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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Kreta</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jul 2010 08:32:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Jassóu – Ein Wiederholungst&#228;ter auf Kreta</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/ein-wiederholungstaeter-auf-kreta/3200</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Das habe ich wirklich noch nie gemacht: Zweimal in derselben Saison, mit demselben Reiseveranstalter, dasselbe Reiseziel gebucht. Aber Kreta hat es mir schon im Mai angetan, warum also nicht den Saisonabschluss auch miterleben. Schon zu wissen wo man hinkommt, was einen erwartet, die sympathischen, flexiblen Teamer schon zu kennen, zu sehen wie sich Orte und Landschaft im Laufe des Sommers entwickelt haben, im Vorfeld schon eine Vorstellung zu haben, welche Touren man noch machen m&#246;chte oder auch noch einmal machen m&#246;chte – auch das hat seine Reize.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2430.jpg" alt="IMG_2430" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Angela Ziemer </strong>(angelaziemer at yahoo.de )<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-kreta.asp">Sportclub Dimitra in Almirida auf Kreta</a></strong></p>
<p>Das habe ich wirklich noch nie gemacht: Zweimal in derselben Saison, mit demselben Reiseveranstalter, dasselbe Reiseziel gebucht. Aber Kreta hat es mir schon im Mai angetan, warum also nicht den Saisonabschluss auch miterleben. Schon zu wissen wo man hinkommt, was einen erwartet, die sympathischen, flexiblen Teamer schon zu kennen, zu sehen wie sich Orte und Landschaft im Laufe des Sommers entwickelt haben, im Vorfeld schon eine Vorstellung zu haben, welche Touren man noch machen m&#246;chte oder auch noch einmal machen m&#246;chte –auch das hat seine Reize. „Mit dem Zweiten sieht man besser“</p>
<p>Also dann Koffer gepackt und ab geht es, Samstagnachmittag mit dem Flieger ab D&#252;sseldorf. Zum Abendessen bin ich auf Kreta.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3201" title="IMG_2430" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2430.jpg" alt="IMG_2430" width="480" height="360" /></p>
<p>Die &#220;berraschung bei der Ankunft: ein anderes Hotel. Das Dimitra hat die Saison schon beendet. Ich wohne diesmal im Almirida Residence,  1 ½ Sterne mehr, ein f&#252;r mich ungewohnter Luxus. Lassen die uns da &#252;berhaupt rein, mit unserem sportlich legeren Auftritt? Aber auch hier sind Ottonormalverbraucher zu Gast, und wir fallen gar nicht auf.</p>
<p>Zu zweit kommen wir gegen 21 Uhr am Hotel an. Ein weiterer Gast ist Samstagmorgen schon angekommen, 6 G&#228;ste sind schon etwas l&#228;nger da, also eine kleine &#252;berschaubare Gruppe. Sylke nimmt uns herzlich in Empfang. Beim &#252;ppigen, extra f&#252;r uns zur&#252;ckgestellten Abendessen bekommen wir die ersten Infos. Anschlie&#223;end tausche ich schnell die klobigen Wanderstiefel gegen bequeme Flipflops und es geht zu einem Begr&#252;&#223;ungsdrink zu „George“ in die Stammtaverne. Vor ein paar Stunden stand ich noch frierend am D&#252;sseldorfer Flughafen &#8211; jetzt tauchen meine F&#252;&#223;e kurz  ins warme kretische Meer. Klaus und Sylke erz&#228;hlen begeistert von Ver&#228;nderungen w&#228;hrend der Saison. Die Taverne am Ende der Stra&#223;e ist neu. Die Tour nach Georgioúpolis f&#252;hrt nun &#252;ber andere Wege, usw. Gl&#252;cklich falle ich sp&#228;ter ins Bett. Ich sp&#252;re es wird mal wieder ein toller Urlaub.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3202" title="IMG_2418" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2418.jpg" alt="IMG_2418" width="480" height="360" /><br />
</em></p>
<p>Nach einem ausgedehnten Fr&#252;hst&#252;ck und der obligatorischen Bikeeinweisung geht es Sonntagmorgen unter der F&#252;hrung von Klaus auf die erste Tour. Die R&#228;der sind, dank der guten Pflege durch Radprofi Klaus, auch am Ende der 2. Saison noch gut in Schuss. Ich lerne den Rest der kleinen Reisegruppe kennen, genie&#223;e die Landschaft und weis, warum ich hier noch einmal hin wollte.</p>
<p>F&#252;r nachmittags ist Wellness am Strand geplant. Das Vorhaben f&#228;llt jedoch im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Es gibt auch Regen auf Kreta, allerdings nur am Saisonende, wie uns glaubhaft versichert wurde. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.</p>
<p>Der n&#228;chste Tag steht gewisserma&#223;en zur freien Verf&#252;gung. Klaus und Sylke haben frei.  Ob Samariaschlucht,  oder eine mit Hilfestellung der Teamer selbst organisierte Tour mit dem Leihwagen und Bikes im Kofferraum, jeder so wie er meint. Ich verlaufe mich auf einer kleinen Wanderung in den Sackgassen der Olivenhaine und genie&#223;e den Nachmittag am Strand. Schlie&#223;lich habe ich noch fast 2 Wochen Zeit f&#252;r gr&#246;&#223;ere Touren – dachte ich jedenfalls. Beim Abendessen gibt es dann viel zu erz&#228;hlen.</p>
<p>Dienstag ist es Zeit f&#252;r eine weitere (f&#252;r mich neue) Biketour. Mit Klaus geht es nach Meledóni  an den Fu&#223; der Lefká Óri – den wei&#223;en Bergen &#8211; einem beeindruckenden Bergmassiv, das den Westen Kretas pr&#228;gt. Eine tolle Tour mit reichlich H&#246;henmetern &#252;ber ruhige Asphaltstra&#223;en. Immer wieder genie&#223;en wir den Ausblick &#252;ber weite Landschaft bis zur K&#252;ste.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3203" title="IMG_2555" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2555.jpg" alt="IMG_2555" width="480" height="360" /><br />
</em></p>
<p>Nachdem Klaus 2 G&#228;sten der Sorte „Nimmer satt“ einen Abstecher &#252;ber zwei weitere Highlights und weitere H&#246;henmeter erkl&#228;rt hat, genie&#223;en wir eine kilometerlange Abfahrt nach Kalíves. Die Kalorien, die wir zuvor abgestrampelt haben, nehmen wir jetzt bei einem Tavernen-Stopp wieder zu uns. Die vielen leckeren Vorspeisen sind auch ein Grund, weshalb ich so gerne nach Griechenland reise.</p>
<p>Nachmittags wird die Wellnesseinheit mit der von Sylke anger&#252;hrten Joghurt-Maske nachgeholt. Allerdings findet das Programm auf dem Balkon einer Teilnehmerin statt, da eine weitere Regenwolke Zuschauer am Strand zu verhindern weis. Stattdessen vermutlich irritierte Blicke vom Nachbarbalkon. Und damit ist noch nicht genug Frosch-Programm an diesem Tag. Nach dem Abendessen starten wir auf eine Nachtwanderung, eine weitere Neuheit f&#252;r mich. Dieser Programmpunkt hat im Mai mangels Interesse nicht stattgefunden. Die &#252;brigen Mai-G&#228;ste wissen nicht was ihnen entgangen ist.</p>
<p>Leider m&#252;ssen wir uns am folgenden Tag von einem Gro&#223;teil der Mitreisenden verabschieden. W&#228;hrend Klaus neue G&#228;ste in Empfang nimmt, wandern wir zu dritt mit Sylke nach Vámos. Dabei frische ich meine Englischkenntnisse auf, denn ich verga&#223; bisher zu erw&#228;hnen, dass eine Engl&#228;nderin unter uns ist. Auch das gibt es bei Frosch. Abends dann erneutes Kennenlernen. Mit nun 8 Fr&#246;schen wachsen wir schnell zu einer homogenen, unkomplizierten, unternehmenslustigen Gruppe zusammen, gepr&#228;gt von berliner Direktheit und rheinl&#228;ndischem Humor.</p>
<p>Donnerstag radeln wir zur antiken Stadt Áptera. Im Mai wurden die Ruinen von Gr&#228;sern und Klatschmohn ges&#228;umt, nun kommt das schroffe Gestein zur Geltung. Auch das Theater ist jetzt f&#252;r Besucher zug&#228;nglich.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3204" title="IMG_2002" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2002.jpg" alt="IMG_2002" width="360" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3205" title="IMG_2567" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2567.jpg" alt="IMG_2567" width="360" height="480" /></p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg treffen wir in Kalíves auf die Wanderer. Die beiden haben gemeinsam mit Sylke den ebenfalls sehenswerten Steingarten von Koumos erforscht. Mit einem gem&#252;tlichen Abend bei „George“ beschlie&#223;en wir den Tag. Wer im Urlaub Party und Nightlife sucht, sucht in Almirida vergeblich.</p>
<p>Am folgenden Tag steht ein Ausflug nach Chaniá , der zweitgr&#246;&#223;ten Stadt Kretas, auf dem Programm. Nachdem Sylke uns den Aussichtspunkt, die Ledergasse, die Markthalle und einen Treffpunkt gezeigt hat, darf ich unfreiwillig die weitere F&#252;hrung &#252;bernehmen, schlie&#223;lich war ich ja schon mal da. Sonst hei&#223;t es an dieser Stelle: Erkundungen nach eigenem Interesse. Wir bleiben also als Gruppe zusammen und st&#246;bern durch die Gassen der Altstadt, in denen interessantes Kunsthandwerk angeboten wird. Im Fr&#252;hjahr habe ich bei dieser St&#228;dtetour das Flair des venezianischen Hafens in der Abendsonne genossen. Auch hier: beides hat seinen Reiz. Ein einmaliges Erlebnis ist auch die kretische Organisation am Busbahnhof. Das kann man nicht in Worte fassen, man muss es erlebt haben. Gut, das wir hier wieder auf Sylkes Erfahrung bauen konnten. Ob wir sonst den richtigen Bus getroffen h&#228;tten?</p>
<p>Da wir uns an diesem Tag sportlich noch nicht bet&#228;tigt haben, sorgt eine weitere Nachtwanderung f&#252;r Ausgleich. Bowling als Alternative kommt eben bei uns nicht an.</p>
<p>Auch die Wanderung, oder besser gesagt Kraxeltour, in der Diktamosschlucht geh&#246;rt bei diesem Kretaurlaub wieder dazu. Um Transferkosten zu sparen, radeln wir zur Schlucht, laufen bzw. klettern,  soweit uns  die F&#252;&#223;e tragen und drehen dann nach ausgiebiger Pause einfach wieder um. Und man glaubt es kaum, aber man kann sich in der Schlucht tats&#228;chlich verlaufen. Da stehen doch zwei von uns pl&#246;tzlich vor einem Abgrund, den wir auf dem Hinweg garantiert nicht hochgeklettert sind. Das hat man nun davon, wenn man zu weit vorweg l&#228;uft. Nach den Eindr&#252;cken in der Schlucht sind wir auf dem R&#252;ckweg so in Gespr&#228;che vertieft, dass wir an den gut versteckten Bikes beinahe vorbeilaufen.</p>
<p>Und schon wieder ist Sonntag. So schnell vergeht eine Woche. Gemeinsam starten wir mit Sylke und Klaus in die letzte Saisonwoche. Egal ob mit Rad oder per pedes, unser heutiges Ziel ist Georgioúpolis, ein Ort mit kilometerlangem Strand. Der Weg dorthin f&#252;hrt vorbei an einsamen Kirchen, wie der Kirche von Kiomesis und dem Kloster Karidi mit einer alten &#214;lm&#252;hle. Und auch hier wieder atemberaubende Ausblicke.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3206" title="IMG_2637" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2637.JPG" alt="IMG_2637" width="480" height="360" /></em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-3207" title="IMG_2646" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2646.jpg" alt="IMG_2646" width="480" height="360" /><br />
</em></p>
<p>Schlie&#223;lich verbringen wir einen tollen Tag am Strand. Ob einfach nur faul in der Sonne liegen, schwimmen, die Gegend erkunden oder Frisbee-werfen, hier kommt jeder auf seine Kosten. Nicht zu vergessen, dass auch bei dieser Tour die Taverne von Sylke und Klaus mit Bedacht ausgew&#228;hlt wurde. Leider genie&#223;e ich auf dem R&#252;ckweg den genialen Ausblick etwas zu sehr. Nach einem Sturz &#252;ber den Lenker lass ich mich jedoch nicht unterkriegen und bringe die Tour auf dem Rad zu Ende. Meine weiteren Vorhaben  muss ich jedoch radikal &#252;ber den Haufen werfen.</p>
<p>Anstatt mit dem  Rest der Truppe den Gingilos zu besteigen oder die Samariaschlucht zu durchqueren und sich auf weitere Biketouren zu begeben, freunde ich mich mit 2 Tagen „Powerbeachen“ an. Die Samariaschlucht ist eigentlich ein Muss bei einem Urlaub auf Kreta. Diese ca. 16 km lange Wanderung ist ein Erlebnis f&#252;r jeden Naturliebhaber, wenn man sich erst nach den gro&#223;en Touristenmassen in die Schlucht begibt. Ich liege also stattdessen faul am Strand und f&#252;hle die w&#228;rmenden Sonnenstrahlen auf der Haut, w&#228;hrend in Deutschland der erste Frost eingesetzt hat. Dank super flexibler und ideenreicher Teamer wird auch der Rest der Woche f&#252;r mich nicht langweilig. Eine gemeinsame l&#228;ngere Wanderung steht noch auf dem Programm – noch einmal ist „Gruppenzwang“ angesagt. Die letzten beiden Tage gestaltet Sylke mit mir individuelles Invalidenprogramm. Wir unternehmen k&#252;rzere Wanderungen mit ausgedehnten Frappe- oder Mountaintea-Pausen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3208" title="IMG_2700" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_2700.jpg" alt="IMG_2700" width="360" height="480" /></p>
<p>Und bevor wir Samstagabend wieder in den Flieger steigen, um dann frierend in D&#252;sseldorf anzukommen, erfrischen wir Samstagmorgen noch einmal unsere Haut mit Sylkes Joghurt-Maske, diesmal wirklich am Strand. Viele Zuschauer gibt es nicht mehr, denn in Almirida kehrt langsam Ruhe ein. Nach und nach schlie&#223;en hier die Hotels und werden winterfest gemacht &#8211; eine eigenartige aber interessante Atmosph&#228;re. Ein wenig von dieser Ruhe nehme ich mit als wir (die letzten beiden Fr&#246;sche f&#252;r dieses Jahr) bei Theo ins Auto steigen und 2 einsame Teamer zur&#252;cklassen.</p>
<p>Werde ich noch einmal wieder kommen?</p>
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		<item>
		<title>Kreta, Almirida vom 09.09. bis 23.09.2009</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/sportclub-kreta-almirida/3177</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/sportclub-kreta-almirida/3177#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war mein erster Urlaub mit Frosch und &#252;berhaupt alleine, von daher war ich sehr aufgeregt. Die Anreise hat sehr gut geklappt. Am Flughafen hat Theo, der Kretaexperte, uns abgeholt und auf der Fahrt schon die erste Kurzlektion „Kreta in 30 Minuten“ erteilt [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/Kreta-200958.jpg" alt="Kreta-200958" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Reisebericht von Susanne Hombach </strong>(s.hombach at netcologne.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-kreta.asp">Sportclub Hotel Dimitra, Kreta &#8211; Griechenland</a></strong></p>
<p>Es war mein erster Urlaub mit Frosch und &#252;berhaupt alleine, von daher war ich sehr aufgeregt.<br />
Die Anreise hat sehr gut geklappt. Am Flughafen hat Theo, der Kretaexperte, uns abgeholt und auf der Fahrt schon die erste Kurzlektion „Kreta in 30 Minuten“ erteilt.</p>
<p>Im Hotel empfing uns Klaus, der freundliche Guide.<br />
Mein Zimmer war noch nicht fertig, aber ich durfte mich solange in einem anderen Zimmer aufhalten.<br />
Zuerst bin ich an den Strand gegangen und habe im Meer gebadet, so beginnen meine Urlaube am Mittelmeer immer.<br />
Abends war um 20 Uhr Treff an der Poolbar des Hotels.</p>
<p>Dort lernte ich unsere Teamerin Silke und die anderen „Fr&#246;sche“ kennen. Die Gruppe war recht klein, insgesamt 14 Leute.<br />
Das Abendessen wurde gemeinsam eingenommen, erste Kontakt gekn&#252;pft. Nach dem Essen f&#252;hrte Silke uns durch den Ort Almirida und zeigte uns die wichtigsten L&#228;den etc.<br />
Danach gingen wir zu einem Begr&#252;&#223;ungsdrink in die Taverne von George. Es war ein sehr sch&#246;ner erster Abend und ich habe mich direkt wohl gef&#252;hlt</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen fand um 9.00 Uhr die Mountainbike-Einweisung durch Klaus statt. Da ich ein Festbike gebucht hatte, gab es keine Ausrede. Klaus erkl&#228;rte alles sehr gut, stellte uns die Helme ein und suchte das passende Rad aus. Anschlie&#223;end startete die Einf&#252;hrungstour. Es war eine Rundtour in die nahegelegenen Bergd&#246;rfer. Insgesamt 200 H&#246;henmeter waren zu bew&#228;ltigen. Am ersten steilen Berg kam ich schon aus dem Tritt, da ich das Schalten doch noch nicht so richtig verstanden hatte. Aber die geduldigen Tipps von Silke und einigen andere Fr&#246;schen halfen mir sehr und zum Ende der Tour hatte ich schon den Durchblick, von da an klappte es gut. Wir machten Pause in einer wundersch&#246;nen Taverne und tranken Nescafe (kalter Kaffee mit Vanilleeis!). Da waren alle Strapazen vergessen.<br />
Den Abend verbringen wir in Rethimnon, wo wir Zeit haben zu bummeln und uns dann zum gemeinsamen Abendessen in einer Taverne treffen. Leider beginnt es heftig zu regnen (der erste Regen auf Kreta seit Mai), wir genie&#223;en den Abend aber trotzdem.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3178" title="Kreta-200958" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/Kreta-200958.jpg" alt="Kreta-200958" width="480" height="360" /><br />
Leider regnet es auch am n&#228;chsten Morgen noch heftig. Wir nutzen den Morgen zum Gammeln, sitzen in der Hotellounge und plaudern bzw. in der Taverne bei George. Nachmittags bieten Silke und Klaus eine Wanderung an, in der Hoffnung, dass es bis dahin aufh&#246;rt. Wir treffen uns um 15 Uhr gestiefelt und gespornt, es nieselt noch leicht, aber wir ziehen los. Und siehe da, kaum haben wir die erste Anh&#246;he erwandert, rei&#223;t es auf, die grauen Wolken ziehen ab und die Sonne lukt hervor. Die Luft ist wunderbar klar und wir haben eine wunderbare Aussicht auf die Bucht von Almirida. Wir lernen die heimische Flora kennen (dank Silke) und wandeln auf romantischen Eselpfaden (dank Klaus).<br />
Die beiden sind ein tolles Team, immer hilfsbereit, immer offen und interessiert an den Teilnehmern. So haben wir eine wundersch&#246;ne Wanderung erlebt, vorbei an einer Kirche mit toller Wendeltreppe.</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag geht es per Bike &#252;ber den Ort Plaka bis nach Kefalos, dem Nachbarort mit wunderbarem Strand. Dort treffen wir in der Taverne den Rest der Gruppe, der dorthin gewandert ist. Silke und Klaus bieten oft Touren an, einer per pedes, einer per Bike, bei denen sich die ganze Gruppe dann am Ende trifft. Das finde ich sehr sch&#246;n!!<br />
Wundersch&#246;ne Biketouren folgen, u.A. zu den Ausgrabungen von Aptera, zu einer Glasfabrik und zu einem Leuchtturm. Mir macht das biken jetzt sehr viel Spa&#223;!!</p>
<p>H&#246;hepunkt der Reise ist f&#252;r mich die Durchwanderung der Samariaschlucht.<br />
Theo bringt uns an den Ausgangspunkt, 1200 m hoch gelegen. Von dort geht es stetig bergab. Dies ist aber auch anstrengend, vor allem die ersten 4 km der insgesamt 16km langen Strecke, da wir auf diesen paar Kilometern schon 800m H&#246;henunterschied hinter uns bringen.<br />
Wir sind nur noch zu 8 in der Gruppe, aber halten gut zusammen. An den Rastpl&#228;tzen warten wir aufeinander, teilen unsere Vorr&#228;te und genie&#223;en einfach die Landschaft, die Natur…<br />
Es ist atemberaubend. Leider sind sehr viele Leute unterwegs, so dass man teilweise in langen Kolonnen geht, aber es ist trotzdem ein tolles Erlebnis.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3180" title="Kreta-2009109" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/Kreta-2009109.jpg" alt="Kreta-2009109" width="400" height="533" /></p>
<p>Ich bin allerdings auch sehr froh, als der Ausgang erreicht ist und wir die paar Kilometer bis zum Anlegeort Chora Sfakion geschafft haben. Ich muss unbedingt mit den F&#252;&#223;en im Lybischen Meer baden und genie&#223;e es unglaublich, meine Schuhe ausziehen zu k&#246;nnen. Die R&#252;ckfahrt mit der F&#228;hre ist wundersch&#246;n, entlang der noch touristisch recht unerschlossenen S&#252;dk&#252;ste. Hier entlang wandert die Trekkingtruppe, was sehr sch&#246;n sein muss und eines meiner n&#228;chster Ziele sein wird.<br />
Ein weiteres Highlight war f&#252;r mich der Besuch in der malerischen Stadt Chania. Dort verbringen wir einen netten Bummelnachmittag und einen zauberhaften Abend (diesmal ohne Regen!) in einer romantischen Taverne.</p>
<p>Sehr nett fand ich auch, dass die Fr&#246;sche sogar an meinen Geburtstag gedacht haben. Ich bekam ein St&#228;ndchen, eine selbstgemalte Karte und ein kleines Geschenk, was ich sehr r&#252;hrend fand.</p>
<p>Alles in allem war es ein wunderbarer Urlaub. Die anderen Fr&#246;sche haben mich gerne aufgenommen und ich bin in diesem Urlaub von der Qualquappe zum Frosch herangewachsen.<br />
Einbesonderes Lob an dieser Stelle noch mal an die beiden Teamer Silke und Klaus, die immer f&#252;r uns da waren und sich weit &#252;ber das normale Ma&#223; engagieren. So hat Silke uns z.B. Honig gekauft, als es im Hotel 3 Tage lang keinen mehr gab.  Nicht zu vergessen die Wellnessaktion, wo sie uns selbstgemachte Packungen mit Oliven&#246;l und Joghurt f&#252;r Haut und F&#252;&#223;e bereitet hat.<br />
Ich w&#252;rde auf jeden Fall wieder mit Frosch reisen und hoffe noch weitere so sch&#246;ne Urlaube mit netten Fr&#246;schen erleben zu k&#246;nnen.<br />
<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Reisebericht Kreta Juni 2009, eine Woche im Sporthotel in Almirida</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-kreta-eine-woche-im-sporthotel-in-almirida/2631</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-kreta-eine-woche-im-sporthotel-in-almirida/2631#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 17:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund einer sch&#246;nen Frosch Sportreise letztes Jahr nach Samos haben wir uns erneut f&#252;r ein Froschziel in Griechenland entschieden. Gregory wegen des Vorhandenseins der UCPA (ein franz&#246;sischer Wassersportreisenanbieter) vor Ort, der mit Frosch g&#252;nstigere Konditionen ausgehandelt hat und kooperiert und ich, weil ich vor dem hier berichteten Aufenthalt im Sporthotel noch an einer 1-w&#246;chigen Kretatrekkingtour teilnehmen konnte.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc02007-tavernaufenthalt.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Silke Ulm </strong>(silkeulm at yahoo.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-kreta.asp">Sporthotel Hotel Dimitra in Almirida, Kreta &#8211; Griechenland</a></strong></p>
<p>Aufgrund einer sch&#246;nen Frosch Sportreise letztes Jahr nach Samos haben wir uns erneut f&#252;r ein Froschziel in Griechenland entschieden. Gregory wegen des Vorhandenseins der UCPA (ein franz&#246;sischer Wassersportreisenanbieter) vor Ort, der mit Frosch g&#252;nstigere Konditionen ausgehandelt hat und kooperiert und ich, weil ich vor dem hier berichteten Aufenthalt im Sporthotel noch an einer 1-w&#246;chigen Kretatrekkingtour teilnehmen konnte.</p>
<p>Wir haben um Ostern gebucht und erst mit dem heranr&#252;ckenden Abreisetermin begann uns klar zu werden, dass es sehr warm werden wird und vielleicht eine Sportreise dann etwas schwierig werden k&#246;nnte. Aber gebucht ist gebucht und irgendwie haben es ja andere Froschreisende auch schon &#252;berstanden.<br />
Meine Anreise war etwas &#252;berschattet dadurch, dass bei Ankunft die Reisetasche eines Froschreisenden fehlte, die eines weiteren besch&#228;digt und mein Rucksack offen, mit danebenliegenden Teilen ankam. Es hat sich die verlorene Tasche, aber wieder finden lassen. Anreise und Ankunft im Hotel waren problemlos. Ich war nachdem ich eine Woche Trekking  schon hinter mir hatte, einfach nur froh meine Sachen endlich mal wieder waschen zu k&#246;nnen und aus der Tasche auszur&#228;umen.</p>
<p>Zimmer fand ich gut. Im weiteren Verlauf erwiesen sich, der fehlende M&#252;ckenschutz, die in der Woche zweimaligen abendlichen Stromausf&#228;lle mit dann ausfallendem Wasser und Toilettensp&#252;lung auf den Zimmern und der nur zweimal pro Woche stattfinde Handtuchwechsel als etwas st&#246;rend. Aber genug gejammert. Die abendlichen B&#252;ffets haben unsere W&#252;nsche hinsichtlich Qualit&#228;t und Quantit&#228;t nie unerf&#252;llt gelassen und auch die Empfangsdamen vom Hotel waren immer freundlich und hilfsbereit, soweit man nicht mit versandeten F&#252;&#223;en im Hoteleingang auftauchte.</p>
<p>Mit dem Abendessen begann die Einf&#252;hrung, was wir in der Woche alles machen k&#246;nnen und wir lernten die Teamer (Sylke und Klaus) und 5 weiteren Froschg&#228;ste kennen. 7 G&#228;ste erwies sich als angenehme Gruppengr&#246;&#223;e.</p>
<p>Nach dem Abendessen zeigte uns Sylke Ihre Bilder von Kreta und den Touren bei ‚Francoise’, dem Cafe in Almirida, wo man immer hingeht, weil es zu jedem Warmgetr&#228;nk einen kleinen Kuchen gibt. Diese gaben uns einen sch&#246;nen Einblick.</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag nahm die ganze Truppe an der Mountainbike Einf&#252;hrung und Schnuppertour zu Leuchtturm, Grotte im Meer und eine Taverne in Plaka teil. Er kam auch zu einer beeindruckenden Vorstellung von, wie Klaus fast in Sekundenschnelle Reifenplatten beheben kann. Nachdem es die ersten beiden Tage ordentlich Wind hatte, testete Gregory im Anschlu&#223; begeistert, die Surfm&#246;glichkeiten ca. 150 m weit entfernt vom Hotel. Leider flaute der Wind dann konstant ab, so dass nur noch gelegentliches Katamaransegeln m&#246;glich war – was sich als lustige Alternative herausstellte. &#220;brigens muss man sich bei der Surfstation, wegen nicht vorhandenen Segel- oder Surfscheinen nicht stressen. Man bekommt eine kurze franz&#246;sische oder frengliche Einf&#252;hrung und darf dann los. Es gibt aber ein Motorboot, was, wenn n&#246;tig, wohl f&#252;r R&#252;ckholaktionen eingesetzt werden k&#246;nnte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2633" title="dsc02010-katamaran" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc02010-katamaran.jpg" alt="" width="480" height="320" /><br />
Am Abend brachte uns Theo (niederl&#228;ndischer Betreiber des f&#252;r die Fr&#246;sche zust&#228;ndigen Reiseb&#252;ros vor Ort und in Kreta seit 20 Jahren niedergelassener Griechenversteher und Kretas gr&#246;&#223;te niederlaendicus encyclopeadia ) nach Chania, wo uns Sylke gleich in die Markthalle zu Ihrem Degustierstand f&#252;hrte. Dort begannen wir uns sofort mit den n&#246;tigen kretischen Leckereien und Tees zu versorgen. Die anschlie&#223;ende Ledergasse war jetzt nicht so meins, aber die netten Gassen, der Hafen  und das gemeinsame Abendessen in einer kretischen Traditonsgastst&#228;tte haben uns gut gefallen. Auch dass wir zu diesem Zeitpunkt uns untereinander auch gut kennen lernen konnten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2635" title="dsc01934-chanias-hafen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc01934-chanias-hafen.jpg" alt="" width="480" height="320" /><br />
Am n&#228;chsten Tag ruderten wir mit Zweierbooten auf das Meer zu einem Stand, ca. 1h von Almirida. Hinzu bei klarstem glatten t&#252;rkisfarbenen Wasser, zur&#252;ck nach ausgiebiger Bade- und Tavernenpause (Teigtaschen mit Frischk&#228;se gef&#252;llt und Honig, sehr fein) bei etwas rauerer See. Zu der nachmitt&#228;glichen Spontanwanderung mit Sylke kann ich wegen Verschlafens nichts sagen, mu&#223; aber gut gewesen sein.</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag fuhren dann alle G&#228;ste, Sylke und Theo mit dem Taxi und dem Fahrradanh&#228;nger in die Diktamosschlucht. Theo setzte zun&#228;chst uns ab, damit wir zu Fu&#223; die Schlucht hoch wandern konnten. Wir starteten etwas sp&#228;t und kamen damit echt in die W&#228;rme. Die Schlucht war verglichen, mit denen, die ich von der Trekkingwoche her kannte ganz sch&#246;n steinig, mit wie ich fand einigen respekteinfl&#246;&#223;enden Kletterpartien. Oben in Stylos angekommen warteten die R&#228;der und eine ‚einsame’ Taverne. Die mit unserem Eintreffen sofort aus ihrem Dornr&#246;schenschlaf erwachte und einen kretischen Snack f&#252;r jeden Geschmack produzierte. Im Anschluss ging es dann mit den Mountainbikes zum Hotel.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2636" title="dsc01946-wandern" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc01946-wandern.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2637" title="dsc01950-schlucht-dimitra" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc01950-schlucht-dimitra.jpg" alt="" width="320" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2638" title="dsc01963-schlucht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc01963-schlucht.jpg" alt="" width="480" height="720" /><br />
Nach den Erfahrungen mit Hitze und H&#246;henmetern wurde von den Teamern, die Tour mit den Bikes nach Georgioupolis so angepasst, dass nach Meinung der Teamer alle teilnehmen konnten.  Nach einem Sommer kennen sich die Teamer echt super in der Gegend aus. Vor allem Klaus pr&#228;zise Kenntnisse der Schotterwege zwischen den Olivenhainen haben mich schwer beeindruckt. Am n&#228;chsten Morgen startete dann die ganze Truppe. Hinzu wurde eine neue Route mit kulturellen Highlights, wie einem alten Kloster, einer verfallenen Kapelle und einem sch&#246;nen Ausblick &#252;ber Schotterwege getestet. Diese war dann doch l&#228;nger als erwartet, so dass in Georgioupolis vor, bevor direkt der S&#252;&#223;wassersee von Kournas angefahren wurde, ein l&#228;ngerer Supermarktaufenthalt n&#246;tig wurde. Aufgrund der Zeitknappheit konnte ich mir nur einen kurzen Badeaufenthalt am See erbetteln, leider musste auch die Besichtigung der Schildkr&#246;ten ausfallen. Daf&#252;r waren wir lange in einer Taverne mit sch&#246;nem Blick auf den See und dann auch noch lange am Strand auch wieder mit Taverne, da h&#228;tte ich mir statt einer Taverne die Schildkr&#246;ten gew&#252;nscht, aber mei. Auf dem Weg zur&#252;ck zu Hotel, waren einige konditionell etwas am Ende. Gut war hier, dass Klaus zusah, dass er beim Schlusslicht blieb. Die super Abfahrten haben den Verr&#252;cktesten von uns einen riesen Spa&#223; beschert.</p>
<p>Nach diesen beiden Tagen waren wir etwas ersch&#246;pft. Die Tour zur Samariaschlucht lie&#223;en wir also ausfallen. Ich hatte die Wanderung auch schon w&#228;hrend der Trekkingwoche unternommen. Die teilnehmenden G&#228;ste waren aber sehr angetan. Wir nutzten den Tag zum Ausruhen Strand und Segeln, nicht mal zu einer Besichtigung der Nachbarstr&#228;nde reichte es.</p>
<p>Tags drauf wurde die Biketour erneut unseren Bed&#252;rfnissen angepasst, so dass wir auch den Steingarten anfuhren. Dieser war f&#252;r mich dann aber eher eine Entt&#228;uschung. Der Sinn und k&#252;nstlerische Hintergrund dieses Steindorfs erschloss sich mir nicht so ganz. Bei dieser Tour zeigte sich erneut, dass Kreta im Juni sehr hei&#223; sein kann und unser Wasserverbrauch war ernorm. Die Tour war aber sehr sch&#246;n, vor allem einsame Landstrassen, Schotterwege und aberntbed&#252;rftige Maulbeerb&#228;ume. Da es Dienstag war, handelte es sich bereits um den letzten Tag und Sylke lud zu Wellness am Strand ein. Sie brachte dann selbst hergestellte Jogurt-Oliven&#246;l Paste f&#252;r die sonnengestresste Haut, sowie ein Salz-Honigpeeling f&#252;r H&#228;nde und F&#252;&#223;e mit, mit der wir uns nach herzenlust einreiben konnten mit. Ebenso sorgten die Teamer mit Bowle, Wei&#223;brot mit Oliven&#246;l f&#252;r unser leibliches Wohl am Strand. Auch wurden mehrere Vorschl&#228;ge f&#252;r den weiteren Ablauf des Farewellabends gemacht. Wobei alle eher der chilligen Variante mit Getr&#228;nken am Strand vor ‚Francoise’ und einer erneute Bilderschau von Sylke am Laptop zustimmten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2639" title="dsc01980-maulbeerbaum" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc01980-maulbeerbaum.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2642" title="dsc02007-tavernaufenthalt" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc02007-tavernaufenthalt.jpg" alt="" width="480" height="320" /><br />
Nach dem leckeren Abendessen kaufte sich der Grégory gleich 2 farbigen Frosch T-Shirts. Der Abend war dann stimmungsvoll, vor allem wegen des Stromausfalls, welcher uns einen n&#228;chtlichen Strandaufenthalt bei Kerzenlicht bescherte. Am n&#228;chsten Tag konnten wir dann gut erholt, nach dem allerletzten Meerbad den Heimflug antreten.</p>
<p>Einen sch&#246;nen Aufenthalt auf Kreta w&#252;nschen, Grégory &amp; Silke</p>
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		<title>Reisebericht Kreta 2008</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 07:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Jahr hatte ich mich f&#252;r Kreta entschieden. Almirida ist ein kleiner Ort im Westen von Kreta und liegt auf der Halbinsel Apokoronas am Kap Drapanos. Es ist eine relativ neue Destination von Frosch, die laut Beschreibung einige Erwartungen – und vor allem Vorfreude – in mir weckte [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/diktamos_ziegen.jpg" alt="Kreta" width="480" height="320" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Brigitte </strong>(b.brand07 at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-kreta.asp">Sporthotel Hotel Dimitra</a>, Almirida &#8211; Kreta</strong></p>
<p>Dieses Jahr hatte ich mich f&#252;r Kreta entschieden. Almirida ist ein kleiner Ort im Westen von Kreta und liegt auf der Halbinsel Apokoronas am Kap Drapanos. Es ist eine relativ neue Destination von Frosch, die laut Beschreibung einige Erwartungen – und vor allem Vorfreude – in mir weckte.</p>
<p>Ende August war es soweit. Fr&#252;h am Morgen ging es los und nach knapp 3 1/2 Stunden Flugzeit stieg ich in Chania aus dem Flugzeug –  mein erstes Gef&#252;hl: Ich laufe gegen eine Wand! Im Gegensatz zu den Temperaturen in Deutschland war es auf Kreta doch etwas hei&#223;er und vor allem die Luftfeuchtigkeit war ungewohnt hoch. W&#252;rde ich da meine Wander- und Bikepl&#228;ne &#252;berhaupt umsetzten k&#246;nnen?<br />
Theo, Fahrer und absoluter Insider was Kreta anbelangt, erz&#228;hlte mir, dass es die Tage vorher noch um einiges hei&#223;er gewesen w&#228;re – f&#252;r mich kaum vorstellbar! Auf der gut halbst&#252;ndigen Fahrt zu unserem Zielort Almirida umfuhren wir die Bucht und den Hafen von Chania und es war schon zu erkennen, dass die Insel einiges zu bieten hatte! Positiv &#252;berrascht war ich zudem von der Tatsache, dass trotz der schon Monate andauernden Hitze die Gegend  immer noch sch&#246;n gr&#252;n war.</p>
<p>Am Hotel Dimitra wurde ich von Teamerin Sylke begr&#252;&#223;t und wir erledigten kurz die Formalit&#228;ten bzgl. des Zimmers. Danach musste Sylke mir als Erstes einen Supermarkt zeigen – ich brauchte unbedingt etwas zum Durst l&#246;schen. Dieses Klima war echt gew&#246;hnungsbed&#252;rftig! Danach konnte ich aufs Zimmer. Dort wollte ich mich, v&#246;llig &#252;berm&#252;det, ausruhen. Doch auch da war es mir viel zu hei&#223;! Was nun? Einzige M&#246;glichkeit: Strand! Dieser war nicht weit und es lie&#223; sich durch den Wind und im Schatten gut aushalten.<br />
N&#228;chster &#8220;Termin&#8221; war das Abendessen – wir waren zu Anfang nur drei G&#228;ste und eine Teamerin. Gegen 21.00 Uhr  kamen schlie&#223;lich die restlichen Fr&#246;sche inkl. Teamer Klaus an und brachten gleich viel Lachen und noch mehr gute Laune mit. Wir waren in dieser Woche eine kleine Gruppe von neun G&#228;sten – aber was f&#252;r welche: Wir haben uns von Anfang an super verstanden und die Truppe war echt klasse!<br />
Nach dem Essen gab es noch eine kurze Info zum n&#228;chsten Tag, einen kleinen Rundgang durch Almirida (wo ist was?) und danach einen Absacker in einer der Tavernen – nat&#252;rlich nur wer wollte. Almirida ist ein kleines &#214;rtchen, ausgestattet mit allem Lebensnotwendigen. Wer allerdings Party und Nightlife sucht, sucht eher vergeblich. Dazu muss man etwas weiter fahren.</p>
<p>Am ersten Tag war die Einf&#252;hrungs-Bike-Tour. Diese war doch etwas l&#228;nger als die mir bisher bekannten Frosch-Schnuppertouren. So ging es zun&#228;chst Richtung Kalives mit dem Ziel Koumos. Das ist ein wundersch&#246;ner Steingarten, in jahrelanger Arbeit von Hand aufgebaut. Ein richtiges kleines D&#246;rfchen mit allen (un)m&#246;glichen Bauten und wirklich sehenswert. In der dazugeh&#246;rigen Taverne machten wir Pause ehe es weiter – immer wieder bergauf, bergab – zu einem sehr sch&#246;nen und langen Strand an der K&#252;ste von Kalives ging. Dort machten wir es uns bequem, genossen das Meer und lie&#223;en&#8217;s uns gut gehen. Zur&#252;ck ging es sp&#228;ter auf direktem Wege. Ein sch&#246;ner Ausflug mit ersten Eindr&#252;cken der Insel und was uns konditionsm&#228;&#223;ig so erwarten w&#252;rde, k&#246;nnte, sollte …</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2026" title="steingarten_1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/steingarten_1.jpg" alt="" width="480" height="313" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2027" title="steingarten_3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/steingarten_3.jpg" alt="" width="425" height="319" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2028" title="steingarten_aussicht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/steingarten_aussicht.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Nach dem Abendessen stand noch eine Nachtwanderung zu einem der benachbarten D&#246;rfer auf dem Programm. Dort kehrten wir in eine der Tavernen ein und sp&#228;ter ging es – gut gelaunt und nur ausgestattet mit zwei Taschenlampen – auf den doch recht dunklen, holprigen Heimweg.<br />
Am Freitag liehen wir uns Kajaks von den franz&#246;sischen &#8220;Kollegen&#8221; UCPA aus und machten eine lustige Spritztour zur Nachbarinsel. Die Insel hat nur eine ganz kleine Kapelle, die es so oft auf Kreta gibt. Heimlich erbaut und m&#246;glichst gut vor den T&#252;rken versteckt, damit die Griechen weiterhin ihre eigene Religion aus&#252;ben konnten. Auf dem R&#252;ckweg lie&#223;en wir es recht nass angehen: Es kam keiner trocken an Land und einige haben auch das kentern und wieder einsteigen &#252;ben m&#252;ssen – mehr oder weniger freiwillig!<br />
Am Abend war &#8220;Chania by night&#8221; angesagt. So ging es gegen Abend in das ca. 20 km entfernte Chania, einer der sch&#246;nsten St&#228;dte Kretas. Sehenswert ist dort u. a. der alte Hafen, die Markthalle, der Leuchtturm, diverse Museen oder das Viertel Splazzia mit seinen vielen verwinkelten und malerischen Gassen. Aber auch die Atmosph&#228;re und der Flair dieser Stadt sind schon einen Besuch wert.</p>
<p>Am Samstag war der Ausflug in die Diktamos-Schlucht geplant. Erst wandern, dann biken. Wir hatten ja eine tolle und unternehmungsfreudige Truppe, sodass es kein Problem war die Mindestteilnehmerzahl f&#252;r die &#8220;externe Anfahrt&#8221; zu erreichen. Morgens wurden wir also von Theo samt unseren Drahteseln abgeholt und in das Bergdorf Katochori gefahren. Wir machten uns, umgeben von einer tollen Landschaft und recht anstrengendem wandern (kleine Klettereinlagen, immer mal rauf und runter) auf den Weg und durchquerten die Diktamos-Schlucht. Unsere einzigen Wegbegleiter waren Ziegen und Schafe – sonstige Touristen sind dort angenehmer Weise (noch) Mangelware. Natur pur war angesagt und es war wundersch&#246;n! Nach ca. 3,5 Stunden erreichten wir unsere &#8220;Zwischenstation&#8221;  Stylos. Dort hatte Theo die R&#228;der abgeladen und nach ausgiebiger Mittagspause in einer Taverne nahmen wir den zweiten Teil der Tour in Angriff . Gut gelaunt ging es auf die Bikes, wenn bei einigen auch mit doch etwas mulmigen Gef&#252;hl was noch so auf uns zukommen wird (die Kondition ist ja doch sehr unterschiedlich …)! Nach schon gewohntem Berg rauf, Berg runter und letztmaligem Anstieg waren schnell alle M&#252;hen vergessen: Wir wurden belohnt mit einem phantastischen Ausblick und danach mit einer kilometerlangen Abfahrt. Echt genial! Einige fanden ja sogar, dass das s&#252;chtig mache und die Endorphine megam&#228;&#223;ig zum Vorschein k&#228;men …</p>
<p>Am Sonntag waren die meisten nicht allzu aktiv und der Strand konnte ausgiebig getestet werden. Die Cracks machten mit Klaus eine l&#228;ngere Tour und bei der D&#246;rferwanderung w&#228;re ich die Einzige gewesen. So beschloss auch ich es ruhiger angehen zu lassen. Erholung konnte auch nichts schaden!<br />
Sonntagsabends gab es die einzige Gelegenheit in Almirida zu tanzen. Die franz&#246;sische Gruppe hatte ihren Abschiedsabend und feierte diesen in einer der nahegelegenen Bars und sozusagen &#8220;&#246;ffentlich&#8221;. Discotheken gibt es momentan keine in dem kleinen Ort, manchmal wird griechische Livemusik geboten.<br />
Am Montag ging es um 8.00 Uhr los Richtung S&#252;den zur Samariaschlucht. Theo holte uns in seinem Kleinbus ab und chauffierte uns in die Berge der Omalos-Hochebene. Auf der Fahrt konnten wir erneut die Urspr&#252;nglichkeit und abwechslungsreiche Natur der Insel erleben und erfuhren von Theo und Klaus einiges &#252;ber die Geschichte, Sitten und Br&#228;uche der Kreter. Am Ausgangspunkt der Schlucht  bekamen wir zun&#228;chst die etwas k&#252;hlere Temperatur von 14 Grad zu sp&#252;ren. Da half nur Bewegung und so machten wir uns gleich los Richtung Abstieg. Die Wege sind gut gekennzeichnet, die gigantische Landschaft mit steil aufragenden Felsw&#228;nden, den Zeichen jahrhundertelanger Auswaschungen und Versteinerungen ist phantastisch anzusehen. Obwohl ein touristischer Magnetpunkt der Insel, war ich &#252;berrascht dort soviel Urspr&#252;nglichkeit und Ruhe zu erleben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2029" title="diktamos_ziegen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/diktamos_ziegen.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Nach einigen Stunden wandern, vorbei am verlassenen Dorf Samaria, einsamen byzantinischen Kapellen, dem immer wieder mal auftauchenden und schlie&#223;lich wieder versickernden Bach und weiteren Pl&#228;tzen (ausgestattet mit Infotafeln &#252;ber Pflanzen, Baumarten und die Geschichte der Schlucht), sowie einer beeindruckenden, immer wieder wechselnden Landschaft kamen wir schlie&#223;lich in Agia Reoumeli an. Dort gab es einige Tavernen, die zum ausruhen einluden. Es hatte inzwischen &#252;ber 30 Grad und f&#252;r die meisten von uns gab es zun&#228;chst nur eins: eine Abk&#252;hlung im Meer! Das tat soooo gut – und da waren sie wieder die Endorphine!</p>
<p>Nach einer kleinen St&#228;rkung in der Taverne ging es mit der F&#228;hre (ca. 50 Min.) weiter nach Chora Sfakion. Nun konnten wir einmal vom Wasser aus die beeindruckenden Berge und Landschaften Kretas (u.a. vorbei an der Aradenaschlucht) bestaunen. Dort angekommen, wurden wir wieder abgeholt und es ging &#252;ber die Askifou-Hochebene zur&#252;ck. Die Hin- und R&#252;ckfahrt dauert zwar jedesmal &#252;ber eine Stunde, doch bei so vielen unterschiedlichen Eindr&#252;cken von der Insel – gespickt mit Theos interessanten Geschichten – ist die Zeit gut &#8220;auszuhalten&#8221;.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2030" title="diktamos_natur" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/diktamos_natur.jpg" alt="" width="250" height="375" />Am Dienstag, keiner hatte so wirklich Lust zum wandern, beschlossen die Teamer – zur Freude der Gruppe – zwei Radtouren mit unterschiedlicher L&#228;nge bzw. Schwierigkeitsgrad anzubieten. Ich schloss mich der leichteren Tour an und wir fuhren hoch in das Hinterland durch viele kleine urige Bergd&#246;rfer. Wir machten Halt an einer Glasbl&#228;serei, konnten dort sowohl die Entstehung als auch die fertigen Glasprodukte bewundern und kaufen. Danach ging es weiter bergauf, bergab und nach einer Rast in einem der D&#246;rfer und dem Anfahren eines Aussichtspunktes machten wir uns auf den R&#252;ckweg. Zumindest manche, einige hatten wieder soviel Lust und Laune, dass sie die Tour verl&#228;ngerten und die zweite Radlgruppe bei deren Mittagspause &#252;berraschte. Dort wurde dann noch ein Badestop eingelegt ehe es zusammen auf die R&#252;ckfahrt ging.</p>
<p>Das war auch schon mein bzw. unser letzter Tag und der Abschied nahte. Wir verbrachten den Abend gem&#252;tlich, schon mit etwas wehm&#252;tiger Stimmung bzgl. der bevorstehenden Abreise, am Strand. Wir haben viel erlebt in dieser tollen Woche und h&#228;tten noch soviel Unternehmungen und Touren machen k&#246;nnen, dass eine zweite Woche mit Sicherheit genauso super gewesen w&#228;re. Dazu noch mit dieser Truppe – und unserem spa&#223;eshalber immer wieder erw&#228;hnten und auferlegten Gruppenzwang. Es machte einfach super viel Spa&#223; mit euch!<br />
Und, nicht zu vergessen: Den Teamern! Danke euch beiden, Sylke und Klaus, f&#252;r die Touren, eure Motivation und Geduld, eure Flexibilit&#228;t, na eben f&#252;r euer ganzes Engagement w&#228;hrend der Woche!</p>
<p>Zum Abschluss:<br />
Bez&#252;glich der Wanderungen w&#228;re mein Tipp, vor allem bei den Schluchten-Touren, hohe Wanderschuhe zu benutzen. Es ist kein Muss, aber die Beanspruchung der Sehnen und Gelenke ist durch das st&#228;ndige bergauf, bergab und den oft gro&#223;steinigen Wegen enorm hoch.<br />
Die Bikes sind alle in einem tadellosen Zustand und von hoher Qualit&#228;t. Nur sagt den Teamern bitte immer Bescheid, wenn ihr einen Mangel (auch am letzten Tag!) feststellt – sowohl am Rad als auch am Helm. So ist das Ganze f&#252;r beide Seiten einfacher und vor allem sicherer.<br />
Das Hotel und die Zimmer inklusive Balkon fand ich sehr nett und sauber. Das Essen war gut und ausreichend. Ansonsten ist es schade, dass die franz&#246;sische Reisegruppe ein so hohes Kontingent im Hotel einnimmt und auch einige Dinge speziell f&#252;r/auf die Franzosen (z.B. die Poolbar) ausgerichtet ist. Zudem macht die Sprachbarriere ein intensiveres Miteinander recht schwer. Trotzdem fand ich es nicht tragisch, sich am Abend au&#223;erhalb des Hotels zu einem Absacker zu treffen. Die Tavernen und Bars sind nicht weit, sehr nett – und zudem billiger.<br />
Mein Vorschlag f&#252;r Frosch: Nehmt den Wassersport selbst in das Programm auf. Es w&#228;re mit Sicherheit ein weiterer Pluspunkt und w&#252;rde das Ziel Kreta f&#252;r manchen Gast noch attraktiver machen.</p>
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		<title>Reisebericht Kreta</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 15:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich die Augen &#246;ffne, h&#246;re ich Regentropfen auf das Dachfenster fallen – ganz klasse, man merkt wieder in Deutschland zu sein. Als der erste Kaffee 20min sp&#228;ter in die Tasse l&#228;uft, schaue ich mir die Wolken drau&#223;en an. Wolken - in der letzten Woche habe ich so grade mal 4 St&#252;ck gesehen. Eine wirklich sch&#246;ne Woche auf Kreta – vor meinem geistigen Auge spult der innere Film zur&#252;ck [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild09.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Lothar Nestler </strong>(lothar.nestler at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-kreta.asp">Sporthotel Hotel Dimitra, Almirida &#8211; Kreta</a></strong></p>
<p><strong>Donnerstag Morgen – 07.45: </strong>Als ich die Augen &#246;ffne, h&#246;re ich Regentropfen auf das Dachfenster fallen – ganz klasse, man merkt wieder in Deutschland zu sein. Als der erste Kaffee 20min sp&#228;ter in die Tasse l&#228;uft, schaue ich mir die Wolken drau&#223;en an.<br />
Wolken &#8211; in der letzten Woche habe ich so grade mal 4 St&#252;ck gesehen. Eine wirklich sch&#246;ne Woche auf Kreta – vor meinem geistigen Auge spult der innere Film zur&#252;ck:</p>
<p><strong>Donnerstag Morgen – ca. 8 Uhr: </strong>Noch etwas schlaftrunken bewege ich mich nach einer hei&#223;en Nacht – zumindest was die Temperaturen angeht – zum Fr&#252;hst&#252;ck. Die Anreise von Chania gestern Abend war problemlos (ca. 35min Fahrt) und ich habe die ersten Fr&#246;sche getroffen, die mit mir diese Woche im Hotel Dimitra verbringen werden – jetzt treffe ich den Rest der Truppe. Ein Teil sitzt schon am Fr&#252;hst&#252;ck, es ist angenehm warm und die Stimmung ist sehr entspannt. Der Blick auf den Pool und der herrlich blaue Himmel lassen das Fr&#252;hst&#252;ck noch besser schmecken und erh&#246;hen die Lust auf kommende Touren.</p>
<p>Klaus – unser Guide – erkl&#228;rt die heutige Einf&#252;hrungstour.<br />
Keine 30min sp&#228;ter sitzen alle auf den Bikes und radeln los zum nahe gelegenen Leuchtturm der Insel.<br />
Eine sch&#246;ne, moderate Radeltour, die auf dem R&#252;ckweg in einer kleinen, abgelegenen Bucht Halt macht um sich im Meer abzuk&#252;hlen. Herrlich – das wird ein klasse Urlaub.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1945" title="bild01" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild01.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg wird in einer kleinen Taverne in Plaka pausiert und Mittag gemacht. Mittagessen f&#252;r 5€! Die Salate schmecken super und sind wirklich frisch, nur der Kaffee ist etwas anders als man das in Deutschland so kennt.</p>
<p>Nach der R&#252;ckkehr ins Hotel verschwindet ein Teil der Gruppe an den Strand – dieser liegt in einer wunderbaren kleinen Bucht, in der auch die Surfschule liegt. Rechts in der Bucht l&#228;uft der Strand ohne Steine seicht ins Meer und l&#228;dt zum Baden ein. Das Wasser ist wunderbar warm und am Strand selber hat es auch einige schattige Pl&#228;tze, in denen man es l&#228;nger bequem aushalten kann. Ideal zum chillen! Wenn man Durst oder Hunger hat, braucht man nur ein paar Schritte um zu den luftigen Strandbars zu gehen, an denen man alles bekommt, was das Herz begehrt – zu sehr humanen Preisen.</p>
<p>Aber am Strand chillen kann man in der Woche noch genug – also schnappe ich mir eins der 14 GHOST Bikes, die in einem absolut neuwertigen und extrem gut gepflegten Zustand sind. Das hatte ich nicht erwartet. Da merkt man, hier ist ein Bike-Profi am Werk, der sonst jede Menge Alpen&#252;berquerungen f&#228;hrt. Jetzt f&#228;ngt der Urlaub an RICHTIG Spass zu machen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1946" title="bild02" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild02.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Ich schwinge mich also mit jeder Menge Wasser Reserven auf das Radel und fahre einfach drauf los – Achtung: Untersch&#228;tzt die Hitze beim Biken nicht – nehmt ausreichend Wasser mit!!<br />
Die Ortsbezeichnung und Beschilderung auf Kreta machen das Biken OHNE Karte etwas zum Abenteuer, aber Verfahren ist kaum m&#246;glich. Es gibt viele markante Punkte zum orientieren.</p>
<p>Die Landschaft gleitet an einem vorbei und die vielen Olivenb&#228;ume und Blumen lassen die Fahrt kurzweilig werden. Untermalt wird das ganze vom unglaublichen Ger&#228;usch der Zikaden, die st&#228;ndig f&#252;r „L&#228;rm“ sorgen. Gerade in den Monaten Mai und Juni ist die Insel wunderbar gr&#252;n und reizvoll, was die Fauna angeht.</p>
<p>Wer mit dem Bike auf eigene Touren geht, sollte auf jeden Fall &#252;ber Vamos in Richtung Kefalas fahren – der Friedhof ist wirklich sehenswert.</p>
<p>Am Abend beim Essen, welches es wieder am Pool gibt, fragt Klaus: „Wie sieht es mit einer Nachtwanderung aus?“ Zuvor wurde das Wochenprogramm vorgestellt – es gibt wirklich f&#252;r jeden etwas. Wantertouren, Biketouren (auch kombiniert mit Wandern), Ausfl&#252;ge und die M&#246;glichkeiten zum Segeln und Surfen.</p>
<p>Toll! Hier wird wirklich was geboten…</p>
<p>Ein kleiner Teil der Gruppe macht sich also gegen 9Uhr Abends auf die Socken und l&#228;uft entlang am Strand, durch Olivenplantagen begleitet durch das Zirpen der Zikaden und das Gebell der Hunde – das hat was! Die 3h Wanderung f&#252;hrt durch eine kleine Ortschaft mit wundersch&#246;nen H&#228;usern, die jetzt im Dunkeln noch viel mehr wirken und &#252;ber allem strahlt der Sternenhimmel, das Meer rauscht dabei. Die ganze Sache wird dank der Flasche Wein zum lustigen Erlebnis – es wird viel gelacht und bei der R&#252;ckkehr ins Hotel freuen sich alle auf Ihr Bett….</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1947" title="bild04" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild04.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Was f&#252;r ein Tag!</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen geht die Gruppe zum Kajak-Fahren – 1,5h paddeln und ein gegenseitiges „Entern“. Ein Riesenspa&#223;!<br />
Nachmittags gibt es die M&#246;glichkeit bei Klaus einen Grundkurs im Surfen mitzuerleben. Die Surfschule am Strand wird leider nur in Franz&#246;sisch gef&#252;hrt und es gibt keinerlei M&#246;glichkeit zum Kiten.</p>
<p>Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag geht’s dann um 18:00Uhr in Richtung Rethymnon, die Festung –  die eine bewegte Geschichte hinter sich hat – ist sehenswert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1948" title="bild05" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild05.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Shopper kommen hier auch voll auf Ihre Kosten, es gibt jede Menge kleine Gesch&#228;fte in denen man allerlei Souvenirs und Mitbringsel erwerben kann. Den Abschluss bildet ein tolles Abendessen in einer kleinen Taverne – hier kann man die verschiedenen regionalen Gerichte testen und sich bei einem leckeren Cocktail in der warmen Abendluft unterhalten.</p>
<p>Am Samstag gibt’s dann die Adlernest-Tour. Es geht steil bergauf, die Berge auf Kreta sehen nicht nur hoch aus – sie sind es auch! Bis zu 2500m – im Winter hat es hier sogar Schnee! Schwer vorstellbar bei 30 bis 35 Grad tags&#252;ber.</p>
<p>Die Touren f&#252;hren sehr schnell weg von den gr&#246;&#223;eren Ortschaften und schl&#228;ngeln sich auf angenehmen Wegen und kleinen Strassen durch alte Ortschaften die ein Bild geben vom Griechenland, wie es der Massentourist sicher nicht kennt. Dabei sieht man immer wieder Dinge, die unglaublich unwirklich aussehen. Besonders zu bewundern: Die Wasserinstallationen am Strassenrand!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1949" title="bild07" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild07.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Nach gut 2h ist man oben am H&#246;hepunkt der Tour angelangt – Hunger macht sich breit und so wird der Stopp in der Taverne Adlernest zum kulinarischen Genuss – frische Speisen, handgemacht und als Abschluss etwas S&#252;&#223;es mit einem Ouzo, wie man ihn in Deutschland nie bekommen wird. Hmmmmm…….</p>
<p>An dieser Stelle noch ein kleiner Tip: Wenn Ihr alleine Biken geht, nehmt Euch grunds&#228;tzlich Luftpumpe und Flickzeug mit, welches im Bikebereich der Station verf&#252;gbar ist. Die kleinen Dornen der B&#252;sche k&#246;nnen Euch in unangenehme Situationen bringen.</p>
<p>Wenn Ihr gut auf dem Rad unterwegs seid, fahrt Abends von Almirida auf die Hochebene von Aptera – der Sonnenuntergang und der Blick von hier sind gigantisch. Zwischen den alten Ruinen des historischen Aptera bleibt die Zeit stehen und das goldene Licht macht den Aufenthalt zwischen den antiken S&#228;ulen zum echten Erlebnis.</p>
<p>Sonntag…nein, nicht bis um 11Uhr im Bett liegen! Um 8:30 steht Theo mit dem Anh&#228;nger f&#252;r die Fahrr&#228;der schon bereit und wartet. Diktamos-Schlucht! Ich bin sehr gespannt.</p>
<p>Wir werden an den Eingang der Schlucht gefahren und wandern, krabbeln, klettern fast 3,5h durch eine kleine, bunte Schlucht – immer unter den Augen der vielen Ziegen, die hier ihr Zuhause haben. Das ist in der Gruppe eine lustige Angelegenheit – es ist zum Gl&#252;ck schattig und sehr angenehm in der Schlucht.<br />
Am Ende dieser wartet das leckere Mittagessen – und unsere Bikes! Nachdem man sich an den regionalen Besonderheiten gest&#228;rkt hat, radelt man durch Orangen- und Zitronen Plantagen eine letzte Steigung bergauf. Der Blick auf Chania von oben wird nur durch den leichten Dunst getr&#252;bt, der &#252;ber der Insel h&#228;ngt.<br />
Dann geht’s 14km nur noch bergab, mit Blick auf das Meer, Aptera, die Bucht von Almirida und Kalyves – Downhill der ersten Klasse.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1950" title="bild09" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild09.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Abends schmecken die Cocktails in der Poolbar (checkt die Happy Hour des Hotels) nach so einem Tag wunderbar – und wem noch zu heiss ist, der kann sich im frischen Pool schnell ein paar Grad Abk&#252;hlung holen. Der Pool ist super sauber und wird mit Leitungswasser gef&#252;llt. Das Angenehme – da er nicht geheizt wird, ist er nach einer Tour, oder bei der Tageshitze eine fantastische Erfrischung!</p>
<p>Montag – nur noch 2 Tage…die Zeit fliegt – es geht fr&#252;h morgens in die Samira Schlucht. Zum Gl&#252;ck NACH den gro&#223;en Touristen-Massen. Ich finde ein absolutes Muss. Schon alleine die Fahrt dahin – und auch zur&#252;ck, ist sehenswert. Theo – der schon seit &#252;ber 20 Jahren auf der Insel ist, wei&#223; jede Menge Geschichten zu erz&#228;hlen und so wird die Stunde im Auto sehr kurzweilig.<br />
Oben an der Schlucht hat man einen tollen Blick – sieht aus wie in den Alpen&#8230;was die Sache lustig macht. 5€ Eintritt sind okay – daf&#252;r liegt hier auch kein M&#252;ll rum. Die 1200hm und knapp 16km Marsch-Strecke sind wunderbar zu laufen – wenn man feste Schuhe anhat. Wasser gibt es an Quellen und die Steine laden zum pausieren ein. Die Natur hier ist sch&#246;n gr&#252;n – und es ist interessant zu sehen, wie sich diese beim Abstieg ver&#228;ndert.<br />
Gegen Ende der Tour werden die Steinw&#228;nde links und rechts immer h&#246;her und steiler – Wahnsinn, beeindruckend, man vergisst, das man auf einer Insel im Mittelmeer ist.<br />
Am Ende der Schlucht muss man seine Eintrittskarte wieder vorzeigen – also nicht wegwerfen! Erst ganz am Ende sieht man das Meer. Naja, die Wellenbrecher sind nicht so sch&#246;n, aber linker Hand gibt es versteckte Str&#228;nde, an denen kaum Menschen zu finden sind.</p>
<p>Das kleine &#214;rtchen Agia Roumeli, welches das Ende der Wandertour ist, hat keinerlei Strassen-Anbindung und ist nur mit dem Schiff erreichbar. Nachdem man sich die Tickets f&#252;r die F&#228;hre nach Chora Sfakion gekauft hat, sitzt es sich sehr angenehm mit dem Blick auf das Wasser auf dem Oberdeck der F&#228;hre. Die Stunde Fahrt vergeht wie im Flug. In Chora Sfakion steigt man wieder in den Kleinbus von Theo und dieser windet sich auf einer atemberaubenden Strasse in die Berge hinauf, in Richtung Almirida.<br />
Am Abend merkt man seine Beine schon recht ordentlich – die Tour hat es in sich.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1951" title="bild11" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild11.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Am vorletzten Morgen werden dann nochmals die Bikes gesattelt. Es geht durch verschiedene kleine D&#246;rfer, &#252;ber Felder und sch&#246;n angelegte Oliven-Plantagen. Klaus weiss zu vielen Dingen etwas zu erz&#228;hlen und so lernt man noch viel &#252;ber die Insel und Ihre Bewohner dazu. Der Zwischenstop an einer kleinen und uralten Kirche bringt einem wieder das Schmunzeln ins Gesicht. Alte Wandzeichnungen und dazwischen mit Bauschaum geflickte L&#246;cher – auch eine M&#246;glichkeit wie man Historisches erhalten kann.</p>
<p>Nach dem Mittagessen geht es f&#252;r die Gruppe wieder in Richtung Hotel f&#252;r Wellness und Strand. Ich beschlie&#223;e, mir die Insel noch mal von oben anzusehen und kurble mich nach einem Tip von Klaus zu einer kleinen Bergkirche auf gut 1200hm hinauf.<br />
Was f&#252;r ein Weg!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1952" title="bild12" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild12.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Von oben hat man einen unglaublichen Blick auf den West-Teil der Insel. Lohnenswert, aber nur empfohlen f&#252;r Biker mit guter Kondition und ausreichend Wasservorrat.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1953" title="bild13" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild13.jpg" alt="" width="500" height="100" /></p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg gibt es noch eine kleine Einkehr in eine der vielen Tavernen – der Kaffee ist mit den s&#252;&#223;en Kleinigkeiten ein Genuss und der Blick auf das Meer und die Berge rundet die Pause noch vollendens ab. Das war leider der letzte Tag – morgen geht es wieder heim. So ein Wetter wird es daheim sicher nicht haben. Ich schwinge mich wieder auf das Froschbike und lasse mich in Richtung Hotel rollen…</p>
<p>Am Abend gibt es den Farewell-Trunk am Strand. Vor meinem Auge laufen die letzten Tage nochmals vorbei. Biken, Wandern, Strand…eine Insel mit so vielen verschiedenen Gesichtern…die Gruppe, die netten Teamer…so muss Urlaub – f&#252;r mich – sein!</p>
<p>Ich bin happy, mich f&#252;r Kreta entschlossen zu haben und weiss, ich werde wiederkommen. Das Hotel ist sauber, das Personal nett. Das Abendessen ist abwechslungsreich, das Fr&#252;hst&#252;ck leider etwas monoton. Aber man kann ja nicht alles haben.</p>
<p>Als ich den letzten Schluck Bowle trinke und meine F&#252;sse noch mal im Sand einbuddle streift mein Blick &#252;ber das bunt beleuchtete Almirida. Sch&#246;n hier – nicht so voll, ruhig gelegen und einfach perfekt zum entspannen.<br />
Die M&#246;glichkeiten zum Biken und die hervorragend gepflegten Bikes sind nicht zu toppen – so etwas in der Qualit&#228;t habe ich noch nicht erlebt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1954" title="bild15" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild15.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p>Fazit: Ich kann es nur jedem empfehlen!</p>
<p>Donnerstag Morgen – 07.45:<br />
Als ich die Augen &#246;ffne, h&#246;re ich Regentropfen auf das Dachfenster fallen – ganz klasse…und ich denke an:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1955" title="bild16" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/bild16.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreta &#8211; ein Reiseziel mit viel Potenzial</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-kreta-2/1218</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 12:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr spiele ich also mal "Versuchsfrosch": Die Destination auf der griechischen Insel ist neu im Programm, so dass es au&#223;er der Katalogbeschreibung vor der Buchung der Reise kaum weitere Infos gab. Neugierig mache ich mich also Ende Juli f&#252;r zwei Wochen auf in den S&#252;den – mehr zum Urlaub als Versuchsfrosch in diesem Laborbericht. An dem Versuch nahmen in der ersten Woche meines Aufenthaltes insgesamt 17 Fr&#246;sche, in der zweiten Woche 12 Fr&#246;sche teil, die Versuchs-/Reiseleitung hatte J&#252;rgen inne, als MTB-Guide war Max vor Ort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Bj&#246;rn Bertram </strong>(bjoern.bertram at gmx.net)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a target="_blank" href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-kreta.asp">Sportclub Hotel Dimitra in Almirida auf Kreta</a></strong></p>
<p>In diesem Jahr spiele ich also mal &#8220;Versuchsfrosch&#8221;: Die Destination auf der griechischen Insel ist neu im Programm, so dass es au&#223;er der Katalogbeschreibung vor der Buchung der Reise kaum weitere Infos gab. Neugierig mache ich mich also Ende Juli f&#252;r zwei Wochen auf in den S&#252;den – mehr zum Urlaub als Versuchsfrosch in diesem Laborbericht. An dem Versuch nahmen in der ersten Woche meines Aufenthaltes insgesamt 17 Fr&#246;sche, in der zweiten Woche 12 Fr&#246;sche teil, die Versuchs-/Reiseleitung hatte J&#252;rgen inne, als MTB-Guide war Max vor Ort.</p>
<p><strong>Der Versuchsort</strong><br />
Der Transfer vom Flughafen Chania nach Almyrida ist angenehm kurz: Nach etwa gut 30 Minuten ist das Hotel erreicht. Auf dem Weg dorthin fahren wir an dem gro&#223;en NATO-St&#252;tzpunkt vorbei. Die damit verbunden Bef&#252;rchtungen, die &#220;bungsfl&#252;ge k&#246;nnten die Urlaubsruhe st&#246;ren, bewahrheiten sich nicht. Nur sehr selten sind die Jets zu h&#246;ren.</p>
<p>Das Hotel &#8220;Dimitra“ befindet sich etwa 100 Meter vom Strand entfernt, in dessen Sand sich zahlreiche gr&#246;&#223;ere und kleinere Steine mischen. Insbesondere am westlichen Ende der Bucht bieten auch zahlreiche B&#228;ume einen guten Sonnenschutz, wenn man sich keine Liege und Sonnenschirm mieten m&#246;chte.</p>
<p>Die Zimmer und die gesamte Hotelanlage sind sauber und gepflegt. W&#228;hrend das Fr&#252;hst&#252;ck mit der Zeit etwas langweilig wird (verschiedene Brotsorten, K&#228;se, Marmeladen, Kuchen, Obstsalat, M&#252;sli, Jogurt), ist das Abendessen sehr abwechslungsreich und lecker.</p>
<p>Der Ort Almyrida ist &#252;bersichtlich, verf&#252;gt aber &#252;ber (fast) alles, was man im Urlaub braucht. Zahlreiche Tavernen laden zum Verweilen ein, im &#8220;Nikitas Palace&#8221; oder im &#8220;Atlantis&#8221; kann getanzt werden, es gibt kleine Superm&#228;rkte und Souvenirshops. Bei so vielen Gelegenheit, Geld auszugeben, fehlt nat&#252;rlich auch der Geldautomat nicht. Zwei- bis dreimal t&#228;glich gibt es eine Busverbindung nach Chania, besser sind die Verbindungen jedoch von Kalives aus: Von dem Nachbarort aus gibt es auch gute Verbindungen nach Rethimon und Heraklion. Kalives ist mit den Bikes oder auch zu Fu&#223; gut zu erreichen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1213" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/almyrida.jpg" /></div>
<p><strong>Die Versuchsaktivit&#228;ten</strong><br />
Froschtypisch lag der Schwerpunkt der Versuchsaktivit&#228;ten auf den Biketouren und Wanderungen, durch die relativ kleine Versuchsgruppe gab es nur selten konkurrierende Programmangebote. Die Gegend rund um Almyrida bietet tolle M&#246;glichkeiten f&#252;r Wanderungen und Biketouren der verschiedensten Schwierigkeitsgrade, die ohne Transfer m&#246;glich sind.</p>
<p>Zun&#228;chst zu den Biketouren: Im Frosch-Programm finden sich vor allem leichte und mittelschwere Touren (20 – 50km), die fast ausschlie&#223;lich &#252;ber geteerte und wenig befahrene Stra&#223;en und Wege f&#252;hren und liebenswerte kleine D&#246;rfer (mit urigen Tavernen), sch&#246;ne Str&#228;nde (z.B. den von Georgopoli), den gr&#246;&#223;ten S&#252;&#223;wasser-See Kretas (Kaunos Lake), einen Steingarten oder die Ruinen-Stadt Aptera zum Ziel haben. Die Anstiege sind in der Regel moderat, nur selten gibt es auf den Touren schwere „Rampen“ und sie werden durch sch&#246;ne Abfahrten mit wundersch&#246;nen Panoramen belohnt.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1212" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/achtung_bike.jpg" /></div>
<p>Doch auch f&#252;r Biker, die sich lieber etwas „offroad“ fortbewegen m&#246;chten oder l&#228;ngere Strecken fahren wollen, k&#246;nnen rund um Almyrida auf ihre Kosten kommen, wenn sie etwas Eigeninitiative mitbringen: H&#228;ufig gibt es anstelle der Teerstra&#223;en auch die M&#246;glichkeit &#252;ber Feld- und Olivenhainwege zu fahren – insbesondere auf dem Plateau &#246;stlich von Almyrida sind solche Strecken zu finden. Als Tagestour eignet sich sehr gut die Strecke von Almyrida &#252;ber Xirosterni – Vamos – Agii Pantes – Paidohori – Rammi – Samonas – Styllos – Megala Horafia – Kalami und Kalives zur&#252;ck zum Ausgangspunkt. Diese Tour (ca. 70-80 km, 1000 hm) f&#252;hrt etwas weiter in das Hinterland, entlang der D&#246;rfer, die vor den „wei&#223;en Bergen“ gelegen sind. Zwischen den D&#246;rfern gibt es sch&#246;ne Serpentinen-Strecken, steilere Anstiege und sch&#246;ne Abfahrten.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1216" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/diktamus_schlucht.jpg" /></div>
<p>Zu dem Wander-Angebot geh&#246;rt u.a. eine K&#252;stenwanderung. Sehr sch&#246;n waren vor allem aber auch die beiden bike&#038;hike-Touren, die J&#252;rgen angeboten hat. Bei der einen Tour ging es zun&#228;chst mit den Bikes den Hausberg hinauf, dessen Gipfel dann anschlie&#223;end auf Schusters Sohlen „erklommen“ wurde. Nicht verpassen sollte man die zweite bike&#038;hike-Tour. Nach einem kurzen Transfer wird zun&#228;chst gewandert: Die Diktamus-Schlucht in der N&#228;he von Styllos geht es etwa drei Stunden lang hinauf. Diese Schlucht ist touristisch kaum erschlossen, so dass man vor allem auf Ziegen und jede Menge unber&#252;hrte Natur und kaum auf andere Wanderer trifft. An einigen Stellen sind leichte Kletterpassagen zu meistern &#8211; je nach Belieben und K&#246;nnen gibt es verschieden schwere Strecken. Am Ende der Schlucht geht es dann – nach einer kleinen St&#228;rkung in einer Taverne – mit den Bikes weiter: Zun&#228;chst wartet noch ein l&#228;ngerer Anstieg auf die Gruppe, dieser Anstieg wird mit einem tollen Ausblick auf Chania und die Bucht von Souda belohnt – und nat&#252;rlich mit einer super langen Abfahrt! Knapp 15 Minuten lang geht’s bergab.</p>
<p>Abgerundet wird das Programm durch einige Ausfl&#252;ge: So gibt’s nat&#252;rlich eine Fahrt durch Samaria-Schlucht, der l&#228;ngsten Schlucht Europas, die in gut 5 Stunden Laufzeit durchwandert werden kann. Au&#223;erdem gab’s im w&#246;chentlichen Wechsel „Chania by night“ bzw. „Rethimon by night“. Diese Ausfl&#252;ge bieten die Gelegenheit etwas Stadtluft zu schnuppern, zu shoppen, Museen zu besichtigen oder durch die Gassen der Altst&#228;dte zu schlendern. Ein kleiner Tipp f&#252;r die Bike-Cracks: Wenn ihr Theo, den Transfer-Fahrer und &#246;rtlichen Travel-Agent, bittet, nimmt er eure R&#228;der in seinem Kleinbus mit zur&#252;ck. So k&#246;nnt ihr tags&#252;ber mit den Bikes z.B. nach Rethimon fahren (&#252;ber die „Old Road“ ca. 55km), dort die R&#228;der Theo &#252;bergeben und dann anschlie&#223;end gemeinsam mit den anderen Fr&#246;schen die Stadt „unsicher“ machen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1214" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/chania.jpg" /></div>
<p>Das Abendprogramm beschr&#228;nkte sich, abgesehen von den Welcome- und Wellfare-Abenden am Strand vor allem auf den gemeinsamen Besuch von Tavernen und Clubs in Almyrida, die Bar im Hotel war vor allem in der Hand der franz&#246;sischen Reisegruppe und auch nur bis etwa 23 Uhr ge&#246;ffnet. Au&#223;erdem war einmal in der Woche bowlen angesagt.</p>
<p>Und was f&#252;r Tierversuche warteten sonst noch auf die Fr&#246;sche? Nat&#252;rlich durfte auch das Relaxen am Pool und Strand nicht fehlen. Au&#223;erdem stand w&#246;chentlich einmal Beachvolleyball und Gymnastik sowie eine Meeres-Kajak-Tour zur „Pirateninsel“ auf dem Programm. F&#252;r weitere „Frosch-Versuche“ fehlte leider das Equipment (s. Versuchsergebnis) – vielleicht wird der Materialpool ja im Laufe der Saison noch aufgestockt!</p>
<p><strong>Besondere Versuchsbedingung: Franzosen im Hotel</strong><br />
Eine besondere Versuchsbedingung gab es aber dann doch noch: Wie bereits im Prospekt angek&#252;ndigt teilt sich Frosch das Hotel mit dem franz&#246;sischen Anbieter UCPA. UCPA bietet f&#252;r seine Reisenden vor allem ein umfangreiches Wassersport-Angebot an. Positiv: Die Surfboards, Katamarane, Trimarane und Meeres-Kajaks k&#246;nnen auch von den Fr&#246;schen ausgeliehen werden – wenn UCPA sie nicht selber ben&#246;tigt.</p>
<p>Etwas &#252;berrascht war ich von dem Verh&#228;ltnis der deutsch/franz&#246;sischen Teilung: Die Franzosen sind in dem Hotel der „gro&#223;e Bruder“, der das Hotel sch&#246;n l&#228;nger nutzt und zumindest im Juli/August mit etwa 80 G&#228;sten vor Ort ist – die Fr&#246;sche sind also mit einer Gruppe von unter 20 Leuten deutlich in der Minderheit. Die Beziehung vor Ort l&#228;sst sich als „freundliches Nebeneinander“ beschreiben – nur selten kam es zu Kontakten oder zu Gespr&#228;chen mit den franz&#246;sischen G&#228;sten.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1217" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/volleyball-kreta.jpg" /></div>
<p>Eine Aufwertung w&#252;rde das Reiseziel aus meiner Sicht erfahren, wenn es Frosch gelingen w&#252;rde, in Almyrida ein kleineres Hotel zu finden, in dem Frosch dann die gr&#246;&#223;te Belegungsgruppe ist. Das w&#252;rde dazu beitragen, dass Hotel f&#252;r die Gruppe mehr als Treffpunkt und Aktionsort (auch in den Abendstunden) zu nutzen. Denn ein „Abendprogramm“ am Pool, wie es der Froschgast aus anderen Destinationen kennt, ist im Hotel Dimitra unter den jetzigen Bedingungen nur schwer vorstellbar.</p>
<p><strong>Versuchsergebnis</strong><br />
Almyrida ist aus meiner Sicht ein guter Ort f&#252;r eine Frosch-Destination: Die Umgebung bietet vielf&#228;ltige M&#246;glichkeiten f&#252;r Bike-Touren und Wanderungen in allen Schwierigkeitsstufen, sicherlich wird es den Teamern gelingen, das Tourenangebot noch etwas zu vergr&#246;&#223;ern und z.B. auch Bike-Touren ins Programm aufzunehmen, die technisch anspruchsvoller sind und nicht nur &#252;ber Teerstra&#223;en f&#252;hren. Zur „Halbzeit“ der ersten Saison ist die Erkundung noch nicht abgeschlossen – da gibt’s noch einiges zu entdecken!</p>
<p>Auch durch zus&#228;tzliches Equipment – angefangen bei Sonnenschirmen, die man mit an den Strand nehmen kann, Schnorchel-Sets, B&#228;lle, Pool-Nudeln, Nordic-Walking-Ausr&#252;stung – oder ein dauerhaft installiertes Beach-Volleyball-Feld k&#246;nnte die Destination zus&#228;tzlich „gepimpt“ werden!</p>
<p>Gut geeignet ist das Ziel auch f&#252;r Fr&#246;sche, die Lust auf Kultur oder, Stadtausfl&#252;ge haben – auch auf eigene Faust lassen sich mit den &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Leihwagen viele weitere Ziele ansteuern.</p>
<p>Ich habe es nicht bereut, den „Versuchsfrosch“ zu spielen und habe den Urlaub sehr genossen – das Ziel ist noch nicht perfekt, hat aber auf jeden Fall noch viel Potenzial!</p>
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		<title>Kreta Juni 2007</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 16:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer etwas unsanften Landung setzen wir in Chania auf. Nachdem ich meinen exakt 20 Kilo schweren Koffer vom Band gefischt habe, begebe ich mich in Richtung Ausgang. Dort treffe ich prompt auf Angelika, die ich an Ihrem Frosch Adressaufkleber erkannt habe.
Kurze Zeit sp&#228;ter st&#252;rmt Theo unser Taxifahren, mit einem Froschschild in die kleine k&#252;hle Flughafenhalle. Nun sind wir komplett und Theo bringt uns in griechischem Fahrstil und mit lauter Musik nach Almirida ins Hotel Dimitra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Andrea Ganninger</strong> [Andrea-Ganninger at web.de]<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-kreta.asp">Sportclub Hotel Dimitra auf Kreta, Griechenland</a></strong></p>
<p>Mit einer etwas unsanften Landung setzen wir in Chania auf. Nachdem ich meinen exakt 20 Kilo schweren Koffer vom Band gefischt habe, begebe ich mich in Richtung Ausgang. Dort treffe ich prompt auf Angelika, die ich an Ihrem Frosch Adressaufkleber erkannt habe.<br />
Kurze Zeit sp&#228;ter st&#252;rmt Theo unser Taxifahren, mit einem Froschschild in die kleine k&#252;hle Flughafenhalle. Nun sind wir komplett und Theo bringt uns in griechischem Fahrstil und mit lauter Musik nach Almirida ins Hotel Dimitra.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1188" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/Ganninger1.jpg" /></div>
<p>Almirida liegt auf der Halbinsel Apokoronas am Kap Drapanos. Die Fahrt dorthin dauert ungef&#228;hr 45 Minuten und ich und Angelika bekommen einen ersten Eindruck von einer der urspr&#252;nglichsten und sch&#246;nsten Gegendenden Kretas. Theo erkl&#228;rt uns, dass es im Mai und Anfang Juni noch sehr viel geregnet hat und die Insel deshalb noch so gr&#252;n ist. Normalerweise ist die Insel um diese Zeit schon viel karger. Theo wei&#223;t uns auch gleich darauf hin, dass eine enorme Hitzewelle am Wochenende auf Griechenland zu kommen soll (merken wir sp&#228;ter noch deutlich). Im Hotel Dimitra checken wir gleich ein und ich beziehe mein Zimmer, das ich mir mit Ulrike Teile. Danach packe im nur die Badesachen aus, ziehe mich um und nehme das erste Bad im sch&#246;nen klaren Meer.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1189" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/Ganninger2.jpg" /></div>
<p>Der Strand ist ca. 5 Minuten vom Hotel weg und ges&#228;umt von richtig gem&#252;tlichen kleinen Taverne und Cafes. Sp&#228;ter entdecke ich auch den super leckeren B&#228;cker, der auch direkt am Stand ist.</p>
<p>Nach etwa einer Stunde gehe ich zur&#252;ck ins Hotel um mich f&#252;r das erste Abendessen fein zu machen. Ich bin schon gespannt auf die anderen Froschg&#228;ste und unsere Teamer. Beim Abend Essen stellt sich raus das wir nur 8 G&#228;ste sind und f&#252;r sonstige Verh&#228;ltnisse eine richtig kleine Gruppe. Die Teamer Tanja und Max lernen wir auch kennen und sie geben uns die ersten Informationen &#252;ber die Insel, das Hotel und die Aktivit&#228;ten die wir im laufe der Woche machen k&#246;nnen.</p>
<p>Nach dem Essen gehen wir zum ersten mal in eine der Bars direkt am Strand. Ich finde es super, dass wir so eine kleine Gruppe sind, man lernt sich so einfach schneller kennen und kennt auch ruckzuck die Namen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1190" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/Ganninger3.jpg" /></div>
<p>Am n&#228;chsten Morgen machen wir unsere erste klein Radtour. Wir starten von Almirida, nach einem kurzen Anstieg (man merkt die 38C° sehr deutlich) erreichen wir den Nachbarort Plaka. Von dort haben wir einen wunderbaren Ausblich auf die Lefka Ori, die wei&#223;en Berge Kretas und das wunderbar blaue Meer. Auch fahren wir an einem Leuchtturm alla „Rosamunde Pilcher“ vorbei. Ein paar Kilometer sp&#228;ter besichtigen wir eine Grotte direkt am Meer. In der Grotte soll angeblich ein Abdruck von einem Elefant sein, da wir nicht wirklich einen Abdruck erkennen, wird alles m&#246;gliche als Elefant gedeutet. Auf dem R&#252;ckweg f&#252;hr uns Max zu einer tollen Badebucht wo wir erst mal ein k&#252;hles Bad nehmen um von den 38°C wieder etwas runter zu kommen. Nach einer ausgiebigen Pause geht es erst mal wieder kr&#228;ftig den Berg rauf und dann wieder runter nach Almirida. Den restlichen Tag verbringen wir an dem echt erfrischenden Hotelpool (keine Ahnung wie die den so kalt bekommen). Abends gibt es wie auch die zuk&#252;nftigen Tage ein echt leckeres warmes und kaltes Bufett. Wo wir auch immer kr&#228;ftig zu schlagen. Sp&#228;ter am Abend gehen wir ins „Nikitas Place“ wo unser Versuch einen echten einheimischen Wein zu trinken kl&#228;glich scheitert. Ich trinke in Zukunft immer nur noch Mythos, da der Wein immer zu warm ist oder eine komische Farbe hat oder eher ein Sirup ist. Das mit dem Wein war auf Kreta immer kompliziert.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image1191" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/Ganninger4.jpg" /></div>
<p>Abends ist es noch so warm, dass man immer noch im Top rumlaufen kann und an einen Pullover nicht zu denken ist. Morgen soll es noch hei&#223;er werden, &#252;ber 40°C.</p>
<p><img align="right" alt="Kreta" id="image1192" title="Kreta" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/Ganninger5.jpg" />Am zweiten Tag starten wir nach einem ausgiebigen Fr&#252;hst&#252;ck mit unserer ersten Wanderung. Man merkt am Morgen schon deutlich, dass es heute sehr hei&#223; wird, denn schon beim Fr&#252;hst&#252;ck im Schatten fange ich an zu Schwitzen. Die ersten Kilometer wandern wir auf Nebenwegen und schmalen Pfaden durch das Hinterland von Almirida. Uns l&#228;uft die So&#223;e nur so runter, jeder hat schon eine rote Birne und wir merken alle, dass es eigentlich zu hei&#223; zum wandern ist. Aber wir gehen tapfer weiter und erreichen den kleinen Ort Douliane und laufen von dort aus nach Gavalochorie. Auf den schmalen Wegen huschen &#252;berall aufgescheuchte Eidechsen rum. In dem kleinen Dorf Gavalochorie machen wir Pause und essen einen herrlichen griechischen Salat. Als alle satt, etwas ausgeruht und der Schwei&#223; wieder getrocknet ist, laufen wir durch Olivenhaine wieder zur&#252;ck zum Hotel.</p>
<p>Abends laufen wir den Berg nach Plaka hoch. Es ist schon dunkel und ohne den Planet am Himmel ist das mal richtig angenehm. In Plaka gehen wir in eine Bar, wo Livemusik gespielt wird. Und genie&#223;en einen sch&#246;nen lauen Abend.</p>
<p><img align="right" alt="Kreta" id="image1193" title="Kreta" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/Ganninger6.jpg" />Am Samstag machen wir den ersten richtig gro&#223;en Ausflug. Wir fahren morgens nach Rèthymnon. Das ist eine alte sch&#246;ne Stadt mit venizianischem Kastell und Hafen. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel durch die schalen G&#228;sschen suche ich mir mit Ulrike eine gem&#252;tliche Taverne direkt am Meer. Wir trinken erst mal einen kalten Frappe und schauen den Einheimischen beim baden zu. Sie gehen n&#228;mlich niemals ohne Kopfbedeckung ins Wasser. Sp&#228;ter treffen wir uns dann am Auto und fahren zum orthodoxen Kloster Arkádi, dass s&#252;d&#246;stlich von Réthymnon in den Bergen liegt. F&#252;r viele Einwohner Kretas ist Arkádi das Symbol ihres ungebrochenen Wunsches nach Freiheit. Au&#223;erdem ist es eine steinerne Mahnung an die Zeit der t&#252;rkischen Fremdherrschaft, die am Kloster in ungeheuerlicher Grausamkeit gipfelte. Eine Trag&#246;die ereignete sich 1866 an diesem abgeschiedenen Ort. Tausende t&#252;rkische Soldaten hatten das Kloster umstellt, in dem sich kretische Zivilisten sowie einige Soldaten verschanzt hatten. Als es den T&#252;rken gelang, in das Kloster einzudringen, begingen &#252;ber 400 M&#228;nner, Frauen und Kinder Selbstmord. Sie wollten den T&#252;rken nicht in die H&#228;nde fallen. Auf dem Gel&#228;nde des Klosters ist heute noch die alte Klosterkirche zu sehen. Der Platz ist von wundersch&#246;nen Blumen und Pflanzen ges&#228;umt.</p>
<p>Anschlie&#223;end fahren wir zu der antiken Ausgrabungsst&#228;tte Eleftherna. Wo wir ein altes R&#246;merdorf bewundern k&#246;nnen und riesige r&#246;mische Zysternen, wo unz&#228;hlige Liter von Wasser gesammelt wurden.</p>
<p>Danach machen wir noch einen Abstecher in das bekannte T&#246;pferdorf Mageritas, wo ein T&#246;pfergesch&#228;ft das andere s&#228;umt und es wundersch&#246;ne Sachen zu kaufen gibt. In diesem Dorf hat man das Gef&#252;hl die Zeit ist stehen geblieben. So urspr&#252;nglich und ruhig ist es dort. Danach geht es wieder zur&#252;ck in das Hotel nach Almirida.</p>
<p>Die n&#228;chsten 2 bis 3 Tage verbringen wir am Pool oder gehen in eine der netten Tavernen direkt am Meer. F&#252;r Wanderungen oder Radtouren ist es uns allen zu hei&#223;. Man schwitzt schon morgens beim Fr&#252;hst&#252;ck und ein Bad im k&#252;hlen Pool oder im Meer bringt auch nur f&#252;r einige Minuten Abk&#252;hlung.</p>
<p>Abends machen wir dann noch mal einen Ausflug nach Chania. Wir laufen durch die gro&#223;e, sch&#246;ne Altstadt mit vielen tollen Schmuckgesch&#228;ften und sehr, sehr alten H&#228;usern. In einer gro&#223;en Taverne ohne Dach und Fenster, essen wir zu Abend. Das essen ist super und es gibt richtig gute traditionelle live Musik. Wir bleiben bis sp&#228;t in die Nacht dort und genie&#223;en das bunte Treiben.</p>
<p><img align="right" alt="Kreta" id="image1194" title="Kreta" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/Ganninger7.jpg" />So langsam neigt sich der Urlaub dem Ende zu. Und ich und Ulrike freuen uns schon ein bisschen auf das kalte Deutschland.</p>
<p>Der Urlaub auf Kreta war richtig erholsam. Sch&#246;n fand ich vor allem, dass die Gruppe so klein war. Wir haben uns alle gut verstanden und haben viel miteinander gelacht und uns am&#252;siert. Die Teamer waren auch auf zack. Vor allem Tanja hat sich kulturell sehr gut ausgekannt und war auch bei gro&#223;er Hitze immer motiviert etwas zu unternehmen.<br />
Ich fand es ein bisschen schade, dass es so arg warm war. Sonst h&#228;tten wir wahrscheinlich einfach noch mehr Sport gemacht.</p>
<p>Das Hotel fand ich richtig sch&#246;n und das Essen war auch immer lecker. In Almirida werden gerade noch viele Hotels und H&#228;user gebaut. So hatten wir ab und zu ein bisschen Baul&#228;rm um uns herum. War aber alles noch im Rahmen.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e an meine Fr&#246;sche, vor allem an Ulrike, mit der es Spa&#223; gemacht hat das Zimmer zu teilen. Auch wenn sie mich diskret darauf hingewiesen hat, dass ich etwas schnarche.</p>
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		<title>Reisebericht Kreta / Bali 22.07.-29.07.2006</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reiseberich-kreta-bali/363</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Aug 2006 09:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie immer buche ich meine Urlaubsreisen sehr spontan - meine letzte lag auch schon lange zur&#252;ck (mit Frosch Skifahren in Davos im M&#228;rz) - also wurde es wieder Zeit. Ein Grund war sicherlich auch, der Versuch der Hitzewelle in Deutschland zu „entfliehen“.
Nach Kreta wollte ich schon letztes Jahr (war damals ausgebucht), aber diesmal hatte es geklappt. Die Buchung erfolgte zwei Wochen vor Abflug. Dass es nicht das gleiche Hotel und Programm war wie im letzten Jahr habe ich beim &#220;berfliegen der Beschreibung nicht wirklich wahrgenommen, freute mich aber dass die Transferzeit vom Flughafen zum Hotel mit einer Stunde angegeben wurde (stimmte auch).
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/Bild-279.jpg" width="500" height="277" alt="Bali, Kreta" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Frosch Reiseziel <a target="_blank" title="&#246;ffnet www.frosch-sportreisen.de" href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-kreta.asp">Hotel Xidas Garden, Bali / Kreta</a></strong></p>
<p>Wie immer buche ich meine Urlaubsreisen sehr spontan &#8211; meine letzte lag auch schon lange zur&#252;ck (mit Frosch Skifahren in Davos im M&#228;rz) &#8211; also wurde es wieder Zeit. Ein Grund war sicherlich auch, der Versuch der Hitzewelle in Deutschland zu „entfliehen“.<br />
Nach Kreta wollte ich schon letztes Jahr (war damals ausgebucht), aber diesmal hatte es geklappt. Die Buchung erfolgte zwei Wochen vor Abflug. Dass es nicht das gleiche Hotel und Programm war wie im letzten Jahr habe ich beim &#220;berfliegen der Beschreibung nicht wirklich wahrgenommen, freute mich aber dass die Transferzeit vom Flughafen zum Hotel mit einer Stunde angegeben wurde (stimmte auch).<br />
Auf dem Flughafen in Heraklion kam ich mir dann aber ziemlich verloren vor, kein Frosch zu sehen. Also habe ich eine Reiseleiterin von TUI gefragt, wo denn ihre Frosch-Kollegen zu finden sind. Frosch, nein, kennt sie nicht, aber Moment, eventuell am Schalter 24, denn da sind die „kleinen“ Reiseveranstalter. Tats&#228;chlich, dort fand ich dann auch das Frosch-Logo. Ist &#252;brigens auch in den Reiseunterlagen vermerkt: Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil.<br />
Da ich der einzige Reisende aus Frankfurt war, wurde ich in einem Taxi ins Hotel gefahren, hier konnte ich schon die Fahrweise der Kreter kennen lernen. M. Schumacher in seinem Ferrari ist nichts dagegen – nach ca. 45min waren wir im kleinen Ort Bali angekommen. An der Rezeption empfing mich eine deutsch sprechende Deutsche (wie angenehm). Das Hotel ist familiengef&#252;hrt und Karin ist ihrem griechischen Mann nach Kreta gefolgt und nicht alleine f&#252;r von Frosch reserviert. Weil ich mich (scherzhaft) weigerte am letzten Tag das Zimmer schon um 12 Uhr zu r&#228;umen, brach eine Lawine von Gr&#252;nden &#252;ber mich herein. Au&#223;erdem solle ich mich nicht so anstellen, denn ich k&#246;nnte am letzten Tag „in“ der Pool-Toilette duschen. Was auch tats&#228;chlich stimmte, denn wie sich herausstellte ist die Toilette am Pool r&#228;umlich nicht von der Dusche getrennt!</p>
<p>Von den Teamern Kerstin (Reiseleitung/Wandern) und Mate (Bike) wurde ich herzlich empfangen und zum Abendessen geleitet. Einige Tische waren zu einer gro&#223;en Frosch-Tafel zusammen geschoben, prima Idee. In den n&#228;chsten Tagen gab es einen regelrechten „Kampf“ um diese Pl&#228;tze. Wer zu sp&#228;t kam, der musste au&#223;erhalb der Frosch-Community essen und sitzen, was sehr schlimm war. Dieses Schicksal widerfuhr auch mir einmal, daran habe ich heute noch zu knabbern… ;o))</p>
<p>Da ich kurz vor dem Ende der Essenszeit (immer von halb acht bis halb zehn) ankam, hie&#223; es sich zu sputen. Und da kam leider auch schon die erste kleine Entt&#228;uschung: Die Auswahl war nicht gerade &#252;berw&#228;ltigend, an der Vorspeise (Tomaten, Gurken, Feta, Tsatiki, Salat, Oliven) habe ich mich &#8211; und auch an den folgenden Tagen – satt gegessen. An Obst gab es die ganze Woche sowie die Woche davor (und wahrscheinlich &#252;berhaupt immer) Wassermelonen und Orangen – an einem Tag mal eben so Pfirsiche aus der Dose (eine willkommenen Abwechselung)!<br />
Nach dem &#252;ppigen Mahl wurde ich den anderen Neuank&#246;mmlingen vorgestellt und siehe da, es waren zun&#228;chst nur Frauen anwesend (mein Zimmergenosse kam erst gegen Mitternacht, die Zwei-Wochen-G&#228;ste unterwegs auf einem Weinfest). Alle Namen au&#223;er einem konnte ich mir nicht merken, ungl&#252;cklicherweise habe ich diesen Namen dem falschen Gesicht zugeordnet, so dass die arme Sandra die ganze Woche darunter leiden musste, mit Marion angesprochen zu werden. An dieser Stelle sei nochmals eine Entschuldigung ausgesprochen!</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen (Sonntag) gab es dann die Einf&#252;hrung der beiden Teamer, au&#223;er den eigenen Frosch-Aktivit&#228;ten (also Wandern und Biken) wurden organisierte Touren angeboten. Da ich bekennender Kulturbanause bin, haben mich weder Knossos noch Museen in Heraklion oder Rethymno interessiert und eine Sechs-Stunden-Tour durch die ber&#252;hmte Samaria-Schlucht schon gar nicht. Dennoch habe ich an meinem Abreisetag Rethymno besucht und habe es ein wenig bereut: Die Festung „Fortezza“ ist ganz sch&#246;n aber die Altstadt von Touristengesch&#228;ften bev&#246;lkert, wirklich typische urspr&#252;nglich erhaltenen Gassen findet man seltener. Ich h&#228;tte den Tag anderweitig nutzen sollen und meine Ohren besser aufgesperrt… kleine Andeutung f&#252;r Insider.<br />
Die Mountainbike-Einf&#252;hrung gestaltete sich nicht wirklich als Mountainbike-Einf&#252;hrung, denn da alle schon mal Fahrrad gefahren sind, musste ja nicht viel erkl&#228;rt werden… ;o))<br />
Die anschlie&#223;ende kleine Bike-Tour war aber sehr sch&#246;n, hoch auf den Hausberg (der an den folgenden Tagen immer bew&#228;ltigt werden musste), von dort zu einem Kloster &#8211; wieder ein Anstieg, der mit herrlichem Blick &#252;ber die Bucht belohnt wurde. Die anschlie&#223;ende Schussfahrt &#252;ber die Hauptstra&#223;e nach Bali brachte eine angenehme Abk&#252;hlung.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image358" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/Bild-279.jpg" /></div>
<p>Au&#223;er dem Hafen und der sch&#246;nen Strandpromenade ist an Bali nicht viel erw&#228;hnenswert. In einer Taverne trafen wir die Wanderer, und haben die ersten frisch gepressten Fruchts&#228;fte (Pfirsich, Melone, Apfel, Orange) getrunken oder aber das in Griechenland sehr beliebte Frappes (Wasser mit Nescafe-Pulver aufgesch&#228;umt mit Eisw&#252;rfel, manchmal mit Vanilleeis garniert) genossen. Es gab sogar bekennende Genie&#223;er, die die Frappes beurteilten (Geschmack, Ambiente und nat&#252;rlich die Bedienung, Ambiente) und fotografierten.</p>
<p>Nach dieser Erfrischung ging es zum ersten Mal ans Meer (knapp 10min vom Hotel eine Anh&#246;he herunter, einige Treppen zum Strand), die Nutzung der Liegen und Schirme ist nicht kostenlos. Das Hotel stellt aber Matten und Sonnenschirme zur Verf&#252;gung, allerdings sind die Schirme schwer in den Sand zu kriegen. Aber da die meisten Frauen einen Sonnenschutzfaktor von mindestens 75 mit hatten, war die Sonne f&#252;r sie kein Problem (Stichwort: Viel hilft viel). Die Temperaturen um die 30 Grad Celsius ebenfalls, da immer eine Brise vom Meer f&#252;r Abk&#252;hlung sorgte!</p>
<p>Das Fr&#252;hst&#252;ck war immer ein Thema und immer gleich: Wahnsinnig s&#252;&#223;e Marmeladen, Honig, griechischer Joghurt (also Quark), Wurst, Scheibenk&#228;se (mit gutem Willen: Edamer), Fetak&#228;se, Gurken, Tomaten, hart gekochte Eier, Cornflakes und KEIN M&#252;sli. Nicht dass man(n) nicht satt wurde – gilt auch f&#252;rs Abendessen – aber irgendwie war man/frau mehrheitlich ein wenig unzufrieden mit dem Essen.</p>
<p>Meine Konzentration galt in den n&#228;chsten Tagen den „richtigen“ Mountainbike-Touren. Die Landschaft ist herrlich anzuschauen und erinnert mit viel, viel Fantasie ein bisschen an die Toskana. Einige Schotterpisten kamen auch vor, eine war wirklich super: Leicht bergauf, mit viel Ger&#246;ll und Steinen – geili! Die Schimpftiraden von einigen Teilnehmern m&#246;chte ich hier allerdings nicht wiederholen. Diverse „Highlights“ unterwegs waren eine Strau&#223;en-Farm, einige Kohle-Meiler (wo sieht man das heute noch?), ein T&#246;pferdorf (wo es leckeren deutschen Apfelkuchen gab aber keine Touristen weit und breit), eine von einer US Amerikanerin gef&#252;hrte Oliven&#246;lfabrik (die mit importierten italienischen Maschinen arbeitet) und eine Tropfsteinh&#246;hle. Hier kam naturgem&#228;&#223; wieder die Frage auf, welche h&#228;ngen an der Decke, Stalagtiten oder Stalagmiten? Ganz klar, Stalagtiten – denn Tit(t)en h&#228;ngen immer herunter.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image361" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/Bild-303.jpg" /></div>
<p>Die Touren waren insgesamt nicht &#252;berm&#228;&#223;ig anspruchsvoll (stand auch so in der Beschreibung) f&#252;r manche Fr&#246;schr war aber schon nach einer Tour Schluss, Powerbeaching und Powerpooling war dann angesagt.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image359" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/Bild-281.jpg" /></div>
<p>Auch die Wanderungen bewegten sich auf eher auf niedrigem Niveau und waren nicht sehr &#252;berf&#252;llt, wir waren nur zu viert mit Kerstin unterwegs (habe eine mitgemacht, weil an diesem Tag Mate frei hatte). Wir sind zu einer minoischen Grabst&#228;tte und einer Burgruine gewandert (es ging steil einen Berg hoch, sehr sch&#246;ne Aussicht). In Rethymno hatten wir das Problem, dass uns kein Taxi zur Grabst&#228;tte fahren wollte (hat sich nicht gelohnt f&#252;r die Taxifahrer). Aber geduldig wie wir sind, ist es uns doch gelungen zwei Taxifahrer dazu zu bewegen. Leider sind im Gegensatz zum Biken alle Wanderungen mit Transferkosten verbunden (Bus und/oder Taxi), da man von Bali aus schlecht landeinw&#228;rts wandern kann. Auf dem letzten Wanderabschnitt (der mit wenigen H&#246;hepunkten versehen war), habe ich mich beim Anblick eines Schweinestalles zum Ausspruch „ein Schwein, ein Schwein“ verleiten lassen. Daraufhin erschrak der &#252;beraus m&#228;chtige Eber so sehr, dass er und die Ferkel fluchtartig davon liefen. Die Lacher hatte ich auf meiner Seite!</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image360" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/Bild-292.jpg" /></div>
<p>Der H&#246;hepunkt folgte dann am Freitag mit einer Bike&#038;Boot-Tour. Die Idee finde ich sehr gut: Mit dem Segelschiff hin und mit dem Bike zur&#252;ck oder umgekehrt. Man konnte aber auch nur Boot&#038;Boot buchen &#8211; ich habe Bike&#038;Bike vorgezogen. Es ging nach Panormos (10km von Bali) aber nicht direkt am Meer entlang sondern &#252;ber einen Umweg im Hinterland (letztlich eine der sch&#246;nsten Touren, m&#246;chte aber nicht verhehlen, dass eine sehr nette weibliche Bikerin dazu beitrug).</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image362" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/Bild-310.jpg" /></div>
<p>Zu meiner &#220;berraschung war die Frosch-Gruppe relativ klein &#8211; in den Wochen davor aber auch nicht viel gr&#246;&#223;er: 17 Leute (davon 12 Frauen und mindestens 10 Lehrer) und fast alle aus NRW, aber „trotzdem“ eine sehr angenehme und witzige Truppe. Altersm&#228;&#223;ig war von Anfang 30 bis Ende 40 alles dabei. Niemand separierte sich wirklich, aber man konnte trotzdem f&#252;r sich alleine sein, wenn man das Bed&#252;rfnis dazu hatte. Zu einigen „Animationen“ konnten wir uns durchringen, gesellige Abende beim Tanz in der Disco, beim Minigolf, beim Kickern oder auch nur auf der Hotelterrasse hatten definitiv. Kerstin war aber entsetzt, dass sie niemand zum Wasserball bewegen konnte, angeblich das erset Mal in der Saison, na ja, det globe ick nich wirklich!</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Kreta" id="image357" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/Bild-271.jpg" /></div>
<p>Insgesamt fand ich die Woche auf Kreta sehr sch&#246;n, das Wetter unglaublich, habe einige nette Menschen kennen gelernt und mich sehr gut erholt. Wer einen sch&#246;nen wei&#223;en langen Sandstrand sucht, wir ihn hier nicht finden, gr&#246;&#223;ere Sportangebote ebenso wenig. Wer jeden Tag etwas anderes essen m&#246;chte ist teilweise gut aufgehoben, beim Fr&#252;hst&#252;ck und bei den Vorspeisen gab es keine wirklichen Varianten.</p>
<p>Antonio</p>
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