<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Spanien</title>
	<atom:link href="http://www.frosch-blog.de/reisen/sommerreisen/spanien/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.frosch-blog.de</link>
	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 10:34:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Hei&#223;er Oktober in Conil</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/heiser-oktober-in-conil/4708</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/heiser-oktober-in-conil/4708#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 09:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conil/Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Kiten]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=4708</guid>
		<description><![CDATA[Zur Erholung nach durchgearbeitetem Sommer und weil der ebengleiche deutsche seinem Namen zumeist nicht gerecht wurde, wollte ich Anfang Oktober noch einmal in die Sonne. Die Kriterien waren: M&#246;glichst hohe Temperatur, Sonnengarantie, &#252;berschaubare Gruppengr&#246;&#223;e und Meer bzw. Strand. Unter den Froschzielen kamen damit mehrere in Frage. Letztendlich fiel die Wahl dann auf Conil, weil dort auch Wellenreitenkurse angeboten werden. Das wollte ich schon l&#228;nger ausprobieren. Im Rheinland ist das schwierig.
<p><img class="centered" title="Teamer und Ich" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Teamer-und-Ich.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Carsten Horn </strong>(carsten.horn at googlemail.com)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-andalusien.asp">Sporthotel Diufain in Conil, Andalusien</a></strong></p>
<p>Zur Erholung nach durchgearbeitetem Sommer und weil der ebengleiche deutsche seinem Namen zumeist nicht gerecht wurde, wollte ich Anfang Oktober noch einmal in die Sonne. Die Kriterien waren: M&#246;glichst hohe Temperatur, Sonnengarantie, &#252;berschaubare Gruppengr&#246;&#223;e und Meer bzw. Strand. Unter den Froschzielen kamen damit mehrere in Frage. Letztendlich fiel die Wahl dann auf Conil, weil dort auch Wellenreitenkurse angeboten werden. Das wollte ich schon l&#228;nger ausprobieren. Im Rheinland ist das schwierig.</p>
<p>Los ging es an einem Freitag. Nach einer hastigen Packaktion am Vorabend kam mein Taxi um 4 Uhr (morgens!). Kaum durch den Sicherheitscheck sah ich schon diverse Gruppen mit Mottoshirts am Leib und Bierdosen in der Hand. Das war meine Gesellschaft auf dem ersten Teilflug nach Mallorca. Diese lustigen Gesellen wurde ich auf dem Weiterflug nach Jerez los. Dort angekommen, kam mein Gep&#228;ckst&#252;ck als erstes. Entsprechend fr&#252;h verlie&#223; ich die Ankunftshalle und schaute mich zuerst vergeblich nach einem Menschen mit Frosch-Schild in der Hand um. Nach wenigen Minuten tauchte jedoch ein Taxifahrer auf und kurz danach auch sechs andere Fr&#246;sche mit denen ich gemeinsam zum Taxi gef&#252;hrt wurde. Die Fahrt nach Conil dauerte etwa eine Stunde und erste Blicke auf das andalusische Hinterland waren m&#246;glich. Im Hotel angekommen wurden wir freundlich von Teamerin Melanie (im weiteren Verlauf: Melli) empfangen, die uns erst beim Empfang der Zimmerschl&#252;ssel unterst&#252;tzte und dann durchs und ums Hotel f&#252;hrte, so dass wir alle neuralgischen Punkte bereits kannten. Ich hatte Gl&#252;ck und war allein auf meinem halben Doppelzimmer, so dass ich mich ausbreiten konnte. An diesem ersten Tag stellte einer der vorherrschenden Winde genannt Levante sich gleich gewaltig vor. Dadurch war es im Schatten unangenehm k&#252;hl und f&#252;r ein Nickerchen traute ich mich noch nicht in die Sonne. Das Hotel ist &#252;berschaubar und f&#252;gt sich gut in die Landschaft ein. Der Garten ist mit Gras bewachsen, dass sich auf den ersten Schritt irritierend federnd anf&#252;hlt. Das Lauf und Liegegef&#252;hl ist aber sehr angenehm. Der Pool war &#252;berraschen gro&#223; und die ganze Anlage machte einen unaufdringlichen Eindruck.  Am Abend um 18 Uhr wurde uns das prall gef&#252;llte Programm vorgestellt, Biketouren, Wanderungen, Stadtausfl&#252;ge, Joggen, Strechtching, uvm. Das Programm wurde ausgedruckt als Handzettel ausgeh&#228;ndigt und hing zus&#228;tzlich an der Infotafel. Dazu gab es noch eine Restaurantliste f&#252;r die freien Abende, eine Liste mit Gesch&#228;ften, Apotheken usw., eine kurze Historie von Conil und &#8212; sehr n&#252;tzlich &#8212; eine Vokabelliste. In Conil spricht n&#228;mlich kaum jemand Englisch geschweige denn Deutsch. Sobald man sich abenur ein wenig M&#252;he gibt, sind die Menschen sehr freundlich und die Verst&#228;ndigung klappt immer irgendwie. Direkt im Anschlu&#223; gab es die obligatorische Bikeeinweisung. Ein tolle Idee, dies schon am Abend zu machen. So konnten wir die R&#228;der noch an diesem Abend bzw. fr&#252;h am n&#228;chsten Morgen zum Einkaufen und ersten Erkunden der Gegend nutzen. Bike-Teamer Tim  vermittelte mir noch ein Festbike, obwohl ich das im Internet nicht mehr hatte buchen k&#246;nnen. Gegessen wurde im Hotel. Das Essen war ok aber nicht &#252;berragend. Die Getr&#228;nke wurden direkt im Anschluss abgerechnet. Zum Hotel geh&#246;rt eine kleine Poolbar, die am Welcome- und Farewell-Abend jeweils exklusiv durch die Teamer ge&#246;ffnet wurde. Aufgrund der kleinen Gruppengr&#246;&#223;en, bei mir 15 Personen in der ersten Woche und 20 Personen in der zweiten Woche, muss man ein bisschen Gl&#252;ck haben, damit auch Stimmung aufkommt. Ich hatte Gl&#252;ck!. Schon am ersten Abend gelang das prima. Trotz des langen Tags der neuen Fr&#246;sche wurde es ein prima Abend. Der Levante machte sich allerdings nachts durch lautes Pfeifen bemerkbar.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4710" title="Hotel-Diufain-Pool" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Hotel-Diufain-Pool.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Trotz wenig Schlaf wurde ich am n&#228;chsten Morgen durch die strahlende Sonne recht schnell munter. Zur Einstimmung gab es eine Wanderung die Steilk&#252;ste entlang, bei der uns Wander-Teamerin Melli die Pflanzen am Weg benannte und deren Besonderheiten zeigte, z.B. “spuckende Gurken”. Am Meer hat Conil wirklich viel zu bieten. Ein laaaanger Sandstrand, an dem man &#252;ber 13 km entlanglaufen kann. Dann ist man allerdings streng genommen nicht mehr in Conil. Direkt vor Conil aber geht dieser Sandstrand dann in eine wundersch&#246;n gelb, rot und braun gef&#228;rbte Steilk&#252;ste &#252;ber.  Am Fu&#223;e diese Steilk&#252;ste kamen wir wanderten wir zur&#252;ck. Nach einer kurzen Pause am Pool ging es weiter mit der Aktivit&#228;tsspirale, denn es folgte die Bike-Schnuppertour auf der Tim uns gleich &#252;ber Schotterwege f&#252;hrte und anschlie&#223;end noch eine Rad-Stadt-F&#252;hrung machte. Wieder im Hotel hie&#223; es umziehen und ab in die Stadt zum gemeinsamen Abendessen. Auf dem Programm stand eine Tapasbar. Es wurden alle satt, aber die Speisen begeisterten weder die alten noch die neuen Fr&#246;sche. In der zweiten Woche war diese Bar vom Programm gestrichen. Die “Alten” stellten uns au&#223;erdem in Aussicht, dass der zweite gemeinsame Restaurantbesuch ein deutlich besseres Niveau haben werde. Wir zogen noch durch diverse Bars aber bei mir kam dann die M&#252;digkeit voll durch.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4714" title="Conil-Kueste" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Conil-Kueste1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am Sonntag erklommen wir den sog. Mt. Conil als Einsteigertour. Vor diesem “Berg” muss wirklich niemand Angst haben. Zur&#252;ck ging es &#252;ber die Steilk&#252;ste. Der Jahreszeit und den Abendveranstaltungen angemessen startete die Tour um 11 Uhr. Sehr weitsichtig geplant!  Den Zwischenstopp an einer malerischen Strandbar dehnten wir etwas aus und schafften es daher nicht mehr ganz p&#252;nktlich zum Strechting zur&#252;ck. Teamerin Melli wartete aber auf uns, so dass auch die Biker noch das voll Strechtprogramm mitbekamen. Am Nachmittag kollidierte Melli beim Bodysurfen mit einem Felsen und schnitt sich dabei tief ins das Knie und riss sich einen Zeh auf. Trotz Krankenhausaufenthalt mit Naht und und dickem Verband um den nahezu in Fetzen h&#228;ngenden Zeh vernachl&#228;ssigte Sie auch in den folgenden Tagen Ihre Aufgaben kaum. Am Abend gingen wir als geschlossene Gruppe inkl. des Teamer Tim in ein marrokanisches Restaurant in dem es neben marrokanischen Gerichten auch Tapas und sehr leckeren Weisswein gab. Schlussendlich fand dann noch jeder etwas auf der Karte. Ich habe selten so lecker gegessen. Am Ende des Mahls war einfach kein Nachtisch mehr drin, d.h. es war keine Nische mehr frei im Magen. Es wurde viel gelacht. Ein toller Abend. Zur&#252;ck im Hotel gab es dann knapp vor 24 Uhr noch ein Getr&#228;nk von der Hotelbar als Absacker. Dies sollte zur Tradition werden.</p>
<p>Am Montag schwang ich mich wieder aus Rad. Auf dem Programm stand eine ***-Tour (gesprochen “Drei Sterne”). Wir fuhren auf Feldwegen und Pisten, also spanischen Stra&#223;en der Kategorie 3, durchs Hinterland und bewunderten wundersch&#246;ne Landschaft und Stierfarmen. Diese Tour war noch f&#252;r jeden zu schaffen und die Gruppe wartete jeweils geduldig auf Nachz&#252;gler. Nach einem Ziel-Bier im Hotel besuchte ich das Meer. Noch immer herrschte heftiger Wind und heftige Wellen brandeten an den Strand. Schwimmen war fast unm&#246;glich und als ich aus dem Wasser kam hatte sich an meiner Strandtasche bereits eine kleine Sandd&#252;ne gebildet. Um 18 Uhr stand dann Joggen am Strand auf dem offiziellen Programm. Ein tolles Gef&#252;hl. Der Strand ist an der Wasserlinie hart genug um dort auch mir Schuhen normal zu laufen. Am zweiten freien Abend war schloss ich mich einer kleinen Gruppe inkl. Teamer an. Es ging zu einem Italiener, der extra f&#252;r uns noch einmal seinen Innenhof mit Tischen best&#252;ckte. Es war wieder lecker und wir tranken den gleichen Wein weiter mit dem wir schon am Abend vorher eine lustige Zeit verbracht hatten. N&#228;chstes Ziel war die Atalaya Bar, die in einem Park in Conil liegt und von deren Terasse man einen ungetr&#252;bten Blick aufs Meer hat. Nachdem eine weitere Flasche Wein geleert war, zog es mich zur&#252;ck ins Hotel. Dort waren sa&#223;en auf dem Patio noch einige Mitreisende von denen ich mich zu einem letzten Getr&#228;nk &#252;berreden lie&#223;. Der Levante lie&#223; langsam nach und so schlief ich auch schon besser.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4711" title="SpanischesHinterland" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/SpanischesHinterland.jpg" alt="" width="480" height="270" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-4713 alignright" title="Cap-Trafalgar" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Cap-Trafalgar.jpg" alt="" width="250" height="333" />Am n&#228;chsten Morgen stand die K&#246;nigsetappe der ersten Woche an. Es ging durch den Nationalpark nach Vejer. Diesmal waren schon einige ordentliche Steigungen dabei. Das Gel&#228;nde war f&#252;r nicht g&#228;nzlich unge&#252;bte Fahrradfahrer meiner Einsch&#228;tzung nach immer noch gut zu bew&#228;ltigen. Teamer Tim war am Vorabend bis zuletzt tapfer bei der Gruppe in der Atalya Bar geblieben und versp&#228;tete sich um 10 Minuten zum Tourstart. So war es schon wieder ein wenig w&#228;rmer. Auf die Fahrt durch den Nationalpark folgte ein konkurenzlos guter Hamburger (mit Spiegelei) in Vejer und dann eine reine Spassabfahrt den Berg hinab. Das Abendessen nahmen wir im Casa Manolo ein. Es gab neben anderen leckeren Dingen Shrimps in Knoblauch&#246;l. Die &#214;lreste l&#246;ffelte ich aus der Schale! Im Anschluss ging standen Cocktails in der Jacaranda Bar auf dem Programm. Der Barkeeper und Eigent&#252;mer macht au&#223;ergew&#246;hnlich gute und gehaltvolle Mojitos. Das habe ich an diesem Abend ausgiebig getestet und das nicht zum letzten Mal.  Am n&#228;chsten Morgen ging es mit dem Rad nach Cap Trafalgar. Die Tour war f&#252;r jedermann geeignet und enthielt kaum Steigungen und nur wenig Schotter. Ich oute mich an dieser Stelle als historisch ungebildet. Bis wir am Cap standen ging ich von einer zuf&#228;lligen Namensgleichheit zwischen dem Cap und dem Platz in London aus. Dort lernte ich dann aber von Gedenktafeln und aus der Erz&#228;hlung von Tim, dass sich die legend&#228;re Schlacht bei der Nelson gewann aber t&#246;dlich verwundet wurde vor der K&#252;ste von Andalusien abgespielt hatte. Auf dem R&#252;ckweg besuchten wir &#8212; keine gro&#223;e &#220;berraschung &#8212; noch eine sch&#246;ne Tapas Bar mit Blick aufs Meer. Am Abend wurde gem&#252;tlich auf dem Fitnessplatz hinter dem Hotel gepicknickt. Es gab leckeren K&#228;se, Schinken, Tomaten, Brot, Oliven und Schokolade. Ein einfaches aber tolles Mahl. Im Oktober k&#252;hlt es nach Verschwinden der Sonne erschreckend schnell ab, so dass wir gegen 22 Uhr auf die Veranda des Hotels umzogen und den Abend dort gem&#252;tlich ausklingen lie&#223;en.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die erste und f&#252;r einige der Mitreisenden auch einzige Woche neigte sich bereits dem Ende zu. An diesem Morgen schwang ich mich f&#252;r eine kurze Tour allein aufs Rad und schaute mir den Strand im nahe gelegenen El Palmar genauer an. Dort fand ich dann auch einen Tobacco-Laden, in dem ich &#8212; normalerweise Nichtraucher &#8212; Zigarillos f&#252;r die abendliche Abschiedsparty mit dem festen Vorsatz, auf keinen Fall mehr als f&#252;nf davon am Abend zu rauchen, kaufte. P&#252;nktlich zum vormitt&#228;glichen Wellenreiten war ich wieder zur&#252;ck im Hotel. Der Surf-Lehrer Ramon holte drei von uns am Hotel ab. Leider gab es an diesem Tag nur wenige und sehr niedrige Wellen. Zu zweit nahmen wir dann die Wellen in Angriff. Ich hatte meine erste Stunde und eine Mitreisende hatte Ihren letzten Urlaubstag. Nach aufw&#228;rmen und einigen Trocken&#252;bungen ging es dann ins Wasser. Ich musste feststellen, dass ich bin kein Naturtalent bin und die Wellen doch eine sehr niedrige Frequenz hatten, so dass ich zwischen den geeigneten Wellen ziemliche Wartezeiten hatte. Trotzdem hat es Spa&#223; gemacht. Zur&#252;ck im Hotel ging es an den Pool und danach noch einmal Joggen. Gegessen wurde an diesem Abend zum Abschlu&#223; im Hotel. Anschlie&#223;end startete die Farewellparty an der Poolbar. Diese wird von den Teamern in Kommission f&#252;rs Hotel betrieben und an diesen Abend war die Bar um 4 Uhr leider (oder vielleicht auch zum Gl&#252;ck?) trocken und das obwohl wir eine relativ kleine Gruppe waren. Die Party war so gut, dass wir uns den ganzen n&#228;chsten Tag noch Gedanken um das Verh&#228;ltnis zum Hotelbetreiber machten. Wie sich herausstellte hatte es aber nicht gelitten. Der Wechseltag stand an. Zeit sich schweren Herzens von den Abreisenden zu verabschieden und die neuen G&#228;ste genau unter die Lupe zu nehmen. Nach nur wenig Schlaf ging es zum freit&#228;glichen Klamottenmarkt. Wenn man keine Lebensmittel, z.B. Oliven kaufen m&#246;chte, dann kann man sich diesen Spaziergang meines Erachtens ruhig sparen. Zur&#252;ck im Hotel gab es ein Bocadillo und dann Ruhe am Pool bis Abends die Wochenvorschau mit anschlie&#223;ender Bikeeinweisung folgte. Da Anreisetag war stand wieder Essen im Hotel auf dem Plan. P&#252;nktlich zum Essen erscheinend musste ich feststellen, dass drei der neuen G&#228;ste bereits angefangen hatten zu speisen. Des R&#228;tsels L&#246;sung war ein deutsches L&#228;nderspiel. Nach einem hastigen Mahl verschwand ein Teil der neuen G&#228;ste auch sofort, so dass die Welcome-Party ohne diese startete. Zwischen tauchten diese wieder auf, doch die Party endete mit den zwar partyerprobten aber auch unter starkem Schlafentzug leidenden Alt-Fr&#246;schen.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Wellenreiten" src="../wp-content/uploads/2011/11/Wellenreiten.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>F&#252;r den n&#228;chsten Tag hatte ich mir eine Individualtour vorgenommen. Auf dem Weg solte eine Einkehr bei der Bar m&#246;glich sein, in der es in der ersten Woche den fantastischen Hamburger gegeben hatte. Zwei der neuen Fr&#246;sche hatten sich mir angeschlossen. Die Strecke war anhand der Erkl&#228;rung des Bike-Teamers Tim zusammen mit der zur Verf&#252;gung gestellten Karte prima zu finden. Hervorzuheben ist die fantastische Abfahrt vom Kamm, auf dem Vejer liegt, hinunter an die K&#252;ste. Nach einer Kurve blickt man v&#246;llig unerwartet aufs Meer und den Turm von Cap Trafalgar. Vor Staunen vergisst man fasst zu bremsen. P&#252;nktlich zur Schnuppertour waren wir wieder am Hotel. Statt wieder die erste Tapas Bar aus der letzten Woche aufzusuchen hatten die beiden Teamer umorganisert und es ging diesmal beim ersten Inklusivessen bereits in die Casa Manolo. Durch einen gl&#252;cklichen Zufall sa&#223;en mir zwei Fischver&#228;chter gegen&#252;ber, so dass mein Anteil an den schon erw&#228;hnten Shrimps, dem einzigen gleichen Bestandteil des Menus, gr&#246;&#223;er war. Offensichtlich hatte der Besitzer sich mein Gesicht gemerkt, denn er machte gar nicht mehr den Versuch, das Knoblauch&#246;l vom Tisch zu entfernen nachdem alle Shrimps bereits vertilgt waren. Nach einem Zwischenstopp mit Mojitos gingen wir dann noch in die Gl&#252;hw&#252;rmchen-Bar. Diese wurde von uns so getauft, da man von allen Seiten mit kleinen farbigen Punkten angestrahlt wurde. Irgendwann zeigte sich dann doch der Schlafmangel aus den vorangegangenen Tagen. Vor dem Hotel dauerte der Abend dann doch wieder bis 4 Uhr.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen ging es wieder aufs Rad. Durch einen kleinen Nationalpark in der N&#228;he fuhren wir zu der von der Vorwoche schon bekannten Strandbar. Diesmal sparte ich mir einen Snack, der mir beim vorherigen Mal doch arg auf dem Magen gelegen hatte. Zur&#252;ck ging es wieder &#252;ber die malerische Steilk&#252;ste. Die Tour war wieder prima f&#252;r Anf&#228;nger geeignet. Im Ziel, d.h. am Hotel war diesmal sogar noch Zeit f&#252;r das inzwischen traditionelle Finisher-Bier bevor es zum Streching ging. Um die Muskeln endg&#252;ltig zu lockern und die Siesta zu erleichtern gab es dann noch ein Streching-Finish-Bier. Die Frontterasse des Hotels war einfach zu gem&#252;tlich. Auf dem Weg zum Abendessen versuchten wir noch den Sonnenuntergang am Strand zu sehen, doch wir warenzu sp&#228;t dran bzw. untersch&#228;tzten die Geschwindigkeit mit der die Sonne “im Meer versinkt”. An diesem Abend zeigte sich auch, dass die Saison in Spanien nun endg&#252;ltig dem Ende zuging. Der o.a. Marokkaner hatte n&#228;mlich bereits geschlossen. Wir waren wieder fast als ganze Gruppe unterwegs und fanden als Ausweichm&#246;glichkeit den auch bereits o.a. Italiener, bei dem wir zuvorkommend bedient wurden und gen&#252;sslich speisten. Nachdem ein Teil der Truppe schon drau&#223;en auf der Stra&#223;e stand gab es f&#252;r die Gem&#252;tlicheren unter uns im Inneren noch einen Limoncello. Nach einem Absacker in der Antalya Bar mit Bilck aufs dunkle Meer, kehrten wir zur&#252;ck ins Hotel.</p>
<p>Mein erster und einziger Kulturtag folgte auf dem Fu&#223;e. Mit zwei Mietwagen und mir als Navigator neben Teamerin Melli im ersten Wagen ging es los Richtung El Puerto de Santa Maria. Dort wartete die Osborne Sherry Brennerei auf uns. Vor dem Besuch der Brennerei p&#252;nktlich zur deutschen F&#252;hrung um 12:30 Uhr hatten wir noch fast eineinhalb Stunden Zeit uns die Stadt anzusehen. Diese wirkte an einigen Stellen schon ein wenig verfallen, hatte aber Ihren ganz eigenen Charme. Historisch Interessierten, die Details der Geschichte  der zur Besichtigung empfohlenen Geb&#228;ude erfahren m&#246;chten, empfehle ich vorher ein wenig zu recherchieren. Im Hotel gibt es WLAN kostenfrei und einen Internet PC,der gegen geringes Entgelt zu benutzen ist. Die vor Ort verf&#252;gbaren Infos sind sp&#228;rlich. Die F&#252;hrung bei Osborne wurde durch einen imposanten wenn auch etwas rei&#223;erisch aufgemachten Info- bzw. Werbefilm eingeleitet. Die eigentliche F&#252;hrung war dann spannend und interessant. Bei der folgenden Verkostung wurden nicht nur Gl&#228;ser, sondern sogar Flaschen zum Nachf&#252;llen auf den Tisch gestellt. Teamerin Melli rettet mich hier indem Sie Ihren f&#252;r sich mitgebrachten Snack mit mir teilte. So hatte ich zumindest ein kleine Grundlage. Au&#223;er den beiden Fahrern, Melli der Teamerin und einer G&#228;stin, waren nach der Probe alle ein wenig angeheitert. in Cadiz wurde erst etwas gegessen. Dabei lie&#223;en wir uns Zeit, so dass die Besichtigung von Cadiz ein wenig zu kurz kam. Trotzdem bekam man einen guten Eindruck von der Stadt. Als kr&#246;nenden Abschluss des Tages besuchten wir noch die &#8220;Camera Obscura&#8221;. Ein tolles Erlebnis, dass ich nur weiterempfehlen kann. Ich bin bis heute nicht sicher, ob wir auf dem R&#252;ckweg nicht einen Umweg gefahren sind. Sollte das so sein, war es ein geschickter Umweg, denn wir hatten gesch&#228;tzte 20 Minuten lang einen tollen Blick auf den Stadtstrand mit Kitern und Surfern. Im Hotel hatten wir am Abend Schwierigkeiten noch eine M&#246;glichkeit f&#252;r ein Abendessen zu finden. Die noch offenen Restaurants waren alle voll. Der Kulturtag hatte mich mehr mitgenommen, als die vorhergehenden Aktivttage, so dass ich mich diesmal richtig fr&#252;h verabschiedete.</p>
<p>Dadurch war ich am n&#228;chsten Morgen zur &#8220;K&#246;nigsetappe&#8221; nach Medina Sidonia auch halbwegs ausgeschlafen. Die Tour war im Programm mit der H&#246;chstwertung von ***** bewertet. Mit sieben Jungs zogen wir ein wenig versp&#228;tet los. Das Durchschnittstempo der Tour war h&#246;her als bei den vorhergegangenen und die Pausenfrequenz niedriger. Zum Abschlu&#223; der ersten H&#228;lfte erfolgte dann der malerische aber auch steile Aufstieg nach Medina Sidonia. Dort angekommen genossen wir in aller Ruhe auf dem zentralen Platz Tapas, Softdrinks und Kaffee. W&#228;hrend des R&#252;ckwegs machte sich dann die Sonne bemerkbar. Der Fl&#252;ssigkeitsverbrauch stieg dramatisch an und die Gruppe verteilte sich bis dann am Horizont &#8220;die Wand&#8221; auftauchte, eine gar nicht so lange Steigung der Piste auf der wir fuhren, doch im Windschatten des H&#252;gels bei direkter Sonneneinstrahlung, bei 35 Grad im Schatten und nach ca. 60 km auf und ab hatte es auch dieser H&#252;gel in sich. Es kamen jedoch alle ohne abzusteogen oben an und so ging es dann zur&#252;ck Richtung Hotel und &#8220;Grande Cerveza&#8221;! Da der folgende 12.10. ein spanischer Nationalfeiertag ist und wir wieder Picknicken wollten, ging ich noch einkaufen und vermied dabei ungeschickterweise nicht die Frontterasse des Hotels auf der ich diverse Auftr&#228;ge f&#252;r Besorgungen &#8211;nat&#252;rlich v&#246;llig freiwillig &#8212; entgegennahm. Das Inklusivabendessen gab es wieder im Casa Manolo. Obwohl wir zum dritten Mal dort waren, wurde es nicht langweilig. Au&#223;erdem gelang es mir wieder zusammen mit einer Mitreisenden die Knoblauch-Shrimp-Reste in unsere Richtung zu dirigieren. Fast automatisch f&#252;hrte uns der Weg von dort in die Jacalanda Bar zu diversen grandiosen Mojitos und Legendarios. Zur&#252;ck im Hotel sa&#223;en wir dann in recht grosser Gruppe noch l&#228;nger vorm Hotel, auch das hatte inzwischen Tradition, und quatschten mal wieder bis in den fr&#252;hen Morgen.</p>
<p>Am sp&#228;ten Vormittag ging es f&#252;r mich noch einmal zum Wellenreiten. Diesmal waren die Wellen besser geeignet. Ein &#252;berragendes Erfolgserlebnis blieb leider auch an diesem Tag aus, was nicht an den Trainern lag, die wirklich hervorragend betreuten. Irgendwann werde ich wieder auf ein Board steigen und das erworbene anwenden. Wegen des Nationalfeiertags war das Programm umgestellt worden, so dass die Tour nach Cap Trafalgar am Nachmittag stattfand. Das war toll. Vor dem Cap spiegelte sich die Sonne wundersch&#246;n im Wasser und in der angelagerten waren viele Kiter unterwegs. Als I-T&#252;pflechen war aufgrund der klaren Sicht auch noch Afrika, genauer gesagt Marokko, zu sehen. Ein tolles Erlebnis! Es hatte sich wirklich gelohnt, die Tour ein zweites Mal zu fahren. Abends wurde wieder gepicknickt und jeder steuerte etwas bei. K&#246;stlich und lustig war es. Keine gro&#223;e &#220;berraschung: Auf der Frontterasse des Hotels klang der Abend dann gem&#252;tlich aus.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4715" title="Kite-bei-Cap-Trafalgar" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Kite-bei-Cap-Trafalgar.jpg" alt="" width="480" height="270" /></p>
<p>Schon stand der letzte ganze Tag des Urlaubs an. Mit einigen Mitreisenden der Vorwoche machten ich eine private Tour zum nahegelegenen Starnd von El Palmar. Die dortigen Wellenreiter packten leider gerade ein, doch in den hohen Wellen zu baden machte trotzdem gro&#223;en Spa&#223;. Nach einem letzten ausgiebigen Sonnenbad gab es noch einmal leckere Tapas in einer Strandbar zum Abschied. Schweren Herzens sagte ich dem Atlantik und dem Strand Adieu. Die Sonne blieb uns noch ein paar Stunden erhalten. Vor lauter Aktivit&#228;t war ich bis zu diesem Abend nicht dazu gekommen in Ruhe einen Sonnenuntergang anzusehen. Das konnte ich dann aber gl&#252;cklicherweise an diesem Abend auf dem Dach des Hotels noch nachholen und neben dem Genuss auch noch ein paar tolle Fotos schie&#223;en. Ein letztes Mal gab es Essen im Hotel, welches eine gute Grundlage f&#252;r die folgende Party an der Poolbar des Hotels lieferte. Zuerst verhalten beginnend wurde es wieder eine tolle Feier mit leckeren Cocktails, viel Tanz, guter Musik und das ganze bis in den fr&#252;hen Morgen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4716" title="Teamer-und-Ich" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Teamer-und-Ich.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nach nur 2 Stunden Schlaf folgte schon die erste Verabschiedung um 7 Uhr. Ich wurde mit einigen anderen um 9 Uhr abgeholt, so dass wir immerhin noch in Ruhe fr&#252;hst&#252;cken konnten. Sehr wehm&#252;tig verabschiedete ich mich von den noch verbleibenden Mitreisenden und den tollen Teamern Melli und Tim.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mein Resumé:</strong><br />
Es war ein fantastischer Urlaub in dem ich enorm viel frische Luft bekam, so viel gelacht habe, dass es manchmal weh tat und tolle Menschen kennen gelernt habe.</p>
<p>Zu den Wandertouren kann ich wenig sagen, da ich mich aufs Radfahren konzentrierte. Allerdings hatte ich durch H&#246;rensagen den Eindruck, dass diese landschaftlich beeindruckend aber konditionell zumeist nicht besonders herausfordernd waren. Wer in diesem Bereich gefordert werden m&#246;chte ist in Conil vielleicht falsch. Bei den angebotenen Radtouren ist f&#252;r jeden etwas dabei. Bis auf die schwersten Touren der jeweiligen Wochen kann jeder mit durchschnittlicher Kondition die Touren mitfahren. Die schweren Touren wiederum machten auch sportlichen Fahrern Spa&#223;.</p>
<p>F&#252;r Oktober war das Wetter (bis zu 35 Grad) den Einheimischen zu Folge besonders warm. Im Sommer soll es aber auch nahezu unertr&#228;glich hei&#223; werden.</p>
<p>Ein gro&#223;er Teil des Charmes dieses Urlaubs machten f&#252;r mich die Teamer und einige der Mitreisenden aus. Da Conil ein “kleines Ziel” ist, spielte da auch Gl&#252;ck eine Rolle. An dieser Stelle noch einmal ein gro&#223;es DANKE!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/heiser-oktober-in-conil/4708/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unsere Mallorca Laufwoche – oder: was man am letzten Tag noch alles sehen kann…</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/unsere-mallorca-laufwoche/4324</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/unsere-mallorca-laufwoche/4324#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 14:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=4324</guid>
		<description><![CDATA[Nach einigen tollen Bike- und Ski-lastigen Frosch-Urlauben hatten wir uns dieses Mal f&#252;r eine Laufwoche auf Mallorca entschieden. F&#252;r erfahrene Fr&#246;sche hat Mallorca direkt bei Ankunft auf dem Flughafen eine &#220;berraschung parat…man wird nicht wie sonst mit einem Frosch-Schild abgeholt, sondern muss das Transferunternehmen am Flughafen selbst suchen. F&#252;r alle die, die alle Anweisungen gelesen hatten kein Problem, aber wer liest die schon? Aber so hatte man f&#252;r den ersten Abend direkt spannende Geschichten zu erz&#228;hlen [...]
<p><img class="centered" title="Unsere Mallorca Laufwoche" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Nr-1.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Claudia Kamprolf und Karsten Putzbach </strong>(c.kamprolf at gmx.de)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-mallorca.asp">Sportclub Hotel Vent-i-Mar auf Mallorca</a></strong></p>
<p>Nach einigen tollen Bike- und Ski-lastigen Frosch-Urlauben hatten wir uns dieses Mal f&#252;r eine Laufwoche auf Mallorca entschieden. F&#252;r erfahrene Fr&#246;sche hat Mallorca direkt bei Ankunft auf dem Flughafen eine &#220;berraschung parat…man wird nicht wie sonst mit einem Frosch-Schild abgeholt, sondern muss das Transferunternehmen am Flughafen selbst suchen. F&#252;r alle die, die alle Anweisungen gelesen hatten kein Problem, aber wer liest die schon? Aber so hatte man f&#252;r den ersten Abend direkt spannende Geschichten zu erz&#228;hlen.</p>
<p>Alles andere l&#228;uft auch auf Mallorca gewohnt bekannt und entspannt…freundliche Begr&#252;&#223;ung durch die Teamerin Judith im Hotel, Zuteilung der Zimmer und am wichtigsten: die Bekanntgabe der Essenszeiten. Diese sollten UNBEDINGT eingehalten werden, denn das Essen ist wirklich exzellent. Lecker, frisch, abwechslungsreich…</p>
<p>Das Programm der Laufwoche startete auch direkt am ersten Tag, nach der frosch&#252;blichen Einweisung in Hotel-, Zimmer-, Fahrrad- und Fahrradkellernutzung. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der „L&#228;ufer“ ging es direkt zu einem ersten kleinen Lauf an der Promenade, um die Sonne, den Wind und die anderen Laufpartner kennen zu lernen.</p>
<p>Die Laufgruppe war gut gemischt…routinierte und Hobbyl&#228;ufer, Springfl&#246;he und eine gem&#252;tlichere Fraktion. Alles in einem eine „sch&#246;ne Gruppe“, deren Name so schon in der Vorstellungsrunde gesch&#228;rft wurde.  (Die sch&#246;ne Gruppe durfte sogar f&#252;r den Frosch-Fotografen Modell laufen: siehe Gruppenfoto!)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4326" title="Nr-1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Nr-1.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Pro Tag gab es zwei Laufeinheiten. Das Programm war Abwechslungsreich. L&#228;ufe am Strand wurden kombiniert mit Skippings oder Steigerungsl&#228;ufen. L&#228;ngere langsamere Laufeinheiten wechselten sich mit kurzen intensiveren Laufeinheiten ab.</p>
<p>Eins war garantiert…abends waren nicht nur die Beine m&#252;de, sondern auch deren Besitzer.</p>
<p>Zwischen dem Laufen war auch noch ein wenig Zeit etwas mehr von Mallorca zu sehen. Zugegebenerma&#223;en ist bei der Laufwoche der Radius um das Hotel auf die eigene Kondition begrenzt, man hat keinen Fotoapparat dabei und schon gar nicht ein Picknick. So haben wir an zwei Tagen die „Laufpause“ f&#252;r Radtouren genutzt. Eine Tour auf eigene Faust und eine durch Frosch organisierte Tour nach Pollenca. Ich muss sagen…die vielen Stufen in Pollenca haben mein nachmitt&#228;gliches Lauftraining schon beeinflusst.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4327" title="Nr-2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Nr-2.jpg" alt="" width="480" height="640" /></p>
<p>Um uns an unserem lauffreien Tag nicht zu langweilen – wer will denn schon entspannen im Urlaub? –haben wir uns bei Experience Mallorca zum Coasteering angemeldet. Die Agentur befindet sich praktischerweise direkt im Hotel, somit bekamen wir die Ausr&#252;stung direkt vor Ort und konnten auch direkt in den Van steigen, der uns zu unserem Abendteuer gefahren hat.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4328" title="Nr-3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Nr-3.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Das Abendteuer begann f&#252;r mich mit dem Anziehen des Neoprenanzugs…wurde aber schnell getoppt durch die erste Aktivit&#228;t. Spr&#252;nge von den Felsen ins Wasser…zun&#228;chst von kleinere H&#246;hen von ca. 3 Metern, dann von 5 und von 8.</p>
<p>Wobei ich zugeben musste, dass ich selbst die 8 Meter nicht hinunter gesprungen bin. Die beiden Guides waren aber super und so durfte ich ein wenig hinunterklettern und hatte meinen h&#246;chsten Sprung somit aus 6 Metern H&#246;he.  Nach dem ersten Programmpunkt schien f&#252;r mich alles Adrenalin schon verbraucht. Wir haben dann ein wenig beim Abseilen ins Wasser entspannen k&#246;nnen. Der letzte Programmpunkt war f&#252;r mich der sch&#246;nste, wir sind in eine der H&#246;hlen in den Felsen geschwommen. In der H&#246;hle an sich war es dunkel, durch das Licht im Wasser konnten wir uns orientieren.</p>
<p>Leider gibt’s von der ganzen Aktion keine Beweisfotos, da wir uns den gesamten Vormittag im Wasser herumgetrieben haben…das h&#228;lt meine Kamera nicht aus.</p>
<p>F&#252;r die letzten zwei Tage haben wir uns noch einen Mietwagen geleistet. Die letzte Lauftrainingspause konnten wir so mit einem Besuch beim Cap Formentor perfekt ausf&#252;llen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4329" title="Nr-4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Nr-4.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Am letzten Tag haben wir die Koffer direkt ins Auto gepackt, da wir durch sehr sp&#228;te Abfl&#252;ge noch ein paar St&#252;ndchen hatten. Eigentlich hatten wir das Kloster Lluc geplant…wir konnten aber die Stra&#223;ensperren f&#252;r den Iron-Man Mallorca nicht komplett austricksen…wir haben durch die Aktion einiges vom Hinterland sehen k&#246;nnen und kennen nun einige Orte, die nicht einmal auf den g&#228;ngigen Karten verzeichnet sind. J Bei der 3. Stra&#223;ensperre haben wir aber endg&#252;ltig aufgegeben und uns von anderen Mallorca-Spots &#252;berraschen lassen.</p>
<p>Mit 20 Minuten Serpentinen „extrem“ kann man zum Beispiel zum Castell d&#8217;Alaró hochfahren und die gigantische Aussicht genie&#223;en. Wenn ein Auto die gleiche Idee hatte, wird es auf der engen Stra&#223;e allerdings ein wenig knifflig.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4330" title="Nr-5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Nr-5.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4331" title="Nr-6" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Nr-6.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Das n&#228;chste Ziel wurde direkt danach angepeilt: Soller. Auf dem Platz in Soller haben wir lecker gegessen und den „Roten Blitz“ des &#214;fteren an uns vorbei“sausen“ sehen.</p>
<p>Nach einem Abschied von Soller haben wir die Aussichten der MA-10 gen S&#252;den genossen.</p>
<p>Hinter Valdemossa haben wir schweren Herzens den Weg nach Palma einschlagen m&#252;ssen…Palma kam aber schneller als erwartet und so haben wir uns noch bis zum Hafen vorgetraut und die Tiefgarage unter der Kathedrale angesteuert. Wie praktisch. J So haben wir auch noch die Kathedrale sehen k&#246;nnen, bevor wir unseren Flitzer am Flughafen wieder abgeben mussten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4332" title="Nr7" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Nr7.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Fazit: Wer in einer Woche Mallorca erleben, eine Laufwoche machen und sich noch erholen will, ger&#228;t ordentlich in Freizeitstress.  Und so waren wir am Ende traurig, die Heimreise antreten zu m&#252;ssen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/unsere-mallorca-laufwoche/4324/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ostern 2011 auf Mallorca</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/ostern-2011-auf-mallorca/4256</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/ostern-2011-auf-mallorca/4256#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 15:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canyoning]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=4256</guid>
		<description><![CDATA[Ostern stand vor der T&#252;r, doch zum Skifahren war es dieses Jahr leider schon zu sp&#228;t. Zu viel gr&#252;n ist dabei ja eher hinderlich. Also habe ich den Froschkatalog gew&#228;lzt und bin auf den neuen Sportclub in Can Picafort auf Mallorca gesto&#223;en. Auf Mallorca- man mag es kaum glauben- bin ich vorher noch nicht gewesen, das neu renovierte Hotel machte auf den Bildern im Netz einen sehr guten Eindruck und schon hatte ich gebucht.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-7-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Janine Schneider </strong>(janine.schneid at web.de)<br />
<strong>FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sportclub-mallorca.asp">Sportclub Hotel Vent-i-Mar in Can Picafort &#8211; Mallorca</a></strong></p>
<p>Ostern stand vor der T&#252;r, doch zum Skifahren war es dieses Jahr leider schon zu sp&#228;t. Zu viel gr&#252;n ist dabei ja eher hinderlich. Also habe ich den Froschkatalog gew&#228;lzt und bin auf den neuen Sportclub in Can Picafort auf Mallorca gesto&#223;en. Auf Mallorca- man mag es kaum glauben- bin ich vorher noch nicht gewesen, das neu renovierte Hotel machte auf den Bildern im Netz einen sehr guten Eindruck und schon hatte ich gebucht.</p>
<p>Am Ostersamstag am Flughafen wurden dann die Mallorca-Reisenden von den anderen G&#228;sten  mitleidig betrachtet, die Deutschland bei strahlendem  Sonnenschein verlie&#223;en und sich auf die laut Wetterbericht regnerischen Balearen begaben.</p>
<p>Vor Ort war dann alles halb so schlimm, der Himmel war teilweise bedeckt und es war in etwa so windig wie es f&#252;r Norddeutschland normal ist.</p>
<p>Das erste Abenteuer des Urlaubs war dann der Transfer ins Hotel. Ich war die einzige Frosch-Reisende die zur Mittagszeit mit Ryanair aus Bremen gekommen war  und begab mich daher an den in den Reiseunterlagen angegebenen und leicht zu findenden Schalter des Unternehmens „Viajes Urbis“ und teilte leider ohne Spanischkenntnisse mit, dass ich mit Frosch reise und erntete damit nur fragende Blicke. Daraufhin wurde ich an eine Deutsch sprechende Dame weitergeleitet und nach etwas hin und her teilte sie mir die richtige Busnummer mit. Die Busfahrt entpuppte sich als zweist&#252;ndige Mallorca-Rundreise in Begeitung von ca. 50 Engl&#228;ndern, die auf alle m&#246;glichen Hotels verteilt wurden.  Der Bus leerte sich immer mehr und mit der Zeit begann ich daran zu zweifeln, ob ich wohl noch ankommen w&#252;rde. Aber zu guter letzt wurde ich dann doch noch am richtigen Hotel abgesetzt und der Urlaub konnte beginnen.</p>
<p>Das Hotel Vent-i-mar liegt direkt vorne am Strand an der Promenade und f&#252;r den S&#252;den wirklich ungew&#246;hnlich ohne eine Stra&#223;e davor. Der Balkon meines Zimmers zeigte ebenfalls direkt zum Meer hin und direkt aus meinem Bett konnte der Sonnenaufgang betrachtet werden.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-4258" title="Bild-1-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-1-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="640" /><br />
</em></p>
<p>Die Einrichtung der Zimmer ist vollkommen neu und erinnert an ein schwedisches M&#246;belhaus, welches man auch schon auf der Fahrt vom Flughafen aus dem Busfenster betrachten konnte. Sehr gem&#252;tlich ist auch das Restaurant des Hotels, zudem auch eine sch&#246;ne Terrasse geh&#246;rt, auf der es gleich am ersten Abend die eine oder andere Flasche Rotwein gab. Das Essen im Restaurant war von der Qualit&#228;t absolute Spitze, an Vegetarier m&#252;ssen sie sich allerdings noch etwas gew&#246;hnen…  Allerdings war auch erst die zweite Woche der Saison &#8211; und auf Nachfrage hab´ ich auch immer etwas zu Essen bekommen.</p>
<p>Der Ort Can Picafort- wie ja schon im Katalog beschrieben- ein typischer Touristenort war in der Vorsaison noch angenehm leer. Bei entsprechendem Wetter konnte man ganz entspannt am Strand liegen und entspannen, eine Liege war immer zu bekommen. In der Hauptsaison ist dann f&#252;r meinen Geschmack vermutlich zu viel Trubel, aber dazu gibt es ja auch unterschiedliche Meinungen.</p>
<p>Das Programm der Woche enthielt die froschtypischen Wander-und Radtouren in abwechslungsreiche Umgebung, u.a. in den nahegelegenen Nationalpark, ein Schilfgebiet, indem auch Wasserb&#252;ffel zu finden sind.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-4259" title="Bild-2-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-2-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /><br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber auch ansonsten war die Landschaft sehenswert!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4260" title="Bild-3-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-3-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4261" title="Bild-4-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-4-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4262" title="Bild-6-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-6-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich das absolute Highlight der Woche war das Canyoning am programmfreien Mittwoch, das ich bei Tracy (Agentur im Keller des Hotels) gebucht habe. Dazu muss ich sagen, dass ich vorher keine Ahnung hatte, was Canyoning ist und dass ich als Norddeutsche &#252;ber keinerlei Klettererfahrung verf&#252;gte.</p>
<p>Der Canyon war landschaftlich einfach atemberaubend und die Tour durchs Wasser machte einen Riesenspa&#223;. Um aus dem Canyon wieder herauszukommen, muss ein Klettersteig bezwungen werden, auf Spanisch „Via ferrata“, diese Bedeutung wurde mir aber erst hinterher klar. Also: die Tour war extrem aufregend und erlebnisreich, aber auch absolut anstrengend und teilweise schon etwas be&#228;ngstigend.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4263" title="Bild-7-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-7-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4264" title="Bild-8-Bericht" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Bild-8-Bericht.jpg" alt="" width="480" height="634" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit: Meine Woche auf Mallorca war trotz des wechselhaften Wetters sehr erholsam, ich habe sehr viele, sehr nette Menschen kennengelernt und mich sehr wohl gef&#252;hlt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/ostern-2011-auf-mallorca/4256/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eiszeit in Deutschland – Auszeit auf La Gomera (Februar/M&#228;rz 2010)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/eiszeit-in-deutschland-auszeit-auf-la-gomera/3470</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/eiszeit-in-deutschland-auszeit-auf-la-gomera/3470#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gomera]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=3470</guid>
		<description><![CDATA[Ausgestattet mit gen&#252;gend Resturlaub und entsprechenden finanziellen Mitteln, hatte ich das gro&#223;e Gl&#252;ck, dem endlosen Winter in der Heimat f&#252;r 2 Wochen entkommen zu k&#246;nnen.
Bisher immer dem Individualtourismus verhaftet, entschloss ich mich eine Gruppenreise zu buchen und kam relativ schnell zu Frosch. Es sollte eine Wanderreise sein und so lieb&#228;ugelte ich anfangs mit einer Trekkingtour. Ich bef&#252;rchtete jedoch, dass diese Form der Reise eine totale Auslieferung an eine Gruppe Menschen bedeutet, die ich nicht kenne und vielleicht &#252;berhaupt nicht mag. So entschied ich mich zu einer abgemilderten Form und buchte „activ und fun“ auf La Gomera.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_Gom1.jpg" alt="" width="500" height="211" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Ingo Ehring </strong>(hikingo at web.de )<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/la-gomera-aktiv.asp">La Gomera &#8211; aktiv &amp; fun</a></strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3472" title="RB_Gom1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_Gom1.jpg" alt="" width="500" height="211" /></p>
<p><strong>Motivation</strong><br />
Ausgestattet mit gen&#252;gend Resturlaub und entsprechenden finanziellen Mitteln, hatte ich das gro&#223;e Gl&#252;ck, dem endlosen Winter in der Heimat f&#252;r 2 Wochen entkommen zu k&#246;nnen.<br />
Bisher immer dem Individualtourismus verhaftet, entschloss ich mich eine Gruppenreise zu buchen und kam relativ schnell zu Frosch. Es sollte eine Wanderreise sein und so lieb&#228;ugelte ich anfangs mit einer Trekkingtour. Ich bef&#252;rchtete jedoch, dass diese Form der Reise eine totale Auslieferung an eine Gruppe Menschen bedeutet, die ich nicht kenne und vielleicht &#252;berhaupt nicht mag. So entschied ich mich zu einer abgemilderten Form und buchte „activ und fun“ auf La Gomera.</p>
<p>Da dies auch meine erste Flugreise seit langer Zeit war und ich keinen Koffer besa&#223;, ging ich erst einmal los, ein m&#246;glichst robustes Beh&#228;ltnis zu erwerben. Meine Wahl fiel auf einen froschgr&#252;nen (!) Hartschalenkoffer und dies sei erw&#228;hnt, da die grelle Farbe unsch&#228;tzbare Dienste am Gep&#228;ckband geleistet hat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3473" title="RB_GOM2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM2.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>La Gomera</strong><br />
La Gomera ist eine Insel vulkanischen Ursprungs und hat die Form eines Kegels, mit einer h&#246;chsten Erhebung von knapp 1500 Metern, dem Garajonay. Im Laufe der Jahrmillionen wurde dieser Kegel gefurcht, sodass  T&#228;ler die Insel wie Speichen &#252;berziehen. Dieses erschwert nat&#252;rlich die Wegef&#252;hrung und hat zur Folge, dass egal ob zu Fu&#223;, mit dem Rad oder dem Auto, man immer mehr oder weniger steil bergauf oder bergab muss und es kaum ebene Fl&#228;chen gibt.<br />
Diese Tatsache macht die Insel zu einem anspruchsvollen bis m&#252;hsamen Ort was Fortbewegung und Transport angeht, verschont sie aber auch vor dem Einfall von Massentourismus, was in meinen Augen der gr&#246;&#223;te Pluspunkt von Gomera ist und mit der paradiesischen Sch&#246;nheit der Natur hier in Einklang steht.<br />
Also: wer hier wandern oder Rad fahren m&#246;chte, kann dies in einer wundervollen Umgebung tun ohne stundenlang jemandem zu begegnen, muss sich jedoch im Klaren sein, dass es keine Sparzierg&#228;nge werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3475" title="RB_GOM3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM3.jpg" alt="" width="500" height="270" /></p>
<p>La Gomera liegt ca. 300 KM westlich der marokkanischen K&#252;ste mitten im Atlantik.<br />
Das erfordert Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor und h&#228;ufiges Nachcremen, da selbst wasserfeste Produkte bei schwei&#223;treibender T&#228;tigkeit weg geschwemmt werden.<br />
Die Lage im Atlantik (mit  starken Str&#246;mungen) erschwert auch das Fortkommen im Wasser, egal ob schwimmend oder per Boot. Das erkennt man allein daran, dass vor der K&#252;ste eigentlich keine Boote zu sehen sind au&#223;er der F&#228;hren von Fred Ohlsen, welche aber auch den Naturgewalten untergeordnet sind und entsprechende Verbindungen aus Sicherheitsgr&#252;nden schon mal gecancelt werden.<br />
Das Baden ist nur in gesch&#252;tzten Bereichen ratsam und die wenigen St&#228;nde der Insel, machen diese nicht zum bevorzugten Ziel f&#252;r einen Badeurlaub.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3474" title="RB_GOM4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM4.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Anreise</strong><br />
Die eben beschriebenen Eigenarten von La Gomera bedingen, dass man einen kompletten Tag zur An- und Abreise rechnen muss.<br />
Meine Flug ging um 6 Uhr 30 ab D&#252;sseldorf, also verlie&#223; ich kurz vor 4 Uhr in der Fr&#252;h das Haus. Nach einem verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig turbulenten Flug hielt ich gegen 11 Uhr Ortszeit (minus eine Stunde) meinen Koffer auf dem Flughafen Teneriffa-S&#252;d wieder in der Hand und traf auf eine Handvoll Mitreisender.<br />
Dann Transfer mit dem Kleinbus nach Los Christianos, um dort zu erfahren, dass die Mittagsf&#228;hre nach La Gomera ausf&#228;llt (siehe oben) und wir uns bis 20 Uhr gedulden m&#252;ssen, um die gro&#223;e Autof&#228;hre zu nehmen. Nach 8 Stunden Erduldung von Los Christianos endlich auf die F&#228;hre, die dann w&#228;hrend der Fahrt trotz ihrer Gr&#246;&#223;e erheblich schwankte, jedoch sicher gegen 21 Uhr 30 in San Sebastian landete.<br />
Jetzt noch energisch einen Platz im Reisebus ergattern, um mit Kamikaze-Karl durch 1001 Serpentinen zu schleudern.<br />
Um 23 Uhr 30 konnte ich dann endlich meinen Koffer im Hotel abstellen.<br />
Fazit: 20,5 Stunden Anreise, um festzustellen, dass ich einen robusten Magen habe (wir haben dann auch noch ein Abendessen bekommen).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3476" title="RB_GOM5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM5.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Das Hotel „La Jardin Concha“  und das Restaurant “El Palmar”</strong><br />
Das Hotel stellt sich so dar, wie im Internet beschrieben, ich empfand es als sehr charmant und habe mich dort echt wohl gef&#252;hlt.<br />
Absolut hervor zu heben ist das El Palmar. An 10 Abenden wurden wir dort von Javier`s K&#252;che verw&#246;hnt. Das 3g&#228;ngige Menu war immer hervorragend, wie &#252;berhaupt die gomerianische K&#252;che voll meinem Geschmack entspricht. Man sollte sich jedoch auf diese konzentrieren, so ist z.B. Rinderfilet keine Spezialit&#228;t  dort (wohl weil es auf Gomera auch keine Rinder gibt) und somit allenfalls durchschnittlich – aber „ is nich schlimm“.<br />
Nach dem Essen habe ich fast immer den einheimischen Musikern gelauscht und so den Abend ausklingen lassen um dann entspannt ins Bett zu sinken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3477" title="RB_GOM6" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM6.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Wandern</strong><br />
Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets und somit eher Flachland gewohnt (von Abraumhalden abgesehen). Auf Gomera geht es entweder rauf oder runter und zwar oft auf Wegen, die absolut festes Schuhwerk erfordern und wo man sich auf jeden Schritt konzentrieren muss. Bergauf sind Beine und Kreislauf gefordert, bergab werden die Knie stark beansprucht neben der Gefahr umzuknicken.<br />
Wenn man seine Leistungsf&#228;higkeit richtig einsch&#228;tzen kann, wird man daf&#252;r aber belohnt mit herrlichen Ausblicken, duftenden Kr&#228;utern und B&#252;schen, Geckos, die den Weg kreuzen und das Alles auch im Winter.<br />
Ich pers&#246;nlich genie&#223;e eine solche Atmosph&#228;re am liebsten in Ruhe und da kommen wir zum Aspekt des Herdentriebs mit Leitkuh (nicht b&#246;se gemeint). Mit einer Gruppe nebst Wanderf&#252;hrerin unterwegs zu sein, bedeutet permanentes Gequatsche und alle 500m anhalten, um wieder ein endemisches Gestr&#252;pp zu preisen. Zu schweigen von schw&#252;lstigen Sagen von Gara und Jornay und &#228;hnlichem unn&#252;tzem Wissen. Wie gesagt, da spreche ich nur f&#252;r mich und ich habe dem Rechnung getragen, indem ich entweder vorausgegangen bin oder auch mal eine Wanderung einfach nicht mitgemacht habe. Stattdessen habe ich zwei wundervolle Wanderungen mit einer Bekanntschaft aus dem Hotel organisiert. Sie hatte einen Rother Wanderf&#252;hrer und ein Mietwagen (140€ pro Woche), ich hatte mein GPS-Ger&#228;t, so erg&#228;nzten wir uns prima, auch was die Gesellschaft anging. Wir haben geredet und geschwiegen, sind gelaufen und haben uns im Schatten ausgeruht. Wenn man sich nur zu zweit abstimmen muss, ist es nat&#252;rlich auch viel einfacher, zumal man sich ja nicht freiwillig einen Wanderpartner aussucht, der einem voll auf den Keks geht.<br />
Beispielhaft die Daten und ein paar Impressionen meiner Lieblingswanderung von Alojera &#252;ber Tazo nach Epina durch die Palmend&#246;rfer des Nordwestens:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3479" title="RB_GOM7" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM7.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p>14KM L&#228;nge; 800 H&#246;henmeter; 5 Stunden Gehzeit; 2 Stunden Pause, Wege teilweise anspruchsvoll, &#252;berwiegend gut begehbar. (siehe: <a href="http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.54509.html" target="_blank">www.gps-tour.info/</a>)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3480" title="RB_GOM8" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM8.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Radfahren</strong><br />
Wir haben zwei Radtouren gemacht. Nach Auswahl und Einstellung der voll intakten R&#228;der wurden wir von Taxifahrer Carlos mitsamt der R&#228;der zu unserem Startpunkt auf ca. 1300 Meter H&#246;he gebracht. Das ist nat&#252;rlich Luxus pur.<br />
Beide Touren liefen nach dem gleichen Schema: erst ein bisschen bergab und bergauf um doch ein paar H&#246;henmeter zu erarbeiten (ca. 400) und dann war nur noch der wohldosierte Einsatz der Bremsen gefragt, als es hie&#223;: Schussfahrt durch die Serpentinen ins Tal.<br />
Tour 1 ging runter ins Valle Gran Rey, wo mir die letzte gerade Abfahrt 60 km/h bescherte ohne das ich das Geringste daf&#252;r tun mu&#223;te.<br />
Tour 2 ging ins Tal von Santiago, wo wir als Besonderheit durch die Wolken rollten, die auf 700 – 1000 Meter hingen, was eine faszinierende wenn auch recht feuchte und kalte Erfahrung war. Die Sicht in den Wolken betrug nur etwa 15m und unter ihnen regnete es dann auch noch. Im Tal angekommen schien aber wieder die Sonne, meine Radlerhose hatte sich allerdings wie ein Schwamm vollgesogen. Schnell umgezogen gab es dann zur St&#228;rkung ein geniales Men&#252; direkt am Meer mit frischem Tunfisch, organisiert von unserem sympathischen Radguide Mirco.</p>
<p><strong>Tauchen/Wale watching /Entdeckertour</strong><br />
Diese Programmpunkte lassen sich recht schnell abhandeln.<br />
Am Schnuppertauchen habe ich nicht teilgenommen mangels Interesse.<br />
Die Bootsfahrt war sch&#246;n. Leider keine Sichtung, au&#223;er einem Briten, der dicke Backen machte und uns zu einem Spurt &#252;ber das schwankende Deck n&#246;tigte.<br />
Die Entdeckertour habe ich nur mitgemacht, um meinen Beinen eine Pause zu g&#246;nnen. Wir wurden mit dem VW-Bus &#252;ber die Insel gefahren, um an „tollen“ Aussichtspunkten zu halten. Es wurden Photos gemacht. Nicht zu vergessen das Besucherzentrum der Insel. Endlich doch mal ein Anlaufpunkt, wo Reisebusse Touristen erbrechen. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Wanderung. Br&#228;uchte ich kein zweites Mal.<br />
Fazit<br />
Die Reise war absolut phantastisch.<br />
Der Faktor Mensch ist schlecht planbar. Man hat immer Leute, die man mag und welche, die Einen aggressiv machen. Je kleiner die Gruppe, desto st&#228;rker ist man dem Zufall ausgesetzt. Meine Strategie gegen zuk&#252;nftigen Gruppenkoller oder Teamer-&#220;berdruss ist es den Zufallsfaktor abzuschw&#228;chen, indem die Gruppengr&#246;&#223;e erh&#246;ht wird.<br />
Als n&#228;chstes probiere ich einen Sportclub/- hotel aus und zwar in Cefalu/Sizilien Anfang Juni.<br />
Bis denn, Ingo</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3481" title="RB_GOM9" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM9.jpg" alt="" width="500" height="274" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/eiszeit-in-deutschland-auszeit-auf-la-gomera/3470/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reisebericht Conil / Andalusien (10.-17.10.08)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-conil-andalusien-7/2447</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-conil-andalusien-7/2447#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 12:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conil/Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=2447</guid>
		<description><![CDATA[Die Reise nach Andalusien war eine &#220;berraschung f&#252;r meine Mutter. Das Ziel war es daher, einen noch sch&#246;n warmen Ort mit einer guten Mischung aus Sightseeing und Entspannung/Sport und mit nicht allzu viel Partyleben zu finden. Dazu wurde mir von den Froschmitarbeitern das Hotel in Conil sehr empfohlen. Insgesamt hat die Reise meine Erwartungen mehr als erf&#252;llt, so dass ich diese Empfehlung auch uneingeschr&#228;nkt weitergeben kann. Besonders hervor zu heben ist auch die Reisegruppe, in der wir uns von Anfang an aufgrund der harmonischen Stimmung wohl gef&#252;hlt haben.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/cimg4559.jpg" alt="" width="480" height="357" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Nadine B&#246;se </strong>(Nadine.Boese at gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-andalusien.asp">Sporthotel Diufain, Andalusien &#8211; Spanien</a></strong></p>
<p>Die Reise nach Andalusien war eine &#220;berraschung f&#252;r meine Mutter. Das Ziel war es daher, einen noch sch&#246;n warmen Ort mit einer guten Mischung aus Sightseeing und Entspannung/Sport und mit nicht allzu viel Partyleben zu finden. Dazu wurde mir von den Froschmitarbeitern das Hotel in Conil sehr empfohlen. Insgesamt hat die Reise meine Erwartungen mehr als erf&#252;llt, so dass ich diese Empfehlung auch uneingeschr&#228;nkt weitergeben kann. Besonders hervor zu heben ist auch die Reisegruppe, in der wir uns von Anfang an aufgrund der harmonischen Stimmung wohl gef&#252;hlt haben.</p>
<p>Gestartet sind wir am Freitagnachmittag mit dem Flieger von D&#252;sseldorf nach Jerez. Dort wurden wir mit einem Taxi abgeholt und waren etwa eine Stunde sp&#228;ter am Hotel. Das Hotel liegt zentral, man ben&#246;tigt zu Fu&#223; etwa 15 Minuten zum Zentrum und 10 zum Strand. Wir waren p&#252;nktlich zum Start f&#252;r das erste gemeinsame Abendessen in Conil vor Ort. Die Abendessen wurden im Wechsel von Frosch und in Eigenregie organisiert. Am ersten Abend wurden wir vom Team mit leckeren Tapas begr&#252;&#223;t. Dabei konnten wir unsere Gruppe von etwa 18 Leuten , unsere Reiseleitung Maria und den Mountainbike-Guide Florian kennen lernen.<br />
Nachdem es ca. 6 Monate trocken und hei&#223; gewesen war, gewitterte es dann in der ersten Nacht umso mehr.  Ein Unwetter folgte dem andern und mit Ohropax in den Ohren verschliefen wir daher direkt die Einf&#252;hrung. Aber kein Problem: wir konnten trotzdem sehr schnell in Erfahrung bringen, bei welchen Aktionen wir teilnehmen wollten. Anhand von gut &#252;berschaubaren Wochenpl&#228;nen fasste Maria alles im Schnelldurchlauf f&#252;r mich zusammen.</p>
<p>Der erste Tag war sehr entspannt. Wir starteten mit einer Mountainbike (MTB)-Einf&#252;hrung durch den Ort. Conil ist ein h&#252;bscher und lebhafter Ort mit zahlreichen kleinen Bars. F&#252;r mich und meine Mutter war es das erste Mal, dass wir auf einem MTB  sa&#223;en, sodass wir zun&#228;chst einmal den Umgang mit der nicht ganz einfachen Schaltung ein&#252;ben mussten.</p>
<p>Abends waren wir dann mit der ganzen Reisegruppe in einer Tapasbar, die uns vom Frosch-Team empfohlen worden war. Die Vorfreude auf die Tapas wurde bedingt durch einen halbst&#252;ndigen Stromausfall etwas in die L&#228;nge gezogen. Bei urigem Kerzenschein konnten wir aber schon mal das Brot verspeisten. Die Atmosph&#228;re war toll und es hat Spa&#223; gemacht, die vielen verschiedenen Tapas zu probieren.<br />
Aufgrund der Nachsaison im Oktober waren leider nicht mehr so viele Kneipen und Bars regelm&#228;&#223;ig offen. Trotzdem war es nie ein Problem, noch etwas zu finden.</p>
<p>Am Sonntag fuhren wir dann mit dem Auto nach Vejer, da die urspr&#252;nglich geplante Wanderung nach den starken Regenf&#228;llen sicher keine gute Idee gewesen w&#228;re. Das „wei&#223;e“ Vejer ist ein romantischer Ort oben auf einem Berg gelegen. Mittendrin befindet sich ein sch&#246;ner Brunnen mit wasserspeienden Fr&#246;schen. Wie f&#252;r uns gemacht! ☺</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2449" title="cimg4559" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/cimg4559.jpg" alt="" width="480" height="357" /><br />
<img class="alignright size-full wp-image-2450" title="cimg4573" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/cimg4573.jpg" alt="" width="297" height="400" /> An diesem Tag fand eine Hochzeit statt und wir sahen viele Leute in tollen Kleidern/Anz&#252;gen und Regenschirmen durch den Ort laufen.  Das Brautpaar entdeckten wir beim Fotoshooting. Selbst hier kann man Pech mit dem Wetter haben &#8211; wer h&#228;tte das gedacht. <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Da das von Frosch f&#252;r den Abend geplante Restaurant &#252;berwiegend Terrasse hat, musste abends dann improvisiert werden.  In einem alternativen Restaurant konnten wir  am Strand bei Sonnenuntergang mit einem festen Dach &#252;ber den Kopf &#8211; aber dennoch drau&#223;en &#8211; speisen. Das von Frosch organisierte Essen wurde auf den Mittwoch verlegt.</p>
<p>Ein St&#252;ck weiter haben wir den Abend in einer Bar mit Caipis und Salsamusik fortgesetzt. Wir waren fast die einzigen G&#228;ste, hatten aber daf&#252;r auch die Tanzfl&#228;che f&#252;r uns. ☺</p>
<p>Am Montag stand dann eine Strandwanderung auf dem Programm. Sehr entspannend! Dabei hatten wir den Leuchtturm vom Kap Trafalgar, wo 1805 die ber&#252;hmte Schlacht von Trafalgar ausgetragen worden war, stets vor Augen. Die englische Flotte unter Nelson hatte hier die vereinigte spanisch-franz&#246;sische Flotte vernichtet.<br />
Nach einer Pause standen wir auf dem R&#252;ckweg vor dem Problem, dass uns aufgrund der ungew&#246;hnlich starken Flut pl&#246;tzlich der Weg abgeschnitten war.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2451" title="cimg4599" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/cimg4599.jpg" alt="" width="480" height="357" /><br />
Die Mutigen und mit Badeklamotten versehenen &#8211; unter anderem auch ich ☺ &#8211; wateten durch das h&#252;fthohe Wasser. Der Rest musste sich einen Weg weiter au&#223;en rum bahnen. Wir waren nat&#252;rlich schneller und konnten noch sch&#246;n baden gehen.</p>
<p>Am Dienstag ging es nach Sevilla. Maria organisierte die Autos und fuhr selbst das eine von beiden. So kamen wir problemlos hin und zur&#252;ck. Eine tolle und absolut sehenswerte Stadt! Zu unserem Programm geh&#246;rte nat&#252;rlich auch die Kathedrale Giralda. Von ihrem Glockenturm aus hat man eine tolle Aussicht auf die ganze Stadt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2452" title="dsc_0047" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc_0047.jpg" alt="" width="480" height="319" /><br />
Der Alcazar-Garten ist ein Traum.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2454" title="dsc_01341" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc_01341.jpg" alt="" width="266" height="400" /><br />
Die Stadt hat &#252;berhaupt sehr viel Flair.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2455" title="dsc_0139" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc_0139.jpg" alt="" width="480" height="319" /><br />
Zum Shoppen sind wir nicht gekommen.  N&#228;chstes Mal…<br />
Diesen Abend wurde uns das Essen im Hotel serviert und anschlie&#223;end die Bar am Pool ge&#246;ffnet. Auch hier konnten wir Salsa &#252;ben. ☺</p>
<p>Der Mittwoch stand dann ganz im Zeichen der Entspannung. Wir legten uns an den traumhaften und nur wenig besuchten Sandstrand und konnten bei Meeresrauschen prima relaxen.  Das Wasser war zwar k&#252;hl, aber auch erfrischend. Einige der Gruppe haben alternativ die Gelegenheit genutzt, nach Perez zu fahren und den einen oder anderen Sherry zu probieren.</p>
<p>Den Hunger f&#252;r das Abendessen konnten wir uns bei einer Runde Beachvolleyball erarbeiten.<br />
Am Abend gingen wir dann in das Restaurant, das urspr&#252;nglich f&#252;r den Sonntag geplant gewesen war. Das Essen war super! Anschlie&#223;end lie&#223;en wir den Tag bei Bier und Cocktails ausklingen.<br />
F&#252;r Donnerstag musste ich fit sein. Die gro&#223;e Wild Wild West MBT-Tour stand auf dem Programm.  Wir fuhren durch Schlamm und Pf&#252;tzen Richtung Vejer. Dieses Mal ging es nicht bequem mit dem Taxi den Berg hoch, sondern mit dem Bike. Augen zu und durch. Oben angekommen  gab es eine Verschnaufpause. Weiter ging es auf der R&#252;ckseite dann sch&#246;n bergab. Nach einem Besuch auf einer Stierfarm mussten wir unsere R&#228;der durch ein Flussbett tragen, da der Weg aufgrund gr&#246;&#223;erer Wasseransammlungen nicht passierbar war. Genau genommen trugen die M&#228;nner die R&#228;der und wir Frauen garantierten den reibungslosen Ablauf durch zielsichere Anweisungen.</p>
<p>Bei einer Taubenzucht legten wir dann eine Rast ein. Ein leckeres Radler (spanisch: clara) war genau das Richtige. Eine tolle Erfahrung mit dem Bike durch die Natur zu fahren!<br />
Gegen Sp&#228;tnachmittag kamen wir nach Hause, besa&#223;en aber noch Energie zum beachen und baden. Wir hatten am Hotel dann genau 15min, um startklar zum Abendessen zu erscheinen.  Leider war das schon das letzte Essen. Anschlie&#223;end ging es wieder zum Pool, um den letzten Abend (zumindest f&#252;r die H&#228;lfte der Gruppe) noch so richtig zu genie&#223;en.</p>
<p>Freitag packten wir, gingen zu einem Markt im Ort und genossen nochmal den sch&#246;nen Strand. Bei unserer Abreise traf sich die ganze Gruppe zum Verabschieden.<br />
Meine Mutter und ich waren echt begeistert von der Woche! Das Hotel war super, das Angebot an Aktivit&#228;ten reichhaltig und die Reiseleitung durch Maria wirklich klasse!<br />
Besonders  mit unserer Gruppe hatten wir Gl&#252;ck. Wir haben unheimlich viel gelacht und uns super mit allen unterhalten!</p>
<p>Der Ort eignet sich auch wunderbar zum Kitesurfen und Reiten. In der Gruppe hatten wir sowohl eine begeisterte Reiterin sowie einen, der bei jedem guten Wind auf dem Brett stand.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-conil-andalusien-7/2447/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die K&#252;ste des Lichts im Mai</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/andalusien-die-kueste-des-lichts/2034</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/andalusien-die-kueste-des-lichts/2034#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 07:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conil/Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=2034</guid>
		<description><![CDATA[Conil de la Frontera ist ein h&#252;bscher Ort mit typischen wei&#223;en H&#228;usern und schnuckeligen Bars (in denen ihr unbedingt – f&#252;r wenig Geld – den Vino de Jerez, kurz Sherry probieren m&#252;sst!). Der Ort liegt in einer Bucht mit einem kilometerlangen Sandstrand– bei Ebbe kann man von einem bis zum anderen Ende der Bucht durch feinsandigen Sand wandern, sicher acht Kilometer weit. Wirklich ein Traumstrand!
<p><img class="centered" title="Andalusien" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/strand.jpg" alt="Andalusien" width="480" height="360" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-andalusien.asp">Frosch-Urlaub in Conil</a>, Andalusien, 16. bis 30. Mai 2008<br />
Reisebericht von Brigitte</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2037" title="landschaft1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/landschaft1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<h3>Der Ort, der Strand und das Wetter</h3>
<p>Conil de la Frontera ist ein h&#252;bscher Ort mit typischen wei&#223;en H&#228;usern und schnuckeligen Bars (in denen ihr unbedingt – f&#252;r wenig Geld – den Vino de Jerez, kurz Sherry probieren m&#252;sst!). Der Ort liegt in einer Bucht mit einem kilometerlangen Sandstrand– bei Ebbe kann man von einem bis zum anderen Ende der Bucht durch feinsandigen Sand wandern, sicher acht Kilometer weit. Wirklich ein Traumstrand!<br />
In Conil und Umgebung wird viel gebaut, so dass sich die Landschaft sicher nachhaltig ver&#228;ndern wird. Wo der Trend hingehen mag, zeigt ein Ort im Norden: das Golfer-Mekka Novo Santipetri, eine k&#252;nstliche Hotellandschaft, in der sich alle namhaften Ketten und Clubs wie Aldiana und andere niedergelassen haben – meist mit hoteleigenem Golfplatz. Dennoch lohnt sich ein Abstecher dorthin mit dem Bike – denn man f&#228;hrt immer auf der Abbruchkante der Steilk&#252;ste durch eine sch&#246;ne D&#252;nenlandschaft.<br />
Dummerweise war es w&#228;hrend unseres Aufenthalts in Andalusien Mitte bis Ende Mai – wohl untypisch f&#252;r die Jahreszeit, jedenfalls behaupteten das die Spanier – recht k&#252;hl, selten mehr als 25 Grad, gelegentlich auch unter 20 Grad. Kam die Sonne raus, wurde es gleich w&#228;rmer, leider gab’s aber viele Wolken und ein paar Tage waren verregnet – so war Zwiebelprinzip angesagt. &#196;rgerlich war das vor allem, wenn die Temperaturen w&#228;hrenddessen in Deutschland &#252;ber die 30-Grad-Marke stiegen.<br />
Saisoner&#246;ffnung in Conil ist Anfang Juni. Wir waren also noch recht allein am Strand und konnten w&#228;hrend der zwei Wochen sehen, wie der Strand „wuchs“ – jeden Tag kamen Strandbuden und Kloh&#228;uschen hinzu – so hatten wir eine ungef&#228;hre Vorstellung, was dort wohl in der Hauptsaison los sein mag.<br />
Zum Thema Strandbude sei &#252;brigens gesagt: Die am sch&#228;bigsten aussehende Bude ist nach unserer Erfahrung die beste – viele Einheimische, was an sich ein gutes Zeichen ist, leckerer Sangria und g&#252;nstige Preise. Vom Hotel kommend nehmt gleich die erste Bude links!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2038" title="strand" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/strand.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<h3>Das Hotel &amp; der Sport</h3>
<p>Das Frosch Sporthotel Diufain ist ein Sporthotel, kein Sportclub, d.h. die meisten G&#228;ste sind Nicht-Fr&#246;sche. Unsere Gruppe war mit 30 Personen wohl schon recht gro&#223; f&#252;r diese Destination, die durchschnittliche Frosch-Gruppe ist nach Auskunft der Teamer nur halb so gro&#223;.<br />
Das Hotel ist sehr sch&#246;n, die Zimmer okay bis h&#252;bsch (vor allem, wenn man das Gl&#252;ck hat, in einem Turmzimmer zu landen), der Garten sch&#246;n gro&#223; und gepflegt, mit Salzwasser-Pool und eigener Beachvolleyball-Anlage.<br />
Das Hotel liegt am Ortsausgang, zum Strand sind es nur ca. 5 Minuten, ins Dorf l&#228;uft man ca. 15 Minuten.<br />
Wegen der anderen G&#228;ste gibt es keine wie in anderen Frosch-Destinationen &#252;blichen t&#228;glichen Frosch-Partys, dennoch gab’s die obligatorische Willkommens- und Abschiedsfete an der Poolbar – hier zeigte sich unsere Teamerin Maria bei eigens ausgedachten kommunikativen Spielchen mal wieder von ihrer kreativen Seite.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2039" title="hotel" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/hotel.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2040" title="pool" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/pool.jpg" alt="" width="480" height="360" /><br />
Der Begriff „Frosch Sporthotel“ ist aber etwas irritierend: Insgesamt war das von den Frosch-Teamern organisierte Sportprogramm im Vergleich zu anderen Frosch-Zielen wie ich fand etwas d&#252;rftig: nur an drei Tagen gab’s eine Wanderung und zeitgleich eine MTB-Tour.<br />
Zum Mountainbiken sei gesagt: Das bei Frosch beschriebene „h&#252;gelige Hinterland“ kann man ruhig w&#246;rtlich nehmen: Soll hei&#223;en: von Bergen ist da nix zu sehen. Die Touren sind daher sehr zahm und auch f&#252;r Anf&#228;nger zu schaffen, dabei &#252;berwiegend auf Asphalt. Die ambitionierteste Tour ist wohl die rauf nach Vejer – und auch die ist gut zu bew&#228;ltigen.<br />
Wer mehr Sport will, muss sich selbst organisieren: mit eigenen Biketouren zum Beispiel oder einem Kitekurs (so er denn zustande kommt, was wegen des widrigen Wetters bei uns leider nicht gelang).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2041" title="bikepause" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/bikepause.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<h3>Ausfl&#252;ge</h3>
<p>Die Ausflugsziele sind auf der Frosch-Seite und in den anderen Reiseberichten schon zur Gen&#252;ge beschrieben, deshalb beschr&#228;nke ich mich auf ein paar Anmerkungen zu den Ausfl&#252;gen, die wir gemacht haben:</p>
<p>Das wei&#223;e Dorf <strong>Vejer</strong> liegt wundersch&#246;n auf einem H&#252;gel. Hin kommt man entweder im Rahmen einer Wanderung (Mietwagen!) oder mit den Bikes – keine Sorge, der Anstieg sieht schlimmer aus als er ist – wir sind alle angekommen</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2043" title="vejer1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/vejer1.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p><strong>Sevilla</strong> – angeblich die w&#228;rmste Stadt Europas – empfing uns mit Dauerregen. &#220;ber die Kathedrale und den Alcazar will ich hier nicht weiter referieren (zumal wir wegen des anhaltenden Regens ehrlich gesagt viel Zeit in netten Bars verbracht haben). Die Doppeldecker-Omnibustour kann man sich aber getrost schenken, das ist meines Erachtens eine typische Touristenfalle. Frosch organisiert die Tour nach Sevilla mit Mietwagen. Tipp: lieber eine eigene Gruppe bilden und ein Fahrzeug mieten – so ist man unabh&#228;ngiger und kann Sevilla auch am Abend genie&#223;en, statt wegen des zu erwartenden Abendessens in Conil zeitig aufbrechen zu m&#252;ssen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2044" title="kathedrale" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/kathedrale.jpg" alt="" width="360" height="480" /></p>
<p>Der Besuch in <strong>Cadiz</strong> wurde mit einem Abstecher nach El Puerto de Santa María verbunden, wo wir die Osborne-Bodega besichtigt haben, deren Wahrzeichen, der Schwarze Stier, &#252;berall in der andalusischen Landschaft stehen darf, weil er n&#228;mlich keine Werbetafel, sondern ein Kulturgut darstellt. Nat&#252;rlich haben wir auch flei&#223;ig probiert und waren nachher entsprechend anges&#228;uselt. Tipp: Schleppt euch nicht tot mit Sherry- und Brandy-Flaschen von der Bodega – diese gibt es n&#228;mlich g&#252;nstig auch am Flughafen.</p>
<p><strong>Segeltrip</strong>: Sicher ein besonderes Erlebnis ist das Segeln mit Seeb&#228;r Werner. Werner holt seine G&#228;ste mit seinem Wohnmobil ab, in dem nicht gen&#252;gend Sitzpl&#228;tze sind, so kann’s passieren, dass man auf einem wackligen Campingstuhl zum Hafen gebracht wird. Auch ansonsten ist Werner sehr speziell, sehr gespr&#228;chig, ein bisschen radikal, was ganz unterhaltsam sein kann, wenn man nicht das Pech hat, die ganze Zeit in der N&#228;he von Werner zu sitzen. Die 98-prozentige Delfin-Wahrscheinlichkeit, die Werner uns urspr&#252;nglich ank&#252;ndigte, geh&#246;rte wohl zum Werner’schen Seemannsgarn, denn sie schrumpfte trotz einer Zuzahlung (damit wir eine Stunde l&#228;nger segeln und damit weiter reinfahren in die Delfingew&#228;sser) auf 1 Prozent. Kurzum: Es gab keine Delfine zu sehen! Denn die kommen, wie uns Werner sp&#228;ter erkl&#228;rte, bei Wassertemperaturen an der Oberfl&#228;che um die 18 Grad kaum hoch, weil’s unten w&#228;rmer ist. Najaaa… Das Segeln machte trotzdem Spa&#223; (Windbreaker-Jacke mitnehmen), halbwegs seefest sollte man aber sein, ganz besonders, wenn man zwischendurch das (wacklige) &#214;rtchen aufsuchen muss &#8211; sonst l&#228;uft das Gesicht &#228;hnlich gr&#252;n an wie bei unserer Mitfahrerin.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2047" title="werners-boot1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/werners-boot1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Reitausflug</strong>: Vorab: die Andalusischen Hengste sind wirklich eine Pracht! (das gilt zumindest f&#252;r die Pferde <img src='http://www.frosch-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Frosch bietet Reitausfl&#252;ge &#252;ber den Reiterhof von Andrea und Paco an, der gleich um die Ecke vom Hotel liegt. Paco reitet alle Pferde, die am Ausflug teilnehmen, eigens ein. Allerdings sollte man f&#252;r den Ausflug, der durch die D&#252;nen am Strand entlang geht, schon Reiterfahrung mitbringen, die nicht ganz so lange zur&#252;ckliegt wie bei mir – insbesondere, wenn es dann regnet, der Boden rutschig wird und die Pferde zunehmend nerv&#246;ser. Ich war ehrlich gesagt erleichtert, am Ende des (wegen des Regens verk&#252;rzten) Ausflugs wieder festen Boden unter den F&#252;&#223;en zu haben.</p>
<p><strong>Wandern im Korkeichenwald</strong>: Maria f&#252;hrte uns mit Mietwagen zu einem Korkeichenwald, dessen Namen ich leider vergessen habe – die Fahrt dorthin zog sich aber hin, &#252;ber Tarifa und auch an Gibraltar vorbei, was uns einen tollen Blick auf Afrika verschaffte. Der Wald und die Wanderung war zwar sehr sch&#246;n und Maria die Fachfrau im Sch&#228;len von Korkeichen, aber der weite Weg, mehr als 5 Stunden Hin- und R&#252;ckfahrt &#8211; war uns f&#252;r diese zweist&#252;ndige Wanderung eigentlich zu lang. Ich h&#228;tte mir gew&#252;nscht, dass wir auf dem R&#252;ckweg wenigstens noch Tarifa und/oder Gibraltar besichtigt h&#228;tten. Auch hier gilt: Wer sein eigenes Mietauto dabei hat, ist flexibler.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wer wegen langer Sandstr&#228;nde, kultureller Highlights, der St&#228;dtebesichtigungen oder des Sherry nach Andalusien m&#246;chte, der ist bei dieser Frosch-Destination richtig aufgehoben. Wem aber der Sport bei den Sportreisen wichtig ist, der muss sich schon selbst organisieren, um auf seine Kosten zu kommen.<br />
Unsere Teamerin Maria zeigte sich im Umgang mit ihren G&#228;sten trotz ihrer jungen Jahre sehr souver&#228;n und als Wanderf&#252;hrerin professionell, w&#228;hrend wir uns von ihrem Freund und MTB-Guide Florian einen verbindlicheren Umgangston gew&#252;nscht h&#228;tten – offensichtlich hatten da die Familienurlaube, bei denen er als Teamer t&#228;tig war, ihre Spuren hinterlassen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2048" title="landschaft-wanderung" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/landschaft-wanderung.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2049" title="steilkueste-mit-florian" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/steilkueste-mit-florian.jpg" alt="" width="480" height="360" /><br />
Einplanen sollte man &#8211; zumal Conil ohnehin nicht gerade die g&#252;nstigste Frosch-Destination ist &#8211; dass die Reisekasse wegen der drei freien Abende pro Woche, bei denen wir Fr&#246;sche uns selbst im Ort verk&#246;stigen mussten, wegen der zahlreichen Ausfl&#252;ge und nicht zuletzt wegen der vielen leckeren Getr&#228;nke in schnellem Tempo schrumpft.<br />
Dennoch: bei sch&#246;nem Wetter in sch&#246;ner Landschaft wandern, mit den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada im Hintergrund oder &#252;ber die Steilk&#252;ste am Wasser entlang radeln, sich am Strand sonnen und Sangria trinken, abends essen gehen im l&#228;ssigen &#214;rtchen Conil, hinterher ein paar Drinks bei entspanntem Nachtleben im Freien – so muss Urlaub sein. Viel Spa&#223; dabei!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2050" title="strandleben" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/strandleben.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Brigitte</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/andalusien-die-kueste-des-lichts/2034/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Toreros, Brandy und Affen</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/von-toreros-brandy-und-affen/1776</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/von-toreros-brandy-und-affen/1776#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 17:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conil/Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=1776</guid>
		<description><![CDATA[13 Grad Celsius, ein grauer Himmel und str&#246;mender Regen. So stellt man sich die Ankunft im sonnenverw&#246;hnten Andalusien eigentlich nicht vor. Aber unser Optimismus wurde belohnt: Am n&#228;chsten Tag war schon wieder alles anders. Somit machte es Spa&#223;, an den von Frosch angebotenen Wanderungen teilzunehmen. Sei es zum wei&#223;en Dorf Vejer de la Frontera oder der Steilk&#252;ste entlang bis zum Hafen. Dort konnte man beim Anlegen der Fischerboote zuschauen und Hummer sowie kleine Haie bestaunen. Bei der Zubereitung dieser K&#246;stlichkeiten sparten die Andalusier – sei es im Hotel oder in den Restaurants - im &#220;brigen nicht mit Knoblauch: des einen Leid des anderen Freud.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Oliver </strong>(oliwin200 at yahoo.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-andalusien.asp">Sporthotel Diufain in Conil, Andalusien &#8211; Spanien</a></strong></p>
<p>13 Grad Celsius, ein grauer Himmel und str&#246;mender Regen. So stellt man sich die Ankunft im sonnenverw&#246;hnten Andalusien eigentlich nicht vor. Aber unser Optimismus wurde belohnt: Am n&#228;chsten Tag war schon wieder alles anders. Somit machte es Spa&#223;, an den von Frosch angebotenen Wanderungen teilzunehmen. Sei es zum wei&#223;en Dorf Vejer de la Frontera oder der Steilk&#252;ste entlang bis zum Hafen. Dort konnte man beim Anlegen der Fischerboote zuschauen und Hummer sowie kleine Haie bestaunen. Bei der Zubereitung dieser K&#246;stlichkeiten sparten die Andalusier – sei es im Hotel oder in den Restaurants &#8211; im &#220;brigen nicht mit Knoblauch: des einen Leid des anderen Freud.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1777" title="dsc04407" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/dsc04407.jpg" alt="Andalusien" width="360" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1784" title="dsc04421" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/dsc04421.jpg" alt="Andalusien" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Historisches in Sevilla</strong><br />
Wer schon mal in Andalusien ist, sollte sich einen Ausflug nach Sevilla – der w&#228;rmsten Stadt Europas &#8211; nicht entgehen lassen. Ein Besuch der Kathedrale und der Marsch auf den Turm, um die sch&#246;ne Aussicht &#252;ber die D&#228;cher zu genie&#223;en, ist auf jeden Fall ein Muss. Genauso wie die Besichtigung des Sarges von Christoph Kolumbus. Unweit von der Kathedrale entfernt wartete der Alcazar – ein mittelalterlicher K&#246;nigspalast – als n&#228;chstes Highlight auf uns. Eine Rundfahrt mit einem offenen Doppeldeckerbus vermittelte uns einen guten Eindruck von der Gr&#246;&#223;e und Vielf&#228;ltigkeit der Stadt. Alte Pal&#228;ste und Reste der gut erhaltenen Stadtmauer wechselten sich mit modernen Monumenten, eindrucksvollen Br&#252;cken und Sportstadien ab. Was in keiner typisch andalusischen Stadt fehlen sollte, ist nat&#252;rlich eine Arena. Durch die Teilnahme an einer F&#252;hrung in der Arena erhielten wir vielf&#228;ltige Eindr&#252;cke von der Tradition des spanischen Stierkampfes.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1778" title="dsc04469q" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/dsc04469q.jpg" alt="Andalusien" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Cadiz – Stadt auf einer Landzunge</strong><br />
Aber nicht nur Sevilla ist eine Reise wert, sondern auch Cadiz. Cadiz ist zwar kleiner, aber aufgrund seiner Lage am Meer und seiner gepflegten Innenstadt beeindruckend. Der Hafen mit seinen vielen verschiedenen Schiffen weckte sowohl das Interesse von Laien als auch das von Bootsfreunden. Interessant und hilfreich beim Cadiz-Besuch waren die farblich markierten Routen auf dem Boden, um die Altstadt besichtigen zu k&#246;nnen, ohne sich dabei zu verlaufen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1781" title="dsc04536" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/dsc04536.jpg" alt="Andalusien" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Zu Gast beim Osborne-Stier</strong><br />
Mit unserem Cadiz-Ausflug war auch eine Besichtigung von El Puerto de Santa María verbunden &#8211; dem Ausgangspunkt der zweiten Amerikareise von Christoph Kolumbus. Ein Rundgang durch die kleine, aber interessante, mit einer Burg versehenen Stadt f&#252;hrte uns zum Firmensitz der Osborne-Gruppe, die vor allem durch ihren Brandy bekannt ist. Das im Jahr 1772 gegr&#252;ndete Traditionshaus lud zu einer Besichtiguung der Lagerh&#228;user mit einer un&#252;berschaubaren Menge alter Eichenf&#228;sser ein. Die deutschsprachige F&#252;hrerin erl&#228;uterte uns die Herstellung von Brandy und weiteren Spirituosen, die anschlie&#223;end nat&#252;rlich probiert wurden. Das Markenzeichen &#8211; der Osborne-Stier &#8211; ist an etlichen Stra&#223;en in Spanien in &#220;bergr&#246;&#223;e aufgestellt und gilt schon fast als inoffizielles Nationalsymbol Spaniens.<br />
Aber auch in El Puerto de Santa María durfte eine Arena nicht fehlen. Diesmal sahen wir den Toreros beim &#220;ben zu – allerdings ohne Stier.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1782" title="dsc04470a" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/dsc04470a.jpg" alt="Andalusien" width="480" height="272" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1779" title="dsc04524h" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/dsc04524h.jpg" alt="Andalusien" width="480" height="360" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1780" title="dsc04528" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/dsc04528.jpg" alt="Andalusien" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Gro&#223;britannien ganz nahe</strong><br />
Mit einem Mietwagen hatten wir uns auf den Weg nach Gibraltar, dem britischen &#220;berseegebiet, gemacht. Beeindruckt von dem Kalksteinfelsen, der 426 m in die H&#246;he ragt, hatten wir uns entschlossen, den dort hausenden Affen einen Besuch abzustatten. So niedlich wie sie auf den ersten Blick wirkten, so frech waren sie beim n&#228;heren Kennenlernen. Kein Rucksack mit Vesper war vor ihnen sicher. Mit einem tollen Blick nach Afrika verabschiedeten wir uns und fuhren mit dem Auto &#252;ber die Rollbahn der Gibraltar Airforce weiteren Sehensw&#252;rdigkeiten entgegen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1783" title="dsc04495" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/dsc04495.jpg" alt="Andalusien" width="480" height="360" /></p>
<p>Wer die kulturelle Seite Andalusiens und dessen traditionsreiche St&#228;dte kennenlernen und nicht nur am Strand relaxen m&#246;chte, der darf sich hier gut aufgehoben f&#252;hlen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/von-toreros-brandy-und-affen/1776/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kiten in Conil</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/kiten-in-conil-andalusien/1754</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/kiten-in-conil-andalusien/1754#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 15:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conil/Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Kiten]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=1754</guid>
		<description><![CDATA[Um eines gleich vorwegzunehmen: wer sich nicht f&#252;rs Kite Surfen interessiert ist in Conil auch gut aufgehoben, daf&#252;r sorgen schon die Frosch-Teamer Maria und Florian mit einem vielf&#228;ltigen Aktionsplan (auf den ersten Blick beinah wie ein Stundenplan in der Schule). F&#252;r alle Kite-Interessierten aber, ob nun blutige Anf&#228;nger, Halb-K&#246;nner oder Cracks ist Conil eine der interessantesten Destination, liegt doch das Kite-Mekka Tarifa nur ein paar Auto-Minuten entfernt [...]
<p><img class="centered" title="Rio Salado bei Hochwwasser" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/rio-salado-bei-hochwasser-12.jpg" alt="Kiten in Andalusien" width="500" height="340" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Peter Uterm&#246;hl </strong>(Peter.Utermoehl at gmx.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-andalusien.asp">Sporthotel Diufain in Conil, Andalusien &#8211; Spanien</a></strong></p>
<p>Um eines gleich vorwegzunehmen: wer sich nicht f&#252;rs Kite Surfen interessiert ist in Conil auch gut aufgehoben, daf&#252;r sorgen schon die Frosch-Teamer Maria und Florian mit einem vielf&#228;ltigen Aktionsplan (auf den ersten Blick beinah wie ein Stundenplan in der Schule). F&#252;r alle Kite-Interessierten aber, ob nun blutige Anf&#228;nger, Halb-K&#246;nner oder Cracks ist Conil eine der interessantesten Destination, liegt doch das Kite-Mekka Tarifa nur ein paar Auto-Minuten entfernt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1757" title="rio-salado-bei-hochwasser-12" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/rio-salado-bei-hochwasser-12.jpg" alt="Kiten in Andalusien" width="500" height="340" /></p>
<p>Ich hatte nun also Conil eben aus diesem Grunde als mein Sommerurlaubsreiseziel gew&#228;hlt, um an meinen bisherigen Kite-K&#252;nsten zu feilen und den Sprung in die Gruppe der Fortgeschrittenen zu machen. Frosch kooperiert hier mit einem lokalen Anbieter, McKite, einem Einmannbetrieb, bestehend aus Mathias („Mattis“) und seinem, mit Kite-Equipment immer gut gef&#252;llten Kleintransporter, mit dem er eine mobile Station betreibt. Dies soll hei&#223;en, dass es keinen Laden gibt, sondern man sich meist windabh&#228;ngig kurzfristig telefonisch koordiniert („Bei Anruf Sport“), um dann von Mattis zum besten Spot des Tages kutschiert zu werden. Wo nun der beste Spot ist, h&#228;ngt nat&#252;rlich vom Wind ab, aber sicher auch von den Kite-K&#252;nsten der Teilnehmer.</p>
<p>Es gibt i. W. drei Spots: Tarifa mit meist recht starkem Wind, von Surfer- und Kiter-Cracks stark frequentiert und g&#228;nzlich ohne Stehrevier, damit f&#252;r Anf&#228;nger f&#252;r mein Empfinden vollkommen ungeeignet. Los Canos de Meca ist &#228;hnlich wie Tarifa eine Bucht, die aber auch kein stehtiefes Wasser bietet. Conil selbst bietet f&#252;r alle, die noch in den Entwicklungsstufen unterhalb des Kite-Cracks stehen, die besten Bedingungen. Direkt s&#252;dlich des Ortes Conil m&#252;ndet der Rio Salado, der in den Sommermonaten quasi kein Wasser mehr f&#252;hrt, dessen Flussbett den Strand durchschneidet, bei Niedrigwasser nahezu trocken f&#228;llt und sich bei Hochwasser dann mit Seewasser bis etwa Bauchh&#246;he f&#252;llt. Ein ideales Stehrevier f&#252;r erste Kite-Anf&#228;nge also, auch wenn man damit au&#223;er auf den Wind nun auch noch auf die Tide angewiesen ist. Dummerweise l&#228;sst sich die Ost-West- Ausrichtung dieses etwa 400m langen und ca. 50m breiten Flussabschnittes nicht beliebig zum Wind drehen, so dass bei Ost- oder Westwind die Fahrtstrecken auf die Flussbreite beschr&#228;nkt bleiben. Was liegt also n&#228;her f&#252;r den ambitionierten Kite-Anf&#228;nger, als sich mit seinem Kite aufs Meer zu trauen. Doch wer bisher gl&#252;cklich war, auf glattem Wasser schon etwas fahren zu k&#246;nnen, wird hier vor allerlei neue Herausforderungen gestellt. Man kitet immerhin auf dem Atlantik, so dass hier unter allen Windrichtungen mehr oder weniger gro&#223;e Wellen entstehen. Beim Einstieg durch die Brandung stellt sich dann schon mal das aus Anf&#228;ngertagen l&#228;ngst &#252;berwunden geglaubte Gef&#252;hl wieder ein, wenn Seewasser die Stirnh&#246;hlen flutet. Wer beim Fahren noch nicht H&#246;he halten kann und nach Lee verdriftet wird, tritt seinen „Walk of Shame“ am Strand an, um zum Ausgangspunkt zur&#252;ckzukommen. Solche Strandwanderung im Neopren bei Andalusischen Temperaturen ist  eine ganz eigene Erfahrung.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1758" title="rio-salado-bei-hochwasser-2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2008/07/rio-salado-bei-hochwasser-2.jpg" alt="Kiten in Andalusien" width="500" height="335" /></p>
<p>&#220;berhaupt ist die Sonneneinstrahlung in Andalusien immens. Sonnenschutzfaktor 50+ beim Kiten ist daher keine Empfehlung sondern ein absolutes Muss, es sei denn, man hatte sowieso vor, die n&#228;chsten Tage damit zu verbringen, Kirchen und Museen zu besichtigen und schummerige Ecken mit seinem leuchtend rotem Kopf zu illuminieren. Mattis gibt seinen Sch&#252;lern und denen, die bei ihm nur Material ausleihen unerm&#252;dlich erstklassige Tipps und Anweisungen, so dass sich t&#228;glich neue Erfolge einstellen. T&#228;glich, d. h. f&#252;r die Tage, an denen man zum Kiten kommt. Dies sind aber mitnichten sieben Tage die Woche, denn selbst in diesem Surfer-Mekka weht nicht st&#228;ndig der perfekte Wind; mal zu viel, mal zu wenig oder ablandig oder nur im f&#252;r Anf&#228;nger ungeeigneten Tarifa.</p>
<p>In Tarifa gibt es Dutzende von Kite-Surf-Schulen, demzufolge m&#252;sste man es in der Gegend also lernen k&#246;nnen. Als totaler Kite-Neuling ist man aber vielleicht, sofern man es einrichten kann, dennoch besser beraten, die ersten Versuche in weitaus entspannterer Umgebung zu machen. Hierzu bieten sich  Kurse auf Fehmarn, dem Steinhuder Meer oder jedem anderen Stehrevier m. E. eher an. Wer dann, so vorbelastet, seine Kite-K&#252;nste verbessern will, ist hier genau richtig, macht schnell Fortschritte und f&#228;ngt sich garantiert den „Kite-Virus“ ein, der einen so schnell nicht wieder losl&#228;sst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/kiten-in-conil-andalusien/1754/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Conil, 07.09. – 21.09.2007</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-conil-andalusien-6/1346</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-conil-andalusien-6/1346#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 16:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conil/Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/reisebericht-conil-andalusien-6/1346</guid>
		<description><![CDATA[Conil de la Frontera, klingt gut als Reiseziel f&#252;r dieses Jahr. Ich muss zugeben, zuerst hab ich mal auf Google Earth geschaut, wo liegt Conil eigentlich? In Spanien, genauer gesagt in Andalusien, an der Costa de la Luz.
Die Bilder von den traumhaften langen und breiten Sandstr&#228;nden, die Vielseitigkeit der Unternehmungen wie z.B. St&#228;dte wie Sevilla, Jerez, Cadiz, Tarifa oder Biketouren zu den wei&#223;en D&#246;rfern haben mich &#252;berzeugt. Eine gute Mischung mit Sonnengarantie und leckerem Essen, da muss ich hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von  von Sabine Borchardt </strong>(s.borchardt at nexgo.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/sportreisen/sporthotel-andalusien.asp">Sporthotel Diufain in Conil, Andalusien</a></strong></p>
<p>Conil de la Frontera, klingt gut als Reiseziel f&#252;r dieses Jahr.<br />
Ich muss zugeben, zuerst hab ich mal auf Google Earth geschaut, wo liegt Conil eigentlich? In Spanien, genauer gesagt in Andalusien, an der Costa de la Luz.</p>
<p>Die Bilder von den traumhaften langen und breiten Sandstr&#228;nden, die Vielseitigkeit der Unternehmungen wie z.B. St&#228;dte wie Sevilla, Jerez, Cadiz, Tarifa oder Biketouren zu den wei&#223;en D&#246;rfern haben mich &#252;berzeugt. Eine gute Mischung mit Sonnengarantie und leckerem Essen, da muss ich hin.</p>
<p>So ging der Flieger am 07.09. nachmittags nach Jerez. Bei der Ankunft fanden sich direkt f&#252;nf weibliche Fr&#246;sche beim Ausgang zusammen und ein Gro&#223;raumtaxi brachte uns in das Hotel Diufain. Chris der Reiseleiter vor Ort begr&#252;&#223;te uns freundlich bei blauem Himmel und Sonnenschein. Zuerst ging es auf die Zimmer, kurz auspacken und dann zum Infococktail auf die Poolterrasse. Als super Service gab’s f&#252;r jeden einen Wochenplan, eine &#220;bersicht &#252;ber Lokale im Ort und die wichtigsten spanischen Begriffe. Denn hier, so kl&#228;rte Chis uns auf, spricht kaum einer englisch und noch weniger jemand deutsch. O.k., das wird spannend!</p>
<p>Mit rauchendem Kopf vor lauter Informationen und tollen Freizeitangeboten, ging es direkt am ersten Abend ins St&#228;dtchen Conil. Buntes Treiben erwartete uns, es gab eine Feria im Ort, richtig mit Rummelplatz, Musik, Flamencot&#228;nzerinnen und Stra&#223;engaukler.</p>
<p>Durch kleine Gassen und gut versteckt, ging es in ein gem&#252;tliches Restaurant zum Abendessen. Unter Zitronenb&#228;umen, Bananenb&#228;umen und noch anderen Pflanzen (Chris mag mir verzeihen, dass ich sie mir nicht gemerkt habe)gab es eine gro&#223;e Auswahl spanischer Tapas. Kurz vorm Platzen kam noch der Nachtisch: eine Mousse au Chocolat, mmmmh. Danach brauchten die meisten einen Verdauungsspaziergang. Mit einem leckeren Cocktail rundeten wir den Abend erfolgreich ab und die meisten gingen f&#252;r spanische Verh&#228;ltnisse fr&#252;h (1:00 Uhr) ins Bett.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen musste ich die ersten Entscheidungen treffen, welche Stadt schaue ich mir an, welche Biketour oder Wanderung mache ich mit… Chris stand gerne mit Rat und Tat zur Seite. Der 2. Programmpunkt am Morgen war die Bikeeinweisung mit Franzi und schon startete die erste Tour zum Cap Trafalgar.</p>
<p>Zum Abschluss des Tages gab es ein weiteres Highlight: Picknick am Strand mit selbstgemachten Salaten und Pasten (z.B. leckere Thunfischpaste) inkl. leckeren Weins nat&#252;rlich. Der Sonnenuntergang und Nachtbaden rundete einen perfekten Tag ab.</p>
<p>Die n&#228;chsten Tage hab´ ich mich f&#252;r einen Walk an der K&#252;ste Conils entlang, der Stadtbesichtigung Jerez inkl. Sherry Verkostung bei Sandemann mmmhh</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Andalusien" id="image1347" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/10/Conil1.jpg" /></div>
<p>und einer Biketour Wild West ab Vejer (eins der wei&#223;en D&#246;rfer) entschieden.</p>
<p>Mittwoch stand dann Sevilla auf dem Programm, leider begr&#252;&#223;te uns die Stadt mit Dauerregen aber der Sonnenuntergang in Cadiz</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Andalusien" id="image1348" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/10/Conil2.jpg" /></div>
<p>hat uns entsch&#228;digt. An den jeweiligen St&#228;dtetagen sind wir mit Mietwagen unterwegs gewesen, was eine super Idee war, da wir die Wagen abends noch f&#252;r unser individuelles Abendessen nutzen konnten.</p>
<p>Ruckzuck war Donnerstag und die letzte Biketour von Franzi stand an: H&#246;henflug. Mitten auf einem Feldweg hat es das Wetter wieder einmal nicht gut mit uns gemeint und es kam ein Gewitter. Durch Schlamm und Lehmboden haben wir uns schnell in eine Garage gerettet und konnten die Herzlichkeit der Spanier live erleben. Sie haben uns Unterschlupf gew&#228;hrt und w&#228;hrend wir drau&#223;en dem Regen zusahen, haben sie weiter ihre Maiskolben f&#252;r ihr H&#252;hnerfutter gesch&#228;lt.</p>
<p>Unsere Fahrr&#228;der waren dann so verschlampt und dreckig, dass wir die Tour aufgrund Wetter und Sicherheit abbrechen mussten. An der Tankstelle in Conil haben wir erstmal die Fahrr&#228;der vom gr&#246;bsten Dreck entfernt und danach sind wir schnell nachhause unter die Dusche. Fazit der Tour: das war Mountainbiken mit Spassfaktor pur.</p>
<p style="text-align: center">
<div style="text-align: center"><img alt="Andalusien" id="image1349" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/10/Conil3.jpg" /></div>
<div style="text-align: center">Zufriedene Biker</div>
<p>Leider war jetzt f&#252;r einige der letzte Abend, ich freute mich auf eine weitere Woche in Andalusien.</p>
<p>Am Freitag war der Regen abgezogen und die Sonne hat uns die ganze Woche &#252;ber weiter begleitet. Samstag hat Hannes dann die Arbeit als Biketeamer aufgenommen und mit uns Altfr&#246;schen (so hei&#223;en die dagebliebenen Fr&#246;sche der Vorwoche) eine super sch&#246;ne R&#252;ckenwindtour entlang der „Colorado“ K&#252;ste gemacht.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Andalusien" id="image1350" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/10/Conil4.jpg" /></div>
<p>Sonntag war Chris Wattlauf. Nicht nur ein einfacher Strandspaziergang nach El Palmar sondern Chris erkl&#228;rte dabei welche Muscheln es hier gibt, welche Pflanzen in der Gegend wachsen und geschichtliche Hintergr&#252;nde. Diese Wanderung und die folgende „Katzensprung“ in die Korkeichenw&#228;lder bei Tarifa sollte man sich nicht entgehen lassen.</p>
<p>In der 2. Woche konnten wir ausreichend den Strand und das tolle Meerwasser genie&#223;en, der ein oder andere hat es mit Wellenreiten versucht oder noch mal die Stadt Sevilla besucht.</p>
<p>Langeweile kam nie auf und so bleibt f&#252;r mich nur: Andalusien ist nicht nur eine Reise wert. Es gibt noch viel zu entdecken.<br />
Vielen Dank an die Teamer: Franzi, Chris und Hannes, ihr habt es geschafft, Andalusien von seinen sch&#246;nsten Seiten zu zeigen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Andalusien" id="image1351" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/10/Conil5.jpg" /></div>
<p>P.S. Chris, der Caipi Brandy war einfach klasse! Hasta luego! Sabine</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-conil-andalusien-6/1346/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Teneriffa – Insel des ewigen Fr&#252;hlings…</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/teneriffa-insel-des-ewigen-fruehlings/746</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/teneriffa-insel-des-ewigen-fruehlings/746#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 13:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/teneriffa-insel-des-ewigen-fruehlings/746</guid>
		<description><![CDATA[Teneriffa – Insel des ewigen Fr&#252;hlings… Einfach mal dem &#246;dem deutschen Winter entfliehen, relaxen und im Winter ein bisschen Sonne tanken? Mein Sommerurlaub war wegen eines Umzuges ausgefallen, und irgendwie war mal wieder dringend ein bisschen Urlaub n&#246;tig. Und Wintersport ist nicht wirklich das Richtige f&#252;r mich. Also, was gibt der Frosch-Katalog so her? Die Entscheidung f&#252;r Teneriffa (Sprortclub-Programm) fiel relativ schnell…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Markus Engelen </strong>(m.a.engelen at gmail.com)<strong><br />
Zum Frosch Reiseziel <a title="Link &#246;ffnet in neuem Fenster" href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/default.asp#teneriffa">Teneriffa</a></strong></p>
<p><img align="right" alt="Teneriffa" id="image747" title="Teneriffa" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/teneriffa1.jpg" />Teneriffa – Insel des ewigen Fr&#252;hlings… Einfach mal dem &#246;dem deutschen Winter entfliehen, relaxen und im Winter ein bisschen Sonne tanken? Mein Sommerurlaub war wegen eines Umzuges ausgefallen, und irgendwie war mal wieder dringend ein bisschen Urlaub n&#246;tig. Und Wintersport ist nicht wirklich das Richtige f&#252;r mich. Also, was gibt der Frosch-Katalog so her? Die Entscheidung f&#252;r Teneriffa (Sprortclub-Programm) fiel relativ schnell…</p>
<p>Abflug ab D&#252;sseldorf, ein k&#252;hler Samstagmorgen Mitte / Ende Januar, 5 °C, Matschwetter. Wenige Stunden sp&#228;ter Landung auf dem Flughafen Teneriffa S&#252;d, angenehme 21 °C, leichter Wind, ein einfach total angenehmes Klima. Abholung vom Flughafen mit „Frosch-Standard“, gerade mal eine Stunde nach Landung war ich schon im Hotel (20 min (!) Bus-Transfer)… Mein Hotel (Playa Sur Tenerife) lag am Rande des kleinen und beschaulichen &#214;rtchens, mittlerweile gibt es wohl auch ein zweites Alternativ-Hotel in der Stadtmitte, direkt an der zentralen Plaza und direkt am Strand. Der Ort an sich bietet eigentlich alles, was man so braucht, ein paar nette Kneipen, Bars, Tapas- und Fisch-Restaurants, einen EC-Automaten und ein paar Superm&#228;rkte. Ende Januar war es relativ ruhig, aber beim gebotenen Programm brauchte man eigentlich keine gro&#223;en Partys… Sch&#228;tzungsweise die H&#228;lfte der Menschen in El Medano sind Einheimische, der Rest sind Aussteiger, der deutschen K&#228;lte entflohene Ruhest&#228;ndler und Surfer (als G&#228;ste oder auch irgendwann h&#228;ngen gebliebene…).</p>
<p><img align="right" alt="Teneriffa" id="image748" title="Teneriffa" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/teneriffa2.jpg" />Das Hotel (Playa Sur Tenerife) ist relativ &#252;bersichtlich, unter F&#252;hrung eines &#228;lteren deutschen Herrn aus Hamburg. Das Hotel ist wohl auf „Zeitschriften-Reisen“ spezialisiert, dementsprechend ist ein gr&#246;&#223;erer Teil des Publikums deutlich &#228;lter (60+) als der klassische Frosch. Es gab aber auch ein paar Familien und ein paar junge Sportler. Die Zimmer waren nett eingerichtet und recht gepflegt („Mittelmeer-Standart“ (auch wenn Teneriffa nicht am Mittelmeer lieg…)) Das Fr&#252;hst&#252;ck im Hotel war ok, das Abendessen essbar, aber nicht wirklich ausgefallen. Aber mittlerweile wird ja ausw&#228;rts gegessen. Direkt angegliedert ans Hotel ist ein (Kite-)Surf-Center. Das Hotel liegt direkt am Stand (Natur-Strand, feiner Sand). Im S&#252;den von Teneriffa weht allerdings (mehr oder weniger immer) ein mittelstarker Wind, nicht zu Unrecht gilt El Medano als Surferparadies. Der Wind sorgt f&#252;r ein sehr angenehmes Klima, allerdings wird man am Strand manchmal auch ziemlich schnell etwas eingeweht, aber zum nur am Strand liegen ist Teneriffa so oder so zu schade. Hinter dem Hausberg (ca. 20 min Fu&#223;weg) ist es am Stand windgesch&#252;tzter, dort gibt es auch eine kleine Bar mit Kaltgetr&#228;nken und leckeren belegten Baguette.</p>
<p>Diese „Frosch-Reise“ ist keine reine Frosch-Reise, sondern wird in Kooperation mit ACTIVIDA veranstaltet. Am Publikum hat das allerdings nichts ge&#228;ndert. Das Programm ist typisch Frosch, es gibt aber ein paar Unterschiede. So sind die Teamer nicht immer „rund um die Uhr“ anwesend, au&#223;erhalb der reichhaltigen Aktivit&#228;ten ist ein Teamer w&#228;hrend der Sprechstunden in seinem B&#252;ro zu erreichen, ansonsten sieht man eher wenig von den Teamern. War aber kein Problem, das Programm war klasse organisiert und die Teamer haben sich wirklich engagiert, um einen unvergesslichen Urlaub zu erm&#246;glichen. Eine weitere Besonderheit war, dass es zwei parallel laufende Gruppen gab: Sportclub und Wandern. Die Wanderer hatten vier oder f&#252;nf Tageswanderungen in Programm, f&#252;r den Sportclub gab es zwei bis drei Wanderungen und zwei MTB-Touren im Angebot. Mischen zwischen den Gruppen war kein Problem, besonders, da die gesamte Gruppe mit 12 – 15 Personen relativ &#252;bersichtlich war.</p>
<p>Teneriffa ist eine Vulkaninsel, und der S&#252;den ist relativ karg. Was nicht hei&#223;t, dass es nicht auch im S&#252;den interessante Vegetation gibt. Der Norden ist umso gr&#252;ner. Die Wanderungen decken die gesamte Insel ab, der Transfer dauert jeweils 30 Mingleich bis zwei Stunden.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Teneriffa" id="image749" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/teneriffa3.jpg" /></div>
<p>Besonders zu empfehlen sind die Wanderungen durch die Masca-Schlucht („wer nicht in Masca gewesen ist, war nicht auf Teneriffa…“) und „kleiner Gala“. Die MTB-Einf&#252;hrungs-Tour „K&#252;ste“ ist auch sehr sch&#246;n und auch f&#252;r Nicht-Biker durchaus schaffbar. Die Abfahrts-Tour „Vilaflor“ war ein richtiges Erlebnis. Mit dem Bulli einige hundert H&#246;henmeter hoch bis zum h&#246;chstgelegenen Dorf auf Teneriffa. Dann mit dem MTB hoch bis zum Gipfel und dann mehr als zwei Stunden bergab bis zum Hotel. Eine unvergessliche Abfahrt mit sehr sch&#246;nen Aussichten, die leider teilweise durch Wolken eingeschr&#228;nkt war. Oben auf dem Berg kann es durchaus 10 bis 15 °C k&#228;lter sein als im Hotel, also alles Warme und Winddichte einpacken, was man dabei hat… ;o)</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Teneriffa" id="image750" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/teneriffa4.jpg" /></div>
<p>Einmal pro Woche gab es ein organisiertes Fischessen in einem Fischrestaurant in Ort, das darf man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Landestypische Vorspeisen, Frutti di mare, verschiedene Fische und regionaler Wein… Und alles mit der typischen Mojo-Sauce und mit viel Knoblauch, genial.</p>
<p>Alles in allem kann ich Teneriffa als Winter-Reiseziel wirklich empfehlen. Ich war dort, als es letzten Winter diesen grausamen europaweiten Wintereinbruch (5 cm Schnee am Stand von Mallorca…) gegeben hat, aber trotzdem war das Klima &#228;u&#223;erst angenehm. F&#252;r einen reinen Standurlaub ist das Ziel wohl weniger geeignet, nicht zuletzt wegen des stetigen Windes.  Aber wer mit Frosch verreist bucht ja Frosch und nicht tagelanges faules in der Sonne liegen. Am Stand direkt am Hotel gibt es ziemlich viele Surfer (fast ausschlie&#223;lich Kite-Surfer…), der Strand hinter dem Hausberg ist aber Surfer-frei.</p>
<p>Ich denke, dieser Urlaub war nicht mein letztes Mal auf Teneriffa, und auch nicht mein letzter Frosch-Urlaub…  (den n&#228;chsten habe ich gebucht, w&#228;hrend ich diesen Bericht getippt habe…  ;o)  )</p>
<div style="text-align: center"><img alt="Teneriffa" id="image751" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/teneriffa5.jpg" /></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/teneriffa-insel-des-ewigen-fruehlings/746/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

