Archiv des Autors: Michael Stahmann

19. August 2017

Eine Woche Sonnenschein im Engadin, traumhaft

Reisebericht von Sabine
FROSCH Reiseziel Sportclub Maloja Palaca bei St. Moritz

Diesmal ist es die Fahrt ins Maloja Palace geworden. Mit dem komfortablen Reisebus sind wir von Köln Bonn Flughafen um 20 Uhr gestartet.

Die Relax Sessel bieten genug Beinfreiheit und sogar ein bisschen Schlaf kann auf diesen Sesseln, auf der doch sehr langen Busfahrt, ergattern. Meiner Meinung nach lohnt sich diese Investition. Total ausgeschlafen kommt man zwar nicht an, aber besser als auf den normalen Sitzen, ist es auf jeden Fall.

Das Maloja Palace ist ein sehr imposantes Haus. Das Haus ist schon bei der Busanreise von weiten zu erkennen, erst kommen zugeschneite Seen und dann liegt das große, beeindruckende Haus vor einem.

Da die Busfahrer wenig Pausen gemacht haben, sind wir vor der vereinbarten Ankunftszeit dort angekommen. Für das Frosch Team war dies aber keine Überraschung und so konnten wir nachdem das Gepäck in dem Haus verstaut war, uns direkt auf das Frühstücksbuffet stürzen. Das Frühstück ist wie in jedem Frosch Haus wieder sehr umfangreich gewesen. Jeden Morgen wurden wir von dem Team mit zusätzlichen Leckereien überrascht  (Rührei, Croissants…)

Auch für die eifrigen Skifahrer war schon vorgesorgt worden. Skipässe konnten direkt an der Rezeption für die gesamte Woche oder nur für 6 Tage gebucht werden. Hier wurde jedem Wunsch entsprochen.

Unser Gepäck konnte in einem extra Raum deponiert werden. Dieses wurde getrennt von der anderen Gruppe, damit keine Verwechselungen entstehen. Das Haus ist sehr  komfortabel, die Zimmer können alle mit Aufzug erreicht werden. Das Haus ist riesengroß, da aber an der Rezeption fleißige Helfer sitzen, die kein Problem mit ständigen Wegbeschreibungen haben, konnten wir Skikeller, Speiseraum und div. Aufenthaltsräume leicht finden.

Wir hatten ein schönes Zimmer. Alles sehr modern. In manchen Zimmern sind auch noch alte Möbel aus der feudalen Zeit  des Maloja Palace. Auch alte verzierte Heizkörper existieren noch in den Zimmern. Es gibt auch noch einen nicht renovierten Teil in dem Haus. In diesen Zimmern sind Dusche und WC alt und teilweise existieren hier noch Stockbetten! Das Haus verfügt über einen imposanten Eingangsbereich und zahlreiche Aufenthaltsräume.

Das Hotel hat sehr lange Gänge, diese sind mit zahlreichen  Bildern aus der Vergangenheit verziert. Teileweise sehr interessante Abbildungen.

Das Skigebiet ist in ca. 20-30 Minuten zu erreichen, Zum Glück hat das Frosch Team in unserer Woche immer einen Bus organisiert, so dass man nur auf der Rückfahrt auf das Schweizer Bus System angewiesen ist. Hier ist es ratsam, sich die Abfahrtszeiten ein bisschen zu merken, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Leider muss man immer umsteigen. Es gab zu unserer Zeit keine Busse die komplett zum Maloja durchgefahren sind. Naja, aber man gewöhnt sich auch daran. Die Landschaft mit den vereisten Seen ist immer sehr schön.

Langlauffans sind in unserer Woche etwas zu kurz gekommen. Da es Ende März war, hatten wir im Ort keine guten Schneebedingungen. Jeden Morgen wurden zwar die Loipen frisch gespurt, aber es war einfach zu warm.

Corviglia, Corvatsch mit Furtschellas und Diavolezza und Lagalb haben wir in der Woche geschafft.  Corvatsch hatte bei uns den besten Schnee, Diavolezza und Lagalb haben wir nur einmal getestet. Es war sehr schön, aber die lange Anfahrtszeit hat uns abgeschreckt, dorthin öfters zu fahren. So sind wir immer im Wechsel Corviglia, Corvatsch mit Furtschellas gefahren  Der Schnee in den Nordhängen und in den höheren Regionen war noch gut. Je tiefer wir kamen, desto sulziger wurde es, die Talabfahrt war aber immer noch möglich.

Das Essen war super. Von dieser Stelle noch ein großes Lob an das gesamte Kuchenteam. Auch auf Sonderwünsche, Vegetarier, Allergiker wurde Rücksicht genommen. Es gibt Suppe / Salat als Vorspeise, dann das Hauptmenü und anschließend einen Nachtisch. Einfach super. Vielen Dank nochmal. Am Schweizer Abend gab es Käse Raclette.

Das Wochenprogramm hängt an einer Tafel in der Lobby aus:

Hier kann sich jeder über die aktuellen Ereignisse und Kurse in der jeweiligen Woche informieren. Skigebietseinführungen, Apres-Ski mit Glühwein an der Schneebar, Kaffee-Klatsch in der Bar und für`s Abendprogramm Welcome-, Motto-, Party , Quiz, Fackelwanderung und Kicker-Turnier.

Lesungen oder Filmeabend. Für Jeden Geschmack ist etwas dabei. Für die gesamten Aktivitäten gilt natürlich alles auf freiwilliger Basis

Hier hängen auch Busfahrpläne, Notfallnummern…

Es war eine schöne Woche. Leider geht immer alles sehr schnell vorbei.

Tja, jetzt heißt es wieder warten. Der nächste Frosch-Winter kommt bestimmt.

14. November 2008

Unterwegs mit der Orion

Boot & Bike Kvarner Bucht im August 2008

Reisebericht von rolmue_73 at gmx.de

FROSCH Reiseziel:Kvarner Bucht – Inselhüpfen mit Boot & Bike

Tag 1:
Am Ankunftstag war das Programm zum Katalog gleich ein wenig geändert, da das Boot, die MS Orion, nicht in Rijeka auf uns wartete, sondern im Hafen des kleinen Küstenstädtchens Omišalj im Nordwesten der Insel Krk. Da der Flughafen von Rijeka aber ebenfalls auf dieser Insel liegt und es nach Rijeka doch ein gutes Stück hin ist, war das gar nicht so schlecht. Vor allem da die einzelnen Gäste doch sehr stark verteilt über den Tag eintrudelten (bedingt durch unterschiedliche Abflughäfen), während andere schon ein wenig das Boot erkunden und an Deck die Liegestühle testen konnten.
Insgesamt waren wir 11 Gäste was das Leben an Board doch ein wenig erleichtert hat – die vorgesehene Komplettbelegung mit 22 Gästen möchte ich lieber nicht erleben, da es dann doch ein wenig eng werden könnte. Insgesamt war ich aber (wieder mal) erstaunt, mit wie wenig Platz man doch auskommen kann. Die Kabinen dienen wirklich nur zum Schlafen und bieten mit ca. 2 qm kaum genug Platz, dass zwei Personen gleichzeitig vor den Kojen stehen können – trotzdem hat sich niemand beschwert und man hat sich mit dem zur Verfügung stehenden Platz arrangiert. Jeweils zwei Duschen und Toiletten gab es an Deck, was auch problemlos funktioniert hat.

Nachdem alle Gäste da und die Kojen verteilt waren gab es abends eine Bootseinweisung durch den Kapitän, eine Vorstellung der vierköpfigen Crew und ein Hallo durch die beiden Guides. Diese haben dann die Mountainbikes zugewiesen und eingestellt, damit wir am nächsten Tag gleich durchstarten konnten – wir hatten Glück und durften fast nagelneue Bikes einfahren.
Danach konnten wir gleich das erste Mal die Kochkünste des Kochs in der ebenfalls nicht besonders geräumigen Küche bewundern, der die ganze Woche sehr leckere und immer ausreichende Mahlzeiten auf den Tisch gebracht hat – in der Regel Salat, Hauptgang und Nachtisch (meist Obst). Auch das Frühstück fand ich prima zur Vorbereitung auf die Radtouren.
Mittags wurde immer ein Salat oder Spaghetti auf eigene Kosten angeboten.

Nach dem Essen sind wir dann gemeinsam noch mal zum eigentlichen Ort den Berg hinaufgekraxelt, haben ein wenig einheimisches Geld (Kuna) eingetauscht und sind anschließend auf ein, zwei Bierchen eingekehrt.

Der grobe Ablauf der Tage war morgens eine Mountainbiketour (evtl. nach dem Übersetzen auf eine andere Insel), nachmittags Baden in einer netten Bucht vom Boot aus und abends Erkundung der einzelnen Hafenstädte und deren Nachtlebens.
Für mich die ideale Mischung, auch weil man jeden Tag Neues zu sehen bekommt und die Ufer durch Ihre harten Felsen nicht wirklich zum Sonnen einladen – auch wenn alle anderen Touristen die nicht auf den Luxus Boot zurückgreifen können damit vorlieb nehmen müssen.

Nach dem Abendessen haben die zwei Guides dann den Tag noch einmal Revue passieren lassen und auf der Karte die Tour des nächsten Tages vorgestellt.
Insgesamt waren Martin und Kalle die engagiertesten Guides, die ich bisher bei Frosch hatte – Hut ab, das war wirklich toll!

Tag 2:
Auch hier gab es eine Abweichung zum Programm und wir sind nach dem Frühstück gleich zur Insel Cres übergesetzt. Wegen relativ starkem Seegang konnten wir nicht wie geplant in Beli anlegen sondern haben Cres umrundet und sind auf der anderen Seite in Porozina angelandet. Da der Anleger dort auch für eine Autofähre benötigt wurde, hieß es schnell die Räder abzuladen, damit der Kapitän gleich weiterfahren konnte. Die Frage „Hat jeder sein Bike?“ erwies sich jedoch leider als zu unpräzise, da wir, zum Aufbruch fertig, feststellen mussten, dass ein Bike zuviel abgeladen wurde. Nach einiger Diskussion hat das Boot kehrt gemacht und das Bike wieder mitgenommen, dann konnte es endlich losgehen! Wie sich das gehört ordentlich bergauf und leider mit relativ viel Verkehr (von und zur Autofähre) dafür aber auf Asphalt – zum Einstieg sicher besser zu fahren als die vorgesehene Strecke über Schotter welche als ziemlich heftig angekündigt wurde.

Insgesamt eine recht schöne Einstiegstour mit 620 Höhenmetern auf 35 km Länge.
Zielpunkt war der Hafen von Cres wo wir nach dem Abendessen das Nightlife erleben durften.

Tag 3:
Gestartet wurde die erste echte Mountainbike-Tour gleich im Hafen von Cres. Es ging über felsige Wege an der Küste entlang und hier konnten die Bikes zeigen was so ein Fahrrad denn aushält. Dann ging es auf einem Abstecher 6 km den Berg hinauf in das schöne Bergdorf Lubenice wo wir zum Mittagessen eingekehrt sind und uns stärken konnten . Dann den halben Berg wieder hinunter und auf unbefestigten Wegen am Vraner See vorbei nach Martinscica wo uns das Boot wieder aufgelesen hat. Mit Badestop ging es dann nach Mali Losinj. Bei etwa gleichen Etappenwerten wie am Vortag (650 Höhenmeter auf 35 km) kam mir das doch fast wie das doppelte vor.
Abends hatten die Guides dann einen tollen Tipp für ein Lokal mit einheimischer Livemusik. Ein schöner Ausklang für den Tag!

Tag 4:
Die heutige Tour stand gar nicht im Programm sollte aber wohl die entfallene Strecke um Opatijas Riviera ersetzen. Als Erholung für die Strecke vom Vortag nicht schlecht immer am Ufer entlang mit Blick auf schöne Buchten und das fantastische Meer war das Slalomradeln um diverse Touristen herum nicht jedermanns Sache. Aufgesammelt hat uns das Boot dann auf der anderen Seite der Insel in Veli Losinj. Gesamtstrecke: 150 Höhenmeter auf 22 km. Nachmittags ging es dann wieder zu einem schönen Badestop und dann weiter nach Pag.

Tag 5:

Auf Pag hatten wir unsere längste Tour zu bestreiten. In Mandre gestartet haben wir zuerst eine Inselrundtour gen Süden gestartet um dann über Kosljun und Pag wieder nach Norden zu drehen und zum Mittag in Novalja wieder auf das Boot zu stoßen. Hier gab es nach 550 Höhenmetern und 48 km die Gelegenheit zur Stärkung (wir haben das Abendessen vorgezogen) und zur Entscheidung ob man noch ein wenig weiter radeln wollte. Die Nachmittagstour ging ziemlich geradeaus über weitere 200 Höhenmeter und 21 km bis in den Norden der Insel zum Hafenort Lun. Unterwegs gab es einige beeindruckende alte Olivenbäume zu bestaunen.
Nach einem leckeren Eis kam auch schon das Schiff um uns zum wohlverdienten Badestop und anschließend weiter nach Rab zu bringen. Hier hatten unsere Guides sogar eine Stadtführung durch eine nette Einheimische organisiert und wir haben die Gelegenheit genutzt und einmal auswärts gegessen .

Tag 6:

Auf der Insel Rab haben wir auf 27 km 300 Höhenmeter überwunden und wieder einige schöne Panoramablicke aufs Meer genießen können. Abends sind wir dann nach dem Badestop ausnahmsweise nicht in einen Hafen eingelaufen sondern haben auf der ehemaligen Gefängnisinsel Goli otok angelegt. Hier konnten wir uns die aufgegebenen Gefängnisanlagen anschauen und ein wenig Brennholz sammeln, das wir dann zum Lagerfeuer benutzt haben. Bei einer leckeren Melonenbowle hatten wir einen gemütlichen Abend nur für uns.

Tag 7:
Am nächsten Morgen ging die Fahrt zur Insel Krk wo wir nicht die ganze im Katalog beschriebene Tour gemacht haben, sondern gleich von Krk gestartet sind. Über 27 km und 310 Höhenmeter haben wir uns mit ein paar Abstechern über nette Wege nach Malinska geschlängelt wo uns das Boot wieder aufgesammelt hat. Auf dem Weg nach Rijeka haben wir unseren letzten Boot-Badestop gemacht und abends die Hauptstadt und ihr (sehr lautes) Nachtleben erkundet – gegenüber dem beschaulichen Inselleben ein richtiger Zivilisationsschock!

Tag 8:
Sehr früh mussten wir die Zimmer räumen, damit die Reinigungsmannschaft das Boot noch in Rijeka wieder für die nächste Gruppe bereitmachen konnte. Die ersten neuen Gäste (Selbstanreiser) stießen hinzu bevor wir dann wieder Richtung Ausgangshafen Omišalj aufgebrochen sind. Dort angekommen ist man sich für den Rest des Tages selbst überlassen. Die Guides müssen die Bikes überprüfen und reinigen und sich um die neuen Gäste kümmern und die liebgewonnenen Mitreisenden verlassen nach und nach die Gruppe. Mit Mittagessen oben im Ort, Badepause am nahegelegenen „Strand“ und Abendessen ging der Tag dann aber doch schneller und angenehmer zu Ende als erwartet.

Alles in allem war es eine tolle Woche mit netten Mitreisenden und sehr engagierten Guides. Das Wetter hat mitgespielt, das Essen war klasse und die Zeit zum Relaxen und Erholen von den Radtouren war prima.
Ich kann mir gut vorstellen, noch mal wieder zu kommen – oder die südliche Tour zu buchen um Dalmatien kennenzulernen.

14. November 2008

Reisebericht Crans Montana, Sept. 2008

Nachdem wir vor 2 Jahren schon einmal eine Woche in Crans Montana waren, und die Zeit definitiv zu kurz war, sind wir in diesem Jahr noch einmal, diesmal allerdings für 2 Wochen, ins Carlton gereist.

Das Hotel erstrahlte in seinem alten Charme, einiges wurde erneuert und renoviert, dass das Haus nicht mehr das jüngste ist fällt aber natürlich auf.
Wir haben ein Doppelzimmer mit Balkon aber ohne Bad gebucht. Fast alle Bäder sind erneuert, scheinbar bis auf die der 1. Etage. Eine Dusche und Toilette erschien uns doch etwas wenig.
Der Speisesaal wurde renoviert und somit schmeckte das Essen noch besser als es eh schon ist! Großes Lob an den Koch und das gesamte Küchenpersonal, ink. AndrĂ© der die Gurken immer in gleichmäßig dünne Scheiben geschnitten hat. Das Frühstück ist reichhaltig und man kann sich selbstverständlich Brote und Obst für den Tag mitnehmen. Das Abendessen besteht aus mehreren Gängen: Suppe, Salat, Hauptgericht und Nachspeise und schmeckte wie vor 2 Jahren einfach super!

Wie wir schon vor 2 Jahren festgestellt haben, gibt es ein riesiges Angebot, und es fällt wirklich schwer zu entscheiden, was man so alles an einem Tag unternehmen möchte. Das Angebot bestand u.a. aus: Wandern, Klettern, Mountainbiken, Mountainbike Technik-Training, Hochseilgarten, Canyoning, Pilates, Nordic Walking, Volleyball…

Insbesondere die Mountainbike Touren, sind doch eher etwas für gut trainierte! Bis zu 1500 Höhenmeter mit dem Rad sind schon nicht so ganz ohne! Ein paar Touren für Einsteiger wären hier sicher nicht schlecht. Fast alle Angebote sind kostenfrei, bis auf die von Externen Anbietern, wie z.B. Hochseilgarten und Canyoning, und somit fallen die Nebenkosten sehr gering aus. Das Angebot war sehr abwechslungsreich und die Teamer haben sich sehr viel Mühe gegeben, damit man sich so richtig wohl fühlte! Wem das Standart Programm noch nicht genug war, konnte, allerdings gegen einen Aufpreis, an der XTERRA- oder der Wanderwoche teilnehmen.

In den 2 Wochen blieb uns dann auch noch etwas Zeit, um das Tal auf eigene Faust zu erkunden. Und so fuhren wir noch zum Aletsch-, zum Moiry-Gletscher (beides ist sicherlich einen Abstecher wert!!!) und sind über einige Klettersteige gegangen.

Nach den sportlichen Aktivitäten am Tag, lockte am Abend die Sauna, mit Panoramablick über die Alpen. Hier konnte man sich auch massieren oder physiotherapeutisch behandeln lassen.
Das Team war wieder sehr engagiert und sorgte auch am Abend für gute Unterhaltung z.B. mit dem Kennenlernabend, der Quiznacht, Grillabend mit Lagerfeuer, Fackelwanderung und natürlich dem berühmten Kickerturnier. Für Superstimmung sorgte auch das Musikquiz!!!

Alles in allem kann man sagen: Es waren 2 tolle Wochen mit gaaannnzzz viel Sport, netten Leuten und viel Erholung. Crans ist mit Sicherheit auch ein drittes Mal eine Reise wert!

14. November 2008

2 Wochen Sarti im September 2008, Wassersport und Wandern

Frosch Reiseziel: Sarti – Sportclub Pontos

Im September 2008 habe ich in Sarti im Sportclub Pontos für 2 Wochen meinen Urlaub verbracht. In Dortmund ,an einem Frosch-Sticker erkannt, traf ich Kathy, auch ein Frosch, der Sarti gebucht hatte, den ich vorher aber noch nicht kannte. Wir flogen also gemeinsam nach Thessaloniki und erreichten nach einem weiteren 2-stündigen Transfer den Sportclub. Hier waren ca. 100 Frösche einquartiert. Die Anlage liegt sehr dicht am Strand und ist eingebettet von der grünen Berglandschaft Chalkidikis. Das Sportangebot war perfekt und ich hatte mich entschieden hier den Surfschein zu erlangen. Der Kurs begann gleich am nächsten Tag und füllte die nächsten 4 Tage komplett aus, denn je nach Windverhältnissen fanden entweder die Übungen auf dem Wasser oder die Theorie in der Surfstation statt. Einen Vormittag habe ich noch das Lernbuch durchgearbeitet und dann die Prüfung absolviert. Das Revier ist für Anfänger sehr gut geeignet und bei einer Wassertemperatur von mindestens 25 Grad ist das ständige Hineinfallen in das Meer auch nicht wirklich nervig. Das Meer ist hier so fantastisch und der Untergrund besteht aus Sand und ist zudem sehr flach, somit einfach nur beste Bedingungen. Ich war froh, dass ich 2 Wochen gebucht hatte, denn an den weiteren angebotenen Aktivitäten konnte ich in dieser Zeit nicht teilnehmen. Aber ab dem 5.Tag war ich dann dabei. Zuerst eine Kajaktour: Wir fuhren in 2-er Kajaks in eine andere Bucht und hatten besonders viel Spaß, da bei nicht so gutem Wetter und großem Seegang alle komplett nass waren und völlig ausgepowert wieder ankamen.

In der zweiten Wochen hatten wir einen Temperatursturz von fast 20 Grad (von 35 auf 15 Grad). Es regnete sehr viel und war sehr stürmisch. Somit zogen wir Frösche immer wieder in die Stadt Sarti, die sehr idyllisch ist und in der man alles bekommen kann, aber Regenjacken zu finden, stellte dann doch ein Problem dar. Sobald ein Frosch ein Geschäft mit warmen Pullovern und Regenjacken gefunden hatte, wurden die anderen informiert. Abends fanden dann Modenschauen mit den neu erworbenen Pullover (oft mit riesigen Griechenlandaufschriften) und Regenjacken statt.

Die Frosch-Teamer zeigten sich mal wieder äußerst flexibel und boten die Sportkurse, die sonst auf der grünen Wiese oder am Strand stattfanden auf der überdachten Terasse statt. Zudem wurde schnell noch eine Thessaloniki-Tour angeboten, an der ich auch teilgenommen hatte. Wir hatten an diesem Tag super Wetter und die Stadt ist besonders sehenswert. Nach fast 2 Wochen Sarti habe ich dann die Abwechslung der lauten hektischen Stadt gerne angenommen.
Ein Highlight des Urlaubs war die Panoramawanderung mit 600 Höhenmetern, die erwandert werden mussten und 1,5 Std. Aufstieg bedeuteten. Ein wunderbarer Blick an einem klaren Tag auf den Berg Athos und die Bucht von Sarti entschädigte uns für die Anstrengungen. Das Beste war aber die Flussbettwanderung. Durch die Stille des Waldes und Gebirges wanderten wir in einem ausgetrockneten Flussbett. Wir erlebten eine bizarre Landschaft, die von dem Geruch wilder Kräuter begleitet wurde. Manchmal stank es nach verwestem Tierkadaver, denn tote Hunde gibt es öfters in den Bergen.
Die Wanderung endete mit einem Unwetter und sinnflutartigen Regenfällen, so dass wir die Tour abbrechen mussten und vom Hotelbus aufgesammelt wurden, da hatten wir das Flussbett aber bereits durchquert.

Alles in Allem war es wieder ein toller Urlaub mit sehr vielen netten Leuten und äußerst engagierten Teamern, die trotz des nahenden Endes der Saison immer noch bester Laune waren.

Zudem kann ich als Tipp noch das Fischrestaurant Arche in Sarti empfehlen und unbedingt in Georges Bar ab 23:00 Uhr mal gehen. Der über 70 jährige DJ hat einen sehr skurrilen Schuppen, den man sich unbedingt anschauen sollte. Fasziniert haben mich die Bilder an den Wänden und die Spinnweben, die seit Eröffnung des Ladens sich im ganzen Etablissement ausgebreitet haben. Ich glaube, dass der Laden bald zusammenbricht, deshalb schnell noch hin.


Da ich die Reise sehr kurzfristig gebucht habe, konnte ich nur noch ein halbes Doppelzimmer in einem Vierer-Appartement bekommen. Natürlich war ich sehr gespannt auf meine Mitbewohnerinnen, da nach einer Woche ja noch mal getauscht wurden, aber das Zusammenleben und Kennenlernen hat sehr viel Spaß gemacht.

Ich denke gerne an den tollen Urlaub mit so vielen netten und auch schrägen Froschen zurück und kann das Frosch-Prinzip und die Lockerheit, die die Teamer verbreiten mit sehr gut bewerten. Sehr viele Gäste waren Alleinreisende und haben sich in eine „Wohngemeinschaft“ für einen Urlaub lang begeben. Das Alter der Gäste lag zwischen 25 und 55. Langeweile bekommt man nicht.

Ich freue mich schon auf die nächste Reise, mal schauen wohin sie geht, aber bestimmt wieder mit Frosch….