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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Segeltörns</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 10:34:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Segelt&#246;rn Amalfik&#252;ste und Sportclub Il Tempio (24.5.08 – 7.6.08)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 09:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kampanien]]></category>
		<category><![CDATA[Segeltörns]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r meinen ersten Segelt&#246;rn hatte ich mir die Amalfik&#252;ste ausgesucht, die ich als Landratte schon sehr gut kannte. Von Neapel aus ging es zum Ausgangshafen in Agropoli. Hier sollte man unbedingt eine Erkundungstour der Altstadt oben auf dem Berg einplanen. Die engen verwinkelten Gassen belohnen den Aufstieg. Restaurants gibt es auch 2-3, die wir leider nicht auch noch testen konnten. Die Pizzeria unten im Hafen war einfach und g&#252;nstig, aber die Pizza sehr lecker und der Blick von der Dachterrasse auf den Hafen in der Abendd&#228;mmerung fantastisch [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0180.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Sandra P.</strong><strong><br />
FROSCH <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/segeln/capri-ischia-amalfi.asp">Segelt&#246;rn Amalfik&#252;ste</a> und <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-kampanien.asp">Sportclub Il Tempio</a> </strong></p>
<p>F&#252;r meinen ersten Segelt&#246;rn hatte ich mir die Amalfik&#252;ste ausgesucht, die ich als Landratte schon sehr gut kannte. Von Neapel aus ging es zum Ausgangshafen in Agropoli. Hier sollte man unbedingt eine Erkundungstour der Altstadt oben auf dem Berg einplanen. Die engen verwinkelten Gassen belohnen den Aufstieg. Restaurants gibt es auch 2-3, die wir leider nicht auch noch testen konnten. Die Pizzeria unten im Hafen war einfach und g&#252;nstig, aber die Pizza sehr lecker und der Blick von der Dachterrasse auf den Hafen in der Abendd&#228;mmerung fantastisch. Nachtisch gibt es in der Eisdiele darunter und die im Ort sollte man auch nicht verpassen. Samstag Abend war das ganze Dorf in der breiten Fu&#223;g&#228;ngerzone versammelt und auch die kleinsten flanierten gestylt als ginge es um Italy’s next top model.</p>
<p>Das Segelboot vom Typ Bavaria 44 war richtig gro&#223;, hatte 4 Doppelkabinen und 2 Na&#223;zellen (die auch wirklich immer na&#223; waren, weil der Boden nicht schr&#228;g genug zum Abflu&#223; hin war). Da wir zu neunt waren schlief der Skipper im Salon. Au&#223;erdem gab es eine Au&#223;endusche und die M&#246;glichkeit in einem Hafen zu duschen, aber wenn man nicht XXL ist, kommt man auch in den Nasszellen gut zurecht. Es gab Bettlaken (aber ich fand meinen Bettbezug praktischer) und f&#252;r jeden nur ein relativ kleines Handtuch (besser neben dem Strandhandtuch noch ein gro&#223;es f&#252;r die Dusche mitbringen).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2519" title="img_0180" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0180.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2520" title="img_0266" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0266.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>Die Reisezeit war ideal, es war noch nicht allzu hei&#223; und durch den Wind auf dem Boot tags&#252;ber sehr angenehm. Als sich die Sonne mal l&#228;nger hinter den Wolken versteckte, musste ich mir eine lange Hose, Pulli und Jacke anziehen, weil es durch den Farhtwind sehr k&#252;hl war. Eine windresistente Kopfbedeckung und Sonnencreme &gt;25 sollte man unbedingt dabei haben.</p>
<p>Der T&#246;rn in diesem Segelgebiet l&#228;sst nicht viel Kreativit&#228;t zu, da die meisten sicherlich die Inseln Capri, Ischia und Procida [Proschida] sehen wollen und man von dem Ausgangshafen einen Tag hin und zur&#252;ck braucht. So war unsere Route folgende: Amalfi- dann &#220;bernachtung in einer einsamen Bucht in der N&#228;he von Sorrento, an Capri vorbei, zwischen Ischia und Procida hindurch zu einem Hafen auf der R&#252;ckseite von Ischia, um Ischia herum zu dem kleinen Hafen auf Procida, und dann zur&#252;ck mit einer &#220;bernachtung in Sorrento. Ich kannte die gesamte Region schon sehr gut, meine Lieblingsinsel ist Capri, wo wir leider keinen Stop gemacht haben, da die Liegengeb&#252;hren sehr hoch waren.<br />
In Amalfi kann ich das Restaurant im Sarazenenturm (siehe Foto) am ganz rechten Ortsrand sehr empfehlen, weil man auf der Terrasse 270° von Meer umringt ist und auf Amalfi by night blickt. Einen Spaziergang ins n&#228;chste &#214;rtchen sollte machen, wem der Rummel in Amalfi zu viel ist. Alternativ k&#246;nnte man auch ein St&#252;ck weiter in Positano anlegen, das Amalfi an sich recht &#228;hnlich ist. Beide beeindrucken durch ihre traumhafte Lage &#252;ber dem Meer.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2522" title="img_0196" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0196.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2521" title="img_0186" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0186.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Felsformation Faraglioni (Foto) haben wir uns aus n&#228;chster N&#228;he angeschaut, sind dann aber vor Capri vorbei gesegelt. Das Foto daneben zeigt den Hafen von Procida, der mir wesentlich besser gefallen hat als der auf Ischias R&#252;ckseite, da letzterer direkt an der Hauptstra&#223;e lag und das Dorf nicht so alt und urspr&#252;nglich wirkt wie das auf Procida. Wer in diesem Hafen auf Ischia eine Eisdiele sucht, wird sie &#252;brigens erst im n&#228;chsten Ort finden der sowieso viel sch&#246;ner ist (vom Hafen aus  nach rechts, ca. 15min). Auf Procida lohnt es sich sehr im Dorf links abzubiegen und eine steile Gasse hochzuwandern, auf der anderen Seite wieder runter bis zu einem kleinen Hafen mit 3 Restaurants. Im mittleren haben wir frischen Fisch und Meeresfr&#252;chte zu selbst gemachter Pasta genossen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2524" title="img_0216" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0216.jpg" alt="" width="358" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2523" title="img_0233" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0233.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Sorrento ist eine sehr sch&#246;ne Stadt und nat&#252;rlich beliebt bei Touristen. Die Fahrt in den Hafen ist beeindruckend, weil die Stadt oben &#252;ber den Steilfelsen liegt. In Neapel waren wir leider nicht, dort w&#252;rde ich ggf. den Yachthafen La Mergellina empfehlen, weil er in einer sehr sch&#246;nen Ecke liegt, von dort kann man Restaurants und Eisdiele in Posillipo aufsuchen.</p>
<p>Die Crew war altersm&#228;&#223;ig sehr gemischt. Ich war mit 31 die j&#252;ngste und fand den Altersunterschied von &#252;ber 25 Jahren zu den drei &#228;ltesten Mitseglern schon sehr gro&#223;. Nichtsdestotrotz waren alle sehr nett und unterhaltsam. Einige hatten schon Segelerfahrung und unterst&#252;tzten den Skipper. Mit angepackt und gesteuert haben alle. Nach anf&#228;nglichem Z&#246;gern und der Angst etwas falsch zu machen, hat das Steuern bei Windst&#228;rke 5 richtig Spa&#223; gemacht. Da es sich nicht um eine Regatta handelte und der Wind meist nur Windst&#228;rke 2-3 erreichte, konnte man oft einfach erz&#228;hlen, lesen oder in der Sonne liegen. Der Skipper hat auf unseren Wunsch den Neulingen viel erkl&#228;rt und mit den Experten diskutiert. Die Crew war sich einig, dass m&#246;glichst viel Zeit segelnd verbracht werden sollte, so dass wir immer gleich nach dem Fr&#252;hst&#252;ck ausgelaufen sind und erst abends wieder in einem Hafen (einmal in einer Bucht) angelegt haben.<br />
Gegessen wurde immer auf Deck (einmal bei Regen im Salon). Gem&#228;&#223; demokratischen Beschlusses haben wir dreimal selber gekocht und an den restlichen Abenden Restaurants in den H&#228;fen aufgesucht. Aufgrund schwachen Windes mussten wir mindestens 2 Tage unter Motor fahren, was nat&#252;rlich die Treibstoffkosten in die H&#246;he getrieben hat, die am Ende aus der Bordkasse bezahlt werden. F&#252;r mich als Einsteigerin waren die unteren Windst&#228;rken andererseits ideal, denn ich hatte vorher schon ein bisschen Angst seekrank zu werden, so f&#252;hlte ich mich schnell sicher.</p>
<p>Nicht so positiv habe ich die Transfers in Erinnerung. Auf dem Hinweg war wegen Fahrerwechsel ein Umweg notwendig, und der Transfer vom Boot zum Sportclub lie&#223; mehrere Stunden auf sich warten, die man auch am Abholpunkt Boot verbringen mu&#223;te.<br />
Die anschlie&#223;ende Woche im wundersch&#246;nen Hotel Il Tempio direkt am Strand war nach der Enge an Bord paradiesisch, einfach die perfekte Erg&#228;nzung. Jeden Abend ein hervorragendes 4-G&#228;nge-Men&#252; und endlich wieder Bewegung- Wandern, MTB-Touren, Beachvolleyball, Schnuppersurfen und -Catamaransegeln etc.<br />
Die Kombination Segelt&#246;rn-Sportclub hat mir so gut gefallen, dass ich schon f&#252;r Mitte September wieder gebucht habe, dieses Mal in Griechenland.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2525" title="img_0275" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0275.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2526" title="img_0253" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0253.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
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		<title>Segelt&#246;rn Kampanien – Golf von Neapel</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/segeltoern-kampanien-golf-von-neapel/2095</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 11:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kampanien]]></category>
		<category><![CDATA[Segeltörns]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Als „Dauerfr&#246;sche“ im Sommer wie im Winter immer mal wieder reiselustig, wollten wir etwas Neues ausprobieren. Gesagt, getan und so buchten wir ganz spontan den Segelt&#246;rn im Golf von Neapel, ohne eigentlich genau zu wissen, was auf uns zukommen w&#252;rde! Skeptisch waren wir schon, eine Woche auf engstem Raum mit sechs weiteren Crew-Mitgliedern zu verbringen. Ebenfalls hatten wir keine Ahnung, ob wir seefest sind und wie uns die „Camping-Atmosph&#228;re“, in Bezug auf die sanit&#228;ren Anlagen gefallen w&#252;rde. Sp&#228;ter stellten wir fest, dass sich alle unsere Bef&#252;rchtungen in Luft aufl&#246;sten und das wir uns gerne mit kleinen Einschr&#228;nkungen arrangierten.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Frosch geh&#246;rt aufs Wasser! 6. September bis 13. September 2008</h3>
<p><strong>Reisebericht von D.E. </strong></p>
<p>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/segeln/capri-ischia-amalfi.asp">Segelt&#246;rn Capri, Ischia &amp; Amalfi</a></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2143" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict0025web-300x225.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Als „Dauerfr&#246;sche“ im Sommer wie im Winter immer mal wieder reiselustig, wollten wir etwas Neues ausprobieren. Gesagt, getan und so buchten wir ganz spontan den Segelt&#246;rn im Golf von Neapel, ohne eigentlich genau zu wissen, was auf uns zukommen w&#252;rde! Skeptisch waren wir schon, eine Woche auf engstem Raum mit sechs weiteren Crew-Mitgliedern zu verbringen. Ebenfalls hatten wir keine Ahnung, ob wir seefest sind und wie uns die „Camping-Atmosph&#228;re“, in Bezug auf die sanit&#228;ren Anlagen gefallen w&#252;rde. Sp&#228;ter stellten wir fest, dass sich alle unsere Bef&#252;rchtungen in Luft aufl&#246;sten und das wir uns gerne mit kleinen Einschr&#228;nkungen arrangierten.</p>
<p><strong>Samstag</strong></p>
<p>Flug nach Neapel und problemloser Bustransfer (1,5 Std.) nach Agropoli, wo unser Segelt&#246;rn begann. Ankunft bei ca. 30°C und Sonnenschein!<br />
So nach und nach trudelten die anderen Mitreisenden ein und an Bord der „Aris“ begr&#252;&#223;te uns Skipper Dieter. Wir inspizierten das Segelboot, eine schon in die Jahre gekommene Bavaria 44 und ergatterten die Bugkabine, die etwas mehr Platz parat hielt, als die anderen drei Kabinen.<br />
Nach dem F&#252;llen der Bordkasse starteten abends alle zusammen einen Gro&#223;einkauf im abenteuerlichen „Supermarkt“ von Agropoli. Schon dabei wurde klar, dass die Woche ziemlich spa&#223;ig werden w&#252;rde!<br />
Sp&#228;ter spazierten wir oberhalb des Hafens durch das aus dem 7. Jh. stammende<br />
Stadttor und betraten die Altstadt von Agropoli, welche hoch &#252;ber dem Meer auf einer Felsnase lag, dort genossen wir unseren ersten italienischen Abend in malerischen verwinkelten G&#228;sschen und bei sehr gutem Essen. Danach klang der Abend mit Rotwein und nettem Geplauder an Bord der „Aris“ aus, die im Hafen ruhig vor sich hin d&#252;mpelte.</p>
<p><a href="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/dscf2108.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2097" title="dscf2108" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/dscf2108-300x225.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p><strong>Sonntag</strong></p>
<p>Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck  und der Sicherheitseinweisung ging’s vormittags mit einer teilweise v&#246;llig segelunerfahrenen Crew voller Erwartungen los! Wir verlie&#223;en den Hafen von Agropoli mit Kurs auf Amalfi und setzen die Segel, nach den zuweilen leicht knappen Erkl&#228;rungen des Skippers Dieter. Erfolgte unsere Umsetzung dann manchmal etwas unbeholfen, kommentierte der Seeb&#228;r dies mit einem langgezogenen „Eijeijeijeijei“, was zur allgemeinen Heiterkeit beitrug und sp&#228;ter zu unserem Schlachtruf wurde. Bei leichtem Wind und glatter See hatten wir einen guten Einstieg und von Reisekrankheit keine Spur. Die Stimmung war bestens und wir genossen ganz relaxt den sonnigen Tag, inkl. Badestop am Nachmittag. Entlang einer der sch&#246;nsten K&#252;sten Europas, bot sich ein fantastisches Panorama auf steile Schluchten, t&#252;rkisfarbenes Meer und einsame Buchten. Nach sechs Stunden Fahrtzeit war am sp&#228;ten Nachmittag Amalfi in Sicht. Beeindruckend der Ausblick auf die pastellfarbenen, in die steilen Felsen gebauten H&#228;user. Im Hafen von Amalfi angekommen, staunten wir nicht schlecht &#252;ber unsere Nachbarschaft, zu sehen gab es jede Menge Prunk und Protz! Die Ankunft mit einem „Anleger“ (Zitronenlik&#246;r Limoncello) gefeiert, startete im Anschluss daran der Ausflug nach Amalfi. Wir schlenderten durch den sehr touristischen, aber sch&#246;nen Ort, schauten im Dom vorbei und verweilten einige Zeit im Café am Domplatz. Abends zauberte Skipper Dieter als Smutje ein genial leckeres Essen f&#252;r uns und bei lauen Temperaturen sa&#223;en wir noch lange beisammen.</p>
<p><a href="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/dscf21111.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2098" title="dscf21111" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/dscf21111-300x225.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p><strong>Montag</strong></p>
<p>Nach der morgendlichen Duschaktion auf dem Steg und dem Fr&#252;hst&#252;ck, waren wir unterwegs mit Kurs auf Procida. Wir verbrachten einen weiteren sonnigen Tag mit etwas mehr Wind als am Vortag. So langsam verga&#223;en wir die Zeit und genossen das Faulenzen und immer wieder die imposante Landschaft, sowie einen weiteren Badestop.<br />
Am Nachmittag riss leider das Gro&#223;segel, somit kam letztlich der Motor noch zum Einsatz und nach insgesamt 8 Stunden erreichten wir den Bilderbuchhafen von Procida.<br />
Die kleinste Insel im Golf von Neapel ist gerade mal 4 km² gro&#223; und vom Massentourismus verschont geblieben. Wir erkundeten jene Marina, an der Matt Damon als „Der talentierte Mister Ripley“ lebte und zuvor „Der Postmann“ Philippe Noiret alias Pablo Neruda Briefe zustellte. Die Requisiten die man inmitten der Fischerdorfkulisse sah, f&#252;gten sich bestens ins Bild. Im Hafen schaukelten die lackierten Fischerb&#246;tchen, W&#228;sche trocknete zwischen den bunt gestrichenen H&#228;usern, hier und da schob sich ein Einheimischer im gerippten Unterhemd &#252;ber den Balkon oder ein alter Fiat 500 bew&#228;ltigte als einziges Vehikel den Weg durch die engen Gem&#228;uer. Beim Sonnenuntergang leuchteten einige Bauten in einem unglaublichen Ziegelrot und Ockergelb. Procida gefiel uns wirklich sehr!</p>
<p><a href="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict01381.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2100" title="pict01381" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict01381-225x300.jpg" alt="" width="360" height="480" /></a></p>
<p><strong>Dienstag</strong></p>
<p>Gegen 12:30 Uhr startete die unplanm&#228;&#223;ige Abfahrt nach Nisida, dort wurde das defekte Gro&#223;segel gewechselt. Die Aktion ging p&#252;nktlich und unproblematisch &#252;ber die B&#252;hne und nach nur 45 Min. konnte der Kurs Richtung Ischia aufgenommen werden. Bei leichter bis nicht vorhandener Brise war gegen 18:00 Uhr die gr&#246;&#223;te und brodelnde Vulkaninsel im Golf von Neapel in Sicht, dort ankerten wir vor St. Angelo. Die engen Treppengassen des „Ortes der Engel“ erkletterten wir uns, zu entdecken gab es einen weiteren feinen Ort mit urigen L&#228;dchen. Dem Sonnenuntergang bummelte eine zufriedene Crew entgegen! Sp&#228;ter wirbelten wir Matrosen an Bord durch die Komb&#252;se und fabrizierten in einem „Alle-Mann-Man&#246;ver“ ein prima Essen, welches dem Mahl unseres Skippers nat&#252;rlich nicht das Wasser reichen konnte, aber trotzdem sehr lecker war. Bei bester Stimmung verging ein sch&#246;ner Abend mit Vino und Limoncello.</p>
<p><a href="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/dscf2103.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2101" title="dscf2103" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/dscf2103-300x225.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p><strong>Mittwoch</strong></p>
<p>Anker auf Richtung Capri. Die Zeit verging wie im Flug, waren wir nicht mit plaudern, Bl&#246;dsinn verzapfen, sonnen und d&#246;sen schwer besch&#228;ftigt, wurden Unmengen von italienischem Geb&#228;ck und frischem Obst vertilgt – eine gute Kombination, so lie&#223; es sich leben! Ein Badestop wurde nat&#252;rlich wieder eingeschoben und wenn niemand einen Quallenalarm vermeldete, st&#252;rzten sich alle in die Fluten. Das Schiff umsegelte Capri, entlang an kargen, schroffen Steilk&#252;sten, aber auch entlang an gr&#252;nen H&#228;ngen. Die legend&#228;re Blaue Grotte vom Massentourismus v&#246;llig verstopft, wurde vom Ausflugsprogramm gestrichen. Mittags ankerten wir vor der Marina Piccola und tuckerten mit dem Dingi an Land. In den Altstadtgassen von Capri gab es schicke Restaurants, Cafés und Boutiquen in denen die Reichen und Sch&#246;nen flanierten. Im Herzen des St&#228;dtchens lie&#223;en wir uns auf der Piazetta Umberto nieder, welche umrahmt wurde von der gro&#223;en kuppelbekr&#246;nten Kirche und den zweigeschossigen pastellfarbenen H&#228;usern. Wir beobachteten das Treiben, hier traf sich anscheinend ganz Capri. Am Abend lief Smutje Dieter mit uns als Backschaft nochmals zur Bestform auf und es hie&#223; „Boun appetito“!</p>
<p><a href="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict0276.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2102" title="pict0276" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict0276-225x300.jpg" alt="" width="360" height="480" /></a></p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<p>Aufbruch zur leider schon letzten Station! Nach Salerno sollte der bislang sparsam vorhandene Wind das Segelboot bringen. Gegen Mittag musste diese Aufgabe allerdings wieder der Motor &#252;bernehmen. Beim Zwischenstop zur Grottenerkundung kam das Dingi noch mal zum Einsatz. Mit Vollgas durchkreuzten wir die entdeckte H&#246;hle. Nettes Spielzeug!<br />
Weiter ging es und am sp&#228;ten Nachmittag war Ankunft im wenig einladenden Industriehafen von Salerno. Die in die Amalfik&#252;ste eingebettete gr&#246;&#223;ere Universit&#228;tsstadt schien touristisch ziemlich verschont geblieben zu sein, einen kleinen Einblick in die landestypische Lebensweise erhielten wir dort. Unser Weg f&#252;hrte uns durch stickige, uralte Gassen, entlang an kleinen L&#228;den, bis hin zur Kathedrale San Matteo. Sehenswert war die gepflegte, historische Altstadt schon, auch wenn dieser Ort nicht unbedingt zu den H&#246;hepunkten der Reise z&#228;hlte. Unser Skipper steuerte uns zu einem wirklich hervorragenden Restaurant und beim ausgedehnten Abendessen lie&#223;en wir es uns richtig gut gehen.</p>
<p><a href="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict0240.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2103" title="pict0240" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict0240-300x225.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p><strong>Freitag/ Samstag</strong></p>
<p>Unser letzter Segeltag f&#252;hrte uns zur&#252;ck nach Agropoli. Noch mal verbrachten wir den Abend in der Trattoria, hoch &#252;ber dem Hafen und verprassten die letzten Euros aus unserer Bordkasse.<br />
Morgens verabschiedeten wir uns wehm&#252;tig mit einem letzten „Eijeijeijeijei“ von Skipper Dieter, eine geniale Woche ging damit leider zu Ende und vor uns lag eine weitere Ferienwoche im Sportclub Il Tempio&#8230;</p>
<p><a href="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict0199.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2104" title="pict0199" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/pict0199-300x225.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Das Zusammenleben an Bord stellte sich als sehr harmonisch heraus. Obwohl alle Crewmitglieder (8 Matrosen + Skipper) ziemlich unterschiedlich schienen, gab es keinerlei Unstimmigkeiten und jeder packte mit an. Wir hatten jede Menge Spa&#223; und empfanden Erholung pur.<br />
Das Segelboot zeigte sich schon etwas „verwohnt“, die Ausstattung eher einfach. Unser Skipper musste im Salon schlafen, da alle Kojen belegt waren. Etwas zu w&#252;nschen &#252;brig, lie&#223;en die sanit&#228;ren Anlagen in den H&#228;fen, bzw. es waren teilweise gar keine vorhanden. Geduscht wurde somit meistens am Steg.<br />
Das Segelrevier stellte sich sehr abwechslungsreich dar und ist empfehlenswert. Den gr&#246;&#223;ten Teil unserer Strecke fuhren wir leider unter Motor, da es wenig Wind gab, f&#252;r diese Jahreszeit aber wohl eher normal. Der Umstand kam unseren M&#228;gen allerdings zugute, Reisekranke gab es an Bord keineswegs. Die Pontinischen Inseln erreichten wir nicht, da die Ausfl&#252;ge an Land zeitlich in dieser Form sonst nicht m&#246;glich gewesen w&#228;ren. Die Landg&#228;nge f&#252;hrten uns in die sch&#246;nsten Orte entlang der Amalfik&#252;ste und des Golfes von Neapel. Sicherlich ist die Region nicht die preiswerteste, aber es lohnte sich in jedem Fall!</p>
<p>Ein weiterer Segelt&#246;rn mit neuem Ziel wird bestimmt folgen!</p>
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		<title>Teamerbericht Boot &amp; Bike T&#252;rkei</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jun 2006 13:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boot & Bike]]></category>
		<category><![CDATA[Segeltörns]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Frosch-Reiseziel S&#252;dt&#252;rkische K&#252;ste mit Boot &#038; Bike Hallo Ihr Lieben, habt Ihr schon einmal &#252;berlegt, die T&#252;rkei auf eine andere Art und Weise zu erkunden, z.B. aus der Land- und Meeres-Perspektive? Nirgendwo sonst erlebt Ihr das nahezu unber&#252;hrte Hinterland oder neugierige Einheimische! Stellt Euch vor, Ihr k&#228;mpft Euch leicht schweisstreibend mit dem Mountainbike in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Frosch-Reiseziel <a target="_blank" title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/kreuzfahrten/tuerkei-lykien.asp">S&#252;dt&#252;rkische K&#252;ste mit Boot &#038; Bike</a></strong></p>
<p>Hallo Ihr Lieben,</p>
<p>habt Ihr schon einmal &#252;berlegt, die T&#252;rkei auf eine andere Art und Weise zu erkunden, z.B. aus der Land- <strong>und </strong>Meeres-Perspektive?</p>
<p><img alt="TÃ¼rkei_Boot_Bike" id="image231" title="TÃ¼rkei_Boot_Bike" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/06/T%C3%BCrkei_Boot_Bike.jpg" /></p>
<p>Nirgendwo sonst erlebt Ihr das nahezu unber&#252;hrte Hinterland oder neugierige Einheimische!<br />
Stellt Euch vor, Ihr k&#228;mpft Euch leicht schweisstreibend mit dem Mountainbike in Serpentinen den Berg hoch und genie&#223;t auf der Bergkuppe ein grandioses Panorama auf das Meer oder entdeckt in einer Badebucht vielleicht schon den Ankerplatz unseres Bootes?<br />
Gem&#252;tlich oder doch tempoliebend fahrt Ihr mit dem Bike die andere Seite des Berges wieder runter und erfrischt Euch im Meer oder entspannt an Deck bei einer Tasse t&#252;rkischen Kaffee!</p>
<p>Ich geniesse zur Zeit jeden Augenblick und geniesse es, Teamer auf der <strong>Taner 3</strong> zu sein!!!</p>
<p>Eure Anja</p>
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