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16. September 2015

Wandern in und um Kitzbühel, oder die Suche nach dem weltbesten Apfelstrudel!

Reisebericht von Martina J.
FROSCH Reiseziel Sportclub Tyrol in Kitzbühel, Österreich

Samstag, 29.08.2015
Nachdem ich die letzten Froschreisen am Mittelmeer verbracht habe, sollte es mal wieder in die Alpen gehen.

So entschieden wir uns für Kitzbühel und kamen bei sommerlichen Temperaturen dort an. Nachdem wir uns von der Anreise erholt und das Haus erkundet hatten, gab es schon das erste köstlichen Abendessen von Kim und ihrem Team. So gestärkt sollte dann diversen sportlichen Aktivitäten in den nächsten Tagen nichts mehr im Wege stehen.

Sonntag, 30.08.2015
Heute ging es dann schon los mit der ersten Wanderung, eine leichte aber sehr schöne und abwechslungsreiche Tour zum Einstieg. Es ging durch Wiesen und Wälder, häufig den „Wilden Kaiser“ vor Augen. Am Schluss der Wanderung machten wir eine Pause am Schwarzsee, der bei sommerlichen Temperaturen zum Schwimmen und Abkühlen einlud.

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Nachdem wir uns abends wieder bei einem reichhaltigen Essen gestärkt hatten, gab es noch ein Österreich-Quiz. Als Nicht-Österreicher haben wir dabei aber ordentlich versagt. Vielleicht lässt sich das ja durch weitere Frosch-Kitzbühel-Aufenthalte ändern.

Montag, 31.08.2015
Heute ging dann für mich die Jagd auf den besten Apfelstrudel der Region los. Mit dem Lift ging es bis zur Bichelalm, um dort eine Wanderung mit etwas mehr Hochgebirgsflair bis zum Gebra zu unternehmen. Nach einem gemächlichen Start wurde das letzte Stück bis zum Gipfel schon etwas steiler und ordentlich anstrengend, was aber mit einem tollen Blick ins Tal belohnt wurde. Unsere wohlverdiente Pause mussten wir allerdings etwas unterhalb vom Gipfelkreuz abhalten, da ein Heer von fliegenden Ameisen den Panoramaplatz für sich beanspruchte.

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Beim Abstieg wurde noch mal eine Rast bei der Hochwildalmhütte eingelegt, von der ich mir den weltbesten Apfelstrudel versprach. Dieser war allerdings zu meiner großen Enttäuschung schon ausverkauft, aber wir würden in den nächsten Tagen ja noch weitere Expeditionen vor uns haben.

Auf dem Rückweg zur Bichelalm ging es wieder abwechslungsreich durch Wald und Wiese. Nach dieser langen Tour konnten wir die Abfahrt mit dem Lift um so mehr genießen. Herrlich, diese Stille dort oben!

Dienstag, 01.09.2015
Nach der langen Wanderung gestern, gab es heute eine etwas kürzere Tour zur Adlerhütte, die es aber wegen der Steigung doch in sich hatte. Aber was tut man nicht alles auf der Jagd nach einem Apfelstrudel. Aber: Heute waren wir wohl einfach zu schnell! Als wir auf der Hütte ankamen, war besagter Strudel noch nicht fertig. Da mussten wir wohl mit einem Kaiserschmarrn Vorlieb nehmen, der aber ausgesprochen köstlich war und mich völlig versöhnte.

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Abends hatten die fleißigen Küchenfeen im SC Tyrol Pause, so dass wir beim Seebichel am Schwarzsee essen gingen. Es gab Käsespätzle und Zucchini-Bratlinge mit Risotto- alles sehr köstlich. Nachdem wir nun einige hochsommerliche Tage verbracht hatten, konnte man nach dem Essen zusehen, wie sich die Regenwolken zusammen zogen – der Sommer war dabei, sich pünktlich zum September von uns zu verabschieden.

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Mittwoch, 02.09.2015
Heute hat es geschüttet was das Zeugs hält. Wie praktisch, denn Mittwochs ist Ruhetag. Den konnten wir nach drei Tagen wandern auch gut gebrauchen und es war endlich Zeit um durch Kitzbühel zu flanieren, in die Sauna zu gehen und einen wirklich guten Apfelstrudel zu essen. Wir fanden einen schönen Platz zum Verweilen auf der Dachterrasse der Galeria- und dort gab es tatsächlich den berühmten Kuchen. Aber so leicht sollte es dann wohl doch nicht werden: der erhoffte Gaumenschmaus wurde wohl „frisch“ in der Mikrowelle aufgetaut-so habe ich mir das nicht vorgestellt. Also die Suche nach dem wahren Strudel geht weiter!

Donnerstag, 03.09.2015
Wie meint der Wettergott es doch gut mit uns. Es regnete, bzw. es schüttete, aber nur nachts oder nachmittags wenn wir von den Wanderungen zurück waren. Mal ehrlich, letztendlich war diese tropische Hitze doch gar nicht gesund. So ging es heute bei angenehmen Wander-Temperaturen und netten Wolkenformationen am Himmel zum Schleierwasserfall, der durch die Regengüsse der letzten Nächte schon wesentlich mehr zu bieten hatte, als auf den Fotos unserer Vorgänger der letzten Woche zu sehen war. Nach einem Fotostopp am Wasserfall ging es dann weiter zu Rosi´s Sonnbergstuben. Alles nur vom Feinsten! Und: Wir waren weder zu früh noch zu spät- ich bekam endlich und tatsächlich meinen frischen köstlichen Apfelstrudel. So gestärkt war der Rückweg durch Wiesen und der Ache entlang nur noch ein Klacks.

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An der Bäckerei am Wegesrand mussten wir dann allerdings doch noch mal einen kleinen Stopp einlegen, um Sachertorten und andere Leckereien zu probieren. Gewisse Spezialitäten schmecken im Herkunftsland eben immer noch am besten.

Freitag, 04.09.2015
Unglaublich, heute mussten wir schon um 8.20 am Bus sein, ich bin aber doch froh, dass ich mich aus dem Bett geschält habe. Es ging nämlich zur sehr sehenswerten Griessbachklamm. Der Weg ging immer am Fluss entlang, teilweise über Brücken und Stege. Am Ende der Klamm weitet sich das Bachbett und man steht mitten in der Natur auf einem idyllischen Rastplatz mit zig Steinmännchen, die sich entlang des Baches reihen und zum Verweilen einladen. Nach einer kleinen Pause ging es bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein weiter zur Huberalm.

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Diese Alm ist so ganz anders als die mondänen Sonnbergstuben. Es ist ein sehr lauschiges Plätzchen, ein kleiner Familienbetrieb der noch Landwirtschaft betreibt und vor der Alm den Gästen einen Platz mit Blick auf den Wilden Kaiser bietet. Nachdem ja gestern meine Suche nach dem wahren Apfelstrudel ein glückliches Ende fand, war es zu verkraften, dass es hier nur den weltbesten Pflaumenkuchen gab.

Wir haben also auch heute eine sehr schöne Wanderung erlebt und einen rundum gelungenen Tag verbracht, den wir dann in der Sauna ausklingen ließen.

Kaum zu glauben, aber damit war unsere Urlaubswoche schon fast vorbei.

Abends beim Candlelight-Dinner, konnte man in gemütlicher Runde eine schöne Woche Revue passieren lassen und sich innerlich vom Wilden Kaiser, Almhütten, Apfelstrudel, Steinmännchen und Fröschen verabschieden.

Danke an ein engagiertes Frosch-Team und bis zum nächsten Mal!

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9. September 2015

Neues Ziel, neues Glück? Der neue Sportclub Zelena Punta auf der Insel Ugljan in Kroatien (22. August bis 5. September 2015).

Reisebericht von Ulrich
FROSCH Reiseziel Sportclub Zelena Punta in Kukljica, Kroatien

Frisch aus dem Flieger, noch vor der Ankunft im Hotel, gibt es bereits den ersten nennenswerten Programmpunkt: Der Transfer vom Festland zur Ferienanlage auf Ugljan erfolgt mit einem kleinen Boot mit umso größerem Motor, das uns so schnell zum Ziel bringt, dass wir uns gut festhalten müssen. Das Boot klatscht auf die Wellen, dass das Wasser nur so spritzt. Fotos zu schießen – die Sonne geht gerade hinter der Insel unter – ist dabei aussichtslos. Die fünf Neuankömmlinge schauen sich überrascht an, manche sind begeistert von diesem Abenteuer ohne Aufpreis, andere eher etwas ängstlich. Für letztere ist gut, dass der Bitte nach einer etwas gemäßigteren Fahrweise anstandslos nachgekommen wird.

Die Ankunft im Hotel beginnt ebenfalls mit einer kleinen Überraschung: Das Rezeptionsgebäude präsentiert sich im zweifelhaften Charme längst vergangener, kommunistischer Zeiten. Das ist schnell vergessen, wenn man sein Apartment betritt: Es wurde tatsächlich sehr kürzlich gebaut oder renoviert, ist gut ausgestattet (Safe, Küchenzeile mit Kühlschrank, Klimaanlage, Flachbild-TV, schickes Bad) und bietet damit mehr Komfort, als ich von den meisten anderen Frosch-Unterkünften kenne. Einzig W-LAN gehört nicht zur Ausstattung, ist aber im Restaurant kostenlos verfügbar – wenn auch nicht besonders schnell. Ich habe das Glück, mein gebuchtes „halbes“ Apartment alleine nutzen zu können und habe viel Platz.

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Die Unterkünfte, zweistöckige Häuser mit jeweils vier Apartments, liegen an einem Hang, verstreut in einem schattigen und angenehm zirpenden Kiefernwald; die Kiefern überragen die Häuser, vom Meer oder dem Dorfzentrum aus ist nur der bewaldete Hügel zu sehen.

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Auch von den hinteren Apartments ist das Meer schnell zu erreichen und teilweise sogar zwischen Bäumen und Häusern zu sehen. Das Restaurant liegt zentral mit schönem Blick aufs Wasser.

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Hier wird gefrühstückt (empfeh­lens­wert: frische süße oder herzhafte Crepes) und sich abends am Buffet bedient. Das Abendessen – landes­typische Gerichte, vor allem Fleisch und Fisch – fand ich oft durchaus schmackhaft… Ein abwechslungsreicher Genuss wie an manch anderem Reiseziel von Frosch war es jedoch definitiv nicht. Da passt es gut, dass zwei Mal pro Woche auswärts gegessen wird.

Bikestation und „Piratenhütte“  (zentraler Treffpunkt für Frosch-Gäste) liegen bei der Rezeption im alten Teil der Anlage, in dem sich ansonsten ziemlich in die Jahre gekommene Bungalows befinden, von denen die allermeisten unbewohnt (und auch unbewohnbar) sind. Hier ist der Ausgangspunkt für Wanderungen, Biketouren, aber auch Fitness- und Sporteinheiten oder abendlichen Aktionen (z.B. Kickerturnier, Spieleabend). Einen Kühlschrank mit Bier, Wein, Saft und Wasser gibts dort auch, als echte Frosch-Bar geht das aber nicht durch – dafür hat es dort einfach zu provisorischen Charakter. Schön wäre eine gemütliche Bar mit Musik als Treffpunkt, zumal die Apartments der Frosch-Gäste nicht nebenein­ander liegen, sondern über die recht große Anlage verteilt sind und man sich (außer beim Essen) nicht automatisch trifft.

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Das Aktiv-Programm war trotz der wirklich kleinen Gruppe (14 Gäste in der ersten, 8 in der zweiten Woche) für mein Empfinden sehr abwechslungsreich. Es wurden je Woche eine leichte und eine mittelschwere Wanderung (ca. 2 bis 4 Stunden Gehzeit) angeboten; ebenso wie die Bike­touren (4 pro Woche, 150-750 Höhenmeter, 15-55 km) boten sie viele schöne Ausblicke aufs Meer. Außerdem gab es die Möglichkeit, an organisierten Ausflügen nach Zadar und die Nationalparks Kornati oder Krka (Extrakosten) teilzunehmen; man konnte zudem kleine Kanutouren machen (12 Euro), sich ins Stand-Up Paddling einweisen lassen und – kostenfrei leider nur zu bestimmten Zeiten – z.B. Beach­volley­ball, Tischtennis oder Minigolf spielen. Individuell organisiert habe ich mit einem Mitreisenden einen Ausflug zum Nationalpark Paklenica in den Bergen am Festland, wo man alpin bergwandern kann, insgesamt bis zu einer Höhe von rund 1750 Metern. Diese Gegend ist auch bei Kletterern beliebt und bietet mit seinen Felsbergen viel fürs Auge.

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Wenn man mal nur relaxen will, kann man direkt bei der Anlage oder in einer der nahegelegenen anderen Buchten den Tag am Strand verbringen. Sandstrände gibt es auf der Insel allerdings nicht (wie fast nirgendwo in Kroatien), Kies ist auch eher selten. Es sind steinige, felsige Buchten, teils mit angelegten Badeplattformen, die bis nah ans Wasser bewaldet sind und man auch mal gut zwischen Bäumen im Schatten liegen kann. Praktisch ist aber eine Isomatte oder eine andere Unterlage, um es bequemer zu haben (einige können in der Piratenhütte ausgeliehen werden). Ins Wasser geht man am besten mit Badeschuhen, die vor Seeigeln und spitzen Steinen schützen sowie vor Ort preiswert zu bekommen sind. Es lohnt sich: Das Wasser ist glasklar und herrlich erfrischend!

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Wie eigentlich immer bei Frosch-Urlauben waren auch diesmal sympathische Menschen mit von der Partie. Partymäßig ging aber allein aufgrund der kleinen Gruppe nichts, abends waren wir entweder in einer Bar im Dorf oder es wurde gespielt (meist Karten). Beide Teamer, Lisa und Nathan, waren sehr engagiert, kompetent und angenehm im Kontakt – herzlich, hilfsbereit und humorvoll. Euch beiden nochmals vielen Dank:-) Für mich war der Urlaub insgesamt sehr entspannend und erholsam, ich habe eine schöne, erlebnisreiche Zeit gehabt. Es gibt sicher noch einige Verbesserungs­möglich­keiten (ganz besonders, was das Abendessen und die Frosch-Bar betrifft), ich konnte aber auch mit den Gegebenheiten leben.

29. Juli 2015

Reisebericht Thassos

Reisebericht von Dietmar F.
Reiseziel Sportclub Kohylia-Beach Hotel auf Thassos, Griechenland

Thassos (Θάσος), oder auch Thasos, ist eine grüne Insel im Nordosten Griechenlands in der nördlichen Ägäis. Sie ist die nördlichste bewohnte ägäische Insel. Die Anreise zum Frosch Sportclub erfolgt über den Flughafen Kavala, von dort mit dem Transferbus ca. 15 km zum Hafen Keramoti, weiter mit der Fähre (etwa 90 min ) zur Inselhauptstadt Liménas und das letzte Stück vom Hafen wieder mit dem Transferbus zum 3 km entfernten Sportclub Kohylia-Beach. Die Anreise war gut organisiert – am Flughafen wird man von einem sehr gut deutsch sprechenden Reiseleiter in Empfang genommen und die Fährüberfahrt zur Insel Thassos lässt einen langsam in den Urlaub einstimmen.

Von der Bankenkrise war auf der Insel wenig zu spüren. Die Griechen waren ausgesprochen freundlich zu allen Gästen und als Barzahler war man überall ein gerngesehener Gast. Kreditkarten wurden keine mehr akzeptiert, aber an den Geldautomaten stand für Touristen uneingeschränkt Bargeld zur Verfügung.

Das Frosch Hotel Kohylia bietet eine kleinen Pool und eine Snack-Bar, an welcher auch 3 Hotelabendessen eingenommen werden.

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Die Zimmer haben einen Balkon, sind großzügig geschnitten und neu ausgestattet.

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Die Teamer(in) Lea und Manuel haben uns in der Woche betreut; mit Manuel ging es aufs Bike, mit Lena zu den Wanderungen.

Am ersten Tag gab‘s mit Manuel eine kleine MTB Einführungs-Tour nach Thasso Stadt, entlang des Hafens zum Zentrum und nach einer einstündigen Wanderung belohnten wir uns in einem gemütlichen Cafe am Strand. Die zweite Tour mit 1,5h Fahrzeit und einer Länge von 23km Länge war ein kleiner Küstenritt zum Marmor Strand mit Badestopp. Wir wechselten hier die Straßen von Asphalt auf Schotter und blickten an einigen Stellen auf weite Buchten und das Meer. Am späten Nachmittag gab es noch ein wenig MTB Fahrtechnik für den Anfänger und den Fortgeschrittenen, in dem es um richtiges Schalten, Anfahren und Abfahren am Berg ging.

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Die dritte Tour führte uns ins Nestos Delta mit 6h Fahrzeit und 60km. Wir setzten mit der Fähre zum Festland über und erkundeten die Landschaft des Nestos Deltas, das eins der fruchtbarsten Gebiete Griechenlands ist. Wir fuhren entlang an Feldern und Kiwi – Plantagen. Nach einer ausgiebigen Rast in einer leckeren Taverne genossen wir einen kleinen Badestopp an der Flussmündung, hier vermischt sich kaltes Flusswasser mit warmen Meerwasser. Dann ging es wieder mit der Fähre zurück.

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Die vierte Tour mit 4h, 21km Länge und 500m Höhenunterschied führte uns den Hausberg hinauf. Hier ging‘s gleich knackig und technisch anspruchsvoll bergauf auf 320m. Weiter einem kurzen Höhenweg um eine anspruchsvolle Schotterfahrt wieder bergab zu fahren. Nach einem Zwischenstopp in einem Marmorsägewerk hatten wir eine Rast in einer traditionellen Taverne, bevor es 14km auf Asphaltstraßen rasant zurück ging. Am späten Nachmittag gab es diesmal MTB Schrauberei mit einfachen und praktischen Tipps zu Schaltung und Bremse.

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Neben drei Abendessen, die im Hotel eingenommen wurden, gab es zwei von Frosch organisierte Abendessen. Dies war eine Sonnenuntergangs-Bootstour mit Badestopp und rustikalem Gegrilltem an Bord. Das zweite, ein Essen am Pahis Beach. Dieses Essen war dabei sehr lecker, unglaublich vielfältig und reichhaltig. Neben den vielen traditionellen griechischen Vorspeisen Taramas, Tzatziki, gegrillte Aubergine, geschmorte Paprika, Feta Salat, Bifteki, kleine Fische…(nach alledem war man schon satt), gab es noch ein Hauptgericht und natürlich griechischen Wein. Die beiden noch restlichen Abendessen wurden selbst bezahlt, aber die Teamer hatten die Restaurants schon herausgesucht und eins der beiden wurde vorab schon perfekt mit Live Musik organisiert.

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Das Hotel Kohylia liegt in unmittelbarer Nähe eines Strandes. Hier ist in 2015 der Scala Beach Club eröffnet worden, das Publikum ist eher osteuropäisch und die Musik nachmittags (bis ca. 19 Uhr) leider auch mal ein wenig lauter und schallt somit auch über die Hotelanlage des Kohylia-Beach, in Ruhe am Pool ausspannen ist dann nicht so einfach. Das Hotel vermietet die Zimmer neben Frosch auch an einige andere Gäste, bei uns gab es noch drei weitere Familien. Da wir nur eine kleine Gruppe mit 25 Personen waren, gab es am Pool aber immer ausreichen Platz.

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Insgesamt war es für mich ein sehr schöner erholsamer Urlaub.

19. Februar 2015

Kitzbühel – Sommer wie Winter ein super Ziel für Bergsport

Reisebericht von Andrea (AFluse at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Tyrol in Kitzbühel, Österreich

Nachdem Kitzbühel schon im Sommer eine schöne Destination ist um sowohl zu entspannen als auch um sich sportlich zu betätigen- so setzt sich das im Winter nahtlos fort.
Das Froschhaus ist wirklich optimal gelegen, zentral am Stadttor, also schön um die Stadt zu erkunden oder noch schnell etwas einzukaufen. Aber auch die Hahnenkammbahn ist schnell zu Fuss zu erreichen bzw die Haltestelle von den Skibussen ist nur 200 Meter entfernt.
Das Haus ist mit einer Sauna im Keller ausgestattet und hat einen schönen Speisesaal und eine Bar mit Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss.
Die Zimmer sind- soweit ich das mitbekommen habe- recht unterschiedlich bzgl Grösse und Ausstattung, in jedem Fall aber sauber und mit gemütlichen Betten ausgestattet.

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Ein grosser Pluspunkt ist natürlich die Köchin Kim die sehr frisch und lecker kocht. Das Abendmenü wird immer an einer Tafel bekannt gegeben und Freitag ist Candlelight Dinner 🙂

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Das Skigebiet ist aufgrund der Höhe zeitlich etwas begrenzter zu besuchen als zB richtig hoch gelegene Schweizer Orte. Aber es gibt im Zweifel Schneemaschinen und im Februar hatten wir absolut gute Talabfahrten. Die Lifte hatten so gut wie keine Wartezeiten und die Pisten waren gut präpariert, also ein empfehlenswertes Skigebiet. Vor allem wegen der Grösse! Es gibt unzählige Lifte schon im eigentlichen Skigebiet aber auch immer wieder Verbindungen zu den benachbarten Skigebieten. Man kann in einer Woche gar nicht alles abfahren, also wirklich abwechslungsreich! Und für alle Könnensstufen geeignet, von der langen blauen Piste mit Talabfahrt bis zur berühmten Streif.

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Toll finde ich das Ski Guiding. Man muss sich nicht ständig selber mit Karten auseinander setzen um rauszufinden wie man welche Abfahrten verbinden kann sondern man fährt einfach dem Frosch-eigenen Skiguide hinterher.
Nach Könnensstufe gab es drei Gruppen. es wird angesagt welche Pisten man zu welchem Lift runterfährt, so kann jeder fahren wie er will aber halt doch gemeinsam.

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Sehr schön war auch das Pistenpicknick wo sich mittags alle Gruppen zusammen getroffen haben zu Käsehäppchen und Wurst.

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Bzl Nachtleben hat Kitzbühel nicht viel zu bieten, da gibt es sicher Destinationen mit mehr „was los“. Apres Ski ist noch möglich aber abends bietet sich dann an an dem Frosch-Unterhaltungsprogramm teilzunehmen. Insgesamt war das Publikum auch etwas älter in dem Haus als zb in Saalbach (mein Eindruck).

Fazit: Super Lage des Hauses, leckeres Essen, gutes Skiguiding. Abstriche nur beim Partyfaktor des Ortes, falls einem das wichtig ist.

29. Dezember 2014

Korfu Familienreise zum Zweiten! 23.08.-05.09.2014

Reisebericht von Heike Hertle (heikehertle@yahoo.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Paradise in Agios Georgios, Griechenland

Nach 2010 sollte es in diesem Jahr wieder Korfu sein. Wie immer buchten wir die Reise schon sehr frühzeitig, Anfang November 2013, um das Angebot zu bekommen, das wir uns vorstellten.

Weil es eine Familienreise war, wohnten wir im Paradise. Leider bekamen wir kein Zimmer im ersten Stock, so wie wir es uns im Buchungsformular wünschten. Also diesmal Erdgeschoss. Die Zimmer hatten wir schon etwas anders in Erinnerung. Teilweise bröselte schon, gerade im Bereich der Küchenzeile, der Kitt aus den Fugen. Bei geschlossenem Fenster fing es auch an unangenehm zu muffen. Nachdem wir 2012 und 2013 auf Thassos und in Sarti waren, waren wir inzwischen eine bessere Ausstattung gewohnt, so schnell kann´s gehen. Aber nach einem Tag hatten wir uns auch schon eingewöhnt, sodass die negativen Kleinigkeiten nicht weiter den Urlaub trübten.

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Da wir am ersten Abend erst nach dem Essen anreisten, gingen wir in ein kleines Restaurant am Strand um uns auf Griechisches Essen einzustimmen. Es wurde uns zwar auch angeboten aufgewärmte Spaghetti Bolognese zu essen aber da war uns das Strandrestaurant doch lieber.

Sonntagmorgen dann das übliche Einführungsprogramm. Info über Örtlichkeiten und Einweisung ins Sportprogramm. Der erste Tag ist ja dann immer recht vollgepackt, wenn man sich überall einen Eindruck verschaffen möchte.

Nach inzwischen einigen Familienreisen mit Frosch war es zum ersten Mal etwas schwieriger nette Kontakte zu finden. Bisher traf ich da eher auf offene Menschen. Kann demnach auch mal anders sein. Nach einigen Tagen bildete sich aber wieder eine nette Truppe, die aber leider nach der ersten Woche zum Teil schon wieder abreiste. Bis dahin hatten wir noch zwei drei nette und lustige Abende. Highlight der ersten Woche war am Ende eine Quad-Tour mit Kind und Kegel nach Notos. Wer das noch nicht gemacht hat sollte es unbedingt ausprobieren. Sowohl die Erwachsenen als auch die Jugend waren hellauf begeistert!

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Als Bikerin kann ich nichts über die Wanderungen berichten. Aber alles was ich hörte war durchwegs positiv.

Die Biketouren begannen, wie gewohnt, sehr einfach. Toll auf Korfu ist auf alle Fälle, dass die Möglichkeit besteht, auch an den Touren der beiden anderen Häuser teilzunehmen. So bietet sich eine super Auswahl. Positiv finde ich hierbei auch, dass man immer mal wieder von einem anderen Guide betreut wird und sich Eltern auch ganz zwanglos mit kinderlosen Paaren und Alleinreisenden treffen. Das ergibt meist eine bunte Mischung, die sich auch abends in der Mangobar oder nebenan im Dio trifft.

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In der zweiten Woche hatten wir leider Pech mit dem Wetter. Ein von morgens bis abends durchregneter Dienstag wonach das Wetter nicht mehr recht stabil wurde. Auf zwei Biketouren wurden wir auch richtig ordentlich nass, sodass ich an der dritten gar nicht mehr teilnahm. Auch das legendäre Chlomosrennen ließ ich ausfallen. 2010 war ich noch zu überzeugen doch diesmal habe ich dankend abgelehnt. Haben das lieber ganz entspannt ohne Zeitdruck gemacht. War auch wirklich sehr schön, insbesondere der Bummel durch das wunderschöne Bergdorf mit supertoller Aussicht.

Erwähnenswert ist auf alle Fälle auch die Wassersportstation. Außer Tauchen so ziemlich alles dabei und von einem supernetten und kompetenten Team betreut. Das Beste was ich bisher an WASPOS bei Frosch kennenlernte!

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Zum Schluss noch kurz zum Essen: war immer sehr lecker mit großer Auswahl. Die beiden Jungs am Herd waren immer motiviert und beherrschten ihr Handwerk. Ich persönlich hätte mir nur mehr Griechische Küche gewünscht.

Korfu überzeugt uns immer wieder! Haben auch für´s nächste Jahr wieder zwei Wochen gebucht. Diesmal Anfang August im Hotel um alte Freunde wieder zu treffen und in der Hoffnung auf besseres Wetter als im letzten Sommer!

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6. Dezember 2014

Erlebnis Bali

Reisebericht von Andrea Nowak (nowak_andrea at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Bali – Indonesien

Die Ankündigung der Bali-Pilotreise hatte mich sofort angesprochen, Natur, Kultur und Sport versprachen viel Abwechslung, wie man es von Frosch-Reisen kennt. Ziemlich spontan habe ich die Reise gebucht, erst später wurde mir klar, wie weit mein nächstes Urlaubsziel entfernt liegt: 12 Stunden Flug nach Kuala Lumpur, dann nochmal 3 Stunden nach Denpasar auf Bali.

Am Flughafen erwartete uns Paul, der seit dreieinhalb Jahren auf Bali lebt. Paul hat für uns eine wundervolle Reise zusammen gestellt und uns mithilfe einiger Balinesischer Reiseleiter auch viele Eigenheiten des Landes gezeigt und erklärt, die ich alleine sicher nicht entdeckt hätte.

Das Greenfield Hotel in Ubud war ganz neu eröffnet und ein echter Glücksfall. Zum Frühstück gab es auf Bali immer viele Eierspeisen mit Brot oder auch Reisgerichte. Die Radtouren durch Reisfelder und Dörfer waren von Banyan Tree Cycling Tours sehr gut organisiert. Die Mountainbikes waren okay und wurden gewartet, ggf. auch ausgetauscht, unsere Begleiter leiteten uns sicher durch den ungewohnten Linksverkehr. Fahrradhelme zum Schutz gegen herabfallende Kokosnüsse waren Pflicht. Ich hatte mir das indonesische Klima schlimmer vorgestellt, es war das ideale Radfahrwetter. Manche Wege durch die Reisfelder waren sehr schmal und tückisch, beim Versuch anzuhalten, traten viele ins Leere und landeten im nassen Reisfeld. Die langen Abfahrten kann man genießen, sobald man den Bremsen traut. Beim Auf und Ab sind Hinweise der Guides zum rechtzeitigen Runterschalten sehr nützlich. Mit täglich 20-30 Kilometern waren wir nach ca. 3-4 Stunden immer am Ziel. Unterwegs gab es viele Pausen, mit Made hatten wir einen Balinesischen Reiseführer, der uns viele Dinge auf Deutsch erklärt hat.

Abstieg vom Gipfel Babi Guling - Spanferkel Bad in den heiligen Quellen

Zum Schluss jeder Radtour erwartete uns ein kaltes feuchtes Tuch, das schon fast eine Dusche ersetzte. Das abschließende Essen war immer sehr lecker, ob beim Organisator Banyan Tree oder in einem kleinen familiären Restaurant, wo man nicht alle Speisen auf dem Teller direkt erkannte. Die Schärfe fand ich immer sehr schmackhaft und mir ist das Essen immer gut bekommen. Sogar später auf dem Markt in Denpasar, wo ich Babi Guling – Spanferkel probiert habe. Ich bekam mehr Beilagen als Schweinefleisch, auch viele Innereien, das meiste habe ich auch probiert.

Nach den Radtouren war noch Zeit genug zum Relaxen am Pool oder um Ubud zu entdecken. Taxi und Massage bieten entlang der Hauptstraßen viele Balinesen an, bleiben aber immer unaufdringlich. Ich habe mich schnell überreden lassen und einen ganz einfachen Massage-Salon gegenüber vom Hotel betreten, bei DIMAS kostete eine einstündige traditionelle Massage nur 70.000 Rupien, also weniger als 5 €. Mir hat es gut gefallen und die Masseurin freute sich sehr, dass ich nochmal wiederkam. In Ubud habe ich auch viel alleine unternommen und mich in der Stadt auch in der Dunkelheit, also ab 18.00 Uhr, immer sicher gefühlt. Das Agung Rai Museum of Art liegt nicht weit vom Hotel entfernt und bietet neben traditioneller balinesischer Kunst und auch ganz moderne Werke in mehreren Gebäuden, umgeben von einem wunderschönen Orchideengarten. Ein Gesamtkunstwerk, wo die Eintrittskarte auch noch ein Getränk beinhaltet. Ebenso sehenswert das Museum Puri Lukisan im Zentrum von Ubud. Am Abend gibt es viele Möglichkeiten, eine traditionelle Tanzaufführung zu sehen, zum Beispiel den faszinierenden Legong Barong Dance mit Gamelan-Orchester.

Blick auf den Kratersee Gunung Rinjani - 3.726 m Hahnenkampf

Die Fahrt durch das muslimische Lombok nach Sembalun, unserem Ausgangspunkt für die Vulkanbesteigung, führte durch eine ganz fremde Welt. Gerne wäre ich unterwegs mal ausgestiegen und hätte die Erdbeeren probiert. Wir übernachten hier auf 1.200 Meter Höhe. Ein Mitarbeiter der Lodge erzählt mir, dass er Kafka gelesen hat. Deutsche Touristen sind auch hier sehr beliebt, auch wenn sie unfassbare Preise für Bier bezahlen und nochmal eine Nachlieferung verlangen. Für unsere 16-köpfige Gruppe stehen am nächsten Morgen 15 Träger bereit, die sogar Cola-Dosen für uns in das erste Camp auf 2.600 Meter Höhe bringen. Dieser Aufstieg hatte es schon in sich, nach den ersten zwei Stunden überraschten uns die Träger mit einer kräftigen Huhn-Gemüsesuppe, die wieder Kraft gab. Die Einheimischen laufen in Flip-Flops durch die Landschaft, viel schneller als wir, bei ihrer nächsten Raucherpause holen wir sie wieder ein. Oft überraschen sie uns unterwegs mit Kaffee oder frischer Ananas. Die Anstrengung und die Höhe machen einigen nachts schwer zu schaffen, nur 11 von 16 Wanderern machen sich morgens um 2 Uhr auf den Weg zum Gipfel. 1.100 Höhenmeter sind zu bewältigen, die letzten 400 Meter davon auf einem breiten, recht steilen Weg, auf dem man im Schotter immer wieder zurückrutscht. 3 Stunden sind dafür angegeben, ich brauche 3,5 um oben zu stehen und einen wunderbaren Ausblick vom Gunung Rinjani (3.726 m) auf den aktiven Vulkan Gunung Baru im See Segara Anak zu genießen. 6 von uns haben es bis oben geschafft. Nach dem Abstieg liegen und einer Pause im Zelt mit Bananenpfannkuchen geht es nochmal 3 Stunden bergab zum nächsten Zeltplatz am See. Ein Tag mit über 2.000 Höhenmetern, der zweite Teil auf steilem alpinen Gelände, wo man schwindelfrei und trittsicher sein sollte. Das Bad in den heißen Quellen läßt alle Strapazen vergessen, allerdings sorgt der Sturm in der Nacht dafür, dass sich eine Staubschicht auf alles legt, auch im Zelt! Die Träger überraschen uns mit gebackenen Bananen und Pommes Frites zum Frühstück. Der dritte Tag gibt wieder Gelegenheit zum Aufstieg, diesmal teilweise steil mit Kletterpassagen. Vom Kraterrand blicken wir nochmal zurück, dann geht es noch stundenlang bergab, es zieht sich. Am vierten Tag ist der Weg bergab nicht mehr lang und wir nehmen eine Dusche unterm Wasserfall, für den man wie in einer Badeanstalt Eintritt zahlt.

Nach diesem großartigen Trekking-Erlebnis ist mir auf Gili Air fast ein bisschen langweilig. Die Umrundung der Insel dauert zu Fuß eine Stunde. Viele Restaurants bieten frischen Fisch zum Aussuchen an, die Preise sind sehr gering für ein wunderbares Fischgericht. Paul organisiert eine Boots-Tour zum Schnorcheln.

Kîche am Feuer Mittagessen nach der Radtour öberlebende der Rinjani-Besteigung Radtour durch Reisfelder

Nach drei Tagen geht es mit dem Speedboot zurück nach Bali, wo wir in Sanur nochmal Shoppen und Relaxen können. Unsere Tour zu den Königsgräbern von Gunung Kawi und nach Tirta Empul ist ein weiterer Höhepunkt. Wir baden in den heiligen Quellen zusammen mit vielen Hindus, die sich von uns Touristen nicht stören lassen. Ein spirituelles und anrührendes Erlebnis, das mich besonders beeindruckt hat. Am Abend hat Paul noch eine besondere Aktion für uns organisiert. Wir können einen Hahnenkampf miterleben, ein verbotenes religiöses Ritual, bei dem gewettet wird und die Gewinne auch versteuert werden müssen. Auch hier werden wir Touristen respektiert und mein Nachbar in dem Getümmel erklärt mir die Regeln und den Wert der Hähne.

Noch ein paar praktische Tipps: Bargeld mitnehmen und auf Bali tauschen, der Kurs ist fast besser als am Geldautomaten, wo die Commerzbank zum Beispiel fast 6 € Gebühr nimmt. In Sanur hatte ich wohl einen unseriösen Geldwechsler gewählt, es gab keine Quittung und das Nachrechnen ergab ein paar Euro Verlust. Malaria? Ich habe die Prophylaxe-Tabletten genommen und gut vertragen, die anderen Teilenehmer haben wohl nichts genommen, oder erst auf Lombok. Made hatte auch immer eine kleine Apotheke dabei und das richtige Mittel zur Hand. Die erste Nacht beim Trekking, auf 2.600 Meter Höhe, war bitterkalt, unbedingt warme Sachen mitnehmen, und feuchte Tücher! Als Reiseführer hat mit der kleine von Marco Polo gereicht, der Roman Liebe und Tod auf Bali von Vicki Baum bereitet auch schön auf das Land und die spezielle Stimmung vor.

Es war eine besondere Reise, sicher vor allem Dank der persönlichen Betreuung von Paul und Made, die keine Wünsche offen ließen und beide mit ihrer Persönlichkeit und Herzlichkeit die unvergesslichen Erlebnisse prägen.

Andrea aus Köln

5. Dezember 2014

Kreta 2014 – eine „Premiumwoche“ im Oktober…

Reisebericht von Ingrid Hagemann
FROSCH Reiseziel Frosch Sportclub Dimitra in Almyrida, Griechenland

…und genau die erwischten wir! Das Wetter war für genau diese Woche Mitte Oktober einfach fantastisch und ließ keine Wünsche offen.

Aber der Reihe nach!

Abflug aus Düsseldorf über Wien – wie immer schon am Flughafen Ausschau haltend nach möglichen Fröschen und pünktliche Landung in Chania.

Ankunft im Hotel: Schnell waren die Zimmer verteilt, eingeräumt und wieder verlassen, denn die Sonne lockte uns an den Strand – und der lockte fortan täglich bei traumhaften Temperaturen.

Auch wenn der Ort Almeryda nicht unbedingt zu den beschaulichen schnuckeligen Postkartenorten mit weißen Fassaden und blauen Fensterläden gehört: der Strand bot einen netten Ausblick auf kleine Inselchen und war, zumindest in der Nachsaison, angenehm leer. Liegestühle und Sonnenschirme konnten genutzt werden, ohne dass direkt freundlich abkassiert wurde. Ganz am Ende des Strandes stand ein umfunktionierter Wohnwagen mit einem Außerhaus-Verkauf leckerer kühler Getränke. Griechen, Frösche und einige wenige andere Touristen genossen hier beim Mythos und anderen usotonischen Getränken immer wieder gern den Sonnenuntergang. Später dann am Abend lohnt sich vielleicht nochmal ein Abstecher im „Captain Jack“, eine skurril-schrullige Kneipe in Strandnähe, vom Flair her anzusiedeln zwischen Karneval und Kiez voller Überraschungen…Jamas!

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Das Dimitra-Hotel liegt zentral und strandnah. Pool und Garten laden zum Relaxen ein, die Slackline führte mich allerdings schnell zur Erkenntnis, dass es sicher Einfacheres gibt als über ein gespanntes Nylonband zu balancieren. Die Bar war immer besetzt, sei es durch Diane mit dem sensationellen Namensgedächtnis, oder durch den Kühlschrank, aus dem man sich tagsüber bedienen konnte. Das Essen war wirklich hervorragend: Tzasiki am Abend und Joghurt mit Honig und Nüssen am Morgen standen u.a. täglich auf meinem persönlichen Speiseplan, auch wenn beides in ihrem (Fett-)Gehalt eher unter „Hüftenstolz“ zu verbuchen war. Wir konnten alle Mahlzeiten draußen auf der Pool-Terrasse einnehmen – teilweise war es um Mitternacht noch warme 22 Grad! Frische Waffeln und Kuchen an Nachmittagen sowie ein perfekter Grillabend mit einer beeindruckenden Auswahl seien hier noch lobend erwähnt.

Zu den sportlichen Aktivitäten:

wie immer alles optional! Keiner muss, jeder kann mitmachen beim Wandern, Biken, Kajak fahren. Das allabendlich vorgestellte Programm für den nächsten Tag erwies sich als abwechslungsreich, was sicherlich der fantastischen Landschaft Kretas, aber auch dem Engagement der Teamer Silvane und Nico geschuldet war. Einfachere Spaziergänge durch Olivenhaine wie auch durchaus anspruchsvolle Klettertouren wie z.B. durch die Dictamosschlucht wechselten sich ab. Die ambitionierten Biketouren führten uns immer wieder an wunderschöne Orte der Insel: zu Steilküsten mit starkem Wellengang, zu langen „downhills“ von fast 15 Kilometer Länge und zu netten, schlichten Tavernen auf Dorfplätzen oder direkt am Meer für verdiente Zwischenstopps.

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Ein weiteres Highlight der Woche war die Wanderung durch die Samaria-Schlucht, berühmt als die längste Schlucht Europas. Die 16 km lange Wanderung beginnt in einer Höhe von 1250 m und führt hinab durch die Schlucht bis zum Libyschen Meer, wo ein Boot die Wanderer nach Chora Sfakion bringen (Busparkplatz). Erstaunt war ich über einige Besucher schon: auf teils bis zu den Haarspitzen in hightech -Bergausrüstung gekleidet, als ginge es auf den K2, folgten leicht bekleidete BesucherInnen in erstaunlich saloppem Schuhwerk (Flipflops, Ballerinas, Stoffturnschuhen…) in der anfänglichen Polonaise bergab. Diese Menschenschlange verlor sich dann aber gottseidank im weiteren Verlauf der Wanderung. Im Sommer ist es laut Berent, unserem Wanderguide, brechend voll und brüllend heiß, so dass nicht selten kreislaufgeschwächte Wanderer auf Eseln aus der Schlucht heraustransportiert werden müssen. Im Nachhinein erfuhren wir, dass wir den letzten Tag erwischt hatten, bevor die Samariaschlucht für dieses Jahr geschlossen wurde. Einsetzender Sturm an den nächsten Tagen machten eine Begehung unmöglich, da die Boote nicht mehr fahren konnten. Aber wer Premium bucht…

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Fazit dieser Reise: Kales diakopes!
Sehr empfehlenswert im Herbst für eine wohltuende Verlängerung des Sommers mit guten Sportangeboten und Aktivitäten in traumhafter Landschaft !

12. November 2014

Reisebericht Froschurlaub Mai 2014 Villa da Filicaja Montaione Toskana, Italien

Reisebericht von Daniela Preller
FROSCH Reiseziel Sportclub Fattoria San Antonio in Montaione, Italien

Wir waren schon x-mal mit Frosch unterwegs. Diesmal fiel unsere Wahl auf die Toskana (irgendwer hatte uns erzählt, dort könne man gut Urlaub machen…J) und wir buchten kurzfristig eine Woche in der Villa da Filicaja. Mitte Mai schien eine gute Reisezeit zu sein; sonnig und warm, aber nicht zu heiß. Schließlich sind wir nicht direkt am Meer.

Die Anreise mit Ryanair ab (Frankfurt) Hahn gestaltete sich trotz meiner ausgeprägten Skepsis erstaunlich gut. Wenn man die Geschäftigkeit, Hektik und Lautstärke des echten Frankfurter Flughafens gewohnt ist, kommt einem Hahn vor wie eine nostalgische Zeitreise. Spätestens als die Check-In-Mitarbeiter die Blechschilder der Zielorte eigenhändig über ihren Check-In-Schaltern aufhingen, konnte ich nicht mehr und ging vor Lachen in die Knie. Dieser Urlaub muss ein Knaller werden!

In Pisa angekommen wartete bereits der blaue Himmel, Sonnenschein und ein freundlicher Fahrer auf uns. Nach ca. einer Stunde Fahrt durch eine atemberaubende Landschaft stiegen wir gut gekühlt aus der schwarzen Limousine und staunten nicht schlecht, als wir das Anwesen betraten. Sensationell ist schon die alleenartige Einfahrt. Holla die Waldfee – wie im Film! Leider habe ich kein Foto gemacht.

An der Villa begrüßte uns die Hausleiterin Dany und gab uns die ersten Informationen. Wir bezogen unsere Zimmer „Camera di Tito“ im Obergeschoss der Villa und waren sofort im Urlaubsmodus. Der Blick aus unseren Fenstern fiel direkt auf dem Pool. Das macht Lust auf mehr. Am Anreisetag gibt es kein Programm – also los geht’s Villa und Umgebung erkunden.

Die Villa liegt etwas außerhalb des Ortes Montaione, den man in ca. 15 min zu Fuß oder in knapp 10 min mit dem Rad erreichen kann. Es gibt auch eine Bushaltestelle direkt vor der Villa und die Busse fahren pünktlich! Im Ort findet man eine Bank mit Geldautomaten, kleine Geschäfte, einige Eisdielen, Bars und Restaurants. Hier geht alles etwas langsamer und beschaulicher zu ohne Hektik und Stress. Wie im Urlaub!! Den kleinen Laden von Mama Maria neben der Kirche St. Regulus müsst ihr unbedingt besuchen und ein frisch belegtes Panini essen – sensationell!!!

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An einem Abend sind wir in einem netten kleinen Restaurante im Ort eingekehrt. Die Pizza war lecker, der Wein süffig und der Ausblick von der Terrasse einfach toll. Wir hatten viel Spaß.

Aber zurück zum Anreiseabend. Da trafen sich alle im Speisesaal genannt Cantina. Das Team stellte sich – und für die Neu-Frösche das übliche Prozedere eines Frosch-Urlaubes – vor, es wurde gegessen und getrunken und natürlich wurden auch die dringendsten Fragen eines Froschurlaubers geklärt. Wer war wann wo und wie oft schon mit Frosch im Urlaub? Und woher kenne ich bloß den Koch?

Das Team bietet die froschtypischen Wanderungen und Radtouren an, die im Verlauf einer Woche i.d.R. anspruchsvoller werden. Da ich lieber wandere als Rad fahre, habe ich mich der Wandertruppe angeschlossen und diese wunderschöne Landschaft zu Fuß erkundet. Dany erzählt Geschichten zu Land und Leuten und erklärt die Flora und Fauna. Und wenn man ganz viel Glück hat findet man eine (oder auch mehrere) Stachelschweinborsten. Also Augen auf!

Die Wanderungen sind auch für ungeübte Läufer zu schaffen. Aber in dieser Umgebung vergisst man eh sofort alle Strapazen, sobald man den Berg oder die Anhöhe erklommen hat und sogleich die sensationellen Ausblicke genießen kann. Im Mai ist das Wetter optimal zum Wandern, aber man sollte immer ein Flasche Wasser dabei haben. Zur Belohnung gibt es dann noch ein Eis oder einen leckeren Cappuccino oder selbstgemachte Zitronenlimonade.

Die Städtetouren nach Florenz und Siena (werden im wöchentlichen Wechsel angeboten) sind sehr empfehlenswert und werden durch eine echt nette deutschsprachige Reiseleitung begleitet. Da wir nur eine Woche da waren, waren wir mit „den Fröschen“ in Siena und auf eigene Faust in Florenz. Beide Städte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und die Bus-/Bahntickets bekommt ihr direkt bei der Hausleitung. Mir persönlich hat Siena besser gefallen. Diese Stadt atmet Kultur und sie hat sich trotz der vielen Touristen einiges vom mittelalterlichen Flair erhalten. Der Dom Santa Maria ist absolut beeindruckend. Nehmt euch die Zeit und lasst diese Schönheit auf euch wirken. Und nebenan kann man von der Aussichtsterrasse des Museum dell‘ Opera Metropolitana auf die Stadt und weit ins Land schauen.

Der Ausflug nach San Gimignano hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Wanderer sind per Bus und zu Fuß dorthin gekommen, die Radler natürlich mit dem Rad. Gemeinsam haben wir dann die Stadt erkundet. San Gimignano nennt man auch das mittelalterliche Manhattan wegen seiner berühmten Geschlechtertürme. Von denen es noch 14 oder 15 geben soll (darüber streiten sich die Gelehrten). Ich habe 13 gezählt.

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Das Eis in der Gelateria Dondoli verdient und trägt den Titel Weltmeistereis! Sehr zu empfehlen!

Und wer ganz wagemutig ist, geht in ein Geschäft in dem alles aus Wildsau hergestellt wird. Ich habe mich nicht getraut – nur ein Foto geschossen.

Eigentlich bin ich ja ein Morgenmuffel, aber das Frühstück bei Frosch war echt super. Alles da: Marmelade, Honig, Eier (gerührt oder gekocht), Müsli, Joghurt, Obst, Tomaten, Gurken, Oliven, Käse, Wurst, Salami, Schinken, verschiedene Brotsorten, Kaffee, Tee, Säfte, …
Da fiel sogar mir das Aufstehen nicht schwer.

Das Abendessen war ebenfalls abwechslungsreich, mehrgängig und mit viel Liebe und Kreativität zubereitet. Es war ganz sicher für jeden etwas dabei. Am Anreisetag kann man dem Koch Vorlieben oder Abneigungen, bestehende Allergien oder Unverträglichkeiten mitteilen. Dies wird dann bestmöglich im Menüplan berücksichtigt.

Die Getränke stehen in den Kühlschränken in der Cantina oder auf der Terrasse. Wer was nimmt macht einfach einen Strich auf der Getränkeliste. Aber Achtung – nicht die Rotweinflaschen mit dem Oliveröl verwechseln. Die Preise sind moderat und ganz ehrlich – ich hab´ Urlaub, da schleppe ich doch keine Getränke vom Supermarkt in die Villa. Der Rotwein ist im übrigen sehr zu empfehlen.

Apropos Wein: Die Wein-/Ölverkostung mit dem Herrn Grafen darf keinesfalls unerwähnt bleiben. Der Herr des Hauses in der 13. Generation ist Graf Antonio Nardi-Dei da Filicaja Dotti, ein smarter Italiener, der seinem Namen alle Ehre macht. Die Cantina war schön herausgeputzt und er erzählte amüsant und kurzweilig über die Familiengeschichte und wirklich interessante Dinge über Wein und Olivenanbau. Salute!

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Was soll ich sagen ein rundum gelungener Abend.

Ach ja, rund um die Villa befinden sich die Pferdekoppeln der Italian Horse Foundation. Details dazu gibt es beim Schnupperrundegang um die Villa oder bei Dany oder zum Nachlesen in den verschiedenen Unterlagen/Broschüren.

Mein Fazit: Die Toskana ist auf jeden Fall eine Reise wert. Aber eine Woche ist definitiv zu kurz. Ich kommen wieder. Wer sich in einer wunderschönen Landschaft sportlich betätigen möchte, das italienische süße Leben kosten will sowie Kunst und Kultur mag, der ist hier absolut richtig. Das Frosch-Team war echt toll. Danke für den rundum gelungenen Urlaub.

Arrivederci! … bis zum nächsten mal!

28. Oktober 2014

Zum 2. Mal mit Frosch auf Korfu

Reisebericht 04.10. bis 11.10.2014  von Elisabeth S.
FROSCH Reiseziel Sportclub Korfu in Griechenland

Ich war bereits vor 5 Monaten (Anfang Mai 2014) mit Frosch auf Korfu und weil dies ein rund um gelungener Urlaub war, sprach eigentlich nichts (ausser eventuell meine Bedenken in Sachen Wetter) gegen eine Wiederholung im Herbst.
Die Anreise von Frankfurt mit AirBerlin war problemlos und das Wetter am Samstagnachmittag bei Ankunft auf Korfu war auch super. Leider war dies dann aber Sonntagmorgen leider nicht mehr der Fall. Es regnete dann 2,5 Tage am Stück. Es gab vor Ort kaum Schlechtwetteralternativen. Es hat sich zum Glück eine Gruppe von Fröschen gefunden und wir haben die Zeit mit Gesellschaftsspielen überbrückt. Andere Frösche haben sich einen Mietwagen im Ort organisiert und sind auf eigene Faust nach Korfu Stadt gefahren. Von Seiten der Teamer wurde an dem ersten Regentag Nachmittags ein spontaner Filmnachmittag (mit Laptop und Beamer in der Mangobar) mit frisch gebackenen Waffeln organisiert. Am zweiten Regentag gab es am Nachmittag ein Kickerturnier mit frisch gebackenem Kuchen ebenfalls in der Mangobar.

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Am Mittwoch war dann endlich Schluss mit naß von oben und das Wetter war super warm und sonnig. Nun konnten dann auch endlich die Bike- und Wandertouren durchgeführt werden.
Was Korfu als Froschdestination u.a. so besonders macht, ist die Nähe zum Strand und der froscheigenen Wassersportstation. Hier wird u.a. ein Schnuppersurfkurs angeboten und SUP sowie Katamarane kann man auch ausleihen.

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Am Freitag gab es wie jede Woche am Vormittag das berühmte Radrennen zum Hausberg Chlomos und am Nachmittag ein Beachvolleyballtunier am Strand. Die Sieger wurden dann am Abend in der Mangobar verkündet.
Am Samstag war dann auch schon wieder Abreisetag. Es waren erstaunlich viele Frösche dabei, die 2 Wochen gebucht haben. Leider zählte ich nicht dazu – wegen des Wetters habe ich sie schon ein wenig beneidet. Mein Rückflug war glücklicherweise erst um 21:45 (mit Busabholung vom Hotel um 19 Uhr). So konnte ich den letzten Tag voller Sonne nochmal ausgiebig am Strand auskosten.

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Abschließend lässt sich sagen, dass es wieder ein super erholsamer Urlaub war. Inzwischen war es meine 6. Froschreise und bin ich immer wieder begeistert von dem Konzepte der Gruppenreise mit sportivem Rahmenprogramm. Im Vergleich zur Reise im Mai, war dieses Mal leider das Wetter schlechter (auch wenn wir ab Mittwoch bis Samstag mit Sonne satt für den schlechten Wochenstart entschädigt wurden) und in Sachen MTB bin ich auch nicht auf meine Kosten gekommen, wobei ich fairerweise auch sagen muss, dass ich im Mai die Bike-Intensivwoche gebucht hatte.
Ich werde auch nächstes Jahr wieder mit Frosch auf Reisen gehen 🙂

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27. Oktober 2014

Kitzbühel – 1 Woche Bike-intensiv

Reisebericht von Andrea (Froehlicha at hotmail.com)
FROSCH Reiseziel Bike-Wochen im Sportclub Tyrol, Kitzbühel

Im August waren wir eine Woche in Kitzbühel, wo wir 2 Jahre zuvor bereits eine Woche Urlaub verbracht hatten. Dieses Jahr haben wir zusätzlich „Bike-intensiv“ gebucht, weil wir gerne „mehr“ fahren wollten.

kitzb1Wir sind mit dem PKW angereist, und konnten so auch unsere eigenen Bikes mitbringen. Eine kostenlose Auto-Parkmöglichkeit gibt’s wenige Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt. Das Haus (es ist ein Frosch-Hotel) selbst liegt in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone und ist um die 100 Jahre alt. Die Zimmer haben größtenteils Balkon, für die Bikes gibt es draußen Container zum Einstellen. Neu ist seit diesem Jahr die Sauna im Keller (die wir jedoch nicht genutzt haben). Im Erdgeschoß ist auch die Bar, die einen direkten Zugang zur Terrasse hat, wo sich bei schönem Wetter nach jeder Wander- oder Biketour herrlich verweilen läßt.
Morgens gibt es ein super Frühstücksbuffet mit nahezu allem, was das Herz begehrt. Verschiedene Brotsorten, Brötchen, mehrere Müslis, Joghurt, Wurst- und Käseauswahl werden durch ein täglich wechselndes „special“ der Küche (z.B. Brezeln, Rührei, Mettwürstchen etc.) ergänzt wurde.
Wer wollte, konnte sich Brot(e) zum Mitnehmen für seine Touren einpacken. Aufgrund der vielen schönen Hütten mit ihren leckeren Angeboten haben wir das gelassen und haben es uns lieber auf den Hütten mittags schmecken lassen.

Abends wurde uns ein 4-Gänge Menue serviert (an einem Abend wurde auswärts gegessen, wobei wir auf eigene Faust zum Original Wiener Schnitzel gewesen sind). Das Essen bestand immer aus einer Suppe, einem Salat mit stets interessanten Dressings (Kim sei Dank ;-)), dem Hauptgang und einem Dessert.
Die Küche von Kim und ihrem Team hat phantastische Arbeit geleistet und ist schon ein Grund, nochmals nach Kitzbühel zu fahren.
Schade ist an der Stelle nur der Speiseraum; bei vielen Gästen – wir waren ca. 65 Personen – herrscht insbesondere abends ein hoher Lautstärkepegel – morgens verteilt sich das etwas. Hier wären Schallschlucker eine sinnvolle Investition.

Wir sind nur Mountainbike gefahren, so dass ich von ein paar Touren berichten werde – zu den „normalen“ Bike-Touren oder Wanderungen kann ich leider nichts sagen.

kitz2Am Sonntag startete die erste Tour mit ca. 900 Höhenmetern Richtung Aschau, tags darauf haben wir uns die Auffahrt zur Kitzbühler Alm gegönnt (eine Gondel gibt’s aber auch als Alternative). Die asphaltierte Straße geht mit mehreren Kehren auf ca. 900 Meter hoch mit einer maximalen Steigung von 22,4 % – sie gilt als österreichs steilste Radstraße. Am Start kann man ein Ticket ziehen und oben an der Gondelstation wieder „einlösen“ – die Zeit kann man sich mit einem Foto auf einer Urkunde per E-Mail zusenden. Die Tour insgesamt hatte über 1.400 Höhenmeter mit herrlichen Abfahrten.
Die ursprünglich für Mittwoch geplante Tour haben wir aus Wettergründen einen Tag vorgezogen, so dass es Dienstag auf die Panorama-Runde mit über 2.000 Höhenmeter auf ca. 60 km ging.
Mittwoch war dann frei; die Wander- und Bikeguides hatten frei.
Donnerstags waren wir dann auf der Streif, wo das berühmt-berüchtigte Skirennen stattfindet. Man kann als Wanderer oder Biker die Abfahrt heruntergehen bzw. fahren – jedoch deutlich entschärft. Und sie ist trotzdem noch steil genug….
Am Freitag fand die sog. Mini-Transalp statt, ingesamt 70 km mit 1.900 Höhenmeter wurden bewältigt. Belohnt wurden die Aufstiege mit wunderschönen Abfahrten durch Geröll und Kuhweiden.

kitz3Für uns hat sich das Bike-intensiv Programm gelohnt und ist für ambitionierte Sportler eine echte Empfehlung – man sollte nur fit sein. Unsere Gruppe bestand aus jeweils 3 Frauen und Männern und wir hatten viel Spaß auf unseren Touren.

Das Abendprogramm fand meistens innerhalb des Hotels statt. Wer mochte, konnte am Kickerturnier oder Spieleabend teilnehmen oder sich Kim’s Diavortrag zum Segelfliegertransport anschauen und –hören.
Direkt gegenüber unseres Hauses war eine nette Bar im australischen Stil, wo man auch noch den einen oder anderen Cocktail oder Bier trinken konnte.

Insgesamt war es eine sehr schöne Woche, in der wir gutes Wetter (alle Touren ohne Regen), schöne Touren und sehr nette Leute hatten. Es war bestimmt nicht unser letzter Kitzbühel-Besuch ;-).