<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frosch-Blog Reiseberichte Sportreisen und Skiurlaub &#187; Gomera</title>
	<atom:link href="http://www.frosch-blog.de/reisen/sommerreisen/spanien/gomera/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.frosch-blog.de</link>
	<description>Reiseberichte über Sportreisen, Singlereisen, Eltern-Kind-Reisen und Wintersport</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jul 2010 08:32:12 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Eiszeit in Deutschland – Auszeit auf La Gomera (Februar/M&#228;rz 2010)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/eiszeit-in-deutschland-auszeit-auf-la-gomera/3470</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/eiszeit-in-deutschland-auszeit-auf-la-gomera/3470#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gomera]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/?p=3470</guid>
		<description><![CDATA[Ausgestattet mit gen&#252;gend Resturlaub und entsprechenden finanziellen Mitteln, hatte ich das gro&#223;e Gl&#252;ck, dem endlosen Winter in der Heimat f&#252;r 2 Wochen entkommen zu k&#246;nnen.
Bisher immer dem Individualtourismus verhaftet, entschloss ich mich eine Gruppenreise zu buchen und kam relativ schnell zu Frosch. Es sollte eine Wanderreise sein und so lieb&#228;ugelte ich anfangs mit einer Trekkingtour. Ich bef&#252;rchtete jedoch, dass diese Form der Reise eine totale Auslieferung an eine Gruppe Menschen bedeutet, die ich nicht kenne und vielleicht &#252;berhaupt nicht mag. So entschied ich mich zu einer abgemilderten Form und buchte „activ und fun“ auf La Gomera.
<p><img class="centered" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_Gom1.jpg" alt="" width="500" height="211" /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Ingo Ehring </strong>(hikingo at web.de )<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/la-gomera-aktiv.asp">La Gomera &#8211; aktiv &amp; fun</a></strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3472" title="RB_Gom1" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_Gom1.jpg" alt="" width="500" height="211" /></p>
<p><strong>Motivation</strong><br />
Ausgestattet mit gen&#252;gend Resturlaub und entsprechenden finanziellen Mitteln, hatte ich das gro&#223;e Gl&#252;ck, dem endlosen Winter in der Heimat f&#252;r 2 Wochen entkommen zu k&#246;nnen.<br />
Bisher immer dem Individualtourismus verhaftet, entschloss ich mich eine Gruppenreise zu buchen und kam relativ schnell zu Frosch. Es sollte eine Wanderreise sein und so lieb&#228;ugelte ich anfangs mit einer Trekkingtour. Ich bef&#252;rchtete jedoch, dass diese Form der Reise eine totale Auslieferung an eine Gruppe Menschen bedeutet, die ich nicht kenne und vielleicht &#252;berhaupt nicht mag. So entschied ich mich zu einer abgemilderten Form und buchte „activ und fun“ auf La Gomera.</p>
<p>Da dies auch meine erste Flugreise seit langer Zeit war und ich keinen Koffer besa&#223;, ging ich erst einmal los, ein m&#246;glichst robustes Beh&#228;ltnis zu erwerben. Meine Wahl fiel auf einen froschgr&#252;nen (!) Hartschalenkoffer und dies sei erw&#228;hnt, da die grelle Farbe unsch&#228;tzbare Dienste am Gep&#228;ckband geleistet hat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3473" title="RB_GOM2" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM2.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>La Gomera</strong><br />
La Gomera ist eine Insel vulkanischen Ursprungs und hat die Form eines Kegels, mit einer h&#246;chsten Erhebung von knapp 1500 Metern, dem Garajonay. Im Laufe der Jahrmillionen wurde dieser Kegel gefurcht, sodass  T&#228;ler die Insel wie Speichen &#252;berziehen. Dieses erschwert nat&#252;rlich die Wegef&#252;hrung und hat zur Folge, dass egal ob zu Fu&#223;, mit dem Rad oder dem Auto, man immer mehr oder weniger steil bergauf oder bergab muss und es kaum ebene Fl&#228;chen gibt.<br />
Diese Tatsache macht die Insel zu einem anspruchsvollen bis m&#252;hsamen Ort was Fortbewegung und Transport angeht, verschont sie aber auch vor dem Einfall von Massentourismus, was in meinen Augen der gr&#246;&#223;te Pluspunkt von Gomera ist und mit der paradiesischen Sch&#246;nheit der Natur hier in Einklang steht.<br />
Also: wer hier wandern oder Rad fahren m&#246;chte, kann dies in einer wundervollen Umgebung tun ohne stundenlang jemandem zu begegnen, muss sich jedoch im Klaren sein, dass es keine Sparzierg&#228;nge werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3475" title="RB_GOM3" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM3.jpg" alt="" width="500" height="270" /></p>
<p>La Gomera liegt ca. 300 KM westlich der marokkanischen K&#252;ste mitten im Atlantik.<br />
Das erfordert Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor und h&#228;ufiges Nachcremen, da selbst wasserfeste Produkte bei schwei&#223;treibender T&#228;tigkeit weg geschwemmt werden.<br />
Die Lage im Atlantik (mit  starken Str&#246;mungen) erschwert auch das Fortkommen im Wasser, egal ob schwimmend oder per Boot. Das erkennt man allein daran, dass vor der K&#252;ste eigentlich keine Boote zu sehen sind au&#223;er der F&#228;hren von Fred Ohlsen, welche aber auch den Naturgewalten untergeordnet sind und entsprechende Verbindungen aus Sicherheitsgr&#252;nden schon mal gecancelt werden.<br />
Das Baden ist nur in gesch&#252;tzten Bereichen ratsam und die wenigen St&#228;nde der Insel, machen diese nicht zum bevorzugten Ziel f&#252;r einen Badeurlaub.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3474" title="RB_GOM4" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM4.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Anreise</strong><br />
Die eben beschriebenen Eigenarten von La Gomera bedingen, dass man einen kompletten Tag zur An- und Abreise rechnen muss.<br />
Meine Flug ging um 6 Uhr 30 ab D&#252;sseldorf, also verlie&#223; ich kurz vor 4 Uhr in der Fr&#252;h das Haus. Nach einem verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig turbulenten Flug hielt ich gegen 11 Uhr Ortszeit (minus eine Stunde) meinen Koffer auf dem Flughafen Teneriffa-S&#252;d wieder in der Hand und traf auf eine Handvoll Mitreisender.<br />
Dann Transfer mit dem Kleinbus nach Los Christianos, um dort zu erfahren, dass die Mittagsf&#228;hre nach La Gomera ausf&#228;llt (siehe oben) und wir uns bis 20 Uhr gedulden m&#252;ssen, um die gro&#223;e Autof&#228;hre zu nehmen. Nach 8 Stunden Erduldung von Los Christianos endlich auf die F&#228;hre, die dann w&#228;hrend der Fahrt trotz ihrer Gr&#246;&#223;e erheblich schwankte, jedoch sicher gegen 21 Uhr 30 in San Sebastian landete.<br />
Jetzt noch energisch einen Platz im Reisebus ergattern, um mit Kamikaze-Karl durch 1001 Serpentinen zu schleudern.<br />
Um 23 Uhr 30 konnte ich dann endlich meinen Koffer im Hotel abstellen.<br />
Fazit: 20,5 Stunden Anreise, um festzustellen, dass ich einen robusten Magen habe (wir haben dann auch noch ein Abendessen bekommen).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3476" title="RB_GOM5" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM5.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Das Hotel „La Jardin Concha“  und das Restaurant “El Palmar”</strong><br />
Das Hotel stellt sich so dar, wie im Internet beschrieben, ich empfand es als sehr charmant und habe mich dort echt wohl gef&#252;hlt.<br />
Absolut hervor zu heben ist das El Palmar. An 10 Abenden wurden wir dort von Javier`s K&#252;che verw&#246;hnt. Das 3g&#228;ngige Menu war immer hervorragend, wie &#252;berhaupt die gomerianische K&#252;che voll meinem Geschmack entspricht. Man sollte sich jedoch auf diese konzentrieren, so ist z.B. Rinderfilet keine Spezialit&#228;t  dort (wohl weil es auf Gomera auch keine Rinder gibt) und somit allenfalls durchschnittlich – aber „ is nich schlimm“.<br />
Nach dem Essen habe ich fast immer den einheimischen Musikern gelauscht und so den Abend ausklingen lassen um dann entspannt ins Bett zu sinken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3477" title="RB_GOM6" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM6.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Wandern</strong><br />
Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets und somit eher Flachland gewohnt (von Abraumhalden abgesehen). Auf Gomera geht es entweder rauf oder runter und zwar oft auf Wegen, die absolut festes Schuhwerk erfordern und wo man sich auf jeden Schritt konzentrieren muss. Bergauf sind Beine und Kreislauf gefordert, bergab werden die Knie stark beansprucht neben der Gefahr umzuknicken.<br />
Wenn man seine Leistungsf&#228;higkeit richtig einsch&#228;tzen kann, wird man daf&#252;r aber belohnt mit herrlichen Ausblicken, duftenden Kr&#228;utern und B&#252;schen, Geckos, die den Weg kreuzen und das Alles auch im Winter.<br />
Ich pers&#246;nlich genie&#223;e eine solche Atmosph&#228;re am liebsten in Ruhe und da kommen wir zum Aspekt des Herdentriebs mit Leitkuh (nicht b&#246;se gemeint). Mit einer Gruppe nebst Wanderf&#252;hrerin unterwegs zu sein, bedeutet permanentes Gequatsche und alle 500m anhalten, um wieder ein endemisches Gestr&#252;pp zu preisen. Zu schweigen von schw&#252;lstigen Sagen von Gara und Jornay und &#228;hnlichem unn&#252;tzem Wissen. Wie gesagt, da spreche ich nur f&#252;r mich und ich habe dem Rechnung getragen, indem ich entweder vorausgegangen bin oder auch mal eine Wanderung einfach nicht mitgemacht habe. Stattdessen habe ich zwei wundervolle Wanderungen mit einer Bekanntschaft aus dem Hotel organisiert. Sie hatte einen Rother Wanderf&#252;hrer und ein Mietwagen (140€ pro Woche), ich hatte mein GPS-Ger&#228;t, so erg&#228;nzten wir uns prima, auch was die Gesellschaft anging. Wir haben geredet und geschwiegen, sind gelaufen und haben uns im Schatten ausgeruht. Wenn man sich nur zu zweit abstimmen muss, ist es nat&#252;rlich auch viel einfacher, zumal man sich ja nicht freiwillig einen Wanderpartner aussucht, der einem voll auf den Keks geht.<br />
Beispielhaft die Daten und ein paar Impressionen meiner Lieblingswanderung von Alojera &#252;ber Tazo nach Epina durch die Palmend&#246;rfer des Nordwestens:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3479" title="RB_GOM7" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM7.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p>14KM L&#228;nge; 800 H&#246;henmeter; 5 Stunden Gehzeit; 2 Stunden Pause, Wege teilweise anspruchsvoll, &#252;berwiegend gut begehbar. (siehe: <a href="http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.54509.html" target="_blank">www.gps-tour.info/</a>)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3480" title="RB_GOM8" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM8.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Radfahren</strong><br />
Wir haben zwei Radtouren gemacht. Nach Auswahl und Einstellung der voll intakten R&#228;der wurden wir von Taxifahrer Carlos mitsamt der R&#228;der zu unserem Startpunkt auf ca. 1300 Meter H&#246;he gebracht. Das ist nat&#252;rlich Luxus pur.<br />
Beide Touren liefen nach dem gleichen Schema: erst ein bisschen bergab und bergauf um doch ein paar H&#246;henmeter zu erarbeiten (ca. 400) und dann war nur noch der wohldosierte Einsatz der Bremsen gefragt, als es hie&#223;: Schussfahrt durch die Serpentinen ins Tal.<br />
Tour 1 ging runter ins Valle Gran Rey, wo mir die letzte gerade Abfahrt 60 km/h bescherte ohne das ich das Geringste daf&#252;r tun mu&#223;te.<br />
Tour 2 ging ins Tal von Santiago, wo wir als Besonderheit durch die Wolken rollten, die auf 700 – 1000 Meter hingen, was eine faszinierende wenn auch recht feuchte und kalte Erfahrung war. Die Sicht in den Wolken betrug nur etwa 15m und unter ihnen regnete es dann auch noch. Im Tal angekommen schien aber wieder die Sonne, meine Radlerhose hatte sich allerdings wie ein Schwamm vollgesogen. Schnell umgezogen gab es dann zur St&#228;rkung ein geniales Men&#252; direkt am Meer mit frischem Tunfisch, organisiert von unserem sympathischen Radguide Mirco.</p>
<p><strong>Tauchen/Wale watching /Entdeckertour</strong><br />
Diese Programmpunkte lassen sich recht schnell abhandeln.<br />
Am Schnuppertauchen habe ich nicht teilgenommen mangels Interesse.<br />
Die Bootsfahrt war sch&#246;n. Leider keine Sichtung, au&#223;er einem Briten, der dicke Backen machte und uns zu einem Spurt &#252;ber das schwankende Deck n&#246;tigte.<br />
Die Entdeckertour habe ich nur mitgemacht, um meinen Beinen eine Pause zu g&#246;nnen. Wir wurden mit dem VW-Bus &#252;ber die Insel gefahren, um an „tollen“ Aussichtspunkten zu halten. Es wurden Photos gemacht. Nicht zu vergessen das Besucherzentrum der Insel. Endlich doch mal ein Anlaufpunkt, wo Reisebusse Touristen erbrechen. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Wanderung. Br&#228;uchte ich kein zweites Mal.<br />
Fazit<br />
Die Reise war absolut phantastisch.<br />
Der Faktor Mensch ist schlecht planbar. Man hat immer Leute, die man mag und welche, die Einen aggressiv machen. Je kleiner die Gruppe, desto st&#228;rker ist man dem Zufall ausgesetzt. Meine Strategie gegen zuk&#252;nftigen Gruppenkoller oder Teamer-&#220;berdruss ist es den Zufallsfaktor abzuschw&#228;chen, indem die Gruppengr&#246;&#223;e erh&#246;ht wird.<br />
Als n&#228;chstes probiere ich einen Sportclub/- hotel aus und zwar in Cefalu/Sizilien Anfang Juni.<br />
Bis denn, Ingo</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3481" title="RB_GOM9" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/RB_GOM9.jpg" alt="" width="500" height="274" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/eiszeit-in-deutschland-auszeit-auf-la-gomera/3470/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reisebericht La Gomera Activ + Fun (16.- 30.10.04)</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-la-gomera/926</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-la-gomera/926#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2005 07:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gomera]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbiken]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/reisebericht-la-gomera/926</guid>
		<description><![CDATA[Als Frosch und Activida-Neuling war ich gespannt, was mich erwartet. Aber ich hatte immer das Gef&#252;hl, es wird ein toller Urlaub – und so war’s auch. Es stimmte einfach alles: Die Insel abwechslungsreich, die Gruppe passte prima zusammen, Melanie, unsere Reiseleiterin, super sympathisch, Unterkunft und Essen einfach nur gut. Es war die perfekte Mischung zwischen Aktivit&#228;t und Faulenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Kirsten Thormann </strong>(kirsten.thormann at t-online.de)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a title="Link &#246;ffnet in neuem Fenster" href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/la-gomera-aktiv.asp">La Gomera &#8211; Aktiv &#038; Fun</a></strong></p>
<p>Als Frosch und Activida-Neuling war ich gespannt, was mich erwartet. Aber ich hatte immer das Gef&#252;hl, es wird ein toller Urlaub – und so war’s auch. Es stimmte einfach alles: Die Insel abwechslungsreich, die Gruppe passte prima zusammen, Melanie, unsere Reiseleiterin, super sympathisch, Unterkunft und Essen einfach nur gut. Es war die perfekte Mischung zwischen Aktivit&#228;t und Faulenzen.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="La Gomera" id="image927" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/kt_blick_von_unserer_terass.jpg" /></div>
<p><strong>Der Anfang</strong><br />
Unser Flug ging morgens um 4 Uhr!! nach Teneriffa. Dort haben wir dann einen gro&#223;en Teil der Gruppe schon kennen gelernt, auch die Leute, die die Trecking-Reise gebucht hatten.<br />
Weiter ging es mit dem Schnellboot nach San Sebastian. Und dann mit einem kleinen Bus quer &#252;ber die Insel. Obwohl es Luftlinie nur 20 km sind, braucht man locker 1 – 1,5 h um erst die Serpentinen rauf und dann wieder runter zu kommen.<br />
Wir von der Activ+Fun-Gruppe waren alles Singles zwischen 25 und 41 Jahren, 4 M&#228;nner und 9 Frauen. Die Stimmung war entspannt, es gab immer Platz f&#252;r eigene Aktivit&#228;ten wenn man wollte und nie hatte jemand das Gef&#252;hl irgendeinem Gruppenzwang unterworfen zu sein.</p>
<p><strong>Unser Unterkunft</strong><br />
<img align="right" alt="La Gomera" id="image928" title="La Gomera" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/kt_conchis_hotel.jpg" />Das Valle Gran Rey besteht aus mehreren kleineren D&#246;rfern, keine gr&#246;&#223;eren Hotels und dazwischen gibt es noch Bananenplantagen.<br />
Conchis Hotel liegt in Calera. Wir hatten es fast f&#252;r uns alleine und sie hat uns liebevoll umsorgt.<br />
Das Fr&#252;hst&#252;ck wurde angereichert um Avocados, Bananen und Mangos aus Conchis Garten.<br />
Zu den beiden Str&#228;nden sind es gut 10 –20 min. Fu&#223;weg. Aber gerade der Playa de Ingles mit seinem schwarzen Strand und den grandiosen Wellen entsch&#228;digt allemal.</p>
<p>Im Valle gibt es immer noch viele Aussteiger und (Ex-)Hippies. Auch einer der Gr&#252;nde, warum alles v&#246;llig entspannt und stressfrei abl&#228;uft. Die meisten Touristen sind Deutsche, viele Wanderer.<br />
Um ein bisschen vom Flair einzufangen und viel zum Lachen zu haben, unbedingt den Valle-Boten kaufen! Leider wird im Valle ein gro&#223;er F&#228;hranleger gebaut. Drum seht zu, dass Ihr noch dieses oder n&#228;chstes Jahr dort hin kommt. Danach wird das Valle wohl seine Ruhe und Gem&#252;tlichkeit verlieren.</p>
<p><strong>Die Wanderungen</strong><br />
Gleich am Sonntag haben wir eine Inselrundfahrt mit zwei Wanderungen gemacht. Als erstes sind wir auf die Fontaleza geklettert und haben den fantastischen Ausblick rund um die Insel genossen.<br />
Die Wanderung zum Wasserfall am Montag ist auf Grund des schlechten Wetters ausgefallen, aber einige von uns haben sie sp&#228;ter nachgeholt. Erst ist es ganz karg, im Tal dann ganz gr&#252;n.</p>
<p>Am Mittwoch sind wir vom Laguna Grande losgewandert (ab da war dann auch das Wetter wieder gut bis zum Ende der Reise), bis nach Imada. Auf allen Touren hat uns Melanie mit viel Wissen &#252;ber Landschaft, Flora und Fauna (ich sag nur: „endemisch“) versorgt. Aber auch mit vielen Geschichten und Legenden von und &#252;ber Gomera. Nat&#252;rlich die Story von Gara und Jornay, aber auch einige die in keinem Reisef&#252;hrer zu finden sind. Abends haben wir in der &#246;rtlichen Kneipe gegessen, mit Mojo, Gofio, und den selbst gesammelten Kastanien in Anis ger&#246;stet. Sp&#228;ter gesellten sich die Herren des Ortes hinzu um irgendein spanisches Ligaspiel im Fernsehen anzusehen. Nach gemeinsamen Sternegucken haben wir versucht in und au&#223;erhalb der Zelte zu &#252;bernachten. Die &#246;rtlichen H&#228;hne und Schnarcher aus unserer Gruppe (wer war’s?) machten das Ganze etwas schwierig. Aber am n&#228;chsten Tag ging es dann nur bergab, bis Santiago.</p>
<div style="text-align: center"><img alt="La Gomera" id="image930" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/kt_zeltlager_in_imada.jpg" /></div>
<p>In der zweiten Woche stand noch eine Wanderung im Valle an. Aber wir hatten irgendwie nicht mehr so die Lust auf gro&#223;e Anstrengungen und haben Melanie &#252;berredet wo anders zu laufen. Sie hat eine wunderbare Tour durch den Lorbeerwald gefunden, bis zu den Chorros de Epina. Wenn man nach bestimmtem Ritual von den Quellen trinkt, und in der drauffolgenden Nacht von jemanden tr&#228;umt, ist das der Partner f&#252;r’s Leben. Ob’s hilft? Jedenfalls haben sich alle mit ihren Tr&#228;umen bedeckt gehalten&#8230;</p>
<div style="text-align: center"><img alt="La Gomera" id="image929" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/kt_playa_de_ingles.jpg" /></div>
<p>Manche von uns hatten Lust noch weitere Wanderungen zu unternehmen. Falls Ihr das mal tut, nehmt immer Taschenlampe und Handy mit! Zwei aus unserer Gruppe haben es jedenfalls gerade noch so geschafft mit dem letzten Hauch von Tageslicht ins Hotel zu kommen. Die Wanderung war es aber wohl wert.</p>
<p><strong>Mountainbike-Touren</strong><br />
Oh weh&#8230; das wird bestimmt nicht mein Hobby. Schon gar nicht, wenn man sich der Peinlichkeit hergeben muss, angeschoben zu werden *h&#252;stel*. F&#252;r alle anderen mit besserer Kondition ist Gomera mit dem Rad ein riesen Spa&#223;. Das absolute Highlight ist die Abfahrt runter ins Valle!<br />
Daf&#252;r muss man durch zwei l&#228;ngere Tunnels. Auf der ersten Tour hing der Nebel so tief, dass wir den ersten nur zu Fu&#223; durchgehen konnten. Erst haben wir uns &#252;ber Stefans Vorsichtigkeit gewundert – nach 10 Metern wussten wir warum. Selbst unser Vordermann war nur noch schemenhaft zu sehen. Von hinten hat uns ein Auto etwas Licht gegeben. Die Autos von vorne waren nur als gespenstisches Leuchtgewabe auszumachen.<br />
Bei der zweiten Tour gab es leider zwei St&#252;rze, die dicken blauen Flecken und Sch&#252;rfwunden gab’s als Erinnerung gratis.</p>
<p><strong>Venga, Martin! oder der Versuch Salsa zu tanzen</strong><br />
Unsere Tanzlehrerin war Kubanerin und hat nicht aufgegeben uns steifen Deutschen ein paar Schritte und Drehungen sowie ein bisschen Rhythmusgef&#252;hl beizubringen. Ich jedenfalls habe meinen Spa&#223; am Salsa-Tanzen wiedergefunden.<br />
Jungs, wenn Ihr bei den M&#228;dels punkten wollt, tanzt mit!</p>
<p><strong>Am, im und auf dem Wasser</strong><br />
Am Freitag Nachmittag sind wir mit einem kleinen Boot zur Wal- und Delphinfahrt raus auf den Atlantik. Nur ein Delphin, aber sp&#228;ter fast 20 Grindwale. Unser Bootsf&#252;hrer hat sie liebevoll wie alte Bekannte begr&#252;&#223;t. Sie schliefen, und nachdem wir erst wie verr&#252;ckt Fotos gemacht haben, haben wir sp&#228;ter nur noch in aller Ruhe dieses Schauspiel auf uns wirken lassen.<br />
Der Segel-T&#246;rn fast eine Woche sp&#228;ter war f&#252;r mich dann eher weniger erfreulich. Das Meer war so aufgew&#252;hlt, wir haben jede Welle in jeder Richtung mitgenommen. Da es nicht nur mir so ging, haben wir die 2 Fremden auf dem Boot &#252;berredet, den T&#246;rn abzubrechen. Die &#220;belkeit war gar nicht so schlimm – nicht wegzuk&#246;nnen und noch Stunden aushalten zu m&#252;ssen, war nicht zu ertragen.<br />
Auf das Tauchen musste ich leider verzichten, aber das war wohl f&#252;r jeden aus der Gruppe eine, wenn auch eine unterschiedliche, besondere Erfahrung.</p>
<p><strong>Und abends?</strong><br />
In den ersten Abenden haben wir den Sonnenuntergang von unserer Terrasse aus mit Wein begr&#252;&#223;t.<br />
Sp&#228;ter haben wir uns zu den vielen anderen unten am Strand vor Marias Bar gesellt und den Jongleuren und Didjeriduspielern zugeh&#246;rt. Das hat wirklich eine ganz eigene Atmosph&#228;re und erinnert an (halb) vergangene Hippie-Zeiten.<br />
Zum Essen sind wir anschlie&#223;end zu Xavier geschlendert und haben uns von seiner schmackhaften spanischen K&#252;che verw&#246;hnen lassen. Vorab gab es immer Mojo, aber Vorsicht, die Rote ist extrem scharf. Nie gab es das gleiche zu essen und wenn wir W&#252;nsche hatte, hat sie uns Xavier mit Freude erf&#252;llt.<br />
Im Laufe der 2 Wochen wurden wir zu Stammg&#228;sten in der Taska-Bar &#8211; Cocktails trinken, Salsa tanzen und Jenga spielen. Und oft haben wir danach noch die eine oder andere Flasche Rotwein auf der Terrasse getrunken und &#252;ber das Leben philosophiert.</p>
<p><strong>Tipp f&#252;r die R&#252;ckfahrt…</strong><br />
Wenn Ihr schon am Tag vorher nach Teneriffa zur&#252;ck m&#252;sst, deckt Euch reichlich mit Wein ein. Denn nach 2 Wochen entspannter und pers&#246;nlicher Atmosph&#228;re ist das hektische Teneriffa und das schreckliche Hotel sowie das Hotelessen kaum zu ertragen. Der Strand ist noch ganz nett. Darum: kollektives Niedermachen der letzten Gomera-Weinflaschen ist das Einzige was gegen den Frust etwas hilft.</p>
<p><strong>Was bleibt?</strong><br />
Die Erinnerung an einen der sch&#246;nsten Urlaube. Das Wissen, dass das nicht zu wiederholen ist. Die Begeisterung f&#252;r Mana – MTV unplugged (hat Carlos, unser Taxifahrer, immer gespielt). Die Erkenntnis, dass spanische K&#252;che mehr leckere Sachen zu bieten hat als Tapas und Paella. Und das viele von uns immer noch, nach fast einem Jahr, Kontakt zueinander haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/reisebericht-la-gomera/926/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten mal ganz anders &#8211; Trekking &amp; Relaxen auf La Gomera</title>
		<link>http://www.frosch-blog.de/weihnachten-mal-ganz-anders-trekking-relaxen-auf-la-gomera/931</link>
		<comments>http://www.frosch-blog.de/weihnachten-mal-ganz-anders-trekking-relaxen-auf-la-gomera/931#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2004 07:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gomera]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frosch-blog.de/weihnachten-mal-ganz-anders-trekking-relaxen-auf-la-gomera/931</guid>
		<description><![CDATA[Es begab sich aber zu der Zeit, dass sich einige toughe, junge, dynamische Froschurlauber nach einem typisch aktiven Froschtag unter Siziliens hei&#223;er Sonne (keine Bange, gleich geht´s um Gomera, versprochen!) am Strand erholten und bei der Suche nach Gespr&#228;chsthemen auf den allj&#228;hrlichen Weihnachtswahnsinn kamen. Weil alle gerade ihre coole Phase hatten, wurde sich gegenseitig versichert, beim n&#228;chsten Mal dem stressigen Geschenke- und Familien-Marathon ein Schnippchen zu schlagen und &#252;ber Weihnachten einfach wegzufahren. Ganz einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht von Rita Maurer </strong>(ritamaurer at gmx.net)<strong><br />
FROSCH Reiseziel <a href="http://www.frosch-sportreisen.de/wanderreisen/la-gomera-wandern.asp">La Gomera &#8211; Trekking &#038; Relaxen</a></strong></p>
<p>Vorspiel: Juni 2002<br />
Es begab sich aber zu der Zeit, dass sich einige toughe, junge, dynamische Froschurlauber nach einem typisch aktiven Froschtag unter Siziliens hei&#223;er Sonne (keine Bange, gleich geht´s um Gomera, versprochen!) am Strand erholten und bei der Suche nach Gespr&#228;chsthemen auf den allj&#228;hrlichen Weihnachtswahnsinn kamen. Weil alle gerade ihre coole Phase hatten, wurde sich gegenseitig versichert, beim n&#228;chsten Mal dem stressigen Geschenke- und Familien-Marathon ein Schnippchen zu schlagen und &#252;ber Weihnachten einfach wegzufahren. Ganz einfach!</p>
<p>September 2002<br />
Der neue Froschkatalog ist da. Wie war das, Weihnachten verreisen? Superplan, und alles noch so sch&#246;n weit weg!</p>
<p>November 2002<br />
Eigentlich ist Weihnachten zuhause ja immer ganz nett. Oder doch nicht? Wenn ich mich nicht traue, eine Reise zu buchen, merken die anderen es doch gar nicht. Nur mein Schweinehund. &#214;hh, soll ich, soll ich nicht, soll ich, soll ich nicht, &#8230;<br />
Anfang Dezember 2002<br />
Bin wieder fast so cool wie im Juni und habe einfach bei Froschs mal nach der Trekkingtour auf Gomera gefragt. Ist bestimmt noch fast alles frei und ich kann die Entscheidung weiter verz&#246;gern.<br />
Oh Schreck, nur noch ein Platz offen &#8230; uah, was mach ich denn jetzt &#8230; gebucht!</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image932" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/1-Aussicht-auf-Barrancos.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Aussicht auf Barrancos</p>
<p>21. Dezember 2002<br />
Es geht los – damals die Reise und jetzt endlich der Reisebericht!<br />
Vorab eine Erdkunde-Lektion: Gomera &#8211; die zweitkleinste der insgesamt sieben kanarischen Inseln &#8211; kann man sich grob vorstellen wie ein gro&#223;es Seidentuch, was vom Rand her zusammengeschoben wird. Dadurch entsteht in der Mitte ein Knubbel bzw. bis fast 1.500 m hohe Berge wie Garajonay (1.487 m) und La Fortaleza (1.243 m) sowie in Kreisform rundherum insgesamt 50 &#8220;Falten&#8221; bzw. Bergketten und T&#228;ler (Barrancos), die zum Meer hin auslaufen. Der Durchmesser der Insel betr&#228;gt nur rund 25 km; durch die unwegsamen Schluchten dauert es aber selbst per Auto an die zwei Stunden, bis man sich &#252;ber s&#228;mtliche Serpentinen von einer Seite zur anderen durchgeschlagen hat.</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image933" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/2-Playa-Guancha-I.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Playa Guancha</p>
<p>F&#252;r einen reinen Badeurlaub eignet sich Gomera nicht so besonders, da es nur ganz wenige flache Str&#228;nde mit Kies oder schwarzem Sand gibt, man aber hier oft aufgrund der starken Brandung nicht ins Wasser kann. Aber daf&#252;r bietet Gomera erstklassige Voraussetzungen f&#252;r Leute, die fernab von irgendwelchen Bettenk&#246;rben und Liegestuhlrangeleien eine Urlaubsalternative mit sportlicher Bet&#228;tigung und viel Natur suchen. Im Gegensatz zu den anderen sechs kanarischen Inseln ist Gomera sehr wasserreich und somit vor allem im Norden immer gr&#252;n und sehr fruchtbar.</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image934" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/3-Lorbeerwald.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Lorbeerwald</p>
<p>Ungef&#228;hr in der Mitte befindet sich der gr&#246;&#223;te zusammenh&#228;ngende Lorbeerwald der Welt, der 1986 zum Unesco-Kulturerbe erkl&#228;rt wurde, ein wundersch&#246;ner M&#228;rchenwald voller dichter, windschiefer B&#228;ume, die voller Moose und Flechten h&#228;ngen und dadurch ein ganz eigent&#252;mliches weiches Licht verstrahlen. Unterstrichen wird diese geheimnisvolle Atmosph&#228;re durch zahllose rauschende B&#228;che und das st&#228;ndige Knarren der Baumkronen. Als wir dort waren, zauberte der Sonnenschein zus&#228;tzlich noch alles voller Lichtreflexe, was aber wohl eher ungew&#246;hnlich ist, da der Wald meistens sehr nebelig und dadurch angeblich noch mystischer sein soll.</p>
<p>Auf den ersten Blick – der &#220;berfahrt von Teneriffa aus kommend &#8211; fand ich die Insel ziemlich wild und beengend, fast ein bi&#223;chen bedrohlich, zumal mir gleich dunkel schwante, dass wir diese imposanten „Bergfalten“ wohl irgendwie bezwingen mu&#223;ten, um &#252;berhaupt ins n&#228;chste Tal zu kommen. Die Wanderungen waren somit wesentlich anstrengender, als ich mir das vorher naiverweise ausgemalt hatte &#8211; auf breiten Wegen gem&#252;tlich plauschend nebeneinander her zockeln war eher wenig angesagt.</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image941" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/Aussicht-auf-Teneriffa.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Aussicht auf Teneriffa</p>
<p>Stattdessen f&#252;hrten die meisten Touren &#252;ber steile, schmale Ziegenpfade krass bergauf oder bergab. Aber genau das machte nach dem ersten Einlaufen den Reiz aus, weil man angesichts der teils mehreren hundert Meter hohen Steilw&#228;nde immer wieder seinen Schweinehund &#252;berwinden musste und letztlich meistens doch besser und schneller &#252;ber die Barrancos kam, als man sich das beim einsch&#252;chternden Anblick vorher vorstellen konnte. Au&#223;erdem wurde man unterwegs und vor allem von oben immer wieder durch atemberaubende Aussichten – zum Teil oberhalb der Wolken! &#8211; getr&#246;stet.</p>
<p>Ohne pathetisch werden zu wollen, hat Gomera f&#252;r mich ein bi&#223;chen was von meinen grundschulhaften Paradiesvorstellungen mit seinen unz&#228;hligen Palmen, Blumenwiesen, Bananenplantagen, Orangenb&#228;umen, gr&#252;nen Terrassenfeldern, die m&#252;hevoll an den steilen Bergen hinauf angelegt worden sind, den kleinen kastigen Steinh&#228;uschen, den vielen B&#228;chen und Wasserf&#228;llen, den netten Einheimischen (ohne Fl&#252;gel) &#8230; schw&#228;rm &#8230;</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image935" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/7-Valle-Gran-Rey.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Valle Gran Rey</p>
<p>Etwas H&#246;lle war aber auch dabei &#8211; in Form von kleinen Teufelchen auf der Schulter, die einen bei schwei&#223;treibenden Aufstiegen oder den rutschigen, kniepeinigenden Abstiegen best&#228;ndig fragten, warum man sich diese Keulerei &#252;berhaupt antut und daf&#252;r auch noch Geld bezahlt, anstatt sich unterm heimischen Weihnachtsbaum gem&#252;tlich mit Pl&#228;tzchen vollzustopfen.</p>
<p>Der Vorteil an diesen Anstrengungen war daf&#252;r neben der zufriedenen M&#252;digkeit am Abend, dass man sich so ohne Bedenken auf die geniale gomerische K&#252;che st&#252;rzen konnte und nach zwei Wochen allabendlicher V&#246;llerei trotzdem den G&#252;rtel enger schnallen musste.</p>
<p>Das Wetter war insgesamt f&#252;r die Wintermonate &#252;berdurchschnittlich gut. Drei Tage vor unserer Anreise hatte es noch &#252;belste Unwetter mit Orkan, Gewitter, Sturzregen und &#220;berschwemmungen gegeben, deren Auswirkungen auch noch &#252;berall zu sehen waren. Zum Teil mussten wir auch Wanderungen aufgrund von Bergrutschen umstellen oder uns &#252;ber bzw. durch ziemlich einsch&#252;chternde Fl&#252;sse k&#228;mpfen, die normalerweise ausgetrocknet sind. Wir selber hatten 14 Tage fast durchgehend Sonnenschein mit hochsommerlichen Temperaturen, sogar in der sonst eher feuchten Nordh&#228;lfte, was selbst auf den Kanaren im Winter ziemlich ungew&#246;hnlich ist.</p>
<p>Von Weihnachten &#038; Co. haben wir nicht viel mitbekommen, &#8211; sogar die allgegenw&#228;rtige gomerische Deko-Dr&#246;hnung mit Schneem&#228;nnern, Eisb&#228;ren, Nikol&#228;usen und Lichterketten in Palmen konnte bei fast 30°C, Meeresrauschen und strahlendem Sonnenschein keine Gef&#252;hlsduselei heraufbeschw&#246;ren. Und auf Silvester war man um Mitternacht derma&#223;en damit besch&#228;ftigt, nach spanischem Brauch bei jedem Glockenschlag eine Weintraube zu essen, diese alle (schlucken ging aus Zeitgr&#252;nden nicht) auch noch irgendwie in den Backen und Zahnl&#246;chern zu bunkern, sich bei jeder einzelnen einen neuen Wunsch auszudenken, gleichzeitig seine Miturlauber oder versprengte Einheimische zu herzen und sie nur mit durch die Trauben ges&#228;uselten Neujahrsegnungen und nicht auch noch mit Sekt zu &#252;bersch&#252;tten, dass keine Zeit blieb, um irgendwelche Festivit&#228;ten in der kalten Heimat zu trauern.</p>
<p>Halt, einen sehr sch&#246;nen weihnachtlichen Moment gab es doch, und zwar am Abreisetag morgens um 4.30h in einer Kneipe in Hermigua: der gomerische Wein hatte mich soweit entkrampft, dass ich mit einem Einheimischen zusammen zweistimmig „Stille Nacht“ gleichzeitig auf deutsch und spanisch zusammen gesungen habe – k&#252;nstlerisch nicht so wertvoll, aber f&#252;r mich pers&#246;nlich unvergesslich!</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image936" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/10-Wandergruppe.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Unsere Wandergruppe</p>
<p>Unsere Wandergruppe umfa&#223;te 13 Leute im Alter zwischen 29 und 50 Jahren (Durchschnittsalter 38). Im Gegensatz zu meinen bisherigen Frosch-Touren, bei denen man sich das Programm ja selber zusammenstellt und sich somit auch gewisse Leute herauspicken kann, ist man bei einem solchen Trekkingurlaub stets mit den gleichen wenigen Mitstreitern zusammen. Das hat den Vorteil, dass man diese viel n&#228;her kennen lernt und sich auch auf Leute einl&#228;sst, mit denen man sonst vielleicht eher wenig Zeit verbracht h&#228;tte, wodurch f&#252;r mich interessante Kontakte entstanden sind, die bis heute anhalten. Andererseits ist man den Eigenarten und Launen diverser Mitb&#252;rger wiederum relativ schonungslos ausgesetzt, was einem bei geballtem Auftreten den Urlaub wom&#246;glich vermiesen kann, da man kaum Fluchtm&#246;glichkeiten hat.</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image937" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/11-Unterkunft-in-Hermigua.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Unterkunft Hermigua</p>
<p>In der ersten Woche waren wir in Gomeras „Hauptstadt“ San Sebastian im S&#252;dosten stationiert (dort hat schon Christoph Kolumbus vor seiner Amerikaentdeckung die letzte Rast eingelegt) und hatten dort komplette Wohnungen mit zwei Zimmern, K&#252;che, Terrasse und sogar Waschmaschine, was das Wandersockenaroma recht positiv beeinflusst hat. In der zweiten Woche sind wir nach Hermigua in der Nordh&#228;lfte weitergezogen, wo wir in einer von Deutschen sehr liebevoll gef&#252;hrten Pension in kleinen Doppelzimmern mit K&#252;chenzeile gewohnt haben und zum Abschied sogar noch mit den leckersten Hausrezepten versorgt wurden. Beide Unterk&#252;nfte waren sehr gepflegt und praktisch eingerichtet. Die feste Unterbringung f&#252;r jeweils eine Woche gibt es allerdings nur bei der Weihnachtstour wie gerade beschrieben, bei allen anderen Trekkingtouren wechselt man wesentlich &#246;fter die Unterkunft. Die Wanderungen selber sind aber fast gleich.</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image938" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/12-Reiseleiterin-Marina.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Wanderf&#252;hrerin Marina mit Meltini</p>
<p>Zusammenfassend hat mir der Gomera-Urlaub nach der kurzen Gew&#246;hnung an Land und Leute prima gefallen; die Insel ist von der Landschaft her absolut reizvoll, auch das Trekking in dieser geballten Ladung ist genau richtig zum Auspowern; zumal man auf diese Art eine Gegend viel intensiver kennen und sch&#228;tzen lernt. Hierf&#252;r auch ein dickes Dankesch&#246;n an unsere sehr kompetente und geduldige Wanderf&#252;hrerin Marina von Activida-Tours, die nicht nur daf&#252;r sorgte, dass niemand von uns entkr&#228;ftet in irgendeiner Klamm verenden musste, sondern uns auch in den Verschnaufpausen mit ihrem umfangreichen Wissen &#252;ber die Natur (ich sage nur: alles endemisch!!) und Geschichte Gomeras sowie mit inseltypischen Leckereien aus ihrem Rucksack f&#252;tterte.</p>
<p align="center"><img alt="La Gomera" id="image939" src="http://www.frosch-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/13-dynamischeurlauberin.jpg" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center">Isla bonita – hasta pronto!!<br />
Rita Maurer</p>
<p>P.S.<br />
Oben auf dem weithin sichtbaren Tafelberg La Fortaleza befindet sich eine ziemlich gro&#223;e, aus dicken Kieseln bestehende „Gl&#252;cksspirale“. Sie soll angeblich vor Urzeiten von alten Gomeros gelegt worden sein und durch einen ganz besonderen, in der Mitte liegenden Stein Lebenskraft und Energie bringen, wenn man den ganzen Weg zwischen den Steinchen brav abl&#228;uft und nirgends abk&#252;rzt. Trotz meines Argwohns als aufgekl&#228;rter Zeitgenosse des 21. Jahrhunderts, dass das nur ein Touristennepp vom Verkehrsverein Gomera ist, habe ich nat&#252;rlich hoffnungsvoll den ca. 10 min. dauernden Rundweg im vorgeschriebenen Laufschritt abgeklappert und dabei auch noch alle zus&#228;tzlichen kleinen Spiralen mitgenommen, die angeblich Fruchtbarkeit bescheren, wie mir allerdings erst hinterher grinsend erkl&#228;rt wurde. Tja, die alten Gomeros haben tats&#228;chlich nicht zuviel versprochen: Beim Runterhacken dieses Berichtes im April 2004 klemmen gerade zwischen mir und der Tastatur 120 cm Neun-Monats-Bauch mit einem jetzt schon hyperaktiven, zuk&#252;nftigen Froschurlauber darin &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frosch-blog.de/weihnachten-mal-ganz-anders-trekking-relaxen-auf-la-gomera/931/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
