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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Skiathos</title>
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	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
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		<title>Skiathos vom 18.07.10 – 25.07.10</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 06:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Skiathos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli und August fliegt Air Berlin den Inselflughafen Skiathos von D&#252;sseldorf direkt an. Das war einer der Gr&#252;nde, weshalb ich mich spontan f&#252;r das Reiseziel entschloss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Dagmar Lingel </strong>(D.Lingel at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Agnadi auf der Insel Skiathos</a>, Griechenland</strong></p>
<p><!-- @font-face {   font-family: "Times New Roman"; }@font-face {   font-family: "Calibri"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }table.MsoNormalTable { font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }p.Standa, li.Standa, div.Standa { margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 115%; font-size: 11pt; font-family: Calibri; }div.Section1 { page: Section1; } -->Im Juli und August fliegt Air Berlin den Inselflughafen Skiathos von D&#252;sseldorf direkt an. Das war einer der Gr&#252;nde, weshalb ich mich spontan f&#252;r das Reiseziel entschloss.</p>
<p>Wie erwartet, landete man auf einem wirklich kleinen Flughafen, der sich durch die Lage und die kurze Lande- bzw. Startbahn, zu einer echten Touristenattraktion entpuppte. Eine Landung , vom Boden aus betrachtet, sollte man sich nicht entgehen lassen. Wirklich beeindruckend, wenn man  vorsichtshalber den Kopf einzieht, weil man als „Zuschauer“ das Gef&#252;hl  hat, das Fahrwerk kommt einem gef&#228;hrlich nahe…</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3803" title="skiathos1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/skiathos1.jpg" alt="" width="250" height="187" />Die Lage des Hotels ist traumhaft sch&#246;n,  man hat von der gesamten Anlage aus Meeresblick, sogar von den Zimmern. Die Zimmer sind eher komfortabel und dadurch, dass nur Frosch-G&#228;ste im Hotel untergebracht sind, ist die Gruppe &#252;berschaubar und man lernt sich ganz schnell kennen – f&#252;r Alleinreisende von Vorteil!</p>
<p>Skiathos Stadt ist zwar lebendig, aber dennoch idyllisch. Man hat noch nicht das Gef&#252;hl, dass es dort so hoffnungslos touristisch &#252;berlaufen ist. Es lohnt sich also, am Tage, oder besonders abends, durch die verwinkelten Gassen mit den teilweise wirklich geschmackvollen L&#228;den zu bummeln.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3804" title="skiathos2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/skiathos2.jpg" alt="" width="250" height="189" />Aber nicht nur in der Stadt ist es toll, die ganze Insel hat mir sehr gut gefallen. Sie hat besonders f&#252;r Wanderer und Moutainbiker einiges zu bieten, weil sie durch ihre h&#252;gelige und sehr gr&#252;ne Landschaft sehr abwechslungsreich ist, und dadurch die Touren unterschiedlich anspruchsvoll gestaltet werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die Str&#228;nde, die ich in einer Woche zu sehen bekommen habe, waren einfach wundersch&#246;n: Auch hier findet man Stellen, die nicht &#252;berlaufen sind, das Wasser ist ganz klar, es gibt Sandstr&#228;nde und die Atmosph&#228;re ist einfach total relaxed. Es gibt eine Buslinie entlang der K&#252;ste. So hat man die Gelegenheit, jeden Tag einen neuen Strand zu sehen, wenn man mag. Auf dem R&#252;ckweg sind die Busse jedoch oftmals &#252;berf&#252;llt, aber wenn man Gl&#252;ck hat, h&#228;lt ein Taxi und man kann zum &#228;hnlichen Preis die Strecke zum Hotel noch bequemer wieder zur&#252;cklegen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3805" title="skiathos3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/skiathos3.jpg" alt="" width="250" height="187" />Die Ausfl&#252;ge zu den Nachbarinseln sind sicherlich lohnenswert, doch sollte jeder f&#252;r sich entscheiden, wie „seefest“ er ist. Die Wellen, insbesondere auf der R&#252;ckfahrt, k&#246;nnen schon mal  etwas h&#246;her sein, der eine mag`s, der andere eher weniger, der dritte vertr&#228;gt es gar nicht. Leider geh&#246;rte ich zur dritten Gruppe  –  an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankesch&#246;n f&#252;r die engagierte Betreuung der Teamer und einiger Froschg&#228;ste auf dem Schiff, am Bett und &#252;berhaupt …</p>
<p>Insgesamt war es ein toller Urlaub – nat&#252;rlich viel zu kurz, aber ein Grund mehr, nochmals nach Skiathos zu reisen!</p>
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		<title>Skiathos  &#8211;  16.-30.5.2010</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 06:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Skiathos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon im letzten Jahr ist Skiathos bei meiner Urlaubsplanung in der engeren Auswahl gewesen, obwohl auch mir diese Insel bis dahin unbekannt war. Aber die Katalogbeschreibung h&#246;rte sich einfach gut an! Doch sollte ICH ins kalte Wasser springen und die neue Destination von Frosch testen?! Neee, das hab’ ich dann doch lieber anderen &#252;berlassen, und so ging es im letzten Jahr erst mal nach Lesbos. Aber nachdem die ersten Reiseberichte im Netz standen, war f&#252;r mich klar: In diesem Jahr auf nach Skiathos! Und es war sooo sch&#246;n! Aber immer der Reihe nach [...]
<p><img class="centered" title="Biken" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Biken.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Conny Eissing</strong> (Conny.Eg at gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Agnadi auf Skiathos</a>, Griechenland</strong></p>
<p>Schon im letzten Jahr ist Skiathos bei meiner Urlaubsplanung in der engeren Auswahl gewesen, obwohl auch mir diese Insel bis dahin unbekannt war.</p>
<p>Aber die Katalogbeschreibung h&#246;rte sich einfach gut an! Doch sollte ICH ins kalte Wasser springen und die neue Destination von Frosch testen?! Neee, das hab’ ich dann doch lieber anderen &#252;berlassen, und so ging es im letzten Jahr erst mal nach Lesbos.</p>
<p>Aber nachdem die ersten Reiseberichte im Netz standen, war f&#252;r mich klar: In diesem Jahr auf nach Skiathos! Und es war sooo sch&#246;n! Aber immer der Reihe nach:</p>
<p>Nach einem langen, elenden Winter war die Vorfreude auf zwei Wochen im sonnigen und warmen Griechenland gro&#223;! Auch wenn der Wetterbericht f&#252;r die ersten sieben Tage mit nur knapp &#252;ber 20°C und Wolken aufwarten konnte – alles war besser als graue, deutsche 8°C und Regen! Und so konnte man auf dem Hinflug fast das „AHHHH“ von uns Passagieren h&#246;ren, als der Flieger die Wolkendecke durchbrach und wir die Sonne wiederentdeckten. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach einem reibungslosen Flug, der weder von Vulkanasche noch einem Streik getr&#252;bt wurde, erwartete uns schon „Hausmeister“ Hendrik in Volos am Flughafen. Noch gut 30 Minuten Busfahrt zum Hafen und dann drei Stunden mit dem Schiff nach Skiathos. Wobei ich das Schiff eher als Boot bezeichnen w&#252;rde, was mir pers&#246;nlich wahnsinnig gut gefallen hat, denn selten bin ich so stilvoll in meinem Urlaubsdomizil angekommen! Allerdings hatten wir einen ganz guten Wind und somit auch einen ganz guten Seegang, wor&#252;ber der ein oder andere Magen nicht ganz gl&#252;cklich war&#8230; Der Wind sollte uns &#252;brigens in der ganzen ersten Woche erhalten bleiben!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3590" title="Anreise" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Anreise.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Von Skiathos Stadt ging es dann in knapp 15 Min noch mal per Bus zum Hotel Agnadi und nachdem der Hausberg erklommen war, stand f&#252;r mich fest: Biken werde ich definitiv nicht! Aber es sollte anders kommen&#8230; <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kerstin lie&#223; uns erst einmal in Ruhe bei einer Tasse Kaffee ankommen und bei der Zimmerverteilung gab es dann die erste &#220;berraschung: Statt des halben gebuchten Doppelzimmers wurden meine Zimmergenossin und ich in einer Maisonnette untergebracht! Boah! Von der Terrasse aus war der Ausblick auf’s Meer ja schon ’ne Wucht, aber vom Balkon der 2. Etage war das der Hammer! Dort k&#246;nnte man ewig stehen und nur gucken!</p>
<p>Und da wir zu zweit in der Maisonnette waren, hatten wir richtig viel Platz. Die DZ waren schon eine ganze Ecke kleiner, aber alles sch&#246;n eingerichtet. Und wenn man mal im Dunkeln stand, weil die Gl&#252;hbirne durchgebrannt war oder die Dusche nicht so funktionierte wie sie sollte, war unser „Hausmeister“ immer sofort zu Stelle, um die Problemchen zu l&#246;sen.</p>
<p>An der Bar konnte man direkt den ersten 6er-Pack Wasser zum „Ankunftspreis“ erstehen und wurde dann auch sofort von Barmann Patrick in die K&#252;hlschrank- und Eistruhennutzung eingewiesen.</p>
<p>Die Entdeckung des Jahres: „Scandal“ Eiscreme „Pink Yogurt“! So was von lecker! Unbedingt probieren! Ist hier in Deutschland leider nicht zu kriegen&#8230; Wer mir das besorgen kann, der hat was gut bei mir! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Abendessen gab’s das erste Getr&#228;nk auch bei Patrick an der Bar, wo er einem dann sein Getr&#228;nke-Zettel-Bon-Tacker-System erkl&#228;rt hat. Das sorgte im Laufe der Woche auch noch f&#252;r jede Menge Spa&#223; und lie&#223; Patrick zu kreativen H&#246;chstleistungen auflaufen! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da es in diesem Jahr zwei Anreisetage gibt, Sonntag (aus D&#252;sseldorf) und Montag (aus N&#252;rnberg) sollte die Welcomeparty erst am folgenden Abend stattfinden, sodass man ohne schlechtes Gewissen fr&#252;h schlafen gehen konnte. Viele waren ja auch schon seit fast 20 Stunden auf den Beinen.</p>
<p>Nachdem wir dann am n&#228;chsten Morgen ein erstes tolles Fr&#252;hst&#252;ck (mit ganz viel frischen Obst!) auf der Terrasse genossen hatten, ging es mit Kerstin auf Schnupperwanderung in den Ort. Die vorherige Bikeeinweisung mit Jonas hatte ich vorsichtshalber doch mitgemacht, man konnte ja nie wissen&#8230; Und f&#252;r alle, die jemals ein Rad bewegen wollten, und sei es nur in den Ort, war die Einweisung Pflicht!</p>
<p>Nach dem Stadtrundgang mit allen wichtigen Infos haben wir dann die Biker, die mit Jonas die Schnupperbiketour gemacht hatten, zum Mittagessen getroffen.</p>
<p>Auch die ber&#252;hmt, ber&#252;chtigte Partymeile haben wir uns angesehen. So fr&#252;h in der Saison wurde noch flei&#223;ig gewerkelt und man konnte sich kaum vorstellen, dass dort im Juli/August der B&#228;r steppen soll. Mit viel Vergn&#252;gen habe ich in Ortwins Wanderf&#252;hrer (ja, es gibt ihn endlich!) gelesen: „ &#8230; ich empfehle, in diesen beiden Monaten die Insel zu meiden, da sie speziell in den N&#228;chten sehr laut ist, mit dr&#246;hnender Musik im Au&#223;enbereich, bis 6:00 Uhr fr&#252;h,&#8230;“ (zu Ortwin sp&#228;ter mehr&#8230;)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3591" title="Skiathos-Stadt-von-oben" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Skiathos-Stadt-von-oben.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nachmittags hat Kerstin dann noch zu einer Nordic-Walking-Runde eingeladen. Ein sch&#246;ner Rundweg mit einer zum Schluss knackigen Steigung. Dagegen ist das Walken hier zu Hause im platten M&#252;nsterland direkt langweilig. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Abends konnten wir auch die „N&#252;rnberger“ endlich begr&#252;&#223;en und waren vorerst komplett. Eine sch&#246;ne, kleine Gruppe von 23 Fr&#246;schen!</p>
<p>Die erste „richtige“ Wanderung unternahm Kerstin mit uns am n&#228;chsten Tag und die f&#252;hrte zur Kalamáki-Halbinsel und einmal drumherum. Eine relativ leichte Wanderung mit phantastischen Ausblicken und einer sch&#246;nen Taverne zum Mittagsstop. Zur&#252;ck ging es dann wieder zu Fu&#223;, oder wer wollte auch mit dem Bus.</p>
<p>Und nun zu Ortwin, mit dem wir uns am Mittwoch in den Zauberwald aufmachten. Schon so einiges &#252;ber ihn gelesen war ich jetzt auf das Original gespannt! Los ging es mit einer riesigen Gruppe, denn fast alle wollten mit! Nach einem langen Anstieg in zackigem Schritt auf einer Asphaltstrasse, ging’s auf Erdstrassen wieder bergab bis wir endlich zum Zauberwald (von Ortwin entdeckt) kamen. &#220;ber Stock und Stein und Bach ging es durch ein wundersch&#246;nes, verwunschenes St&#252;ckchen Wald. Und tats&#228;chlich: Sobald sich Ortwin ein Brombeerzweig oder Farnwedel vorwitzig in den Weg schob, wurde ihm kurzerhand mit der Rosenschere der Garaus gemacht. Am Ende des Zauberwaldes erwartete uns dann der Kechriá Strand, auch ein wundersch&#246;nes Pl&#228;tzchen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3592" title="Kechria-I" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kechria-I.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>An diesem Tag allerdings mit solch einer Brandung, dass man sich nicht vorstellen konnte, dort baden zu k&#246;nnen. Nach der Mittagspause in der Strandtaverne ging es zur&#252;ck zum Agnadi, auch diesmal &#252;ber schmale Pfade, durch urw&#252;chsiges Gr&#252;n und wildromantisch wuchernden Farn, fast wie im Dschungel. Da war schon klar, dass ich die Kastro-Tour mit Ortwin in der n&#228;chsten Woche auch unbedingt machen wollte. Ortwin muss man &#252;brigens einfach mal selbst kennen lernen, ein Unikum!</p>
<p>Abends blieb die K&#252;che kalt und wir sind mit ein paar Fr&#246;schen in Skiathos Stadt in der Diónysos-Taverne gelandet. Sehr zu empfehlen! Ausgeklungen ist der Abend im alten Hafen in einer Bar, bei teuren Cocktails, aber Heizstrahler sei Dank, warm und trocken.</p>
<p>Die f&#252;r Donnerstag angedachte Traumstrandexkursion ist leider mangels Teilnehmer ausgefallen. Aber da es immer noch recht windig und kalt war, stellt sich die Frage, ob es tats&#228;chlich eine traumhafte Tour geworden w&#228;re&#8230; Also hie&#223; das Alternativprogramm f&#252;r den Tag: Powershopping! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Was in Skiathos Stadt kein Problem ist. Und es lohnt sich, die Papadiamantistrasse mal zu verlassen und durch die verwinkelten, kleinen Gassen zu ziehen; da verstecken sich eine Menge sch&#246;ner, kleiner L&#228;den!</p>
<p>Noch ein Wort zum Wetter: Es war nicht so schlecht, wie man jetzt vielleicht den Eindruck hat, von wegen kalter Wind und Heizstrahler. Tags&#252;ber schien fast immer die Sonne, nur der Wind war halt frisch und abends war es dann eben richtig kalt, da musste man auch mal den Fleecepulli rausholen. (Alternative: Warmtrinken an der Bar, funktioniert auch <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Die n&#228;chste Wanderung mit Kerstin war wieder ordentlich anstrengend, aber gut zu schaffen und f&#252;hrte uns zum h&#246;chsten Punkt der Insel auf den 433 m hohen Karafiltsanákia. Nachdem die Ziegen uns Platz gemacht hatten, konnten wir auch das Gipfelkreuz in Beschlag nehmen und die phantastische Aussicht genie&#223;en! Wie so oft (die Insel ist halt nicht so gro&#223;) trafen wir dort auf die Biker, mit denen wir zusammen etwas sp&#228;ter auch in der Platanos-Taverne zu Mittag gegessen haben.</p>
<p>&#220;brigens konnte man auf der Tour auch Nelly, den „Wanderhund“ kennen lernen. Ein Nachbarshund mit etwas zu kurz geratenen Beinen, dem man im ersten Moment die Gipfelst&#252;rmung gar nicht zutraut, aber da wird man schnell eines besseren belehrt. Nelly ist topfit und hatte einen Heidenspa&#223;, mit uns zu wandern.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3593" title="Blick-vom-Gipfel" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Blick-vom-Gipfel.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Pflichtprogramm eines jeden Griechenland-Urlaubes: der griechische Abend! In diesen Genuss bin ich ja nun zweimal gekommen, und ein Genuss war es wirklich! Es wurde gegrillt und das K&#252;chenteam hat ein superleckeres B&#252;fett auf die Beine gestellt (in der zweiten Woche noch besser als in der ersten)! Zum Verdauen gab es zum Nachtisch auch einen Ouzo!</p>
<p>Hier ein paar Worte zu Koch Ralf und seinem Team: Ihr wart toll!!! Ein super Fr&#252;hst&#252;cksb&#252;fett, leckere Abendessen, immer eine neue Tischdeko und nicht zu vergessen, die noch warmen Schokocroissants als uns nach dem Aqua Power sooo kalt war!</p>
<p>Beim griechischen Abend wollte man mich dann davon &#252;berzeugen, am n&#228;chsten Morgen um 7:15 Uhr das „Hallo-Wach“-Nordic-Walking mitzumachen. Nach einem Ouzo-Abend vielleicht nicht so ganz die richtige morgendliche Besch&#228;ftigung&#8230;?!?! Aber ich hab’ mir trotzdem mal den Wecker gestellt – den ich nicht brauchte. Denn um 4:00 Uhr morgens brach ein Gewitter los, da war an Schlaf nicht mehr zu denken und an Nordic-Walking schon gar nicht. So was hab’ ich in der Form auch noch nicht erlebt: Ein Unwetter hoch zehn. Str&#246;mender Regen, Blitz, Donner und das durchgehend gute sechs Stunden lang. Gefr&#252;hst&#252;ckt wurde teilweise an der Bar, weil man auf dem kurzen St&#252;ckchen vom B&#252;fett zum &#252;berdachten Essensbereich schon patschnass wurde.</p>
<p>Gott sei Dank hatte der Spuk am sp&#228;ten Vormittag ein Ende und sogar die Sonne kam wieder raus. Ich hab’ mich dann zu Fu&#223; auf den Weg in die Stadt gemacht, um einfach mal zu gucken&#8230; Ziemlich krass! Der Weg am Strand entlang war untersp&#252;lt, das Meer selbst war mehr gelb-braun als blau und in der Stadt war die Feuerwehr im Dauereinsatz, um Keller auszupumpen und um die Stra&#223;en vom Schlamm zu befreien.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3594" title="ohne-Worte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/ohne-Worte.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>Aber schon am n&#228;chsten Tag war in Skiathos Stadt fast alles wie immer (auch das Meer war wieder wunderbar blau), und die n&#228;chsten Touren konnten wie geplant stattfinden. Allerdings hat man es in der Natur noch deutlich gesehen: Wasser hat schon eine enorme Kraft!</p>
<p>Am Abschiedsabend war erst einmal Fu&#223;ballgucken angesagt. Bayern gegen Mailand. Das auf ausdr&#252;cklichen Wunsch der G&#228;ste, und nicht nur der M&#228;nner! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Anschlie&#223;end musste aber doch das ein oder andere Frustbier gezapft werden&#8230;</p>
<p>Und dann hie&#223; es liebgewonnene Fr&#246;sche verabschieden! Die erste Woche war wie immer viel zu schnell zu Ende gegangen!</p>
<p>Das Fr&#252;hst&#252;ck am n&#228;chsten Morgen fiel sehr &#252;bersichtlich aus, die „D&#252;sseldorfer Fr&#246;sche“ waren n&#228;mlich schon fort. Und da am Wechseltag kein offizielles Programm angeboten wird, war das der Tag, wo ich mich dann doch auf’s Bike getraut habe.</p>
<p>Zu f&#252;nft haben wir auf eigene Faust eine Tour gemacht. Die Tour, die Jonas wegen des Unwetters am Vortag ausfallen lassen musste, und angeblich die (einzige) Tour, die f&#252;r alle zu schaffen ist.</p>
<p>Und, oh Wunder, ich hab es geschafft! Die Tour war tats&#228;chlich gut zu machen! Zuerst die S&#252;dk&#252;ste auf der Asphaltstrasse bis zur Bushaltestelle 25, dann in n&#246;rdlicher Richtung weiter. Hier schl&#228;ngelte sich die (Erd)Strasse durch Pinienw&#228;lder direkt an der K&#252;ste entlang und gab traumhafte Ausblicke preis. Erster Stopp war der Mandráki Strand, eine nette Bucht, aber noch sch&#246;ner war der Eliás Strand, unser zweiter Stopp. &#220;ber Bohlenbretter ging es durch eine D&#252;nenlandschaft (die Nordsee l&#228;sst gr&#252;&#223;en) zum Strand, wo wir dann in einer netten Taverne Mittag machten. Und nachdem wir ausgiebig die Aussicht genossen und gegessen hatten ging es weiter. Nord&#246;stliche Richtung bis fast zum Asélinos Strand, den wir uns dann aber nur von oben angeschaut haben. Und dann wieder auf einer Asphaltstrasse fast geradeaus schnurstracks in den S&#252;den bis zur Bushaltestelle 18 und von da aus auf der S&#252;dk&#252;stenstrasse wieder heim zum Agnadi! Supersch&#246;n! Nat&#252;rlich geht’s auch mal ordentlich bergauf, aber auch genauso wieder bergab und mit normaler Kondition ist das gut zu schaffen. Da h&#228;tten wir wirklich was verpasst, wenn wir diese Tour nicht gemacht h&#228;tten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3595" title="Biken" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Biken.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am Sonntag und Montag Abend wurden dann wieder neue Fr&#246;sche in Empfang genommen. Und die hatten phantastisches Wetter im Gep&#228;ck! In der zweiten Woche wurde es von Tag zu Tag hei&#223;er, sodass wir uns am Ende &#252;ber 30°C und mehr freuen konnten.</p>
<p>Mit Kerstin ging es am Dienstag noch einmal zum Kechriá Strand, allerdings auf anderen Wegen als mit Ortwin. Und diesmal konnte man schwimmen und das hab ich dann auch gemacht. Sch&#246;n!!!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3596" title="Kechria-II" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kechria-II.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Der R&#252;ckweg sollte der gleiche sein wie in der ersten Woche und ich freute mich schon wieder auf den Dschungelpfad. Aber vorbei war’s mit der wilden Romantik! Wo in der ersten Woche noch 2m hoher Farn wucherte, tat sich nun eine Schneise auf, wo bequem zwei Leute nebeneinander herlaufen konnten. Was war passiert? Ist Ortwin vielleicht mit der Sense am Werk gewesen? Nach dem leidenschaftlichen Rosenschereneinsatz in der Vorwoche durchaus denkbar&#8230; Des R&#228;tsels L&#246;sung erfuhren wir aber erst einen Tag sp&#228;ter.</p>
<p>Am Abend war Chill-Out angesagt, und wer denn wollte, konnte sich noch einer Igelball-Massage hingeben.</p>
<p>Der Mittwoch wartete mit der zweiten Ortwin-Tour auf uns, diesmal zum Kastro, ganz im Norden von Skiathos. Da die Tour als schwer beschrieben wird, hatten sich diesmal nur 8 Fr&#246;sche zum Wandern gefunden. Gestartet sind wir in Skiathos Stadt und von da aus ging es haupts&#228;chlich auf schmalen Esels- und Ziegenpfaden quer &#252;ber die Insel. Ein l&#228;ngerer Stop beim Evangelístria-Kloster, das tats&#228;chlich noch von 4 M&#246;nchen bewohnt wird. Eine Oase der Ruhe! Nicht dass es au&#223;erhalb der Klostermauern nicht ruhig war, aber es war schon eine besondere Stimmung!</p>
<p>Und weiter, weiter, weiter bis wir den ersten Blick auf die Nordk&#252;ste und den Kastrofelsen erhaschen konnten. Was es mit dem Kastrofelsen auf sich hat, kann jetzt jeder selbst nachlesen (z.B. in Ortwins Wanderf&#252;hrer <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3597" title="Kastro" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kastro.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3598" title="Ortwin" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Ortwin.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>Nachdem wir uns dort umgesehen und Ortwin noch eine akrobatische Einlage zum Besten gegeben hatte, ging es hinunter zum Strand, wo unser Boot schon ankerte, dass uns zur&#252;ck nach Skiathos Stadt bringen sollte. Und wo die Taverne zum Mittagessen nach uns rief! Wir hatten Hunger! Eine urige Taverne mit viel Charme, nur die Bestellaufnahme fand dann etwas z&#246;gerlich statt. So z&#246;gerlich, dass wir kurz vor Ablegen des Bootes immer noch kein Essen hatten. Und was dann folgte kann man wohl auch nur mit Ortwin erleben: er managte es so, dass wir zumindest unsere Greek Salads mit auf’s Boot nehmen durften! Also marschierten wir im G&#228;nsemarsch mit einem Salatteller in der Hand (und Olli zus&#228;tzlich mit dem Brotk&#246;rbchen) &#252;ber den Strand auf’s Boot und verspeisten da unsere Salate. Ein Bild f&#252;r die G&#246;tter!</p>
<p>Die Bootsfahrt war mal wieder ganz nach meinem Geschmack: Ein kleines Boot, das recht nah an der K&#252;ste entlang fuhr. Und so kamen wir auch zum Lalaria Strand, den wir ja auf der ausgefallenen Traumstrandexkursion verpasst hatten. Wir haben dort zwar nicht gestoppt, aber wenigstens konnten wir ihn uns einmal ansehen.</p>
<p>Und hier gab es auch des R&#228;tsels L&#246;sung zur Schneise im Farn: Tats&#228;chlich war ein Mitarbeiter Ortwins dort am Werk gewesen. Laut Ortwin m&#252;ssen doch jetzt zur Saison die Wanderwege gut begehbar sein&#8230;. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Kastro-Tour ist tats&#228;chlich nicht leicht, die Wege schmal, teils mit losem Gestein und immer wieder ordentlichen Anstiegen. Aber f&#252;r mich war diese Tour das absolute Wanderhighlight der beiden Wochen!</p>
<p>Am Donnerstag stand das Inselhopping auf dem Programm. Hendrik und Chrissi hatten sich mit uns auf den Weg nach Skopelos und Alonnisos gemacht. Angek&#252;ndigt wurde das als Mamma Mia Tour, da einige Szenen des Films auf Skopelos gedreht worden sind, deren Pl&#228;tze uns auch vom Schiff aus gezeigt wurden.</p>
<p>Und hier spreche ich jetzt wirklich von SCHIFF und komme zum einzigen Teil meines Urlaubes, den ich nicht als „wundersch&#246;n“ bezeichnen kann. Mit diesem Schiff und mindestens 150 weiteren englischen und schwedischen Touries fuhren wir erst einmal nach Skopelos. Das Wetter war supersch&#246;n und so wollten nat&#252;rlich alle auf Deck, und damit wurde es da schon mal reichlich eng. Als dann Delphine aufgetaucht sind (was ja wirklich sch&#246;n war!), wurden wir per Lautsprecherdurchsage animiert zu pfeifen und zu klatschen, da die Delphine doch noch ein wenig tr&#228;ge w&#228;ren und ihnen etwas Ansporn gut tun w&#252;rde! Also fuhr das Schiff eine Weile klatschend und pfeifend &#252;ber See&#8230;. In welchem Film war ich denn da pl&#246;tzlich gelandet?!?! Die (ausf&#252;hrlichen) Durchsagen kamen &#252;brigens immer auf Englisch UND Schwedisch.</p>
<p>Skopelos selbst hat mich dann wieder etwas vers&#246;hnt, denn die Stadt ist wundersch&#246;n (auch zum Shoppen <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ), nur hatten wir dort leider zu wenig Zeit. Die wir dann auf Alonnisos wiederum mehr als genug hatten. Wer die Zeit nicht zum Baden genutzt hat, hat eigentlich nur wieder auf das Ablegen des Schiffs gewartet.</p>
<p>Meine Meinung: Skopelos lohnt sich wirklich! Vielleicht l&#228;sst sich das in Zukunft anders organisieren?!</p>
<p>Abends dann passend zum Tagesprogramm der Mamma-Mia-Abend mit Open-Air-Kino an der Bar. Zum Mamma-Mia-Film mag jeder seine eigene Meinung haben, aber die Atmosph&#228;re am Pool mit dem Bildschirm &#252;ber der Bar und den davor aufgestellten Liegen und St&#252;hlen, das war schon sehr nett!</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen hat es sogar mit dem „Hallo-Wach“-Nordic-Walking geklappt. Obwohl 7:15 Uhr schon reichlich fr&#252;h ist, sodass wir auch nur zu viert waren. Aber danach startet man wirklich gut gelaunt in den Tag!</p>
<p>Vormittags habe ich mich dann f&#252;r eine Solowanderung entschieden und bin alleine losgezogen. Wie schon erw&#228;hnt hat Ortwin, der seit &#252;ber 10 Jahren auf Skiathos lebt und die Insel wie seine Westentasche kennt, einen Wander/Reisef&#252;hrer geschrieben. Druckfrisch ist er &#252;berall in Skiathos Stadt zu bekommen, am g&#252;nstigsten aber bei Patrick an der Bar. Und diesen F&#252;hrer kann ich nur jedem empfehlen. Es sind nicht nur &#252;ber 20 Wanderungen beschrieben, man findet auch viele Infos zu Skiathos: zur Geschichte, zur Kultur, zu den Sehensw&#252;rdigkeiten, zur Flora &amp; Fauna etc.</p>
<p>Au&#223;erdem ist es eine am&#252;sante Lekt&#252;re, ich hab’ beim Lesen manches Mal laut gelacht!</p>
<p>Und so habe ich mir Ortwins F&#252;hrer geschnappt und bin die Tour Nr. 23 gelaufen.</p>
<p>Allerdings nur zur H&#228;lfte, die gesamte Strecke ist 18 km lang und daf&#252;r war es mir an diesem Tag zu hei&#223;. Ich hab’ auch schon bei den gelaufenen neun Kilometern genug geschwitzt! Ziel war der Koukounaries Strand. Ein sehr sch&#246;ner Strand! Aber auch sehr touristisch!</p>
<p>Am Abend wurde dann wieder gegrillt, und anschlie&#223;end gab es f&#252;r alle die M&#246;glichkeit, die angefutterten Kalorien bei der Vollmondscheinwanderung um die Kalamáki-Halbinsel wieder abzulaufen. Es muss eine wirklich sch&#246;ne Wanderung gewesen sein, aber ich hatte mein Laufpensum f&#252;r den Tag definitiv erf&#252;llt und der Vollmond lie&#223; sich auch sehr sch&#246;n von der Terrasse des Agnadi anschauen! <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Samstag hie&#223; es dann, sich schon langsam auf den Abflug am Sonntag vorzubereiten. Noch einmal in den Ort, noch einmal in den Pool, noch einmal Aqua-Power, packen&#8230;</p>
<p>Und wieder lief am Abschiedsabend der Fernseher: Eurovision Song Contest! Was zu Beginn nicht ganz so viel Beachtung fand und eher im Hintergrund stattfand  fesselte uns zum Schluss dann doch. Und so blieb ein kleiner Teil der Fr&#246;sche bis zum Schluss vor dem Fernseher kleben und bejubelte Lenas Sieg!</p>
<p>Das bedeutete dann aber auch nur gut drei Stunden Schlaf, denn um 5:30 Uhr hat Hendrik uns wieder auf’s Boot gescheucht und nun hie&#223; es tats&#228;chlich Abschied nehmen von Skiathos. Aber belohnt wurden wir f&#252;r das fr&#252;he Aufstehen mit einem phantastischen Sonnenaufgang!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3599" title="Abschied" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Abschied.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Und auch ich fange nach Ende eines Urlaubes unwillk&#252;rlich an zu vergleichen. Nach einem im letzten Jahr absolut traumhaften Lesbos-Urlaubes (im Sinne des Eurovision Song Contests: 12 points) konnte ich mir nicht vorstellen, dass Skiathos da heranreichen w&#252;rde, aber es hat fast geklappt: 10 points! Ein von Frosch gef&#252;hrtes Hotel mit einem SUPERNETTEN Team, dieser gnadenlos sch&#246;ne Ausblick auf’s Meer, ein abwechslungsreiches Sportprogramm (ich bin so fit wie nie!), leckeres Essen und nicht zuletzt diese zwar relativ kleine, aber wundersch&#246;ne gr&#252;ne und im Mai an allen Ecken und Enden bl&#252;hende Insel haben dazu beigetragen! Und laut Kerstin und Ortwin soll es zum Saisonende immer noch &#252;berall so gr&#252;n sein. Vielleicht sollte ich mich mit eigenen Augen davon &#252;berzeugen&#8230;. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So long</p>
<p>Conny</p>
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		<title>Skiathos:  18. September – 2. Oktober 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 08:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Skiathos als neues Reiseziel war mir schon bei Erscheinen des neuen Sommerkataloges ins Auge gestochen. Beim Durchlesen der Beschreibung gewann ich allerdings den Eindruck, dass die „Griechische Karibik“, wie sie dort genannt wird, mit ihren 66 Str&#228;nden, 16 km K&#252;stenstra&#223;e, sanft h&#252;geligem Inselinneren und der h&#246;chsten Erhebung von gerade einmal 433 Metern wohl eher f&#252;r einen Badeurlaub  geeignet ist. Deshalb entschied ich mich, noch einmal nach Samos zu fliegen, die Insel hatte mir das Jahr zuvor super gut gefallen und ist damit die erste Froschdestination, die ich ein zweites Mal besuchte.
Dann gab es die ersten Reiseberichte &#252;ber Skiathos. Was ich da las, lie&#223; mich meine Vorstellungen revidieren [...]
<p><img class="centered" title="Blick auf Skiathos-Stadt" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/3-Blick-auf-Skiathos-Stadt1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Petra Dockweiler </strong>[Dockweiler at gmx.de]<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Agnadi in Skiathos, Griechenland</a></strong><br />
<!--EndFragment--></p>
<p>Skiathos als neues Reiseziel war mir schon bei Erscheinen des neuen Sommerkataloges ins Auge gestochen. Beim Durchlesen der Beschreibung gewann ich allerdings den Eindruck, dass die „Griechische Karibik“, wie sie dort genannt wird, mit ihren 66 Str&#228;nden, 16 km K&#252;stenstra&#223;e, sanft h&#252;geligem Inselinneren und der h&#246;chsten Erhebung von gerade einmal 433 Metern wohl eher f&#252;r einen Badeurlaub  geeignet ist. Deshalb entschied ich mich, noch einmal nach Samos zu fliegen, die Insel hatte mir das Jahr zuvor super gut gefallen und ist damit die erste Froschdestination, die ich ein zweites Mal besuchte.</p>
<p>Dann gab es die ersten Reiseberichte &#252;ber Skiathos. Was ich da las, lie&#223; mich meine Vorstellungen revidieren:  von Ouzo-Rampen war da die Rede, anspruchsvollen MTB-Touren, viel Schwei&#223;, der geflossen ist und dann dieser Satz von den Skiathleten, die keine Serpentinen kennen…. Wie man sich doch scheinbar t&#228;uschen kann! Doch nun wollte ich es genau wissen. Gesagt – gebucht, Mitte September ging es los.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3356" title="1-Skiathos-2009" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/1-Skiathos-2009.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Dass die Anreise nach Skiathos sehr lange ist, hatte ich gelesen, doch dass sie in meinem Fall sooo lange dauern wird, wurde mir erst nach der Buchung klar. Von Haust&#252;r zu Hotelt&#252;r war ich sage und schreibe 24 Stunden unterwegs (musste wegen des fr&#252;hen Fluges eine Zwischen&#252;bernachtung in M&#252;nchen einlegen). Am Flughafen N&#252;rnberg die erste &#220;berraschung: treffe auf Petra, die ich bereits von zwei Froschreisen kenne. Tja, der Lebensraum der Fr&#246;sche ist doch &#252;berschaubar!</p>
<p>Voller Vorfreude auf griechische Sp&#228;tsommerw&#228;rme verlie&#223;en wir Stunden sp&#228;ter den Flieger. Der Flughafen von Volos besteht aus einem Geb&#228;ude, einer winzigen „Ankunftshalle“, in der es ein Gep&#228;ckband von ca. 6 m (!) L&#228;nge gibt (bei ungef&#228;hr 200 Gep&#228;ckst&#252;cken!) Es dauerte fast eine Stunde, bis jeder in diesem Chaos sein Gep&#228;ck hatte. Mit dem Bus ging es dann ca. 40 Minuten bis zum Hafen, wo unser Boot schon auf uns wartete. Sp&#228;testens hier begann nun wirklich der Urlaub, bei Sonnenschein und traumhaften Ausblicken genossen wir die &#220;berfahrt. Allerdings wurde es im Fahrtwind dann doch sehr k&#252;hl, ein warmer Pulli war nun unverzichtbar. Nach knapp 3 Stunden Ankunft in Skiathos –Stadt. Von dort mit dem Bus in wenigen Minuten zur Haltestelle 9 und einige ziemlich steile Meter hinauf zum Hotel. Vor der Zimmerverteilung gab es erst einmal ein Willkommensgetr&#228;nk am Pool und die n&#228;chsten bekannten Gesichter unter den Altfr&#246;schen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3357" title="2-Agnadi-Hotel" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/2-Agnadi-Hotel.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nachts gab es ein heftiges Gewitter, dann war es erst einmal vorbei mit dem sch&#246;nen Wetter. Die Schnupperwanderung in den Ort fand im Regen statt, die Einf&#252;hrungsbiketour fiel komplett ins Wasser. Die ganze erste Woche war etwas durchwachsen, angenehm warm in der direkten Sonne, die aber h&#228;ufig hinter Wolken verschwand, vornehmlich dann, wenn wir nach einer Tour am sp&#228;ten Nachmittag noch an den Strand wollten. Auch das Drau&#223;ensitzen am Abend war nur mit dickem Pulli oder Jacke m&#246;glich. Direkte Alternative dazu war das Warmtanzen vor der Bar. In der zweiten Woche wurde es dann jeden Tag etwas w&#228;rmer.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3365" title="3-Blick-auf-Skiathos-Stadt" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/3-Blick-auf-Skiathos-Stadt1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick auf Skiathos-Stadt, am Horizont die Nachbarinsel Skopelos</p>
<h2><strong>Wandern oder Radfahren?</strong></h2>
<p>Diese schwierige Frage stelle ich mir in jedem Froschurlaub. Ich mache beides gerne, doch da die Touren meist zeitgleich angeboten werden, gilt es sich zu entscheiden. Eine Entscheidungshilfe gab es durch Mike, unseren MTB-Guide: auf Skiathos gibt es keine wirklich leichten Touren! Die einfachste, aber auch sehr kurze Tour, ist die Runde um die Kanapitsa-Halbinsel mit einigen wenigen Steigungen. Diese w&#228;hlte Mike am n&#228;chsten Tag dann auch als versp&#228;tete Schnuppertour aus und da sie ja ach so kurz war, lotste er uns „hintenherum“ zur&#252;ck. Mit durchdrehenden und seitlich wegrutschenden Reifen qu&#228;lten wir uns steile Schlammpisten hoch (Gewitter in der Nacht zuvor!). „Die Skiathleten kennen keine Serpentinen“ : dieser Satz schoss mir wie so oft in den n&#228;chsten Tagen durch den Kopf. Aber oben angekommen war ich m&#228;chtig stolz auf mich und genoss die rasante Abfahrt zum Hotel.</p>
<p>Alternativ kann man auf der K&#252;stenstra&#223;e bis zum westlichen Ende der Insel fahren, doch auch die schl&#228;ngelt sich im auf und ab dahin, so dass sich die H&#246;henmeter addieren. Ansonsten gibt es nur das Inselinnere und da geht es gleich voll zur Sache. Da das Agnadi am Hang liegt, beginnt jede Tour, ob mit Bike oder zu Fu&#223;, mit dem Hausberg (bis zu 20% Steigung!). Hoch oder runter, am Ende des Tages dann meistens umgekehrt zur&#252;ck.</p>
<p>Eine weitere leichte Tour f&#252;hrt um die Kanapitsa-Halbinsel, dann wieder die K&#252;stenstra&#223;e entlang zur Bushaltestelle 22, von dort dann stetig, aber noch gem&#228;&#223;igt bergauf ins Landesinnere. Durch bl&#252;hende Erikab&#252;sche ging es dann fast eben dahin, mit tollen Ausblicken aufs Meer. Einen Abstecher zum Mandraki-Beach lie&#223;en wir uns nicht nehmen, auch wenn die Abfahrt dort hinunter logischerweise wieder einige H&#246;henmeter zur&#252;ck bedeutete. Bei allen Touren bot es sich an, immer Badesachen dabei zu haben, da man bei der geringen Inselgr&#246;&#223;e eigentlich immer an einen der zahlreichen Str&#228;nde kam. Nach einem Imbiss an der Strandtaverne ging‘s weiter zum Banana-Beach. Wer wollte blieb hier, es waren schon andere „Busfr&#246;sche“ da, und fuhr sp&#228;ter auf eigene Faust heim.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3359" title="4-Eines-der-seltenen-ebenen-Wegstuecke" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/4-Eines-der-seltenen-ebenen-Wegstuecke.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Eines der seltenen ebenen Wegst&#252;cke!</p>
<p>Bis auf die K&#252;sten- und Panoramastra&#223;e gibt es kaum Teer- bzw. Betonpisten. Skiathos ist also ein Paradies f&#252;r alle Offroadfahrer, die gerne im anspruchsvollen  Gel&#228;nde unterwegs sind. Wer’s kann und mag, findet auch einige interessante Singletrails.</p>
<p>Aus oben genannten Gr&#252;nden habe ich mich diesen Urlaub eher aufs Wandern verlegt. Auch bei dieser Bewegungsart sind die Berge sehr steil, aber immerhin kann ich das Tempo bis auf ein Minimum reduzieren, ohne Angst zu haben, dass ich umfalle. Und ich kann jederzeit stehenbleiben; beim Biken einmal an einem Steilst&#252;ck abgestiegen, bedeutete eigentlich immer schieben, bis es flacher wird. Bei mir zumindest.</p>
<p>Schon zu Hause hatte ich im Reisef&#252;hrer &#252;ber die Tour zur mittelalterlichen Inselfestung Kastro gelesen. Fasziniert von den Fotos stand f&#252;r mich fest, diese Wanderung auf jeden Fall machen zu wollen. Daf&#252;r lie&#223; ich dann auch die erste leichte Biketour sausen.  Die Wanderung begann bei der Bushaltestelle 2, wo wir von Ortwin, unserem schw&#228;bischen Wanderf&#252;hrer schon erwartet wurden. Er lebt seit vielen Jahren auf Skiathos und ihm ist es zu verdanken, das es mittlerweile ein gut ausgebautes und beschildertes Wegenetz gibt. Im Fr&#252;hjahr ist er mehrere Wochen damit besch&#228;ftigt, die Wege abzugehen und freizuschneiden. Meines Wissens gibt es &#252;ber 150 km Wanderwege und im Winter f&#252;hrt er sogar einheimische Griechen durch die W&#228;lder und Berge!</p>
<p>Kaum hatten wir die letzten H&#228;user von Skiathos-Stadt hinter uns gelassen, ging es schon, wie konnte es auch anders sein, steil den Berg hinauf (wie war das mit den Serpentinen?). Ortwin legte ein zackiges Tempo vor und mancher kam ganz sch&#246;n au&#223;er Puste. Nach einer guten Stunde erreichten wir das Kloster Evangelistrias, Ortwin wusste einiges zu erz&#228;hlen und es blieb noch Zeit, sich etwas umzusehen. Nun wurde der Weg immer einsamer, karger und felsiger, bis wir wieder vor einem Kloster standen: Ag. Charalambos. Lange hielten wir uns hier nicht auf, da es mittlerweile nieselte und sehr k&#252;hl geworden war. Eigentlich war geplant, nach der Besichtigung des Kastro-Felsens mit dem Boot zur&#252;ck zu fahren. Doch nach Ortwins telefonischer Erkundigung fuhren wegen des Seegangs heute keine Schiffe. Da wir also zu Fu&#223; zur&#252;ck mussten, ersparten wir uns zu meinem Leidwesen den Abstieg zum Kastro. Sollte der ganze Weg umsonst gewesen sein? J  Als Entsch&#228;digung kehrten wir auf dem R&#252;ckweg ins „Panorama“-Restaurant ein, das seinem Namen alle Ehre machte. Denn mittlerweile schien die Sonne wieder, so dass wir die griechischen Spezialit&#228;ten auf der Aussichtsterrasse genie&#223;en konnten.</p>
<p>Tolle Ausblicke hatten wir auch bei der Wanderung zum h&#246;chsten Punkt der Insel, dem 433 m hohen Karafiltzanaka. Bei der Badewanderung einige Tage sp&#228;ter (genau genommen ist fast jede Wanderung eine Badewanderung!) besuchten wir nicht weniger als drei der Str&#228;nde, die oft wie die Perlen einer Kette an der K&#252;ste aufgereiht sind.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3361" title="6-Ligharies-Strand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/6-Ligharies-Strand1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Ligharies-Strand</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3364" title="7-Kechria-Strand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/7-Kechria-Strand1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Kechria-Strand</p>
<p>Nun m&#246;chte ich noch etwas zum Bussystem der Insel erz&#228;hlen. Wie schon gesagt, spielt sich fast der komplette Verkehr auf der 16 km langen K&#252;stenstrasse ab. Sie beginnt in Skiathos-Stadt mit den Bushaltestellen 1-4, unser Hotel steht oberhalb der 9 und so geht es weiter bis zum Ende der Stra&#223;e im S&#252;dwesten mit der Haltestelle Nr. 26. Es gibt also nur eine Linie, alle paar hundert Meter eine Haltestelle, man muss sich keine komplizierten Namen merken, einzig allein die richtige Stra&#223;enseite an der man auf den Bus wartet, sollte man wissen! Es gibt nur zwei Tarife, die besonders auf l&#228;ngere Strecken sehr g&#252;nstig sind. Oft ist es aber noch billiger, wenn man eines der zahlreichen Taxen nimmt, die vorbei kommen, w&#228;hrend man auf den Bus wartet.</p>
<p>In der Nachsaison waren die meisten Str&#228;nde schon recht leer, mit Ausnahme des Banana-Beaches vielleicht. Doch wer es generell ruhiger mag, w&#228;hlt einen der Str&#228;nde an der Westk&#252;ste. Sie sind von den Haltestellen 23-25 erreichbar, allerdings geht man noch 15 bis 25 Minuten zu Fu&#223;. Weitere Str&#228;nde an der Westk&#252;ste sind nur nach l&#228;ngeren M&#228;rschen oder aber mit Leihwagen erreichbar.  Oder mit dem Rad!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3367" title="8-Nur-f&#252;r-Froesche" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/8-Nur-f&#252;r-Froesche.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Nur f&#252;r Fr&#246;sche!</p>
<p>Ein unbedingtes Muss sind meiner Meinung nach die beiden Bootsausfl&#252;ge. Mit einem gro&#223;en Ausflugsschiff geht es zu den Nachbarinseln Alonissos und Skopelos. Auf Alonissos legt das Schiff am Hafen von Patitiri an. Hier gibt es die M&#246;glichkeit zu baden, durch den Ort zu schlendern, sich an die Hafenpromenade zu setzen oder aber sich mit dem Bus, der schon auf dem Schiff organisiert wird, zur Chora hochfahren zulassen. Doch die wahrhaft Sportlichen unter uns lie&#223;en sich von Kerstin zu Fu&#223; die ca. 200 H&#246;henmeter und 3-4km in den ehemaligen Hauptort der Insel f&#252;hren. Dieser wurde nach einem Erdbeben 1965 zerst&#246;rt und erst in den letzten Jahren, gr&#246;&#223;tenteils von Ausl&#228;ndern, wieder aufgebaut. Der Ort wirkte leer und verlassen und hatte  trotz oder gerade wegen der melancholischen Stimmung, die er ausstrahlte, ein gewisses Flair. Es gab viele kleine K&#252;nstlerl&#228;den, doch leider hatten wir zur Besichtigung nur ca. 20 Minuten Zeit. Trotzdem lohnt sich der Besuch auf jeden Fall, denn schon der Fu&#223;weg hinauf bot viele wundersch&#246;ne Ausblicke auf die Insel. Zur&#252;ck ging es in zwei Taxen, die Kerstin f&#252;r uns ergattert hatte. Es gab auf der ganzen Insel n&#228;mlich nur vier und das Schiff h&#228;tte nicht auf uns gewartet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3368" title="10-Chora-von-Alonissos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/10-Chora-von-Alonissos.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">In der Chora von Alonissos</p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg legten wir in Skopelos-Stadt an. Schon beim Einlaufen in den Hafen bot sich uns ein grandioser Blick auf die Inselhauptstadt, deren wei&#223;verputzen H&#228;user mit buntbemalten Fenstern und T&#252;ren und den sage und schreibe &#252;ber 100 Kirchen!  Kerstin gab uns eine interessante F&#252;hrung durch das Gassengewirr und das hochgelegene Kastro-Viertel. Danach hatten wir auch noch gen&#252;gend Zeit f&#252;r Erkundigungen auf eigene Faust und eine gem&#252;tliche Einkehr.</p>
<p>Der zweite Bootsausflug ist exklusiv f&#252;r uns Fr&#246;sche und f&#252;hrte uns einmal um Skiathos herum. Erster Badestopp war am Lalaria-Strand mit seinem ber&#252;hmten Felsenfenster. Wer hier zusammen durchschwimmt, den verbindet die ewige Liebe. Zur&#252;ck sollte man dann allerdings au&#223;en herum schwimmen, wer wei&#223;, was sonst passiert… J</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3370" title="11-Lalaria-Strand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/11-Lalaria-Strand.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Lalaria-Strand</p>
<p>N&#228;chster Halt war am Kastro-Strand. Hier gab es nun f&#252;r mich endlich die M&#246;glichkeit den Kastro-Felsen zu besteigen und die &#220;berreste der Siedlung zu besichtigen. Ganz gut erhalten sind drei kleine Kirchen, ansonsten sind nur noch einige Grundmauern zu sehen. Wirklich erstaunlich, dass hier in der Bl&#252;tezeit &#252;ber 400 H&#228;user standen. Von hier oben hat man eine wunderbare Rundumsicht auf die Kastro-Bucht, das Inselinnere und die Ostk&#252;ste des Pilion.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3371" title="12-Blick-vom-Kastro-Felsen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/12-Blick-vom-Kastro-Felsen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick vom Kastro-Felsen</p>
<p>Weiter ging es &#252;ber die nur 5km breite Meerenge zum Festland, wo wir in einer direkt am Strand gelegenen Taverne zu Mittag a&#223;en. Nach einem Badestopp auf dem Meer beendeten wir die Umrundung wieder am Hafen von Skiathos-Stadt. Ein rundum gelungener Tag!</p>
<p>Ich k&#246;nnte noch vieles berichten, doch ich denke, den Schilderungen kann man jetzt schon entnehmen, dass es kein Problem ist, auch auf einer kleinen Insel wie Skiathos ein Zweiwochenprogramm auf die Beine zu stellen. Wer es ruhiger angehen will, hat ja immerhin die Wahl zwischen 66 Str&#228;nden!</p>
<p>Einen Tipp noch zu Schluss. An einem Tag in der Woche bleibt die K&#252;che kalt. Statt ausw&#228;rts essen zu gehen, haben wir uns in einer kleinen Gruppe viele leckere Sachen besorgt (Tomaten, Oliven, K&#228;se, Brot, Rotwein, etc.) und haben ein Sonnenuntergangspicknick am Banana-Beach gemacht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3373" title="13-Sonnenuntergang-am-Banana-Beach" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/13-Sonnenuntergang-am-Banana-Beach.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Am Banana-Beach</p>
<p>Zum Schluss m&#246;chte ich dem engagierten Team noch ein gro&#223;es Lob  und Dankesch&#246;n aussprechen: Kerstin und Mike, die f&#252;r alle und alles immer ein offenes Ohr hatten, die auch am Ende der Saison Professionalit&#228;t und Spa&#223; an der Arbeit ausstrahlten, die uns die sch&#246;nsten Ecken der Insel gezeigt haben. Philip, der uns die griechische K&#252;che ohne Konservierungsstoffe und so fettarm wie m&#246;glich n&#228;her bringen wollte. (Letzteres bezweifle ich, so gut wie sein Essen geschmeckt hat…!) Nicht zu vergessen das flei&#223;ige K&#252;chenteam um ihn herum, das das Wunder vollbrachte, in einer winzigen K&#252;che auf einem Herd all diese K&#246;stlichkeiten zu zaubern! Und zum Schluss Mario, der halbe N&#228;chte hinter der Bar verbrachte, damit kein Frosch auf dem Trockenen sitzen musste.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3374" title="14-Team-Skiathos-2009" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/14-Team-Skiathos-2009.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Team Skiathos 2009</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Skiathos – die sportliche Insel mit Dauermeerblick</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/skiathos-die-sportliche-insel-mit-dauermeerblick/3041</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 06:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Skiathos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bei der Katalogbeschreibung erwartet hat, dass die Sporaden-Insel ein fantastisches Beachziel mit leichten Biketouren und gem&#252;tlichen Wanderungen ist, der wurde vom ersten Anstieg am Hausberg gleich eines Besseren belehrt. Skiathos steht f&#252;r anspruchsvolle Biketouren, knackige Wanderungen und Badespa&#223; mit Knackpopoeffekt [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/aganadi-terrasse.jpg" alt="aganadi-terrasse" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Heike Georg </strong>(heike.georg at linnig.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Agnadi auf Skiathos, Griechenland</a></strong></p>
<p>Wer bei der Katalogbeschreibung erwartet hat, dass die Sporaden-Insel ein fantastisches Beachziel mit leichten Biketouren und gem&#252;tlichen Wanderungen ist, der wurde vom ersten Anstieg am Hausberg gleich eines Besseren belehrt. Skiathos steht f&#252;r anspruchsvolle Biketouren, knackige Wanderungen und Badespa&#223; mit Knackpopoeffekt.</p>
<p>Runter vom Transferboot geht es f&#252;r die Fr&#246;sche in den Bus und  nur wenige Minuten bis zur Busstation 9. Dort startet  der Hausberg und mit diesem der erste Anstieg des Urlaubs. Doch das Hochlaufen lohnt, der Ausblick ist &#8211; wie schon beschrieben -  ein Traum. In den Maisonette-Wohnungen mit extraweitem Blick. Wahnsinnig sch&#246;n, ganz besonders die grandiosen Sonnenaufg&#228;nge, die wir an fast jedem Tag genie&#223;en durften.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3042" title="sonnenaufgang-agnadi" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/sonnenaufgang-agnadi.jpg" alt="sonnenaufgang-agnadi" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">T&#228;glicher Ausblick vom Balkon am fr&#252;hen Morgen (ca. 7.00 Uhr)</p>
<p>Zu den Maisonettes sollte gesagt sein, dass sich „upstairs“ ein Doppelbett mit durchg&#228;ngiger Matratze (140 oder max. 160 cm Breite, je nach Zimmer unterschiedlich) befindet und „downstairs“ zwei Schlafsofas (ca. 90 cm breit, L&#228;nge unterschiedlich).</p>
<p>Ein kleine Kommode mit 3 Schubladen und der Kleiderschrank ohne Regalbretter sind sehr wenig Platz f&#252;r das Gep&#228;ck.</p>
<p>Zu zweit sind die Maisonette-Wohnungen absolut perfekt, wenn auch so kaum M&#246;glichkeit besteht das alle Habseligkeiten f&#252;r 14 Tage richtig zu verstauen. Zu dritt wird das sicher schon richtig eng, zu viert m&#246;chte ich mir das gar nicht vorstellen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3043" title="bild-1-maisonette-nr-7" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/bild-1-maisonette-nr-7.jpg" alt="bild-1-maisonette-nr-7" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Impressionen Maisonette-Wohnung Nr. 7</p>
<p><strong>Biken: kleines Blatt und knackige Abfahrten</strong><br />
Biken auf Skiathos ist intensives Intervalltraining pur. Der Puls schl&#228;gt direkt am oberen Anschlag und dar&#252;ber hinaus, dann geht es oft gleich wieder rein in die Abfahrt. Nach dem Regen waren die Pisten ausgewaschen und auch bergab anspruchsvoll. Doch keine Sorge: auch Freizeit-Biker, die ein wenig Biss haben, kommen mit. Oben wird gewartet bis auch die weniger wilden Biker ihr Gef&#228;hrt an den steilsten Passagen per Schiebetechnik nach oben gebracht haben. Bedingt durch die F&#228;hrzeiten klappt das mit dem Bikeausflug nach Skopolos leider nicht, was aber nicht so viel  ausmacht, da es auf Skiathos ausreichend Touren f&#252;r 14 Tage „Bergziegendasein mit kleinem Kettenblatt“ gibt.</p>
<p>Auf den Touren hatte Mike f&#252;r die Hardcore-Biker gerne auch mal eine extrasteile Verl&#228;ngerungen oder zur kleinen Erg&#228;nzung den Singletrail mit Wasserpassagen als „Extrakick“ angeboten.</p>
<p>F&#252;r alle Biker gibt es als Belohung nach den steilen Anstiegen wundersch&#246;ne Panoramawege und immer wieder traumhafte Ausblicke.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3044" title="panoramaweg" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/panoramaweg.jpg" alt="panoramaweg" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Bike-Teamer Mike auf dem Panoramaweg</p>
<p><strong>Wandern: vielseitig und auch recht knackig.</strong><br />
Auch beim Erkunden per Fu&#223;marsch ist die Insel nicht gerade ein gem&#252;tliches Eiland. Die „sanften H&#252;gel im Inselinneren“ werden &#252;ber wadenmuskelintensive Anstiege erreicht – eine gewisse Grundfitness sollte man insbesondere f&#252;r die Wanderungen mit Ortwin mitbringen.  Dar&#252;ber hinaus werden auch leichte und mittelschwere Touren angeboten. Im September 2009 mit Kerstin ein ganz besonders herzlicher Genuss.<br />
Kulturell f&#252;r uns eine echte &#220;berraschung: Skiathos ist die Wiege Griechenlands, hier wurde die erste griechische Fahne gewebt und das Kloster der Entstehung ist inzwischen auch Weltkulturerbe. Dies und noch viel mehr Interessantes &#252;ber die Kultur und Geschichte der Insel erf&#228;hrt man auf den Wanderungen mit Ortwin.<br />
Mein pers&#246;nliches Highlight zu Fu&#223; war der Zauberwald. Ein freigelegtes Bach-Tal mit alten, wunderlich ausschauenden B&#228;umen und in allen Gr&#252;n-Schattierungen – kaum vorstellbar dass es solche Pl&#228;tze auf einer griechischen Insel &#252;berhaupt geben kann.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3045" title="zauberwald" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/zauberwald.jpg" alt="zauberwald" width="450" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Zauberwald fasziniert</p>
<p><strong>Bootstouren: die Marktl&#252;cke f&#252;r zuk&#252;nftige Aussteiger</strong><br />
Ausflugsschiffe gibt es ohne Ende, aber die sch&#246;nen Holzboote mit gro&#223;en Liegefl&#228;chen, wie man sie auf Kos, in Fourka und Sarti oder auch in der T&#252;rkei vielerorts findet, die sind eine klare Marktl&#252;cke. Auf Skiathos gilt hier leider Masse statt Klasse, Bank an Bank oder Stuhl an Stuhl, keine Bereiche mit weichen Liegematten zum Chillen und Sonnenbaden. Schade eigentlich – wer also noch einen Aussteiger-Job sucht &#8230; <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei Frosch gibt es per Boots das Inselhopping (Ausflug auf die beiden Nachbarinseln)  und die Traumstrand-Exkursion mit Stopp ber&#252;hmten Lalaria-Strand (wenn das Wetter mitspielt, hier hatten wir den passenden Tag erwischt).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3046" title="traumstrand_exkursion" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/traumstrand_exkursion.jpg" alt="traumstrand_exkursion" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick vom Lalaria-Strand auf das Meer</p>
<p><strong>Quad-Spezial: viel Fun – besonders im Schlamm</strong><br />
F&#252;r schlappe 35 Euro pro Spa&#223;mobil (inkl. Vollkasko) gab es in der Nachsaison 24 h Quadspa&#223; pur. Buchbar direkt bei den Teamern (Kerstin und Mike), die sich &#252;berhaupt um alles ganz super gek&#252;mmert haben. Die Leihfahrzeuge werden morgens bis 10.00 Uhr ins Hotel gebracht und am n&#228;chsten Tag ab 10.00 Uhr wieder abgeholt. Da die ersten beiden Septemberwochen 2009 wettertechnisch viel Abwechslung und somit auch einige heftige Regenschauer boten, waren die B&#228;che voll mit Wasser und die Schlamml&#246;cher reichlich. Das gesamte Inselinnere besteht aus Offroad-Pisten und diese mit dem Quad zu erkunden hat einfach nur riesigen Spa&#223; gemacht und ist damit mein pers&#246;nlicher „Ausflugstipp“ f&#252;r die Insel.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3047" title="quadtour" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/quadtour.jpg" alt="quadtour" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Das Inselinnere l&#228;sst sich per Quad mit viel Spa&#223; entdecken</p>
<p><strong>Str&#228;nde: gro&#223;e Auswahl mit kleinen Highlights</strong><br />
Es gibt ganz viele Str&#228;nde auf Skiathos und einige wenige sind wirklich sehr sch&#246;n. Nicht so lang und so breit wie auf den Kanaren oder in Italien, aber daf&#252;r einige mit ganz besonderem Charme. Der ber&#252;hmte Koukounaries ist  &#8211; wie zu vermuten war -  touristisch &#252;bererschlossen. Daf&#252;r bieten die Str&#228;nde Mandaraki, Banana und Agia Eleni wirklich tolles Strandfeeling. Weitere kleinere, weniger bekannte Beaches haben witzige, urige Strandbars und werden bei den Beach-Wanderungen und Beach-Biketouren angesteuert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3048" title="krifi_amos_beach" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/krifi_amos_beach.jpg" alt="krifi_amos_beach" width="480" height="360" /></p>
<p>Kleiner, feiner Strand mit typischer windschiefen Taverne</p>
<p><strong>Das Essen: kreative K&#252;che mit stolzem Koch</strong><br />
Das weit erhobene Haupt trugt der Koch Phillip zu recht: das Essen war einfach gesagt ein Kracher. Superlecker, kreativ, abwechslungsreich. Und das gesamte K&#252;chenteam (Claudia, Lars und Nicole) superschnell, megafreundlich und einfach gesagt: super. Sehr sch&#246;n war auch die allabendlich abwechselnde Deko im „Outdoor-Speisesaal“, immer mit Kerzenschein und ged&#228;mpftem Licht.</p>
<p><strong>Fazit: nach 14 abwechslungsreichen Tagen:</strong><br />
Wer gerne aktiv ist und eine sehr abwechslungsreiche, gr&#252;ne Insel im Land des Greek-Salat und Tzaiziki satt sucht, f&#252;r den ist Skiathos das richtige Ziel.</p>
<p>Das Agnadi liegt halt nicht „direkt“ am Meer daf&#252;r ist der Ausblick von allem Zimmern und der Terrasse einfach ein Traum, die Einrichtung f&#252;r griechische Verh&#228;ltnisse sehr geschmackvoll und das Gesamtpaket einfach fein.</p>
<p>Viel Spa&#223; den n&#228;chsten Fr&#246;schen, uns hat es gut gefallen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3050" title="aganadi-terrasse" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/aganadi-terrasse.jpg" alt="aganadi-terrasse" width="480" height="360" /></p>
<p>Ganz fr&#252;h am Morgen lohnt sich ein kleiner Moment der Ruhe</p>
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		<item>
		<title>Skiathos &#8211; 60 qkm Griechenland vom Feinsten</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/skiathos-60-qkm-griechenland-vom-feinsten/2712</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 09:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Skiathos]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Skiathos? - Wie viele andere hatte auch ich bisher nicht wirklich viel von dieser Insel geh&#246;rt. So lautete meine Devise: Lass dich &#252;berraschen!
<p><img class="centered" title="Zimmerausblick" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Zimmerausblick.jpg" alt="Zimmerausblick" width="425" height="283" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Brigitte Brand </strong>(b.brand07 at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Agnadi, Skiathos &#8211; Griechenland</a></strong></p>
<p>Skiathos? &#8211; Wie viele andere hatte auch ich bisher nicht wirklich viel von dieser Insel geh&#246;rt. So lautete meine Devise: Lass dich &#252;berraschen!<br />
Der Hinflug ab N&#252;rnberg nach Volos verlief problemlos. Am Flughafen stand Teamer Mike auch schon bereit, uns neuen G&#228;ste in Empfang zu nehmen. Per Bus ging es eine gute halbe Stunde dem griechischen Festland entlang zum Hafen von Pteleon, wo das exklusiv f&#252;r Frosch gecharterte Boot bereits startklar war. Die 3-st&#252;ndige &#220;berfahrt w&#252;rde ich bereits als &#8220;angekommen&#8221; bzw. Urlaubsfeeling bezeichnen. Von Vorteil fand ich, dass alle neuen G&#228;ste einen Gro&#223;teil der Anreise bereits gemeinsam absolvierten und so schon die M&#246;glichkeit zum ersten kennen lernen gegeben war. Trotzdem war ich froh, am Nachmittag das Hotel zu erreichen &#8211; nachdem wir als erste kleine sportlich Bet&#228;tigung noch den netten Hausberg gemeistert hatten.</p>
<p>Dort stand nicht nur Teamerin Kerstin sondern angenehmer Weise auch Wasser und Kaffee f&#252;r uns bereit. Und der versprochene Ausblick auf&#8217;s Meer? Einfach nur super sch&#246;n!<br />
Nach kurzer Begr&#252;&#223;ung und Zimmerzuteilung war unbedingt eine Abk&#252;hlung von N&#246;ten &#8211; das Meer war nah und der Pool noch n&#228;her, frei Auswahl!<br />
Das Hotel inkl. Anlage fand ich total nett und gem&#252;tlich &#8211; so richtig zum wohl f&#252;hlen!<br />
So endete der erste Tag auch mit entspanntem Zusammensitzen an der Bar bzw. auf der (Fr&#252;hst&#252;cks-)Terrasse und voller Erwartungen an den n&#228;chsten Tag.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2714" title="Zimmerausblick" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Zimmerausblick.jpg" alt="Zimmerausblick" width="425" height="283" /></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2716" title="Skiathos_Gassen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Skiathos_Gassen.jpg" alt="Skiathos_Gassen" width="283" height="425" />Programmpunkt f&#252;r Samstag war eine kleine Wanderung bzw. Radtour rund um Skiathos Stadt. Dabei fuhren wir Wanderer (wie des &#246;fteren) zuerst mit dem Bus zum Busbahnhof (ca. 3 km). Wir wanderten am Hafen entlang, weiter bergauf durch Olivenhaine bis zu Ag. Giannis Kirche, von wo man einen herrlichen Blick &#252;ber die Stadt genie&#223;en kann. Zu Mittag trafen wir und mit den Radlern in einer Taverne und danach gab es noch eine kleine Stadtf&#252;hrung. Skiathos ist teils ein St&#228;dtchen mit vielen gem&#252;tlichen Gassen, Gesch&#228;ften und Tavernen, ganz f&#252;r den Tourismus ausgelegt. Andererseits gibt es aber auch Teile, in dem man das urspr&#252;ngliche griechische Leben wahrnehmen kann.<br />
Vor dem Abendessen bot uns Kerstin noch eine Einweisung in das Nordic Walking. Wir Anf&#228;nger nahmen uns voller Eifer vor, das Gelernte beim n&#228;chsten Termin fr&#252;h am Morgen auf jeden Fall zu vertiefen &#8211; es blieb dann allerdings bei dem Vorhaben (Irgendwie kam keiner aus den Federn!).<br />
Nachdem wir erneut in den Genuss von Christines Kochk&#252;nste gekommen waren, kam der  &#8220;eigentlichen&#8221; Welcomeabend. Viele kannten sich ja dank gemeinsamer Anreisetour schon bestens, dementsprechend gut war die Stimmung &#8211; dementsprechend war es stundenlang 24.00 Uhr! Kurze Erkl&#228;rung: Normalerweise sollte/musste zu diesem Zeitpunkt die Musik abgedreht werden (der lieben Nachbarn wegen!) … Normalerweise!</p>
<p>Am Sonntag gab&#8217;s f&#252;r mich die 2. Wanderung. Diesmal ging es an die Westk&#252;ste. Zum Aufw&#228;rmen den Hausberg hoch, &#252;ber eine Offroad-Piste und durch Kiefernw&#228;lder in den Nordwesten der Insel. Erster Stopp war der Lighariesstrand, wo wir uns eine Abk&#252;hlung g&#246;nnten &#8211;  sowohl von innen als auch von au&#223;en.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2724" title="LigharieStrand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/LigharieStrand1.jpg" alt="LigharieStrand" width="425" height="283" /><br />
Danach ging es weiter an einem Flussbett mit &#252;ppiger Vegetation entlang. Wir erlebten erneut wie gr&#252;n diese Insel ist &#8211; und wie viele verschiedene Kr&#228;utern und Pflanzen hier wachsen, von deren Duft wir immer wieder begleitet wurden. Nach ca. 11 km erreichten wir unseren Mittagsstopp &#8211; eine gem&#252;tliche kleine Bar. Nach einer St&#228;rkung gab es die M&#246;glichkeit mit dem Bus zur&#252;ckzufahren oder sich noch einmal ca. 1 Stunde die Beine zu vertreten und zum Hotel zur&#252;ck zu wandern.<br />
Zum sportlichen Ausklang sollte am Hotelpool ein Aqua Fitness stattfinden. Doch es war wie des &#246;fteren gegen Abend bew&#246;lkt und k&#252;hl. P&#252;nktlich zu Beginn fing es dann auch noch an zu regnen, so dass diese Veranstaltung mangels w&#228;rmender Sonnenstrahlen ausfiel</p>
<p>Am Montag stand eine Bootstour zu den Nachbarinseln Skopelos und Alonissos auf dem Programm. Nach erneuter kurzer Busfahrt ging es auf&#8217;s Boot. Dank Kerstin konnten wir uns die besten Pl&#228;tze auf dem Vorderdeck sichern &#8211; wir wollten die Sonne genie&#223;en! Es blieb allerdings beim wollen, denn es zog ein Gewitter auf,  es fing an zu regnen und es wurde ziemlich kalt. Ich dachte nicht jemals so in Griechenland zu frieren!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2718" title="Skopelos" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Skopelos.jpg" alt="Skopelos" width="425" height="283" /><br />
Bei unserer Ankunft auf Skopelos regnete es noch immer, so dass wir die geplante Stadtbesichtigung nach hinten schoben und uns erst mal ein trockenes Pl&#228;tzchen in einem Café suchten. Mit der Zeit riss die Wolkendecke gl&#252;cklicherweise mehr und mehr auf und zum Ende unserer Besichtigungstour war es wieder angenehm warm und trocken. Wir schlenderten durch die malerischen Gassen und erfuhren einiges &#252;ber die Geschichte der Insel.<br />
Weiter ging es dann noch nach Alonissos, wo wir baden, die Sonne genie&#223;en und es uns in einer Taverne gem&#252;tlich machen oder wieder die Stadt entdecken konnten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2719" title="Alonissos_2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Alonissos_2.jpg" alt="Alonissos_2" width="425" height="283" /><br />
Diese zwei Inseln haben ihren ganz eigenen Reiz und sind auf jeden Fall einen Besuch wert. F&#252;r meine Begriffe war die Zeit f&#252;r beide Inseln relativ knapp bemessen. Man h&#228;tte ohne weiteres noch einige Stunden dort verbringen k&#246;nnen. Doch das Boot fuhr nun mal &#8211; ob es uns passte oder nicht.<br />
Auf der R&#252;ckfahrt entlang der Westk&#252;ste von Skopelos wurden wir nicht nur wetterm&#228;&#223;ig f&#252;r die &#252;ble Hinfahrt belohnt. Bei strahlendem Sonnenschein sicherten wir uns erneut die Pl&#228;tze vor der Kapit&#228;nskaj&#252;te, sonnten uns und konnten Delfine voll in ihrem Element erleben und beobachten! Sie kamen quer zum Boot angeschwommen, tauchten auf, sprangen immer wieder durch die Luft um schlie&#223;lich zum Bug des Schiffes zu schwimmen und uns minutenlang zu begleiteten. Wir waren begeistert!<br />
Am Abend war Filmabend bei Frosch &#8211; nun, eher etwas un&#252;bliches. Der Grund war, dass wir auf unsere Inseltour einige Originaldrehorte des Filmes &#8220;Mama Mia&#8221; erleben konnten. Der Film wurde hauts&#228;chlich auf der Insel Skopelos gedreht. So war es ganz witzig den Film zu sehen und manche Pl&#228;tze wieder zu erkennen.</p>
<p>Programmpunkt f&#252;r Dienstag war die Kastro-Wanderung, die so toll sein sollte. Aber ich wollte auch biken &#8211; und nu? Da war es wieder, mein &#252;bliches Dilemma bei Frosch … ich musste mich entscheiden! Diesmal hatte ich Gl&#252;ck, Mike verschob seine Radtour. Von hier aus nochmal ein Danke!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2720" title="Kastro_Wanderung" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Kastro_Wanderung.jpg" alt="Kastro_Wanderung" width="425" height="283" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2721" title="Cape_Kastro" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Cape_Kastro.jpg" alt="Cape_Kastro" width="425" height="283" /><br />
Wir wanderten also los ab Skiathos Stadt, als Wanderf&#252;hrer hatten wir Ortwin dabei. F&#252;r ihn, vor &#252;ber 10 Jahren aus Deutschland hierher gekommen, ist die Insel zweite Heimat geworden. Er kennt sich super gut aus und ist der Wanderer schlechthin. Die historisch-kulurell angehauchte Wanderung f&#252;hrte uns erneut durch die vielf&#228;ltige Natur der Insel, &#252;ber Eselspfade und  Nadelw&#228;lder vorbei an der Stamelos-Quelle zum Kloster Evangelistria. Nach dessen Besichtigung ging es weiter durch Olivenhaine, vorbei am Kloster Ag. Charalambos bis nach Ag. Kardhasi und von dort weiter zu unserem Ziel Kastro, wo wir die Ruinen des Dorfes, in dem die Insulaner w&#228;hrend verschiedener Invasionen lebten, besichtigen konnten. Ortwin erz&#228;hlte w&#228;hrend der gesamten Tour in lockerem Stil aus der Geschichte der Insel. Beeindruckend fand ich auch immer wieder wie gut gepflegt die von uns besuchten Klosteranlagen waren.<br />
Zu Ende der Anstrengungen machten wir unsere Mittagsrast an einer sch&#246;nen Badebucht &#8211; inkl. Taverne. Leider fiel diese Pause etwas zu kurz aus. Da wir aber auch hier mit dem Boot zur&#252;ckfuhren (bzw. fahren wollten!) war das nicht zu &#228;ndern!<br />
Am Abend war Motto-Party &#8211; karibisches Feeling inkl. Kost&#252;me erw&#252;nscht! Mit Pr&#228;mierung und wieder jede Menge Spa&#223; &#8211; wenn man denn wollte.</p>
<p>Am Mittwoch nun endlich meine erste Radtour! Auch wenn es &#8220;nur&#8221; eine Badetour war. Bisher hatte ich mich nicht so recht getraut, sollte es ja fast keinen ebenen Strecken auf der Insel geben &#8211; nur bergauf, bergab! Trotzdem riskierte ich es &#8211; und habe es keine Minute bereut! Mann muss sich schon ein bisschen (nat&#252;rlich je nach Kondition und f&#252;r Cracks ein Pappenstiel!?)  anstrengen, aber es lohnt sich auf alle F&#228;lle. Wir fuhren quer &#252;ber die Insel in den Westen, machten eine  erste Rast in einer Taverne, fuhren weiter zu einem der vielz&#228;hligen Str&#228;nde, machten einen ausgiebigen Bade- und Tavernenstop ehe es zur&#252;ck zum Hotel ging. Mein einziges Manko beim radeln ist immer wieder, dass ich doch sehr auf den Weg achten muss und dementsprechend manche Eindr&#252;cke von Natur und Flora verpasse. Da aber immer wieder Pausen bzw. Wartestopps eingelegt werden und man auch mal langsamer fahren kann um Natur, Landschaft und Ausblick wahrzunehmen, bekommt man doch eine Menge zu sehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2725" title="Radtour" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Radtour.jpg" alt="Radtour" width="425" height="283" /><br />
Am Abend war die K&#252;che kalt und wir mussten/durften uns ad&#228;quaten Ersatz f&#252;r Christines hervorragende Kochk&#252;nste suchen. Die Auswahl war gro&#223; und vielf&#228;ltig und auch Skiathos bei Nacht war eine nette Abwechslung. Die beleuchteten Gassen, der Hafen, die Tavernen und Bars &#8211; richtiges Urlaubsfeeling. Und Taxen fuhren ja die ganze Nacht &#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2722" title="Strand_Rad_West" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Strand_Rad_West.jpg" alt="Strand_Rad_West" width="425" height="283" /></p>
<p>Am Donnerstag war schon mein letzter Tag und ich schloss mich der von Wanderguide Kerstin angebotenen kleine Badewanderung an. Es ging etwas westlicher zur Halbinsel Kanapitsa. Wieder mit herrlichen Ausblicken, wieder mit Badestop und wieder an einen  anderen der vielen sch&#246;nen Str&#228;nde der Insel. Schwimmen im klaren Wasser, die M&#246;glichkeit zum schnorcheln oder einfach nur die Sonne und das Nichtstun genie&#223;en &#8211; so richtig Urlaub &#8220;halt&#8221;. Nach einem zweiten kleinen Wanderabschnitt erreichten wir unsere &#8220;Mittagstaverne&#8221;, wieder direkt am Strand und mit Badem&#246;glichkeit.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2723" title="Wand_Kanapitsa" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Wand_Kanapitsa.jpg" alt="Wand_Kanapitsa" width="425" height="283" /></p>
<p>W&#228;hrend ich zu Anfang &#8211; und vor allem vom Lesen der Katalogseiten (die &#8220;griechische Karibik&#8221; ) &#8220;gepr&#228;gt&#8221; &#8211; &#252;ber die beiden Str&#228;nde in unmittelbarer Hoteln&#228;he doch etwas entt&#228;uscht war und sie auch nicht zu den Top 5 der Insel rechnen m&#246;chte, kann ich im Nachhinein nur sagen, dass ich durch die Touren und Ausfl&#252;ge so viele andere Str&#228;nde der Insel kennenlernen und nutzen konnte, dass dies gar nicht mehr ins Gewicht fiel. Ich hatte fast gar keine Zeit f&#252;r die Hausstr&#228;nde! Und f&#252;r einen kurze Erfrischung am Nachmittag oder Abend waren sie v&#246;llig o.k. Zudem sind viele der sch&#246;nsten Str&#228;nde ganz bequem und in k&#252;rzester Zeit per Bus zu erreichen.<br />
Am Abend war dann auch schon wieder Abschied angesagt. Wieder mal eine Woche die viel zu kurz war, die viel zu schnell vorbei ging und die vor allem viele, viele sch&#246;ne Erinnerungen hinterl&#228;sst.<br />
Ich finde Frosch hat ein sehr sch&#246;nes neues Ziel gefunden, das nicht nur mich in vieler Hinsicht begeistert hat. Sowohl die Hotelanlage, als auch die angebotenen Wander- und Biketouren fanden sehr guten Anklang &#8211; und die bei den Unternehmungen oft eingebauten Zwischenstopps mit Badem&#246;glichkeit fand ich pers&#246;nlich total nett und angenehm. Zudem sind die Routen noch lange nicht ausgereizt &#8211; vor allem auf den Nachbarinseln. Dass es au&#223;erdem ein &#8211; zumindest kleines Aktiv- und Rahmenprogramm gab &#8211; fand ich ebenfalls positiv. Schade war, dass es (noch?) kein Volleyballfeld gab.<br />
Wir waren Ende Juni/Anfang Juli eine noch relativ kleine Gruppe und es war alles ruhig und &#252;bersichtlich. Wie sich das Ganze mit der doppelten Anzahl G&#228;ste entwickelt (Touren, Fahrr&#228;der, Anlage …) kann ich nat&#252;rlich nicht sagen. F&#252;r mich galt auf jeden Fall: Bei einem so netten Urlaubsziel und einem so netten, engagiertes Frosch-Team kann es nur Spa&#223; machen! Nun denn: Macht weiter so!</p>
<p>brigitte</p>
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		<title>Skiathleten kennen keine Serpentinen &#8211; 22. Mai – 5. Juni 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 08:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Skiathos]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Griechische Inseln hab ich inzwischen schon einige besucht. Hab gerade keine Lust durchzuz&#228;hlen, aber das Dutzend d&#252;rfte wohl voll sein. Darunter waren nat&#252;rlich die &#252;blichen Verd&#228;chtigen der Kykladen nebst ein paar Exoten, die Mainstreamer Korfu und Kreta, des weiteren Samos, Ikaria, Lesbos und unz&#228;hlige Lokalit&#228;ten namens Akropolis. Von einer Insel mit dem Namen ‚Skiathos‘ und den ‚n&#246;rdlichen Sporaden‘ hatte ich bis vor ein paar Monaten allerdings noch nichts geh&#246;rt - bis mich der aktuelle Katalog der Fr&#246;sche heimsuchte [...]
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/1_gourmetmeerblick.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Ulf Bongers </strong>(ulf.bongers at web.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-skiathos.asp">Sportclub Hotel Agnadi auf Skiathos, Griechenland</a></strong></p>
<h3>Prolog</h3>
<p>Griechische Inseln hab ich inzwischen schon einige besucht. Hab gerade keine Lust durchzuz&#228;hlen, aber das Dutzend d&#252;rfte wohl voll sein. Darunter waren nat&#252;rlich die &#252;blichen Verd&#228;chtigen der Kykladen nebst ein paar Exoten, die Mainstreamer Korfu und Kreta, des weiteren Samos, Ikaria, Lesbos und unz&#228;hlige Lokalit&#228;ten namens Akropolis. Von einer Insel mit dem Namen ‚Skiathos‘ und den ‚n&#246;rdlichen Sporaden‘ hatte ich bis vor ein paar Monaten allerdings noch nichts geh&#246;rt &#8211; bis mich der aktuelle Katalog der Fr&#246;sche heimsuchte. Als der neue Sportclub zum ersten Mal meine Aufmerksamkeit erregte, war ich zun&#228;chst skeptisch. Welcher halbwegs weltoffene Hypochonder denkt denn beim Klang von ‚Skiathos’ nicht direkt an irreparablen Knorpelschaden? Und l&#228;sst einen die blo&#223;e Erw&#228;hnung des Wortes ‚Sporaden’ nicht reflexartig zum Antifungizid greifen, seien wir doch mal ehrlich? Dennoch. Die n&#228;here Katalogbeschreibung relativierte einiges. Die ‚griechische Karibik’ stand dort geschrieben. Eine ungew&#246;hnliche Verschmelzung zweier auf den ersten Blick unvereinbarer Kulturen. Wer wird da nicht neugierig? Sokratische Philosophenzirkel mit Rastalocken und kreisender Zigarette, sirtakischer Schulterschluss zu Calypso-Rythmen. Klingt doch harmonisch und entspannt. Wer konnte denn damit rechnen, dass diese kulturelle Kernschmelze &#8211; in die Form eines Begr&#252;&#223;ungscocktails gegossen &#8211; bereits am Welcome-Abend gereicht werden sollte. Ich sag nur: ‚Ouzo meets the Grenadines’. Oder: ‚Schierlingsbecher unterm Cocktail-Schirmchen’, um bei Sokrates zu bleiben. Na ja, ganz so schlimm war es auch nicht. Bin immer noch im Besitz der grundlegendsten Vitalfunktionen und hab beim Welcome-Abend der zweiten Woche in fatalistischer Grundstimmung sogar einen weiteren davon verk&#246;stigt. Nehmt das als Entschuldigung f&#252;r alles Weitere.</p>
<h3>Agnadi &#8211; Der weite Blick aufs Meer</h3>
<p>Abflug 6Uhr30 von D&#252;sseldorf, in N&#252;rnberg umsteigen und noch mal zweieinhalb Stunden bis Volos. Dann ca. eine Stunde im Bus zum Anleger, aufs B&#246;tchen und etwa drei Stunden bis Skiathos-Hafen, schlie&#223;lich noch zehn Minuten mit dem Bus zur Bushaltestelle vorm Hotel und wer glaubt, er h&#228;tte es dann geschafft, hat etliche H&#246;henmeter zu kurz gedacht. Puh, ganz sch&#246;n happige Anreise, werden manche denken, da kommt man ja schon mit Druckstellen an. Vergeben und vergessen, sag ich nur. Vergeben und vergessen in dem Augenblick, in dem Ihr zum ersten Mal auf der kleinen Terrasse neben der Poolbar steht und den Blick &#252;bers Meer schweifen lasst.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2682" title="1_gourmetmeerblick" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/1_gourmetmeerblick.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Gourmet-Meerblick bei Tage</p>
<p>Nichts gegen einen einfachen Meerblick, einfacher Meerblick ist toll. Schon allein wegen des einfachen Meerblicks freu ich mich wie Bolle auf den Sommerurlaub. Damit ist es jetzt vorbei, denn einfacher Meerblick, das kann jeder. OK, Nordrheinwestfalen hat ein kleines Problem damit &#8211; na, mal sehen, was die Klimaerw&#228;rmung bringt. Jedenfalls ist das da von der Hotelterrasse des Agnadi aus nicht nur einfacher Meerblick, das ist auch kein doppelter Meerblick, das ist ein absoluter Hammer-Gourmet-Meerblick. Mit Pinie im Vordergrund, gewundener Steilk&#252;ste im Hintergrund, kleinen vorgelagerten Inselchen im Dazwischengrund und Lichtern, die sich von der gegen&#252;berliegenden Bucht im Wasser spiegeln. Das allerdings nur wenn es dunkel ist &#8211; alles andere w&#228;re zu viel verlangt. Oh, jetzt hab ich Eure Erwartungshaltung wohl grotesk gesteigert, das ist auch nicht gut. Dann krieg ich mich besser mal wieder ein. Ich bin ganz cool. Also, der Ausblick da, der ist echt ganz nett. Da gibt es Schlimmeres.</p>
<p>Dann mach ich mal n&#252;chtern weiter und sag was zum Rest des Hotels. Die 27 Zimmer der zweist&#246;ckigen Apartment-Anlage sind komplett renoviert und neu m&#246;bliert. Ob das daran liegt, dass der Besitzer in den Vorjahren zun&#228;chst an Engl&#228;nder und dann an Russen vermietet hatte, das lass ich mal dahin gestellt. Und alle haben Meerblick. Jetzt muss aber auch mal gut sein damit. Das einzige, was in einigen Zimmern noch fehlte, war der Duschvorhang. W&#228;re aber auch weiter nicht aufgefallen, h&#228;tte der Mike, seines Zeichens Hausleiter und MTB-Guide, das nicht zu Anfang so betont. Ich bewohnte ein Doppel- als Einzelzimmer im Erdgeschoss und das hatte alles, was ein ausgewachsenes Zimmer so braucht. Inklusive K&#252;hlschrank und kleiner K&#252;chenzeile mit zwei Herdplatten. Wer diese zum Essen kochen nutzte, war allerdings selber Schuld, denn Christines Kochk&#252;nste waren &#252;ber jeden Zweifel erhaben. Zur K&#252;che sp&#228;ter mehr. Zu den anderen Zimmerkategorien kann ich nicht aus erster Hand berichten. Bei den Maisonette-Wohnungen soll der Stauraum ab 3 Personen ein wenig knapp bemessen sein, so dass kreatives Chaos vorprogrammiert ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2683" title="2_hotelagnadi" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/2_hotelagnadi.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Das Hotel Agnadi</p>
<p>Zur&#252;ck zum gastronomischen Aspekt. Gefr&#252;hst&#252;ckt wurde an kleinen Bistro-Tischen auf der traumhaften Terrasse, das Buffet war im &#252;berdachten Poolbarbereich installiert. Das Fr&#252;hst&#252;ck war zwar nicht gerade ein Feuerwerk an Abwechslungsreichtum, aber ich denke es war f&#252;r jeden was dabei. Was ich gerade an Lob beim Fr&#252;hst&#252;ck eingespart hab, sch&#252;tte ich mit Vergn&#252;gen &#252;ber dem Abendessen wieder aus, denn was die Christine da allabendlich zauberte, hatte wirklich Klasse. Dabei war sie doch nur eingesprungen f&#252;r den urspr&#252;nglichen Koch und hatte nach eigenen Angaben noch nie f&#252;r so viele Leute gekocht. Jedenfalls war sie mit viel Esprit und Einfallsreichtum bei der Sache, wir erwischten uns h&#228;ufiger dabei herumzur&#228;tseln, was sie denn da wieder Leckeres an die M&#246;hrchen gezaubert hatte. Den zuk&#252;nftigen G&#228;sten kann man eigentlich nur w&#252;nschen, dass sie dort noch ein bisschen weiter wirkt.</p>
<h3>Mountain-Mike und die Rampens&#228;ue</h3>
<p>Nein, das ist nicht der Titel des neuen Animationsstreifens aus dem Hause Pixar und falls doch soll sich Tokio Hotel doch bitte gef&#228;lligst aus der deutschen Synchronisation raushalten. Als Rampe wird beim Biken gemeinhin ein besonders steiler, knackiger Anstieg bezeichnet, wir sind also beim ersten Eckpfeiler des Frosch-Basisprogramms angelangt. Als einsamer Abbrecher der anspruchsvollen Tour gegen Ende des Urlaubs m&#252;sste ich zum Thema Biken eigentlich sch&#246;n die F&#252;&#223;e still halten, so wie an dem besagten Tag etwa nach der H&#228;lfte der Strecke praktiziert. Aber nutzt ja nix, die inneren D&#228;monen werden nicht besiegt, indem man sie in den Schrank sperrt, also frei weg von der Seele. Wo war ich stehen geblieben? Genau, bei der Rampe, ha, ha. Diese Unp&#228;sslichkeit am letzten Urlaubstage f&#252;hre ich &#252;brigens auf den wiederholten Genuss des eingangs erw&#228;hnten griechisch-karibischen Begr&#252;&#223;ungscocktails zur&#252;ck &#8211; ein leicht retardierter Effekt, dadurch umso heimt&#252;ckischer. Gut, dass mir das noch eingefallen ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2684" title="3_hiddenbeach" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/3_hiddenbeach.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Hidden Beach</p>
<p>Aber zur&#252;ck zu den Rampen. Eine allseits bew&#228;hrte Methode, um Rampen zu umgehen, sind Serpentinen. Wer erfand eigentlich die Serpentine? Geht man vom lateinischen Wortstamm aus (serpens = Schlange) sind wohl mal wieder die R&#246;mer daf&#252;r verantwortlich. <a href="http://www.frosch-blog.de/waren-die-roemer-ueberhaupt-auf-lesbos/1759">Die R&#246;mer, die verfolgen mich,</a> aber da bin ich wohl nicht der Einzige. Serpentinen haben Vor- und Nachteile, wie so ziemlich alles im Leben. Manche Nachteile ignoriert man leichtfertig, mir passiert das besonders h&#228;ufig beim Eis essen. Den entscheidenden Nachteil von Serpentinen &#8211;  die l&#228;ngere Wegstrecke &#8211; nehme ich beim Biken hingegen gerne in Kauf, denn der Vorteil &#252;berwiegt: es ist nicht so steil. Denn je steiler die Rampe, desto h&#246;her die Hangabtriebskraft, die es zu &#252;berwinden gilt. Jene wiederum h&#228;ngt nicht nur von der Neigung der Ebene ab, sondern auch von der Gewichtskraft und da kommt wieder der Speiseeis-Konsum ins Spiel. Was wollte ich noch mal sagen, irgendwie hab ich mich wieder verzettelt? Ach so, ja. B&#246;se Menschen haben keine Lieder, Skiathleten haben keine Serpentinen. Da geht es immer sch&#246;n auf dem k&#252;rzesten Weg schnurstracks den Hang hoch. Insofern relativiert sich also die Bemerkung in der Katalogbeschreibung, dass die Gr&#246;&#223;e von Skiathos f&#252;r Biker und Wanderer vielleicht nicht ausreichend sei. Die Steigungen langen locker f&#252;r ein bis zwei Wochen dicke Beine.</p>
<p>Doch ich will das Biken auf Skiathos nicht auf den Aspekt der Steilheit reduzieren, das w&#252;rde der Sache nicht gerecht. Pro Woche wurden w&#228;hrend meiner Besuchszeit neben der Schnuppertour eine leichte und zwei anspruchsvollere Touren angeboten. Die leichtere Strandtour war zwar keine Butterfahrt, aber mit normaler Fitness gut zu machen. Die anspruchsvolleren Touren erforderten da schon einiges mehr. Da gab es neben den Rampen, Schotterpisten und anspruchsvollen Passagen durchs Gel&#228;nde so ziemlich alles, was das Bikerherz erfreut. Mit Ausnahme von Singletrails durchs Geb&#252;sch vielleicht. Also alles in allem ein abwechslungsreiches Terrain und als Pausenziel lockten abgelegene Str&#228;nde, malerische Kl&#246;ster oder lauschige Tavernen im Gr&#252;nen. Das einzige was fehlte, waren die im Katalog angedeuteten Touren auf der sch&#246;nen Nachbarinsel Skopelos, aber es war ja noch fr&#252;h in der Saison, vielleicht wird da noch nachgebessert.</p>
<h3>Wandern leicht gemacht – unterwegs mit Zauberstab und Rosenschere</h3>
<p>Und wieder muss ich Euch entt&#228;uschen. Leider nein, das wird weder der ARD-Ratgeber Natur noch die neuesten Abenteuer von Gandalf und dem kleinen Hobbit. Aber ganz nahe dran, denn es geht ums Wandern in freier Natur, den zweiten St&#252;tzpfeiler des Frosch-Basisprogramms. Dieser stellte sich wiederum zweigeteilt dar. Die Schnupperwanderung und zwei leichtere Wanderungen pro Woche wurden von Kerstin gef&#252;hrt, Wander-Guide, Reiseleitung, Serviceleitung und inzwischen auch Fitness-Guide in Personalunion. Einmal pro Woche wurde eine anspruchsvollere Wanderung ‚outgesourced’, dann hie&#223; es Wandern mit Ortwin, einem r&#252;stigen deutschen Senioren, der seit 17 Jahren auf der Insel lebt und dort inzwischen ein kleines Wanderwegenetz installiert hat. Und zwar wortw&#246;rtlich.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2685" title="4_alterhafen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/4_alterhafen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Der alte  Hafen und die Halbinsel Bourtzi</p>
<p>Auf der Schnupperwanderung lernten wir nicht nur den Weg zum n&#228;chsten Geldautomaten kennen, sondern direkt einmal die erste von vielen sehr sch&#246;nen und gepflegten Kirchen und Kl&#246;stern auf der Insel, danach ging es nach Skiathos-Stadt, der einzigen gr&#246;&#223;eren Ansammlung von Geb&#228;uden auf Skiathos. Hier leben ca. 90% der Inselbev&#246;lkerung, entsprechend wuselig und r&#252;hrig stellt sie sich dar. Wenn man ein bisschen tiefer in die Altstadtg&#228;sschen eindringt, findet man zwar auch ein paar beschaulichere Ecken, trotzdem, so ganz warm werden wollte ich mit dem Hafenst&#228;dtchen nicht. Den relaxten Charme von  Kokkari auf Samos zum Beispiel oder die malerische Sch&#246;nheit von Mólyvos auf Lesbos l&#228;sst Skiathos-Stadt vermissen. Daf&#252;r ist man in punkto Nightlife mit Skiathos zumal in der Hauptsaison vermutlich besser bedient, sp&#228;ter mehr dazu.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2686" title="5_suedlichvonborkum" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/5_suedlichvonborkum.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Ein Strand s&#252;dlich von Borkum</p>
<p>Aber wenn wir schon bei Vergleichen sind. Die vielgestaltigen und zweifellos bildsch&#246;nen Str&#228;nde und Buchten irgendwo zwischen Borkum und Kuba m&#246;gen zu Recht das Aush&#228;ngeschild der Insel sein, aber auch die &#220;ppigkeit der Vegetation betreffend, bleibt Skiathos nicht allzu weit hinter Samos oder Korfu zur&#252;ck. Kombiniert man beide Aspekte landet man zwangsl&#228;ufig bei den von Kerstin angebotenen Strandwanderungen. Die perfekte Gelegenheit, lichte Pinienw&#228;lder zu durchstreifen und dabei seinen pers&#246;nlichen Favoriten f&#252;r den n&#228;chsten Strandtag zu sichten. Legt man Wert auf etwas intensivere und ausgedehnte Naturbegehungen, sollte man sich in Ortwins f&#252;rsorgliche H&#228;nde begeben. Und sich auf ein paar Schrulligkeiten freuen, denn der Ortwin wei&#223; durch das ein oder andere modische sowie funktionelle Accessoire zu &#252;berraschen. Ein Hut, ein Stock – nein, kein Regenschirm. Daf&#252;r diverse andere Werkzeuge. Denn wie bereits kurz erw&#228;hnt hat Ortwin in den letzten Jahren ein Netz von 24 Wanderungen auf der Insel ausget&#252;ftelt und war w&#228;hrend der Wanderung emsig damit besch&#228;ftigt, den Wanderweg &#8211; wo noch nicht geschehen &#8211; mit kleinen nummerierten Schildern zu kennzeichnen. Dazu machte er sich ab und zu Notizen in ein Manuskript, aus dem schon sehr bald der erste offizielle Wanderf&#252;hrer von Skiathos entstehen soll.</p>
<p>Und damit nicht genug. Mit sp&#252;rbarer Begeisterung zauberte Ortwin ein ums andere Mal ein weiteres Arbeitsger&#228;t hervor und verwandelte sich im Handumdrehen zum ‚R&#228;cher mit der Rosenschere’. Das geschah allerdings keinesfalls in der Absicht, Material f&#252;r die abendliche Tischdekoration zu hamstern, nein, er schnetzelte und kappte scheinbar wahllos, was ihm vor die Flinte kam: Dornengew&#228;chse, Olivenzweige, Stacheldraht. Die Reinheit des Wanderwegs schien seine h&#246;chste Maxime, die B&#228;ndigung der Natur seine heilige Mission. Selbst Edward mit den Scherenh&#228;nden h&#228;tte Schwierigkeiten gehabt, in gleicher Geschwindigkeit eine &#228;hnlich eindrucksvolle Schneise in die Botanik zu pfl&#252;gen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2687" title="6_kastrofelsen" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/6_kastrofelsen.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Versteckspielen auf dem Kastro-Felsen – die Piraten sind dran mit suchen</p>
<p>Oh, da ist es wohl mal wieder mit mir durchgegangen. Sorry, hab nat&#252;rlich hemmungslos &#252;bertrieben. Die Wanderung war im &#220;brigen sehr sch&#246;n. F&#252;r die Statistiker: ca. 15km und 680 H&#246;henmeter. Ziel der Wanderung war das Kastro im Inselnorden mit seinen traumhaften Ausblicken. Ortwin wusste vieles zur Geschichte des Ortes zu erz&#228;hlen, wie auch die ein oder andere Anekdote an anderer Stelle. Trotzdem, ob er nun der heimischen Flora mit der Rosenschere zu Leibe r&#252;ckt oder stolz mit einem Totenkopf aus dem Grab der Gek&#246;pften auf der Spitze seines Wanderstabs posiert, Meister des Minimalinvasiven ist der Ortwin nicht. Bin schon gespannt auf seinen Wanderf&#252;hrer, werde also in n&#228;chster Zeit die Spiegel-Bestsellerlisten im Auge behalten. Und zwar sowohl den Bereich Sachbuch, als auch die Belletristik – sicher ist sicher. Wer wei&#223;, ob nicht ein botanischer Splatter-Roman dabei heraus kommt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2688" title="7_kastrobucht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/7_kastrobucht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Die Kastro-Bucht</p>
<h3>Kissenschlacht am alten Hafen</h3>
<p>Einmal pro Urlaub, da f&#228;ngt man sich nen Nepp. Da helfen kein Zaudern und kein Z&#246;gern, man kommt ja doch nicht drum herum. Warum sollte man ihm dann also nicht mit weit ge&#246;ffneten Armen und Taschen entgegentreten? Das Ganze hat schlie&#223;lich auch einen gesundheitlichen Aspekt, denn das Schr&#246;pfen war schon im klassischen Altertum als heilsam bekannt. Auf Skiathos muss man sich dazu blo&#223; in die sogenannte Kissengasse am alten Hafen begeben und in eine der eng gepackten L&#252;mmelecken fl&#228;zen, die der Gasse ihren Namen geben. Welche ist eigentlich egal, man h&#246;rt eh die Musik aus allen benachbarten Etablissements. Quasi Hits on 45, nur nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Die Optik ist tadellos, sowohl die der Bedienung, als auch die der einheimischen Statisten, welche dem eintrudelnden Neppwilligen offenbar das Ambiente eines hippen Szenelokals vermitteln sollen. Ein Blick in die Karte macht klar, hier ist man zu diesem Zweck goldrichtig, das Bier 4 Euro, der Cocktail um die 12.</p>
<p>Dem, der Bier bestellt wird allerdings sofort unmissverst&#228;ndlich signalisiert, dass Biertrinken langweilig und doof sei und allein die Verk&#246;stigung eines Cocktails die segenbringende Wirkung des Nepp-Schr&#246;pfens garantiert. Nicht wundern, wenn das erw&#228;hlte Ges&#246;ff nach Zitronensirup schmeckt statt nach Mangosaft und auch alkoholische Bestandteile darf man nur in hom&#246;opathischen Dosen erwarten. Aber all das geh&#246;rt zwingend zum Wellness-Programm, sonst w&#228;re das Ziel verfehlt und das hie&#223;e Sparen am falschen Ende. Wer will denn schon die Therapie nachts mit dem Gef&#252;hl beenden, nicht richtig geneppt worden zu sein, das ist doch wie Zahnarzt ohne Zahnsteinentfernung, wie Rampenfahren ohne Schwitzen, wie Tsatsiki ohne Knoblauch. Es fehlt einfach was.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2689" title="8_abendstimmung" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/8_abendstimmung.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Abendstimmung am neuen Hafen</p>
<p>Woran es auf Skiathos nicht fehlt, sind Restaurants, Tavernen, Bars und Zappelschuppen. Mai/Juni ist noch Vorsaison und so waren gerade letztere noch eifrig damit besch&#228;ftigt, sich sch&#246;n zu machen. Was da jedoch in der Club-Meile am Ostfl&#252;gel des neuen Hafens in der Entstehung war, lie&#223; auf ein reges Nachtleben in der Hauptsaison schlie&#223;en. Wir konnten in den zwei Wochen fast die komplette Metamorphose vom Rohbau zum cool durchgestylten Tanzpalast beobachten. Der Aussage, dass Skiathos dieser Tage auch f&#252;r die Griechen als Party-Insel ziemlich angesagt sei, konnte man also bedenkenlos Glauben schenken.</p>
<p>Die Fr&#246;sche haben verst&#228;ndlicherweise Interesse daran, dass sich abends auch ein paar Leutchen an der Poolbar einfinden, dort Spa&#223; haben und das ein oder andere Getr&#228;nk zu sich nehmen, so dass auf dem Wochenplan nicht weniger als drei Partys anberaumt waren. Die wurden von uns auch ganz manierlich angenommen, es kam sogar vor, dass zus&#228;tzlich dazu der griechische Abend entartete. Auch wenn der Lasso-Song nicht jeden gleicherma&#223;en mit Gl&#252;ck erf&#252;llte, so f&#252;llte er dennoch die Tanzfl&#228;che und lie&#223; uns Zeugen einer scheinbar erfolglosen Tanztherapie f&#252;r Erwachsene werden, denn sie musste bei der n&#228;chsten Sitzung leider wiederholt werden. Man muss aber sagen, dass der Mario an der Bar mehr als bereit war, Musikw&#252;nsche anzunehmen, was freilich auch regelm&#228;&#223;ig zu etwas abrupten &#220;berg&#228;ngen f&#252;hrte. Die H&#228;ufigkeit und auch die Lautst&#228;rke dieser Freiluft-Veranstaltungen rief allerdings auch solche auf den Plan, die zu dieser Stunde lieber schlafen, so zum Beispiel wiederholt den Besitzer eines benachbarten Hotels, dessen G&#228;ste offensichtlich mit dem Lasso-Song auch nichts anfangen konnten. Hier darf man ebenso gespannt sein, wie sich das im Laufe der Saison weiterentwickelt.</p>
<h3>Epilog</h3>
<p>Neulich kam im Chat die Frage auf, wie jemand genannt wird, der schon deutlich h&#228;ufiger als zehn Mal mit Frosch unterwegs war. Was ist die Steigerung zu ‚Gold-Frosch’? Platin-Frosch? Patina-Frosch? Oder gar Schimmel-Frosch? Ist ja auch egal, jedenfalls f&#228;ngt man nach jeder Reise unwillk&#252;rlich an, zu vergleichen. Vergleiche zwischen unterschiedlichen Reisen sind zwar immer schwierig, aber der vergangene Urlaub auf Skiathos hat mit Sicherheit Einzug erhalten in die Top Five meiner Frosch-Sommer-Urlaube. Die genaue Rangfolge f&#228;llt mir schwer festzulegen. Muss ich ja auch nicht, solange keiner fragt. Die Gr&#252;nde f&#252;r die gute Einstufung hab ich gerade mit zweifelhaftem Erfolg versucht mitzuteilen, etwas zu kurz gekommen ist dabei das Frosch-Team. Sodann: das gesamte Service-Team und die Teamer machten einen stets motivierten und sympathischen Eindruck und auch wenn am Anfang der Saison vielleicht noch nicht alles komplett eingespielt war, so sp&#252;rte man doch immer das Bestreben, nachzubessern, wo es n&#246;tig war. Klingt so n&#252;chtern und h&#246;lzern wie ein Arbeitszeugnis, ist aber nicht so gemeint. Macht einfach weiter so.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2690" title="9_morgenstimmung" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/9_morgenstimmung.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">Ein letzter Blick zur&#252;ck</p>
<p>Irgendwie beschleicht mich gerade das Gef&#252;hl, ich h&#228;tte den Informationsgehalt der letzten x Seiten mit weitaus weniger Worten &#252;bermitteln k&#246;nnen. Also mach ich jetzt mal lieber Feierabend. Zuletzt aber noch ein paar wichtige Hinweise, die es nicht mehr vor Redaktionsschluss in den Bericht geschafft haben:</p>
<ul>
<li>Der Jack Sparrow von Skiathos hie&#223; Barbarossa und war T&#252;rke, nicht tuckig.</li>
<li>„We serve children’s portions“ ist kein Ausdruck selbstzerst&#246;rerischer gastronomischer Ehrlichkeit, sondern dokumentiert die Bereitschaft, Pinocchio-Teller zu servieren.</li>
<li>Papadiamantis ist nicht der Vater aller Edelsteine.</li>
<li>Nehmt Euch Zeit f&#252;r Skopelos.</li>
</ul>
<p>Was das alles bedeutet? Findet es selbst heraus. Und wer mir sagt, wie die Bewohner von Skiathos wirklich genannt werden, darf sich was w&#252;nschen. Viel Spa&#223; dabei!</p>
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