2. Mai 2010

Abwechslungsreiche Freeridecampwoche Anfang März in Davos

Reisebericht von Daniela Sprunk
FROSCH Reiseziel Single-Sportclub Derby in Davos, Schweiz

5.März abends. Der Winter kehrt nach Deutschland zurück und von Norden zieht ein Tief rein. Was dies bedeutet? Viel Neuschnee, Fahrzeuge und LKW, die die Autobahnen blockieren, viele Stunden im Auto, eine schwierige und nervenzehrende Anreise. Dies war in Kürze der Start in eine traumhafte Skiwoche. Trotz später Ankunft (ca. 22:00) im Sportclub Derby war das Frosch Team um Christian an der Rezeption wie immer sehr hilfsbereit und erklärte den Gästen schnell das Wichtigste. Es gab sogar die Möglichkeit noch etwas zum Essen zu bekommen. Echt tip top!

Das Haus, welches sehr groß ist und es somit viele Gäste gibt, und die Zimmer sind sehr gut in Schuss. In jedem Zimmer gibt es einen Fön und viele Zimmer haben einen Balkon. Die Zimmer sind sehr sauber und geräumig. Es ist ausreichend Platz! Der Wellnessbereich im Untergeschoß ist auch sehr zu empfehlen. Es gibt 2 Saunen, einen Ruhebereich und sogar ein kleines Hallenbad, wo man ein bisschen hin- und herschwimmen kann, um die Beine nach einem anstrengenden Ski/Snowboardtag zu entspannen. Außerdem ist im Keller noch ein großer Raum für die Skier wie auch genügend Heizstäbe für die Skischuhe. Und auch die Skistation fehlt nicht. Birgit ist hier mit ihrem Team am Beraten, Präparieren und Verleihen der Ski. Fast alle Leute aus meiner Freeridegruppe haben den Verleih genutzt und sich breite Freeridebretter für die Woche gemietet.

Am nächsten Morgen lachte die Sonne und die ganzen Anstrengungen, Frust und Sorgen der Anreise waren vergessen. Ein großes Frühstücksbuffet wartete auf die Gäste mit verschiedenen Teesorten, Kaffee, einer Cornflakesbar, einem großen Obstkorb, Joghurt, Aufschnitt (verschiedene Käse- und Wurstsorten), Vollkorn- und normale Brötchen, sehr leckeres dunkles Schweizer Brot. Als besondere Überraschung gab es dann auch an einem Morgen frische Croissant (weltklasse) und dann auch mal ein frisch gemachtes Birchermüesli.

Am Sonntag morgen um 9:00 traffen sich alle Kursteilnehmer vor dem Haus. Ganz schön was los ☺. Birgit und Co kümmerten sich um die 3 Freeridegruppen und nach kurzer Zeit ging es los in Richtung Pischa. Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir im Skigebiet an. Oben an der Bergstation folgte eine kurze Einweisung und nach dem Mittagessen ging es dann los mit einer simulierten Suche eines Verschütteten. Jeder Teilnehmer des Freeridecamps ist immer mit einem LVS-Gerät, einer Sonde und einer Schaufel ausgerüstet, so dass jederzeit sofort Hilfe geleistet werden kann und die Teilnehmer durch das eingeschaltete LVS-Gerät im Falle einer Lawine sehr viel leichter zu orten sind. Ganz ungeduldig warteten wir bis es endlich abseits der Piste in super Tiefschnee nach unten ging. Wir waren insgesamt 6 Personen in meiner Freeridegruppe. Bunt gemischt aus Deutschland und Schweiz, Jungs und Mädels und verstanden uns auf Anhieb prima. Es sollte eine lustige Woche werden.

Am Montag bekamen wir dann Marco, von der örtlichen Skischule, als neuen Bergführer. Die Stimmung war von Anfang an super und an diesem Tag wartete das Parsenn Gebiet auf uns. Nach einem kurzen Test und Einweisung bzgl. Sicherheitsabständen usw. im Gelände ging es los „up country“. Am Abend kehrten wir dann ganz glücklich und zufrieden ins Frosch Haus zurück. Am nächsten Tag waren wir dann nochmals auf Pischa unterwegs. Wir konnten es kaum glauben. Nun hatten wir 3 Skitage hinter uns mit jedem Tag strahlend blauem Sonnenschein und tollem Schnee. An diesem Tag war der Wind ziemlich kalt, so dass wir gegenseitig auf Erfrierungen achten mussten. Mittwoch wurde es dann langsam wärmer und dieses Mal machten wir das Gelände auf dem Rinerhorn unsicher und fuhren 2x ins Sertigtal ab. Was für eine gigantische Abfahrt! Der reinste Genuss. Am Donnerstag erwischten wir leider einen Nebeltag und sahen nicht wirklich viel. Nichts desto trotz haben wir das Beste draus gemacht und feierten eine super Freeridewoche zusammen mit der Gruppe bei ein paar Bierchen in einer Bar.

Aber auch das Essen, der Service und das Abendprogramm ließen keine Wünsche offen. Das Team um den Koch zauberte jeden Abend ein 4 Gänge-Menü auf den Tisch. Am Donnerstag war das ganze Team eingespannt, denn der Schweizer Abend stand auf dem Plan und dies bedeutete frisches Raclette für alle Gäste. Im Anschluss gab es eine Fackelwanderung als Verdauungsspaziergang. Die Abende davor gab es einen Partyabend mit abwechslungsreicher Musik, einen Wellnessabend mit Saunaaufguss nach dem Abendessen, einen Loungeabend zum Relaxen und Quatschen. Das Highlight des Abendprogramms war das Candlelight Dinner in einem sehr festlich dekorierten Speisesaal.

Am Samstag verstreute es die Frosch Community wieder in alle Winde. Herzlichen Dank an das Frosch Team vom Sportclub Derby. Es war eine super Woche, die besser nicht hätte sein können. Und wer hätte das schon gedacht nach so einem Start mit Schneechaos usw. Weiter so!

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