19. April 2006
12er zum 2ten – diesmal im April (31.3.06 bis 9.4.06)
Zum Frosch Reiseziel Sportclub Zwölferkogel in Sallbach-Hinterglemm
von Janina Kropp
Da ich unbedingt in diesem „Winter“ noch mal in den Schnee wollte, habe ich mich auf den Froschseiten umgesehen, wo überhaupt noch freie Plätze sind. Und da dieser Winter ja recht schneereich und lange kalt war, liebäugelte ich nach meiner sehr positiven Erfahrung wieder mit dem ja recht niedrig gelegenen Saalbach Hinterglemm. Da kam mir das Schnäppchen-Angebot natürlich sehr gelegen und ich habe kurzerhand gebucht.
Aber wie das so ist, haben sich die Schneeverhältnisse kurz nach meiner Buchung deutlich verschlechtert. Aus Pulverschnee wurde Harsch und dann „stark wechselnde Schneequalität“ und die Schneedecke schrumpfe um 80 cm…
Mit entsprechenden Erwartungen und Alternativprogramm im Kopf fuhren wir also los.
Und wir wurden positiv überrascht! Klar war der Schnee nicht mehr perfekt und besonders weiter unten schon sulzig , aber wir konnten noch erstaunlich gut fahren –auch bis ins Tal- und oben ging es viel besser. In der Woche bekamen wir sogar noch zweimal Neuschnee dazu, der die jeweils nächsten Tage natürlich super machte.
Sonne gab es obendrauf und so war ein schönes April-Skifahren bzw. Boarden möglich. Die Sonne haben wir natürlich nach einem anstrengenden Tag auf der Piste auch noch auf den Hütten im Liegestuhl mit netter Musik und entsprechendem Getränk genossen.

Das Tag-Programm bei einem Ski- bzw. Boardurlaub ist dann ja eh klar:
„Früh“ aufstehen und mit dem fantastischen Frühstück – vielseitig und reichlich – den Tag beginnen und dann ab auf den Berg und fahren, fahren, fahren.
Mittags eine gemütliche, geruhsame Mittagspause – zumeist mit Sonnenbad – und wieder auf die Bretter.
Zum Abschluss des Tages dann entweder relaxen im Sonnenstuhl, entspannen in der Sauna oder der Versuch des Aprés-Ski.
Am Lift anstehen mussten wir während des ganzen Urlaubs nie! Und es gab Tage an denen einem auf manchen Pisten fast unheimlich wenig bis gar keine(!) Leute begegneten.
Aprés-Ski war im Ort leider nicht mehr wirklich möglich, da viele Hütten die Saison schon beendet hatten, oder einfach nur wenig Leute auf den Hütten waren. Gleiches gilt für Kneipen und Discotheken. Somit war es etwas ruhiger und wir mussten uns ganz auf uns Frösche verlassen.
Auch das Hotel war mit ca. 33 von 90 belegten Betten nicht ausgebucht. Aber wir haben eine nette Truppe zusammengefunden und jede Menge Spaß gehabt – darauf ist ja irgendwie immer Verlass.
Einige der geplanten Aktivitäten wurden dann auch mit dem Thuiner zusammengelegt, so dass es eine größere, sehr partytaugliche Truppe war.

Am Sonntag, an dem eigentlich unsere Welcome-Party gefeiert werden sollte, veranstaltete der Goass-Stall seine Saison-Abschluss-Party – auch „Restesaufen“ genannt. Da viele von uns die Chance nutzen wollten, noch mal im Ort zu feiern, wurde die Welcome-Party kurzerhand in den Goass-Stall verlegt und wir hatten einen sehr spaßigen Abend.
Die nächsten beiden Abende verliefen mit „Spieleabend“ (mit Kickerturnier) und „Cocktailabend“ eher ruhiger. Einige starteten den Versuch und fuhren zum Feiern nach Saalbach, in der Annahme, dass da ja sicher abends noch was los sei. Aber auch da wurden sie enttäuscht. Die Saison war hier einfach schon gelaufen.
Am Mittwoch gab es dann zusammen mit den Gästen aus dem Thuiner den Hüttenabend mit anschließendem Fackelablauf. Zunächst fuhren wir alle gemeinsam mit der Gondel zum Bergstadl hinauf, wo auf der Terrasse ein wenig Aprés-Ski-Party gefeiert wurde. Glühwein gab es zum vergünstigten Preis.
Anschließend haben wir gegessen. Auf die Tische kamen riesige Pfannen mit Bratkartoffeln und Käsespätzle und schließen waren alle zum Platzen vollgefuttert .
Da hieß es natürlich die Kalorien wieder abzutanzen, was wir dann auch reichlich taten. Tische, Bänke, Stühle… alles wurde zum Tanzplatz umfunktioniert.
Schließlich ging es zu Fuß mit Fackeln zurück ins Tal und die Party wurde in unserem Partykeller noch ein wenig fortgesetzt. Hier war es aber, da schon viele ko ins Bett gefallen waren, etwas ruhiger.
Am Donnerstag gab es zur Entspannung einen Sauna-Abend mit frischem Obst und Säften. Das war zwar sehr gemütlich und angenehm, aber nach dem reichlichen – und wie immer sehr leckeren – Abendessen nur bedingt empfehlenswert.
Zum Abschluss der Woche erwartete uns am Freitagabend das Candlelight Dinner. Im Anschluss wurden wir mit der kleinen „Bahn“ zum Thuiner gefahren, um dort gemeinsam die Abschiedsparty zu feiern. Die Stimmung wurde zunächst mit Musik-Spielchen ein wenig gelockert und schließlich wurde noch ausgiebig Party gemacht. Da durfte natürlich auch der „Cowboy und Indianer-Song“ nicht fehlen…

Am nächsten Tag erwartete uns nochmal ein sonniger Abschieds-Skitag und gegen 18Uhr machten sich die Busse auf in Richtung Heimat.
Somit war es wieder ein rundum gelungener Froschurlaub. Das Hotel gemütlich und mit sehr schöner Sauna, netter Bar und tollem Essen (!), die Teamer stets um uns bemüht und die Stimmung unter den Gästen, wie man es von Frosch-Urlauben halt kennt…
Man muss sich nur im April in Saalbach darauf einstellen, dass die Saison gelaufen ist und es somit wesentlich ruhiger zugeht.

Am 28. November 2006 um 03:25 Uhr
Hey das ist ja n schöner Reisebereicht. Ich war zur gleichen Zeit im ZKogel. Hab gerade heute nochmal die Bilder angesehn und bin schon wieder erfaßt vom Skivirus.
Vielleicht sehn wir uns ja.
Viele Grüße
Michael