25. Juni 2012

Bike-Woche auf Korfu

Reisebericht von Bettina H.
FROSCH Reiseziel Bikewochen auf Korfu

Das Fazit vorweg – als sportbegeisterter Frosch ist man auf der schönen, grünen Insel Korfu bestens aufgehoben! Neben der Bike-Woche (die ich gebucht hatte) gab es ein gewohnt abwechslungsreiches Angebot aus Wanderungen, MTB-Touren, Wassersport, Ausflügen und Fitness.

Wie vermutlich viele, habe auch ich mir die Frage gestellt, was buche ich – Hotel oder Studio? Ich habe mich für das Hotel entschieden und war damit sehr zufrieden.

Das Zimmer war ordentlich und auch als halbes Doppelzimmer ausreichend groß. Park und Pool am Hotel sind super schön und die Mango-Bar (in der es das Abendessen gibt) liegt direkt auf der anderen Straßenseite am Meer.

Auch die Gäste im Dio waren durchaus zufrieden was ich gehört habe. Es liegen nur ein paar 100 m  zwischen beiden Häusern, auch kein Problem. Kurz, man kann mit der Wahl der Unterkunft auf Korfu gar nicht soviel falsch machen. Ein Unterschied ist das Abendessen, im Hotel ist täglich das Abendessen dabei, im Dio nur an 4 Abenden, die restlichen Abende gab es immer eine von einem Teamer begleitete Gruppe, die zusammen zum Essen in eine Taverne gegangen ist.

Steffis Essen in der Mango-Bar war abwechslungsreich und immer reichlich und lecker.

Der gemeinsame Grillabend im Dio war ebenfalls toll.

Aber nun zum Sport! Die Bike-Woche (in Zahlen 4 Touren mit insg. mehr als 250 km, und rund 3500 hm + Chlomos-Rennen)  war durchaus anstrengend aber machbar! An dieser Stelle sei gesagt, liebe Mädels lasst euch von der Beschreibung der Tour nicht abschrecken. Wer sportlich ist (wobei man keine Leistungssportlerin seien muss) und Spaß am Biken hat wird an diesen Touren sicher gefallen finden!

Am ersten Tag ging es für die Bike-Gruppe auf „Schottertour“ rund um Agirades. Wie der Name schon sagt, fuhren wir  – 11 mutige Biker – über eine Menge Schotter, durch die Olivenhaine und über kleinere Berge rund um Agirades und konnten einen ersten Eindruck von der Gruppe und von der Schönheit der Insel bekommen.

Am zweiten Tag stand die große Nord-Tour auf dem Programm. Mit dem Bus wurden Bikes und wir auf einen Berg im Norden gebracht und radelten von dort aus zurück zum Hotel. Eine Tour auf viel Asphalt, mit reichlich Höhenmetern, tollen Ausblicken und einer Taverne mit traumhafter Terrasse hoch über dem Meer – da lohnt es sich schon mal, sich ein paar km den Berg hinauf zu  kämpfen.

Den „bike-freien“ Dienstag habe ich genutzt, um einen Ausflug nach Korfu-Stadt zu unternehmen. Auf eigene Faust mit dem Linienbus, der um 10 Uhr hin und um 16:30 Uhr (besser rechtzeitig dort sein!) aus der Stadt wieder zurück fährt, günstig und kein Problem. Fahrtzeit ca. 1:15h. Es war sehr schön (mal ohne Rad) durch die Altstadt zu schlendern, einen Frappe im CafĂ© zu trinken, die Festung zu besichtigen und den Markt zu besuchen. Der offizielle Frosch-Ausflug nach Korfu findet immer am Donnerstag statt, aber da waren wir schon wieder auf Bike-Tour J.

Nach einem Tag Pause ging es weiter im Programm  mit der – wie ich fand – schönsten Tour. Über 80 km und 1450 hm führte Bike-Guide Angelo uns zum Süd-Kap. Wunderschön am Meer und an Steilküsten entlang zu einem grandiosen Aussichtspunkt und eine technisch anspruchsvollen langen Abfahrt.

In unserer letzten gemeinsamen Tour sind wir vom offiziellen Programm abgewichen. Wir waren uns in der Gruppe einig lieber eine schöne, nicht ganz so lange Tour zu fahren und dafür auf den Gipfel des Agii Deka zu verzichten. Rund um und über den Zuckerhut führte uns diese Tour, die eine sehr gute Wahl war.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Angelo, der uns sicher, mit Ortskenntnis und viel Spaß über die Insel geführt hat und Danke an die SUPERBIKER – yes, we can!

Die Teilnahme am Chlomos-Rennen, ein MTB-Rennen auf den „Hausberg“, war dann als Abschluss quasi Ehrensache … Je nach Fitness (und Bereitschaft sich zu quälen ) benötigt man 10 bis 20 Minuten bis nach oben. Obwohl ich eigentlich gar keine Berge mehr rauf fahren wollte in dieser Woche, war es am Ende doch ein großer Spaß!

Den Nachmittag am Strand hatten wir uns danach wirklich verdient J.

Ich kann die Bike-Woche nur empfehlen. Allerdings schafft man daneben nichts von dem restlichen  Wander- und Ausflugs-Programm. Der Mai war eine ideale Zeit zum biken. Angenehme Temperaturen zwischen 20 und 25 C, abends war es jedoch noch recht kühl.

Komme ich zu den abschließenden Tipps und praktischen Fragen:

  • Anreise: war unkompliziert, ca. 2 Std. Flug + 1 Std. Transfer zum Hotel
  • Essen am Anreisetag: haben wir trotz sehr später Anreise noch in der Mango Bar bekommen
  • Supermarkt: gibt es ein paar Meter weiter die Straße runter, er hatte quasi immer offen auch am Abend und am Sonntag
  • Mücken: gab es im Mai kaum
  • Sattel: nächstes Mal nehme ich meinen eigenen mit
  • Wassersport: dort war jetzt im Mai kaum etwas los, die Station ist aber sehr schön und offenbar auch gut ausgestattet

Viel Spaß auf Korfu, ich komme gerne wieder dort hin!

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