23. Februar 2016

Sporthotel Traube in Uderns, Österreich vom 16.01. – 23.01.2016

Reisebericht von Marc H.
FROSCH Reiseziel Sportclub Traube in Uderns, Österreich

„Glück muss man haben!

Von winterlichen Temperaturen war bis ein paar Tage vor unserer Abreise weit und breit nichts zu sehen. Als dann die Reise per Schnee-Express ab Hamburg näher rückte, sanken die Temperaturen und der Schnee kam!

Gut für uns, schlecht für alle, die storniert oder sich noch nicht entschieden haben, in die Berge zu fahren.

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Es ging also nach Hamburg und dann per Party-Nacht-Zug nach Österreich. Es war unsere erste Fahrt per Zug und im Vergleich mit dem Bus eine sehr gute Alternative. Ich konnte im Zug besser schlafen als im Bus vor ein paar Jahren nach Frankreich. Im Zug kann es zwar etwas lauter werden, aber die Stimmung ist sehr gut und wer lachende Gesichter auf den musik-beschallten Bahnhöfen von Düsseldorf oder Köln erleben möchte, ist mit dem Schnee-Express genau richtig! Der Urlaub konnte also beginnen!

Am Bahnhof von Jenbach wird man meist von einem Taxifahrer abgeholt und innerhalb von 15-20 Minuten zur Pension „Traube“ gefahren. Wenn also am Bahnhof jemand ein Schild mit der Aufschrift „Schnee-Express“ in der Hand hält, könnte es sich also um die Mitfahrgelegenheit handeln. Also auf jeden Fall mal ansprechen!

An der Traube angekommen wurden wir herzlich von Ludwig und Verena in Empfang genommen. Erste Einweisung in den Skikeller erfolgt sogleich und man bekommt die ersten Informationsbroschüren, alle wichtigen Telefonnummern und den Zimmerschlüssel in die Hand gedrückt.

Das Haus Traube wird von einer Familie bewirtschaftet und die Reise läuft über die Firma „Kopfüber“, wie wir im Laufe des Abends erfahren. Das Prinzip ist aber ganz Typisch „Frosch“. Es gibt einen Wochenplan mit verschiedenen Skiguidings und Abendaktivitäten (Fakelwanderung, Spieleabend, Rodelausflug usw.)

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Das Haus kann um die 50 Gäste aufnehmen, wir waren allerdings in dieser Woche nur 15 Gäste, was es sehr übersichtlich gestaltete. Die Skitouren waren bei uns nur in zwei Gruppen unterteilt, bei mehr Teilnehmer sind es drei Gruppen. Man kann aber das Skigebiet auch auf eigene Faust erkunden.
Da die einzelnen Skigebiete recht weit im Zillertal liegen, gibt es für einzelne Ausflüge eigene Busshuttles und man muss nicht mit den vollen Skibussen oder der Zillertalbahn hin fahren. Das ist ein sehr großer Pluspunkt. Wenn man nach der Tour nicht gleich zurück mit zur Traube möchte, kann man noch gemütlich etwas trinken und fährt selbst zurück, das geht natürlich auch.

Der Skibus hält zwar direkt vor dem Haus, allerdings nicht sehr oft und wenn der Bus voll ist, kann man auch mal Pech haben. Man kommt aber auch mit der Bahn weg, inkl. aufwärmenden Fussmarsch.

Die Traube ist schön eingerichtet und sauber. Der Sauna-bereich ist sehr neu und modern. Ich selbst habe ihn nicht besucht, aber alle äußerten sich sehr positiv. Auf der Internetseite der Traube wird ein Haushund erwähnt, den ich aber nie gesehen habe und als Allergiker ihn auch sonst nicht bemerkt habe.

Das Abendessen ist als Buffet aufgebaut und man kann sich sein Menü nach Lust und Laune selbst zusammenstellen. Die Tagesangebote waren sehr abwechslungsreich und lecker. Es gab einen Schnitzelabend, Pastaabend, Grillabend und Italienischen Abend. Auch lokale Leckereien gab es zu kosten. Es war für jeden etwas dabei. Softdrinks, Bier und Wein sind im Reisepreis enthalten. Wer etwas anderes trinken möchte, muss sich eine Getränkekarte kaufen.

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Die Teamer waren sehr hilfsbereit. Wer seine Skier oder das Snowboard zum Service geben möchte/muss kann sich von Ludig sehr gut beraten lassen. Benni Ludwig und Lukas haben die Skiguidings übernommen. zur Mittagspause treffen sich normalerweise alle Gruppen wieder und man kann zur not noch mal wechseln und woanders mitfahren. Eigentlich gilt auch hier, dass man relativ sicher eine rote Piste fahren können sollte.  Wenn aber viele Anfänger dabei sind, kann es auch mal eine Einsteigergruppe geben.

Durch die Guidings lernt man viele Ecken der Skiergebiete kennen. Der Hintertuxer Gletscher ist aber nie dabei, weil er zu weit weg ist. Man muss mind. 90 Minuten Fahrzeit und mehrere Umstiege einplanen.

Alles in Allem eine super Skiwoche, die uns das „Traube“-Team und vor allem das tolle Neuschnee-Wetter geschenkt hat.

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