18. März 2009

Alba di Canazei – warum ich wieder hinfuhr!

Reisebericht von Michael Klehr (mklehr at freenet.de)
FROSCH Reiseziel Sporthotel Maria Teresa in den Dolomiten, Italien

Um es kurz zu machen: Über das Gebiet und die von Frosch angebotenen Hotels haben kürzlich z. B. Jürgen Bauer, Nora Meier und auch ich (in 2007) fast alles geschrieben und die Schoko-Ansichten gezeigt.

Nach zwei Jahren habe ich erneut und mit meinem Sohn (16 Jahre) gebucht, denn:

  • für einen einwöchigen Aufenthalt suchten wir ein sehr großes Skigebiet, das abwechslungsreiche Pisten und viele Möglichkeiten bietet. In Europa gibt es leider keine 10 solcher Gebiete, und die Sella-Region ist eines der größten! Wäre schön, wenn Frosch zusätzlich zu Trois Vallées weitere davon anbieten würde, z.B. Tignes/Val d’Isère.
  • Da waren vom ersten Besuch noch „Rechnungen offen“ mit der Marmolada, der Seiser Alm, dem Kreuzkogel und der Abfahrt nach St. Ulrich. Wegen schlechten Wetters konnte ich beim ersten Mal dort nicht fahren, und es sind wirklich lohnenswerte Ziele.
  • Die entlegeneren Gebiete abseits der Ronda sind inzwischen leichter erreichbar:
    Im Nordosten in La Villa/Funtanacia wurde ein neuer Lift gebaut, damit kommt man jetzt ohne Laufen in das Gebiet Pedraces und zum Kreuzkofel mit der idyllisch gelegenen Wallfahrtkirche Santa Croce. Den in Pedraces angebotenen Bus zum Kronplatz (Fahrzeit ca. 30 min) kann man leider nicht nutzen, wenn man von Alba kommt und am Abend wieder zurück sein will. Übrigens gehört die Abfahrt (man kann zwischen roter und schwarzer Piste wählen) vom Piz La Villa in den Ort gehört zu den besten der Region.
    Zum weitläufigen, beherrschbaren Gebiet Seiser Alm gelangt man von Seteur über die schöne Waldabfahrt zum Gebiet Pana bei Santa Christina, dort fährt halbstündlich ein Bus (Fahrzeit ca. 30min) in dieses große Gebiet. Für den Rückweg nimmt man wieder diesen Bus oder fährt ab nach St. Ulrich, durchquert den Ort (komfortabel u. a. mit Rolltreppe und –band) und kommt über das interessante Gebiet Seceda und Santa Christina zurück nach Seteur. Auf dieser Tour genießt man neue Ansichten der Rosszähne, von Catinaccio und vom Schlern, die „Rückansicht“ von Platt- und Langkofel ist dagegen nicht halb so spektakulär wie von der Sella aus!
  • Jetzt gibt es tolle Anlagen: Auf Belvedere kann man z. B. kostenlos alle möglichen Sprünge üben, dabei landet man verletzungsarm in einem großen Luftkissen.
    Auf der Seiser Alm ermöglicht eine brettebene, steile, kostenlose Messtrecke das Aufstellen neuer persönlicher Geschwindigkeitsrekorde, das Abbremsen erfolgt problemfrei am Gegenhang. Wer als Boarder mehr als 80km/h oder als Skifahrer über 100km/h erreicht, darf stolz sein.
  • Auch Normalsportler können die Sella in drei Stunden umrunden und dabei die attraktiven Gebiete entlang der Runde befahren, und davon gibt es wirklich einige!
  • Der – wenn das Wetter es zulässt – angebotene Ausflug durch die Lagazuoi-Schlucht ist einzigartig, weil man – wie John Wayne im Winter – von steilen Felswänden umgeben in einem sonst weglosen Tal unterwegs ist und z. B. die vereisten Wasserfälle (siehe Foto) bewundern kann
  • Überhaupt ist das Boarden zwischen schroffen Felsmassiven – von Chamonix abgesehen – überwältigend und einzigartig, wie die vielen Fotos eindrucksvoll zeigen
  • Das Sella-Gebiet ist sehr gut erschlossen und bieten beste Sportmöglichkeiten, auch bei kritischen Schneeverhältnissen. Pisten und Anlagen werden sehr gut gepflegt, vom Pistenende ist es meist nur ein kurzer Weg bis zum nächsten Lift. Bei Neuschnee findet man auch Tiefschneestrecken, aber Vorsicht: Off-Piste ist verboten, und manche der Polizisten sitzen nicht an den Bergstationen in der Sonne!
  • Das Team im Hotel Maria Theresa ist wirklich freundlich, hilfsbereit und unkompliziert. Unterbringung und Verpflegung sind wirklich OK!
  • Die Betreuung durch Martina ist ein seltener Glücksfall. Sie ist schon einige Jahre in Alba, kennt und organisiert tatsächlich alles und hat in Susanne eine starke Partnerin
  • Wieder waren die anwesenden Frösche eine angenehme, harmonische, unterhaltsame, interessante Gesellschaft. Wieder wurde meine Erkenntnis bestätigt, dass man zwar nicht weiß, welche Leute man treffen wird, aber es wird eine schöne Zeit sein.

Mein Geheimtip ist die schwarze Talabfahrt am Ciampac am An- und Abreisetag – eine leere Traumpiste!

Anbei einige Bilder, die möglicherweise noch nicht bei Frosch zu finden sind (Dank auch an Heike).

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