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	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Masuren</title>
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	<description>Reiseberichte Ã¼ber Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
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		<title>Reisebericht Masuren</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 16:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor vier Jahren auf einer Rundreise durch Polen schon mal zwei Tage in Masuren verbracht hatte und auf der Krutina Kanu fahren war, war f&#252;r mich klar, dass ich dort noch mal hin m&#246;chte und dann meine sportlichen Aktivit&#228;ten noch steigern m&#246;chte. Als ich dann bei Frosch diese Reise nach Masuren entdeckt habe, war f&#252;r mich klar â€žDa fahrâ€™ ich hin.â€œ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Nadine Koch </strong>(nk6@gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/masuren-polen.asp">Sporthotel Radlerresort Piaski, Masuren &#8211; Polen</a></strong></p>
<p>Nachdem ich vor vier Jahren auf einer Rundreise durch Polen schon mal zwei Tage in Masuren verbracht hatte und auf der Krutina Kanu fahren war, war f&#252;r mich klar, dass ich dort noch mal hin m&#246;chte und dann meine sportlichen Aktivit&#228;ten noch steigern m&#246;chte. Als ich dann bei Frosch diese Reise nach Masuren entdeckt habe, war f&#252;r mich klar â€žDa fahrâ€™ ich hin.â€œ<br />
Einige Leute, denen ich erz&#228;hlt habe, dass ich nach Masuren fahre, haben mich nur fragend angeguckt und gefragt: â€žWo ist denn das?â€œ, w&#228;hrend andere ganz begeistert geguckt haben.</p>
<p>Aber nun zum Urlaub: Nachdem ich in Warschau angekommen war, habe ich zum Gl&#252;ck noch an der Gep&#228;ckausgabe einen weiteren Frosch getroffen,  und nachdem wir Geld umgetauscht hatten, haben wir den Fahrer gefunden, der uns nach Piaski ins Radler-Resort bringen sollte. Er machte uns auf Polnisch und mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en auf drei weitere Teilnehmer aufmerksam, die auch schon auf den Transfer warteten. Als auch der letzte Flug angekommen war, haben wir acht Fr&#246;sche (6 Frauen und 2 M&#228;nner) uns im Van mit Anh&#228;nger f&#252;rs Gep&#228;ck auf den Weg nach Piaski gemacht. Die Fahrt war ziemlich lang (ungef&#228;hr 4,5 Stunden bei teilweise abenteuerlichen Stra&#223;enverh&#228;ltnissen), aber so hatten wir viel Zeit uns kennen zu lernen. Bei unserer Ankunft in Piaski war uns allen klar, dass wir uns nicht f&#252;r die Sportlichsten halten und es ruhig angehen lassen wollten, aber trotzdem viel unternehmen wollten. Und uns war allen klar, dass wir als Gruppe eine tolle Zeit vor uns hatten, weil wir uns schon w&#228;hrend der Fahrt super verstanden haben.</p>
<p>In Piaski angekommen, hat Tatjana, unsere Teamerin, uns unsere Zimmer zugeteilt. Die Einzelzimmer waren Doppelzimmer, die nur mit einer Person belegt waren. Es gab also ausreichend Platz. Jedes Zimmer hat ein kleines Badezimmer, wobei in einigen Zimmern die Boiler f&#252;r die Dusche pfeifen. Aber zum Gl&#252;ck haben wir festgestellt, dass man die Ventile f&#252;r die Boiler nachts ausdrehen kann, und damit war dieses Problem gel&#246;st. In jedem Zimmer befinden sich ein gro&#223;er Kleiderschrank mit einem Safe, ein bequemes Doppelbett, ein Schreibtisch und noch ein kleiner Tisch mit zwei St&#252;hlen. Einige haben vor den Fenstern M&#252;ckennetze angebracht â€“ sicherlich manchmal sinnvoll.</p>
<p>Trotz der sp&#228;ten Ankunftszeit gab es im Herrenhaus noch ein leckeres Abendessen f&#252;r uns. Zum Abendessen um 19.00 gab es jeden Abend eine Suppe, wobei es keine Suppe zweimal gab. Anschlie&#223;end gab es f&#252;r jeden drei verschiedene Salate, und anschlie&#223;end ein Hauptgericht und â€“ ganz wichtig â€“ Nachtisch. Das Essen war immer total lecker und sehr abwechslungsreich. So gab es teilweise typisch polnisches Essen wie Pirogi, au&#223;erdem gab es w&#228;hrend der Woche an zwei Abenden Fisch und am Freitag Abend wurde auf der Terasse vorm Herrenhaus gegrillt. Lediglich die Vegetarier sind etwas zu kurz gekommen, weil es einige Male beim Hauptgang nur die Beilage mit einer Sauce gab.</p>
<p>Das Radler-Resort besteht aus drei Geb&#228;udekomplexen in einem sch&#246;nen Kiefernwald: dem Herrenhaus, in dem sich der Speiseraum befindet, dem Adlerhorst (dort waren wir untergebracht) und dem Bibernest. Die Zimmer dort sollen genauso ausgestattet sein wie die im Adlerhorst, allerdings liegt dieses Geb&#228;ude direkt am See. Der Seeblick der Zimmer im Adlerhorst wurde durch die hohen B&#228;ume etwas getr&#252;bt. Alle Zimmer mit Seeblick haben eine Terrasse, die nicht von den anderen abgetrennt ist und von au&#223;en eingesehen werden kann. Vor dem Herrenhaus befindet sich eine gro&#223;e Terrasse, auf der wir, sobald das Wetter es zugelassen hat, gefr&#252;hst&#252;ckt und zu Abend gegessen haben. Manchmal waren die Wespen und M&#252;cken ziemlich l&#228;stig, aber zumindest gegen die M&#252;cken hilft Autan oder Anti-Brumm! Aber die wundersch&#246;nen Sonnenunterg&#228;nge, die man von der Terrasse w&#228;hrend des Abendessens sehen konnte, entsch&#228;digten auch f&#252;r die M&#252;cken und Wespen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1965" title="pict0020-1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0020-1.jpg" alt="" width="409" height="480" /></p>
<p>Au&#223;erdem gibt es im Radlerresort noch einen Fitnessraum mit einigen Ger&#228;ten, eine Sauna, die auf Anfrage selbst bei hohen Temperaturen angestellt wird und einen Aufenthaltsraum, wo sich ein, leider etwas unvollst&#228;ndiger, Kicker und eine Tischtennisplatte befinden. Weiterhin gibt es die Fahrradwerkstatt, wo die Frosch-Bikes gewartet und repariert werden und wo am ersten Morgen (und auch zwischendurch immer wieder) die Fahrr&#228;der an unsere Bed&#252;rfnisse angepasst wurden.<br />
Das Radler-Resort liegt direkt am See, mit einem kleinen Badestrand unterhalb der Terrasse des Herrenhauses. Das Wasser ist so warm und so sauber, dass wir jeden Tag im See baden waren â€“ einfach wundersch&#246;n. Direkt am Ufer des Sees liegen drei Kajaks und ein Tretboot, die die G&#228;ste des Radler-Resorts jederzeit nutzen k&#246;nnen â€“ ein Angebot, das von einigen gerne angenommen wurde, um f&#252;r die l&#228;ngeren Kanutouren auf der Krutina zu trainieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1966" title="pict0037" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0037.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am Sonntagmorgen haben wir acht Fr&#246;sche uns mit Tatjana im Aufenthaltsraum getroffen, um das Programm f&#252;r die kommenden Tage zu besprechen. Es stellte sich heraus, dass die Wanderungen, die bei Frosch im Katalog angeboten werden, vor Ort nicht durchf&#252;hrbar sind, weil die Distanzen f&#252;r Wanderungen zu gro&#223; sind und es nur wenige Wanderwege gibt. Mit den R&#228;dern waren wir fast immer auf Stra&#223;en oder Feldwegen, die auch von Autos befahren wurden, unterwegs. Als Entsch&#228;digung f&#252;r die fehlenden Wanderm&#246;glichkeiten haben wir statt einer geplanten Kanutour zwei Kanutouren gemacht. Allerdings war der Transfer vom Radlerresort zum Start der Kanutour f&#252;r die Leute, die nicht radeln wollten oder konnten (und die sich auf Wanderungen eingestellt hatten) ein ziemliches Problem, weil sie immer f&#252;r einen Transfer mit dem Auto k&#228;mpfen mussten. Wenn man nach Piaski f&#228;hrt, sollte man sich darauf einstellen, dass man Fahrrad fahren muss!<br />
Anschlie&#223;end haben wir die R&#228;der getestet und an unsere Gr&#246;&#223;en angepasst. Hierbei sollte erw&#228;hnt werden, dass die Festbikes auf jeden Fall Mountainbikes sind. Einige, die keine Festbikes bestellt hatten, hatten die M&#246;glichkeit, normale Damen-Citybikes vom DNV (Deutscher Naturschutz-Verband) benutzen zu d&#252;rfen. Dies ist aber keine selbstverst&#228;ndliche L&#246;sung.<br />
Mittags sind wir mit der Classic Lady, einem Hotelschiff mit DNV-G&#228;sten, das an dem Wochenende in Piaski anlegte, &#252;ber den Beldahnsee zur Schleuse Karwik gefahren. Von dort ging es dann mit den R&#228;dern in ca. zwei Stunden durch den Wald und entlang einer kaum befahrenen Stra&#223;e zur&#252;ck nach Piaski, so dass noch gen&#252;gend Zeit f&#252;r ein Bad im See war. Anschlie&#223;end gab es einen Einf&#252;hrungskurs Polnisch mit Tatjana und dem Koch des Hotels. Nach anf&#228;nglichen Schwierigkeiten â€“ wie bitte soll dieses Wort ausgesprochen werden? â€“ haben wir es geschafft, die f&#252;r unseren Aufenthalt wichtigsten Worte (dzi&#196;™kuj&#196;™, pivo, unsere Zimmernummern â€“ das war die gr&#246;&#223;te Herausforderung) halbwegs richtig zu sagen, so dass wir von dem Zeitpunkt an zumindest einen winzigen Teil der Unterhaltungen mit den Angestellten des Radler-Resorts auf Polnisch f&#252;hren konnten. Ich glaube, wir haben einige Pluspunkte, aber auf jeden Fall viele Lacher daf&#252;r geerntet!</p>
<p>Montags haben wir die einzige Wanderung gemacht â€“ wir sind ca. 5 km nach Ruciane Nida gelaufen, um dort Geld umzutauschen, einige Kleinigkeiten zu kaufen und anschlie&#223;end in einem Restaurant Pirogi zu essen. Leider waren die Pirogi sehr entt&#228;uschend, aber der K&#228;sekuchen war ein Traum. Und nach dem Mittagessen war auch klar, dass wir alle ziemliche Naschkatzen sind und von da an brauchten wir jeden Nachmittag unseren Kuchen â€“ egal wo! Wir haben uns beim Mittagessen ziemlich verquatscht, so dass die nachmitt&#228;gliche Radtour zum B&#228;renwinkel ausfallen musste. Ich war in der zweiten Woche noch am B&#228;renwinkel und kann r&#252;ckblickend sagen, dass wir in der ersten Woche nichts verpasst haben.</p>
<p>Am Dienstag haben wir unsere erste Kanutour gemacht. Wir sind bis Ukta geradelt, haben dort die Kanus &#252;bernommen und sind auf der Krutynia bis nach Nowy Most gepaddelt. Die Strecke ist ca. 9 km lang, und wir haben knapp zwei Stunden gebraucht. Auf diesem Streckenabschnitt, der &#252;ber weite Strecken durch den Wald f&#252;hrt, ist relativ wenig los, und er ist landschaftlich wundersch&#246;n und sehr ruhig. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten und Abstechern ins Schilf wurden wir immer sicherer mit unseren Kanus und haben eine Tour zum Genie&#223;en gemacht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1967" title="pict0229" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0229.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Von Nowy Most wurden wir vom Kanuverleih wieder nach Ukta gebracht, und von dort sind wir mit den R&#228;dern noch nach Galkowo gefahren. Dort befindet sich das ehemalige Haus der Familie Lehndorf mit dem Salon Marion Donh&#246;ff. Dieses wundersch&#246;ne alte Herrenhaus beherbergt im ausgebauten Dach einen Raum, der Marion D&#246;nhoff und ihren Aufenthalten in Masuren gewidmet ist. Unter anderem finden sich dort viele B&#252;cher &#252;ber sie und von ihr. Au&#223;erdem kann man sich eine CD (auf Deutsch) anh&#246;ren, in der sie aus ihren Erinnerungen an Ostpreu&#223;en vorliest. F&#252;r den, der sich f&#252;r deutsche Geschichte und f&#252;r Marion Gr&#228;fin D&#246;nhoff interessiert, ist dies ein spannender Ort. Aber auch f&#252;r alle anderen ist Galkowo ein lohnender Ort, denn dort gibt es die besten Blaubeerpfannkuchen, die wir in diesem Urlaub gegessen haben. Und auch der Apfel- und Pflaumenkuchen sind ein Gedicht!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1968" title="pict0240" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0240.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am n&#228;chsten Tag stand unser Tagesausflug zur Wallfahrtskirche Heilige Linde, zur Burg R&#246;&#223;el (Reszel) und zur Wolfsschanze auf dem Programm. Unsere komplette Gruppe und einige DNV-G&#228;ste sind mit einem Kleinbus zuerst zur Kirche Heilige Linde gefahren. Dort haben wir ein kurzes, aber bemerkenswertes Orgelkonzert geh&#246;rt. Bemerkenswert war das Konzert weniger wegen der F&#228;higkeiten des Organisten, als vielmehr wegen der sich bewegenden Engelsfiguren auf der Orgel. Ein bisschen kitschig und touristisch, aber trotzdem etwas besonderes.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1969" title="pict0245" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0245.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>An der Wolfschanze hatten wir das Gl&#252;ck, eine motivierte Fremdenf&#252;hrerin zu erwischen, die uns auf einem Spaziergang &#252;ber das Gel&#228;nde des ehemaligen F&#252;hrerhauptquartiers eine Menge erz&#228;hlen konnte. Von den Bunkern ist erstaunlich viel stehen geblieben, so dass man sich eine gute Vorstellung machen kann, wie es dort w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs ausgesehen haben muss. Nervig sind an der Wolfschanze nur die vielen M&#252;cken â€“ aber hier hat mal wieder Anti-Brumm geholfen!</p>
<p>Am Donnerstag stand eine kombinierte Rad- und Bootstour auf dem Programm. &#220;ber Popielno (einer Wildpferd- und Biberaufzuchtstation) sind wir nach Mikolaijki gefahren, haben dort unsere R&#228;der abgestellt, einen Stadtbummel gemacht und sind anschlie&#223;end mit der Classic Lady wieder nach Piaski gefahren. In der ersten Woche haben wir in Popielno leider kaum etwas gesehen, daf&#252;r hatten wir in der zweiten Woche mehr Gl&#252;ck und haben Wildpferde schon auf dem Weg nach Popielno gesehen. Mikolaijki fanden die meisten von uns etwas entt&#228;uschend, weil es sehr touristisch ist. Aber es hat sich gelohnt, um Schmuck aus Bernstein zu kaufen.</p>
<p>Am Freitag haben wir unsere zweite Kanutour gemacht: dieses Mal sind wir nach Krutin gefahren und dann nach Ukta gepaddelt. Auf der Radtour nach Krutin sind wir &#252;ber Wojnowo gefahren, wo sich ein ehemaliges Kloster der Altgl&#228;ubigen befindet. Auf dem Weg dorthin haben wir ein Storchennest nach dem anderen gesehen. Die Kanustrecke von Krutin nach Ukta fand ich weniger sch&#246;n, weil sie &#252;ber weite Strecken durch schilfiges Gebiet und nicht durch den Wald f&#252;hrt, weil im Wasser viel mehr Algen und Wasserpflanzen waren, die das Paddeln streckenweise echt schwer gemacht haben, und weil es auf dieser Strecke viel voller war. Auch diese Tour haben wir wieder mit den DNV-G&#228;sten gemacht, wobei wir Fr&#246;sche uns in Ukta verabschiedet haben und nach Galkowo geradelt sind, um zum Abschied noch mal den extrem leckeren Blaubeerpfannkuchen zu essen.<br />
Am Abend gab es dann den feucht-fr&#246;hlichen Grillabend mit Live-Musik. Die Live-Musik war nicht unbedingt typisch polnisch (allerdings hat Tatjana erz&#228;hlt, dass an den Grillabenden immer andere Musiker mit unterschiedlicher Qualit&#228;t spielen). Wir haben den Abend sehr genossen, vor allem die Krupniks!</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen ging es f&#252;r drei von uns sehr fr&#252;h los, da wir entweder den Flug nach Dortmund kriegen mussten oder einen Tag in Warschau verbringen wollten. Ich hatte zwei Wochen Piaski gebucht, alle anderen Teilnehmer der ersten Woche blieben leider nur eine Woche. Deswegen hatte ich mich entschieden, den Samstag in Warschau zu verbringen, um eine klare Trennung zwischen den Gruppen herzustellen, und bin dann Abends mit den neuen Teilnehmern wieder nach Piaski gefahren.<br />
Das Programm in der zweiten Woche &#228;hnelte dem der ersten Woche, wobei wir in der zweiten Woche noch besseres Wetter hatten. Das hat leider dazu gef&#252;hrt, dass einige Radtouren ziemlich anstrengend wurden, weil die Wege extrem sandig waren. Wir haben in der zweiten Woche nur eine Kanutour gemacht, daf&#252;r waren wir im Museum â€žGalindiaâ€œ. Dort hat ein ehemaliger Psychotherapeut das Dorf eines Volkes nachgebaut, das niemals existiert hat. In einem kleinen Museum erz&#228;hlt er die vermeintliche Geschichte dieses Dorfes â€“ ziemlich abgedreht. Daf&#252;r gibt es im Park viele sehr sch&#246;ne Holz- und Steinskulpturen, die wirklich sehenswert sind.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1970" title="pict0003-4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pict0003-4.jpg" alt="" width="250" height="324" /></p>
<p>Insgesamt war es ein wundersch&#246;ner Urlaub, in dem es ein gutes Ma&#223; an sportlichen Aktivit&#228;ten und Erholung gab, verbunden mit wundersch&#246;ner Landschaft und kleinen Ausfl&#252;gen in die deutsch-polnische Geschichte. Meine Bef&#252;rchtungen, dass in der Gruppe viele P&#228;rchen oder Freunde sein k&#246;nnten, haben sich ziemlich schnell in Luft aufgel&#246;st. Wir waren in der ersten Woche eine tolle Gruppe, und ich habe den Urlaub sehr genossen, was nicht zuletzt Tatjana zu verdanken ist, die immer flexibel auf unsere W&#252;nsche eingegangen ist und uns mit ihrer warmherzigen Art einen tollen Urlaub beschert hat.</p>
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		<title>Mal ganz was Anderesâ€¦ eine Woche Masuren, Ruhe und Erholung pur</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/masuren-ruhe-und-erholung-pur/1869</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 07:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Masuren]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht man, wenn man im Hochsommer nicht ans Mittelmeer mag und auch keine Berge sehen m&#246;chte? Genau, mal auf ins Nachbarland, die Heimat von Ur-Opa und Ur-Oma angucken â€“ und dabei, was entscheidend ist, hervorragend entspannen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Gregor M&#252;ller </strong>(gregormueller at freenet.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/masuren-polen.asp">Masurische Seenplatte, Polen</a></strong></p>
<p>Was macht man, wenn man im Hochsommer nicht ans Mittelmeer mag und auch keine Berge sehen m&#246;chte? Genau, mal auf ins Nachbarland, die Heimat von Ur-Opa und Ur-Oma angucken â€“ und dabei, was entscheidend ist, hervorragend entspannen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1871" title="dsc00088" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/dsc00088.jpg" alt="Masurische Seenplatte" width="500" height="375" /></p>
<p>Und so ging es eines Samstags von Dortmund aus per Flug nach Warschau, von dort per Bus in rd. 3,5 Stunden ins einsam und absolut ruhig gelegene Piaski. Der Transfer mag einem recht lange vorkommen, aber sowohl Warschau als auch die auf der Landstra&#223;e gem&#228;chlich â€“ weil mit max. Tempo 80 &#8211; vorbeiziehende Umgebung bieten einem schon verschiedene sch&#246;ne Eindr&#252;cke.</p>
<p>Trotz vorger&#252;ckter Stunde gab es dann nach kurzer Begr&#252;&#223;ung durch den Teamer und schnelle Zimmerverteilung noch das Abend-Menu.</p>
<p>Zum Essen generell: abends drei G&#228;nge, Rohkostsalat und / oder Suppe vorweg, Hauptgang, ab und an Dessert. Alles total lecker, die Teller wurden meist leer. Insgesamt ist das Essen mehr Hausmannskost als mediterran (logisch irgendwie), total lecker und genau das Richtige nach l&#228;ngeren Outdoor-Aktivit&#228;ten (ich erinnere mich an die kombinierte Rad-Kajak-Rad-Tour mit anschlie&#223;ender Gem&#252;sesuppe Ã¡ la Muttern, Hackbraten mit Pilzen und Eisâ€¦.hmmm). Morgens gab es Buffet mit Brot und manchmal nicht ganz so frischen Br&#246;tchen, Marmelade, Honig, Wurst, Schnittk&#228;se und einem gigantisch leckeren Frischk&#228;se mit Lauch, verfeinert mit Paprika, Gurke, Tomate ein absolutes Muss. M&#252;sli und Flakes waren auch noch am Start.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1973" title="imgp2018" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/imgp2018.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Unterkunft â€žRadler-Resort Piaskiâ€œ ist eine Ansammlung mehrerer Geb&#228;ude, die auch von anderen Urlaubern genutzt werden und direkt an einem malerischen See liegen. Unser Frosche Wohnhaus ist k&#252;rzlich renoviert worden und liegt ein paar Meter neben dem Haupthaus mit toller Terrasse und super Sonnenuntergangs-Blick auf den See. Neben weiteren Geb&#228;uden mit Zimmern gibt es dann noch das Sauna- / Fitnesshaus, einen Frosch-Raum mit Tischtennisplatte, eine kleine Rezeption und die Radstation â€“ wobei ich bei Frosch schon erheblich besser gewartete R&#228;der gefunden habe als in Piaski. Nun, f&#252;r die dortigen Anforderungen (keine Berge, breite Wege, wenig Verkehr) reichten sie v&#246;llig aus. Daf&#252;r gibt es aber ein paar hauseigene Kajaks, mit denen sich die je nach Kraft n&#228;here oder fernere Umgebung des Sees gut erkunden l&#228;sst. Traumhaft sch&#246;n.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1976" title="imgp2055" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/imgp2055.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am anderen Morgen gab es dann die Wochen&#252;bersicht durch Prszemek, unseren einheimischen Reiseleiter / Teamer, die Radeinweisung und eine erste kleine Tour in die n&#228;here Umgebung. Wald, Wald, Wald, Wasser, Wasser, Wasser, absolute Ruhe und eine Luft, die, so doof sich das vielleicht anh&#246;rt, besser nicht sein kann und einfach gut tut.</p>
<p>Neben kurzen Wanderungen in der Umgebung standen in der Woche verschiedene Radtouren an, die zum Teil mit Schiffsfahrten auf den umliegenden Seen kombiniert wurden. Sehr sch&#246;n, um mal mehr zu sehen bzw. aus anderen Perspektiven zu sehen. Vor allem der Ausflug in das malerische Nikolajken per Rad und Schiff ist zu empfehlen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1974" title="imgp2024" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/imgp2024.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Highlight f&#252;r mich war ein Tag mit Radtour zur Krutyna, einem kleinen Fluss, auf dem dann l&#228;nger gepaddelt wurde bevor es nach Busr&#252;ckfahrt mit den R&#228;dern wieder zur&#252;ckging. Unter teils gro&#223;em Gel&#228;chter absolvierten wir doch wesentlich mehr Strecke, als der Flu&#223; eigentlich verlangt h&#228;tte.<br />
Przemek bot uns dann dankenswerterweise noch ein paar Mal vor dem Abendessen Gelegenheit, die &#252;blichsten Redewendungen, Begr&#252;&#223;ungen usw. auf Polnisch zu lernen. Mit viel â€žzschâ€œ-Lauten ist die Sprache behaftet und es fiel mir nach einem Radler oder Bier doch wesentlich leichterâ€¦</p>
<p>Die Abende in Piaski verliefen sehr ruhig. Abendessen, den Tag Revue passieren lassen, Sonnenuntergang genie&#223;en oder / und fotografieren, sehr sch&#246;n am Lagerfeuer direkt am See sitzenâ€¦. Alles sehr entspannend. Also Partydestination ist es absolut keine, das muss man halt vorher wissen. F&#252;r die Erholung aber optimal.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1977" title="imgp2072" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/imgp2072.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
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		<title>Ein Sommer in Masuren (7.7.07 â€“ 21.7.2007)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-masuren/1172</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2007 20:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meinem Freund (Rainer) zu Liebe sollte es dieses Jahr kein Strand- und Meerurlaub sein. Zuf&#228;llig entdeckte ich beim St&#246;bern durch den Frosch-Katalog das Radler-Ressort Piaski in Masuren. Da wir beide gerne Rad fahren und paddeln, waren wir uns schnell einig â€“ ich k&#246;nne ja dann im See schwimmen statt im Meer (meine Leidenschaft). Wir waren uns auch schnell einig, dass wir lieber selbst mit dem Auto reisen wollten und, da es laut Froschauskunft nur 12 Mountain-Bikes geben sollte, unsere eigenen R&#228;der mitnehmen wollten [...]
<p><img src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1086.jpg" alt="Masurische Seenplatte" width="500" height="375" class="centered" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Ilka Zencker </strong>(izet at netcologne.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/masuren-polen.asp">Sporthotel Radlerresort Piaski, Masuren &#8211; Polen</a></strong></p>
<p>Meinem Freund (Rainer) zu Liebe sollte es dieses Jahr kein Strand- und Meerurlaub sein. Zuf&#228;llig entdeckte ich beim St&#246;bern durch den Frosch-Katalog das Radler-Ressort Piaski in Masuren. Da wir beide gerne Rad fahren und paddeln, waren wir uns schnell einig â€“ ich k&#246;nne ja dann im See schwimmen statt im Meer (meine Leidenschaft). Wir waren uns auch schnell einig, dass wir lieber selbst mit dem Auto reisen wollten und, da es laut Froschauskunft nur 12 Mountain-Bikes geben sollte, unsere eigenen R&#228;der mitnehmen wollten. Als der Urlaub n&#228;her r&#252;ckte bekam ich, ausgel&#246;st durch mitleidig fragende Freunde: â€žWaaas, ihr fahrt mit dem Auto, seid ihr denn auch gut versichert?â€œ, dann doch einige Bedenken. Zur Beruhigung wurde noch eine Lenkradkralle gekauft â€“ die aber jetzt noch originalverpackt auf der R&#252;ckbank liegt â€“ zur Abschreckung meint Rainer.</p>
<p>In str&#246;mendem Regen starteten wir am 5.7.07 gen Nordosten (von K&#246;ln). 1. &#220;bernachtung in einem schnuckeligen Hotel in der Uckermark, 2. &#220;bernachtung in Danzig, leider auch bei Regen &#8211; ist aber sonst bestimmt sch&#246;n da. Am 3. Tag waren es dann eigentlich nur noch 330 km und wir gingen es deshalb gem&#252;tlich an. Wir hatten aber die Stra&#223;enverh&#228;ltnissse falsch eingesch&#228;tzt: Schlagl&#246;cher, bis zu 15cm tiefe Spurrillen und dank der EU-Mittel viele chaotische Baustellen, so dass man h&#246;chstens 80-90 km fahren kann, wenn man keinen Achsbruch riskieren will â€“ h&#246;llisch anstrengend! Also wurde es immer sp&#228;ter und es regnete immer weiter. Gegen 18.00 Uhr hatten wir dann endlich Ruciane-Nida erreicht und mussten jetzt nur noch die 5 km ins Radler-Ressort schaffen, was sich aber als das schwierigste St&#252;ck herausstellte, da das erste noch geteerte St&#252;ck quasi nur aus Schlagl&#246;chern und Pf&#252;tzen bestand und das letzte St&#252;ck ein reiner Matschweg war. Als sich aber ein BMW vor mir den Weg zutraute und nach Beratung mit einem Dritten meinte: das gehe schon, traute ich mich dann auch â€“ eine ziemlich glitschige Angelegenheit, aber â€“ geschafft &#8211; wir waren da â€“ und es regnete immer noch.</p>
<p>An der Rezeption einer Art Blockh&#252;tte auf Stelzen (warum nur) empfing uns Angelika (1. Teamerin) mit einem etwas gequ&#228;lten L&#228;cheln und meinte: ich zeig Euch erst mal Euer Zimmer. Das war dann sehr sch&#246;n, gro&#223;, mit Seeblick und Terrasse &#8211; aber bei Regen?! Wir schleppten unsere Sachen ins Zimmer und dann gingâ€™s erst mal zum Abendessen, dass immer ab 19.00 Uhr stattfand. Im Herrenhaus mit Wintergarten waren bereits einige Tische belegt und mit sicherem Blick identifizierte ich ein paar Fr&#246;sche, die schon eine Woche da waren, wie wir erfuhren und, die auch schon bei 30 Grad gepaddelt sein wollten â€“ unvorstellbar bei aktuellen 14 Grad.</p>
<p><strong>Das Essen</strong><br />
Fr&#252;hst&#252;ck gabâ€™s von 8 â€“ 10.00 Uhr, die Qualit&#228;t o.k. Manchmal waren die Br&#246;tchen etwas alt und trocken, das Brot aber sehr lecker. M&#252;sli und Obst gabâ€™s auch. Grunds&#228;tzlich musste man h&#228;ufiger nach fehlenden Dingen fragen, weil der Blick daf&#252;r wohl noch fehlte. Abendessen gabâ€™s ab 19.00 Uhr. Sensationell lecker waren fast immer die beiden Suppen, von denen man sich so viel man will nehmen kann. Dann gabâ€™s ein Salatb&#252;ffet, das nicht immer meinen Geschmack traf, genauso wie die Hauptgerichte, die serviert wurden. Das sch&#228;rfste war der angek&#252;ndigte gef&#252;llte Hecht, der genauso aussah wie die K&#246;nigsberger Klopse, nur die Form war anders und er schmeckte leicht nach Fisch. Besagten gef&#252;llten Hecht gabâ€™s dann 3 Tage sp&#228;ter noch mal als Kochfisch angek&#252;ndigt. Die Altfr&#246;sche br&#252;llten vor Lachen oder auch um nicht weinen zu m&#252;ssen, denn die bekamen wohl 2 Wochen das gleiche Essen nur mit anderer Reihenfolge und Bezeichnung. Das blieb uns dank einiger kritischer Anmerkungen erspart. Sowohl Fr&#252;hst&#252;ck als auch Abendessen waren in der 2. Woche besser.<br />
Grunds&#228;tzlich ist zu bemerken, dass die Polen gerne mit Sahne arbeiten und dass der Capuccino immer zu s&#252;&#223; war. Ab der 2. Woche gabâ€™s auch eine Espresso-Maschine. Die Getr&#228;nkepreise im Hotel waren o.k. Ansonsten kann man auch au&#223;erhalb der Anlage &#252;berall gut und preiswert (4-6 â‚¬ f&#252;r ein Hauptgericht) essen und trinken. Unser Lieblings-Restauracia mit sch&#246;nem Garten war in Wesjuni â€“ genauso weit wie nach Ruciane.</p>
<p><strong>Das Radler-Ressort Piaski </strong><br />
hatte erst eine Woche vor unserer Ankunft er&#246;ffnet. Es besteht aus dem Herrenhaus mit Restaurant und Wintergarten. Dort war es die ersten Tage etwas zugig, daf&#252;r hat man aber einen tollen Blick auf den See. Vor dem Wintergarten befindet sich die sehr sch&#246;ne Terrasse, auf der wir, sobald das Wetter es erlaubte, alle Mahlzeiten eingenommen haben. Es gibt dort nat&#252;rlichen Schatten und wir konnten tolle Sonnenunterg&#228;nge bewundern.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1181" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1127.jpg" /></div>
<div style="text-align: center"><img id="image1177" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1046.jpg" /></div>
<p>Drinnen gibt es noch einen sch&#246;nen gro&#223;en Raum mit Frosch-Shop und Info-Board, den man auch gut f&#252;r Party nutzen k&#246;nnte. Ab der 2. Woche kam eine Tisch-Tennis-Platte in diesen Raum, die abends redlich genutzt wurde, es gab auch ein Turnier. Zus&#228;tzlich gab es einen miserablen Kicker (Modell R&#252;ckenschmerz, da viel zu niedrig). Ein richtiger Kicker w&#252;rde sicher gut angenommen.</p>
<p>Die Zimmer befinden sich zum einen in der 1.Etage des Herrenhauses (schattig und ohne Balkon, z.T. mit Seeblick), in einem separaten Bau, â€žder Biberburgâ€œ (sonnig, die H&#228;lfte mit Seeblick und gro&#223;er Terrasse, Markisen oder Sonnenschirme w&#228;ren nicht schlecht) und im Adlerhorst (Holzhaus auf Stelzen, ich glaube mit Balkon aber schattig). Die Zimmer (wir k&#246;nnen es nur f&#252;r die Biberburg sagen) sind ger&#228;umig und sauber. Moskitonetze vor den Fenstern w&#228;ren nicht schlecht- wir haben selbst eins in Zimmer 4 angebracht â€“ hat sich gelohnt: das Jagen vor dem Schlafen er&#252;brigte sich. Es gibt keine Haken an der Decke. In der 2.Woche wurden Tresore geliefert, die aber erst dann Sinn machen, wenn sie irgendwo festgeschraubt werden und man die Geheimzahl ver&#228;ndern kann. Ich hatte auch ohne Tresor keine Angst, Wertsachen auf dem Zimmer zu lassen. Die Fertigstellung von Sauna und Fitness-Bereich konnten wir verfolgen, d&#252;rfte jetzt fertig sein. Direkt vor der Terrasse des Herrenhauses befindet sich der Badestrand. Man kann ohne Schuhe reingehen. Leider ist auf dem See Motorbootverkehr, deshalb keine Trinkwasserqualit&#228;t. Nervig sind bisweilen die Jetski. Man kann ein paar Meter weiter Surfbretter leihen sowie Kajaks, Tretboote oder ein Segelboot. Preise sind sehr moderat. Dort funktioniert aber nur polnisch oder Zeichensprache. Au&#223;er dem Matschweg auf dem wir kamen gibt es noch einen besseren Weg zur Anlage und einen ganz tollen radgeeigneten Waldweg bis fast nach Ruciane.</p>
<p>Zur&#252;ck zum 1. Tag (Samstag). Nach dem Essen und Auspacken begaben wir uns noch mal ins â€žHerrenhausâ€œ dem einzigen Treffpunkt und warteten bei einem Bier (Pivo) auf die Flug-Fr&#246;sche aus K&#246;ln, die gegen 22.00 eintrafen (Flug ca. 2 Std., Transfer ca. 4 Std.), mit ihnen der 2. Teamer, Mathias, den ich nur einmal kurz sah und sprach, wobei er einen ganz normalen und netten Eindruck machte. Am ersten Abend lernten wir 7 Fr&#246;sche kennen und am n&#228;chsten Morgen noch mal 4. Die erste Woche waren wir 13 eine echt nette Truppe (5 m, 8w), die f&#252;r das anf&#228;ngliche Sch.-Wetter entsch&#228;digte.</p>
<p>Am 2. Tag (Sonntag) gings erst mal mit dem Regenschirm zum Fr&#252;hst&#252;ck und nach dem selbigen kam Angelika â€“ alleine. Sie meinte sie habe uns eine traurige Nachricht zu machen: Mathias sei in der Nacht samt Gep&#228;ck durchs Fenster abgehauen â€“jemand habe ihn beobachtet. Es wurde noch oft dar&#252;ber gewitzelt, was denn wohl mit ihm passiert sei, da er nirgendwo auftauchte. Also nur eine Teamerin, wenn auch eine Nette. F&#252;r Mittwoch wurde ein 2. Teamer angek&#252;ndigt. Heute erbarmte sich Waldemar von DNV (Deutscher Naturschutz-Verband) unser. Au&#223;er Fr&#246;schen bewohnten auch noch DNV G&#228;ste die Anlage oder das am Steg liegende Botel â€žClassic Ladyâ€œ. Diese sind gr&#246;&#223;tenteils deutlich &#228;lter (&#252;50 oder &#252;60) als der Durchschnittsfrosch aber in der Regel sehr fit (fahren t&#228;glich ca. 50 km Rad). Ich (selbst &#252;40) fand deren Anwesenheit nicht st&#246;rend, einige andere teilweise schon.<br />
Waldemar nahm uns also mit auf die Classik Lady, wir schipperten 3 Std. &#252;ber verschiedene der 1000 Seen, um schlie&#223;lich die R&#228;der der DNV-G&#228;ste zu &#252;bernehmen und nach Piaski zur&#252;ckzuradeln durch Wald, vertr&#228;umte D&#246;rfer&#8230;. war sch&#246;n.<br />
Abend gabâ€™s den 1. Polnisch-Kurs mit Angelika, die polnische Wurzeln hat und zum Gl&#252;ck die Sprache beherrscht. Anfangs schien alles unaussprechbar â€“ am Ende des Urlaubs gingen aber die wichtigsten Worte, auch dank Stefan, ein Frosch, der schon seit einem Jahr an der VHS gelernt hatte und nicht m&#252;de wurde uns an seinen Kenntnissen teilhaben zu lassen â€“ Danke Stefan!</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1173" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1006.jpg" /></div>
<p>Auch am 3. Tag (Montag) gabâ€™s ein Notprogramm. Die normalerweise mittwochs stattfindende Masuren-Rundfahrt (Wolfsschanze, Wiechert-Museum, Pilgerst&#228;tte Heilige Linde, Burg R&#246;ssl) wurde vorverlegt und als Entsch&#228;digung kostenfrei (normalerweise 28 â‚¬) angeboten. Da waren wir nat&#252;rlich dabei. Bei strahlendem Sonnenschein, mit einer sehr netten einheimischen Reiseleiterin  Alexandra, von der wir den 2. Polnisch-Kurs im Bus erhielten â€“ gingâ€™s um 9.00 Uhr los und, weil wir uns beim Mittagessen im sonnigen Burghof verquatschten waren wir erst um 17.00 Uhr wieder zur&#252;ck â€“ es lohnt sich, man sieht einiges und erf&#228;hrt â€šne Menge &#252;ber Geschichte, Land und Leute! Einige Mutige gingen nach der Fahrt mit viel Geschrei das erste mal schwimmen. Abends k&#252;ndigte Angelika Jan an, der am Mittwoch aus Korfu nach Piaski k&#228;me. Wir mutma&#223;ten schon wie lange er es aushalten w&#252;rde.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1175" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1031.jpg" /></div>
<div style="text-align: center"><img id="image1174" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1025.jpg" /></div>
<p>Am 4. Tag (Dienstag) wanderten einige mit Angelika nach Ruciane und fuhren von dort mit dem Schiff (wei&#223;e Flotte) nach Mikolejki, Rainer und ich fuhren gleich mit dem Auto hin â€“ denn es regnete mal wieder. Wir fanden ein warmes Cafe mit echtem italienischem Capuccino. Von dem so hoch gelobten Ort waren wir etwas entt&#228;uscht, alles wirkt so neu und ist wie auch in Ruciane sehr touristisch, ein Restaurant neben dem anderen. Einen alten Stadtkern haben wir nicht gefunden. Abends stellte Angelika einen neuen Reiseleiter vor â€“ nicht Jan sondern Andrej ein echter Pole, der sich auch als sehr nett und witzig entpuppte.</p>
<p>Am 5. Tag (Mittwoch) wanderten einige mit Andrej nach Popielno zu den Tarpans, den Wildpferden, und kamen mit den Fahrr&#228;dern zur&#252;ck. Rainer und ich fuhren im Fahrrad-Transporter mit, der die Schlagl&#246;cher ignorierend zum Ziel heizte â€“ kein Wunder, dass wir kein Wildpferd sahen â€“ nur die im Stall der Zuchtstation.<br />
In einem kleinen Museum erfuhren wir viel &#252;ber heimische Tierarten und anschlie&#223;end besichtigten wir noch Biber, Hirsch und eine Monsterkreuzung zwischen Bison und Wisent â€“ das letzte seiner Art, ohh. Mit den R&#228;dern gings dann zur&#252;ck und auf dem Weg lernten wir unser Lieblings-Lokal in Wesjuni kennen (Hmm lecker Apfelkuchen). Der Grillabend war das abendliche Highlight der Woche. Endlich drau&#223;en sitzen, dazu Akkordeon-Musik, singen, lachen bei Sonnenuntergang, Bier und Wodka bzw. dem von einigen entdeckten einzigem Longdrink: Scarlotka (Apfelsaft mit Wodka). Und pl&#246;tzlich waren dann 4 Teamer da. Gleichzeitig mit Jan war noch Aneta dazugekommen, die sofort alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit ihrem polnischen Akzent, lauter Stimme und ihren ganz eigenen Spr&#252;chen: â€žMeine Gro&#223;mutter hat immer gesagt: â€žVorbeugen ist besser als Heilenâ€œ wirkte sie wie eine Mischung aus Pipi Langstrumpf und Liselotte Pulver (Piroschka), echt nett!</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1176" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1041.jpg" /></div>
<p>Am 6. Tag (Donnerstag) gings auf Paddeltour auf der Krutina (von Ukta nach Iznota) mit Angelika und Aneta. Eigentlich als Triatlon ausgelegt (Wandern, paddeln, Rad fahren) beschr&#228;nkten Rainer und ich uns auf das Paddeln, was auch kr&#228;ftem&#228;&#223;ig ausreichend war. Mittags bestiegen wir die Boote (Kajaks oder Kanus) noch bei strahlendem Sonnenschein aber nach ca. 1 Stunde regnete es mal wieder. Dank Aneta und ihrer Gro&#223;mutter  hatten die meisten Regensachen dabei, nass wurden wir trotzdem alle, so dass das zur&#252;ckradeln entfiel und die Paddelstrecke auch abgek&#252;rzt wurde â€“ schade. Spa&#223; hat es aber trotzdem gemacht. Lustig warâ€™s als Aneta und Angelika einmal zielstrebig ins Schilf fuhren. Auch Rainer und ich, die wir mit Kanu und Stechpaddel unterwegs waren, fuhren einige Km Umweg (zickzack). Gekentert ist aber keiner.</p>
<div style="text-align: center"><img id="image1178" alt="Masurische Seenplatte" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1053.jpg" /></div>
<p>Am 7.Tag (Freitag) wurde eine Radtour mit Aneta und Andrej nach Johannesburg (Pisz) angeboten, wo ein Markt stattfand. Rainer und ich entschieden uns mal wieder f&#252;rs Auto, da es auch wieder sehr nach Regen aussah und uns 40 km deshalb zu weit schienen. Wir trafen die anderen dort im Restaurant. Das Essen und die Milchshakes waren super, der Markt weniger lohnenswert. Tja und dann stand abends der Abschied von 5 uns sehr ans Herz gewachsenen Fr&#246;schen an. Ein feuchtfr&#246;hlicher Abend, der mit der Verabschiedung zweier Fr&#246;sche, die noch in der Nacht abgeholt wurden (Flug nach Dortmund) endete.</p>
<p>Die zweite Woche war dann pl&#246;tzlich Sommer! Nur noch drau&#223;en sitzen, viel im See schwimmen, alles eher piano â€“wegen der Hitze (25-35 Grad teilweise). Samstag kamen die neuen Fr&#246;sche und wie ich es schon h&#228;ufiger erlebt habe, wurde dieser Kontakt nicht mehr so eng.<br />
Es wurden &#228;hnliche Touren und Ausfl&#252;ge angeboten wie in der 1. Woche, teilweise kamen auch neue Ziele hinzu. Wir Altfr&#246;sche machten in der 2. Woche mehr alleine, was mit einer guten Karte (gibtâ€™s im Ort, wobei keine 100%ig stimmte) und Tipps von Angelika und Co gut geht.<br />
Empfehlen kann ich die Paddelstrecke von Krutin nach Ukta, die Natur ist hier urw&#252;chsiger, das Wasser klarer, es gibt Anlege- und Einkehrm&#246;glichkeiten, daf&#252;r ist auch etwas mehr los.  Ist sehr preiswert, wenn man es selbst organisiert (z.B. mit dem Rad nach Ukta und da mit AS-Tour verhandeln wegen des Transfers vorher oder nachher abholen). Eine Stocherfahrt auf der Krutina hat auch ihren Reiz, v.a. um Fotos zu machen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Masurische Seenplatte" id="image1182" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/08/DSCN1086.jpg" /></div>
<p>Auch sehr gut gefallen hat mir eine Radtour nach Wojnowo zu Kirche und Kloster der Altgl&#228;ubigen. Den Schl&#252;ssel zur Kirche muss man in der N&#228;he abholen. Ich bin jetzt nicht so der Kirchenfan aber dieses Holzkirchlein ist mal ganz anders. Auf unserer Tour kamen wir auch durch den wunderbar idyllischen Ort Osiniak Piotrowo. Dank unseres Polnisch-Kurses konnten wir sogar mal nach dem Weg fragen: prosche (bitte)&#8230;. Wojnowo? Von der Antwort verstanden wir dann immerhin rechts, links und geradeaus â€“ ist doch was!</p>
<p>Es gab auch noch einen 3. Polnisch-Kurs mit Aneta.<br />
Jeden Donnerstagabend wird eine Busfahrt nach Mikolejki angeboten, wo dann immer eine andere Band umsonst und drau&#223;en spielt. Wir waren nicht mit, soll aber sch&#246;n gewesen sein.<br />
Am letzten Abend gabâ€™s das 1. Mal Party(musik) â€“aber keiner ging hin, weil Janâ€™s Lagerfeuer die gr&#246;&#223;ere Attraktion war. Da wir am n&#228;chsten Morgen fr&#252;h loswollten gabâ€™s ein Lunchpaket. Wir starteten um 6.00 und schafften die R&#252;ckfahrt mit einer &#220;bernachtung in 2 Tagen, diesmal fast ohne Regen.<br />
Fazit: Ein rundum gelungener Urlaub! Au&#223;ergew&#246;hnlich und gut fand ich, dass es auch einheimische Teamer gab. Eigene R&#228;der h&#228;tten wir nicht gebraucht, da man auch 7-Gang Trecking-R&#228;der von DNV haben kann, wenn man keine Mountainbikes (die aber gut waren) mag. Wer ein bisschen Ruhe sucht und nicht extreme sportliche Herausforderungen und wilde Partys, wer Lust hat den Osten Europas n&#228;her kennenzulernen sowie ein St&#252;ck alter deutsch-polnischer Geschichte und, wer auch mit etwas abwechslungsreicherem Wetter leben kann, wird sich in Piaski wohlf&#252;hlen. Ich fandâ€™s gerade sch&#246;n, dass noch nicht alles so perfekt war, improvisiert wurde und flexible L&#246;sungen immer m&#246;glich waren. Hierf&#252;r ein Dank an alle Teamer, insbesondere aber an Angelika, die die Anfangsschwierigkeiten mit Ruhe und Humor gemeistert hat.</p>
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