7. April 2017

1 Woche Skifahren wie Gott in Frankreich „Trois Vallees“ – 10.03.2017- 18.03.2017

Reisebericht von Kati Feierabend
FROSCH Reiseziel Sportclub Les Fontanettes in Le Bettaix, Frankreich

Schon recht früh im Jahr, fragte mich eine Bekannte, ob ich nicht Lust hätte, in 2017, eine Woche im März mit zum Skifahren nach Le Bettaix zu kommen. Da ich das Skigebiet kannte und bereits zweimal dort war, musste ich nicht lange überlegen.

Und so starteten wir am 10.03.2017 vom neuen Abfahrtsort am Busbahnhof am Flughafen Köln im bequemen Bus der Firma Bröskamp in Relaxsesseln mit wunderbarem Ausblick durch die Panoramafenster in der ersten Sitzreihe Richtung Frankreich.

Die Fahrt verlief ruhig, kein Stau, kein Glatteis, ausreichend Pausen und tatsächlich ein paar Stunden Schlaf, so dass wir pünktlich gegen 09.00 Uhr in Le Bettaix ankamen.

Der Bus parkte etwas ausserhalb, das Gepäck wurde ausgeladen und dann mussten wir es selbst zum Frosch-Haus bringen, was aber aufgrund der unmittelbaren Nähe kein Problem war.

Nach einer kurzen Ansprache, konnten wir erst einmal lecker frühstücken, die Skipässe wurden ausgeteilt und es gab erste wichtige Informationen.

Da die Sonne lachte, machten wir uns nach dem Frühstück direkt auf zum Skifahren und wählten zum Einfahren erst einmal das vor der Tür liegende Skigebiet „La Masse“.

Nach einem sonnigen und erfolgreichen Skitag, dem Zimmerbezug, einer Dusche und ein wenig Ruhe trafen wir uns im neu renovierten Restaurantbereich des Froschclub und bekamen unser Abendessen.

Der ganze Club wurde neu renoviert, die Zimmer gestrichen, neue Betten und Einbauschränke verbaut und ein bisschen für Atmosphäre gesorgt. Leider sind die Zimmer nicht größer geworden, für 2 Personen sind die Doppelzimmer schon recht klein.

In der weiteren Skiwoche wurden 4 Skitouren angeboten, wir wurden in 4 Gruppen aufgeteilt und von den jeweiligen Guides durch die Gebiete geführt.

Mittags gab es immer einen Hüttentreff, zu dem auch die Skifahrer kommen konnten, die nicht das Skiguiding mitgemacht haben. Und einmal haben wir Hüttenpicknick gemacht. Neben unseren obligatorisch mitgeführten Pistenbroten, haben die Teamer Baguette, Käse, Wurst, Tomaten, Bananen und Knabbergebäck transportiert von dem wir dann in einer Hütte reichlich probieren konnten – und noch dazu konnte man draußen in der Sonne sitzen, einfach herrlich.

Die Gruppen waren glücklicherweise nicht zu groß, so dass man ohne Stress die Skitouren nach Val Thorens/Orel, Les Menuires, La Masse, Meribel und Courchevel mitmachen konnte.

Nach dem Skifahren am Nachmittag gab es auch ab und zu ein paar Nachmittagsangebote, z. B. Glühwein für Lau oder Kaffee und Kuchen und einmal sogar frisch gemachte Waffeln.

Es gab auch Themenabende, was das Essen betraf, einmal wurde uns die regionale Spezialität Tartiflette serviert, eine Art Auflauf mit dem leckeren Reblochon-Käse, dann einmal Original-Raclette und natürlich das Candle Light Dinner nicht zu vergessen, für dass die Tische mit weisen Tischdecken eingedeckt wurden und romantische Atmosphäre mit abgedunkeltem Licht und Kerzenschein geschaffen wurde.

Nach dem wirklich jeden Tag unheimlich leckeren Essen, wozu auch immer eine Vorsuppe, Salat und Nachspeise (z.B. Vanillecreme mit Oreokeksdeckel, Mouse Chocolat, Eis ) gehörte, konnten wir uns noch ein wenig am Abend vergnügen, manche spielten Karten, tranken Cocktails, Wein oder Bier oder folgten dem täglichen Angebot der Teamer, z.B. gab es ein Fussballkickerturnier, einen Karaoke-Abend, einen Diskoabend und eine Quizrunde, teilweise auch mit Beteiligung der Reisenden des Berliner Clubs „No Limits-Prima Klima Reisen, die ihr Haus direkt an der neuen Vierer-Sesselliftanlage hatten.

Wahrscheinlich waren wir in der Woche nicht die Feierwütigsten, weil der Altersdurchschnitt auch relativ hoch war, aber mich hat es nicht sehr gestört. Ich war nach dem Skifahren, reichlichem Essen-manchmal einem Verdauungsspaziergang durchs Dorf- und der vielen Sonne eh` immer recht müde und bin eher früher als später aufs Zimmer.

Wir wollten ja am nächsten Morgen wieder gegen 09:00 Uhr auf die Piste.

Wenn man auf den Hütten was Essen oder Trinken wollte, musste man schon recht tief in die Tasche greifen: Büchse Cola, Sprite, Orangina 4 Euro, kleines Radler (heisst in Frankreich Panache`) meist 4,50 bis 5 Euro, Portion Pommes 6 Euro, großer Hotdog 6 Euro, bei nem Salat hat man locker mal 16 Euro auf den Tisch gelegt, je edler die Speise und der Laden, je teurer die Preise.

Wir hatten einfach Glück mit dem Wetter und konnten meist im Liegestuhl lümmeln und ab und zu (heimlich) unser Pistenbrot verspeisen.

Ich würde deswegen aber trotzdem immer wieder nach Trois Vallees fahren, weil es einfach ein gigantisches Skigebiet ist und keine Wünsche offen lässt.

Am letzten Tag, leider ein regnerischer Tag mit viel Nebel, habe ich mich für eine Wanderung entschieden und bin nach Le Menuires gelaufen, um mich noch mit leckerem französischen Käse einzudecken.

Teamer, Teamleiter und Servicekräfte waren Spitze – die Küche sowieso-, noch einmal herzlichen Dank!

Am frühen Abend gab es dann noch eine „Abfahrtssuppe“, dann wurde der Bus beladen und wenig später saßen wir im Bus und schaukelten, schon ein wenig schlummernd, Richtung Heimat.

Die Fahrt verlief wieder ruhig und so kamen wir gegen 05.45 Uhr pünktlich in Köln an.

Super Pisten (obwohl am Nachmittag im Talbereich schon sulzig ), lecker Essen, viel Sonne, einfach ne schöne Skiwoche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.