14. November 2009

Arlberg, wohin sonst?! (Arlberger Hof 28.03. – 04.05.2009)

Reisebericht von Jens Merker [jensmerker at gmx.net]
FROSCH Reiseziel Sportclub Arlberger Hof, Arlberg – Klösterle

Wie jedes Jahr zog es mich um Ostern mal wieder an den Arlberg, Diesmal mal wieder in den Arlberger Hof. Nun zum insgesamt dritten Mal nach 2005 und 2007. Dies hat den Vorteil, dass man die Entwicklung des Hauses sehr gut beobachten kann, aber dazu später mehr.

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Wenn man wie ich schon zum 18. Mal mit Frosch unterwegs ist, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man jemanden trifft, den man schon kennt. So auch diesmal. Schon beim Einstieg am Frankfurter Flughafen lief ich Susanne und Heike in die Arme, mit denen ich schon vor 3 Jahren im Chalet Morgenrot in Zermatt (leider nicht mehr bei Frosch) Ski gelaufen bin. Die Busfahrt verlief ohne Probleme. Leider entscheiden sich immer mehr Leute für die Eigenanreise, deshalb muss der Bus zur Auslastung mehrere Ziele ansteuern, was die Fahrt schon etwas verlängert. Trotzdem war der Bus so rechtzeitig da, dass der erste tag noch zum Ski fahren genutzt werden konnte.

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Der Arlberger Hof hat sich seit meinem letzten Besuch erneut weiter verbessert. Der Fußboden im Essraum wurde schön neu gemacht und die ohnehin schon tolle Sauna wurde um einen sehr schönen Ruheraum mit viel Platz, Fußbodenheizung und einem kleinen Teich mit Schildkröten erweitert. Der An- und Abreisetag ist jetzt so organisiert, dass man auch dann die Sauna nutzen kann. Saunatücher und Bademäntel können ausgeliehen werden. An vielen Kleinigkeiten merkt man, dass sich mit Hausleiterin Katrin jemand mit viel Liebe um das Haus kümmert. Jeden Abend eine andere Dekoration zum Abendessen, kleine Aufmerksamkeiten für die Gäste, einen kleinen Zettel mit allen wichtigen Nottelefonnummern, jeden Abend Teameransagen, die für große Heiterkeit sorgten,  und vieles mehr machten den Aufenthalt zu einem Highlight.

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Unser Zimmer war klein aber ausreichend. Zunächst hatten wir nur einen Stuhl, haben aber auf Anfrage ganz schnell einen zweiten bekommen. Aber im Zimmer ist man aufgrund des vielfältigen Programms sowieso nur zum Schlafen. In der gemütliche Almrauschbar fand so mancher nette Abend mit Mannschaftsquiz, Kicker- oder Nagelturnier statt. Da die Truppe diesmal etwas tanzträge war, waren die Parties nicht so wirklich wild. Der Skischuhbereich ist etwas eng und chaotisch, aber hier ist für nächstes Jahr gerüchteweise schon eine Lösung geplant.

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Das Skigebiet ist meiner Meinung nach das beste der Alpen. Es besteht aus vier Teilgebieten, unserem Hausskigebiet Sonnenkopf, Lech/Zürs, Anton und dem Rendl. Nirgends sonst kenne ich so viele Varianten und Touren. Leider war aufgrund des vielen Schnee und des super sonnigen und warmen Wetters die Lawinengefahr hoch, so dass man vieles nicht fahren konnte. Man kann eben nicht alles haben. Wie meist bei Frosch fand sich schnell eine super Truppe aus 8 Leuten, die fast die ganze Woche zusammen gefahren ist. Hierzu gehörte auch der Michael, der schon im Januar in Bad Hofgastein zu meine Skigruppe gehörte. Wie gesagt: man trifft sich einfach immer wieder.

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Frosch hat auch wieder 3 Skigebietstouren durch die verschiedenen Teilskigebiete angeboten. Bei drei Teamern und einem voll besetzten Haus waren die Gruppe aber ganz schön groß, so dass wir meist in unserer eigenen Gruppe gefahren sind. Da der Skibus nur einmal in der Stunde fährt und insbesondere Lech/Zürs nicht so leicht zu erreichen ist, organisiert Frosch dreimal in der Woche einen Direkttransfer nach Lech/Zürs, der auch ausgiebig genutzt wurde. Nach dem obligatorischen Apres Ski Abend beim Mooserwirt gab es auch einen von Frosch kostenlos organisierten Rücktransport zum Club.

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Die Abende wurden von Frosch abwechslungsreich gestaltet, auch wenn das Gebiet AprĂ©s Ski mäßig nicht zu den Highlights (natürlich abgesehen vom Mooserwirt) gehört. Es gab Glühwein an der hauseigenen Schneebar, Partys, Kicker- und Nagelturnier und einen Hüttenabend, auf dem man zwischen Rippchen mit Sauerkraut und Kloesen (lecker) oder Kässpätzle wählen konnte. Anschießend noch ein bisschen Musik und Tanz und dann eine Fackelwanderung zurück.

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In der im Haus (Nebeneingang) befindlichen Skibase kann man alles ausleihen, was man so an technischen Equipment für die Piste braucht. Ich lasse hier auch jedes Jahr den Service für meine Ski machen, weil „gut und günstig. Das Essen war gut und reichlich und die etwas holprigen Ansagen unseres Kochs sorgten immer wieder für Heiterkeit. Und wer außer der Reihe mal bei Mooserwirt versackt, kriegt in der Regel noch was aufgewärmt.

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Insgesamt war es mal wieder eine super Frosch-Reise zum meiner Meinung nach besten Frosch-Winterziel. Das Haus liegt zwar etwas ab vom Schuss, das wird aber durch die gute Organisation und die hervorragende Hausführung von Katrin mehr als wettgemacht. Nur noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag an Frosch: Der Arlberg ist das beste Freeride Gebiet der Alpen. Es wäre super, wenn die Skiteamer auch außerhalb der zu bestimmten Terminen angebotenen Freeride Camps einzelne Freeride-Tage mit Bergführer anbieten und organisieren würden. Also dann bis Ostern 2010 am Arlberg.

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