gro&#223; war. Nur wenige G&#228;ste blieben uns g&#228;nzlich unbekannt, und bei den unterschiedlichen Gelegenheiten war es interessant, mit den anderen ins Gespr&#228;ch zu kommen. Es gab so viele Typen, die wir in Erinnerung halten, aber wahrscheinlich nie mehr wieder sehen werden, au&#223;er vielleicht in einem Froschurlaub: Da waren z.B. der alles andere als trockene Mathematiker J&#252;rgen mit seiner ebenso humorvollen Gef&#228;hrtin Annette auf den Spuren von Pythagoras`. Mit seiner lustigen Art, er konnte nie ernst bleiben, sorgte J&#252;rgen immer wieder f&#252;r gute Laune. Beim Abendessen begegneten wir dem freundlichen Familienvater G&#252;nter, der schw&#228;rmend &#252;ber seine Segelwoche berichtete und erz&#228;hlte, dass gleichzeitig seine Frau im Alleingang den Jakobsweg macht. In Kokkari a&#223;en wir mit den netten Frosch-Freundinnen Birgit und Katja zu Abend. Sp&#228;ter teilte Katja unser Leid, als wir in Stuttgart feststellen mussten, dass unsere Koffer beim Zwischenstopp in M&#252;nchen geblieben waren.</p>
<p>Und wie erging es den Singles ? Verschoss Amor vielleicht ein paar Pfeile ? Wir konnten nur ahnen: Hatte Bettina Bernd nicht sch&#246;ne Augen gemacht, als sie zum zweiten Mal die Nordschleife fuhren?  War da vielleicht nicht doch mehr zwischen Bj&#246;rn und Kerstin bei ihrer gemeinsamen Inselrundfahrt mit dem Fahrrad (Hut ab!) ? Und freute sich Tom, der Schwimmer mit der sanften Art, wirklich auf das Segeln, als er sich nach einer Woche von der charmanten Katja verabschieden musste ? Wir wissen es nicht. Die Antwort kennt nur der Meltemi.<br />
Sicher ist nur die Erinnerung, die uns bleibt.</p>
<p>Nochmal vielen Dank Simone und Mario f&#252;r alles. Eure Idee mit dem Abschiedsfoto und der Foto-CD war echt klasse.</p>
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