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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Frankreich</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 10:34:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Korsika – Porto Pollo &#8211; 17.09.2011-01.10.2011</title>
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		<comments>http://www.frosch-blog.de/korsika-porto-pollo/4695#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem wundersch&#246;nen &#214;sterreich-Urlaub den ich mit Frosch in diesem Jahr bereits verbracht hatte, zog es mich ein weiteres Mal in die Ferne. Diesmal sollte es in die Sonne gehen und schnell hatten ein paar Freunde und ich uns in die Bilder und Berichte vom Korsika-Abenteuercamp verliebt. Also kam es das ich zum ersten Mal mit einer ganzen „Truppe“ in den Frosch-Urlaub flog.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-001.jpg" alt="" width="480" height="342" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Diana Tacke </strong>(diana.tacke at gmx.de)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/abenteuercamp-korsika.asp">Sportcamp Valinco auf Korsika</a></strong></p>
<p>Nach einem wundersch&#246;nen &#214;sterreich-Urlaub den ich mit Frosch in diesem Jahr bereits verbracht hatte, zog es mich ein weiteres Mal in die Ferne. Diesmal sollte es in die Sonne gehen und schnell hatten ein paar Freunde und ich uns in die Bilder und Berichte vom Korsika-Abenteuercamp verliebt. Also kam es das ich zum ersten Mal mit einer ganzen „Truppe“ in den Frosch-Urlaub flog.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4697" title="Bild-001" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-001.jpg" alt="" width="480" height="342" /></p>
<p>Wir starteten am Samstagmorgen in K&#246;ln und nach nur l&#228;ppischen 90 Minuten Flugzeit betraten wir franz&#246;sischen – pardon: korsischen – Boden. Gl&#252;cklicherweise ist der Flug wirklich schnell vorbei, denn der Service von Germanwings ist katastrophal. Ich muss in knapp 1 ½ Stunden nicht unbedingt mit  einem 3-G&#228;nge-Men&#252; verpflegt werden, aber das man nicht mal ein Getr&#228;nk bekommt, geschweige denn ein dr&#246;ges Sandwich, das ist schon wirklich erb&#228;rmlich. Naja so ist das eben mit den Billig-Fliegern.</p>
<p>Leider verlief der Rest der Anreise ebenso bedauerlich und das ist wirklich der Einzige – aber gro&#223;e – Minuspunkt bei diesem Urlaub gewesen. Nach dem kurzen Flug waren wir alle noch recht entspannt leider sollte sich das bald &#228;ndern. Schnell war auch der Frosch-Fahrer/Bus gefunden und eine Mitreisende die gl&#252;cklicherweise flie&#223;end franz&#246;sisch sprach und somit zwischen ihm und uns vermitteln konnte. Wir m&#252;ssten noch auf einen anderen Flug warten, w&#252;rden aber gegen halb zwei abfahren und zwischendurch noch einen Pausenstop einlegen. Soweit so gut. Aus unerfindlichen Gr&#252;nden verschob sich die Abfahrtzeit dann um weitere 15 Minuten. Auch gut, so sind die S&#252;dl&#228;nder eben. Dann begann die 5 ½ st&#252;ndige Fahrt…. Normalerweise dauert die Strecke wohl eine Stunde weniger, aber wir hatten noch eine andere Reisegruppe an Bord, die zwischendurch ausstiegen, plus die Fr&#246;sche die den Segelt&#246;rn gebucht hatten. Und zus&#228;tzlich hatten wir einen Busfahrer der jeden…ja, ich meine EINFACH JEDEN Menschen auf Korsika kannte. Egal ob man an einer Ampel stand, sich durchs Verkehrsgew&#252;hl in engen Gassen quetschte oder einfach nur eine ruhige Stra&#223;e entlangfuhr, er kannte jeden, er hielt bei jedem an und er sprach auch minutenlang mit jedem. Somit wurde er auch begeistert bei unserem Pausenstop von s&#228;mtlichen Cafe-G&#228;sten begr&#252;&#223;t. W&#228;hrend wir feststellen mussten, dass es au&#223;er Kaffee, Wasser und gefrierbrandigem Eis am Stiel  dort nichts zu kaufen gab (2 Wasser und ein Eis ergaben mal eben 10 Euro, da verging einem ja auch fast alles). Wir kamen letztendlich um 20 Uhr abends am Camp an, m&#252;de, gereizt, ausgehungert und total unentspannt. Lange Fahrt = okay, aber so h&#228;tte das ja nun wirklich nicht ablaufen m&#252;ssen, finde ich. (Leider gestaltete sich die R&#252;ckfahrt &#228;hnlich, diesmal zwar kein redseliger Fahrer, daf&#252;r ein Pipi-Stop in der Pampa – obwohl ein h&#252;bsches Cafe nur 200 Meter weiter lag –  und die richtige Pause erneut bei dem &#252;berteuerten Cafe der Hinfahrt. Hier ist Selbstversorgung angesagt!)</p>
<p>Zu unserer Freude hatte man im Camp mit dem Essen auf uns Neuank&#246;mmlinge gewartet, also wurden nur schnell Bettw&#228;sche und Schl&#252;ssel verteilt, alles aufs Zimmer geworfen und dann zum Barbereich zur&#252;ckgeeilt. Und da kamen wir dann auch zum ersten Mal mit Friedhelms k&#246;stlichem Essen in Kontakt. Und die Qualit&#228;t der Mahlzeiten sollte auch in den n&#228;chsten zwei Wochen nicht weniger oder gar schlechter werden. Wer mich kennt, wei&#223; wie m&#228;kelig ich beim Essen bin, aber bei Friedhelm hatte sogar ich nichts zu beanstanden. Allein schon die Salatdressings waren so k&#246;stlich, dass man sich manchmal daran schon halb-satt gegessen hat. Jeden Abend gab es Salat- oder Vorspeisenplatten mit Unmengen leckerem korsischem Baguette, ein Hauptgericht f&#252;r Fleisch- und Pflanzenfresser und nach der obligatorischen Teamer-Ansprache noch ein feines Dessert. Ich kann es nur noch einmal sagen: Friedhelm – falls du das jemals liest – du bist der Koch unserer Herzen!! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4699" title="Bild-002" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-002.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4700" title="Bild-003" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-003.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Auch das Fr&#252;hst&#252;ck war reichhaltig und lecker: Baguette und dunkles Brot von einheimischen B&#228;ckern (sowas schmeckt wirklich nur in Frankreich so besonders  gut!), verschiedene Sorten M&#252;sli, Wurst, K&#228;se, Marmelade und ein paar Mal die Woche Ei-Variationen. Super fand ich auch, dass man die M&#246;glichkeit hatte, sich Lunchpakete f&#252;r den Tag zu machen, besonders bei den Tageswanderungen hat mich das mittags immer sehr gl&#252;cklich gemacht. J</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4701" title="Bild-004" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-004.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Das Camp an sich ist sehr h&#252;bsch. Zwischen vielen Palmen, B&#228;umen und bl&#252;henden Pflanzen verteilen sich die Bungalows und Mini-Villen. Die Bungalows sind einfach, aber zweckm&#228;&#223;ig: Betten, Beistelltischchen, Schrank, kleines Bad. Aber vor fast allen Fenster h&#228;ngen Moskito-Netze und jedes der H&#228;uschen besitzt eine kleine Terrasse mit Tisch und St&#252;hlen, auf der es sich gut relaxen l&#228;sst. Und auch wenn manche Leute immer was zu beanstanden finden, ich finde die kleinen Holzh&#252;tten jedenfalls sehr charmant (und w&#252;rde sie immer wieder buchen).</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag begann dann endlich der richtige „Urlaub“ f&#252;r uns. Da alles wieder frosch-typisch war und ich niemanden langweilen m&#246;chte, gehe ich jetzt mal nicht minuti&#246;s auf jede Tour und jeden Programmpunkt ein. Fast jeden Tag gab es eine Bike- bzw. Wandertour von unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, dazu noch das Programm von Martin von „Montemar-Outdoorsports“, dass u.a. Canyoning, Klettersteig und alpine Wanderungen umfasst.  Ich habe sowohl Frosch-Wanderungen mitgemacht, als auch Klettersteig und „Wackelstein“-Wanderung von Martin und kann alles nur w&#228;rmstens empfehlen. Vor allem der Klettersteig wird mir noch lange im Ged&#228;chtnis bleiben; ich gebe zu: da bin ich etwas naiv rangegangen, hatte gar keinen Schimmer was so ein Klettersteig &#252;berhaupt ist und mir d&#228;mmerte das alles auch erst, als ich bereits im Gurtzeug steckte und meinen Karabiner schnappen lie&#223;. Trotzdem hat es mir sehr viel Spa&#223; gemacht (auch wenn es manchmal nicht danach aussah)! Ebenso die Wackelstein-Wanderung und der Abstieg in einem aufziehenden Gewitter, beides waren au&#223;ergew&#246;hnliche Erfahrungen f&#252;r mich und ich m&#246;chte Martin f&#252;r seine tolle, lustige und hilfreiche F&#252;hrung und Anleitung danken!!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4702" title="Bild-005" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-005.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4703" title="Bild-006" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-006.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Das Camp ist definitiv kein Partyziel, trotzdem kam niemals Langeweile bei uns auf: SUP-Action, Picknick, Quizze, Cocktailabende und Kickerturniere um nur ein paar Aktivit&#228;ten zus&#228;tzlich aufzuf&#252;hren. Ansonsten gibt’s auf der Terrasse noch eine kleine „Bibliothek“  und eine recht gro&#223;e Spiele-Sammlung zu entdecken und so endete mancher Abend mit dem Poltern von Jenga-Steinen oder auch „nur“ netten Gespr&#228;chen der Mitreisenden. J</p>
<p>Trotzdem sollte man sich an Tagen ohne Programm (z.B. An- u. Abreisetag) auf Extrem-Beaching einstellen oder eigene Wanderungen/Biketouren &#252;berlegen, da Porto Pollo so klein und alles andere sehr weit entfernt bzw. schlecht zu erreichen ist.</p>
<p>Korsika ist einfach wundersch&#246;n und unglaublich vielseitig. Fels- und traumhaft sch&#246;ne Sandstr&#228;nde, glasklares Wasser, Gebirge (in denen man im Winter sogar Skifahren kann) und unglaublich viel gr&#252;n, es ist mit Sicherheit f&#252;r jeden etwas dabei und ein Urlaub reicht bei weitem nicht aus diese sch&#246;ne Insel kennenzulernen!  Porto Pollo ist ein reizendes kleines Dorf (mit sogar 2 Zentren, jawohl), aber viel erwarten darf man nicht: Waschsalon, Supermarkt, Internetcafe, Andenkenl&#228;dchen und ein paar Cafè’s – f&#252;r einen ruhigen Urlaub reicht das definitiv, ist aber halt ein Dorf. Auch wenn das Wetter noch toll Ende September war (warm und sonnig, aber nicht zu hei&#223;), f&#252;r die meisten Korsen ist die Saison vorbei und nach und nach schlie&#223;en die L&#228;den.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4704" title="Bild-007" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-007.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Teamer waren – wie man es von Frosch kennt – ebenfalls engagiert und jederzeit bei Fragen ansprechbar. Ein besonderes Dankesch&#246;n m&#246;chte ich hier noch an Campleiterin Ali loswerden. Zum ersten Mal in einem Frosch-Urlaub hatte ich Probleme mit meiner Zimmernachbarin (immer die Gefahr bei geteilten Doppelzimmern und diesmal hatte es mich erwischt), aber Ali half wo sie nur konnte und am Ende war eine L&#246;sung gefunden. Das hat mir wirklich den Urlaub gerettet, vielen Dank f&#252;r deinen Einsatz, liebe Ali!</p>
<p>Als letztes ein kleiner Tipp: Wer sich f&#252;r Korsika interessiert, sollte nicht am falschen Ende sparen und auf jeden Fall 2 Wochen buchen. Gerade Martins Touren sind immer total schnell ausgebucht und bei nur einer Woche hat man wom&#246;glich einiges nicht mitmachen k&#246;nnen oder ist geradezu in Urlaubsstress verfallen.</p>
<p>Mein Fazit f&#252;r  diesen Urlaub und auch dieses Frosch-Ziel ist: ich bin einfach begeistert. Es war eine tolle Zeit, die leider viel zu schnell verging.  Sport, Abenteuer, Erholung, nette Leute, gutes Essen – alles war dabei. Ich kann Korsika nur w&#228;rmstens weiterempfehlen!!!</p>
<p>Viele liebe Gr&#252;&#223;e auch noch an meine lieben Mitreisenden, ohne euch w&#228;re es auf jeden Fall nur halb so sch&#246;n gewesen: Lorsi, Jan, Schnappi, Sarah, Sabine (es war sooo sch&#246;n ruhig mit dir, du wei&#223;t schon was ich meine <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , Tobias und Steffen!</p>
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		<title>Korsika – Urspr&#252;nglichkeit, die fasziniert!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende August und mein Urlaub stand bevor. Endlich! Vor Jahren hatte mich diese Insel bereits begeistert - und es gab noch so viel Interessantes zu entdecken.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Bonifacio_1.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Brigitte Brand </strong>(b.brand07 at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/abenteuercamp-korsika.asp">Sportcamp Valinco auf Korsika</a></strong></p>
<p>Ende August und mein Urlaub stand bevor. Endlich! Vor Jahren hatte mich diese Insel bereits begeistert &#8211; und es gab noch so viel Interessantes zu entdecken.</p>
<p>Die Anreise mit Zug, Flugzeug und der 4-(eher 5-)-st&#252;ndigen Serpentinen-Busfahrt quer &#252;ber die Insel zu unserem eigentlichen Ziel Porto Pollo am Golf de Valinco im S&#252;dwesten von Korsika dauert ganz sch&#246;n lange. Da das Ganze auch noch durch etliche Pannen (f&#252;r die nicht Frosch verantwortlich war) in die L&#228;nge gezogen wurde, kamen wie erst in der Nacht gegen 1.00 Uhr v&#246;llig &#252;berm&#252;det im Camp an. Dort begr&#252;&#223;te uns geduldig wartend das Service-Team und nachdem Bettw&#228;sche und Schl&#252;ssel verteilt waren, bekamen wir sogar noch ein Abendessen. Danach sehnten sich alle nur noch nach einem Bett.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen konnte der Urlaub bei bestem Wetter so richtig losgehen. Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck mit vielen neuen Gesichtern kam die obligatorische Vorstellung des gesamte Frosch-Teams inkl. dem angebotenem Sport-Programm und die ersten Schnuppertouren fanden statt. Zu Fu&#223; ging es gem&#228;chlich durch bzw. um den kleinen Ort Porto Pollo mit allen wichtigen Anlaufpunkten. Danach lernten wir per Bike bereits die typisch „korsisch flachen“ Wege der Insel kennen – bergauf und wieder runter &#8230; bergauf und wieder runter &#8230;!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3923" title="Bonifacio_1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Bonifacio_1.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p>Am Abend stellte Martin vom Partner „Montemar-Outdoorsports“ in einem Bild-Vortrag zuerst die Insel und dann seine angebotenen Touren (Alpinwandern, Canyoning, Klettern) vor. Viele, viele interessanten Informationen bekamen wir zu h&#246;ren und manchmal konnte man gar nicht so schnell denken wie Martin geredet hat. Ich dachte mir dabei nur: Hoffentlich ist er auf seine Touren nicht auch in dem Tempo unterwegs!</p>
<p>Am Montag entschied ich mich an der von Frosch angebotenen Wanderung mit Wanderguide (und Reiseleiterin) Alex teil zu nehmen. Ziel war die Cupabia-Bucht. Wir starteten direkt am Camp und durften uns gleich &#252;ber einen netten Anstieg zum wach und warm werden freuen: Den Mare et Monti Sud hinauf bis Serra di Ferro. Unverkennbar war das „mein“ Korsika: Ausblicke zum genie&#223;en und tr&#228;umen, kontrastreiche herrlichste Natur &#8211; einerseits viele imposante Berge in jeglicher H&#246;he, andererseits viel K&#252;ste mit Meerzugang und Buchten wie aus dem Bilderbuch. Nach gem&#252;tlichem weiter wandern und dem Abstieg zur Cupabia-Bucht wartete ein Strand mit klarem t&#252;rkisfarbenem Wasser. Wir legten einen ausgiebigen Badestopp ein und nach erfrischender Abk&#252;hlung im Meer lagen wir ganz unsportlich in der Sonne &#8211; mit dem gro&#223;en Vorteil: Die Hauptsaison war vorbei und die vielen Touristen der vergangenen Wochen erlebten wir (fast) nur durch Erz&#228;hlungen. Der R&#252;ckweg war ebenfalls sehr nett und wir G&#228;ste hatten Gelegenheit uns noch besser kennen zu lernen. Auch die schon mehr geforderten Alpinwanderer mit Guide Martin waren voll auf ihre Kosten gekommen. Die Erz&#228;hlungen alleine waren schon beneidenswert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3924" title="Hafen_Bonifacio" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Hafen_Bonifacio.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p>Die Biker fanden ihre Tourenstrecke ja „eigentlich“ auch sehr nett – wenn es nur nicht so viele Dornen und sonstige Schlauchsch&#228;dling gegeben h&#228;tte! Neun platte Reifen – das gibt’s auch nicht alle Tage! Aber Froschg&#228;ste sind bekanntlich gut gelaunt und abenteuerlustig, sodass dies auch kein wirklicher Grund war den Radelspa&#223; zu verderben. Au&#223;er vielleicht Lars, dem Bikeguide: Ihm wurde es letztendlich doch etwas zu viel mit den L&#246;chern und dem immer knapper werdenden Flickzeug. Ich glaube er war mehr als froh als alle seine Sch&#252;tzlinge (sowohl Mensch als auch Bike) wieder am Camp  waren.</p>
<p>Am Dienstag kam dann mein pers&#246;nliches Highlight des leider nur einw&#246;chigen Urlaubs: Die Klettertour mit Martin. Nach einigen (letztendlich ignorierten) Selbstzweifeln, gro&#223;em Respekt und noch mehr Neugier bzgl. der Tour war ich einfach nur froh und gl&#252;cklich dabei gewesen zu sein. Ich kann jedem nur empfehlen, der irgendwelches Interesse Richtung klettern hat, mitzumachen! Wir waren zwar „nur“ am Via Verrata (Klettersteig), aber als Kennenlerntour des Kletterfeelings, von mongolischen Br&#252;cken, Seilbahnen(?) und zu &#252;berwindendem Kletternetz bestens geeignet! Mit Worten schwierig zu beschreiben – einfach erleben!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3925" title="Via_Ferrata_1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Via_Ferrata_1.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3926" title="Via_Ferrata_3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Via_Ferrata_3.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3927" title="Via_Ferrata_6" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Via_Ferrata_6.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p>Das positives „Problem“ &#8211; nicht nur an diesem Tag: Die anderen, parallel stattfindenden spannenden und attraktiven Unternehmungen – wie z. B. eine Flusswanderung, eine reizvoll klingende Radtour und Wassersport hoch 3. Nicht einfach sich zu entscheiden und dabei immer locker zu bleiben!</p>
<p>Am Mittwoch fuhr ich mit dem angebotenen Bus-Ausflug nach Bonifacio – ein wenig Kultur zwischendurch. Eine sehenswerte Stadt mit interessantem Flair! Gro&#223;er Nachteil: Die relativ lange Anfahrt, (in unserem Fall durch Busversp&#228;tung und Stau noch extremer) mit anschlie&#223;end viel zu wenig Zeit um all das Sehenswerte wie Oberstadt, die Treppen des K&#246;nigs von Aragon, Felsen- und Patroullien-Spaziergang, nette Gassen und Gesch&#228;fte und noch mehr unter einen Hut zu bekommen. Zus&#228;tzlich gab es noch die Bootsfahrt, die ich/man nicht vers&#228;umen wollte/sollte, mit vielen Interessanten Informationen &#252;ber diese charaktervolle s&#252;dlichste Stadt Korsikas. Zudem hatten wir vom Meer aus einen klasse Blicke auf die direkt auf den &#252;ber dem Wasser h&#228;ngenden Kalkfelsen gebauten H&#228;usern und konnten die au&#223;ergew&#246;hnlichsten Grotten bestaunten. F&#252;r mich vermittelt so eine Bootstour auch immer noch ein ganz eigenes Gef&#252;hl von Urlaub und relaxen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3928" title="Hafen_Porto_Pollo" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Hafen_Porto_Pollo.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p>P&#252;nktlich um 16.00 Uhr musste es schon zur&#252;ck nach Porto Pollo gehen. F&#252;r mich und viele andere der Gruppe nicht ganz nachvollziehbar, da am Abend die K&#252;che sowieso kalt blieb und wir auf eigene Faust unser Abendessen „organisieren“ mussten. Verst&#228;ndlicher wurde das Ganze, als Alex erkl&#228;rte, dass der gemietete Bus bei l&#228;ngerem Aufenthalt um vieles teurer und damit die Tour noch weniger rentabel gewesen w&#228;re .</p>
<p>Am Donnerstag gab es dann die anspruchvollste von Frosch angebotene Wanderung (Tour Quenza) und parallel die am meisten Kondition erforderliche Radtour. Ich schloss mich nochmal der Wandertruppe an, dem Drahtesel in Verbindung mit den korsischen Bergen gegen&#252;ber hatte ich zu viel Respekt.</p>
<p>Wie bei allen anderen Gebirgstouren auch, mussten wir einen l&#228;ngeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen, ehe wir los wandern konnten. Also ging es zuerst mit dem Bully die Serpentinenstra&#223;en entlang durch das alte Rocca-Gebirge bis Quenza. Von dort wanderten wir bei herrlichem Wetter durch die immer abwechslungsreiche und reizvolle Landschaft Korsikas, durchquerten Macchia und W&#228;lder, die typisch korsischen D&#246;rfer Serra die Scopamena und Sorbollano und hatten die genialsten Ausblicke auf das beeindruckende Bevella-Massiv. An den kleinen B&#228;chen unterwegs machten wir Rast, lie&#223;en uns die allseits beliebten „Selfmade-F&#252;hst&#252;cks-Sandwiches“ schmecken, nahmen noch eine Erfrischung in einem Cafe der Bergd&#246;rfer um uns dann schon wieder auf den R&#252;ckweg zu machen. Fazit: Die Tour machte Lust auf mehr! An dieser Stelle nochmal ein Dankesch&#246;n an Alex: Super, dass du dir die M&#252;he gemacht hast diese Tour auf eigene Faust zu „erwandern“ und neu ins Programm aufzunehmen! Sicher immer noch nicht ganz vergleichbar mit den Alpin-Wanderungen von „Montemar-Outdoorsports“, bei denen doch noch etwas mehr „gekraxelt“ werden darf, aber ansonsten nicht weniger interessant!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3929" title="P1010238" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/P1010238.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p>Die Radler hatten an diesem Tag den Ziegenberg als Ziel. Sie legten gleich einen neuen Streckenrekord vor – und konnten dann am Nachmittag entspannt den Strand genie&#223;en.</p>
<p>Der Freitag war schon mein letzter Tag. Morgens machte ich mich mit dem Bike auf Entdeckertour Richtung Filitosa, nachmittags g&#246;nnte ich mir zum Abschluss „nur“ Strand und Passiv-Sport: Der Wind war gut, die Kite-Surfer waren rasant schnell auf ihren Brettern unterwegs und ihre fantastischen Spr&#252;nge lie&#223;en mich nur voller Begeisterung staunen. Schade, dass ich (bisher) kein gro&#223;er Wassersportler bin. Ein anderes Actionerlebnis an diesem Tag war die Canyoning-Tour. Ausf&#252;hrlichere Beschreibung zu allen Touren von Partner-Guide Martin gibt es auch auf seiner Internetseite www.montemar-outdoorsports.de</p>
<p>Am Samstag ging es dann schon wieder gen Heimat. Unsere Fahrt zum Flughafen nach Bastia &#252;bernahm Alex und wir hatten die M&#246;glichkeit die K&#252;stenstra&#223;e entlang zu fahren. So kamen wir in den Genuss noch einmal ganz viele sch&#246;ne und faszinierende Eindr&#252;cke Korsikas in uns „aufzusaugen“: Gebirgsz&#252;ge, Meer und Strand vom Feinsten &#8211; aber in Richtung Nordosten kommend auch ein landschaftlich ganz anderes, nicht minder beeindruckendes St&#252;ck Insel kennen zu lernen: Sehr viel mehr Wiesen und Felder. Wirklich nicht leicht, an den herrlichsten Str&#228;nden und dem fantastischen Panorama einfach so vorbei zu fahren – nur weil da dieses Flugzeug wartet!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3930" title="P1010240" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/P1010240.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p>Wie schon angesprochen, kann ich &#252;ber den Wassersport-Teil nicht viel berichten, da ich weder aktiv dabei war, noch aus der Truppe aufschlussreiche Erz&#228;hlungen mitbekommen habe. Sehr schade, umst&#228;ndlich und hinderlich fand ich, dass die von Frosch zur Verf&#252;gung gestellten Kajaks am Camp gelagert wurden und bei jeder Benutzung von dort zum Meer (und zur&#252;ck!) geschleppt werden mussten. Die Dinger sind nicht gerade leicht und da kann auch der k&#252;rzeste Weg ganz sch&#246;n lange werden. Nicht nur mich hat diese Tatsache davon abhalten dieses Sportangebot intensiver zu nutzen.</p>
<p>Das sportlichen Rahmenprogramms bestand aus einem Volleyballturnier und sensorischer Gymnastik, also auf jeden Fall ausbauf&#228;hig.</p>
<p>Die Abende im Camp bzw. an der dazugeh&#246;rigen Bar waren nett und unterhaltsam – jeder wie er mochte: Kickerturnier, andere Lustigkeiten, einfach nur quatschen und genie&#223;en &#8211; oder in die Sterne gucken. Wer allerdings die super gro&#223;e Partysause erwartet, findet sich sicher bei anderen Zielen besser aufgehoben.</p>
<p>Zum Thema Verpflegung: Das Fr&#252;hst&#252;cksangebot war absolut ausreichend, zum „&#220;blichen“ gab es t&#228;glich wechselnd immer noch ein „Leckerli“ (Eier, Crossants, edleren K&#228;se, s&#252;&#223;e Br&#246;tchen, &#8230;). Gro&#223;es Manko: Keine wirkliche Alternative zum Baguette. Super Pluspunkt: Die Sanwiches f&#252;r unterwegs sind inklusive &#8211; selbst kreiert, jeder wie er mochte. Mein Wunsch: Bitte auch f&#252;r andere Sommerziele einf&#252;hren!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3931" title="Quenza_Tour_3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Quenza_Tour_3.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
<p>F&#252;r das nicht unbedingt franz&#246;sisch ausgepr&#228;gte Abendessen lie&#223; sich Koch Philipp stets die interessantesten Namenskreationen einfallen, die jeden erst mal neugierig machten – guter Hunger war sowieso vorhanden. Es gab zwar (meist) kein Alternativ-Men&#252;, trotzdem behaupte ich mal, es kam jeder auf seine Kosten.</p>
<p>Die Holzh&#252;tten waren bzgl. der Ausstattung v&#246;llig ausreichend. Was braucht man mehr als Bett, Schrank und DU/WC? Ja, ein K&#252;hlschrank in den Bungalows w&#228;re noch eine super Sache. Dieser war/ist leider nur in den Minnivillen vorhanden. Und evtl. eine Au&#223;enbeleuchtung auf der Veranda?</p>
<p>Mein Fazit: Wenn man auf Natur und Urspr&#252;nglichkeit steht, ist Korsika eine geniale Insel! Mit dem netten Camp, vielen Gleichgesinnten und dem von Frosch (und Partnern) angebotenem Sport-Programm macht es einfach nur Spa&#223; seinen Urlaub dort zu verbringen &#8211; und der Abschied f&#228;llt nicht leicht. Ich werde auf jeden Fall noch gern und lange daran zur&#252;ck denken und hoffe, dass ich bald wieder dort landen/stranden werde.</p>
<p>Die in diesem Bericht etwas weniger positiv formulierten Punkte m&#246;chte ich als konstruktive Kritik verstanden wissen, die so hoffe ich Frosch dazu veranlasst, evtl. das eine oder andere Problemchen aufzugreifen, sich Gedanken zu machen, &#252;ber Verbesserungen nachzudenken um so noch zufriedenere G&#228;ste begr&#252;&#223;en/verabschieden zu d&#252;rfen.</p>
<p>Brigitte</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3932" title="Strand_Porto_Pollo" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Strand_Porto_Pollo.jpg" alt="" width="425" height="283" /></p>
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		<title>All you can Schlepp! Korsika GR 20</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 11:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen einer Trekking Tour auf Korsika. Die Reise wurde auf Initiative und unter Leitung von Montemar-Outdoorsports &#252;ber das Sommerprogramm der Frosch-Sportreisen angeboten. Sie stellt ein Experiment dar, eine anspruchsvolle Hochgebirgstour f&#252;r Individualisten als katalogf&#228;higes Angebot eines Reiseveranstalters zu gestalten und wurde im Fr&#252;hsommer 2009 w&#228;hrend zweier Wochen angeboten. (Beide waren ausgebucht.)
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/3-schneefeld.jpg" alt="3-schneefeld" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Peter Zangl </strong>(Peter.Zangl at t-online.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/korsika-trekking.asp">Korsika GR 20</a></strong></p>
<p>Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen einer Trekking Tour auf Korsika. Die Reise wurde auf Initiative und unter Leitung von Montemar-Outdoorsports (www.montemar-outdoorsports.de) &#252;ber das Sommerprogramm der Frosch-Sportreisen angeboten. Sie stellt ein Experiment dar, eine anspruchsvolle Hochgebirgstour f&#252;r Individualisten als katalogf&#228;higes Angebot eines Reiseveranstalters zu gestalten und wurde im Fr&#252;hsommer 2009 w&#228;hrend zweier Wochen angeboten. (Beide waren ausgebucht.) Um mit dem von Frosch Sportreisen vorreservierten Germanwings-Kontingenten f&#252;r Fl&#252;ge an Samstagen von K&#246;ln/Bonn oder Berlin Sch&#246;nefeld kompatibel zu sein, beschr&#228;nkt sich die Etappenplanung auf den n&#246;rdlichen Teil des GR20 zwischen Vizzavone und Haut Asco, um die spektakul&#228;ren Highlights dieses nationalen Heiligtums unter Frankreichs Wanderwegen in eine Woche zu packen. Wir sind die B-Probe dieses Experiments, da wir die zweite angebotene Woche gebucht hatten.</p>
<p><strong>Die Anreise</strong><br />
Das Wetter ist – wie am Siebenschl&#228;fertag nicht anders zu erwarten – auf Landregen eingestellt. Hoffentlich ist das Wetter auf Korsika besser. Um f&#252;nf verlasse ich meine Wohnung. Ich muss den ICE von M&#252;nchen nach K&#246;ln erwischen. Hier sieht man schon, das erste logistische Problem Korsikas: Obwohl gar nicht so weit weg, gibt&#8217;s nicht mal Direktfl&#252;ge von M&#252;nchen dorthin. Gegen&#252;ber Alternativen mit Umsteigen in Paris, Lyon und /oder Nizza oder gar der F&#228;hre stellt der Umweg &#252;ber K&#246;ln/Bonn noch das geringere &#220;bel dar. Schon beim Einchecken stechen die Teilnehmer der Reise mit gro&#223;en Rucks&#228;cken, Wanderstiefeln und ohne strandtaugliches Handgep&#228;ck aus dem Gros der Passagiere heraus.<br />
Am Flughafen Bastia werden wir von Martin mit seinem Ford Transit abgeholt. Beide stellen die Firma Montemar-Outdoorsports dar und sogen den Rest der Saison f&#252;r das Abenteuer- und Outdoorangebot im korsischen Frosch Club. F&#252;r diese Woche hei&#223;t es f&#252;r Martin zu seinen Wurzeln als Bergf&#252;hrer zur&#252;ckzukehren und unsere Gruppe sicher durchs korsische Hochgebirge zu bringen. Wie sind zun&#228;chst eine Frau und sechs M&#228;nner. Eine weitere Frau wird mit dem Flieger aus Sch&#246;nefeld kommen und durch den Frosch Transfer nachgeliefert werden. Zum Kennenlernen gibt&#8217;s erst einmal korsische Musik aus Martins CD-Spieler und einen Welcome-Kaffee am Marktplatz von Corte, bevor wir uns im Supermarkt mit Proviant versorgen und zum Bahnhof nach Vizzavona fahren. Dort hat uns Martin, da die Wetterprognose f&#252;r die Nacht unsicher ist und um den Kulturschock nicht ganz so gro&#223; werden zu lassen, die erste Nacht noch einmal in einem richtigen Bett im Refuge spendiert. Beim Abendessen und den ersten Tropfen korsischen Weins setzt langsam die Entspannung von der langen Anreise ein und Martin gibt einen &#220;berblick, was uns diese Woche erwartet.</p>
<p><strong>Canaglia – Petra Piana: 1000 H&#246;henmeter</strong><br />
Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck im Refuge verteilen wir den Proviant, die Isomatten und die Zelte. Jeder muss ein Au&#223;enzelt respektive ein Innenzelt mit Gest&#228;nge sowie Brot, K&#228;se, Wurst, Nudeln, T&#252;tensuppen, Pesto, Tee und Kaffee in oder an seinem Rucksack verstauen. Wehe dem, der sich nicht an die als Link mit dem Reisegutschein gelieferte Liste gehalten hat und wesentlich mehr als die empfohlenen 12 kg zusammengebracht hat. F&#252;r eine optimale Reisevorbereitung w&#228;re es sinnvoll gewesen, diese Liste schon mit der Buchungsbest&#228;tigung erhalten zu haben oder bereits im Katalog oder der Internetseite einen Verweis darauf zu setzten. Sinnvoll w&#228;re es, Geschirr und Besteck zu erg&#228;nzen und die Sandalen nicht gar so schlecht zu machen. (Wer Blasen bekommt ist dankbar, wenigstens abends die Stiefel ausziehen zu k&#246;nnen.) Anschlie&#223;end gabs noch Rucksackkontrolle, ob die Gurte auch so eingestellt waren, dass sie das Gewicht richtig verteilen. Dabei entging dem Meister so manches n&#252;tzliche Accessoire, das der eine oder andere als Erinnerung an die Zivilisation eingepackt hatte und das dann sp&#228;ter am Berg mit ungl&#228;ubigem Augenrollen quittiert wurde.<br />
Ein letztes mal starten wir das Auto und fahren von Vizzavona nach Canaglia, um uns durch ein Seitental auf eine Variante des GR 20 zu bringen, welche uns die &#220;berschreitung des Monte d&#8217;Oro gleich am ersten Tag erspart und uns f&#252;r Mittwoch und Donnerstag ruhige entspannte Etappen erlaubt.<br />
Schon nach wenigen Metern lassen wir nun die Zivilisation hinter uns und tauchen in einen duftenden mediterranen Kiefernwald ein, &#252;berschreiten zur Mittagspause an einem Wasserfall die 1000 Meter Marke, die wir den Rest der Reise nicht mehr unterschreiten werden. Langsam verlassen wir auch den Wald und erreichen am Nachmittag die auf 1800 Metern gelegene Petra Piana H&#252;tte. Die H&#252;tte ist wie die meisten ihrer Art, die wir in den n&#228;chsten Tagen erreichen werden sehr rustikal und erweckt den Eindruck, dass sich seit der sp&#228;ten Bronzezeit nicht viel ver&#228;ndert hat. Unterst&#252;tzt wird dieser Eindruck, als zur Versorgung eine Muli-Karawane eintrifft. Da ist das &#220;bernachten in unseren Gebirgszelten in jedem Fall komfortabler. Als einzigen Tribut, um die Massen der Wanderer zu bew&#228;ltigen dienen jene, von uns liebevoll als Wellnessbereich bezeichneten, Nebengeb&#228;ude, die den Luxus eines Stehklos, einer Dusche mit klarem, frischen Wasser aus dem Bergbach, eines Sp&#252;lbeckens zum Z&#228;hneputzen und Rasieren sowie zum Absp&#252;len des Geschirrs bieten.<br />
Dank Muli-Karawane sind die Best&#228;nde an korsischem Pietra Bier wieder gef&#252;llt, so dass wir uns eine St&#228;rkung g&#246;nnen, bevor wir die beiden Spiritus-Kocher entz&#252;nden und uns Nudeln mit Pesto munden lassen. Dazu gibt&#8217;s den in Corte gekauften Rotwein aus dem Rucksack, um die schweren Flaschen nicht einen Tag l&#228;nger schleppen zu m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Petra Piana  Brèche die Capitello &#8211; Manganu</strong><br />
Dieser Tag f&#252;hrt uns gleich nach dem Fr&#252;hst&#252;ck mit Tee oder Pulverkaffee aus dem Spirituskocher und Brot aus dem Rucksack in ein recht anspruchsvolles hochalpines Gel&#228;nde mit Ger&#246;ll, Felsbl&#246;cken und Schneefeldern. Noch hat die Erholung uns nicht erfasst, so das wir uns zu Martins Mi&#223;fallen immer noch zu viel &#252;ber unsere Alltagssorgen unterhalten, anstatt uns auf das schwierige Gel&#228;nde und die beeindruckende Landschaft zu konzentrieren, die obwohl sie nur gut 2000 Meter hoch liegt, mehr an die Gipfelregion eines 3000-ers in den Alpen erinnert. Nach einem ersten Zwischenabstieg b&#246;te sich die Gelegenheit, ins Restonica-Tal abzusteigen und die Tour abzubrechen. Doch noch f&#252;hlen sich alle fit und weder der scheinbar un&#252;berwindliche Aufstieg zur Brèche de Capitello noch Martins sorgenvoller Blick hindern uns daran, die Tour fortzusetzen. Und nach Hause geschickt hat Martin auch niemanden.</p>
<p>Nach der Mittagspause erfordert das Gel&#228;nde dann unsere volle Konzentration. In der Mittagshitze geht&#8217;s zwischen duftendem Thymian durch ein paar Kraxelstellen und steile, rutschige Schneefelder zum h&#246;chsten Punkt des GR20, der 2225 Meter hohen Brèche di Capitello, die wir gegen 13 Uhr erreichen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2732" title="3-schneefeld" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/3-schneefeld.jpg" alt="3-schneefeld" width="480" height="360" /><br />
Belohnt wird man dort mit einer herrlichen Aussicht auf die beiden Bergsseen Lac die Capitello und Lac di Melo, einen R&#252;ckblick auf den schon zur&#252;ckgelegten Weg und einen Ausblick auf die bevorstehenden Etappen. Es folgt ein schwieriger Abstieg durch ein Schneefeld und &#252;ber Felsbl&#246;cke mit anschlie&#223;endem Hatsch durch ein sumpfiges Hochtal mit kleinen Weihern, sogenannte Pozzine.</p>
<p>Am Abend dann die erste Gelegenheit, im Bergbach zu baden, im &#252;brigen die gleiche Prozedur wie am Vorabend: Zelte aufbauen, Abendessen kochen, diesmal T&#252;tensuppe mit Nudeln, aber auch die ersten Verluste bedauern: Ein Wanderstock und zwei Kameras haben ihren Geist aufgegeben, der eine oder andere Handyakku wird folgen. Da man entlang der Strecke kaum Empfang hatte, hat die sinnlose Netzsuche viel Strom verbraucht. Dazu wollen die ersten Blasen versorgt werden.<br />
Wie die H&#252;ttenwirte es schaffen, immer gen&#252;gend davon zu bevorraten, haben wir nie ganz herausgefunden, aber an korsischem Rotwein herrschte auf keiner H&#252;tte Mangel. Das Zeug trinkt sich gut, sorgt f&#252;r die n&#246;tige Schlafsackschwere und erh&#246;ht die gef&#252;hlte Elastizit&#228;t der Isomatte.</p>
<p><strong>Manganu – Lac de Nino – Col San Petru &#8211; Castel der Vergio</strong><br />
Der n&#228;chste Tag wird die streckenm&#228;&#223;ig l&#228;ngste aber h&#246;henmetertechnisch kleinste Herausforderung. Durch pittorekse Hocht&#228;ler wandern wir zum Lac de Nino, wo wir an einer  Quelle unsere Wasservorr&#228;te erg&#228;nzen k&#246;nnen. Quellen mit sauberem Trinkwasser sind einer der Knackpunkte des GR 20. An jeder H&#252;tte gibt&#8217;s eine, aber unterwegs nur wenige, so dass man sich immer mindestens zwei Liter mitnehmen sollte, die man sich dann &#252;ber den ganzen Tag einteilen muss. Weiter geht&#8217;s &#252;ber einen Sattel zum Col San Petru und durch einen duftenden Wald mit windzerzausten Kiefern zum Castel de Vergio, einem Skihotel, dass seinen Charme der 70er erhalten hat. Wir erreichen es rechtzeitig, bevor das erste Gewitter in dieser Woche losbricht. Gierig nutzen wir die seit drei Tagen vermissten Segnungen der Zivilisation und genie&#223;en das Angebot an Obst und Steckerleis, schreiben Postkarten, f&#252;llen unsere Vorr&#228;te an Brot und Nudeln auf und lassen uns von den einzigen warmen Duschen in der ganzen Woche verw&#246;hnen. Am Abend toppen wir das ganze noch mit einem Candle-Light Dinner im Restaurant.</p>
<p><strong>Castel der Vergio – Ciottulu di i mori:</strong><br />
Es soll Leute geben, die die Etappe von Manganu nach Ciottulu di i mori an einem Tag laufen. Wir waren Martin dankbar, uns diese Gewalttour erspart zu haben, so dass wir uns heute mit einer kurzen Etappe Zeit lassen k&#246;nnen. Zum Mittag gibt&#8217;s frischen K&#228;se aus der Bergerie de Radule, den wir am nahegelegenen Wasserfall genie&#223;en. Wer sich blasentechnisch traut, seine Wanderstiefel auszuziehen, genie&#223;t das Bad im Bach, bevor uns Martin den eigentlichen Anstieg hinauf f&#252;hrt. Wandern mit Bergf&#252;hrer kann man sich in etwa wie einen Fortgeschrittenen-Skikurs vorstellen. Der Meister geht voraus, schl&#228;gt ein dem Gel&#228;nde angepasstes Tempo an und man gew&#246;hnt sich daran, Tritte zu nutzen, die man vorher m&#252;hsam umgangen h&#228;tte. Nach ein paar Tagen stellt sich dann trittsicheres, energieeffizientes Wandern ein, das es erst erlaubt, Strecken wie den GR 20 zu bew&#228;ltigen. Trotz meiner Bergerfahrung h&#228;tte ich mich das eine oder andere Mal im passenden Tempo versch&#228;tzt  und w&#228;re viel zu langsam unterwegs gewesen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2733" title="5-gruppe" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/5-gruppe.jpg" alt="5-gruppe" width="480" height="360" /><br />
Martin zieht das Tempo an, um dem auch heute wieder drohenden Gewitter zu entwischen. Ihn plagen scheinbar noch immer Zweifel, ob er mit unserer Gruppe die weiteren Etappen schaffen kann. Haben wir ihn am Vorabend mit unserem R&#252;ckfall in die Zivilisation zu sehr geschockt? Oder schnattern wir ihm zu viel, satt auf Gel&#228;nde und Landschaft zu achten?<br />
Im Stechschritt erreichen wir die H&#252;tte und bauen die Zelte auf, bevor die Schleusen des Himmels sich &#246;ffnen. Wir nutzen die Gelegenheit zu einer Siesta, bis die Wolken sich verziehen und wir die Kocher mit T&#252;tensuppen und Ebly f&#252;llen. W&#228;hrend des Abendessens taucht dann auch die beeindruckende Kulisse von Paglia Orba und Capu Tafunatu wieder aus dem Nebel auf und wir genie&#223;en den Sonnenuntergang.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2734" title="6-nebel" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/6-nebel.jpg" alt="6-nebel" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Ciottulu di i mori &#8211; Bergerie de Ballone &#8211; Tighiettu</strong><br />
Noch einmal eine kurze Etappe mit Mittagspause in der Bergerie de Ballone, wo es leckeren K&#228;se und gute Schweinswurst gibt, bevor wir zur Tighiettu- H&#252;tte aufsteigen, die wie eine frisch gelandete Raumf&#228;hre an der Felswand klebt. Auch wenn es wieder schw&#252;l geworden ist, zieht heute kein Gewitter auf und wir gehen Baden an einem Wasserfall in der N&#228;he der H&#252;tte. Am Abend gibt&#8217;s dann bis auf eine Mittagsration die Reste unseres Proviants, dazu wieder reichlich Hauswein und dann ab in den Schlafsack.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2735" title="7-zelten-an-der-Huette" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/7-zelten-an-der-Huette.jpg" alt="7-zelten-an-der-Huette" width="400" height="533" /></p>
<p><strong>Tighiettu – Col Perdu – Haut Asco</strong><br />
W&#228;hrend wir es uns sonst leisten konnten, um sechs oder bei den kurzen Etappen gar erst um sieben aufzustehen, fr&#252;hst&#252;cken wir heute um f&#252;nf und brechen im Morgengrauen zu unserer letzten Etappe &#252;ber den Col Perdu und den Col de la Solitude nach Haut Asco auf.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2736" title="8-sonnenaufgang" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/8-sonnenaufgang.jpg" alt="8-sonnenaufgang" width="480" height="360" /><br />
In der frischen Morgenluft fallen die 400 H&#246;henmeter Aufsteig im Masterstep gar nicht so schwer. Das was dann kommt, &#252;bertrift alles bisherige dieser Tour. Oben auf dem Pa&#223; sieht man schon die 300 Meter entfernte Scharte, von der aus man nach Haut-Asco absteigen kann. Um dorthin zu gelangen, muss man aber erst 250 m in einen engen Kessel klettern und dann wieder zur Scharte hinaufsteigen. Der erste Teil geht noch &#252;ber Ger&#246;ll und Felsbl&#246;cke, dann ist Klettern &#252;ber Felsen angesagt und das alles mit dem schweren Rucksack am Buckel. Ganz langsam und behutsam arbeiten wir uns hinab, Schritt f&#252;r Schritt, Griff f&#252;r Griff. In Deutschland h&#228;tte man aus diesem Gel&#228;nde einen Klettersteig gemacht, in Italien eine Ferrata. Hier in Korsika helfen nur ein paar verrostete Ketten mehr schlecht als recht &#252;ber die abgeschliffenen Granitfelsen. Eine Segen, dass die halbwegs trocken sind. Nach zwei Stunden haben wir den tiefsten Punkt des Kessels erreicht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2737" title="9-col-perdu" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/9-col-perdu.jpg" alt="9-col-perdu" width="480" height="360" /></p>
<p>Wir bieten einer Gruppe, die uns dicht auf den Fersen folgt, an, zu &#252;berholen, was diese dankend ablehnt, da das Gel&#228;nde zu schwierig und unser Tempo doch genau das richtige sei. Eine Stunde Kletterei sp&#228;ter ist die Scharte erreicht und wir vernichten strahlend vor Gl&#252;ck, diese Herausforderung gemeistert zu haben, unsere letzten Vorr&#228;te. Martin ist das erste mal halbwegs entspannt, da wir alle sicher durch diese Etappe gekommen sind. Der Rest der Wanderung bedeutet noch eine Stunde Konzentration wegen der Schneefelder und der Felsbrocken, im &#252;brigen ist der Abstieg dann Nordic Walking nach Haut Asco, dem Ziel unserer Reise.<br />
Dort feiern wir mit viel Pietra, Rotwein und einem opulenten Abendessen im Restaurant, dass wir alle Heil hier angekommen sind.</p>
<p><strong>Heimreise</strong><br />
Am n&#228;chsten Tag nach einem franz&#246;sischen Fr&#252;hst&#252;ck bauen wir etwas wehm&#252;tig die Zelte ein letzes mal ab. Mit einem Kleinbus geht es durch das malerische Asco-Tal wieder zur&#252;ck in die Zivilisation. Obwohl der Fahrer die Serpentinen langsam und vorsichtig ausf&#228;hrt, kommt uns das Tempo nach einer Woche zu Fu&#223; allen wahnsinnig schnell vor. Offenbar hat Martins Bergvagabunden-Einstellung zu Landschaft und Gebirge auf uns abgef&#228;rbt. In Ponte Leccia trennen sich unsere Wege. Wir steigen in den Zug nach Bastia, w&#228;hrend Martin die andere Richtung einschl&#228;gt, um sein Auto zu bergen. Das Tempo des Zuges passt mehr zu dem der letzten Tage und hilft uns, in die Zivilisation zur&#252;ckzukehren. Am Markt von Bastia decken wir uns noch einmal mit korsischem K&#228;se und korsischer Wurst sowie mit dem lange entbehrten frischen Obst ein. Ein letztes Pietra Bier im Café Napoleon, dann geht&#8217;s mit dem Bus zum Flughafen, wo wir Martin noch einmal auf einen letzen Kaffee treffen. Wir verabschieden uns auch von einer unserer Mitreisenden, die nach Sch&#246;nefeld fliegen wird. Zu siebt fliegen wir nach K&#246;ln / Bonn, wo zwei von uns ihr Auto stehen haben. Es folgt ein gemeinsames Abendessen zu f&#252;nft in Deutz. Zwei von uns fahren von dort ins Ruhrgebiet, der Rest nimmt den ICE nach M&#252;nchen, dort trennen sich unsere Wege um Viertel nach elf.</p>
<p>@Martin:<br />
Vielen Dank, dass Du Dir so viel Sorgen um uns gemacht hast und uns so sicher durchs korsische Gebirge gef&#252;hrt hast. Falls wir Dir nicht zu anstrengend waren und Du diese Reise noch &#246;fter anbietest, ber&#252;cksichtige bitte, dass so wie die Reise angelegt ist, immer ein paar so &#252;berarbeitete Typen wie wir dabei sein werden, die erst einmal in diese herrliche Landschaft eintauchen m&#252;ssen.</p>
<p>@alle, die diese Tour auch machen m&#246;chten:<br />
Es ist eine anspruchsvolle und anstrengende Bergtour, nehmt Martins Hinweise auf seiner Internetseite ernst. Wir hatten wahnsinnig Gl&#252;ck mit dem Wetter, ich wei&#223; nicht wie dieser Bericht mit schlechtem Wetter ausgefallen w&#228;re.</p>
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		<title>Korsika – Isle de Beaute (August 2006)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-korsika-3/627</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jan 2007 11:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
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		<description><![CDATA[Der erste Urlaub mit Frosch f&#252;hrte mich und meinen Freund auf die wirklich wundersch&#246;ne Insel Korsika. Nicht umsonst hat sie Ihren Namen bekommen, wie wir in den zwei Wochen erleben durften.
Der Urlaub hat uns besonders gut gefallen und z&#228;hlt zu unserer sch&#246;nsten Reise, die wir bisher gemacht haben.
Ich habe bereits wieder einen Urlaub &#252;ber Frosch gebucht, und freue mich im Sommer 2007 mit meiner Schwester Sabine in die Schweiz zu verreisen. Aber nun zum Urlaub auf Korsika.
<p><img src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/01/IMG_4995_intro.jpg" alt="Korsika" width="500" height="288" class="centered" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Frosch <a target="_blank" title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/abenteuercamp-korsika.asp">Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika, Porto Vecchio</a></strong></p>
<p>Der erste Urlaub mit Frosch f&#252;hrte mich und meinen Freund auf die wirklich wundersch&#246;ne Insel Korsika. Nicht umsonst hat sie Ihren Namen bekommen, wie wir in den zwei Wochen erleben durften.</p>
<p>Der Urlaub hat uns besonders gut gefallen und z&#228;hlt zu unserer sch&#246;nsten Reise, die wir bisher gemacht haben.<br />
Ich habe bereits wieder einen Urlaub &#252;ber Frosch gebucht, und freue mich im Sommer 2007 mit meiner Schwester Sabine in die Schweiz zu verreisen.<br />
Aber nun zum Urlaub auf Korsika.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Korsika" id="image635" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/01/CIMG5066.jpg" /></div>
<p>Nachdem die Anreise geschafft war, wurden wir sehr herzlich im Camp empfangen. Wir konnten uns erst einmal st&#228;rken und dann in Ruhe unsere H&#252;tten beziehen. Mir hat das Camp von Anfang an gefallen, weil ich endlich einmal einen Urlaub jenseits von Trubel und Hotels verbringen wollte. Und das sollten wir hier bekommen.<br />
Die H&#252;tten sind einfach ausgestattet, aber wir wollten je die meiste Zeit des Tages auf dem Rad oder in den Wanderschuhen verbringen.<br />
Die Duschen und Toiletten sind getrennt und recht komfortabel f&#252;r einen Campingplatz. Morgens konnten wir uns am Fr&#252;hst&#252;cksbuffet richtig satt essen. Es gab alles, was man zum fr&#252;hst&#252;cken braucht: Brot, Baguette, Croissants, K&#228;se, Marmeladen, Nutella, Kaffe, Tee, Milch, Saft, M&#252;sli, Joghurt, Marmeladen, frisches Obst. Echt super!<br />
Zu dem Camp geh&#246;rte auch ein Pool, in den wir nach den Touren reinspringen konnten. Das Camp ist total gem&#252;tlich und idyllisch; mit H&#228;ngematten und –sitzen zwischen den alten Korkeichen, der ideale Ort f&#252;r Erholung.<br />
Jeden Abend gab es ein 3-G&#228;nge Men&#252;, mit dem ich immer sehr zufrieden war. Die Tische sind sch&#246;n gedeckt und auch die zubereiteten Teller waren sch&#246;n anzusehen. Die Getr&#228;nke beim Essen zahlt man dann aber selber. Nach dem Essen wurden wir dann immer informiert (wen man das nicht schon selbst getan hatte am Infoboard), welche Touren f&#252;r den n&#228;chsten Tag geplant sind, und man konnte sich dann direkt f&#252;r das anmelden, wozu man Lust hatte.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image629" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/01/DSCN8543.jpg" /></div>
<p>Direkt am 1. Tag bekamen wir Neuen von J&#252;rgen die MTB-Einf&#252;hrung und erkundeten die Gegend. Er zeigte uns, wo sich ein Geldautomat befindet und wo wir uns mit Wasser, Obst, Wein,… versorgen konnten.<br />
Auf dem MTB-Touren f&#252;hrte uns J&#252;rgen &#252;ber Stra&#223;en und Schotterwege hinauf zu den Bergen, an sch&#246;ne Str&#228;nde und Orte, wo immer das k&#252;hle Meer oder Badegumpen die passende Abk&#252;hlung boten. Eigentlich haben uns alle Touren, die wir gemacht haben begeistert, obwohl die Tour zum Fluss Cavu die sch&#246;nste war. Wundersch&#246;ne Landschaft!<br />
Leider hatten wir keine Radfahrhose mit Einsatz dabei. Tipp! Kann man gut gebrauchen.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image631" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/01/IMG_0706.jpg" /></div>
<p>An einem Abend in der Woche hat stellte sich dann auch Ina von Montemar Adventure Sports vor uns zeigte uns per Beamer ihre Touren. Wir waren direkt neugierig und haben uns sofort f&#252;r den Klettersteig und das Canyoning angemeldet. Und diese beiden Touren waren auch das Highlight unserer ersten Woche.<br />
Beim Klettersteig konnten wir ins Klettern reinschnuppern und unsere Grenzen antesten. Es war ein Berg zu bezwingen, der einiges zu bieten hatte. Schluchten mit der Seilrutsche &#252;berwinden, an einem &#220;berhang im Stahlnetz klettern, &#252;ber mongolische Br&#252;cken balancieren und einiges mehr. Da wir beide so etwas bisher noch gar nicht gemacht hatten wurden wir kontinuierlich mit Adrenalin versorgt.<br />
Und da uns der Klettersteig so gut gefallen hat, haben wir uns f&#252;r die 2. Woche f&#252;r das Freeclimbing angemeldet. Aber erst einmal stand das Canyoning an.<br />
Auch das war Spa&#223; und Sport genau nach unserer Nase. Wir wanderten erst einmal den Fluss hinauf ins Gebirge. Oben angekommen ging’s dann im Neoprenanzug rutschend, springend und kletternd wieder hinab. Mit einem Canyoningf&#252;hrer lotste Ina uns durch den beeindruckenden Canyon. Wir hatten zwei 40-Meter Abseilstellen zu &#252;berwinden und die meiste Zeit (leider) Regen und Gewitter. Aber wir haben uns nicht den Spa&#223; verderben lassen. Am Ende waren wir alle stolz, dass wir das so gut hinbekommen haben.<br />
Ja, zum Freeclimbing ist zu sagen, dass genau das eingetreten ist, was Ina gesagt hat. Man ist ganz schnell vom Klettervirus befallen. Und so war es auch bei uns. Es hat riesigen Spa&#223; gemacht mit eigener Kraft die Felsw&#228;nde hinauf zu klettern.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image630" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/01/IMG_0552.jpg" /></div>
<p>Alles in allem, war jede Tour mit Ina ein super Erlebnis f&#252;r uns.<br />
In der zweiten Woche bin ich dann noch mit nach Corte gefahren, zur heimlichen Hauptstadt Korsikas. Es war ein Ganztagesausflug gespickt mit tollen Wanderungen, Wasserf&#228;llen, Badem&#246;glichkeiten, wundersch&#246;ner Natur, Gebirge, Erkundung der Stadt Corte und abends typisch korsisch essen gehen.<br />
Wer Wolkenlos von VOX kennt, das war der „perfekte Tag“.<br />
Am Ende jeder Tour bekamen wir eine Foto-CD mit tollen Bildern.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image633" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/01/IMG_4995.jpg" /></div>
<p>Sch&#246;ne Bilder kann man auf Korsika genug machen. &#220;berall sieht es sch&#246;n aus. Besonders an einem Morgen. Wir haben es geschafft einen Morgen ganz fr&#252;h aufzustehen und uns um 06:00 Uhr mit den Kanus am Strand zu treffen. Wir sind dann zu viert dem Sonnenaufgang entgegen gepaddelt. Kann ich nur weiterempfehlen. Es war traumhaft sch&#246;n und ruhig. Das fr&#252;he Aufstehen lohnt sich.</p>
<p><img align="right" title="Korsika" id="image634" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/01/P1010242.jpg" />Da die Ausfl&#252;ge und Sportangebote so vielf&#228;ltig und umfangreich waren, konnten wir ja nicht immer und &#252;berall mitmachen. So kam es, dass wir es nicht geschafft haben, den Ausflug nach Bonifacio mit zu machen. Das stimmte mich traurig. Aber am Infoboard stellte ich fest, dass f&#252;r mich noch ein Tag frei war, an dem ich keine der Touren mitmachen wollte. Und so habe ich dann mit Jan gesprochen, ob ich die Tour nicht alleine machen k&#246;nnte. Gesagt, getan!<br />
So fuhr ich an dem besagten Morgen alleine mit dem Rad (die anderen hatten einen Bus, der sie hinfuhr) ins sch&#246;ne &#214;rtchen Bonifacio. Dort habe ich eine Bootstour und eine kleine Wanderung gemacht, und mir anschlie&#223;end das &#214;rtchen angeschaut. Auf dem R&#252;ckweg habe ich noch einen kleinen Abstecher zum wohl sch&#246;nsten Strand der Insel gemacht: Santa Giulia.<br />
Toll, toll, toll!!!<br />
Am sp&#228;ten Nachmittag, so gegen f&#252;nf war ich dann wieder im Camp, mit 75 km Radfahren auf dem Buckel. Aber, ich hatte keine Panne, Jippy  Jeah!</p>
<p>Was ich bisher noch nicht erw&#228;hnt habe sind die aufregenden Wanderungen zu einem 70 m hohen Wasserfall, oder die GR 20 Wanderung, …</p>
<p>Zu dem ganzen Urlaub ist zu sagen, dass es total sch&#246;n und lustig gewesen ist. Wir waren eine tolle Truppe und haben bisher immer noch Kontakt zueinander. Hiermit gr&#252;&#223;e ich alle, die in den zwei Wochen mit uns den Urlaub erlebt haben (Frauke, Diana, Thomas, Andreas, Shanti, Roberto, Katrin, Olli, Sarah, Nicole,….) und nat&#252;rlich Jan, J&#252;rgen uns Ina.</p>
<p>Danke f&#252;r die super geniale Zeit, und macht weiter so!!!</p>
<p>Simone Vennemann</p>
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		<title>Korsika -Porto Veccio- (14.09.-21.09.06)</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Oct 2006 15:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Frosch Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika Auch wenn es un&#252;blich ist, fange ich mit dem Schluss an. Der Urlaub war absolute Spitze „Krass Geil Alter“ wie manch andere meinten, ich w&#252;rde sofort wieder hinfahren. Wer nun noch ein paar Details lesen m&#246;chte kann dies tun, der Rest kann ja f&#252;r die n&#228;chste Saison buchen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" target="_blank" href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/abenteuercamp-korsika.asp"><strong>Zum Frosch Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika</strong></a></p>
<p>Auch wenn es un&#252;blich ist, fange ich mit dem Schluss an. Der Urlaub war absolute Spitze „Krass Geil Alter“ wie manch andere meinten, ich w&#252;rde sofort wieder hinfahren. Wer nun noch ein paar Details lesen m&#246;chte kann dies tun, der Rest kann ja f&#252;r die n&#228;chste Saison buchen.</p>
<p><img align="right" alt="Korsika" id="image454" title="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/DSC01767.jpg" />Die &#220;berlegung wo es hingehen soll&#8230;<br />
Fing an bei einem Telefonat mit meinem alten Schulfreund Marc. Wir &#252;berlegten, dass wir beide nach unserem 30. Geburtstag in den Urlaub fahren k&#246;nnten. Von einer Arbeitskollegin hatte ich gl&#252;cklicherweise kurz zuvor den aktuellen Frosch Sommerkatalog erhalten und war intuitiv bei Korsika gelandet. Marc zu &#252;berzeugen war nicht ganz so einfach, denn er wollte urspr&#252;nglich 2 Wochen &#196;gypten All Inklusive buchen, mein Spruch, dass er mit 30 zu jung f&#252;r so etwas sei, &#252;berzeugte ihn dann wohl und im nachhinein hat er es nicht bereut, denn er hat alle Touren bei Ina gebucht. Marc will aber hierzu seinen eigenen Bericht schreiben, was ich gut nachvollziehen kann, so begeistert und platt wie er abends immer da sa&#223;. Wichtig war f&#252;r mich, dass ich einen Urlaub buche, in dem nicht nur faules rumliegen angesagt ist, denn so kann ich nicht abschalten und denke dauernd an die Probleme auf der Arbeit, etc.. Um es vorweg zu nehmen der Plan ist 100% aufgegangen. Mit Marc habe ich witziger weise nur die Abende verbracht, der er ab dem zweiten Tag bei Ina´s Touren dabei war. Abends wurde dann kreuz und quer geredet, da jeder vom anderen wissen wollte was dieser erlebt hat und seine eigenen Erfahrung dem anderen mitteilen.</p>
<p>Der Abflug bei uns war um 6:20 Uhr ab D&#252;sseldorf, was ein doch recht fr&#252;hes aufstehen bedeutet, da man ca. 1,5h vorher einchecken sollte und man, in unserem Fall, von Osnabr&#252;ck ca. 1,5 f&#228;hrt. Der g&#252;nstigste Parkplatz beim D&#252;sseldorf Airport ist &#252;brigens der P 23 (23,5 Euro / Woche) der leider auch immer arg voll ist (man kann telefonisch erfragen wie voll), danach kommt z.B. der P 4 (60 Euro / Woche).</p>
<p>Einchecken, abtasten lassen, die Schuhe ausziehen oder abscannen lassen (ja auch die Schuhe) und noch eben den R&#252;cksack mit einem Klebestreifen auf Drogen, Sprengstoff, au&#223;erirdische Substanzen oder sonst irgend was untersuchen lassen (man hat meine Frage nicht beantwortet), schon sa&#223;en wir im Flieger mit l&#228;chelnden Stewardessen auf den Weg nach Calvi. Das Wetter in Deutschland war die Woche super gewesen, so erwarteten wir auf Korsika nichts anderes. 1,5h sp&#228;ter waren wir in Calvi und nun konnte ich jedem zeigen, ob er es wissen wollte oder nicht, wie toll es ist eine Regenjacke zu haben an der das Wasser perfekt abperlt. Wir wurden von Ina (Montemar) und Jan (Teamer im Camp) empfangen, wobei es drau&#223;en leider regnete wie aus Eimer (405 Liter pro m_ kamen an diesem Tag herunter, was etwa _ der Jahresmenge in Deutschland entspricht und absolut nicht &#252;blich ist!).</p>
<p>Der Empfang war sehr nett und die Fahrt zum Camp ging irgendwie auch vor&#252;ber (ca. 4h aufgrund der schlechten Witterungsverh&#228;ltnisse). Angekommen gab es zur Begr&#252;&#223;ung im Restaurant von Jilles und Sophie ein Baguette, Rotwein und Mineralwasser. Da sich der Regen noch nicht abschw&#228;chte bin ich dann (incl. Timo) gleich  beim Rotwein geblieben und habe dabei noch die eine oder andere Bekanntschaft gemacht. Den Rotwein von Jilles kann man &#252;brigens auch im nahe gelegenen Supermarkt (GEANT) kaufen, blauer 5 Liter Kanister Marke „A Torro“ der Rosé schmeckte uns allerdings noch besser und kosten tut der Spa&#223; 9,5 Euro&#8230;<br />
Das Wetter kl&#228;rt am Meer schnell auf und kalt war es sowieso nicht, darum kamen wir nicht umher bei den ersten Sonnenstrahlen gleich ins Kanu zu springen und zum Strand gegen&#252;ber zu paddeln. Den Hauseigenen Strand fand ich pers&#246;nlich nicht so perfekt, vor allem wenn man ihn mit den umliegenden (ca. 15-30 Minuten per Rad) vergleicht schneidet er eher &#228;rmlich ab. Es fehlt vom Strand leider auch die Sicht aufs offene Meer. Das Foto zeigt den etwa 10 Minuten (per Rad) entfernten Strand Cala Rossa. Alternativ kann man auch noch weitere Str&#228;nde besuchen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Korsika" id="image449" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/DSC01637.jpg" /></div>
<div style="text-align: center"><img alt="Korsika" id="image453" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/DSC01725.jpg" /></div>
<p>Die Kanus waren alle O.K. (es k&#246;nnen max. 10 Leute gleichzeitig fahren) bei den R&#228;der war es so, dass 20 St&#252;ck zur Verf&#252;gung standen (wir waren 34 Leute im Frosch Camp) und diese in vier verschiedenen Gr&#246;&#223;en (S, M, L, XL) so war im Prinzip f&#252;r jeden etwas dabei, nur die XL R&#228;der wurden als Festbike gemietet da es hier nur vier gab. Fahren konnte man mit den R&#228;dern einwandfrei, allerdings hatten wir immer ein Rad in der Gruppe (wechselnd) wo deutlich das Tretlager knackte. Die Einweisung f&#252;r die Fahrr&#228;der gab es dann vom zweiten Teamer J&#252;rgen. Der hat kurz alles erkl&#228;rt, wie das Zahlenschloss zu &#246;ffnen ist und wo man die Notfalltasche (Flickzeug und Werkzeug), sowie die Helme findet. Eine Fahrradversicherung f&#252;r 5 Euro / Woche haben wir auch abgeschlossen, da uns die 100 Euro Eigenbeteiligung g&#252;nstiger vorkamen, als die 600-800 Euro „Eigenbeteiligung“ ohne Versicherung.</p>
<p>Generell muss man eh sagen, dass alles auf absolut freundschaftlicher Basis ablief. Jan hat sich hier besonders heraus gestellt, Danke! Da ich mit den Begriff Teamer nichts anfangen konnte will ich es kurz erkl&#228;ren, der Satz der vorne im Katalog steht „Betreuung ja Animation nein“ passt sehr gut. Abends nach dem Essen (jeweils um 19:30 Uhr) stellten Jan und J&#252;rgen ihr Programm vor. J&#252;rgen was f&#252;r die Bikertouren und bei Jan ging es ums wandern. Des weiteren konnte man die Beiden jederzeit um gute Tipps zum Thema Str&#228;nde, Einkaufen, etc. fragen und bekam immer eine freundliche und hilfreiche Antwort bzw. Vorschlag f&#252;r die eigene Tour am n&#228;chsten Tag. Bei Jan war es zudem so, dass er keine Kompromisse eingegangen ist, er hat immer f&#252;r alle die perfekte L&#246;sung gehabt. Beispiel hier war als 14 Leute mit auf seine Wanderung mitwollten und er in den VW-Bus nur 10 rein bekommt, da wurde so lange telefoniert bis er einen zweiten VW Bus hatte um auch wirklich alle zufrieden zu stellen.</p>
<p>Die Leute die im Camp waren sehr heterogen, was seltsamer weise &#252;berhaupt nicht gest&#246;rt hat. Zusammenfassend kann ich sagen, dass alle sehr nett und offen waren. Ich h&#228;tte nun nach meinem ersten Frosch Urlaub kein Problem eine Reise (bei Frosch) allein anzutreten. Was aus meiner Sicht nicht unerw&#228;hnt bleiben darf, nach einem Tag bildetet sich aus der Masse heraus eine mehr als au&#223;ergew&#246;hnlich Truppe, zu der ich auch dazu geh&#246;ren durfte. Hat halt den Nachteil das ich nun vier neue Freunde habe, aber was tut man nicht alles um dazu zu geh&#246;ren&#8230;</p>
<p>Da wir lieber unseren eigenen Wege gehen wollten (Katharina und Aric waren hier treibende Kraft, noch mal ein Danke daf&#252;r von hier) brauchten wir t&#228;glich Fahrr&#228;der (war kein Problem), eine Landkarte (danke Marc und entschuldige den Knick), Baguette, korsischen K&#228;se (Corso Veccio als Tipp), Obst und Wasser. So ausger&#252;stet haben wir etliche Terpen&#8230; Serpentinstrassen bezwungen, traumhafte Str&#228;nde von Korsika genossen, den GR 20 st&#252;ckweise bewandert, in Gumpen gebadet und einfach tausend wundersch&#246;ne Seiten von Korsika entdeckt. Dazu mussten wir auch noch dauernd lachen, weil die Gruppe irgendwie witzig war. In diesem Sinne m&#246;chte ich nun auch alle verewigen als da w&#228;ren Meike, Katharina und Aric (die Beiden m&#252;ssten eigentlich als ein Wort geschrieben werden) und Timo. Es war super mit und gerade durch euch!</p>
<p><img align="right" alt="Korsika" id="image452" title="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/DSC01687.jpg" />Korsika hat unheimlich viel zu bieten, z.B. Bonifacio wo herrlich verwinkelte Gassen sind oder man super an der Felsk&#252;ste entlang laufen kann, man muss sich hier auch mal die Treppen anschauen die in die H&#228;user hinein f&#252;hren, echt steil. Unterschiedlichste Str&#228;nde an dem einem war z.B. das Wasser auch deutlich k&#228;lter als an dem anderen, Land, Leute wie auch immer, es ist eine Reise Wert und das von mir der ja eigentlich viel lieber in den Winterurlaub f&#228;hrt. Die Reise ist aber ganz klar bei meinen pers&#246;nlichen Top 3 dabei.<br />
Entweder man schlie&#223;t sich den Vorschl&#228;gen der Teamer an oder organisiert was eigenes, so oder so wird man herrliche Eindr&#252;cke bekommen und nichts ist Pflicht oder gezwungen, ein Tag am Strand geht genauso, wie Freeclimbing mit Ina, man kann sich jeden Tag neu entscheiden. Wer allerdings nur eine Woche bleibt sollte sich schnell dar&#252;ber bewusst werden wie kurz das ist, viel Zeit zu rumbummeln bleibt da nicht wenn man was erleben und sehen will.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Korsika" id="image450" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/10/DSC01685.jpg" /></div>
<p>Zum Schluss ein paar Fakten zum Camp (auch wenn das denn jeder vor Ort erfahren wird). Fr&#252;hst&#252;ck gab es zwischen 7:30 Uhr und 10 Uhr. Es war als Buffett aufgebaut und bestand aus Crossiant, Baguette, Schwarzbrot, Geramont, Gouda (oder so etwas), zwei Sorten M&#252;sli, Joghurt, Kaffee, Milch Tee, Saft und etwas Obst. Wer Wurst will sucht das weite wobei es bei uns ab und zu etwas gab, war aber wohl das erste mal diesen Sommer.</p>
<p>Das Abendessen wird gemeinsam um 19:30 Uhr eingenommen und besteht aus drei G&#228;ngen. Hier ist keine falsche Bescheidenheit angesagt, wer nachnehmen m&#246;chte muss dies sagen! Normalerweise gibt es immer noch eine Portion nach wenn man fragt. Das Essen war unterschiedlich und im gro&#223;en und ganzen gut. Vorspeise meist Salat, das Hauptgericht von bis, als da w&#228;ren z.B. Nudeln mit Pesto, Curryh&#228;hnchen mit Reis, einen Tag gab es Fisch (da hatte ich mir leider mehr versprochen), etc.. Nachtisch dann Eis oder irgendwas s&#252;&#223;es.</p>
<p>Die Getr&#228;nke zum Essen zahlt man selber und das auf die franz&#246;sische Art, hei&#223;t eine Rechnung pro Tisch und jeder legt das rein was er hatte. Nach anf&#228;nglichen Schwierigkeiten (keiner hatte Kleingeld) klappte das irgendwie auch. Bier ist auf Korsika recht teuer eine 0,25l Flasche lag so bei 3 Euro. Wein hingegen schmeckt lecker und die 0,5l Karaffe kostet 3,5 Euro. Ich hab mir morgens immer zwei Flaschen Mineralwasser geholt die man im Restaurant gek&#252;hlt kaufen konnte, somit hatte ich immer einen gek&#252;hlten R&#252;cksack f&#252;r unseren Proviant. Besonders zu empfehlen ist allerdings das korsische Quellwasser, Jan hat uns hier gute Tipps gegeben wo Quellen sind. Das schmeckt lecker!! Das Obst im Supermarkt sieht &#252;brigens nicht immer einladend aus, die Nektarinen waren aber unvergleichlich lecker!</p>
<p>In den Bungalows steht eine K&#252;hlbox, K&#252;hlakkus muss man bei Jilles kaufen f&#252;r 0,5 Euro pro St&#252;ck. Unser Bungalow war soweit i.O. eine kleine Pf&#252;tze am Eingang begr&#252;&#223;te uns die war aber nach dem starken Regen weg. Ansonsten sind die Bungalow sehr hellh&#246;rig, so dass ich die erste Nacht nicht wirklich geschlafen habe, danach war es allerdings kein Problem mehr der K&#246;rper war froh &#252;ber jedes bisschen Schlaf was er bekommen konnte (keine 30h die Woche). Die Toiletten und die Duschen waren sauber und absolut o.k. f&#252;r einen Campingplatz, denn man darf nicht vergessen, dass es einer ist auf dem man n&#228;chtigt.</p>
<p>F&#252;r mich noch besonders zu erw&#228;hnen war zum einem das Sonnenaufgangspaddeln, wo Meike mehr gesprochen hat als ich und die Beachparty mit Ali. Ich habe selten eine einzelne Person an einer Gitarre mit so einer Stimmgewalt erlebt! Ali wenn du nach Aachen kommst, ich bin dabei! Vielleicht hier noch eine kleine Kritik, denn was uns oft fehlte war abends bei Musik in Ruhe einen Wein trinken zu k&#246;nnen. Bei Gilles ging es aufgrund der Nachtruhe nur bis 22 Uhr, danach gab es nichts mehr (meist war er einfach weg) und Porto Veccio ist einfach zu weit weg (mit dem Fahrrad ca. 10 Minuten).</p>
<p>Dann noch der R&#252;ckflug bzw. erst die Abschiedsparty die f&#252;r mich nur bis 0:30h ging da sich langsam eine Erk&#228;ltung ausbreitete, die anderen haben aber noch etwas weiter gemacht und Aufgestanden sind wir gegen 4:15 Uhr um p&#252;nktlichst am Bus zu stehen. Christian, der zwei Wochen gebucht hatte, ist sogar extra aufgestanden um uns zu verabschieden, super nette Leute halt im Camp.</p>
<p>Auf dem R&#252;ckflug waren die Sicherheitskontrollen wesentlich schw&#228;cher und zu schweres Gep&#228;ck wurde auch nicht bem&#228;ngelt. Begleitet von vier „h&#252;bschen“ Stewards (ja M&#228;nner, was mir pers&#246;nlich als hetero Single ja immer etwas Angst macht), die auch nicht davor zur&#252;ck zu schrecken Leute zu ma&#223;regeln falls man sich beim Bestellen  vor eine Frau vordr&#228;ngeln will, landeten wir 1,5h sp&#228;ter in D&#252;sseldorf.</p>
<p>Nun sitzt man hier, schreibt einen Reisebericht und bekommt immer wieder neue Bilder, Situationen und Spr&#252;che in den Kopf, die einen sofort wieder in den Urlaub zur&#252;ck ziehen.</p>
<p>Dirk Teichert</p>
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		<title>Korsika – Reisebericht vom 20.07.-03.08.2006</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-korsika-2/445</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-korsika-2/445#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 06:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Frosch Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika Als ich in Calvi aus dem Flugzeug stieg, nahm mich schon gleich die Bergwelt Korsikas gefangen. Sobald man die Landebahn betritt, ist man umgeben von den steinigen Riesen, die einen vor Staunen kurz innehalten lassen. Im Camp angekommen begann mit der ersten Minute der Urlaub. Nichts organisieren, nichts planen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong><a target="_blank" title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/abenteuercamp-korsika.asp"><strong>Zum Frosch Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika</strong></a></strong></strong></p>
<p>Als ich in Calvi aus dem Flugzeug stieg, nahm mich schon gleich die Bergwelt Korsikas gefangen. Sobald man die Landebahn betritt, ist man umgeben von den steinigen Riesen, die einen vor Staunen kurz innehalten lassen.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image443" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/korsika_berge.jpg" /></div>
<p>Im Camp angekommen begann mit der ersten Minute der Urlaub. Nichts organisieren, nichts planen, einfach nur die freudige Erwartung auf den n&#228;chsten Moment, den n&#228;chsten Tag.<br />
Mein liebster Augenblick des Tages war der Moment nach dem Abendessen, wenn die durchweg sympathischen und engagierten Teamer ihr Programm f&#252;r den n&#228;chsten Tag vorstellten.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image442" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/imm006_7.jpg" /></div>
<p>Da hatte man die Wahl zwischen Bike-Touren, Wanderungen, Kajak-Ausfl&#252;gen oder dem gro&#223;en Abenteuer wie der „Via Ferrata“ (Klettersteig) oder dem Canyoning. Ich f&#252;hlte mich jedes Mal als w&#252;rden Geburtstag und Weihnachten auf einen Tag fallen. F&#252;r mich als Lehrerin grandios, mal nicht die Macherin sein, sondern sich an die sch&#246;nsten Str&#228;nde, Gipfel und Fl&#252;sse Korsikas f&#252;hren lassen.</p>
<p>Mein pers&#246;nliches Highlight war die Wanderung nach Corte, ein Highlight, was sich so nicht ohne Weiteres planen l&#228;sst…<br />
Wir hatten es gerade zu den „Cascades des anglais“ hinauf geschafft, als sich ein Gewitter in den Bergen ank&#252;ndigte. Auf den Rat unserer Wander-Guide Ina machten wir uns schleunigst auf den Weg zur n&#228;chst gelegenen Schutzh&#252;tte, die wir gerade rechtzeitig erreichten, ehe die Welt um uns herum unterzugehen schien. Sturzb&#228;che kamen vom Himmel und in der H&#252;tte wurde es immer gem&#252;tlicher.<br />
Als man sich mit bangem Blick zum Himmel gerade zu fragen begann, wann man wohl aus dieser prek&#228;ren Situation erl&#246;st werden w&#252;rde, h&#246;rte ich die ersten Gitarrenkl&#228;nge. Ali, der Lebenspartner von Ina und seines Zeichens Musiker, hatte vom Wirt sein Lieblingsinstrument besorgen k&#246;nnen und begl&#252;ckte uns mit einer Stunde der sch&#246;nsten Rock-und Pop-Songs, die die Musikgeschichte zu bieten hat.<br />
Es entstand eine Atmosph&#228;re, die einzigartig war. Die Menschen sangen mit, erfanden mit den unm&#246;glichsten Gegenst&#228;nden Begleitrhythmen und vergessen waren Donner, Blitz, Sturzregen und klamme Klamotten. Am Ende war jeder traurig, als sich das Gewitter verzog und man wieder weiterziehen musste.<br />
Ali sei Dank!</p>
<div style="text-align: center"><img id="image444" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Pic068.jpg" /></div>
<p>Lange habe ich keinen so entspannten Urlaub erlebt wie die zwei Wochen im „Campo di mare“. Frei nach dem Motto „Alles geht, nichts muss“ konnte man genie&#223;en ganz ohne Druck und Gruppenzwang – und das auf eine der sch&#246;nsten Inseln des Mittelmeers.</p>
<p>D&#246;rthe Weidner</p>
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		<title>Korsika – Bella Ciao</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 13:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine 4. Reise mit Frosch ging nach Korsika, auf den Campo di Mare in Porto Vecchio. Und auch diese Reise war, wie alle vorangegangenen, supersch&#246;n! Der Hinflug nach Korsika begann gleich mit einer Umleitung vom Zielflughafen Calvi nach Bastia wegen starkem Wind. Na toll, dachte ich. Und jetzt? Wer kommt uns jetzt hier abholen? Aber das sollte kein Problem sein, denn schon ert&#246;nte die Stimme der Stewardess, die alle Froschg&#228;ste aufforderte, sich am vorderen Ausgang zu treffen. Zu verdanken hatten wir das unserer lieben Frauke, die unsere ganz pers&#246;nliche Reiseleiterin wurde.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/korsika_intro.jpg" width="500" height="191" alt="Korsika" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/abenteuercamp-korsika.asp" target="_blank"><strong>Zum Frosch Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika</strong></a></strong></p>
<p>Meine 4. Reise mit Frosch ging nach Korsika, auf den Campo di Mare in Porto Vecchio. Und auch diese Reise war, wie alle vorangegangenen, supersch&#246;n!</p>
<div style="text-align: center;"><img id="image436" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika1-2006.jpg" alt="Korsika" /></div>
<p>Aber der Reihe nach:<br />
Der Hinflug nach Korsika begann gleich mit einer Umleitung vom Zielflughafen Calvi nach Bastia wegen starkem Wind. Na toll, dachte ich. Und jetzt? Wer kommt uns jetzt hier abholen? Aber das sollte kein Problem sein, denn schon ert&#246;nte die Stimme der Stewardess, die alle Froschg&#228;ste aufforderte, sich am vorderen Ausgang zu treffen. Zu verdanken hatten wir das unserer lieben Frauke, die unsere ganz pers&#246;nliche Reiseleiterin wurde. Nachdem sich (fast) alle Fr&#246;sche gefunden hatten, managte Frauke mit einigen Anrufen bei Frosch, dass wir aus Bastia abgeholt wurden.<br />
Nachdem wir auf dem Campo di Mare angekommen waren, bekamen wir von Jan erst einmal eine kleine St&#228;rkung in Form von leckeren Baguettes und Getr&#228;nken. Dazu gab es die ersten Erkl&#228;rungen zum Camp.<br />
Die dann zugewiesenen Holzh&#252;tten erwiesen sich als sehr nette Unterk&#252;nfte mit richtigen Betten. Die Toiletten und Duschen waren gleich in der N&#228;he und f&#252;r Campingplatzverh&#228;ltnisse sogar recht komfortabel.</p>
<p>Am gleichen Nachmittag bekamen wir von J&#252;rgen die MTB Einweisung und dann fuhren wir mit ihm auch gleich zu einer Erkundungstour nach Porto Vecchio.<br />
Nachdem sp&#228;ter auch noch die neuen G&#228;ste aus Frankfurt angekommen waren ging es zum Abendessen. Dort wurde uns dann das Wochenprogramm vorgestellt. Wanderungen mit Jan, MTB-Touren mit J&#252;rgen und Ausfl&#252;ge, z.B. nach Bonifacio.</p>
<p><img id="image440" title="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika5-2006.jpg" alt="Korsika" align="right" />Einen Abend sp&#228;ter stellte Ina dann noch ihre Adventure-Touren wie Canyoning, Via Ferrata oder Freeclimbing vor. Die Anmeldelisten waren im null komma nix voll.<br />
Nachdem der erste Tag noch richtig ruhig war, folgte dann eine Action nach der anderen. Die Gruppe teilte sich tags&#252;ber in die Biker, Wanderer oder zu den Adventure Touren. Abends sa&#223;en dann alle wieder mehr oder weniger p&#252;nktlich, daf&#252;r aber gl&#252;cklich strahlend und ersch&#246;pft beim Abendessen. Dort mussten wir nat&#252;rlich unsere Erlebnisse des Tages austauschen. Nach dem Essen wurde der Abend noch durch ein kleines Boule-Turnier, durch eine Mini-Strandparty, eine Fahrt nach Porto Vecchio oder durch Fraukes D&#246;ner-Quartett abgerundet. Oft wurde es sehr sp&#228;t und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich manchen Abend verpasst habe, weil ich meine Augen vor M&#252;digkeit einfach nicht mehr aufhalten konnte und mich mit letzter Kraft in meine H&#252;tte geschleppt habe. Dort bin ich dann mit einem zufriedenen Grinsen eingeschlafen.<br />
An dieser Stelle ein Kompliment an meine Mitbewohnerin Diana: Sie hat das Party-Programm voll durchgezogen und trotz einem Minimum an Schlaf hat sie das t&#228;gliche Power-Programm wie Biken, Canyoning, Freeclimbing etc. 2 Wochen lang mit bravour durchgehalten!</p>
<p>Neben verschiedenen Wanderungen, Kanutouren oder dem Ausflug nach Bonifacio war mein Highlight der ersten Woche die Via Ferrata. Ich hatte vorher noch nie einen Klettersteig absolviert und so war ich m&#228;chtig gespannt. Mit Helm und H&#252;ftgurt gingen wir mit Ina in den Klettersteig und nach einer kurzen Einweisung kletterten wir Stahlstiegen hoch, bezwangen zwei mongolische Br&#252;cken, &#252;berwanden Schluchten mit Seilrutschen und erklommen ein Kletternetz. Das alles fotografiert von Ina und somit eine tolle bleibende Erinnerung. Nach ca. 5 Stunden hatten wir es geschafft.<br />
Ersch&#246;pft und gl&#252;cklich gingen wir zum Ausklang im Flu&#223; Solenzara schwimmen.<br />
Seitdem bin ich mit dem Klettervirus infiziert und checke kommende Reisen nach der M&#246;glichkeit, zu klettern, ab. Ina hatte uns ja gewarnt&#8230;!</p>
<div style="text-align: center;"><img id="image437" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika2-2006.jpg" alt="Korsika" /></div>
<p>Viel zu schnell ging die erste Woche vorbei und einige von uns mussten leider schon wieder nach Hause fahren. Aber nicht, ohne von Olli und Thomas mit einem selbstgeschriebenen Text und auf die Musik von „Bella Ciao“ geb&#252;hrend verabschiedet zu werden. Es gab tosenden Applaus!<br />
Am „Wechseltag“ hatten wir einen programmfreien Tag und jeder konnte den Tag nach Lust und Laune verplanen.<br />
Aber schon am n&#228;chsten Tag ging es munter weiter. Eine Wanderung zum Wasserfall „Piscia di Gallo“, dann eine schaurig sch&#246;ne Wanderung durch Nebel und st&#252;rmischen Wind auf den „Vacca Morta“ (1314m).</p>
<p><img id="image434" title="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/imm032_33.jpg" alt="Korsika" align="right" />Am Dienstag stand dann der Ausflug nach Corte mit Ina an. Wir fuhren morgens mit Ina und Ali nach Corte, stiegen dort in den Zug und fuhren in die Berge nach Vizzavona.<br />
Dort begann unsere Wanderung auf Teilstrecken des GR 20 zum Monte d`Oro. Eine sehr sch&#246;ne Wanderung mit einem Badestopp in einem ziemlich kalten Gumpen. Danach wanderten wir zur&#252;ck zur Bahnstation und fuhren zur&#252;ck nach Corte. Dort sprangen wir erst nochmal zum „putzen“ in einen Flu&#223;, zogen uns um und schon konnte unser Abendprogramm in Corte beginnen. Erst haben wir uns die Stadt angeschaut und danach haben wir in einem sehr sch&#246;nen, gem&#252;tlichen Restaurant zu Abend gegessen. Wir konnten uns selber ein Men&#252; zusammenstellen. Zum Nachtisch haben wir alle Kastanienkuchen gegessen. Mmmmhh, sehr lecker! Da Shanti an diesem Tag Geburtstag hatte, wurde ihr der Kuchen mit Geburtstagskerzchen serviert. Nach diesem sch&#246;nen Ausklang und einem tollen Tag ging es wieder zur&#252;ck zum Camp.</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag, der auch unser letzter Tag war stand dann f&#252;r mich mein absolutes Highlight an: Das Canyoning!<br />
Wir fuhren Mit Ina und Ali zum Ausgangspunkt. Dort bekamen wir von Juliette (der zweiten F&#252;hrerin) Helm, Gurt und Neoprenanzug. Zuerst gingen wir ein St&#252;ck oberhalb des Canyons zum Einstiegspunkt. Dort zogen wir dann unseren Neoprenanzug, Helm und Gurt an. Nach einer Einweisung durch Ina ging es los. Wir wateten durch den Flu&#223;lauf und schon kam der erste Sprung. Den &#252;berstanden ging es weiter zur Felsrutsche. Vom n&#228;chsten Felsen wurden wir liegend ins Wasser gerollt. Die n&#228;chste Felsrutsche wurde r&#252;ckw&#228;rts gerutscht. Juhu, was f&#252;r ein Spa&#223;! Bei der n&#228;chsten Felsrutsche rutschten wir zu zweit und an einem Sicherungsseil eingehakt. Sehr lustig, erst recht, wenn man wie Andreas und ich, durch einen Knoten im Seil mitten auf der Felsrutsche h&#228;ngen bleibt und keinen Millimeter mehr weiterkommt und das Wasser von hinten an einem vorbeischie&#223;t. Aber mit einigem Kraftaufwand, besonders von Andreas, konnten wir uns dann befreien und weiterrutschen.</p>
<div style="text-align: center;"><img id="image438" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika3-2006.jpg" alt="Korsika" /></div>
<p><img id="image439" title="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/09/Korsika4-2006.jpg" alt="Korsika" align="right" />Zwischendurch immer wieder Spr&#252;nge, bis zu 11 Meter tief. Das war mir eindeutig zu hoch. Bis ca. 6 Metern bin ich mitgesprungen. Danke Thilo, dass Du das genauso gesehen hast.<br />
Zum Schlu&#223; kam noch eine Rutsche, bei der die Jungs oben einen Staudamm simuliert haben, so dass auf Kommando eine Wasserflut die Rutsche hinunterscho&#223; und wir, r&#252;ckw&#228;rts liegend, mit. Einfach super!</p>
<p>Nach ca. 3 Stunden waren wir dann am Ende unserer Tour. Es war ein absolut tolles Abenteuer mit extremen Nervenkitzel. Danach stand f&#252;r mich fest, dass muss ich auf jeden Fall nochmal machen! Ersch&#246;pft aber gl&#252;cklich sind wir dann noch zum Cheeseburger-Essen gegangen und danach wieder zur&#252;ck zum Camp gefahren.</p>
<p>Der letzte Abend stand an. Eine neue Herausforderung f&#252;r unsere S&#228;ngerknaben Olli und Thomas. Wieder war der musikalische Beitrag einen dicken Applaus wert. Ina, Jan und J&#252;rgen bekamen zur Erinnerung noch kleine Geschenke von uns und wir genossen den letzten gemeinsamen Abend. Um 4.30 Uhr wurden wir zum Flughafen gefahren. Einige machten (fast durch), andere h&#228;tten die Abfahrt verschlafen (Gr&#252;&#223;e an Thorsten und Thomas), aber dank Jan fanden wir dann doch alle mehr oder weniger p&#252;nktlich den Bus.</p>
<p>Die Fahrt nach Calvi verlief sehr ruhig. Wir waren alle damit besch&#228;ftigt, unser Schlafdefizit aufzuholen. Nachdem wir uns von Ali und Jan verabschiedet hatten, hie&#223; es dann f&#252;r uns: Korsika – Bella Ciao !</p>
<p>Es war ein unvergesslich sch&#246;ner Urlaub!</p>
<p>Nicole V.</p>
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		<title>Reisebericht Korsika: Achtelfinale – keine Zeit!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 14:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist die beste Reisezeit f&#252;r Korsika? WM-Zeit dachten wir uns…nee, nicht wahr, das hatten wir bei der Buchung gar nicht bedacht. Mitte Juni ist einfach prima, nicht zu warm, das Wasser nicht mehr zu kalt, kein Regen, noch keine Lehrerinnen da. Sabine und ich stellten uns also vor, die Jungs bleiben daheim und wir biken mit netten Frauen durch die Gegend und haben gem&#252;tliche Fu&#223;ball-freie Abende.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/korsika_intro.jpg" width="530" height="219" alt="Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Frosch Reiseziel <a title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" target="_blank" href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/abenteuercamp-korsika.asp">Erlebnis- und Abenteuercamp Porto Vecchio auf Korsika</a></strong></p>
<p>Was ist die beste Reisezeit f&#252;r Korsika? WM-Zeit dachten wir uns…nee, nicht wahr, das hatten wir bei der Buchung gar nicht bedacht. Mitte Juni ist einfach prima, nicht zu warm, das Wasser nicht mehr zu kalt, kein Regen, noch keine Lehrerinnen da. Sabine und ich stellten uns also vor, die Jungs bleiben daheim und wir biken mit netten Frauen durch die Gegend und haben gem&#252;tliche Fu&#223;ball-freie Abende.</p>
<p>Durch die schlaflos-fr&#252;he Abflugzeit waren wir dann schon gegen Mittag im Camp und am Nachmittag erstmal den Ort per Bike erkunden und sp&#228;ter am Strand feststellen, dass wohl doch ein paar mehr M&#228;nner da waren. Die erz&#228;hlten dann auch gleich ganz begeistert von ihrer ersten Woche, dass wir schon ganz gespannt auf die Programmansagen f&#252;r die n&#228;chsten Tage waren.</p>
<p>Das Team war &#252;berschaubar: J&#252;rgen f&#252;rs Biken, Moni f&#252;rs Wandern und alles andere, Ina von Montemar f&#252;r die extremeren Touren. Die Teilnehmer auch, sieben M&#228;dels und 15 Jungs von Anfang 20 bis Ende 40, da konnte man sich sogar irgendwann alle Namen merken. Es gibt also doch noch M&#228;nner, denen Fu&#223;ball nicht alles bedeutet, dachten wir.</p>
<p>Der Anreisetag war also ganz relaxed, wir waren auch – das einzige Mal ohne Stress – p&#252;nktlich um 19 Uhr beim Abendessen. 19 Uhr ist f&#252;r unsere und &#252;berhaupt mediterrane und auch generell Frosch-Verh&#228;ltnisse arg fr&#252;h. Das Abendessen war vom Style franz&#246;sich-italienisch und echt lecker, leider etwas wenig. Beim sp&#228;teren Rotwein (abgezapft in Wasserflaschen) mussten dann oft noch Chips gegen den Nachthunger eingesetzt werden.</p>
<p>Freitag haben wir J&#252;rgen bei seiner Bike-Schnuppertour dann versetzt. Wir sind mit zwei Jungs, die schon eine Woche da waren gleich mal eben drei Stunden zum L’Ospedale hochgekurbelt (1.000 Hm etwa), danach hatte auch Sabine keine Angst mehr vor den H&#246;henmetern. Oben trafen wir dann die Wanderer, die mit dem Auto hochgefahren waren. Moni staunte nicht schlecht, da Sabine ihr beim gestrigen Transfer angek&#252;ndigt hatte, solch eine gro&#223;e Tour &#252;berhaupt nicht machen zu wollen und am 1. Tag schon gar nicht. Die Wanderer erz&#228;hlten so begeistert von den Cascaden am Wasserfall Piscia di Gallo, dass wir nach lecker Panini auch noch dahin aufgebrochen sind. Wir brauchten f&#252;r die Tour etwas l&#228;nger, da alles sooo beeindruckend war und wir etwas mehr durch die Gegend geklettert sind, als n&#246;tig war. Unten im Wasserfall mussten wir dann auch noch baden, oh, was kalt! Die Abfahrt zur&#252;ck ins Camp ging dann erheblich schneller, wir mussten nur mal zwischendurch die Brems-H&#228;nde ausruhen. Trotz Duschen in Rekord-Zeit und fehlenden Hairstyling kamen wir dann zu sp&#228;t zum Abendessen. Noch nicht m&#252;de genug, mussten wir dann auch noch mit nach Porto Vecchio. Nachdem Frankreich das Spiel gewonnen hatte, konnte man auch ganz gem&#252;tlich am Marktplatz sitzen.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image293" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/1-piscia-di-gallo.jpg" /></div>
<p>Samstag – Schontag. Und die Frage, wie k&#246;nnen wir die Erlebnisse von gestern &#252;berhaupt noch toppen. Nur ne kleine Tour (40 km, 420 Hm) zum sch&#246;nsten Strand in der Gegend, zur Bucht von Palombacchia. Kristallklares t&#252;rkises Wasser und feiner Sandstrand. Wir wollten dann l&#228;nger bleiben, es war einfach zu sch&#246;n da, und haben die Fu&#223;ball-Fans vorfahren lassen. In der 2. Halbzeit konnten wir dann auch mal in Ruhe duschen, da stand’s auch schon 2:0 f&#252;r Deutschland und hat sich nicht mehr ver&#228;ndert. Aufbrezeln ist aber trotzdem wieder mal ausgefallen, Sportcamp halt, die High Heels hatten wir auch daheim gelassen.</p>
<p>Wegen Agentinien – Mexiko wurde es dann ein ruhiger Abend f&#252;r uns. Nach Verl&#228;ngerung fiel die Party im „Club dix-neuf“, der H&#252;tte 19  diesmal aus.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image294" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/2-via-ferrata-billie.jpg" /></div>
<div style="text-align: center"><img id="image295" alt="k" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/3-via-ferrata-sabine-martin.jpg" /></div>
<p>Die Jungs wollten am Sonntag den Klettersteig Via Ferrata II machen. Wir dachten, das k&#246;nnt zu langweilig sein, doch Inas Dias am Samstagabend hatten uns dann schnell &#252;berzeugt, doch mit zu gehen. Sonntag ging’s fr&#252;h los, aber Zeit zum Fr&#252;hst&#252;cken hatten wir genug, wie immer Pain au Chocolat, lecker Baguette (schmeckt dort irgendwie besser als daheim) mit K&#228;se, frische Melone und Pink Grapefruits, Yoghurt und M&#252;sli. Der Klettersteig war gigantisch! Schade, dass wir unsere Kletterschuhe nicht dabei hatten. Aber teilweise konnte man auch mit den Trekkingschuhen klettern, ohne die Eisenleitern zu benutzen. Die erste Seilrutsche war spannend, doch dann wusste man wie’s geht. Auf den mongolischen Br&#252;cken f&#252;hlten wir uns auch schnell sicher. Jetzt wei&#223; ich, dass ich wirklich schwindelfrei bin, es ging zum Teil arg heftig runter. Oben auf dem Gipfel fehlte das Gipfelkreuz, das wir dann f&#252;rs Foto nachgestellt haben. Ina ist nicht nur ein super Guide sondern auch eine geniale Fotografin. Die Fotos sind im Tourpreis enthalten, das ist echt in Ordnung.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image296" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/4-via-ferrata-sabine.jpg" /></div>
<div style="text-align: center"><img id="image297" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/5-gipfelkreuz.jpg" /></div>
<p>Abends dann mit Ina und ihrem Freund Ali sowie etlichen Leuten nach Bonifacio. H&#252;bsch anzuschauendes Hafenst&#228;dtchen, einen kleinen Bummel wert. Ali spielte dann in einer Pizzeria auf seiner Gitarre Liebeslieder f&#252;r Ina und Rock f&#252;r uns. Gegen den Hunger half Pizza quattro Formaggio (oder Stazione? Bahnhof!), und Pastis auf Eis war auch gut zu vertragen. Das Tanzen haben wir dann auf der R&#252;ckfahrt in Alis Party-Mobil verlegt, viele Digitalcameras k&#246;nnen auch ein Stroboskop ersetzen, die Polonaise war schon schwieriger. Sp&#228;ter im „Club 19“, f&#252;hlten wir uns wie auf Klassenfahrt. Leise Musik (wir sollten ja keinen st&#246;ren), schummeriges Licht und die M&#228;dels heimlich im Jungs-Zimmer. An fr&#252;h Schlafen gehen war wieder gar nicht zu denken.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image299" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/7-mtb-billie.jpg" /></div>
<p>Montag dann mal wieder auf’s Bike, daf&#252;r waren wir ja hergekommen. Ein Lob an J&#252;rgen f&#252;r die gute Pflege und Wartung, die kleinen Scott-Bikes aus der Vorsaison waren prima in Ordnung. Diesmal auch nur 55 km und 300 Hm, zwar teils Sand und Schotter, aber trotzdem locker zu bew&#228;ltigen. Das Ziel waren die Badegumpen am Fl&#252;sschen Cavu. Wow! Klares Wasser, angenehme Temperaturen und viel Spa&#223; beim Rumrutschen. Als J&#252;rgen zur R&#252;ckfahrt aufbrechen wollte, mochte niemand mit, so musste er zwei Stunden l&#228;nger bleiben, war einfach zu sch&#246;n dort. Die Duschaktion im Camp war wieder das v&#246;llige Abgehetze, das hatten wir nun davon. Wir wissen nicht, ob das Restaurant b&#246;se mit uns war, dass wir wieder die Essenszeit nicht eingehalten haben.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image300" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/8-cavu.jpg" /></div>
<div style="text-align: center"><img id="image301" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/9-cavu-billie.jpg" /></div>
<p>Die abendliche Beach-Party war mehr ein Chill-out-Event, aber genau richtig. Auch wieder keine Chance f&#252;r nen 6-Stunden-Schlaf.</p>
<p>Jetzt aber wirklich nen Relax-Tag, erst sp&#228;t Fr&#252;hst&#252;cken! Oh, die L&#228;den haben ja Mittagspause, also dann doch noch fix los, mal schaun, was die Sportshops hier so anbieten. Diesmal zum Mittag kein Baguette aus unserem Restaurant (die waren nicht schlecht), sondern zur Abwechslung den leckeren Schokopudding, drei f&#252;r mich! Kajakfahren war mal was Neues f&#252;r uns, und auch ohne die Hilfe der Jungs sind wir in der Bucht am anderen Ufer angekommen. Sabine ist dann Schnorcheln gegangen und ich durfte auf nem Cat mitsegeln. Zur Abwechslung waren wir dann auch mal etwas Sonnenbaden am Strand, so’n halbes St&#252;ndchen oder so. Und dann endlich mal wieder Zeit f&#252;r Sch&#246;nheitspflege in aller Ruhe, w&#228;hrend die Jungs das Fu&#223;ballspiel zusammen mit ein paar Franzosen schauten… und Frankreich hat gewonnen.</p>
<p>Die Cocktail-Party im Restaurant war nicht wirklich ne Party, eher ein ruhiges Sit-in. In den H&#228;ngematten im Camp war es dann doch kuscheliger zum Relaxen.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image298" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/6-haengematte.jpg" /></div>
<p>Letzter Tag, endlich Canyoning in der Pulischellu-Schlucht! Wir waren uns nicht sicher, was uns so erwartet. Einige „Rutschen“, Spr&#252;nge, mal durch den Wasserfall Abseilen. Leider war Ina nicht dabei, so gab es auch keine Fotos. Die eigene Kamera konnte man nicht mitnehmen, die h&#228;tte vier Stunden im Wasser (18 Grad &#252;brigens) nicht &#252;berlebt. Ich h&#228;tt mich gern gesehen, wie ich so ne Art von gem&#228;&#223;igtem Wasserfall runter rutsche. Beeindruckt waren wir aber auch so, besonders immer, wenn wir dann von unten geschaut haben, wo wir da gerade runter gekommen sind. H&#228;tt ich vorher von unten schauen k&#246;nnen, w&#228;r ich sicher nicht so mutig gewesen. Diese Tour war der abenteuerlichste Teil unseres Urlaubs.</p>
<p>Der schwierigste Teil kam dann nach dem Abendessen, das es ausnahmsweise erst um 20 Uhr gab. Wir waren sogar fast p&#252;nktlich. Danach sa&#223;en wir wie so h&#228;ufig mit den „Club 19“-Jungs, diesmal auch den Teamern beim Rotwein auf den B&#228;nken zwischen den H&#252;tten, es wurde Mitternacht, es wurde eins, und zwei und dann siegte die M&#252;digkeit. Trotz des guten Trainings konnten Sabine und ich es nicht bis halb vier aushalten, dann ging unser Transfer. Sogar das (einzige und kurze) Gewitter haben wir verschlafen. Alis Bus war dann auf der Fahrt zum Flughafen auch kein Party-Mobil sondern ein Schlaf-Mobil.</p>
<p>Das war der genialste Sommerurlaub, den ich bislang mit Frosch hatte, und ich hatte schon einige (Sarti, Kampanien, Korfu, Hinterglemm und Crans Montana)! Danke ans Frosch- und Montemar-Team, die Philosophie von Korsika und auch den Jungs von „Club 19“, die gut dazu beigetragen haben.</p>
<p>Billie aus D&#252;sseldorf, im Juni 2006</p>
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		<title>Reisebericht Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 06:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Frosch Reiseziel Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika Auf Korsika wollte ich schon seit Jahren mal Urlaub machen. In diesem Jahr konnte ich meine Schwester &#252;berzeugen, f&#252;r eine Woche mit mir dort hin zu reisen. Alleine wollte ich nicht los, weil ich der Meinung war, dass es immer gut ist, einen guten Freund an seiner Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Frosch Reiseziel <a title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/abenteuercamp-korsika.asp">Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika</a></strong></p>
<p>Auf Korsika wollte ich schon seit Jahren mal Urlaub machen. In diesem Jahr konnte ich meine Schwester &#252;berzeugen, f&#252;r eine Woche mit mir dort hin zu reisen. Alleine wollte ich nicht los, weil ich der Meinung war, dass es immer gut ist, einen guten Freund an seiner Seite zu haben.<br />
Nach diesem Urlaub wei&#223; ich aber, dass man auch prima alleine reisen kann. Im Frosch-Camp, bzw. schon auf dem Transfer zum Frosch-Camp, lernten wir n&#228;mlich bereits einige Leute kennen, und schon am ersten Abend kannten sich fast alle.<br />
Mit meiner Schwester verbrachte ich dann kaum Zeit gemeinsam, weil wir uns t&#228;glich f&#252;r unterschiedliche Aktivit&#228;ten entschieden und uns so fast nicht sahen.</p>
<p><strong>Flug und Transfer<br />
</strong> Wir starteten fr&#252;h morgens in D&#252;sseldorf und landeten in Calvi, wo wir von Ina mit dem Bus abgeholt und nach Porto Vecchio gefahren wurden. Den meisten Teil der Fahrt habe ich leider verschlafen, sonst h&#228;tte ich mir die Insel schon ein wenig ansehen k&#246;nnen. An einigen Stellen berichtete Ina von Besonderheiten oder der Geschichte der Insel, so dass man schon auf der Fahrt ein wenig kulturelles Programm geboten bekam.</p>
<p><strong>Das Camp<br />
</strong>		<img align="right" title="Korsika" id="image286" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/camp.jpg" />Als wir nach etwa 2,5 Stunden das Camp erreichten, trafen wir uns erstmal im unglaublich idyllischen und gem&#252;tlichen Restaurant, wo wir mit einem leckeren Baguette und Getr&#228;nken verpflegt wurden und dann in unsere Bungalows eingeteilt wurden.<br />
Das Camp liegt inmitten von alten Korkeichen. H&#228;ngematten zum Relaxen sind aufgespannt und &#252;berall sind bequeme Sitzgelegenheiten eingerichtet. Zum Strand ist es nur ein kurzer Fu&#223;weg. Obwohl man uns sagte, der Strand sei nicht der sch&#246;nste (was im Vergleich sicher richtig ist), kann man dort abends und nachts wundersch&#246;ne Abende bei Wein und Kerzenlicht verbringen. Schwimmen kann man dort auch (sofern es der Terminplan zul&#228;sst…).<br />
Die Bungalows sind f&#252;r diese Art von Urlaub einfach perfekt. Obwohl es drau&#223;en unglaublich hei&#223; ist, heizen sie nicht &#252;berm&#228;&#223;ig auf. In unseren Bungalow hat sich keine einzige M&#252;cke verirrt. Und die Betten sind extrem bequem.</p>
<p>Zu den M&#252;cken: Wenn auch nicht im Bungalow, drau&#223;en gibt es auf jeden Fall genug davon! Man braucht unbedingt ein gutes M&#252;ckenspray, allerdings nach meiner Erfahrung nur abends und nachts.<br />
Die sanit&#228;ren Anlagen sind absolut in Ordnung. Die Duschkabinen kamen mir sogar ziemlich luxuri&#246;s vor, denn man konnte sich nicht nur vom Duschkopf, sondern auch von den Seiten berieseln lassen.</p>
<p><strong>Das Essen<br />
</strong> Morgens gab es ein Fr&#252;hst&#252;cksbuffet mit frischem Obst, K&#228;se und Aufschnitt, Marmelade, Baguette, Croissants, M&#252;sli, Joghurt, Kaffee, Tee in verschiedenen Sorten und Orangensaft.<br />
Abends gab es ein reichhaltiges Drei-G&#228;nge-Men&#252;, man konnte w&#228;hlen zwischen fleischhaltigen oder vegetarischen Gerichten. Alles ist liebevoll auf den Tellern angerichtet und schmeckt prima.<br />
Getr&#228;nke werden extra berechnet. Die Rechnung wird immer f&#252;r den ganzen Tisch zusammen aufgestellt. Dabei sollte man sich merken, was man getrunken hat und dies auch bezahlen. Es kam vor, dass einige G&#228;ste Trinkgeld gaben. Als alle bezahlt hatten, war aber manchmal kein oder zu wenig Trinkgeld mehr da, weil eventuell jemand nur das zahlte, was noch fehlte. Das war dann nat&#252;rlich schade.<br />
Man hat die M&#246;glichkeit, sich abends f&#252;r den folgenden Tag f&#252;r wenig Geld ein Baguette zu bestellen, wahlweise Tomate-Morzarella, Schinken oder Korsischen Schinken. Wer nicht Vegetarier ist, sollte in jedem Fall den korsischen Schinken ausprobieren!<br />
Bier ist teuer, war aber nat&#252;rlich vor allem bei den Deutschland-Spielen (WM 06), f&#252;r die im Restaurant ein Fernseher aufgestellt wurde, nicht zu vermeiden.<br />
Der Wein ist erschwinglich und lecker.<br />
Ich habe zwischendurch nicht einkaufen m&#252;ssen, es gibt aber einen riesigen Supermarkt, der mit dem Fahrrad gut zu erreichen ist, und einen kleinen Markt ganz in der N&#228;he, wo man das N&#246;tigste kaufen kann.</p>
<p><strong>Ausfl&#252;ge und Sportangebote<br />
</strong> Tja, mit den Ausfl&#252;gen und Sportangeboten hatte ich so meine Probleme. Nicht etwa, weil sie nicht gut gewesen w&#228;ren – im Gegenteil. Ich habe aber leider den gro&#223;en Fehler gemacht, nur eine Woche zu buchen, und das ist definitiv mindestens eine Woche zu wenig. Jeden Tag gab es verschiedene Angebote: Mountainbike-Touren, Wanderungen und Angebote der Firma Montemar. F&#252;r mich war bis auf die Entdeckungsfahrt am zweiten Tag nach Porto Vecchio und einer weiteren Mountainbike-Tour durch das Landesinnere und dann zu einem Traumstrand klar, dass ich die Montemar-Angebote nutzen wollte, aber es tat mir manchmal schon sehr leid, weil ich dann nicht mit Moni wandern konnte und auch die Offroad-Tour mit J&#252;rgen verpasste, von der die Teilnehmer viel Positives zu berichten wussten. Abends sah ich mir dann neidvoll die Fotos meiner Schwester an, und meine Schwester bestaunte ebenso neidvoll meine Aufnahmen…<br />
Selbst f&#252;r einen reinen Strandtag hatte ich keine Zeit, obwohl ich den noch gerne untergebracht h&#228;tte, aber die Angebote waren einfach zu verlockend und ein kurzer Ausflug an einen Strand oder an Gumpen oder Fl&#252;sse war sowieso immer im Programm enthalten.</p>
<p><strong>Abenteuer mit Montemar<br />
</strong>		<img align="right" title="Korsika" id="image290" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/klettersteig2.jpg" />Ich nahm an drei Ausfl&#252;gen der Firma Montemar teil, die von Ina betreut wurden. Der erste Ausflug war ein Klettersteig auf einen kleinen Berg, der einige Herausforderungen zu bieten hatte: Man musste am Klettergurt und am Klettersteig-Set gesichert an einer Seilbahn den Abgrund &#252;berqueren, auf einer mongolischen Br&#252;cke balancieren und ein Stahlnetz an einem &#220;berhang erklettern.</p>
<p>Der Klettersteig war sehr gut gesichert. Da ich vorher schon einige Klettersteige gegangen bin, kam mir dieser recht einfach vor. Dennoch habe ich jede Minute genossen, weil es einfach sch&#246;n war mit den netten Leuten, und weil ich doch einige Besonderheiten wie die Seilbahn und das Netz noch nicht kannte und ich damit auch zu kleinen Adrenalin-Sch&#252;ben kam.<br />
Das Sicherungsmaterial war neuwertig. Als einem Teilnehmer der Schuh versagte, reparierte ihn Ina beinahe routiniert mit Klebeband.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image289" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/klettersteig1.jpg" /></div>
<p>Zum Ausflug nach Corte kann ich nur sagen: Unter keinen Umst&#228;nden verpassen! Rein in die Wanderschuhe und auf in eine der sch&#246;nsten Gegenden Korsikas! Wandern, planschen in glasklaren Gumpen, Stadt anschauen, korsisch essen gehen und sachkundige Einblicke in die Geschichte der Stadt gewinnen! Mannoman, das war einfach toll!</p>
<div style="text-align: center"><img id="image291" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/wanderung.jpg" /></div>
<p>Und dann noch die Canyoning-Tour. Fr&#252;h am Morgen ging es los. Ina brachte uns im Bus zum Canyon. Dort wurden wir mit Neopren-Anz&#252;gen, Helmen und Gurten ausger&#252;stet.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image288" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/canyoning2.jpg" /></div>
<p>Anschlie&#223;end folgte der Anstieg, und dann ging es los: Wir rutschten, kletterten, sprangen, schwammen und seilten uns ab, und das in einer der beeindruckendsten und sch&#246;nsten Landschaften, die ich &#252;berhaupt je gesehen habe.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image287" alt="Korsika" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/07/canyoning1.jpg" /></div>
<p>Nach all den Ausfl&#252;gen bekamen wir von Montemar eine Foto-CD mit tollen Bildern von unseren Touren. Die Touren von Montemar m&#252;ssen extra bezahlt werden. Ich bin der Meinung, dass sie ihr Geld absolut wert sind und wenn es geht, solltet ihr sie nicht verpassen.Insgesamt war es ein genialer, leider etwas zu kurzer Urlaub. Ich kann ihn nur empfehlen und ich w&#252;rde gerne noch einmal wieder kommen.<br />
An dieser Stelle auch noch mal ganz herzlichen Dank an Moni, J&#252;rgen und Ina, die alles prima organisiert und uns damit eine wundersch&#246;ne Zeit bereitet haben.</p>
<p>Anne Ring</p>
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