26. Mai 2014

Allein unter Franzosen und Kreuzfahrern

Reisebericht von Andreas Bermel (w58453 at o2online.de)
FROSCH Reiseziel Paros Wanderreise

Griechenland und die Kykladen im Mai, ein lohnendes Reiseziel? Trotz hauptsächlich wetterbedingter negativer Erfahrungen aus dem Vorjahr kam ich bei der Suche im Frosch-Katalog immer wieder zu der Kykladen-Wanderreise auf Santorin und Paros zurück. Da aus mehreren Gründen kein anderer Termin für mich möglich war bin ich also am 7. Mai nach Griechenland aufgebrochen. Wie immer mit Toilettenpause in Wien aber ansonsten problemlosen Flügen mit AirBerlin und Nikifly.

Auf dem Flughafen der wohl bekanntesten und sicher auch ungewöhnlichsten Kykladeninsel wurde unsere Reisegruppe (18 Personen) sowohl von der Sonne als auch unserer Reiseleiterin Irene freudestrahlend erwartet. Der Transfer ins Hotel am Rande des schönen und ruhigen Ortes Megalochorie war schnell geschafft und den Nachmittag konnten wir schon für erste individuelle Erkundungen der näheren Umgebung nutzen. Zum Rand der Caldera mit überwältigendem Blick auf den gesamten Santorin-Archipel sind es nur wenige Schritte. Doch schon am ersten Abend zeigte sich, dass die Sonne noch nicht gewillt war ausdauernd und beständig zu scheinen. So endete der Sonnenuntergang in einer dicken Dunstwolke und das Abendessen wurde im Inneren einer urigen Taverne von Megalochorie eingenommen.

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Doch schon am nächsten Tag war die Wetterwelt wieder in Ordnung. Unser erster Programmhöhepunkt, die Bootsfahrt nach Nea Kameni, der Vulkaninsel im Zentrum der Caldera sowie zur Insel Thirasia stand an. Bei bestem Wetter und einer launigen und informativen Führung durch den lokalen Guide wanderten wir auf den 127 Meter hohen Vulkankrater, schwammen teilweise im Meer zu einer heißen Quelle und konnten uns an dem Panorama der Felswände vom Schiff aus gar nicht satt sehen.

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Schon am nächsten Tag war das Wetter wieder unbeständig. Vormittags war Gelegenheit zur individuellen Erkundung von Thira, des Hauptortes von Santorin. Hier fühlte man sich wirklich ‚allein unter Kreuzfahrern‘. Die ganzen Gassen waren überschwemmt von den unaufhörlich aus den beiden vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiffen ausgeworfenen Touristen. Nachmittags erfolgte dann die ca. 4-stündige ruhige Überfahrt nach Paros. Es war Zeit zum weiteren Kennenlernen der Mitreisenden oder einfach nur zum Entspannen auf dem Sonnendeck (mit Jacke!). Langsam zogen die einzelnen Inseln an uns vorüber bis wir schließlich im Hafen von Parikia (Hauptort von Paros) ankamen. Die Sonne war längst wieder erschienen und der Transfer ins Hotel erfolgte ähnlich schnell wie auf Santorin, so dass wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang ankamen. Den wir von unseren Balkonen aus, mit direktem Blick auf das Meer und die darin eingelagerten Inselchen und Felsen, verfolgen konnten. Das Hotel auf Paros, unser Zuhause für die nächsten 10 Tage, war wesentlich größer und komfortabler als das Hotel auf Santorin obwohl auch schon etwas in die Jahre gekommen. Vor allem das Essen ließ hier keine Wünsche offen. Lediglich das leidige ‚Brotthema‘ kam bei manchem wieder auf. Obwohl wir hier ‚allein unter Franzosen‘ waren (Personal und Reisegäste kamen zu fast 100% aus Frankreich) ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen aber auch für ausgelassene abendliche Partys an der Poolbar. Leider sind die Getränkepreise aber relativ hoch.

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Mit der nebenan abfahrenden Fähre kann man die Nachbarinsel Antiparos mit dem schönen typischen Kykladen-Ort mit Fischerhafen und engen Gassen leicht in 5 Minuten erreichen. Für individuelle Fahrten auf Paros selbst bietet sich der Linienbus an, der jedoch zu unserer Reisezeit unregelmäßiger als die Fähre verkehrte, oder direkt im Hotel oder auf Antiparos zu mietende Fahrräder. Paros selbst ist eine weitläufige Insel mit netten Orten, einer schönen Landschaft und ursprünglichem Charme. Kreuzfahrer findet man hier nicht, ebenso keine herausragenden touristischen Sehenswürdigkeiten. Eine Insel geeignet zum Erholen und Entspannen.

Auf Paros wechselte sich jeweils ein Programmtag mit einem freien Tag ab. Wer den Yoga-Kurs gewählt hatte, hatte auch an den freien Tagen den Vormittag verplant. Was bei größeren individuellen Ausflügen zu bedenken ist. Im Gegensatz zum Yoga wurde der Ausflug auf die Nachbarinseln Delos und Mykonos von fast allen Teilnehmern mit gemacht. Dabei waren wir mehrheitlich der Meinung, dass Delos mit seinen Ausgrabungen und der Natur auf jeden Fall sein Geld wert war. Auf Mykonos, wo ähnlich wie in Thira Kreuzfahrer die kommerziellen Gassen überschwemmten, war der Erholungswert dagegen eher marginal. Trotzdem insgesamt ein schöner Bootsausflug bei gutem Wetter und wenig Seegang.

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Die 5 Wanderungen auf Paros bzw. Antiparos waren alles in allem eher einfach was bei höheren Temperaturen als Anfang Mai sicher auch ganz angebracht ist. Vor allem aber waren sie abwechslungsreich und jedes Mal in einer anderen Gegend und von anderer Art. Die Transfers zu den Start- und Zielpunkten waren mit Kleinbussen vorzüglich organisiert und meist in wenigen Minuten geschafft. So ging es durch das grüne Hinterland von Antiparos zur bekanntesten Tropfsteinhöhle Griechenlands oder über die Hügel um Parikia zu einem Frauenkloster. Sicher der schönste Weg brachte uns, mit immer wieder neuen Ausblicken auf das Meer und den Ort Naousa, über bunt blühende Felder zu einem Leuchtturm ganz im Norden der Insel. Der Ort Naousa selbst wurde natürlich anschließend auch besichtigt. Die beiden letzten Wanderungen führten ins bergige Inselinnere auf bis zu 470 Meter. Auch hier lagen verwunschene Orte wie eine Quelle, die an jeder Ecke stehenden Kapellen, alte verfallende Windmühlen oder die frühere Hauptstadt Lefkes am Weg. Zwar bestand am Ende immer die Möglichkeit zum Baden im Meer. Aber auf Grund des noch ziemlich kalten Wassers wurden diese kaum in Anspruch genommen. Dafür umso mehr die Stopps in einheimischen Tavernen wo verschiedenste, meist wohlschmeckende griechische Spezialitäten angeboten wurden. Sogar die angeblich beste Eisdiele der Insel (einsam an einer Landstraße gelegen) wurde von uns besucht.

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Die Bootsfahrt in den Sonnenuntergang wurde dann wieder mal Opfer der Sonne, die es einfach nicht schaffte, sich gegen die Wolkendecke durchzusetzen. Die gereichten Antipasti und Getränke schmeckten uns trotzdem, so dass auch dieser Programmpunkt zu einem Erlebnis wurde.

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Schon drei Tage vor dem eigentlichen Reiseende kam dann leider wieder Abreise- anstatt Partystimmung auf. Wieder mal reisten neue Franzosen im Hotel an während wir die Koffer für die Rückfahrt nach Santorin packen mussten. Die Ankunft dort, bei 19 Grad und Regen war auch auf Grund des bekannt gewordenen Wetterumschwunges in Deutschland (angeblich 25 Grad und Sonne) ebenfalls von negativen Gedanken überschattet. Das schon bekannte Hotel tat sein Übriges.

Am nächsten Morgen war aber alles wieder in Ordnung! Die Sonne schien, keine Kreuzfahrer weit und breit. Die Abschlusswanderung von Thira nach Oia konnte starten. Ein wirklicher abschließender Höhepunkt unserer Reise. Ein sehr schöner Weg mit viel zu vielen weiten Ausblicken über die Caldera sowie Details in den durchwanderten Orten ließen bei mir die Frage aufkommen, was denn früher die Fotografen gemacht haben mögen als ein Film schon nach 36 Fotos zu Ende war. Es wird auf jeden Fall schwer werden, eine überschaubare Menge von Fotos für lange ‚Diaabende‘ auszuwählen.

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Um zu der Frage am Anfang zurück zu kommen:
Die Kykladen sind sicher immer ein lohnendes Reiseziel. Das zu unserer Zeit leicht unbeständige Wetter und die kühleren Temperaturen am Abend und vor allem des Meeres haben einer einmaligen Reise aber nicht im Wege gestanden. Die Blütenpracht am Wegesrand wäre ansonsten sicher auch so nicht möglich gewesen. Ebenso wenig haben die auf Grund der Vorsaison teilweise noch geschlossenen Tavernen und Geschäfte den Erfolg der Reise beeinträchtigt. Es gab immer genug Möglichkeiten sein Geld los zu werden. Ein weiterer Vorteil dieser Reise gegenüber anderen Frosch Reisen ist es  auch, dass nicht alle paar Tage die Mitreisenden wechseln und immer ein hektisches Kommen und Gehen herrscht. Hier kann man sich 2 Wochen auf eine überschaubare Zahl von anderen Urlaubern einstellen und mit ihnen gemeinsam die Zeit erleben. Zu dem Erfolg haben daher vor allem die Reiseteilnehmer selbst sowie Irene als Reiseleiterin beigetragen. In einer Umgebung wie sie Santorin, Paros, Antiparos, Delos und Mykonos bieten macht bei guter Stimmung und Organisation einfach alles Spaß. Danke deshalb an Dirk, Donatus, Doreen, Christine, Egon, Gabi, Hartmut, Horst, Ingrid, Irene, Jose, Katja, Lieselotte, Rebekka, Renate, Sabine, Siggi und Ursula.

4 Gedanken zu „Allein unter Franzosen und Kreuzfahrern

  1. divelady

    Das Hotel ist französisch geführt, hat deshalb viele französische Reisegruppen und richtet sich in der Abendgestaltung ausschließlich nach französischen Vorlieben und die Animation wird auch auf französisch gemacht.
    Für ein paar Tage Abschalten und Relaxen ist dieses Hotel ok, wer aber jeden Abend Aktion braucht, ist dort definitiv falsch.

  2. Josefa Smug

    Tolle vielseitig Reise, die einfach alle Sinne anspricht und die Highlights von Griechenland im Gepäck hat!

    Liebe Leser
    Der Andreas, der auch mit mir in der 1. Reisegruppe dieser Saison gewesen ist, hat ja schon einen recht ausführlichen und eloquenten Reisebericht verfasst. Ganz herzlichen Dank dafür!

    Ich fand es nur schade, dass er das Wetter so in den Vordergrund gestellt hat! Zu Saisonbeginn muss man auch mal mit einem bedeckten Tag rechnen. Die Leute, die in der Hauptsaison auf die Kykladen kommen, würden sich sicherlich mal über einen kühleren Tag freuen und da wir zum wandern gekommen sind, waren die Wetterverhältnisse geradezu ideal und wie von ihm auch schon erwähnt, haben wir überall duftende Blütenmeere angetroffen! Einfach herrlich!

    Ich bin schon öfters mit Frosch verreist und habe als Student fast in allen Semesterferien Inselhopping in der Ägäis gemacht, aber für mich war das mit Abstand die allerschönste Griechenlandreise, weil man so viel geboten bekam!

    Santorin ist eine richtig magische Insel, trotz vieler Touristen, die sich ja jetzt auch noch in Grenzen hielten. Der Blick auf das Meer von der Caldera aus ist einfach atemberaubend schön und gehört meiner Meinung nach auf jedermanns Löffelliste! Die beiden Hauptorte, die man bei der unglaublich beeindruckenden Panoramawanderung erkunden kann, sind von megatrendigen Hotels und geschmackvollen Boutiquen geradezu gepflastert. Man weiß gar nicht, was man alles zuerst fotografieren soll! Ich habe mir dort sehr schönen Schmuck gekauft und habe mich von einem wirklichen Beau im weißen Anzug mit eisgekühltem Drink in eine Edelboutique locken lassen und natürlich dann auch was gekauft… wir Frauen können ja manchmal geradezu zum shoppen verführt werden, obwohl das ja gar nicht unserer Natur entspricht 🙂 !

    Auf halber Strecke gab es auch noch ein kulinarisches Highlight am Kraterrand! Ein Wohnwagen, wo es bei einer recht rustikal anmutenden Dame frisch gebackenen Kuchen gab, der noch warm war und nach Weihnachten geschmeckt hat und noch frisch gepressten O-Saft! Nicht zu toppen!!!

    Und der Ausflug auf die Kraterinseln war echt super! Die Irene, unsere engagierte und charmante Reiseleiterin, hat für uns einen enorm fachkundigen Vulkanguide organisiert, den Ingmar! Das war ein richtig gutaussehender Bursche, der auch noch unglaublich freundlich war und alles sehr anschaulich erklären konnte. Man hatte den Eindruck, das wäre ein Schauspieler wie Sascha Hehn, der eine Bewerbungsführung für das Fernsehen macht. Zu gut, um wahr zu sein… ich glaube, er hat nachher auch ein richtig sattes Trinkgeld bekommen, was er sich zu 100% auch verdient hatte! Das man sowas noch erleben darf!!!

    Bei der Bewertung des Hotels auf Santorin sollte man vielleicht bedenken, dass auf dieser Insel ein exorbitant hohes Preisniveau herrscht. Von außen ist es durchaus ansprechend, die Zimmer z.T etwas dunkel aber auch nicht alle über einen Kamm zu scheren. Da gab es schon Unterschiede. Auch ein bisschen Glücksache! Hauptschwachpunkt war da v.a. das Frühstück, aber das ist in Griechenland sowieso nicht mit unseren Standards zu messen.
    Der Hotelmanager und seine Söhne waren auf jeden Fall sehr freundlich und hilfsbereit. Der Ort anbei hatte richtig Charme und war im Vergleich zu den Hauptorten unglaublich urig und beschaulich.

    Die Überfahrt nach Paros war echt ein Erlebnis und sehr komfortabel! So hatte ich die Fähren von damals nicht mehr in Erinnerung! Hier konnte man in überaus bequemen Sesseln chillen, Fotos gucken, simsen etc. und für das leibliche Wohl gab es auch an jeder Ecke Verlockungen! Ich habe auch noch nie so schöne Toiletten mit Aussicht erlebt! Klasse!

    In dem Hotel auf Paros habe ich mich von der 1. Sekunde an richtig wohl gefühlt! Wir wurden vom Staff und dem überaus charmantem und witzigem Hotelmanager schon mit Willkommensdrink und strahlendem Lächeln erwartet! Da war das Eis schon direkt gebrochen! Der Empfangsbereich ist sehr freundlich und gemütlich gestaltet, wie auch die Sitzecken, das Restaurant, die Bar und der gesamte Poolbereich. Einfach ideal zum chillen und staunen, wenn sich jeden Abend das Hauptspektakel ereignet: Der Traumsonnenuntergang, den sich auch viele Gäste dort für Ihre Hochzeit buchen.
    Zeit für den Sundowner, den man auf keinen Fall verpassen sollte!

    Wandersaisonbedingt war das vorwiegend französische Publikum schon was älter aber man konnte nur stauen, wie die Oldies abends die Tanzfläche gerockt haben! Yann, der smarte Manager, hat sie aber auch mit klasse Musik auf Touren gebracht. Der ist echt gut drauf! Man durfte sich immer seine Lieblingssongs wünschen. Das war ne Gaudi da zuzuschauen und noch viel besser, selber mitzumachen.

    Ich hatte während meines Aufenthaltes Geburtstag und bin vom Personal total lieb mit einer kleinen Party überrascht worden. Gab auch Kuchen mit Wunderkerzen, wie auf dem Traumschiff und die süße Irene hat mir auch ein schönes Sträusschen gepflückt!! Und an dem Abend hat fast die ganze deutsche Gruppe, die diesmal aus 18 Leuten bestand, richtig abgefeiert, bis die Socken gequalmt haben! Echt schöner Abend, den ich nie wieder vergessen werde!

    Das Personal war überhaupt so extrem freundlich, dass man das Gefühl hatte, Urlaub unter Freunden zu machen! Ich wollte da gar nicht mehr weg und komme auch bestimmt nochmal wieder! Und die süssen französischen Mädels aus dem Service sahen in ihrer Uniform echt zum anbeissen aus! Habe immer gedacht, gleich bekommt einer von den älteren Herren bei deren Anblick einen Herzinfarkt!!!

    Ich hatte auch den Yoga-Kurs gebucht und muss aber zugeben, dass ich das zuhause noch nicht gemacht habe und auch ziemlich ungelenkig bin!
    Wir haben da sehr viele Atemübungen gemacht und ich versuche das jetzt hier mit in meinen Alltag zu integrieren, weil man dadurch richtig tiefenentspannen kann.. einmal wäre ich fast eingeschlafen.. ist glaube ich, ein gutes Zeichen. Ansonsten war es für mich dann schön, wenn der Schmerz nachgelassen hat:))) Die Lehrerin war eine sehr aparte und zarte Frau, die zur Hälfte aus Argentinien stammt! Sie spricht englisch und macht alles sehr ruhig und anschaulich vor. Ich empfand sie als sehr kompetent und angenehm und kann den Kurs nur empfehlen! Unsere sportliche Irene hat auch mitgemacht und war schon richtig gut!

    Der Ort Parikia, zu dem es von unserem Hotel mit dem Bus/Auto nicht weit ist, ist richtig niedlich. Sooo schöne weisse Gässchen mit schönen Geschäften (Ja! Schon wieder Verlockungen!!!) und einem total schönen kleinen Platz unter Schatten spendenden Bäumen mit ganz netten Bistros und einer sehenswerten Kirche. Einfach toll, um sich treiben zu lassen!
    Naoussa ist noch beeindruckender… da hätte ich gerne abends mal gegessen. Wir sind da nur in Rahmen einer Wanderung gewesen! Sollte man sich abends vielleicht mal ein Taxi gönnen und richtig klasse am pittoresken Hafen essen! Malerisch schön, wirklich!! Solch schöne Orte sind rar geworden!

    Auch zu Delos wollte ich noch was sagen! Das ist wirklich D I E Ausgrabungsstätte Europas und unglaublich interessant! Aber auch für Kulturbanausen, wie mich, ist es auch nur wunderschön, dort auf die höchsten Hügel zu klettern, da man von dort aus einen atemberaubenden Ausblick auf das Meer und die ganzen umliegenden Inseln hat. Das hat mich noch viel mehr fasziniert, als die Überbleibsel aus der Antike, obwohl da im Museum auch recht knackige Popöchen zu bestaunen waren. Leider war auf deren Rückseite oft was abgebrochen! Was für eine Schande aus kultureller Sicht… Also unbedingt machen!

    Über Mykonos muss man sich viel sagen! Wer es noch nie gesehen hat, muss da unbedingt mal hin! Das wäre echt schade, wenn man das verpasst auch wenn es leider so tourimäßig geworden ist! Ich hatte mir nur gewünscht mehr schöne Männer vom anderen Ufer bestaunen zu können.. wo waren die denn bloss? Kann man da irgendwie den Reisepreis mindern?

    So, jetzt muss ich dringend weg vom Rechner, sonst habe ich über Pfingsten nichts im Kühlschrank!

    Ein letztes Wort zu unserer Reiseleiterin!
    Sie hat uns die Eigen- und Besonderheiten dieser wunderschönen Kykladeninsel mit unglaublich viel Begeisterung und Fachkenntnis nahe gebracht! Sie wurde nie müde, uns unsere 1000 z.T. recht unqualifizierten Rückfragen zu beantworten und sie hat uns regelmäßig mit sehr leckeren lokalen Spezialitäten verwöhnt, die sich noch sehr anschaulich auf meinen Hüften bewundern lassen! Ein ganz großes Dankeschön für einen unvergesslich schönen Urlaub!!!

  3. Tina

    Wir kommen gerade (25.6.-2.7.) von dieser WUNDER-vollen Reise zurück und sind noch ganz erfüllt!
    Eigentlich wurde oben schon alles beschrieben. Das etwas einfache Hotel auf Santorini, und das super schöne Hotel mit den phantastischsten Sonnenuntergängen ever auf Paros. Es hat schon etwas, morgens aus dem Fenster direkt aufs ca. 30 Meter entfernte Meer zu schauen. Die Fotos vom Hotel auf Paros sind ALLE echt UND es sieht dort wirklich SO traumhaft aus!!! Irene, die immer gut gelaunte Reise-Fee… die keine Mühen scheute, uns auf den Wanderungen auch noch mit kleinen -von ihr im Rucksack transportierten- Leckereien zu verwöhnen.
    Und wie der Vorschreiber schon richtig erwähnt, da wir fast durchweg 30°C und Sonnenschein hatten, waren selbst die eigentlich recht leichten Wanderungen ziemlich anstrengend. Wurden aber mit den anschliessenden herrlichen Tavernen- und Strandbesuchen mehr als belohnt!!!
    Alles in Allem: Eine WUNDER-volle Reise, nicht zuletzt dank IRENE!!! 🙂

  4. Claudia

    Liebe Irene,
    schon 6 Wochen ist es jetzt her, dass ich Anfang Juni 2 Wochen mit Dir und 11 weiteren Leuten Deine Insel Paros und Santorin erkundet habe. Du warst die tollste Reiseleiterin, die ich je begleiten durfte. Deine angenehme zurückhaltende, aber alles im Blick habende Art hat uns zwei wunderschöne Wochen beschert.
    Jeden Tag eine tolle Überraschung, sei es ein traumhafter Strand nach getaner Wanderung oder eine Melone die Du „in the middle if nowhere“ aus Deinem Rucksack zauberst, sei es Deine unendlichen Kenntnisse über alle Kräuter die einem überall entgegenduften oder Deine Oasen zu denen Du uns zum Picknick entführst, seien es die liebevollen Gastgeber von denen Du sichtlich geschätzt wirst oder ein Sonnenuntergang in ganz besonderem Ambiente. Fast endlos ist die Liste der erfreulichen Ereignisse dieser 2 Wochen.
    Wir waren eine tolle Truppe – sind mit Dir und durch Dich zusammengewachsen.
    Ich danke Dir von Herzen für einen meiner schönsten Urlaube – und ich bin eine „Vielreiserin“.
    Unsere Planung fürs nächste Jahr ist schon voll im Gange.
    Was für eine Aussicht!!!!!!
    Liebste Grüße
    Claudi

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