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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Lesbos</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 10:34:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Reisebericht Griechenland – Lesbos vom 06.07.2011 – 20.07.2011</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-griechenland-lesbos/4514</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-griechenland-lesbos/4514#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 15:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir uns lange weder f&#252;r ein bestimmtes Urlaubsziel noch einen konkreten Zeitraum entscheiden konnten, fiel unsere Wahl dann sozusagen in letzter Minute auf Lesbos. Da dies unsere erste Sommerreise mit Frosch und &#252;berhaupt unsere erste Reise nach Griechenland war, werden wir hier keine Vergleiche mit anderen Domizilen anstellen k&#246;nnen. Euch erwartet also in den folgenden Zeilen ein subjektiver aber ungesch&#246;nter ‘erster‘ Eindruck dieser Frosch-Reise. Von anderen Reiseberichten und der Beschreibung im Katalog ermutigt, haben wir gleich zwei Wochen gebucht. Vorweg gesagt, wir haben es nicht bereut!
<p><img class="centered" title="Der-Hafen-von-Skala-Sykaminia" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Der-Hafen-von-Skala-Sykaminia.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Claudia Arens </strong>(claudialisa07 at web.de)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite aus Lesbos, Griechenland</a></strong></p>
<p>Nachdem wir uns lange weder f&#252;r ein bestimmtes Urlaubsziel noch einen konkreten Zeitraum entscheiden konnten, fiel unsere Wahl dann sozusagen in letzter Minute auf Lesbos. Da dies unsere erste Sommerreise mit Frosch und &#252;berhaupt unsere erste Reise nach Griechenland war, werden wir hier keine Vergleiche mit anderen Domizilen anstellen k&#246;nnen. Euch erwartet also in den folgenden Zeilen ein subjektiver aber ungesch&#246;nter ‘erster‘ Eindruck dieser Frosch-Reise. Von anderen Reiseberichten und der Beschreibung im Katalog ermutigt, haben wir gleich zwei Wochen gebucht. Vorweg gesagt, wir haben es nicht bereut!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4516" title="Der-Hafen-von-Skala-Sykaminia" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Der-Hafen-von-Skala-Sykaminia.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Das Hotel Aphrodite liegt etwas au&#223;erhalb des Ortes Molyvos und machte auf uns schon direkt bei der Ankunft einen sehr guten Eindruck. Unser Zimmer im Haupthaus (Kat. C: Hauptgeb&#228;ude. DZ mit Du/WC (ca. 20 m²), Balkon) war sehr modern eingerichtet und frisch renoviert. Die Zimmerw&#228;nde in zartem Lindgr&#252;n harmonisierten sehr sch&#246;n mit der M&#246;blierung aus dunklem Holz, kombiniert mit hellen Stoffen und Bez&#252;gen. Das Bad war zwar klein, bot aber ausreichend Platz f&#252;r eine Person und war ebenfalls sehr geschmackvoll renoviert. Zum Zimmer geh&#246;rte neben einer Klimaanlage, einem Fernseher (mit 2 manchmal auch mit 3 deutschen Programmen) und einem Safe auch ein kleiner Balkon, den wir allerdings ausschlie&#223;lich zum Trocknen von W&#228;sche und Handt&#252;chern nutzten. Die Balkone im Haupthaus sind extra daf&#252;r mit einer kleinen W&#228;scheleine ausgestattet.  Alles in Allem waren wir mit der Unterkunft sehr zufrieden. Das Strandhaus ist zwar sehr sch&#246;n gelegen, jedoch gab es w&#228;hrend unseres Aufenthaltes doch schon das eine oder andere Problem mit Insekten, der Klimaanlage und der Warmwasserversorgung. Das Rauschen des Meeres direkt vor dem Fenster hat jedoch so manchen Gast f&#252;r diese kleinen Unannehmlichkeiten entsch&#228;digt. M&#252;ssten wir uns noch einmal entscheiden, w&#252;rden wir jedoch auf jeden Fall wieder ein Zimmer im Haupthaus w&#228;hlen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4517" title="DasZimmer" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/DasZimmer.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Auf Lesbos geht es mit dem Bike (und auch zu Fu&#223;) fast grunds&#228;tzlich nur bergauf oder bergab. Das macht sich dann auch in der Schwierigkeit der Touren bemerkbar. Wirklich leichte Touren gibt es eigentlich nicht. Trotzdem lohnt es sich die eine oder andere Anstrengung in Kauf zu nehmen; und schlie&#223;lich beinhalten die Touren auch immer einen wirklich leckeren Schlemmerstop (der griechische Joghurt in Skala Sykaminia ist sehr zu empfehlen)! Macht man sich auf, so wird man allmorgendlich vom Hausberg begr&#252;&#223;t, an den man sich aber nach ein paar wenigen Tagen gew&#246;hnt hat. Sollte man mal auf eigene Faust nach Molyvos aufbrechen wollen, was &#252;brigens auch sehr zu empfehlen ist, muss man ebenfalls den Hausberg &#252;berwinden, es sei denn, man hat das Gl&#252;ck gerade den kostenlosen Shuttletransfer des Hotels zu erwischen. Die Teamer haben wir als sehr dynamisch und engagiert wahrgenommen, die sich auch noch bei 37°C Luft- und &#252;ber  50°C Asphalttemperatur mutig der Sonne entgegenstellten und mit den echten Cracks ihre Touren fuhren/gingen. Wir haben in diesem Moment, im wahrsten Sinne des Wortes, die Segel gestreckt und sind auf Wassersport umgestiegen. Auch hier findet man in der kleinen Bucht des Hotels viele M&#246;glichkeiten sich sportiv die Zeit zu vertreiben. Der Wind ist zwar auch schon mal etwas launisch, so dass ab und zu als Surfer auf dem Wasser steht, Segel im Anschlag und man minutenlang nicht von der Stelle kommt, aber im Gro&#223;en und Ganzen sollte hier jeder auf seine Kosten kommen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4518" title="SurfschuleLesbos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/SurfschuleLesbos.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Neben den zahlreichen Tourenangeboten der Teamer, war es uns wichtig die Insel auch mal auf eigene Faust zu erkunden. Roller sind vor Ort schon f&#252;r 10 € pro Tag zu haben, f&#252;r den Quad haben wir 25-29 € pro Tag bezahlt. Wenn man ein wenig abseits der Hauptstra&#223;en fahren will, eignet sich ein Quad auf jeden Fall besser als ein Roller – wir haben es ausprobiert – und macht auch ein bisschen mehr Spa&#223;. Ein Ausflug &#252;ber die Insel lohnt sich in jedem Fall, denn es gibt viel zu sehen. Will man sich abseits touristischer Knotenpunkte bewegen, braucht man allerdings zumindest einen guten Reisef&#252;hrer und eine Karte, am besten ein GPS-Ger&#228;t. Da die Insel nicht unbedingt auf Tourismus ausgelegt ist, sind interessante „Sehensw&#252;rdigkeiten“ nur sehr vereinzelt ausgeschildert. Es mangelt des Weiteren auch an Informationstafeln, etc. Diese Informationen muss man dann dem Reisef&#252;hrer entnehmen.</p>
<p>Wer sich f&#252;r GPS-gest&#252;tzte Schatzsuche interessiert, wird sich auch &#252;ber allerhand kurioses freuen d&#252;rfen. So findet man mitten im Nirgendwo eine Ruine einer antiken Kirche, dessen Sakristei  anscheinend bis heute instand gehalten wird, f&#252;r religi&#246;se Momente genutzt wird und offensichtlich noch so etwas wie Relikte/Gebeine enth&#228;lt. An anderer Stelle kann einem auf einem Sandstrand auch schon mal ein Panzerwrack begegnen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4519" title="Sonnenuntergang-HotelAphrodite" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Sonnenuntergang-HotelAphrodite.jpg" alt="" width="480" height="640" /></p>
<p>Zum Schluss das Wichtigste: das Essen! Das Abendessen, das von den Froschg&#228;sten immer gemeinsam an einer langen Tafel eingenommen wird, ist sehr abwechslungsreich, vielf&#228;ltig, frisch und sehr, sehr lecker! Eisgek&#252;hltes Wasser gibt es immer kostenlos dazu. Leider kann das Fr&#252;hst&#252;ck mit dem Abendessen in keinster Weise mithalten. Weder abwechslungsreich, noch vielf&#228;ltig in der Auswahl und leider, bis auf die Orangen und Melonen, auch geschmacklich etwas fad.</p>
<p>Unser Fazit:</p>
<p>Die Insel Lesbos, der Ort Molyvos und das Hotel Aphrodite sind auf jeden Fall eine Reise wert. Es gibt sehr viel zu entdecken und zu unternehmen. Mit Teamern wie wir sie vorgefunden haben, an dieser Stelle ein dickes Lob an Tim, Saskia und Henning, werden auch 2 Wochen bestimmt nicht langweilig. Auch f&#252;r jeden, der keine Bettenburgen anschauen m&#246;chte, wie in weiten Teilen Spaniens &#252;blich sind, sei Lesbos eine wirkliche Alternative. Wir werden bestimmt fr&#252;her oder sp&#228;ter wieder kommen und freuen uns schon auf unsere n&#228;chste Griechenlandreise mit Frosch.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4520" title="Der-Ort-Molyvos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Der-Ort-Molyvos.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
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		<title>Vergleichen &#8211; und Lesbos buchen (11.05. &#8211; 18.05.2011)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/vergleichen-und-lesbos-buchen/4210</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
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		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch im Mai 2011 wollte ich wieder auf Froschreise und so fragte ich mich im Winter, wohin es gehen soll. Die Auswahl ist ja wirklich gro&#223; und die m&#246;glichen Auswahlkriterien sehr vielf&#228;ltig und individuell. Vielleicht nutzen dem einen oder anderen meine diesj&#228;hrigen Tipps.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/lesbos.jpg" alt="" width="500" height="667" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><strong>Reisebericht von Kai (derKai at web.de / Kai in MyFrosch)</strong><br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite in Molyvos auf Lesbos</a></strong></p>
<p>Auch im Mai 2011 wollte ich wieder auf Froschreise und so fragte ich mich im Winter, wohin es gehen soll. Die Auswahl ist ja wirklich gro&#223; und die m&#246;glichen Auswahlkriterien sehr vielf&#228;ltig und individuell. Vielleicht nutzen dem einen oder anderen meine diesj&#228;hrigen Tipps.</p>
<p>Da ich schon Mitte Mai weg wollte, schr&#228;nkte ich meine Auswahl auf Griechenland und T&#252;rkei ein. Nach ein paar Erfahrungen mit verregneten und k&#252;hlen Tagen in Italien und Spanien mag ich es nicht mehr darauf ankommen lassen. Klar gibt es nirgendwo Garantiesonne, aber im &#246;stlichen Mittelmeerraum liegen die Chancen schon ganz anders.</p>
<p>Mein perfekter Urlaubstag startet mit Fr&#252;hst&#252;ck drau&#223;en. Soweit kein Problem bei den Zielen, interessanter wird es mit der dann anschlie&#223;enden Biketour. Da w&#252;nsche ich mir ein paar Touren zur Auswahl, wenig bis keinen Verkehr, sch&#246;ne Nebenstrecken oder Trails und auch ein paar knackige Berge. Und das ganze bitte immer direkt vom Hotel aus.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4211" title="lesbos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/lesbos.jpg" alt="" width="500" height="667" /></p>
<p>Nun sind die Radtouren ja immer gegen Nachmittag beendet. Ein k&#252;hles Getr&#228;nk am Meer, schwimmen im Meer, eine kleine Kanutour, bei solcher Auswahl kann ich den Sport-Tag ausklingen lassen und freue mich bereits auf den Abend.</p>
<p>Neben einigen Abenden im Hotel mag ich dann auch sehr selbst oder von den Teamern organisierte Essen in den &#246;rtlichen Lokalen. Idealerweise in einem sch&#246;nen und idyllischen Ort am Meer. Den Tag beenden wir dann mit netten Gespr&#228;chen an der Bar.</p>
<p>Vielleicht erkennt der eine oder andere noch so manches Froschziel wieder, doch wenn dann noch geniale Flugzeiten, ein allabendlicher Sonnenuntergang direkt am Meer und ein Hotel mit gutem Standard dazu kommen sollen &#8211; dann ist es eben Lesbos! Da kann ich die kleinen Nachteile, die in den vorherigen Reiseberichten auch ausreichend thematisiert sind, sehr leicht vergessen.</p>
<p>Das Team vor Ort hat mich wirklich begeistert. Danke f&#252;r die sch&#246;ne Woche an Saskia, Tim und Henning.</p>
<p>Also auf nach Lesbos!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesbos – der Mythos von Sonne, Strand und Meer (11.08. – 25.08.2010)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/lesbos-der-mythos-von-sonne-strand-und-meer/3944</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/lesbos-der-mythos-von-sonne-strand-und-meer/3944#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 11:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich mich mal wieder nicht entschlie&#223;en konnte, wurde die Last-Minute-Auswahl t&#228;glich kleiner. Nach Sarti im letzten Jahr wollte ich diesmal einen anderen Sportclub kennenlernen und entschied mich f&#252;r Lesbos. Eine sehr interessante Wahl wie sich herausstellte [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos3.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Andreas B </strong>(Ski-Andi ()war-im-urlaub.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite – Lesbos</a></strong></p>
<p>Da ich mich mal wieder nicht entschlie&#223;en konnte, wurde die Last-Minute-Auswahl t&#228;glich kleiner. Nach Sarti im letzten Jahr wollte ich diesmal einen anderen Sportclub kennenlernen und entschied mich f&#252;r Lesbos. Eine sehr interessante Wahl wie sich herausstellte.</p>
<div>
<p>Die Anreise ging mitten in der Nacht los, da der Flieger in D’dorf schon morgens um 7 Uhr startet. In der Hoffnung, diesen ver­regneten Sommer hinter mir zu lassen, nahm ich das hin. Vor mir lagen ja 14 Tage sonniger Urlaub mit hochsommerlichen Temperaturen, einigen MTB-Touren, griechischem Wein und kaltem Mythos.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3946" title="Lesbos1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos1.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
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<p><strong>Das Hotel:</strong></p>
<p>Kaum im Hotelzimmer angekommen fiel ich reisem&#252;de ins Bett. Zu dumm nur, dass ich die Balkont&#252;r nicht geschlossen hatte. So ging die Klimaanlage nicht an und statt einem erholsa­men, kurzen Mittagsschl&#228;fchen hatte ich mich selber gegrillt. Ist mir auch nur das eine Mal passiert. J Noch ziemlich groggy und keineswegs erholt torkelte ich zum Strand und wollte ein k&#252;hlendes Bad im Meer nehmen. Wirklich k&#252;hl war nur hinterher das Mythos. Beim gemeinsamen Abendbrot lernte ich bald die anderen Mitreisenden und die Teamer kennen. Mit knapp &#252;ber 20 Leuten waren es viel weniger Fr&#246;sche, als ich es von Sarti her kannte. Auch f&#252;hlte ich mich mit Anfang 40 als einer der J&#252;ngeren in der Runde.</p>
</div>
<div>
<p>Das Essen war in Ordnung. Gourmands werden hier zufriedener sein als die Gourmets. Langschl&#228;fer sollten wissen, dass das Fr&#252;hst&#252;cksbuffet um 10 Uhr abger&#228;umt wird. Abends kommt dann auch mal die eine oder andere M&#252;cke zu Besuch. Unfreiwillig musste ich mein Essen mit den frechen Spatzen teilen, die alles vom Fr&#252;hst&#252;ckstisch pickten auch wenn man noch am Tisch sa&#223;. Die wohl­gen&#228;hrten Hunde und Katzen streunten einem um die Beine und bettelten st&#228;ndig um eine warme Mahlzeit.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3947" title="Lesbos2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos2.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
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<div>
<p>&#220;ber den kostenfreien Internetzugang des Hotels konnte ich den Wetterbericht vom verreg­neten Deutschland verfolgen und war umso gl&#252;cklicher, auf Lesbos in der Sonne zu sein. F&#252;r einen kurzen E-Mail-check waren die kleinen Laptops ausreichend.</p>
<p>Das sehr beliebte Strandhaus ist nicht jedermanns Sache. In unserer Woche sind 2 Fr&#246;sche ins Haupthaus umgezogen, weil ihnen die Einrichtung zu alt, schlicht und muffig war. Die Tauschpartner waren umso gl&#252;cklicher, doch noch ein Zimmer direkt am Strand erhalten zu haben. Ich pers&#246;nlich war froh, ein Zimmer im Haupthaus zu haben.</p>
<p><strong>Radtouren: </strong><strong> </strong></p>
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<p>Gleich am zweiten Tag ging die erste gr&#246;&#223;ere Tour nach Skála Sikaminéas. Die Gruppe der Biker war &#252;berschaubar klein. Zibi hatte deswegen nicht weniger Arbeit mit uns. Hatten wir doch gleich nach dem ersten gr&#246;&#223;eren Anstieg zwei platte Reifen, die Zibi fluchend reparierte. Belohnt wurden unsere Anstrengungen mit einem gro&#223;en Joghurtbecher im malerischen Hafen&#246;rtchen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3948" title="Lesbos3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos3.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
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<p>Um die zweite gro&#223;e Tour ertr&#228;glicher zu machen trafen wir Biker uns schon „vor dem Aufstehen“  um 7:30 Uhr, um vor der Mittagshitze den gro&#223;en Anstieg hinter uns zu haben. Gegen Mittag radelten wir dann auf dem Bergr&#252;cken unter den B&#228;umen gr&#246;&#223;tenteils im Schatten entlang. Bergab ging es dann &#252;ber Stock und Stein und ziemlich viel Ger&#246;ll. Gemein wurde es dann kurz vor Lafionas, als der Weg immer steiler und sandiger wurde. Vermutlich irgendein Maulwurf hat mir heimt&#252;ckisch mein Vorderrad festgehalten, sodass ich mich nur noch elegant auf die Seite abrollen konnte. Leider hatte keiner weder den Maulwurf noch meine Flugrolle gesehen. Nur ein paar Kilometer weiter, in der sch&#246;nen Hafenstadt Petra, konnten wir uns von der anstrengenden Tour erholen und uns mit einem Mythos erfrischen. Bei der dritten, nicht mehr ganz so gro&#223;en Techniktour war ich dann vorsichtiger. Der alte R&#246;merweg hatte es auch ohne Steigung ganz sch&#246;n in sich. (Siehe auch Reisebericht:“ <a title="Permanent Link to Waren die R&#246;mer &#252;berhaupt auf Lesbos? 21. Mai – 4. Juni 2008" href="../waren-die-roemer-ueberhaupt-auf-lesbos/1759">Waren die R&#246;mer &#252;berhaupt auf Lesbos? 21. Mai – 4. Juni 2008</a>“).</p>
</div>
<div>
<p>Die sogenannte „Mutter aller Rampen“, den Anstieg nach Petri, haben wir uns dann gespart. Sehr sch&#246;n ist auch der Aufstieg zum Lepetymnos. Mit dem MTB sollte man es nur versuchen, wenn man schon viel Erfahrung und noch mehr Kondition hat. Wir haben es mit einer Enduro geschafft. Der Anstieg war deutlich einfacher als die Abfahrt. Insbesondere wenn man vom rechten Weg abkommt und irgendwelche Schafspfade hinab f&#228;hrt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3949" title="Lesbos4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos4.jpg" alt="" width="480" height="361" /></p>
</div>
<div>
<p>Nach den MTB-Touren wartete jedesmal ein erfrischendes Bad im Meer auf uns. Noch nicht ganz ersch&#246;pft vom Radeln bzw. wieder gut erholt tobten sich einige Unerm&#252;dliche beim Beachvolleyball aus. Die d&#252;nne Sandschicht auf dem harten Untergrund lie&#223; keine gro&#223;en Spr&#252;nge zu. Die Herausforderung lag bei dem stetig wehendem Wind und den so aufgewirbeltem Staub. Irgendwie sind dann doch ein paar sch&#246;ne Ballwechsel zustande gekommen.</p>
</div>
<div>
<p><strong> Motorroller:</strong></p>
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<p>Einfach und auch g&#252;nstig ist eine Tour mit einem Roller. Gleich vor Fahrtbeginn hatten wir den nahezu ausgetrockneten Tank randvoll gef&#252;llt. Abends stellten wir fest, wie wenig Sprit so ein Roller braucht und der Tank noch halb voll war. Wir haben einen sehr sch&#246;nen Ausflug zum Strand von Garvathas gemacht. In einem direkt am Sandstrand gelegenen Restaurant konnten wir recht gut und g&#252;nstig essen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3950" title="Lesbos5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos5.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
</div>
<div>
<p>Auf dem weiteren Weg besuchten wir noch Lygeri nur wenige Minuten vom Strand entfernt. Dort h&#228;ngen die Tische manchmal an der Wand. Auf dem Weg zum verstei­nerten Wald kann man noch die historische Stadt Antissa besuchen. Auf dem R&#252;ckweg machten wir dann in Petra halt und haben im Restaurant der Frauenkooperative sehr lecker gegessen. Wer dort essen m&#246;chte, sollte rechtzeitig reservieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3951" title="Lesbos6" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos6.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Molivos ist mehr als nur einen Ausflug wert. Diese sch&#246;ne Hafenstadt ist vom Hotel in nur wenigen Minuten zu erreichen. Egal ob zu Fu&#223;, mit dem Bike oder dem Hotel-Shuttle. In den Hafen kommt man am schnellsten mit dem Paddelboot. Allerdings nur, wenn kein Wind weht und keine gro&#223;en Wellen zu sehen sind. In den malerischen Gassen findet man viele M&#246;glichkei­ten, sein Geld in einem der zahlreichen Souvenirshops oder Restaurants auszugeben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3952" title="Lesbos7" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos7.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3953" title="Lesbos8" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos8.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
</div>
<div>
<p><strong>Schattenseiten: </strong></p>
<p>Die sollte man unbedingt w&#228;hrend der Mittagssonne aufsuchen. Unter den B&#228;umen am Strand oder in der Taverna unter dem Dach. Erschrecken sollte man nicht, wenn die Getr&#228;nkerech­nung am Ende der Woche unerwartet hoch ist. Ich kann nur dringend empfehlen, immer gleich zu bezahlen. Dann herrscht auch keine Unklarheit, wer was bezahlen muss und ob es am Abend tats&#228;chlich so viele Ouzo waren. Nicht jedermanns Sache ist der steinige Strand und die nur wenigen Seeigel im Wasser.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3954" title="Lesbos9" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos9.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3955" title="Lesbos10" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/Lesbos10.jpg" alt="" width="480" height="359" /></p>
</div>
<p><strong>Sonnenseiten: </strong></p>
<p>Moderne Zimmer mit Klimaanlage, TV (ZDF, SAT), K&#252;hlschrank und einer herrlichen Aussicht von der oberen Etage auf das Meer und die nahegelegene t&#252;rkische K&#252;ste. Die abwechslungsreiche Topographie bietet zahlreiche M&#246;glichkeiten f&#252;r Bike- und Wandertouren f&#252;r Untrainierte bis zum Profi. Mit Roller oder Auto sind auch die entfernteren Sehensw&#252;rdigkeiten gut erreichbar. Absolut sehenswert sind die Sonnenunterg&#228;nge am Hotelstrand oder im Hafen von Molivos. Die Lesbos-Fr&#246;sche sind meist &#228;ltere Semester und dementsprechend ruhiger.</p>
<p>Insgesamt war es eine sehr sch&#246;ne, erholsame Reise. Wer keinen Sandstrand braucht und keine Party erwartet, dem kann ich Lesbos und das Hotel Aphrodite empfehlen.</p>
<p>Sonnige Gr&#252;&#223;e Andreas</p>
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		<item>
		<title>Super tolle, jedoch viel zu kurze Woche auf Lesbos</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/super-tolle-jedoch-viel-zu-kurze-woche-auf-lesbos/3710</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 12:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Lesbos angekommen erwartet mich nicht nur freundliches Wetter sondern auch ein super niedlicher, kleiner und &#252;bersichtlicher Flughafen. Der ist wirklich Kult, ein absoluter Hit.
Es ist Mittwoch kurz vor Mittag und alle „Fr&#246;sche“ bringen ihre Taschen in den Bus - auf geht’s ins Hotel Aphrodite [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-163.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht (30-06-2010 – 07-07-2010) von Bianca<br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite auf Lesbos</a>, Griechenland</strong></p>
<p><img class="alignright" title="Bild-Urlaub-L-060" src="../wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-060.jpg" alt="" width="269" height="480" />Auf Lesbos angekommen erwartet mich nicht nur freundliches Wetter sondern auch ein super niedlicher, kleiner und &#252;bersichtlicher Flughafen. Der ist wirklich Kult, ein absoluter Hit.</p>
<p>Es ist Mittwoch kurz vor Mittag und alle „Fr&#246;sche“ bringen ihre Taschen in den Bus &#8211; auf geht’s ins Hotel Aphrodite. Zu Hause hatte ich absolut keine Ahnung was mich alles so erwartet wenn meine F&#252;&#223;e erst einmal auf dieser Insel stehen. Aber bereits im Bus wurden die ersten netten Kontakte gekn&#252;pft und es gab hier und da schon einige Reiseberichte von „Alt-Fr&#246;schen“, so dass alle Bedenken bereits auf der ca. 1,5 Std. Fahrt &#252;ber Bord geworfen werden konnten.</p>
<p>Im Hotel angekommen wurden wir herzlichst von Ulrike in Empfang genommen. Sie hat uns einige Dinge erz&#228;hlt wie: Einchecken, Treffpunkt zur Infoveranstaltung, Fr&#252;hst&#252;cks- und Abendessenszeiten,  Strand und einige Dinge mehr.</p>
<p>Nach dem Einchecken ging es f&#252;r mich erst einmal ab zum Strand, endlich Meer und das tollste ja &#252;berhaupt: KEIN &#252;berf&#252;llter Touristrand sichtbar. Einfach nur genial!! Abends traf man sich alle beim Essen und schwups, waren viele Kontakte gekn&#252;pft. Danke euch allen das es so unkompliziert war!</p>
<p>Von der Taverne am Strand sollte auf jeden Fall an einem Abend der wundersch&#246;ne Sonnenuntergang angeschaut werden, es lohnt sich! So etwas findet man leider nicht vor jeder Haust&#252;r, zumindest nicht vor meiner.</p>
<p>Zum Einstieg der MTB-Touren gab es eine Tour &#252;ber einige Steigungen (wohlgemerkt: jede Tour beginnt gleich morgens bereits mit dem schnuckeligen Hausberg <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Die Strecke f&#252;hrte uns auf Schotter entlang dem Meer und an den hei&#223;en Quellen von Eftaloú. zum K&#252;stenort Skála Sikaminéas. Dort wurde eine Pause eingelegt in einer s&#252;&#223;en, freundlichen Taverne in der man leckeren griechischen Joghurt mit Honig, Obst und N&#252;ssen bekommen konnte. Ebenso wurde diese Taverne durch einen Papagei aufgefrischt – obwohl der Knabe doch um die Mittagszeit etwas mundtot war.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3714" title="Bild-Urlaub-L-163" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-163.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>Weitere Bike-Touren f&#252;hrten kreuz und quer durch den Norden der Insel. Sie bestanden aus Waldwegen, Schotter- und Sandbelag, ebenso aus Rampen (sind besonders herrlich wenn man den Abend vorher etwas Alkohol getrunken hat nicht wahr ihr „Mitradler und Mr. MTB-Guide-Zibi?) als auch &#252;ber den „R&#246;merweg“. Und wie der Name schon sagt: &#252;ber dicke Steine. Aber es ist wirklich spa&#223;ig, jede Tour hatte seine Qualit&#228;t in meinen Augen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3715" title="Bild-Urlaub-L-329" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-329.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3716" title="Bild-Urlaub-L-013" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-013.jpg" alt="" width="480" height="269" /></p>
<p>Nach den Touren blieb Nachmittags meistens immer noch gen&#252;gend Zeit die letzte Power beim baden, surfen, Katamaran fahren oder Kanu d&#252;sen loszuwerden. Nat&#252;rlich ist auch einfaches faulenzen eine Idee. Zu erwarten ist zwar am Hotelstrand kein Sand – aber wer braucht das schon. Wasserschuhe an und schon l&#228;uft man v&#246;llig easy ins Meer. Grins.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3717" title="Bild-Urlaub-L-224" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-224.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nat&#252;rlich ist auch das Wandern nicht zu vergessen: Auch hier haben wir am freien Tag von Zibi unseren Spa&#223; mit Ulrike gehabt. Es ging &#252;ber Stock und Stein durchs innere der Insel und gl&#252;cklicherweise war es an diesem Tag doch etwas windig so war es sehr gut auszuhalten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3718" title="Bild-Urlaub-L-302" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-302.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3719" title="Bild-Urlaub-L-084" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-084.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3720" title="Bild-Urlaub-L-187" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-Urlaub-L-187.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Wer das Fr&#252;haufstehen mag hat evtl. sogar Gl&#252;ck und kann hier oder da mal einen Delfin in der Bucht sichten. Leider hatten wir dieses Gl&#252;ck nicht bei unserer Jogastunde um 7 Uhr morgens obwohl wir mind. 30 min. Zeit gehabt h&#228;tten denen zuzugucken. Man sollte wissen: Die Griechen haben es nicht ganz so mit der P&#252;nktlichkeit was dann auch dazu f&#252;hrte das bereits R&#252;ckwege eingeschlagen wurden in Richtung Bett.</p>
<p>Ca. 20 min. Fu&#223;marsch befindet sich der kleine Ort Molivos. Bewundernswert ist wohl der urige Erhalt der Stadt, fernab von Trubel, Kitsch und gro&#223;en Hotelanlagen. Glaube, diese Gesichtspunkte machen die Insel einfach aus, obwohl sie die drittgr&#246;&#223;te Griechenlands ist, ist sie einfach einzigartig und zu jederzeit eine Reise wert.</p>
<p>Herzlichen Dank an die Teamer f&#252;r die super sportliche als auch interessante Woche und ich w&#252;nsche euch weiterhin viel Spa&#223; in der Saison. Ihr macht das toll.</p>
<p>Liebe Gr&#252;sse, Bianca</p>
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		<item>
		<title>Urlaub am Meer und knackige MTB-Touren (23.06.-30.06.2010)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/urlaub-am-meer-und-knackige-mtb-touren/3622</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 08:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon im M&#228;rz bei dem ersten Sommer-Schn&#228;ppchen des Jahres von Frosch war es soweit. Lesbos stand auf dem Programm und ich konnte meine vagen Pl&#228;ne in ein konkretes Datum umbuchen. Geniale Flugzeiten ab D&#252;sseldorf, die aus einer Woche 8 Urlaubstage machen und die Aussicht auf lange warme Abende direkt am Meer gaben dieses Mal den Ausschlag bei der Zielsuche [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/lesbos-hafen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Kai </strong>(derKai at web.de / Kai in MyFrosch)<strong><br />
<strong>FROSCH Reiseziel </strong></strong><strong><a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite – Lesbos</a></strong></p>
<p>Schon im M&#228;rz bei dem ersten Sommer-Schn&#228;ppchen des Jahres von Frosch war es soweit. Lesbos stand auf dem Programm und ich konnte meine vagen Pl&#228;ne in ein konkretes Datum umbuchen. Geniale Flugzeiten ab D&#252;sseldorf, die aus einer Woche 8 Urlaubstage machen und die Aussicht auf lange warme Abende direkt am Meer gaben dieses Mal den Ausschlag bei der Zielsuche.</p>
<p>Meine gelegentlichen Beitr&#228;ge im Chatboard auf der Frosch-Homepage wurden nur sehr sporadisch beantwortet. Offenbar ist der typische Lesbos-Gast kein Chatter. Generell tummeln sich dort mehr Fr&#246;sche der Party-Locations &#8211; die auch deutlich mehr G&#228;ste haben als Lesbos.</p>
<p>Zur Gruppengr&#246;&#223;e kann man ja durchaus unterschiedlicher Ansicht sein. Mir liegen die &#252;berschaubaren Gruppen, so habe ich die M&#246;glichkeit, alle kennen zu lernen. Zudem gibt es dadurch in der Regel keinen Mangeln an MTBs. In dieser Woche waren es nur 19 G&#228;ste, bunt gemischt aus Alleinreisenden und P&#228;rchen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3623" title="lesbos-hafen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/lesbos-hafen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Die Anreise</strong></p>
<p>Los ging es bereits um 07:10 ab D&#252;sseldorf mit Landung dank Nonstop-Flug schon um 10:45 Uhr Ortszeit. Der sehr &#252;berschaubare Flughafen auf Lesbos l&#228;sst kaum Wartezeiten aufkommen, also nur schnell zum Kiosk und Wasser f&#252;r den Transfer gekauft und schon ging es weiter. Die Bustour &#252;ber die ganze Insel ist einer der wenigen Minuspunkte, da man so 2,5 Stunden im Bus sitzt. Ein direkter Transfer nur von Frosch w&#228;re super.</p>
<p>Den Nachmittag konnte ich dann bereits mit den Mitreisenden aus D&#252;sseldorf zu einem ersten Ortsrundgang durch den sch&#246;nen Ort Molyvos nutzen, herrlich im Hafen sitzen und das erste Urlaubsbier genie&#223;en. Abends kamen dann noch 2 G&#228;ste aus M&#252;nchen gerade rechtzeitig an, um mit uns ein Deutschland-WM-Spiel zu schauen. Wegen der Fussball-WM waren einige doch tats&#228;chlich auch noch an anderen Tagen lieber in der schattigen Bar als am Meer, aber die Stimmung war bei allen gut und die eigenen Aktivit&#228;ten standen im Vordergrund.</p>
<p>Die Woche verl&#228;uft auf Lesbos froschtypisch: Wanderungen und Bike-Touren werden fast jeden Tag angeboten und lohnen sich auf der sch&#246;nen Insel auch sehr. Wegen der Hitze geht es meist fr&#252;h los und man ist mittags wieder am Hotelstrand und kann noch das Wasser nutzen. Schwimmen, chillen in der H&#228;ngematte oder surfen, Kanufahren, schnorcheln, die M&#246;glichkeiten sind vielf&#228;ltig. Und wer mal was Besonderes erleben will, setzt sich mit dem Wassersport-Guide Henning auf den Katamaran.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3624" title="lesbos-handwerk" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/lesbos-handwerk.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>MTB auf Lesbos</strong></p>
<p>Durch die Berge im Hintergrund sind auf dem Bike immer einige H&#246;henmeter zu absolvieren, was leider viele G&#228;ste verschreckt. Ich kann Lesbos jedenfalls nur empfehlen, es gibt viele viele Schotterwege, die Stra&#223;en sind kaum befahren und die Touren starten alle ohne Transfers. Ich habe auch eine Tour selbst verl&#228;ngert, da man sich kaum verfahren kann. Anders als bei manch anderem Froschziel geht es oft &#252;ber Schotter und die guten Ghost-Bikes lohnen sich richtig. F&#252;r mich war es daher mal wieder eine fast reine Bike-Woche und ich konnte am Abreisetag dank sp&#228;ter Abholzeit sogar noch die K&#246;nigsetappe auf den Lepetimnos machen.</p>
<p><strong>Beachvolleyball und Tennis</strong></p>
<p>Leider ist der Tennisplatz in einem gruseligen Zustand und kostet extra. Ebenfalls nicht zu empfehlen ist Beachvolleyball. Zibi hat sich wirklich viel Arbeit gemacht und Steine und Unkraut entfernt, aber der Sand ist nicht brauchbar, hier sollte das Hotel oder Frosch dringend Ersatz beschaffen.</p>
<p><strong>Die Teamer</strong></p>
<p>Ulrike, Zibi und Henning sind top-motiviert und einfach ein ideales Team. Vielen Dank!</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wieder einmal eine geniale Frosch-Woche auch und besonders durch die Mitreisenden, ich gr&#252;&#223;e euch alle.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesbos zum Zweiten 2009: Stille, Langsamkeit &#8211; und kleine Schatten</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/lesbos-2009-stille-langsamkeit-und-kleine-schatten/2826</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/lesbos-2009-stille-langsamkeit-und-kleine-schatten/2826#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 14:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Vorjahreserfolg war f&#252;r uns klar, dass es auch in diesem Sommer noch einmal nach Lesbos gehen sollte. Eine sehr fr&#252;hzeitige Buchung noch vor Erscheinen des Katalogs sicherte uns auch ein Strandappartement und (zumindest bis wenige Monate vor Abflug) den Flug von Hannover. Doch dazu sp&#228;ter mehr [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/100_3430.jpg" alt="100_3430" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Susanne Wondollek </strong>(Wondollek at gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite &#8211; Lesbos</a></strong></p>
<p>Es gibt Neues (und Gutes) von Lesbos zu berichten:</p>
<ul>
<li>Ein neues Team ist vor Ort</li>
<li>Der Koch vom Vorjahr treibt anderweitig sein Unwesen</li>
<li>Eier gibt’s trotzdem noch jeden Morgen und jede Menge</li>
<li>Die Spatzen sind immer noch hungrig, aber nicht mehr so unversch&#228;mt</li>
<li>Steine am Strand und in den Bergen gibt’s nach wie vor (viele)</li>
</ul>
<p>Nach dem Vorjahreserfolg war f&#252;r uns klar, dass es auch in diesem Sommer noch einmal nach Lesbos gehen sollte. Eine sehr fr&#252;hzeitige Buchung noch vor Erscheinen des Katalogs sicherte uns auch ein Strandappartement und (zumindest bis wenige Monate vor Abflug) den Flug von Hannover. Doch dazu sp&#228;ter mehr.</p>
<p><strong>Unterkunft und Umgebung (Land und Meer)</strong><br />
Im Gegensatz zu Korfu, dass FR&#214;SCHen auf dem Weg zur Surf-Station schon gewisse sportliche Ambitionen abverlangt, ist Hotel Aphrodite ein Haus der kurzen Wege: vom Zimmer zum Meer, zur Surfstation, zum Pool, zur Strandtaverne und zur Terrasse: kein Weg ist l&#228;nger als 60m (Angabe ohne Gew&#228;hr, aber ungef&#228;hr stimmig). Wer im Mittelmeer badend nach rechts oder links schaut, sieht auch kein anderes Hotel, nur eine unauff&#228;llige Milit&#228;rbasis (die T&#252;rkei ist nah und muss nat&#252;rlich strengstens beobachtet werden!) und einen auf dem Berg gelegenen Luxusbungalow. Entsprechend einsam ist dann oft selbst in der Hochsaison die nur zum Hotel geh&#246;rende Bucht. Nicht selten ist man als einziger Schwimmer neben den Surfern im Meer. Und selbst im Juli war es kein Problem, am Strand eine freie und kostenlose Liege zu ergattern.<br />
Die himmlische Ruhe wurde zu unserer Zeit nur durch eine schwedische Familie gest&#246;rt, deren Kinder ihre Eltern vom Meer aus auf jeden Fisch und jeden Stein aufmerksam machten (und, wie gesagt, von beiden gibt es viele).<br />
Angeblich soll „Aphrodite“mit seinen 60 Zimmern sowie drei gr&#246;&#223;eren und exklusiveren Suiten (mit Flachbildschirm – wer’s braucht…) und Studios das gr&#246;&#223;te Hotel der Insel sein. Unerreicht f&#252;r uns sind und bleiben in jedem Fall die Strandappartements! Zwar sind sie nicht frisch renoviert, etwas schlichter und abgewohnter als die Standardzimmer. Aber daf&#252;r gibt’s hier eine kleine K&#252;chenzeile, einen gro&#223;en K&#252;hlschrank und in fast allen Appartements eine Sofabank direkt vor dem Fenster, &#252;ber die man auf die Terrasse klettern oder mit Blick aufs Meer vor sich hin tr&#228;umen kann. Doch sollte man hier auftretenden Tieren wie Spinnen, Tausendf&#252;&#223;lern, Fliegen, W&#252;rmern (vereinzelt auftretend und drinnen), Katzen, Mardern, Igeln und Schafen (geh&#228;uft auftretend und drau&#223;en), die allabendlich bimmelnd das Volleyballfeld besetzten, eine gewisse Toleranz entgegenbringen.<br />
Daf&#252;r k&#246;nnte der Blick aus dem Fenster und von der Terrasse in der Karibik nicht sch&#246;ner sein! Die nur 4 km entfernt liegende t&#252;rkische K&#252;ste, abtreibende Anf&#228;nger- und Profisurfer, Boote mit Hund als Steuermann, kleine springende Fische und Delfine – oder einfach das t&#252;rkisblaue Meer, in dem (noch) kein Bananaboot oder Jetski die Idylle st&#246;ren.<br />
Die Ruhe ist ein weiterer Punkt, der f&#252;r die Appartements spricht: nachts h&#246;rt man wirklich nur die Wellen und Katzen, die sich &#252;ber das Dach jagen – auf jeden Fall aber keine m&#246;belschiebenden und streitenden &#214;sterreicher wie im deutlich hellh&#246;rigeren Haupthaus…</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2828" title="100_3430" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/100_3430.jpg" alt="100_3430" width="480" height="360" /></p>
<p>Der n&#228;chstgelegene Ort ist zugleich der sch&#246;nste der Insel und je nach Fortbewegungsart (zu Fu&#223;, mit dem viermal vom Hotel fahrenden Bus, mit MB) &#252;ber den kleinen, feinen und anf&#228;nglich ganz sch&#246;n steilen Hausberg in 5 – 20 Minuten erreichbar.<br />
&#220;ber Molyvos –ein zauberhafter, auch in der Hochsaison noch als typisch griechischer und gewachsener Ort erkennbar- l&#228;sst sich vieles in den vorherigen Berichten nachlesen, das hier nicht wiederholt werden soll. Nur so viel: je weiter sich FROSCH vom „&#228;u&#223;eren Ring“ entfernt, desto mehr nimmt die Beschallung durch motorisierte Zweir&#228;der ab und die Idylle zu. Und bei jedem Spaziergang gibt es garantiert Neues zu entdecken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2829" title="100_3341" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/100_3341.jpg" alt="100_3341" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Verpflegung (fest und fl&#252;ssig)</strong><br />
Zu der Entscheidung, den Vorjahreskoch gegen eine K&#246;chin auszuwechseln, kann man das Hotelmanagement nur begl&#252;ckw&#252;nschen! Vorspeisen und Hauptgerichte waren lecker und abwechslungsreich. Wer hier nichts Passendes fand oder meckerte, war wirklich selber schuld.<br />
Bei den Nachspeisen steigerte sich die K&#246;chin allabendlich in der Beimengung von Honig, Schlagsahne und Zucker: schon aus Entfernung und nur vom Angucken schien man zuzunehmen. Einfach mal Obst auf das Buffet zu stellen, war ihr wahrscheinlich zu gesund und kalorienarm. Vielleicht gab es aber auch eine &#220;bereinkunft mit dem Barkeeper, dessen Ouzo-Ausschank nach Verzehr der Nachspeise rapide zunahm.<br />
In der direkt am Meer gelegenen, bis ca 16.00 Uhr ge&#246;ffneten, hoteleigenen Strandtaverne ist es ratsam, etwas Geduld mitbringen und nicht zu warten, bis der Hunger sich schon manifestiert hat. Auch sollte man nicht darauf hoffen, dass die Vielfalt der Speisekarte das tats&#228;chlich existierende Angebot widerspiegelt. Bew&#228;hrt und gut und darum am h&#228;ufigsten auf den Tischen zu sehen waren denn auch der griechische Salat, Tsatziki und gegrillter Tintenfisch.<br />
Hinsichtlich der Pita gingen die Meinungen der im Juni / Juli anwesenden Fr&#246;sche auseinander: Laut Tim war die aus Petra die beste der Insel. Wir bevorzugten deutlich die aus Molyvos (an der Hauptstr. rechts, 5 Minuten von der Bushaltestelle entfernt), deren Fleischf&#252;llung nicht nur zarter war, sondern mit jedem Besuch reichhaltiger wurde.<br />
Auch das einmal w&#246;chentliche, von Conni organisierte „Au&#223;er –Haus-Essen“ war in diesem Jahr deutlich besser.<br />
Wer seinen K&#252;hlschrank im Hotel f&#252;llen will, sollte sich in Molyvos mit Mythos eindecken: Die Dose / Flasche kostet knapp 2€ weniger als im Hotel. Empfehlenswert ist zudem der in Contrexflaschen abgef&#252;llte einheimische Wein. Wer wie ich die trockene Variante bevorzugt, sollte unbedingt auf das Ettikett schauen: es gibt eine zum Nachtisch passende demi-sweet-Variante, der man beim Trinken schon die bevorstehenden Kopfschmerzen anmerkt.<br />
Ansonsten haben wir &#252;brigens ohne Probleme das Leitungswasser getrunken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2830" title="100_3433" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/100_3433.jpg" alt="100_3433" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Tourenangebot (MB und zu Fu&#223;)</strong><br />
Alle Wander- und MB-Touren beginnen – das sollte auch der sportliche Frosch in jedem Fall wissen- sofort nach Verlassen des Hotels mit der Erklimmung des „Hausberges“, was durchaus schon einige Schwei&#223;tropfen hervorruft. Als Trost sei auf die R&#252;ckfahrt und die Nachspeise bzw. deren Abarbeitung verwiesen….<br />
Wie bei Frosch &#252;blich, variierten die Touren von leicht bis mittelschwer. Ganz schwer gab’s (theoretisch) gar nicht, denn es bestand die grunds&#228;tzliche Tendenz, die bis zu 1400m hohen Berge flachzureden und die Zahl der noch bevorstehenden Serpentinenkurven zumindest verbal radikal zu minimieren.<br />
Da ich mehr zur fu&#223;bewegten Fraktion z&#228;hle, seien hier einzelne Wandertouren vorgestellt , die z.T. aber auch von den Bikern er-fahren wurden.<br />
Z.B.: Skalaminas: Es geht unmittelbar an der K&#252;ste entlang, gr&#246;&#223;tenteils auf Schotter, mit wunderbaren Ausblicken aufs Meer, die man–so meine Meinung!- eigentlich nur zu Fu&#223; richtig genie&#223;en kann.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2831" title="100_3414" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/100_3414.jpg" alt="100_3414" width="480" height="360" /></p>
<p>In dem Hafen selbst scheint die Zeit stehen geblieben zu sein &#8211; besonders in der Frosch-Stammtaverne. Frappee oder Joghurt oder Mythos k&#246;nnen traditionell am Tisch sitzend, in Strandst&#252;hlen halb oder in der H&#228;ngematte ganz liegend genossen werden. Die himmlische Ruhe wird allenfalls durch „bad boy“, den taverneneigenen Papagei gest&#246;rt, der gern mit dem einen oder anderen Touristen ein Schw&#228;tzchen h&#228;lt oder ihn anderweitig besch&#228;ftigt: Sein liebstes Spiel ist, sein Futtersch&#228;lchen hinunterzuwerfen und aufheben zu lassen.<br />
Falls unruhigen Geister oder noch nicht ganz entspannten Wanderfr&#246;schen die Wartezeit bis zur Bootsr&#252;ckfahrt nach Molyvos (15.30 Uhr) lang wird, nehme man sich Lekt&#252;re mit. Empfohlen sei die in Hennings Frosch-B&#252;cherei vorhandene und sehr passende „Entdeckung der Langsamkeit“ von Nadolny. Alternativ findet man nach einem ca. viertelst&#252;ndigen Spaziergang &#252;ber den von der „Frosch-Taverne“ zu sehenden bewaldeten H&#252;gel eine unspektakul&#228;re, aber nette Bucht zum Schwimmen..<br />
Vor der Tour nach Vafios hatte Conni uns intensiv und mehrfach eingenordet (oder einges&#252;det?): superfestes Schuhwerk, Ziphosen, Kopfbedeckungen, Sonnenmilch der h&#246;chsten Kategorie und Wasser in rauen Mengen sollten angezogen bzw. mitgenommen werden. Tats&#228;chlich ging es den einen oder anderen H&#246;henmeter auf kaum sichtbaren und eigentlich gar nicht vorhandenen Wegen nach oben, durch dschungelartige W&#228;lder und wuchernde Wiesen, &#252;ber oleanderbewachsene B&#228;che und Stock und Stein. War aber alles halb bzw. gar nicht schlimm, zumal wir Fr&#246;sche ja gut vorgewarnt und –bereitet waren. Unangenehm war nur die Angst, einen der unz&#228;hligen herumhopsenden Minifr&#246;sche zu treten und seinem Leben in dieser wundersch&#246;nen Landschaft ein Ende zu bereiten.<br />
Unbedingt empfehlenswert ist auch die Wanderung nach Ambelia Beach n&#246;rdlich von Petra. Noch unmittelbarer und um einiges kraxelnder und dadurch sportlicher als bei der Skaliminas –Tour geht es am Wasser entlang: Feuchte Schuhe sind garantiert! Nach Tavernen- und Badeaufenthalt geht’s durch idyllisch gelegene, wundersch&#246;n bepflanzte, aber gartenzwergenfreie Kleing&#228;rten zur&#252;ck.<br />
Insgesamt: ein vielf&#228;ltiges, abwechslungsreiches, in den Sommermonaten etwas mollige Touren, von denen Frosch keine verpassen sollte! Angenehm war z.B. im Vergleich zu Sardinien, dass es keine oder nur geringe Transferkosten gab (4.- bis 6.- €).</p>
<p><strong>Sonstige Freizeitm&#246;glichkeiten (aktiv und passiv)</strong><br />
Wer es auch im Urlaub seine mails abrufen, die Wetterverh&#228;ltnisse in Deutschland abfragen oder &#252;ber ebay etwas ersteigern wollte, konnte bis zu 15 Minuten kostenfrei ein laptop an der Rezeption ausleihen. Sportlich Ambitionierte konnten mit und ohne Conny (Material ist ausreichend vorhanden) Schnecken stechen (Nordic Walken), kostenlos Kajak fahren oder selbstorganisiert Volleyball spielen. Aerobic bzw. Pilates findet leider nur einmal die Woche statt. Ansonsten konnte man bei Patricia Yoga-Stunden à 10€ buchen oder sich von ihr im Hotel oder ihren Praxisr&#228;umen in Eftalou massieren lassen und zugleich die dortigen Thermalquellen nutzen. Unbedingt mitmachen sollte man den kostenfreien Sirtaki-Grundkurs nach dem Grillen in der Hoteltaverne (Gru&#223; an unseren Nachbarn Ralph: &#252;ber den Filmclip w&#252;rde ich mich freuen).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2834" title="100_3436" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/100_3436.jpg" alt="100_3436" width="480" height="360" /></p>
<p>Molyvos ist –nicht nur wegen der Pita- mehrere Besuche wert. Vom Hotel aus und vom Ort zur&#252;ck gibt es mehrmals t&#228;glich einen kostenlosen Shuttleservice.<br />
Wer ein Strandappartement hat, sitzt aber wahrscheinlich oft und gern einfach auf der Terrasse und genie&#223;t den Blick aufs Meer (s.o.). Dieser wurde jedoch auch garantiert, wenn man die Komfort-Liegen am Pool nutzte oder die schlichteren an der Froschsammelstelle „Surfstation“.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2832" title="100_3450" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/100_3450.jpg" alt="100_3450" width="480" height="360" /></p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt bleiben soll der abends stattfindende Frosch Exklusivbootsausflug zu den rabbits Islands. Es ist wundersch&#246;n, vom Boot ins Meer zu springen, dort schon die Suflaki-Spie&#223;chen zu riechen und diese sich anschlie&#223;end an Bord mit einem gek&#252;hlten Wei&#223;wein einzuverleiben. Traumhaft ist und bleibt auch der Blick auf Molyvos in der D&#228;mmerung.<br />
Wer allerdings die Hoffnung hat, wirklich wei&#223;e Kaninchen zu sehen, wird ebenso entt&#228;uscht wie derjenige, der lukullische highlights, eine liebevolle Zu- und Aufbereitung des Essens oder gar ein zweites Fleischspie&#223;chen erhofft hatte. Zwischen diesem Grillabend und dem im Hotel liegen nicht nur hinsichtlich der Quantit&#228;t mehrere Welten!<br />
Den Schiffseignern blitzten schlichtweg die Dollar- bzw. Eurozeichen aus den Augen, und nicht wenige Fr&#246;sche f&#252;hlten sich abgezockt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2833" title="100_3356" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/100_3356.jpg" alt="100_3356" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Das Personal (Frosch und Nichtfrosch)</strong><br />
Dass der eine oder andere Kellner im Hotel Aphrodite mal ersch&#246;pft wirkte, war bei dem Einsatz und der Hitze kein Wunder.<br />
Abgesehen davon ist das gesamte, gr&#246;&#223;tenteils aus einer Familie stammende Hotelteam auch in stressigen Hochsaisonzeiten aufgeschlossen und nett. Nirgendwo sonst habe ich zudem ein so fr&#246;hliches, stets gut gelauntes Reinigungsteam erlebt! Einziger Kritikpunkt: jedes &#252;berz&#228;hlige Glas- und die Appartementk&#252;chen sind mehr als karg nur mit zwei getr&#252;bten Wassergl&#228;sern best&#252;ckt- wurde hemmungslos umgehend mitgenommen, sofern man es nicht versteckt hatte.<br />
Was die Frosch-Mitarbeiter angeht, soll und muss an der Stelle mal gelobt werden, dass es immer wieder gelingt, oftmals nur f&#252;r einen einzigen Saisoneinsatz so engagierte und fitte Teamer/Innen zu finden, wie Conny und Tim es sind. (Verschwiegen werden soll an der Stelle allerdings auch nicht, dass es auch Teamer gibt, von denen man hofft, sie nicht wieder anzutreffen. Wenn dieses dann doch geschieht, wundert es einen, dass die nicht nur vereinzelten kritischen R&#252;ckmeldungen bei den Verantwortlichen so abprallen… Doch das ist zum Gl&#252;ck der Ausnahme- und Einzelfall).<br />
Connys Wanderungen waren perfekt organisiert und vorbereitet; nicht einmal haben wir uns verlaufen, auf ein Taxi gewartet oder –dank liebevoller F&#252;rsorge- zu wenig getrunken.<br />
Das Gleiche trifft bis auf die Taxis auf Tims Touren mit von ihm perfekt gewarteten MB zu.<br />
Gefallen hat mir auch, dass er sich nicht gescheut hat, das eine oder andere nicht so Angenehme anzusprechen, z.B. –eigentlich selbstverst&#228;ndlich- dass man sich keine Getr&#228;nke mit zum Abendessen nehmen sollte oder dass trotz der Partystimmung ganz vereinzelter Fr&#246;schinnen die Musik nach Mitternacht leise blieb, um die anderen Hotelg&#228;ste nicht zu st&#246;ren.<br />
Als Nichtsurfer k&#246;nnen wir zu Hennings Einsatz nicht allzu viel sagen. Dank ihm wurden wir jedoch nach dem Essen immer ausf&#252;hrlich informiert, was es vorher (!) zu essen gab.<br />
(Das soll allerdings auf keinen Fall bedeuten, dass dieses nicht zu identifizieren war!).<br />
Die anschlie&#223;ende Zusammenfassung der Wind- und Wetterverh&#228;ltnisse lie&#223; einen schon das eine oder andere Mal unruhig werden, denn man wollte ja zum Sonnenuntergang am Meer sein und die sich immer erst anschlie&#223;enden Tourenvorstellungen von Tim und Conny noch mitbekommen. Vielleicht hat Henning Nadolny zu ernst genommen?!</p>
<p><strong>Die Schattenseiten </strong><br />
Lesbos ist eine gro&#223;e, touristisch wenig erschlossene und wenig besiedelte Insel. Leider hat dieses &#220;berangebot an Platz zur Folge, dass noch nachl&#228;ssiger mit dem Abfall umgegangen wird als anderswo. Die sich hoch t&#252;rmenden, ausufernden M&#252;llberge sind auf einigen Wanderungen nicht zu &#252;bersehen und zu &#252;berriechen. Recycling ist offenkundig f&#252;r die Einheimischen ein Fremdwort: jedes Kaugummi wird, sofern man sich nicht wehrt, in die Plastikt&#252;te gepackt; die pfandfreien Mythosflaschen landen ebenso im M&#252;ll wie die Dosen.<br />
Weitaus erschreckender fanden wir den Umgang mit Hunden. Kurz angeleint am Zwinger oder im Restaurant konnten sie sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen, einen Schattenplatz und einen gef&#252;llten Wassernapf vorzufinden. Nat&#252;rlich ist die Beziehung zu Hunden grunds&#228;tzlich im S&#252;den und in Griechenland eine ganz andere als in Deutschland. Doch auf Kreta oder Korfu haben Stra&#223;enkreuzer zumindest bis zum Ende der Saison ein paar halbwegs gl&#252;ckliche oder zumindest freie Monate und m&#252;ssen ihr Leben nicht nur an der kurzen Leine verbringen.<br />
Zuletzt sei noch mal auf die eingangs angesprochene Anreise zur&#252;ckgekommen. Leider scheint es g&#228;ngige Praxis f&#252;r die Ferienflieger zu werden, Direktfl&#252;ge zu vermeiden und in N&#252;rnberg oder M&#252;nchen zwischenzulanden. Der Flug von Hannover nach Mytilini wurde wenige Monate vor Abflug ganz gestrichen. Konkret bedeutete dies, dass wir am Anreisetag bis zur Ankunft im Hotel zw&#246;lf Stunden unterwegs waren. Obwohl wir f&#252;r die R&#252;ckreise statt des aufw&#228;ndigen Bustransfers ein Taxi vom Hotel zum Flughafen genutzt haben, waren wir durch einen 3 ½ st&#252;ndigen Aufenthalt in M&#252;nchen nur um eine Stunde eher zu Hause.<br />
Wenn Lesbos auch eine wundersch&#246;ne Insel und das Strandappartement ein Traum ist; so h&#228;lt uns das davon ab, so schnell wieder dorthin zu reisen. Schade!</p>
<p>PS. Herzlichen Dank und Gr&#252;&#223;e an Joachim Z., dessen Fotos hier zu sehen sind.</p>
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		<item>
		<title>&#196;g&#228;isches Paradies oder Sappho l&#228;sst gr&#252;&#223;en</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/aegaeisches-paradies/1910</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/aegaeisches-paradies/1910#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 09:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei gef&#252;hlten 12, laut Wettervorhersage 16 Grad und Nieselregen in Deutschland macht es besonders viel Freude, mit FROSCH in den S&#252;den zu reisen. Nach Chalkidiki, Kreta und Korfu sollte es diesmal Lesbos sein – trotz des aufw&#228;ndigen, weil &#252;ber N&#252;rnberg gegabelten und dadurch langen Fluges.
Ob sich dieser lohnen sollte?
Die Antwort lautet ganz eindeutig: ja!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Susanne Wondollek </strong>(s.wondollek@gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite, Lesbos &#8211; Griechenland</a></strong></p>
<p>Bei gef&#252;hlten 12, laut Wettervorhersage 16 Grad und Nieselregen in Deutschland macht es besonders viel Freude, mit FROSCH in den S&#252;den zu reisen. Nach Chalkidiki, Kreta und Korfu sollte es diesmal Lesbos sein – trotz des aufw&#228;ndigen, weil &#252;ber N&#252;rnberg gegabelten und dadurch langen Fluges.<br />
Ob sich dieser lohnen sollte?<br />
Die Antwort lautet ganz eindeutig: ja!</p>
<p>Bereits aus der Vogelperspektive wird deutlich, dass sich auf der drittgr&#246;&#223;ten griechischen Insel der Tourismus in &#252;berschaubaren Grenzen h&#228;lt. Dies best&#228;tigt sich w&#228;hrend der hei&#223;en und wenig klimatisierten Busfahrt zum Hotel: kein einziger Hotelklotz, kein griechischer Ballermann und keine Ansammlung britisch frequentierter fish und chips &#8211; Buden ist zu entdecken. Stattdessen strahlt die Insel vom ersten Moment an Ruhe und Gelassenheit aus.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1912" title="lesbos8" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/lesbos8.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>„Cigar, cigar“ scheint hier gef&#252;hltes und gelebtes Lebensmotto zu sein. Dies beweist auch der Busfahrer, der mit bewundernswerter Geduld und Fahrkompetenz jede Haarnadelkurve millimetergenau nimmt und nicht schneller als 30km/h f&#228;hrt, wenn mal wieder ein nicht frisiertes Moped, ein Trecker oder ein huttragender Mittwochsfahrer vor uns nicht &#252;berholt werden darf. Die von Frosch gesch&#228;tzte Transferzeit von 90 Minuten erweist sich somit als optimistisch und &#252;berm&#252;tig, zumal die G&#228;ste von Jahn, Attika, IST usw. alle vor uns „ausgesetzt“ werden.</p>
<p>Aber irgendwann ist das Ziel erreicht, und das Hotel Aphrodite mit seinen ca. 70 Zimmern entpuppt sich als beschaulich und ruhig. Zwar geh&#246;rten wir nicht zu den privilegierten Fr&#252;hbuchern der Strandappartements (seid herzlich gegr&#252;&#223;t! Es war euch geg&#246;nnt!), aber auch die „normalen“ Zimmer sind trotz der gr&#246;&#223;eren Entfernung zum Meer nicht zu verachten. Auf den Fernseher h&#228;tten wir jetzt, nach Ende der EM, gut verzichten k&#246;nnen, die harten Matratzen und der K&#252;hlschrank waren dagegen das Gold wert, das die deutsche Mannschaft trotz aller schwarz-rot-goldenen F&#228;hnchen (zu Recht!) nicht errungen hat.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1916" title="lesbos3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/lesbos3.jpg" alt="" width="250" height="165" />Hinsichtlich des Essens kann ich mich der vorherigen Lesbos-Reiseberichtschreiberin nur anschlie&#223;en. Von ihr bekamen wir auch am ersten Abend den Tipp, den Essensschwerpunkt auf die leckeren Vorspeisen zu setzen, was sich als gut und richtig erweisen sollte. Dass das Hauptgericht laut erfahrener Fr&#246;sche in der vorangegangenen Woche noch schlechter gewesen sein soll, hat uns doch &#252;berrascht. Der Koch nahm sich offenkundig nicht allzu sehr zu Herzen, dass sein Pastitio von nahezu allen G&#228;sten in der Menge nur geringf&#252;gig reduziert in die K&#252;che zur&#252;ckkehrte. Kurzzeitig kamen meinerseits melancholische Erinnerungen an Thorstens und Svens Kochk&#252;nste auf Korfu auf…<br />
Schade, dass FROSCH nicht &#252;berall eigene Leute als K&#252;chenchefs einsetzen kann!<br />
Der nachdr&#252;ckliche Einsatz von Jeanette brachte jedoch im Lauf der Woche eine kleine Besserung und vor allem h&#228;ufiger Obst zum Nachtisch, das man auch problemloser zum Sonnenuntergang mit in die Taverne nehmen konnte. Und &#252;brig gebliebene Kirschen nahm Denis jederzeit gern ab.<br />
Das Fr&#252;hst&#252;ck war f&#252;r griechische Verh&#228;ltnisse „in unserer Woche“ top. Niemand musste sich um ein Absinken seines Cholesterinspiegels Gedanken machen, denn Eier gab es wechselweise in gespiegelter, ger&#252;hrter und gekochter Form. Sch&#246;n w&#228;re gewesen, h&#228;tte es den griechischen Sahnejoghurt t&#228;glich gegeben, aber vielleicht hat man sich Sorgen um unseren Kalorienpegel gemacht.<br />
Das eine oder andere auf dem Fr&#252;hst&#252;cksteller war mit Wespen und Meisen zu teilen(letztgenannte waren uns wesentlich sympathischer!), aber Tiere wollen schlie&#223;lich auch (gut) leben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1913" title="lesbos5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/lesbos5.jpg" alt="" width="480" height="404" /></p>
<p>Nein, wir sind nicht nur zum Essen nach Lesbos gefahren! Sondern zum Schwimmen, Biken, Wandern, Volleyballspielen, kurzum: um einen froschtypischen, also aktiven und sportlichen Urlaub zu erleben. Beginnen wir also mit dem Chillen. Letzteres kann man am Strand trotz der unbequemen Liegen, die mit unserer Abreise ausgewechselt wurden (siehe Reisebericht von Susanne) wunderbar. Bis in die Mittagstunden spenden Pinien Schatten, wem es dann zu hei&#223; wird, sollte sich entweder ins Meer oder in die direkt hinter dem Strand gelegene Taverne begeben. Wundersch&#246;n hier wie am Swimmingpool und auf der Hotelterrasse: nirgendwo wurden wir von Musik dauerbeschallt! Hoffentlich bleibt das so!</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1915" title="lesbos4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/lesbos4.jpg" alt="" width="250" height="166" />W&#228;hrend der immer freundliche, auch bei hohem Andrang nie hektische Costas Mythos, Tsaziki, Salat, Zuccini &#8211; Pie und Keftedes serviert, findet man grunds&#228;tzlich die eine oder andere Frosch-Runde, zu der man sich gesellt, um die Windverh&#228;ltnisse (ab Mittag fast immer gut bis sehr gut) vor-, die Wanderungen und Biketouren nachzubesprechen, grunds&#228;tzliche philosophische und sonstige Lebensfragen zu kl&#228;ren und Fr&#246;schen bei ihren ersten Surfversuchen oder dem Versuch, ins Meer zu kommen, zuzugucken.<br />
Letzteres ist wirklich alles andere als einfach. Aber: w&#228;re es das, w&#228;re der Strand auch in der Hauptsaison nicht so beschaulich und ruhig. Und netterweise hat Denis besonders f&#252;r alle surfenden aber auch die sonstigen Fr&#246;sche einen Weg ins Meer freigeschaufelt, auf dem einen die gr&#246;&#223;eren Steine erst mit einem Meter Versp&#228;tung ins Straucheln bringen. Ausdr&#252;cklich weist Denis in seiner Antrittsrede auch darauf hin, dass surfende und nicht surfende Fr&#246;sche bei der Nutzung dieses liebevoll angelegten Weges aufeinander achten sollten, da durch das Surfbrettmesser hervorgerufene Eiterwunden besonders schlecht heilten. Aber: alles halb so schlimm und unseres Wissens hat sich niemand ernsthaft verletzt, weder beim ins Meer gehen noch bei dem Begegnung mit einem Surfer noch auf dem Volleyballfeld, was wirklich verwunderlich ist. Info an Susanne: es gibt tats&#228;chlich noch schlechtere, z.B. den in Montaione, was ansonsten ebenfalls ein Traumreiseziel ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1914" title="lesbos2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/lesbos2.jpg" alt="" width="338" height="450" /></p>
<p>Nachdem wir bei diesem aktiven Power – Chill &#8211; Programm am Anreisetag bereits den einen oder anderen Frosch kennen gelernt hatte, erschien das abendliche Kennenlern- bzw. Zusammenf&#252;hrungsspiel von Alt – und Neufr&#246;schen fast als &#252;berfl&#252;ssig. Man erfuhr jedoch hier so lebenswichtige Vokabeln wie „Kiriaki“ (Sonntag) und „frutta“ (Obst: wer h&#228;tte das gedacht??), dass einzelne Lehrerinnen ihren Beruf verleugnen und sich als Stewardess ausgeben und es selbsternannte Schimmelfr&#246;sche gibt, die bereits 13mal mit dieser von Herrn Frost und Herrn Schweins ins Leben gerufenen Reiseorganisation unterwegs waren.<br />
Ein Hilferuf an die Beiden oder wer immer zust&#228;ndig ist: Nach Definition eben dieser Stammfr&#246;schin w&#228;re ich auch schimmelig, m&#246;chte es aber nicht sein. Gibt es ein touristisches FROSCH &#8211; Dasein nach Erreichen des Gold &#8211; Status? Wie sieht es aus?? Schimmelig????</p>
<h3>Was Frosch / Fr&#246;schin auf Lesbos unbedingt tun sollte, ist:</h3>
<ul>
<li>sich Kajaks leihen, zu den blauen Grotten (gibt es die eigentlich &#252;berall??) paddeln und sich in einer wie in Hitchcocks „V&#246;gel“ zu f&#252;hlen,</li>
<li>sich w&#228;hrend der nicht ganz billigen Bootstour zu den Rabbits Island den Wind um die Nase wehen zu lassen, beim Schnorcheln im Meer kleine Oktapusse und Tigerfische zu entdecken, leckere Grillspie&#223;e zum gek&#252;hlten Wei&#223;wein zu essen und den unvergesslichen Blick auf das Lichtermeer von Molyvos in der D&#228;mmerung zu genie&#223;en,</li>
<li>mit Denis einen Ouzo an der Surfbretttheke zu trinken, einen oder mehrere Musikw&#252;nsche erf&#252;llt zu bekommen und Wetten abzuschlie&#223;en, ob er im n&#228;chsten Sommer wirklich nicht mehr bei FROSCH ist und eine (neue) Traumfrau gefunden haben wird,</li>
<li>ab mitt&#228;glichem Windaufkommen eine CAT-Segelfahrt zu buchen, jede Welle zu sp&#252;ren und zu riechen,</li>
<li>entweder den „Chlomos“ (ist 200m h&#246;her als der Hausberg von Korfu!) von Lesbos geschmeidig und gem&#252;tlich zu errollen oder die Bergwanderung nach Vofios mitzumachen und in beiden F&#228;llen traumhafte Ausblicke zu haben,</li>
<li>in der Congas – Bar mit Blick auf das Meer und den Sternenhimmel abzutanzen,</li>
<li>den Sonnenuntergang mehrfach (!) bei mitgebrachten und zuvor im K&#252;hlschrank gek&#252;hlten Mythos, Wein oder Ouzo auch auf die Gefahr hin mitzuerleben, dass man den Nachtisch vers&#228;umt: es lohnt sich und ist tats&#228;chlich jeden Abend anders!</li>
</ul>
<h3>Was Frosch / Fr&#246;schin auf Lesbos unterlassen sollte</h3>
<ul>
<li>Im Schatten unter Pinien einzuschlafen und zu vergessen, dass sich die Erde um die Sonne dreht und somit die Licht- /Schattenverh&#228;ltnisse wechseln: Akute Sonnenbrandgefahr!</li>
<li>Mit allen Sitznachbarn beim Fr&#252;hst&#252;ck gemeinsam zum Bufett zu gehen und sich in Abwesenheit das Brot von den Meisen klauen zu lassen</li>
<li>Mit dem Fahrrad nach Molyvos zu fahren und sich nicht genau zu merken, in welcher der vielen entz&#252;ckenden schmalen Gassen man es abgestellt hat,</li>
<li>das gemeinsame Abendessen au&#223;er Haus, falls es im selben Lokal stattfinden sollte wie im Juli 2008: ein &#228;u&#223;erst &#252;berschaubares, wenig von der Hauptgerichtqualit&#228;t des Hotels abweichendes Mahl zu &#252;berh&#246;hten Preisen, allerdings mit sch&#246;nem Ausblick</li>
<li>Michel zu fragen, ob man als Schimmelfrosch ein Bike mit mehrfach verinnerlichter und auswendig gelernter MB- Einweisung vor offizieller Erh&#246;rung derselben f&#252;r eine kurze Fahrt auf eigenes Risiko nutzen kann,</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong>: Eine wundersch&#246;ne griechische Urlaubsalternative zu den Jungfroschdestinationen Sarti, Fourka und Korfu, geeignet f&#252;r alle, die auf Party, Sandstrand verzichten k&#246;nnen, das Fehlen lukullischer highlights mit Humor nehmen, die Ruhe genie&#223;en und mindestens zwei Wochen Zeit haben: f&#252;r eine Woche ist die Anreise zu aufwendig!</p>
<p>PS. Danke an Jeanette, Denis und Michel: es war eine tolle Woche. Alles Gute f&#252;r euch!<br />
PSS. Danke an Susanne Wolber-Sauer f&#252;r die Zur-Verf&#252;gung-Stellung einzelner Fotos!</p>
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		<title>Lesbos – Urlaub mit Suchtpotential</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/lesbos-urlaub-mit-suchtpotential/1802</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 10:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt sch&#246;ne und es gibt unvergessliche Urlaube. Die zwei Wochen, die ich auf Lesbos verbracht habe, geh&#246;ren eindeutig zur zweiten Kategorie. Schon im Februar habe ich gebucht und wie ein kleines Kind auf die endg&#252;ltige Zusage f&#252;r das  Zimmer im Strandgeb&#228;ude mit Meerblick gewartet (eins, zwei, drei, meins!). Schon zu diesem Zeitpunkt war ich ganz sicher, dass nun aber auch gar nichts mehr schiefgehen konnte. Power-Chillen am Strand – das waren die Urlaube vor gut zwanzig Jahren. Die Zeiten &#228;ndern sich ebenso wie die Intensit&#228;t des erleben und genie&#223;en K&#246;nnens.
„Ist das sch&#246;n hier“ - dieser Spruch entfuhr mir das erste Mal, als ich unsere Zimmert&#252;r &#246;ffnete: [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg1126.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reise vom 02.07. bis 19.07.2008<br />
Reisebericht von Susanne Sauer-Wolber </strong>(Susanne at FamilieWolber.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite in Molyvos, Lesobs &#8211; Griechenland</a></strong></p>
<p>Es gibt sch&#246;ne und es gibt unvergessliche Urlaube. Die zwei Wochen, die ich auf Lesbos verbracht habe, geh&#246;ren eindeutig zur zweiten Kategorie.<br />
Schon im Februar habe ich gebucht und wie ein kleines Kind auf die endg&#252;ltige Zusage f&#252;r das  Zimmer im Strandgeb&#228;ude mit Meerblick gewartet (eins, zwei, drei, meins!). Schon zu diesem Zeitpunkt war ich ganz sicher, dass nun aber auch gar nichts mehr schiefgehen konnte.<br />
Power-Chillen am Strand – das waren die Urlaube vor gut zwanzig Jahren. Die Zeiten &#228;ndern sich ebenso wie die Intensit&#228;t des erleben und genie&#223;en K&#246;nnens.<br />
„Ist das sch&#246;n hier“ &#8211; dieser Spruch entfuhr mir das erste Mal, als ich unsere Zimmert&#252;r &#246;ffnete: Freier Blick auf das glitzernde Meer mit entsprechender Ger&#228;uschkulisse (=Meeresrauschen) inklusive. Laut Aussage einiger netter Mitreisender sollte mir der obige Ausruf noch ungez&#228;hlte Male &#8216;herausrutschen&#8217;, so h&#228;ufig, dass dieser Spruch schon zu einer Art &#8216;running gag&#8217;werden sollte.<br />
Dieses wunderbare Meeresrauschen f&#252;hrte im &#220;brigen auch dazu, dass ich nachts stundenlang wachgelegen habe, gar nicht genervt ob der St&#246;rung meiner Nachtruhe, sondern genussvoll lauschend. Dazu konnte ich quasi vom Bett aus die eine oder andere Sternschnuppe fallen sehen – was braucht der Mensch mehr?!<br />
Wir Froschg&#228;ste, die in den f&#252;nf Zimmern des Strandgeb&#228;udes in supernetter Nachbarschaft wohnten, wurden von den anderen Mitreisenden auch als „Priveligierte“ bezeichnet, ich denke, einen treffenderen Ausdruck gibt es wirklich nicht.<br />
Eine kleine Terrasse zum Meer mit kleinen Sitzb&#228;nken, vor dem Haus eine &#252;berdachte Veranda, viel Schatten durch einen gro&#223;en Baum, viele bunte Bl&#252;mchen und zur Kr&#246;nung noch eine H&#228;ngematte, da bleiben einfach keine W&#252;nsche offen!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1803" title="cimg1191" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg1191.jpg" alt="Lesbos" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Strandhaus mit Vorgarten</em></p>
<h3>Hotel Aphrodite</h3>
<p>Ein sch&#246;nes Hotel mit toller Gartenanlage und ansprechendem Pool, gro&#223;artig vor allem die M&#246;glichkeit, auf den verschiedenen Terrassen die Mahlzeiten zu sich zu nehmen.<br />
Supersch&#246;n ist ebenfalls die hoteleigene Strandtaverne (&#252;brigens in direkter Nachbarschaft der Priveligiertenzimmer <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ), dort haben wir h&#228;ufig in gem&#252;tlicher Runde unsere Abende verbracht. Leider war aufgrund der abends st&#228;ndig brennenden Energiesparbirnen das Licht etwas grell, mit leichten, bunten T&#252;chern lie&#223; sich aber schnell Abhilfe schaffen</p>
<h3>Die Mahlzeiten</h3>
<p>Wenn man Kritik &#252;ben m&#246;chte, dann hier.<br />
Innerhalb der zwei Wochen wurde aber zumindest das Fr&#252;hst&#252;ck reichhaltiger und abwechslungsreicher, so dass man gegen Ende des Urlaubs nicht mehr meckern konnte.<br />
Dies trifft auch f&#252;r das Salat- und Vorspeisenbuffet am Abend zu.<br />
In Anbetracht der Qualit&#228;t des Hauptganges lohnte es sich auch durchaus, einen zweiten Gang zur Salatbar anzutreten. Womit meinerseits alles gesagt w&#228;re. Der Hauptgang ist auf jeden Fall ausbauf&#228;hig, aber das kann ja noch werden&#8230;.<br />
Der Nachtisch kollidierte – uhrzeitm&#228;&#223;ig betrachtet – mit dem Zeitpunkt des Sonnenunterganges. Dieser war von der Hotelterrasse aus nicht zu sehen, also musste hier jeder f&#252;r sich entscheiden: Sonnenuntergang oder Nachtisch? F&#252;r mich bedeutete dies, auf die Kalorienzufuhr zu verzichten, denn die Abendstimmung im Sonnenuntergang war immer wieder spektakul&#228;r. Im &#220;brigen konnten die Strandhausbewohner diesem Spektakel von ihrer kleinen Terrasse aus beiwohnen!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1804" title="cimg1006" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg1006.jpg" alt="Lesbos" width="360" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;">E<em>iner von 14 Sonnenunterg&#228;ngen</em></p>
<h3>Der Strand</h3>
<p>Elegant ins Wasser gleiten – das geht hier gar nicht!!!<br />
Es gibt eigentlich nur zwei M&#246;glichkeiten:<br />
Entweder ist man Badeschuhtr&#228;ger (auch dieser Anblick ist in der Regel nicht gerade Laufstegverd&#228;chtig) und kann einigerma&#223;en sicheren Schrittes &#252;ber die glitschigen Steine ins angenehm k&#252;hle Nass gleiten oder man &#8216;eiert&#8217; baren Fu&#223;es ins Wasser, wobei man sich bei dieser Alternative m&#246;glichst fr&#252;h in die Fluten st&#252;rzen muss – am Besten vor dem Ausrutschen, denn das sieht wirklich sch&#8230;. aus.<br />
Jeder, der schon einmal in Badeschuhen geschwommen ist, wird dieses mit Socken-im-Bett-liegen-Gef&#252;hl kennen – geht eigentlich gar nicht!<br />
Ich finde im &#220;brigen, das Frosch Team sollte diese Aktion mit ins Animationsprogramm aufnehmen, wir haben viel Vergn&#252;gen bei diesem Strand- und Wasserballett gehabt. Aber auch das geht nur, wenn man &#252;ber sich selber lachen kann.<br />
Hoher Spa&#223;faktor!</p>
<p>Dann gibt es noch die Herausforderung : Gem&#252;tlich-am-Strand-liegen – auch das gestaltet sich f&#252;r Personen mit geringerem K&#246;rpergewicht nicht ganz so einfach. Auf dem R&#252;cken liegen geht gerade noch, aber da sich das Kopfteil der ausreichend vorhandenen Liegen nicht verstellen l&#228;sst, ist das Lesen mit Blick in das glei&#223;ende Sonnenlicht trotz Sonnenbrille ausgesprochen schwierig. Auf dem Bauch liegen f&#252;hrt hingegen zu Druckstellen an H&#252;ftknochen und aufgescheuerten Kniescheiben. Praktisch denken – mit einer g&#252;nstig erworbenen oder von abgereisten G&#228;sten &#252;bernommenen Luftmatratze l&#228;sst es sich deutlich gem&#252;tlicher gestalten.<br />
Momentan wird von Seiten des Hotels der Poolbereich umgestaltet. In zwei Wochen wird es dort neue, verstellbare!!! Liegen geben, so dass man das Nachmittagsschl&#228;fchen mit Komfort genie&#223;en kann.<br />
Apropos Pool: Ich bin nur ein einziges Mal hineingesprungen, da das Schwimmen im Meer (wenn man denn erst einmal hineingekommen ist) viel sch&#246;ner und vor allem erfrischender ist.</p>
<h3>Qual der Wahl am ersten Tag im Frosch-Club Aphrodite</h3>
<p><strong>Schnupperbiken oder Schnupperwandern in das benachbarte St&#228;dtchen Molyvos?<br />
</strong>Meine Entscheidung fiel zugunsten des Zweirades.  Zuvor hatte ich erst zwei Mal auf einem Mountainbike gesessen. Zum Gl&#252;ck ist mir aber die Gangschaltung vertraut, so dass dieser Stressfaktor der Eingew&#246;hnung wegfiel.<br />
Laut Guide Michel w&#252;rden wir zun&#228;chst unseren (unvermeidlichen) Hausberg gem&#252;tlich &#8216;hochrollen&#8217;. Superspruch, vor Erreichen der ersten Kuppe war ich fast geneigt, mein Bike (L 8, sollte jemand eine Empfehlung brauchen <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ) an den n&#228;chsten Laternenpfahl zu ketten um den Weg zu Fu&#223; fortzusetzen. Aber wo es hoch geht, geht es auch wieder herunter. Also die Z&#228;hne zusammengebissen und weitergestrampelt.<br />
Der erste Blick von der Burg auf das supergem&#252;tliche St&#228;dtchen Molivos und das Meer im Sonnenschein war dann auch eine geniale Entsch&#228;digung. Danach ging es abw&#228;rts – &#252;ber Kopfsteinpflaster, durch engste G&#228;sschen, Treppenstufen&#8230;Ich m&#246;chte gern wissen, was die Griechen &#252;ber die Bikegruppen denken., die immer Donnerstags auf diesen Pfaden durch den Ort &#8216;scheppern&#8217;. Im Ruhrgebiet w&#252;rden die Bewohner wahrscheinlich in bekannter Manier, d.h. mit Kopfkissen auf dem Fensterbrett zu sehen sein, ein bisschen &#8216;Verr&#252;ckte gucken&#8217;.</p>
<p><strong>Molyvos<br />
</strong>Ein wirkliches Highlight, weil vom Hotel aus auch problemlos mit dem Taxi (4 Euro), zu Fu&#223; (ca 20 Min, auch &#252;ber den Hausberg) oder eben wie schon beschrieben per Bike zu erreichen.<br />
Molyvos oder Mithimna ist eigentlich die touristische Hauptstadt der Insel und einfach ein traumhaft sch&#246;nes St&#228;dtchen, das zu jeder Zeit zum Bummeln, Essengehen und Shoppen einl&#228;dt. Man l&#228;uft durch enge, kopfsteingepflasterte G&#228;sschen und unser Bikeguide Michel macht sich nach eigenen Angaben einen Sport daraus, immer wieder neue Treppeng&#228;nge zu entdecken und auszuprobieren. Dies &#252;brigens auch manchmal per Bike . Treppauf- und Treppabfahren im Rahmen eines Techniktrainings – wenigstens ist dieser Kelch an uns vor&#252;ber gegangen!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1805" title="cimg0998" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg0998.jpg" alt="Lesbos" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Hafenidylle bei Tag</em></p>
<p><strong>Schnuppersurfen oder Schnupper-Cat-Segeln – immer noch erster Tag<br />
</strong>Das war der nachmitt&#228;gliche Programmpunkt des ersten Tages, von und mit dem &#8216;Sonnenschein-Wassersportguide&#8217; Denis. Die ersten Balancespielchen auf den Surfbrettern machten den Teilnehmern offensichtlich viel Spa&#223;, so dass sich  vier G&#228;ste f&#252;r den Surfkurs anmeldeten.<br />
Leider war das Schnupper-Cat-Segeln mangels Wind an diesem Tag nicht das Erlebnis, was es offensichtlich mit mehr Wind sein kann.</p>
<p>Durch den Schnuppertag konnten wir am ersten Tag alle drei Teamer kennenlernen und erste Kontakte zu anderen Froschg&#228;sten kn&#252;pfen. Alles ganz zwanglos und locker gem&#228;&#223; lang erprobter und bew&#228;hrter Frosch-Philosophie.<br />
Am Abend gab es noch ein kleines, unaufw&#228;ndiges Kennenlernspiel und einen Welcome-Ouzo, also ein wundersch&#246;ner, harmonischer erster Tag.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1806" title="cimg1001" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg1001.jpg" alt="Lesbos" width="360" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Essensvorbereitung ohne Hektik vor der Taverne am Ambelia Beach</em></p>
<h3>Das Team</h3>
<p><strong>Jeanette</strong> ist die Teamleiterin vor Ort. Sie k&#252;mmert sich ganz nett und unaufdringlich um das Wohl ihrer G&#228;ste.<br />
Des Weiteren f&#252;hrt sie als Wanderteamerin ihre Gruppen &#252;ber Stock und Stein und bietet dar&#252;ber hinaus Body-Work-Outs sowie Nordic Walking an.<br />
Da ich zu Hause t&#228;glich bis zu zwei Stunden mit meinem Hund unterwegs bin, konnte ich mich in den zwei Wochen nur zu zwei Wanderungen durchringen.<br />
Die erste f&#252;hrte nach Skala Sikamenia, wobei ich den dreist&#252;ndigen Schotterpistenweg nicht besonders ansprechend fand (daf&#252;r ging es aber mit dem Schiff zur&#252;ck)<br />
Die zweite Wanderung zum Ambelia Beach war hingegen richtig sch&#246;n.<br />
Der von Jeanette organisierte Sunset-Bootstrip um Rabbit Island (kein Kaninchen gesehen) stellte ein weiteres Highlight des Urlaubs dar . Man sieht Molyvos in voller abendlicher Beleuchtung vom Wasser aus – traumhaft!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1807" title="cimg1185" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg1185.jpg" alt="Lesbos" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Molyvos – Hafen bei Nacht</em></p>
<p>Denis managt alles rund um den Wassersport und besitzt neben seinem sonnigen Gem&#252;t eine engelsgleiche Geduld. Mit vollem Einsatz hat er seinen Anf&#228;ngern vom Kajak aus die Surftechniken lautstark in Erinnerung gerufen und dieselben auch h&#228;ufig im Schlepptau wieder zur Surfstation zur&#252;ckgebracht.<br />
Eine lustige Begebenheit bescherte uns sein th&#252;ringischer  Akzent. Als wir mit dem Kajak zum Schnorcheln aufbrechen wollten, rief er uns zu, wir sollten doch auf die &#8216;Segel&#8217; aufpassen. Mit ganz vielen Fragezeichen im Gesicht – wollten wir doch nur paddeln – kl&#228;rte sich nach mehrmaligem Wiederholen das Missverst&#228;ndnis, meinte er doch die Seeigel!<br />
Seine Surfstation hat er mit ganz viel Liebe zum Detail und gro&#223;em handwerklichen Geschick zu einem traumhaften Pl&#228;tzchen umgestaltet. Die neueste Errungenschaft ist eine kleine Discokugel sowie ein gro&#223;er Strahler, der den riesigen Baum vor der Station herrlich beleuchtet. Dazu kommen noch diverse Lichterketten sowie eine gerade fertiggestellte &#220;berdachung, supergem&#252;tlich!<br />
Auch als DJ ist Denis eine Klasse f&#252;r sich, die Musik ist an der Surfstation um Klassen besser als in der Congas-Bar. Wir haben so manchen sch&#246;nen Abend hier verbracht.<br />
Kaum zu toppen sind &#252;brigens auch seine Ansagen, mit denen er abends f&#252;r den Besuch seiner Wassersportstation wirbt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1808" title="cimg1195" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg1195.jpg" alt="Lesbos" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die Surfstation bei Tag</em></p>
<p><strong>Michel</strong> bin ich schon in Trois Vallees beim Skifahren begegnet. Die Tatsache, dass ich die allermeiste Zeit des Urlaubs auf dem Bike verbracht habe und so noch einmal eine neue Sportart f&#252;r mich entdecken durfte, habe ich mit Sicherheit ihm zu verdanken. In kleinen, leicht verdaulichen H&#228;ppchen hat er uns auf diversen Touren verschiedene Biketechniken erkl&#228;rt und ausprobieren lassen, geduldig korrigiert und uns mit Fingerspitzengef&#252;hl die Berge &#8216;hochgeredet&#8217;. Das immer dann, wenn ihm auffiel, dass unsere Leistungsgrenze so gut wie erreicht war.<br />
„Kommt, wir rollen jetzt gem&#252;tlich (oder war es geschmeidig?) die Berge hoch“ und „Geschwindigkeit bringt Sicherheit“ sind Spr&#252;che, die ich wohl nicht mehr vergessen werde.<br />
Ich habe keine Ahnung, ob wir alle Bike-Shirts unseres Guides kennengelernt haben, aber das schrille ACDC-Shirt sah schon super aus, &#252;berhaupt f&#228;hrt Frau auch mal ganz gern hinter dem Michel her <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn mir in der ersten Woche jemand gesagt h&#228;tte, dass ich die gro&#223;e Tour zum Lepetymnos (968m) mitfahren w&#252;rde, dem h&#228;tte ich den ber&#252;hmten Vogel gezeigt. Aber ich habe es geschafft und die traumhafte Aussicht belohnte alle M&#252;hen und f&#252;hrte wieder mal zu dem schon bekannten Ausspruch:„Ist das sch&#246;n hier!“ Die Abfahrt von besagtem Berg war bis auf ein Steilst&#252;ck – wer sein Bike liebt, der schiebt – richtig genial und so ab und zu konnte ich sogar mein Bike schon seinen eigenen Weg suchen lassen&#8230;Das hatten wir am Tag zuvor auf dem R&#246;merweg ge&#252;bt, die Beschreibung dieses Weges ist im Reisebericht von Ulf Bongers so genial, dass ihr dort nachlesen solltet, ich habe Tr&#228;nen gelacht.<br />
Nochmals an Michel ein Dankesch&#246;n f&#252;r die allzeit humorvolle Wegbegleitung und das gute Zureden. Schade, dass es hier in der Umgebung von Krefeld so wenig Mountainbikegeeignetes Gel&#228;nde gibt&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1809" title="cimg1126" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg1126.jpg" alt="Lesbos" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Geschafft – auf dem Lepetymnos</em></p>
<h3>Zielgruppe</h3>
<p>F&#252;r Party- und Discog&#228;nger ist das Hotel Aphrodite mit Sicherheit nicht die richtige Adresse, auch Menschen, die gern sandgepudert am Strand liegen, sind hier fehl am Platz.<br />
Ansonsten gibt es gen&#252;gend tolle Angebote, die man wahrnehmen kann. Ein gro&#223;es Plus ist die gute Erreichbarkeit von Molyvos, selten hat man ein so reizvolles unnd gro&#223;es Angebot an Tavernen – eine sch&#246;ner als die andere. Entweder kleben sie wie Schwalbennester am Hang oder befinden sich ganz bodenst&#228;ndig im Bereich des idyllischen Hafens. Es lohnt sich allemal, abends einen Bummel durch den Ort zu machen, vielleicht mit Abschluss in der Congas-Bar, einer supersch&#246;nen Location. Leider trifft der DJ eher seinen eigenen Geschmack.</p>
<h3>Abflugtag</h3>
<p>Im Gegensatz zum Zielflughafen N&#252;rnberg waren wir D&#252;sseldorfer im Vorteil, da wir erst um 14:30 abgeholt wurden. Ein halber Tag geschenkt!!!<br />
Vielen Mitreisenden war die knapp zweist&#252;ndige Busfahrt (eine Art Sammeltaxi) zu lang.<br />
Ich habe die Fahrt genossen, mir aus dem Bus alles noch einmal alles genau angesehen und als &#8216;Neu-Bikerin&#8217; bei den verschiedenen Ortsdurchfahrten und Hinweisschildern gedacht:<br />
Petra, Anaxos, Skoutaros, Skalochori, Filia – das alles hast du per Bike gesehen! H&#228;ufig an der Leistungsgrenze, aber trotzdem immer mit viel Freude.<br />
Es gibt eben Zeiten, in denen man sich noch einmal neu kennen lernt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1810" title="cimg1139" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/cimg1139.jpg" alt="Lesbos" width="500" height="375" /></p>
<p>Nicht alle kommen durch <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> (</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Zwei Wochen, die im Flug vergangen sind und nach mehr rufen. Schon laufen die Planungen f&#252;r den Winter und, wer wei&#223;, vielleicht im Sommer 2009 doch einmal in die Berge?<br />
F&#252;r diesen Urlaub l&#228;sst sich auf jeden Fall festhalten: “War das sch&#246;n“!</p>
<h1 style="text-align: center;">Danke an das Team!!!</h1>
<p><strong>Ach ja, Kritik muss sein!</strong></p>
<p><strong>Das Volleyballfeld</strong><br />
Von Hause aus diesem Sport (immer noch) verbunden, war ich wirklich entt&#228;uscht von der Qualit&#228;t des sogenannten Beachvolleyballfeldes. Dieses Bausandsteinabfallgemisch ist als Bodenbelag eine     echte Zumutung. Es befinden sich so viele fiese, spitze Steine in dem staubigen Untergrund, dass die Verletzungsgefahr wirklich gro&#223; ist. So wundert es auch gar nicht, dass der Platz kaum bespielt wird.<br />
Abgesehen davon liegt er etwas abseits und ist nicht leicht einzusehen, so dass sich nicht automatisch durch Sichtkontakt die Leute zusammenfinden.<br />
Schade!</p>
<p><strong>Der Tennisplatz<br />
</strong>Geht gar nicht! Risse im Beton, Blumen, Unkraut, kleine Str&#228;ucher wachsen quasi aus dem Platz, das Netz ist eher ein gro&#223;es Loch, also die Schl&#228;ger direkt zu Hause lassen.<br />
Am Besten begr&#252;nen.</p>
<p><strong>Zum guten Schluss<br />
</strong>Dass mein Reisebericht schon zwei Tage nach R&#252;ckkunft fertig ist, liegt an dem wunderbaren Sommerwetter, welches uns hier momentan heimsucht. Wahrscheinlich ist er aus dem Grund auch l&#228;nger geworden als beabsichtigt. Ein wenig neidvoll denke ich an die lieben Mitreisenden, die gerade ihre dritte Woche auf Lesbos verbringen. Da kann man nur sagen: „Ihr habt alles  richtig gemacht!“</p>
<p>&#220;brigens, das h&#228;tte ich fast vergessen: Am letzten Tag nach Sonnenuntergang haben wir in unserer Bucht zwei Delfine gesehen – ganz ehrlich!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Waren die R&#246;mer &#252;berhaupt auf Lesbos? 21. Mai – 4. Juni 2008</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/waren-die-roemer-ueberhaupt-auf-lesbos/1759</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 10:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal kurz &#252;berlegen, was diesmal den Ausschlag gegeben hatte. Warum hatte ich mich f&#252;r Lesbos entschieden? Zun&#228;chst sicherlich meine Affinit&#228;t zu den griechischen Inseln - insbesondere Samos hab ich ins Herz geschlossen - dann nat&#252;rlich auch die Prospektbeschreibung. Hotel mit Pool, Garten und eigener Bucht, ein denkmalgesch&#252;tztes D&#246;rfchen in der N&#228;he und die Aussicht auf Wandern und Biken in urspr&#252;nglicher und nicht zu karger Natur [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/hafenvomkastell.jpg" alt="Lesbos" width="500" height="375" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Ulf Bongers </strong>(ulf.bongers at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">Sportclub Hotel Aphrodite, Lesbos &#8211; Griechenland</a></strong></p>
<p><strong>Prolog</strong><br />
Mal kurz &#252;berlegen, was diesmal den Ausschlag gegeben hatte. Warum hatte ich mich f&#252;r Lesbos entschieden? Zun&#228;chst sicherlich meine Affinit&#228;t zu den griechischen Inseln &#8211; insbesondere Samos hab ich ins Herz geschlossen &#8211; dann nat&#252;rlich auch die Prospektbeschreibung. Hotel mit Pool, Garten und eigener Bucht, ein denkmalgesch&#252;tztes D&#246;rfchen in der N&#228;he und die Aussicht auf Wandern und Biken in urspr&#252;nglicher und nicht zu karger Natur. Da ich nicht die ganz gro&#223;e Wasserratte bin, konnte mich der grobe Kieselstrand nicht wirklich abschrecken. Dazu rundete das ausgelobte Volleyballfeld meine Vorfreude auf einen aktiven und erholsamen Urlaub ab.</p>
<p><strong>Das Hotel Aphrodite</strong><br />
Nach einem gut 90-min&#252;tigen Flughafen-Transfer im Reisebus, den sich mehrere Reise-Veranstalter teilten, liefen wir die Hotelanlage an. Dabei konnten wir schon einen Blick auf das in den Hang gemei&#223;elte D&#246;rfchen Mólyvos &#8211; nebst Kastell &#8211; erhaschen und die Vorahnung nahm Gestalt an, dass es eine gewisse Anstrengung erfordern k&#246;nnte, das &#214;rtchen zu Fu&#223; oder per Bike zu erkunden. Doch wie hatte schon Costa Cordalis &#8211; der alte Obergrieche &#8211; dereinst so trefflich intoniert: Die s&#252;&#223;en Trauben h&#228;ngen hoch. Sp&#228;ter mehr dazu.</p>
<p>Die Zimmer des Hotels verteilten sich auf ein Haupt- und zwei Nebengeb&#228;ude, dazu kamen noch die exklusiv f&#252;r Frosch-G&#228;ste reservierten Appartements im Strandgeb&#228;ude. Neben der 24-st&#252;ndig besetzten Rezeption verf&#252;gte das Hotel &#252;ber einen Speise- und Aufenthaltssaal nebst Barbereich, eine Au&#223;enterrasse, die teilweise von einer mit wildem Wein bewachsenen Pergola beschattet wurde, einem gro&#223;z&#252;gigen Poolbereich und &#8211; so wie sich das f&#252;r Griechenland geh&#246;rt &#8211; eine Strandtaverne. An der Rezeption konnte man sich kostenfrei ein Laptop leihen und im gesamten Restaurant-Bereich per WLAN ins Internet. Bis dahin blieben eigentlich keine W&#252;nsche offen. Der Haupt-Garten bestand gr&#246;&#223;tenteils aus mehreren Reihen riesiger Palmen und l&#252;ckenhaftem Rasen, f&#252;r meinen Geschmack h&#228;tte es noch ein bisschen mehr bunt und gr&#252;n sein k&#246;nnen. M&#246;glichst in Form von Blumen und Wiese &#8211; ich bin aber auch anspruchsvoll.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1761" title="hotelanlage1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/hotelanlage1.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="360" /><em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die Hotelanlage und das Hinterland aus der Fisch-Perspektive</em></p>
<p>Dar&#252;ber hinaus gab es noch einen kleinen, etwas lauschigeren Garten hinter dem Strandgeb&#228;ude &#8211; den Frosch-Garten. Hier standen ein paar Tischchen im Schatten gro&#223;er B&#228;ume, und eine H&#228;ngematte lud zum Relaxen und Sudoku-R&#228;tseln ein &#8211; eine gewisses Konzentrationsverm&#246;gen vorausgesetzt. Welches sich mir entzog &#8211; mir blieb die H&#228;ngematte, wenn sie mal frei war. Rechts daneben erstreckte sich ein frisch angelegtes Volleyballfeld. Dem Frosch-Garten vorgelagert war die Bike-Station, best&#252;ckt mit 14-15 Bikes. Die fantasievoll zusammengezimmerte Wassersportstation lag am anderen Ende des Strandes. Ihre Bedeutung &#8211; besonders f&#252;r fachfremde Belange &#8211; sollte bis zum Ende des Urlaubs noch wesentlich zunehmen.</p>
<p>Kommen wir zu den Zimmern, von denen ich gleich zwei Probe wohnen durfte. Das erste lag im Hauptgeb&#228;ude auf der ersten Etage in direkter Nachbarschaft zum Eingangs- und Empfangsbereich, also per se hellh&#246;rig. Das Zimmer war f&#252;r ein Einzelzimmer recht ger&#228;umig, ein K&#252;hlschrank, ein kleiner Fernseher, zwei Betten, daf&#252;r ein superkleiner Balkon, auf den gerade zwei St&#252;hle und ein Bistro-Tischchen passten. Man selbst blieb lieber au&#223;en vor, au&#223;er man wollte erst den einen Stuhl hochheben, um sich in den anderen nieder lassen zu k&#246;nnen. O.k., ich &#252;bertreibe. Aber minimal. Das Badezimmer war &#8211; ich nenn es mal funktionell. Man darf da in Griechenland beim landestypischen 3-Sterne-Standard keinen Marmor und vollendet verblendete Fliesenspiegel erwarten. Warum ich nach einer Woche am Wechseldatum nach einem anderen Zimmer fragte, hatte aber einen anderen Grund. Das Zimmer hatte eine Verbindungst&#252;r zum Nebenzimmer, die selbstverst&#228;ndlich zwar verschlossen war, aber so schlecht schallisoliert, dass ich die Nachbarn im Nebenraum schnarchen h&#246;ren konnte. Da man gerade dies vermeiden m&#246;chte, wenn man Einzelzimmer bucht, fragte ich, ob ein Tausch m&#246;glich sei. Dies war auch relativ spontan am Wechseltag kein Problem. &#220;berhaupt hab ich das Hotel- und Restaurant-Personal als angenehm zur&#252;ckhaltend und freundlich empfunden. Das zweite Zimmer befand sich dann in einem Nebengeb&#228;ude, war vom Standard her &#228;hnlich, hatte aber einen viel gr&#246;&#223;eren Balkon und war wesentlich ruhiger. Daf&#252;r hatte ich h&#228;ufiger Besuch von kleinen zutraulichen Wanderameisen, die die abenteuerlichsten Verkehrswege quer durchs Zimmer ersannen &#8211; eine an die Stuhllehne geh&#228;ngte Abfallt&#252;te mit Bananenschale war nach einer kurzen Weile ein beliebtes Ausflugsziel. Bis ich mal auf den Gedanken kam, alle offenen Lebensmittel in den K&#252;hlschrank zu packen und den M&#252;ll auf den Balkon. Ab da war zumindest das Zimmer verkehrsberuhigte Zone.</p>
<p><strong>Das D&#246;rfchen Mólyvos</strong><br />
Wie schon angedeutet, schmiegte sich das ungew&#246;hnlich gepflegte, malerische Dorf Mólyvos vom Hafen aus einen Hang hinauf und wurde auf der Anh&#246;he schlie&#223;lich von einem Kastell gekr&#246;nt, welches dereinst zur Verteidigung gegen Piraten errichtet worden war. Da das Hotel etwa auf Meeresniveau lag und das D&#246;rfchen mit den zentralen Verkehrsanbindungen auf der anderen Seite des H&#252;gels, galt es bei fast allen Aktivit&#228;ten &#8211; Biketouren, Wanderungen, Abendessen &#8211; zun&#228;chst ein paar H&#246;henmeter zu &#252;berwinden. Aber w&#228;hrend man anfangs der ersten Woche noch h&#228;ufiger das Bed&#252;rfnis hatte, dem Hausberg unverhohlen den Mittelfinger zu zeigen, nahm man ihn in der zweiten Woche eigentlich gar nicht mehr so richtig ernst. Allein f&#252;r diese Erfahrung lohnt es sich, zwei Wochen zu buchen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1762" title="nouturnkastell" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/nouturnkastell.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="360" /></p>
<p><em>Das griechische Verkehrswesen ist komplex und manchmal verwirrend. Man durfte durchaus um das allgegenw&#228;rtige Kastell herum wandern.</em></p>
<p>Von den Kykladen kennt man typische Bilder wei&#223; get&#252;nchter Fassaden mit blauen oder t&#252;rkisfarbenen Fensterl&#228;den. In Mólyvos waren Natursteinfassaden mit bordeauxfarbenen Holzfenstern das vorherrschende Erscheinungsbild &#8211; eine meiner Meinung nach sehr ansprechende Alternative. Wenn man auf den &#8211; schon touristisch gepr&#228;gten &#8211; Hauptwegen flanierte, konnte man erahnen, dass doch einiges in das seit den 50ern unter Denkmalschutz gestellte Dorf investiert wurde. Abseits der Hauptgassen war dann schon eher das nicht minder reizvolle typisch griechische Hinterhofambiente zu finden.</p>
<p><strong>Das allgegenw&#228;rtige Kastell</strong><br />
Sowie einstmals bei den Fraggles die ‚allwissende M&#252;llhalde’ einen zentralen Fixpunkt f&#252;r die nach Wahrheit d&#252;rstenden darstellte, thronte auf dem H&#252;gel von Mólyvos das omnipr&#228;sente, das ‚allgegenw&#228;rtige Kastell’. Egal bei welcher Gelegenheit man einen Schnappschuss aus der H&#252;fte schoss, das allgegenw&#228;rtige Kastell war nachher irgendwie immer im Bild.</p>
<p>Auf unserer Schnupperwanderung hatten wir Gl&#252;ck, das Burggel&#228;nde war trotz der andauernden Bauarbeiten zug&#228;nglich, vermutlich hatte einer der Arbeiter vergessen, das Schloss zuzudr&#252;cken. Demnach kamen wir in den seltenen Genuss, von den Zinnen herab ein paar Schnappsch&#252;sse zu t&#228;tigen. Nicht, dass der extrem pittoreske Hafen von diesem Standpunkt aus wesentlich anders ausgesehen h&#228;tte – aber man hatte wenigstens wieder das Kastell mit im Bild.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1763" title="hafenvomkastell" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/hafenvomkastell.jpg" alt="Lesbos" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Der Hafen von Mólyvos von den Zinnen des allgegenw&#228;rtigen Kastells</em></p>
<p>Was denn jetzt der Vergleich mit der ‚allwissenden M&#252;llhalde’ sollte? Keine Ahnung, optisch liegen beide jedenfalls ziemlich weit auseinander. Ich glaub, ich wollte einfach noch mal die Fraggles ins Spiel bringen, bevor diese armen Dinger v&#246;llig in Vergessenheit geraten.</p>
<p><strong>Das Programm</strong><br />
Wie &#252;blich bestand das Basis-Programm aus Wanderungen und Bike-Touren, hinzu kam der Wassersport mit Surfen und Katamaran-Segeln. Ferner konnte man sich Material zum Schnorcheln leihen und drei Seekajaks standen zur Verf&#252;gung. Abgerundet wurde das Ganze mit Fitness, Nordic Walking und Beachvolleyball. Letzteres eher eingeschr&#228;nkt, denn das Feld war leider nicht mit Hilfe von original karibischem Qualit&#228;tsfeinstrandsand best&#252;ckt worden, sondern eher damit, was letztens an der Ecke beim Stra&#223;enbau &#252;brig geblieben war. Vielleicht war das der Grund, warum ich es w&#228;hrend der zwei Wochen gerade zweimal in die N&#228;he des Volleyballnetzes schaffte. W&#228;hrend des Spiels war man haupts&#228;chlich vergeblich damit besch&#228;ftigt, die nicht enden wollende Zahl der dicken Steine im Gel&#228;uf nach drau&#223;en zu bef&#246;rdern. Sisyphos im Taschenformat. Zudem war es – wie im Stra&#223;enbau &#252;blich – eine recht staubige Angelegenheit. Vielleicht kein Wunder, dass die w&#246;chentlich ausgeschriebenen Beachvolleyballturniere aus Mangel an Interesse nicht zustande kamen.</p>
<p>Neben der Schnupperwanderung hab ich nur noch zwei weitere, relativ kurze mitgemacht. Die eine hatte eine sehr nette Taverne direkt am malerischen Hafen des D&#246;rfchens Skála Sikaminéas als Ziel. Neben dem sensationellen Joghurt mit Honig und frischen Fr&#252;chten war ein Papagei die  Hauptattraktion der Lokalit&#228;t und der hatte sein Publikum fest im Griff. Ein au&#223;erirdischer Gesch&#228;ftsreisender von irgend so einem Planeten aus dem System Beteigeuze h&#228;tte seine Schwierigkeiten gehabt zu entscheiden, wer hier wem nachplappert. Den R&#252;ckweg zur&#252;ck zum Hotel bestritten wir mittels eines kleinen Ausflugsb&#246;tchens, welches auch in der zweiten Woche noch eine erfreuliche Rolle spielen sollte. Da ich recht gerne B&#246;tchen fahre, entsch&#228;digte das f&#252;r den doch eher unspektakul&#228;ren, schattenlosen Hinweg &#252;ber Asphalt und breite Schotterwege. Immerhin wurde ich auf der Bootsfahrt mit dem bisher verhei&#223;ungsvollsten Wochen-Horoskop meines Lebens konfrontiert: Liebesgl&#252;ck ohne Kompromisse. Auf die Erf&#252;llung der Prophezeiung warte ich noch heute &#8211; aber es war ja auch nur eine Woche g&#252;ltig. Meine Reaktionszeit hat dem Alter entsprechend zugenommen. Das ist mein Problem mit Wochenhoroskopen. Und nicht das einzige …</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1764" title="efthalou" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/efthalou.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Das ‚Thermalbad’ von Efthaloú</em></p>
<p>Von der zweiten Wanderung sind mir im Wesentlichen die Gespr&#228;che mit meinen Mitwandernden in Erinnerung geblieben. Ein Zeichen, dass man sich sehr gut unterhalten hat, die Wanderung an sich jedoch an H&#246;hepunkten arm war. Nein halt, das Restaurant, welches wir zur Mittagspause ansteuerten, hatte den gediegensten Toiletten-Erlebnisbereich, der sich mir bislang in Griechenland pr&#228;sentierte. Gut, f&#252;nf Sterne hab ich dort noch nicht kennen gelernt, aber es muss nahe dran gewesen sein. In jeder Woche gab es jedoch auch noch eine l&#228;ngere Wanderung, in der ersten Woche die M&#252;hlenwanderung, in der zweiten die zum Grab des &#8211; dem Vernehmen nach ziemlich publikumsscheuen &#8211; heiligen Alexanders, welche nach Aussagen der Teilnehmenden beide sehr sch&#246;n gewesen sein sollen.</p>
<p><strong>Der R&#246;merweg</strong><br />
Da ich beim Biken relativ wenig Ergeiz entwickle, Asphaltkilometer und H&#246;henmeter zu hamstern, kamen mir Mountain-Michels kleine, abwechslungsreiche Touren sehr entgegen. Oft war irgendein gel&#228;ndetechnisches Schmankerl dabei. Legend&#228;r war der so genannte R&#246;merweg. Nachdem ich ihn zum ersten Mal hinunter gerappelt war, dachte ich nur: so baut kein gesunder R&#246;mer. Ihr d&#252;rft Euch da jetzt also nicht das Gel&#228;uf vorstellen, auf dem Caesars Quadriga nach dem Sieg &#252;ber die Gallier mit high speed ins Kolosseum rumpelt, sondern eher so einen gewundenen Ziegenpfad, den ein vergessener, verhutzelter r&#246;mischer Soldat in ein gottverlassenes gallisches Berggebiet zimmert, w&#228;hrend er zum x-ten mal von Obelix vertrimmt wird. Aber waren die R&#246;mer &#252;berhaupt auf Lesbos? Wei&#223; das jemand? Keine Ahnung &#8211; deshalb lassen wir die R&#246;mer mal au&#223;en vor. Das Ding sah jedenfalls aus, als w&#228;re ein Rutsch grob behauener Pflastersteine w&#228;hrend eines Unwetters aus der Ladeluke eines in gro&#223;er H&#246;he havarierenden Flugzeugs in den schlammigen Boden geplumpst. Das trifft es wohl am besten. F&#252;r diesen Spezialfall hatte Michel genau den richtigen Rat parat. Lasst das Bike entscheiden, ob ihr rechts oder links an dem unvermittelt vor Euch auftauchenden Brocken vorbei brettert. Ja, warum auch nicht das Bike entscheiden lassen, machte es doch einen recht kompetenten Eindruck.</p>
<p>Das i-T&#252;pfelchen war schlie&#223;lich die &#220;berraschungstour an meinem vorletzten Urlaubstag – das Technik-Training. Vielleicht ein bisschen sp&#228;t. Da der Michel bei der Ansage am Vorabend nicht dabei gewesen war, wussten wir morgens nicht allzu detailliert, was uns auf der Tour erwartete. Und ich bin &#252;berzeugt, dass nicht alle erschienen w&#228;ren, h&#228;tten sie es so genau gewusst. Aber wenn man sich einmal in Montur geschmissen hat – Augen zu und durch. Den Anfang machte eine Lektion im Treppenfahren und zwar genau im touristischen Brennpunkt neben dem allgegenw&#228;rtigen Kastell – da kannte der Michel nichts. Einzeltraining neben den verwundert drein schauenden Passanten, erst die breiten Stufen runter und dann wieder rauf. All das mit wechselndem Erfolg, aber ohne Unfall. Danach ging es in Richtung R&#246;merweg, selbigen runtergehoppelt, ein paar Schlenker durch die Walachei und schlie&#223;lich eine supersteile Rampe rauf nach Petri. Da hie&#223; es nicht hinten &#252;ber fallen. Ohne Pause bis nach oben durchzuhalten, war f&#252;r mich und die meisten anderen eh nicht drin. Schlie&#223;lich in Petri in der Panorama-Taverne die wohlverdiente Pause. Danach ging es in rasanter Fahrt &#252;ber Asphalt hinunter in Richtung Meeresniveau und schlie&#223;lich – ich h&#228;tte es auch nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten – den R&#246;merweg wieder hinauf. Das geht. Am Ende waren fast alle – inklusive mir – pulverisiert, aber gl&#252;cklich. Und nicht nur die Frauen – mit etwa 50% repr&#228;sentativ vertreten &#8211;  waren sich einig: das h&#228;tten wir zu Hause nie im Leben ausprobiert. Aber mittels Gruppenzwang und Michels fachkundiger Anleitung war es gut zu schaffen – und f&#252;r mich ein Highlight des Urlaubs.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1765" title="skyline" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/skyline.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die Skyline von Mólyvos</em></p>
<p><strong>Rabbit Island</strong><br />
Ein weiteres ‚Highlight’ war die in meiner zweiten Woche zum ersten Mal angebotene Sunset-Boots-Tour, eben mit jenem oben schon erw&#228;hnten Ausflugs-B&#246;tchen namens ‚Mercury Express’ &#8211; offensichtlich dem einzigen in Mólyvos. Abends um sechs ging es vom Hafen aus in einer Schleife an Petra vorbei zu einer vorgelagerten Insel namens ‚Rabbit Island’. Auf der R&#252;ckseite der Insel befand sich eine Art verlassene und verrottete Bootsanlegestelle, die so ohne weiteres als Schmuggler-Versteck in einem Jack-London-Roman h&#228;tte beschrieben sein k&#246;nnen. O.k., es war sicherlich nicht das ganz gro&#223;e Postkarten-Motiv, wie man es von anderen Sunset-Touren kannte, aber bestimmt eins der originelleren. Die schroffe, leicht h&#252;gelige Insel wurde von Unmengen von M&#246;wen bev&#246;lkert, die dort reichlich Ruhe und Platz zum Nisten und Br&#252;ten fanden. Nur Kaninchen hab ich dort keine gesehen. Die Frage lag nahe, wovon sich all die M&#246;wen bis dato ern&#228;hrt hatten …</p>
<p>Der Stopp vor der Bucht bot die M&#246;glichkeit, kurz vom Boot ins Wasser zu h&#252;ppen, w&#228;hrend der Captain des Kutters schon flei&#223;ig damit besch&#228;ftigt war, den Au&#223;enbord-Grill an die Reling zu h&#228;ngen. Keine zwanzig Minuten sp&#228;ter hie&#223; es Essen fassen. Zu den unvermeidlichen Souvlaki gab es den ebenso unvermeidlichen Zaziki und ein paar Salate, dazu Wein aus dem Plastik-Kanister. Nichts spektakul&#228;res, die Spie&#223;e aber lecker und eine willkommene Abwechslung zum eher m&#228;&#223;igen Hotelessen. Die aus zweiter Reihe von oben startenden Sonnendeck-G&#228;ste h&#228;tten sich noch einen Nachschlag gew&#252;nscht, daf&#252;r hatten sie aber schlie&#223;lich auf der Hinfahrt auch die besseren Pl&#228;tze. Nach der erwartet frischen, aber k&#252;rzeren R&#252;ckfahrt bot sich noch ein Besuch in der Congas-Bar an, um den Abend geb&#252;hrend ausklingen zu lassen und das f&#252;hrt uns zum n&#228;chsten Kapitel …</p>
<p><strong>Der P-Faktor</strong><br />
Der setzte sich im Wesentlichen aus zwei Aspekten zusammen. Die oben erw&#228;hnte Congas-Bar befand sich unterhalb des Zentrums von Mólyvos direkt am Meer. Mit gro&#223;er Cocktail-Bar, Billard-Tisch, Gro&#223;bildschirm, lauschigen Sitzecken und kleiner Tanzfl&#228;che ausgestattet, lie&#223; sie eigentlich keine W&#252;nsche offen. Auch das Ambiente passte, die Einrichtung gem&#252;tlich, chillig, abwechslungsreich. Der DJ machte allerdings eher sein eigenes Ding, viele Remixes, weniger der typische &#220;30-Party-Frosch-Geschmack, aber phasenweise auch gut tanzbar. Vielleicht verst&#228;ndlich, da zu sp&#228;terer Stunde auch viel j&#252;ngeres, einheimisches Publikum auflief. Erst als sich die Fr&#246;sche in der zweiten Woche &#246;fter mal blicken lie&#223;en um die Tanzfl&#228;che zu bev&#246;lkern, lie&#223; er sich auch mal dazu herab, den einen oder anderen Musikwunsch zu erf&#252;llen.</p>
<p>Das Hotelgel&#228;nde bot kaum M&#246;glichkeit f&#252;r Festivit&#228;ten, wie man sie aus anderen Frosch-H&#228;usern kennt. Dazu sind auch zu viele andere Hotelg&#228;ste in der Anlage untergebracht, die sich gest&#246;rt f&#252;hlen k&#246;nnten. Die Welcome- und Farewell-Parties starteten deshalb vornehmlich im Restaurant-Bar-Bereich und endeten gew&#246;hnlich an der Wassersportstation, welche dank Denis’ Eifer und Einfallsreichtum immer mehr zu einer richtig schnuckeligen Strand-Bar mutierte. Deren Kernst&#252;ck bildete der Ende der ersten Woche vollendete h&#246;henverstellbare Trocken-Surf-Simulator, der bei oben genannten Gelegenheiten auch zur k&#252;rzesten Cocktail-Bar-Theke der Welt umfunktioniert wurde. Macht Euch selbst ein Bild &#252;ber dieses Wunderwerk der Technik, ich hab leider keins gemacht …</p>
<p><strong>Was vom Tage &#252;brig blieb …</strong><br />
Wie bekloppt muss man eigentlich sein, um sich bei knapp 40 Grad Au&#223;entemperatur in noch f&#252;nf Grad hei&#223;eres Wasser zu legen? So geschehen in den Thermalquellen von Efthaloú. Etwa genauso bekloppt, wie in der Mittagshitze mit dem Bike die Rampe nach Petri zu erklimmen – also vollst&#228;ndig bekloppt. Ein &#252;brigens ziemlich h&#228;ufig gedachter Gedanke gerade beim einheimischen Teil der Bev&#246;lkerung. Nebenbei &#8211; &#228;hnliche geformte Gedankenblasen Einheimischer kann man nicht nur auf Lesbos beobachten, sondern immer geh&#228;uft dort, wo sich Frosch-G&#228;ste im Sommer zur Mittagszeit abseits der Str&#228;nde bewegen.</p>
<p>Aber, hey, was soll ich sagen, beide genannten Aktivit&#228;ten haben irgendwie Spa&#223; gemacht &#8211;  hinterher jedenfalls, als der Schmerz nachlie&#223; &#8211; und an beiden Abenden war ich mehr als tiefenentspannt. Was kann man vom Urlaub mehr erwarten? Neben den Thermalquellen gab es noch die ein oder andere M&#246;glichkeit, abseits des Frosch-Programms etwas zu unternehmen. Etwa eine Bus-Tour in den wilden Westen zu den versteinerten B&#228;umen oder einen Ausflug im Mietwagen in die Insel-Hauptstadt Mythilini. F&#252;r derartige Aktivit&#228;ten wusste Jeanette, Reiseleiterin und Wanderguide organisatorische Hilfestellung zu leisten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1766" title="theroofisonfire" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/theroofisonfire.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>The roof is on fire</em></p>
<p><strong>Bewertungsbogen in kurzer Prosa</strong><br />
Lesbos bietet alles, was f&#252;r einen entspannenden und aktiven Urlaub n&#246;tig ist. Wenn man in der Beschreibung des Frosch-Katalogs ein wenig zwischen den Zeilen liest, ist man auf die hakeligen Punkte ganz gut vorbereitet. F&#252;r Wassersport-Tiere und Beach-Groupies gibt es bestimmt geeignetere Ziele, allein der steinige Strand macht es einem da nicht leicht. Das Hotel hat sehr viel Potential, einiges muss sich aber auch noch einspielen, um den hehren Zielen eines Frosch-Sportclubs gerecht zu werden. Das Dreier-Teamer-Gespann ist f&#252;r ein besonders ausgekl&#252;geltes Rahmenprogramm wohl unterbesetzt, macht seine Sache in Punkto Basisprogramm aber sehr gut. Frosch hat mit seinem Standort erneut ein gl&#252;ckliches H&#228;ndchen bewiesen. Die Gegend bietet dem Auge einiges und Mólyvos ist das vielleicht makelloseste Hafenst&#228;dtchen, das ich in Griechenland bisher sah &#8211; m&#246;ge es noch lange vom exzessiven Massentourismus verschont bleiben.</p>
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		</item>
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		<title>Sportclub Aphrodite auf Lesbos – ein Urlaubsm&#228;rchen</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/sportclub-aphrodite-auf-lesbos-ein-urlaubsmaerchen/1739</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 06:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war einmal eine Tochter eines griechischen Hotelbesitzers. Sie hie&#223; Aphrodite und w&#252;nschte sich nichts mehr, als einem wahren Frosch zu begegnen. Da der Vater seiner Tochter keinen Wunsch ausschlagen konnte, machte er sich auf die Suche nach einem Frosch. Eines Tages, Aphrodite traute ihren Augen kaum, kam nicht nur ein Frosch, um sie zu besuchen…
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/moli5.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="319" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Stephan Scholz </strong>[phscholli at gmx.de] <strong><br />
<a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-lesbos.asp">FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Aphrodite auf Lesbos, Griechenland</a></strong></p>
<p>Es war einmal eine Tochter eines griechischen Hotelbesitzers. Sie hie&#223; Aphrodite und w&#252;nschte sich nichts mehr, als einem wahren Frosch zu begegnen. Da der Vater seiner Tochter keinen Wunsch ausschlagen konnte, machte er sich auf die Suche nach einem Frosch. Eines Tages, Aphrodite traute ihren Augen kaum, kam nicht nur ein Frosch, um sie zu besuchen…</p>
<p>Es ist eigentlich sch&#246;n hier auf Lesbos, denke ich, blicke kurz nach links und rechts. Doch dann h&#246;re ich wieder Michels Stimme: „Die Pedale waagerecht, den Hintern &#252;ber den Satteln und dann einfach laufen lassen…“ Der Michel hat gut reden. Vor mir t&#252;rmen sich gerade die Steine zu Bergen auf und ich soll es einfach nur laufen lassen. Wir biken auf dem R&#246;merweg. Wie der Name es erahnen l&#228;sst, handelt es sich dabei nicht um eine gut ausgebaute Stra&#223;e der Neuzeit.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1740" title="moli1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/moli1.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="722" /></p>
<p><em>Motive f&#252;r sch&#246;ne Fotos gibt es auf der griechischen Insel Lesbos an jeder Ecke – selbst im R&#252;ckspiegel einer Mofa.</em></p>
<p>„Das ist Mountainbiken“, zieht der langj&#228;hrige Frosch-Teamer am Ende der steinigen Puckelpiste mit einem breiten Grinsen zufrieden Fazit. Doch damit noch nicht genug. Nach der holprigen Abfahrt wartet der n&#228;chste Berg auf uns.  Wieder gibt es einen Tipp: „Es wird gleich verdammt steil. Nutzt die ebene Strecke zum Krafttanken.“ Danke f&#252;r diesen Tipp, denn sehr steil war glatt untertrieben. 20 Prozent Steigung und mehr sind f&#252;r einen Ostwestfalen halt nicht allt&#228;glich. Doch dann, ich wei&#223; nicht genau wann und wo, stellt sich dieses Gl&#252;cksgef&#252;hl ein. Es l&#228;sst Schmerzen und Anstrengungen vergessen. Wie bei unserer Tour auf einen der h&#246;chsten Berge der Insel, Lepe…dingsbums – ich kann mir den Namen einfach nicht merken. Ist auch nicht so schlimm, der Michel kennt ja den Weg.<br />
„Einfach immer nur treten“ hatte er mir mit auf den Weg gegeben.<br />
Es geht erbahmungslos nur nach oben. Ich trete und trete, die Pedale gehen auf und ab. Dann sp&#252;re ich nicht mehr jede einzelne Bewegung, mein K&#246;rper muss wohl Adrenalin aussch&#252;tten. Es ist wie im Winter durch unber&#252;hrten Tiefschnee zu fahren – einfach nur sch&#246;n. Und dann, irgendwann haben wir uns alle auf den Gipfel gek&#228;mpft, kaputt, aber gl&#252;cklich. Was f&#252;r ein Gef&#252;hl!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1741" title="moli2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/moli2.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="722" /></p>
<p><em>Was so aussieht wie eine Fu&#223;g&#228;ngerzone wird manchmal auch von Autos befahren. Das st&#246;rt aber nicht. Die gr&#252;ne Bedachung dieser Stra&#223;e sorgt f&#252;r angenehmen Schatten – so macht das Bummeln Spa&#223;.</em></p>
<p>Das ist wirklich Mountainbiken – und viel mehr brauche ich nicht f&#252;r mein Frosch-Urlaubsm&#228;rchen, denke ich, w&#228;hrend ich nach dieser oder auch nach jeder anderen Tour ersch&#246;pft aber gl&#252;cklich in der H&#228;ngematte vor unserem Strandhaus liege.<br />
In meinen bisherigen Frosch-Urlauben gab es stets einen gut ausgef&#252;llten Stundenplan mit Ausfl&#252;gen, Abendprogramm, Fitness hier und Kultur dort.<br />
Doch diesmal reichen mir die tollen Touren auf dem Mountain-Bike aus. Auch im Sportclub Aphrodite gibt es nat&#252;rlich einen Stundenplan, auf dem neben den MTB-Touren auch Wanderungen stehen, Nordic-Walking-Steps und ein kleines Fitnessprogramm angeboten werden, die obligatorischen Welcome- und Farewell-Party Anfang und Ende des Urlaubs markieren. Au&#223;erdem macht Wassersportfrosch Denis fast jeden Abend unerm&#252;dlich Werbung f&#252;r seine Angebote am Strand: surfen, Catsegeln, paddeln. Auch die Ausr&#252;stung f&#252;rs Schnorcheln kann man sich bei ihm ausleihen. Doch ich bin hier zum Biken und Erholen – und genie&#223;e einfach: nach den Touren mit der Gruppe am Meer noch ein k&#252;hles Bier und den Tag mit einem Blick in den Sonnenuntergang beschlie&#223;en.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1742" title="moli3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/moli3.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="319" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Strandhaus mit Meerblick – einfach herrlich!</em></p>
<p style="text-align: left;">Ein gro&#223;es Lob geb&#252;hrt neben Michel und Denis nat&#252;rlich auch Jeanette, die sich als Reiseleiterin um alles k&#252;mmert, sch&#246;ne Fitness-Stunden am Meer anbietet und auch mit nur zwei Fr&#246;schen auf gro&#223;e Wanderung geht.</p>
<p>Sehr erholsam fand ich auch das St&#228;dtchen selbst, in dem der Sportclub liegt. Molivos ist ein kleines verschlafenes Nest, malerisch am Berg und unterhalb einer Burg gelegen. Nicht ganz so idyllisch ist vielleicht der Weg dorthin, wenn man nicht gerade den kostenlosen Hotelbus oder ein ganz g&#252;nstiges Taxi nutzt. Denn in die Stadt (sowie bei allen Touren) geht es zun&#228;chst bergauf.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1743" title="moli4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/moli4.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="319" /></p>
<p style="text-align: left;"><em>Im Pool des Sportclubs Aphrodite f&#252;hlen sich auch Fr&#246;sche wohl, doch meistens sind die viel lieber im Meer.</em></p>
<p style="text-align: left;">Dass Lesbos die drittgr&#246;&#223;te Insel sein soll, mag man schwer glauben. F&#228;llt doch schon bei dem gut zweist&#252;ndigen Transfer vom Flughafen zum Hotel auf, dass die Insel nicht dicht besiedelt ist. Vermutlich hat sich aber gerade dadurch Lesbos ihre Nat&#252;rlichkeit und Sch&#246;nheit bewahrt. Der Tourismus macht nat&#252;rlich auch hier die Haupteinnahmequelle aus, doch allzu touristisch geht es hier nirgends zu.<br />
&#220;berall werden selbst wir au&#223;erirdisch anmutende Biker mit einem fr&#246;hlichen „Jassoú“ begr&#252;&#223;t. Und da mein Griechisch f&#252;r kaum mehr reicht, geht es auf Englisch locker weiter. Vom Schuljungen bis zur alten Oma kann hier jeder erstaunlich gut Englisch.<br />
Gro&#223;e Hotelanlagen gibt es nicht. Auch das Hotel Aphrodite, in dem Frosch bislang nur ein paar Pl&#228;tze buchen konnte, schmiegt sich fast unbemerkt in die h&#252;gelige Landschaft ein.<br />
Und den sonst so &#252;blichen Touristennepp und -schnickschnack gibt es hier fast nicht. Ein Einkaufsbummel in den kleinen Gesch&#228;ften lohnt sich auf jeden Fall!<br />
Sehr sch&#246;n waren auch die gemeinsamen abendlichen Ausfl&#252;ge zum Essen in der Stadt. Zweimal pro Woche bleibt f&#252;r die Frosch-G&#228;ste die Hotelk&#252;che kalt. Das ist auch gut so, denn allzu gut ist es um die Kochkunst der Hotelk&#246;che nicht bestellt. Ganz anders schmeckt es in der hoteleigenen Strandtaverne.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1744" title="moli5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/moli5.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="319" /></p>
<p style="text-align: left;"><em>Mountainbike-Teamer Michel (Mitte) ausnahmsweise auf einer Stra&#223;e – er f&#252;hlt sich offroad aber viel wohler.</em></p>
<p>F&#252;r mich war nach zwei Wochen das Urlaubsm&#228;rchen leider viel zu schnell vorbei. F&#252;r Aphrodite geht es aber noch weiter. Und wenn sie nicht…, bleibt zu hoffen, dass die Fr&#246;sche auch in der kommenden Saison hier Urlaub machen d&#252;rfen und dann vielleicht auch in endlich renovierten Zimmern.</p>
<p>Damit der Urlaub auf Lesbos auch f&#252;r andere ein Urlaubsm&#228;rchen wird, hier noch ein paar Tipps:</p>
<ol>
<li>Es gibt kaum Sandstr&#228;nde auf Lesbos, auch der am Hotel gelegene Strand ist kieselig. Der Weg ins Meer ist ohne Aquaschuhe eine Qual. Also ein Paar von diesen unheimlich kleidsamen aber n&#252;tzlichen Schuhen einpacken.</li>
<li>Auch wenn tags&#252;ber die Sonne kr&#228;ftig scheint – wir haben bei 40 Grad auf dem Rad geschwitzt – kann es am Strand und abends empfindlich frisch werden. Deshalb geh&#246;ren auch lange Kleidungsst&#252;cke mit ins Gep&#228;ck.</li>
<li>Auch auf Lesbos kann es M&#252;cken geben. Deshalb ausreichend M&#252;ckenschutz einpacken. Sonnencreme ist auf der Insel sehr teuer. Lieber etwas mehr von Zuhause mitnehmen und den Rest dann den neuen Froschg&#228;sten vererben.</li>
</ol>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1746" title="moli6" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/moli6.jpg" alt="Lesbos" width="480" height="360" /></p>
<p><em>Gipfelst&#252;rmer: Der 968 Meter hohe Lepétymnos ist bezwungen, die Biker sind kaputt aber gl&#252;cklich, auch wenn es nicht so aussieht.</em></p>
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