17. September 2012

Schnuppertage in der Toskana

Reisebericht von Albert & Maria
FROSCH Reiseziel Sportclub Fattoria San Antonio, Toskana

Abenteuerurlaub oder Erlebnistage mit offenem Ausgang hatte ich meiner Frau angekündigt! Auch kleidungsmäßig waren wir nicht optimal vorbereitet; konnte das gutgehen?
Am ersten Tag wurden wir morgens auf der „Sonnenterrasse“ mit Regen empfangen, nun ja, Optimismus ist wahrscheinlich eine Grundvoraussetzung für diese Art Urlaub, dachten wir.

Doch es kam ganz anders!
In den sieben Tagen unserer Anwesenheit haben wir die Toskana  durch Wanderungen, Besichtigungen und Veranstaltungen kennen lernen dürfen! Siena, San Gimmiano sowie Lucca wurden per Zug, Pkw oder Bus besucht. Die kulturelle Dichte der  Sehenswürdigkeiten war beeindruckend! Noch nie vorher hatten wir diese Identifizierung der toskanischen Bevölkerung mit ihrer Vergangenheit so hautnah gespürt.  Auch die erste Wanderung nach Montaione mit intensiver Wahrnehmung der toskanischen Landschaft gelang ohne größere Schwierigkeiten, sogar mit unpassendem Schuhwerk!

Bewohnt haben wir in der Villa da Filicaja die Juniorsuite des Haupthauses.  Damit „thronten“ wir ganz oben in dem alten Herrschaftssitz aus dem 15. Jahrhundert, der sich im Eigentum des Grafen Antonio befindet. Das Landgut da Filicaja beherbergt auch das IHP, eine Non-Profit-Organisation, die sich international für den Schutz  von Pferden einsetzt. Zu jeder Tages- und Abendzeit konnten wir die toskanische Landschaft durch unterschiedliche Lichtverhältnisse mal kurz-, dann wieder weitsichtig wahrnehmen.

Das Betreuungsteam unter der Führung von Kolja war absolut professionell, flexibel – auch für uns fast im Seniorenalter – und fand immer gute und pragmatische Lösungen,  um einzelne und gemeinsame Wünsche zu erfüllen! Hervorzuheben ist z. B. die geplante Stadtbesichtigung in Lucca, die auch ohne erforderliche Mindestteilnehmeranzahl trotzdem stattfand!  In dieser tollen Zusammenarbeit des Teams, aber auch in der Gruppe,  liegt sicherlich der Schlüssel für unsere sieben Tage Wohlfühl-Atmosphäre.

Das tolle Ambiente des Weingutes, wo zusätzlich Oliven geerntet werden, wurde durch das tägliche,  vielfältige und variierende Frühstücksbuffet verstärkt. Auch die Abendessen, von Marcel angerichtet, waren immer landestypisch zubereitet und wurden natürlich gerne mit der entsprechenden Flasche Wein gewürdigt.  Diese Bewertung wurde durch Besuche in den entsprechenden Tavernen und Restaurants von Montaione z. B. im „carpe diem“ nur unterstrichen!

Einer der Höhepunkte war der letzte Abend mit dem Grillfest. Marcel hat hier wieder gezeigt und bewiesen, dass auch deutsche Essgewohnheiten und  toskanischer Himmel vorzüglich harmonieren können!

Ein solcher Urlaub kann aber auch nur dann gelingen, wenn die Gruppe harmoniert. Wir haben tolle Menschen kennen und schätzen gelernt, die stets immer auch zur guten Stimmung beigetragen haben, sodass der Abschied schon nach einer Woche richtig schwerfiel.  Und auch jetzt mit einigem Abstand bleibt zu sagen: Toller Urlaub mit garantierter Langzeitwirkung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.