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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; St. Moritz</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 10:34:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>St. Moritz-Maloja – ganz gro&#223;es Kino!</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/st-moritz-maloja-ganz-grosses-kino/3726</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 12:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>
		<category><![CDATA[St. Moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmalig im Frosch-Angebot fand sich im Winter 2010 der Sportclub „Maloja Palace“ in der N&#228;he von St. Moritz. Die Destination war so brandneu, dass sie per Newsletter angek&#252;ndigt wurde – der Katalog war zu diesem Zeitpunkt im Dezember 2009 l&#228;ngst gedruckt. Die Ausschreibung klang verlockend – die Anmeldung f&#252;r die Osterferienwoche vom 26.03. bis 04.04.2010 f&#252;r 4 Personen war schnell getan. Wir sollten es nicht bereuen!
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/maloja1.jpg" alt="" width="500" height="381" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Ingrid Hagemann </strong>(ingridhagemann  at t-online.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/skireisen/sportclub-st-moritz.asp">Sportclub Maloja Palace in St. Moritz/Maloja, Schweiz</a></strong></p>
<p>Erstmalig im Frosch-Angebot fand sich im Winter 2010 der Sportclub „Maloja Palace“ in der N&#228;he von St. Moritz. Die Destination war so brandneu, dass sie per Newsletter angek&#252;ndigt wurde – der Katalog war zu diesem Zeitpunkt im Dezember 2009 l&#228;ngst gedruckt. Die Ausschreibung klang verlockend – die Anmeldung f&#252;r die Osterferienwoche vom 26.03. bis 04.04.2010 f&#252;r 4 Personen war schnell getan. Wir sollten es nicht bereuen!</p>
<p>Da kein Schlafbus eingesetzt wurde, war die Anreise ab M&#252;nster im „normalen“ Reisebus nat&#252;rlich etwas anstrengend, jedoch entsch&#228;digte bereits der erste Blick auf das in der Morgensonne liegende Palace-Hotel in traumhafter Winterlandschaft die Nackenstarre.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3728" title="maloja1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/maloja1.jpg" alt="" width="500" height="381" /></p>
<p>Der winzige Ort Maloja (ca. 300 Einwohner) liegt direkt am Silser See &#8211; von hier sind es ca. 15 km bis nach St. Moritz. Das Hotel selbst ist beeindruckend – vor allem seine unglaubliche Gr&#246;&#223;e! Selbst nach einer Woche gab es noch immer diverse Fr&#246;sche, die nicht auf Anhieb den Weg in den Skikeller, zur Sauna oder gar zum eigenen Zimmer fanden. Im gro&#223;z&#252;gigen Empfangsraum auf der imposanten Hoteltreppe als „Standbild“ arrangiert stellten sich die Teamer am ersten Abend den Fr&#246;schen vor. In bew&#228;hrter Manier wurden die ersten wichtigen Infos und Tipps gegeben. Die Skip&#228;sse konnten direkt an der Rezeption gekauft werden (die leider in diesem Skigebiet ein wenig teurer sind!). Gespeist wurde in einem riesigen Saal, der ebenso wie auch der Wintergarten einen tollen Ausblick in die verschneite Umgebung bot.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3729" title="maloja2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/maloja2.jpg" alt="" width="500" height="378" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3730" title="maloja3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/maloja3.jpg" alt="" width="500" height="374" /></p>
<p>Neben dem Skifahren gab es wie immer optionale Angebote: generationen&#252;bergreifende Kickerturniere, n&#228;chtliche Fackelwanderungen mit ortsunkundigen aber charmanten Teamern, lauwarmes Gl&#252;hweintrinken auf der Hotelterrasse,  „bad-taste“ und andere Partys sind hier zu erw&#228;hnen.. H&#246;hepunkt und „ganz gro&#223;es Kino“ war jedoch der Abend, an dem das Hotel durch einen stundenlangen Schneesturm nahezu eingeschneit war – hohe Schneeberge t&#252;rmten sich mittlerweile vor Fenstern und T&#252;ren. Kurz vor Mitternacht dann ein Schrei „Hiiier kommt Johnny!“, der durch das Palace-Hotel dringt! Zur Erkl&#228;rung: es geht um den Film „Shining“, in dem ein durchgeknallter Jack Nicholson sich in einem einsamen und dem Palace-Hotel verdammt &#228;hnlichen Hotel in einen h&#246;hnisch grinsenden Killer verwandelt &#8211; sein eigener Sohn erkennt das durch seine hellseherische Gabe namens „Shining“. Genau dieser Film wurde per Beamer zu n&#228;chtlicher Stunde pr&#228;sentiert – ein wahrlich unheimliches Vergn&#252;gen!</p>
<p>Der Schneesturm machte das alpine Skifahren am n&#228;chsten Tag nahezu unm&#246;glich, sodass wir uns auf Langlaufskiern durch die Schneemassen w&#252;hlten. Ich bin mir nicht sicher, wie schlau es f&#252;r mich als Langlauf-Anf&#228;ngerin war, sich ohne sichtbare Loipen auf schmalen Brettern halb blind durch den Sturm zu k&#228;mpfen – die Gegend ist jedoch angeblich fantastisch zum Langlauf und wurde von einigen Fr&#246;schen intensiv daf&#252;r genutzt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3731" title="maloja4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/maloja4.jpg" alt="" width="500" height="376" /></p>
<p>Das Skifahren im Corvatsch-Gebiet und im Hausskigebiet von St. Moritz ist richtig gut. Recht abwechslungsreiche Abfahrten incl. Tiefschnee, wenig Wartezeiten an den Liften trotz Osterferien und immer einwandfrei pr&#228;parierte Pisten sorgen f&#252;r pures Skivergn&#252;gen. Viele Pelze auf der Piste aufgrund der N&#228;he zu St. Moritz gab es erstaunlicherweise nicht – diese sa&#223;en vermutlich lieber vor dem Kempinski in der Sonne, nachdem die Hotelpagen die Skier der Damen von der Gondel ins Hotel geschleppt hatten.</p>
<p>Noch einige Stichpunkte zum Abschluss:</p>
<p>Das Essen war bis auf kleine organisatorische Problemchen beim Raclette-Essen einwandfrei: vielseitig, lecker und vom Koch jeden Abend voller Inbrunst angek&#252;ndigt. Gleiches gilt f&#252;r das Fr&#252;hst&#252;ck – die M&#246;glichkeit sich etwas f&#252;r die Pistenpause mitzunehmen ist super.</p>
<p>Zu viert hatten wir die Superior-Suite (Kat. A) gebucht: zwei gro&#223;e Doppelzimmer, ein schickes Bad und eine K&#252;che mit gro&#223;em Balkon war bisher die imposanteste und feudalste Unterbringung, die ich jemals hatte auf meinen bisherigen Froschreisen.</p>
<p>Die Geschichte des legend&#228;ren Grandhotels ist hochspannend: an einem Abend fand eine F&#252;hrung durch das ganze Hotel samt geschichtlichem Hintergrund statt – unbedingt empfehlenswert! Von besonderem Charme sind die gro&#223;en gerahmten Schwarz-Wei&#223;-Fotos in den endlosen Hotelfluren, die an die Bl&#252;tezeit des Hotels erinnern.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3732" title="maloja5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/maloja5.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Fazit: Hinfahren und Genie&#223;en! Und sich nach dem Film „Shining“ nicht nachts im Hotel verlaufen…</p>
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		<item>
		<title>Vom 26.03. bis 01.04.2010 im Maloja Palace bei St-Moritz, Graub&#252;nden</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/maloja-palace-bei-st-moritz-graubuenden/3522</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/maloja-palace-bei-st-moritz-graubuenden/3522#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 10:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>
		<category><![CDATA[St. Moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind mit dem Auto angereist und brauchten von Heppenheim nur 5 Stunden &#252;ber den Juliena Pass. Es hatte die ganze Nacht geschneit und die Stra&#223;e war mit einer festgefahrenen Schneedecke und Eis bedeckt. Noch bevor wir den Ort Maloja erreichten sahen wir bereits das beeindruckende Frosch-Domizil in der Ferne.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/St-Moritz-Bild1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Karen Marggraf </strong>(karen.marggraf  at t-online.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/skireisen/sportclub-st-moritz.asp">Sportclub Maloja Palace</a></strong></p>
<p>Wir sind mit dem Auto angereist und brauchten von Heppenheim nur 5 Stunden &#252;ber den Juliena Pass. Es hatte die ganze Nacht geschneit und die Stra&#223;e war mit einer festgefahrenen Schneedecke und Eis bedeckt. Noch bevor wir den Ort Maloja erreichten sahen wir bereits das beeindruckende Frosch-Domizil in der Ferne.</p>
<p>Es war 7 Uhr morgens, die Sonne schien und die Berglandschaft sah fantastisch aus. Das Hotel Maloja Palace war in eine traumhaft sch&#246;ne Winterlandschaft eingebettet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3523" title="St-Moritz-Bild1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/St-Moritz-Bild1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Maloja Palace in der Morgensonne</p>
<p>Wir betraten das Haus durch den sonnen durchfluteten Wintergarten und kamen dann in die gro&#223;z&#252;gige Empfangshalle. Das war alles sehr beeindruckend und machte uns neugierig auf das Zimmer. Wir hatten eine Juniorsuite Kategorie A und diese mit vier Personen belegt. Neben zwei gro&#223;en Schlaf- Wohnr&#228;umen hat es eine kleine K&#252;che und einen Balkon. Das Badezimmer ist mit einer Wanne/Dusche, einem sch&#246;nem Holzfu&#223;boden und zwei Waschbecken ausgestattet. Das Mobiliar besteht &#252;berwiegend aus Ikea-M&#246;beln und ein paar antiken M&#246;belst&#252;cken. Die Ausstattung ist geschmackvoll und praktikabel.</p>
<p>In der Woche vor Ostern war das Haus komplett ausgebucht mit &#252;ber einhundert G&#228;sten. Wir waren eine Gruppe, die zusammengew&#252;rfelt war aus P&#228;rchen, Familien, befreundeten Personen und Einzelreisenden im Alter von 6 bis 60 Jahren, eben ganz Frosch-typisch.</p>
<p>Drei Guides standen uns zur Verf&#252;gung, die uns die Skigebiete rund um und in St. Moritz zeigten. Wir konnten uns einer so genannten Capuccinogruppe mit Foto- und Pausenstopps, der schnelleren Gruppe oder den Kamikazes anschlie&#223;en. Somit gab es f&#252;r jeden Level eine Ski-Gruppe mit F&#252;hrung. Mit dem Bus waren wir innerhalb von 15 Minuten am ersten Skilift. Bis St. Moritz zu den „Reichen und Sch&#246;nen“ war es ca. eine halbe Stunde Busfahrt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3524" title="St-Moritz-Bild-2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/St-Moritz-Bild-2.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick auf St. Moritz</p>
<p>Neben den Ski-Touren wurden im Hotel auch weitere Angebote gemacht, wie z.B. eine Fackelwanderung, ein Kickerturnier und ein Kinoabend. Die Veranstaltungen, an denen wir teilgenommen haben, haben alle viel Spa&#223; gemacht. Das sch&#246;ne bei Froschreisen ist: Man kann mitmachen &#8211; muss aber nicht.</p>
<p>Die Fackelwanderung war ein besonderes Highlight, da es vorher ca. 50 cm Neuschnee gegeben hatten und wir teilweise bis zu den Knien darin versanken. Zudem f&#252;hrte unser Guide zum ersten Mal diesen n&#228;chtlichen Rundgang und wusste nicht so ganz genau wo es lang ging.</p>
<p>Der Schneesturm, der den ganzen Tag durch das Tal und um das Hotel tobte war schon sehr beeindruckend. Die Schneeverwehungen auf der Sonnenterasse waren mindestens 1,50 m hoch und verdeckten einen Teil der Fenster des angrenzenden Speisensaals.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3525" title="St-Moritz-Bild-3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/St-Moritz-Bild-3.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick aus dem Speisesaal</p>
<p>Wir hatten uns f&#252;r einen Tag Langlaufski ausgeliehen, das war ganz spannend, da wir so die n&#228;here Umgebung gesehen haben und u. a. in einem ganz idyllischen Dorf landeten, das im Sommer nur mit dem Boot und im Winter mit Skiern erreichbar ist. Der dort ans&#228;ssige einzige Gastwirt serviert Schweizer Raclette in einem echten Iglu.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3526" title="StM4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/StM4.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick aus dem Iglu</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Wir haben uns in den Zimmern sehr wohl gef&#252;hlt, die Teamer waren sehr hilfsbereit und engagiert. Das Haus ist einmalig und sehr geschichtstr&#228;chtig, das Skigebiet ist fantastisch und bietet f&#252;r jeden Level tolle Pisten. F&#252;r die Erwachsenen und Kinder wurde von den Fr&#246;schen jeden Tag ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Der Koch hat sich jeden Abend ordentlich „ins Zeug geschmissen“ und uns wunderbar bekocht.</p>
<p>Eine Anregung:</p>
<p>Das Kempinski-Hotel in St. Moritz bietet seinen G&#228;sten einen Skitr&#228;ger-Service zur Gondel, das w&#228;re doch noch mal was, oder? (Sah ziemlich affig aus, wie die armen M&#228;nner in Kempinski-Uniform die Skier vor den „bepelzten“ Damen her trugen).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frosch Sportclub im Palace des Grafen de Renesse (08. – 16.01.2010)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/frosch-sportclub-im-palace-des-grafen-de-renesse/3323</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/frosch-sportclub-im-palace-des-grafen-de-renesse/3323#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 15:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skifahren]]></category>
		<category><![CDATA[St. Moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[„Neuer Sportclub in St. Moritz“ steht da in gro&#223;en Lettern auf der Startseite von Frosch Sportreisen; im Hintergrund ist ein m&#228;chtiges Geb&#228;ude mit viel Schnee zu erkennen. Tats&#228;chlich konnte ich neben den Informationen von der Frosch- und Hotel-Website sogar einen Wikipedia-Eintrag zu dem Anwesen finden. Die Geschichte und die Fotos waren doch vielversprechend und da zu diesem Zeitpunkt auch die Schneelage in der Schweiz besser schien als in &#214;sterreich, buchte ich kurzfristig f&#252;r Mitte Januar 2010 eine Woche in einer Standard-Suite [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/01_MalojaPalace.jpg" alt="01_MalojaPalace" width="480" height="255" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Juergen Baur </strong>(mailbox at jbaur.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/skireisen/sportclub-st-moritz.asp">Sportclub Maloja Palace in St. Moritz, Schweiz</a></strong></p>
<p>„Neuer Sportclub in St. Moritz“ steht da in gro&#223;en Lettern auf der Startseite von Frosch Sportreisen; im Hintergrund ist ein m&#228;chtiges Geb&#228;ude mit viel Schnee zu erkennen. Tats&#228;chlich konnte ich neben den Informationen von der Frosch- und Hotel-Website (http://www.malojapalace.com) sogar einen Wikipedia-Eintrag zu dem Anwesen finden (http://de.wikipedia.org/wiki/Maloja_Palace). Die Geschichte und die Fotos waren doch vielversprechend und da zu diesem Zeitpunkt auch die Schneelage in der Schweiz besser schien als in &#214;sterreich, buchte ich kurzfristig f&#252;r Mitte Januar 2010 eine Woche in einer Standard-Suite.</p>
<p><strong>Anreise</strong></p>
<p>Bereits um 21 Uhr startete in K&#246;ln der komfortable „Starliner II“ Bus von Br&#246;skamp ins Engadin. Nachdem in Frankfurt noch die letzten G&#228;ste zugestiegen waren, ging es direkt zum Maloja Palace. Ungeachtet mancher Horror-Vorhersagen in der Boulevard-Presse bzgl. eines Blizzards (Schneesturm), der f&#252;r dieses Wochenende vorhergesagt war, erreichten wir gegen 09:15Uhr des Folgetages den Maloja Palace am Silser See.  Erw&#228;hnen will ich jedoch die morgendliche Anfahrt &#252;ber die teilweise recht schmale Passstra&#223;e ins Engadin, vorbei an St. Moritz (der Sportclub liegt gut 15km au&#223;erhalb) und den v&#246;llig zugefrorenen und verschneiten Seen: Toll!</p>
<p>Nachdem wir unser Gep&#228;ck ins Haus brachten, konnten wir uns am Fr&#252;hst&#252;cksbuffet bedienen und erhielten die ersten Informationen. Leider k&#252;ndigte man an, dass die Zimmer erst gegen 17 Uhr zu beziehen seien, was sich gl&#252;cklicherweise jedoch nicht gar so hart zeigte.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3325" title="01_MalojaPalace" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/01_MalojaPalace.jpg" alt="01_MalojaPalace" width="480" height="255" /><br />
<em>Maloja Palace R&#252;ckseite im Sonnenuntergang</em></p>
<p><strong><br />
Der Sportclub im Maloja Palace</strong></p>
<p>Der Maloja Palace befindet sich am Rande des Silser Sees etwa 500m unterhalb des Dorfes Maloja. In dem kleinen Ort finden sich neben ein paar Hotels auch ein kleiner Supermarkt, Geldautomat, &#246;rtlicher Skiverleih und –schule.</p>
<p>Informationen zur Geschichte des Hauses findet man vielf&#228;ltig im Internet. Das Geb&#228;ude ist teilweise renoviert. So ist beispielsweise der rechte Fl&#252;gel oder die dritte Etage noch unbearbeitet. Diese Bereiche werden jedoch von Frosch und einem Partner-Reiseunternehmen auch nicht benutzt. Im Rahmen einer F&#252;hrung, die auf Nachfrage angeboten wurde, konnten wir jedoch auch Einblicke in diese R&#228;umlichkeiten erhalten.</p>
<p>Die von Frosch benutzen R&#228;ume haben meist etwas gemein: IKEA Mobiliar. Im &#220;brigen weichen jedoch die Stilrichtungen erheblich ab: Von verzierten Heizk&#246;rper &#252;ber ausladende stilvolle  Waschbecken zu modernen Heizk&#246;rpern und Glas-Waschbecken.  Selbst die R&#228;umlichkeiten der gleichen Suite-Kategorie  weisen Unterschiede auf. Abh&#228;ngig von der gew&#228;hlten Kategorie gibt es ein oder mehrere ger&#228;umige  Zimmer und ein Badezimmer (Vollbad). Manche Suiten k&#246;nnen auch miteinander verbunden werden. Zu den Suiten geh&#246;rt auch eine „Kochnische“, die zwar ausgestattet, doch das dort befindliche Induktionsfeld konnte bei mir gar nicht benutzt werden: Unpassender Netzstecker. Die Steckdosen-Varianten sind selbst innerhalb eines Zimmers sehr vielf&#228;ltig, haben jedoch eines gemein: Euro Stecker passen, Schuko-Stecker nicht! Man sollte also ggf. einen Adapter f&#252;r Haartrockner (war entgegen der Zimmerbeschreibung nicht vorhanden und musste gegen Pfand geliehen werden) etc. dabei haben. Note-/Netbook-Besitzer sollten ein kurzes Netzwerkkabel einpacken, da sich nur Netzwerk-Dosen auf den Zimmern befinden – ohne Anschlussleitung. WLAN funktioniert nur in der Lobby.</p>
<p>Im Erdgeschoss (Hochparterre) befinden sich in erster Linie die Gemeinschaftsr&#228;ume:</p>
<ul>
<li>Eingangsbereich/Lobby mit gro&#223;em Treppenhaus. Die Rezeption (Teamer-B&#252;ro) ist jedoch nur an wenigen Stunden besetzt. Manches muss man daher bereits am Vortag planen (beispielsweise gibt es Saunat&#252;cher nur gegen Entgelt und nur zu diesen Zeiten). Dort finden sich auch weitere Informationen zu den Skigebieten, Busverbindungen, Wochenprogramm etc.<br />
In den vorgebauten Wintergarten fiel leider fast nie die Sonne, so dass es dort recht „schattig“ war.</li>
<li>Speisesaal (Saal ist hier w&#246;rtlich gemeint) in dem Fr&#252;hst&#252;ck und Abendessen – weitgehend in B&#252;ffetform -  angeboten wird. Anders als in den meisten mir bekannten Frosch Sportclubs gab es jedoch beispielsweise kein Salatbuffet.</li>
<li>Ballsaal/Theater, hier ist ggw. die Bar untergebracht. Neben umfangreichen Sitzgelegenheiten findet sich dort auch ein Kicker (Tischfu&#223;ballspiel).</li>
<li>Im linken Teil des Erdgeschosses finden sich &#252;berdies noch Aufenthaltsr&#228;ume mit teilweise „historischer“ Ausstattung.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3326" title="02_Speisesaal" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/02_Speisesaal.jpg" alt="02_Speisesaal" width="480" height="360" /><br />
<em>Speisesaal, bereits f&#252;rs Abendessen gedeckt</em></p>
<p>Im Untergeschoss finden sich neben dem Skikeller auch der Wellness-Bereich mit Sauna, verschiedenen Duschen, Ruhe- und Massageraum. Aufgrund der Gr&#246;&#223;e des Geb&#228;udes kann man sich in den ersten Tagen fast verlaufen und in einer Woche kommen sicher ein paar Kilometer zusammen. &#220;berdies lassen sich manch S&#228;le wohl schwerer beheizen.</p>
<p>Insgesamt kann man jedoch festhalten: <span style="text-decoration: underline;">Sehr gro&#223;z&#252;gig und vor allem in Top-Zustand</span>!</p>
<p><strong>Skigebiet</strong></p>
<p>Das Engadin ist neben dem Alpin-Skilauf auch f&#252;r Langlauf bekannt. Demnach muss man wohl differenzieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ski-Langlauf</span></p>
<p>Zum ersten Einstieg zu dem angeblich rund 180km langen Loipennetz des Engadins, gelang man bereits nach rund 30m vom Haus. Dort startet auch der Engadin Skimarathon (http://www.engadin-skimarathon.ch). Neben der klassischen Loipe befinden sich auch h&#228;ufig f&#252;r Skating pr&#228;parierte Strecken.  Die Strecken verlaufen teilweise auch &#252;ber die zugefrorenen Seen. Maloja bildet dabei das Ende des Tals, dh ein echter Rundkurs ist nicht m&#246;glich. F&#252;r die Experten startet in Maloja jedoch auch schwere Loipe.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3327" title="03_Skilanglauf" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/03_Skilanglauf.jpg" alt="03_Skilanglauf" width="480" height="293" /><br />
<em>Lopien bei St. Moritz Bad</em></p>
<p>Die Nutzung der Loipen ist nicht kostenfrei. Vielmehr gibt es kleine Loipenw&#228;rterh&#228;uschen an Schnittpunkten, an denen eine Tages-Geb&#252;hr zu entrichten ist.</p>
<p>Langlauf-Ski (Schuppenski) und Schuhe k&#246;nnen im Sportclub gegen Entgelt geliehen werden. Allerdings sollte man sich am Vortrag darum k&#252;mmern: Am Anreisetag konnte ich nicht einfach „mal eben“ in die Loipe.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Alpin-Skilauf</span></p>
<p>Vom Sportclub aus gelangt man von der rund 5 Gehminuten entfernten Haltestelle mit &#246;ffentlichen Bussen, die tags&#252;ber alle 30min verkehren, in die beiden gro&#223;en Skigebiete von St. Moritz:  Corvatsch und Corviglia. Zum Panorama Skigebiet Diavolezza/Lagalb gibt es st&#252;ndlich einen Direktbus, der allerdings gut eine Stunde unterwegs ist. Die Nutzung der &#246;ffentliche Busse ist im Skipass enthalten.</p>
<ul>
<li>Das Corvatsch Gebiet ist – soweit man von einem Schlepper oberhalb von Maloja absieht – das n&#228;chstgelegene Skigebiet (120 Pistenkilometer). Da es ein paar Kilometer von St. Moritz entfernt ist und nicht auf der Sonnenseite liegt, ist es weniger frequentiert.<br />
Vom Sportclub aus ist die Furtschellas Bahn der n&#228;chste Einstiegspunkt. Hier startet auch die Snowsafari des Engadins (http://www.snowsafari.ch). Von der 3.303m hohen Corvatsch Bergstation hat man nicht nur traumhaften Panorama-Blick, man kann sich auch auf die autobahn&#228;hnliche Skiabfahrt &#252;ber den Gletscher freuen.</li>
<li>In das Corviglia-Gebiet kann man &#252;ber die Signal-Bahn einsteigen. Aufgrund der Entfernung muss man allerdings ab dem Club 45-60min rechnen, bis man auf dem  Berg steht. Daf&#252;r hat man die Sonnenseite und kann hier und da Einfl&#252;sse des Jetsets beobachten. Corviglia ist das ausgedehntere Gebiet und bietet neben Boarder-Park auch Chillout Rinding Piste etc.</li>
<li>Diavolezza / Lagalb ist eher die Panorama-Tour. Je Berg gibt es nur zwei pr&#228;parierte Pisten. Allerdings geht von der Diavolezza Bergstation die 10km lange (unpr&#228;parierte) Talabfahrt nach Morteratsch, die w&#228;hrend meiner Anwesenheit jedoch gesperrt war. Weitere Highlights:</li>
</ul>
<p>Am Berghaus Diavolezza (2.978m) gibt es den angeblich h&#246;chsten Jacuzzi Europas.<br />
Am Fuss der Lagalb Station kann man auch mal eine kleine Runde auf einem Hundeschlitten mitfahren.<br />
Zwischen St. Moritz und Lagalb kann man auch die Rh&#228;tische Bahn benutzen, die sich durch eine Reihe von Kehren im Tal windet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3328" title="04_PizNair" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/04_PizNair.jpg" alt="04_PizNair" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Blick vom Piz Nair auf St. Moritz</em></p>
<p>F&#252;r Snowboard-Fahrer sei noch angemerkt, dass sich im Corvatsch-Gebiet mehrere Schlepplifte befinden. Startet man die Snowsafari von Furtschellas kann man jedoch alle umgehen und gelangt &#252;ber die angeblich schwarze Hahnensee-Abfahrt zum Kempinski Hotel in St. Moritz Bad. Nach rund 400m gelangt man dann zur Signal-Bahn ins Corviglia-Gebiet nehmen.</p>
<p>Skiausr&#252;stung kann – wie &#252;blich bei Frosch &#8211; im Sportclub auch geliehen werden.</p>
<p><strong>Das Programmangebot</strong></p>
<p>Das prinzipielle Wochenprogramm h&#228;ngt an einer Tafel in der Lobby aus:</p>
<ul>
<li>Fast schon als Standard k&#246;nnen die Skigebietseinf&#252;hren bezeichnet werden:<br />
Es wurden an drei (!) Tagen Touren angeboten, die die beiden gro&#223;en Gebiete Corvatsch und Corviglia abdeckten.</li>
<li>An zwei Nachmittagen wurden Langlauf-Einf&#252;hrungskurse a 2 Stunden angeboten.</li>
<li>Zwei Schneeschuh-Spazierg&#228;nge, wobei ich hierzu auch den abendlichen Fackel-Spaziergang mit „w&#228;rmenden“ kleinem St&#228;rkungstrunk z&#228;hle. Schneeschuhe sind im Club verf&#252;gbar.</li>
<li>An zwei Sp&#228;tnachmittagen war die Schneebar zum Apres-Ski mit Gl&#252;hwein ge&#246;ffnet</li>
<li>Ein nachmittaglicher Kaffee-Klatsch in der Bar</li>
<li>N&#228;chtlicher Club-Besuch in St. Moritz</li>
<li>Welcome-, Motto-, Fare Well Party und Kicker-Tournier etc.</li>
</ul>
<p>Selbstverst&#228;ndlich kann man auch in Eigenregie das Angebot erweitern: Beispielsweise Winterwandern oder Rodeln in Sils oder Punt Muragl.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3329" title="05_genCorvatsch" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/05_genCorvatsch.jpg" alt="05_genCorvatsch" width="480" height="360" /><br />
<em>Blick vom Piz Nair Richtung Corvatsch</em></p>
<p><strong>Zusammenfassend …</strong></p>
<p>Ein tolles Haus und super R&#228;umlichkeiten! Leider liegt es etwas abseits und man muss l&#228;ngere Wege in Kauf nehmen. Dies hat jedoch auch den Vorteil, dass man von der Schickeria – und deren Preise &#8211; wenig bemerkt. Einige organisatorische Ausrutscher seien damit entschuldigt, dass wir erst die dritte Woche nach Erster&#246;ffnung waren.  F&#252;r mich demnach insgesamt eine tolle erholsame Woche in der Schweiz.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3330" title="06_Schweiz" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/06_Schweiz.jpg" alt="06_Schweiz" width="360" height="480" /><br />
<em>Schweizer Flagge an der Gl&#252;na H&#252;tte mit Bergpanorama</em></p>
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