18. März 2009

Champery, Schweiz – Chalet Souvenir (28.02. – 07.03.2009)

Reisebericht von Elke Spies
FROSCH Reiseziel Sportclub Souvenir, Champéry – Schweiz

Buchung: Wie immer haben wir unsere Frosch-Reise problemlos über das Internet gebucht. Völlig problemlos. Die Reisebestätigung sowie die Reiseunterlagen mit ausführlicher Anfahrtsbeschreibung erhielten wir zeitig via E-Mail.

Anreise: Wir reisten mit dem Pkw an. So sind wir entspannt am Samstagmorgen um 8:30 Uhr ins Auto gestiegen. Die Fahrt verlief prima. Um ca. 17:00 Uhr haben wir einen Zwischenstop am Genfer See eingelegt. Der Tag war ausgesprochen sonnig und so konnten wir einige erste Fotos schießen. Gegen 18:30 Uhr sind wir im Chalet Souvenir eingetroffen. Als Nachteil unserer Eigenanreise war natürlich der verlorene Skitag.

Chalet Souvenir: Da wir mit unserer Ankunft „Nachzügler“ waren, sind wir nicht wie alle anderen – die mit dem Bus gefahren sind – morgens in Empfang genommen worden. Wir sprachen einen Gast an und klopften an die Küchentür. Diese öffnete sich prompt und heraus kam Klaudia, die Chefin des Hauses. Unglaublich herzlich wurden wir begrüßt und mit den wichtigsten Informationen versorgt. Das Zimmer war eine Überraschung: sehr freundlich eingerichtet und geräumig mit Balkon und super sauber. Auf dem Bett lag für jeden von uns als kleine Beigabe des Hauses Mini-Duschgel und –Creme. Sehr aufmerksam! Gebucht hatten wir übrigens ein Doppelzimmer mit Dusche und Bad. Als kleines Manko sei die Hellhörigkeit des Holzhauses zu erwähnen. Dank Ohropax war dies dann auch kein Problem mehr.

Essen: Das Frühstück war ein wahrer Traum. Es fehlte wirklich an gar nichts. Das Abendessen bestand aus 4 Gängen. Das Hauptgericht für Vegetarier war immer dabei. Ein großes Lob an die Küchenchefin Katja, die jedes Abendmahl persönlich ankündigte.

Reiseleitung: Die Reiseleitung hatte Falk inne. Ein recht junger, ständig gutgelaunter Student, der es in sich hatte. Er hat sowohl die Skikurse witziger Weise in Anfänger, Pinguine (fortgeschrittene Anfänger), Eisbären (mittlere Fahrer) und Steinböcken (Könner) eingeteilt, als auch das Abendprogramm gestaltet. Es gab sowohl die Froschübliche Fackelwanderung als auch nachmittägliches Waffelessen, Party, Discoabend … . Alles allerdings ohne Zwang.

Skigebietsführung: Am Sonntag hat die Skigebietsführung bereits in den vorgenannten Gruppen statt gefunden. Es ist das erste Mal, dass ich diese Unterteilung bei einer Froschreise erlebt habe. Es war großartig. So war niemand unter- oder überfordert. Diese Führung ist ein absolutes Muss. Das Skigebiet ist so groß, dass man sich zweifelsohne verfahren kann. Es war ein gelungener Einstieg.

Skikurse: Die Skikurse sind in diesem Chalet inklusive. Am ersten Tag setzte leider starker Nebel ein, der sich bis auf wenige Stunden bis zum Ende der Reise fortsetzte. Um so besser, wenn man einem Skilehrer hinterher fahren kann. Es war sehr anstrengend; dennoch fühlten wir uns sicher. Am Mittwoch haben wir dann einen ganzen Skikurstag eingelegt, um weit nach Frankreich fahren zu können. Dieser Tag zerrte zwar sehr an unseren Kräften, ist jedoch sehr schön gewesen. Unseren Skikurs leitete Michl vom Onu. Bevor wir uns auf den Weg machten, wurde sich immer auf die lustigste Art warm gemacht, dass man fast vergessen hatte, was man an den Füßen für Klumpschuhe trug. Auf Grund des dichten Nebels gab es zahlreiche Verletzungen. Persönlich hatte ich mir den Knöchel verletzt und stand recht hilflos auf einer roten Piste. Michl hat mich 1 a herunter gelotst.

Skigebiet: Das Skigebiet Les Portes du Soleil erstreckt sich nur zu einem kleinen Teil in der Schweiz. Ein Großteil befindet sich auf französischem Gebiet. Viele sind der Meinung, dass man in Frankreich besser als in der Schweiz fahren kann. Ehrlich gesagt, merkten wir keinen Unterschied. Man bekommt nicht wirklich mit, wenn man über die „Grenze“ fährt. Viele aus der Gruppe waren schon ganz häufig in diesem Skigebiet, da es nicht möglich ist die 600 Pistenkilometer in einer Woche abzufahren.

Fürsorge: Die oben erwähnten Verletzungen wurden von den Teamern liebevoll versorgt. Seien es Eiswürfel aus der Küche oder einen Verband – alles wurde mit vielen Ratschlägen versehen. Man fühlte sich nicht allein gelassen. Es wurde auch immer wieder gefragt, wie es einem geht.

Fazit: Trotzt schlechter Verhältnisse wegen des Nebels wieder Mal ein gelungener Froschurlaub in einem sehr gut geführten mit Herz eingerichteten Holzhaus.

Einmal Frosch – immer Frosch! „Fremdgehen“ lohnt sich nicht!

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