21. Januar 2014

Auf Korfu – Ende August wie im Paradies

Reisebericht 17.08.2013 bis 31.09.2013  von Andreas B.
FROSCH Reiseziel Sportclub Korfu in Griechenland

Nach dem tollen Frosch-Urlaub auf Korfu im letzten Jahr haben wir uns auch diesmal wieder die ewig grüne Insel ausgesucht. Wieder ins Hotel San Georgio in Strandnähe oder sollte es diesmal ins Studio Dionysos gehen? Das war die große Frage. Die Entscheidung wurde uns abgenommen, denn nur noch im Dio war noch ein Zimmer frei.

Bereits beim Anflug hatten wir eine herrliche Aussicht auf die herrlichen Strände der Insel. Die letzten Meter schwebten wir auf Augenhöhe mit den Berggipfeln auf die Landebahn und ließen uns vom Meer, Wellen und dem Sandstrand verzaubern. Ein harter Aufsetzer bei der Landung holte uns zurück auf den Boden und machte uns bewusst, dass zwei herrliche Urlaubswochen vor uns lagen.

Entlang der Küste fuhr uns der Bus durch zahlreiche Serpentinen nach Agios Georgios, dem südlichen der beiden Orte gleichen Namens. Im Dio angekommen begrüßte uns Teamerin Andrea mit einem fröhlichen „Jassu“ und gab uns unsere Zimmerschlüssel. Nur wenige Augenblicke später konnten wir den herrlichen Ausblick aus unserem Zimmer bzw. Balkon genießen. Ich war gespannt auf die beiden kommenden Wochen und das neu zu entdeckende Hotel.

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Die Unterschiede zwischen dem Dio und dem Hotel San Georgio sind klein aber fein. An die ca. 500 m mehr, die ich zum Strand weiter laufen musste, haben wir uns schnell gewöhnt. Dafür ist es wesentlich ruhiger! Die laute Musik der Discotheken in Strandnähe habe ich im Zimmer nicht mehr gehört.  Im hinteren der beiden Dio-Häuser gibt es keine schattenspen­denden Bäume, dafür eine fantastische Aussicht auf die Berge und einen herrlicher Blick auf den Sonnenunter­gang, den ich fast jeden Abend auf dem sonnengefluteten Balkon mit einem kalten Getränk in der Hand genossen habe. Gefühlt waren es auch deutlich weniger Mücken als im Hotel – was aber auch an der Klimaanlage gelegen haben könnte.

Dio-Gäste müssen nicht jeden Abend in der Mango Bar essen gehen, sondern dürfen an drei Tagen pro Woche die verschiedenen Restaurants im Ort testen. Diese Abwechslung haben wir begrüßt. Ich empfehle die Fischrestaurants – denn Pizzeria und Dönerbuden haben wir auch zu Hause. Das Essen in der Mango Bar ist sehr lecker und abwechslungsreich. „Leider“ war das Buffet immer gut gefüllt. Den Kochkünsten von Daniel im Mango habe ich es zu verdanken, dass ich trotz viel Sport tagsüber am Ende wieder etwas mehr auf die Waage gebracht habe.

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Nicht nur das Buffet war gut gefüllt. Auch die Bäume im Hotelgarten boten ein vielfältiges Angebot an leckeren Früchten und warteten darauf, geerntet zu werden. Feigen, Pfirsiche, Granatäpfel und Weintrauben waren im Überfluss vorhanden. So ähnlich stelle ich mir das Paradies vor. Nur die Quelle aus der immer gut gekühltes Bier strömt, fehlte zu unserem perfekten Glück. Naja – man wird ja mal träumen dürfen….

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In sportlichen 20 Gehminuten vom Hotel entfernt ist die Surf- und Segelstation. Anfänglich schien der wenige Wind ein Vorteil zu sein, doch schon bald stellten die Surfeleven fest, dass es ohne Wind nicht so gut klappt mit dem surfen. So wurden die Theoriestunden sehr ausführlich und die Trockenübungen am Land etwas häufiger wiederholt.

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Auf dem Wasser ging es mit dem wenigen Wind nur langsam vorwärts. Als dann endlich der Wind kam, brachte der die Wellen mit und das Surfboard wurde ziemlich unruhig. Erstaunlich, mit welcher Geduld der Surfteamer immer wieder die einfachsten Übungen erklärte und wiederholte. Am Ende hat es sich für alle gelohnt – alle haben erfolgreich die Prüfung für den Surfschein bestanden.

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Nachdem ich im letzten Jahr mit dem Kiten angefangen und großen Spaß daran gefunden hatte, freute ich mich schon darauf, bald wieder mit dem Kite aufs Wasser zu gehen und buchte vorschnell einen Aufbaukurs. Wie immer sammelten wir uns gegen Mittag in der Harley-Bar. Von der Biketour war noch keiner zurück. Hoffnungsvoll flitzten wir mit dem Motorboot über das Wasser ein paar Kilometer weiter zum nächsten Strand, wo die Kiter unter sich sind. Leider ließ der Wind uns im Stich – er wehte nur sehr schwach bis gar nicht in den ersten Tagen…  So konnte ich den ganzen Nach­mittag am Strand die Sonne genießen bis das Boot gegen 18:30 Uhr zurück­fuhr. Nach der Ankunft konnte ich gerade noch die letzten Ballwechsel vom Trainingslager der Beachvolley­baller sehen. Gerne hätte ich wenigstens dort ein bisschen Sport gemacht. In den nächsten Tagen schaute ich täglich nach dem Frühstück, ob der Windguru im Internet bessere, stärkere Winde ankündigen würde.

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Leider war kein Wind in Sicht, daher auch kein Gegenwind bei den Radtouren. Zum Glück bietet FROSCH mehrere Alternativen an und wir verleg­ten unsere sportlichen Ambitionen auf das Mountainbike. Die geführten Radtouren steigern sich im Niveau von Tag zu Tag und sind in den ersten Tagen auch ohne vorheriges Training zu schaffen. Dienstag war dann die Tour „rund um den Zuckerhut“. Dabei ging es  über Stock und Stein, hohe Berge und tiefe Täler, schmale Brücken und noch engere Pfade. Doch am Ende aller Touren wartete immer ein schönes, am Meer gelegenes Ausflugs­lokal auf uns. Dort konnten wir uns dann entschei­den, ob wir erst mit einem Bad im Meer abkühlen wollten oder lieber mit einem frisch gezapftem Mythos.

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Immer freitags gibt es das berühmt berüchtigte Chlomos Rennen. Die knapp über 3000 Meter sind zwar nicht sehr lang, aber bei Temperaturen über 30 Grad ziemlich schweiß­treibend. Vor dem Start schauen die zahlreichen Teilnehmer der drei Häuser noch ziemlich glücklich aus. Doch so ca. 12 bis 25 Minuten und 230 Höhenmeter später sah das schon ganz anders aus.

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Immer wieder spannend ist das Beachvolleyballturnier am Ende der Woche. Während die einen Spieler vom morgentlichen Volleyballtraining während der Woche schon etwas entkräftet waren, haben die anderen sich in der Sonne ausgeruht und Energie getankt. In der Vorrunde trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. In unserem Fall trennte der starke Wind die Glücklichen von den Unglücklichen. Immer wieder kamen die Böen vom Meer und wehten den nur leicht gebaggerten Ball meterweit ins aus.

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So manch ein Frosch haderte mit dem Wind und glaubte, alles im Trainingslager erlernte sei vom Winde verweht. Am Ende war es ein hochklassiges Finale, an dem nicht nur die Glücklicheren sondern auch die besseren gewonnen haben.

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Es war auf jeden Fall wieder ein schöner FROSCH-Urlaub und wird sicher nicht der letzte gewesen sein.

3 Gedanken zu „Auf Korfu – Ende August wie im Paradies

  1. Michael

    Hi Andreas,
    super Reisebericht.
    Entspricht auch meinen jahrelangen positiven Erfahrungen.
    Sind dieses Jahr wieder dort, haben den Korfu-Virus.
    Wo geht es bei Euch dieses Jahr hin
    Grüße
    Michael

  2. Andreas

    Hallo Michael,
    Danke. Ob es wieder Korfu wird, kann ich noch nicht sagen. Gut möglich, will aber auch mal andere Froschhäuser kennenlernen. Vielleicht Boot & Bike. Kannst du was empfehlen?
    Gruß Andreas

  3. Michael

    Hi Andreas,

    habe von Boot und Bike nur Gutes gehört.
    Werde es wohl nicht machen, weil meine Angelika Probleme mit der Seekrankheit hat. Und eine ganze Woche nur Reisetabletten, das muss nicht sein.
    Hast Du Dich schon entschieden ?
    Wie wäre es mit Samos oder Toscana?
    War auch super dort.
    Grüße Michael

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