17. Juni 2008

Crans Montana im September

Reisebericht von Anne Ring (anne.ring at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Carlton in Crans Montana, Wallis – Schweiz

Crans Montana hatte ich schon länger ins Auge gefasst, weil dort alle möglichen Sportaktivitäten angeboten werden. Ich wollte vor allem Mountainbike fahren, eventuell auch klettern, und beides ist dort natürlich perfekt möglich. Zudem ist Crans Montana mit dem Auto von Köln aus noch gut erreichbar, wenn man keinen Mitfahrer hat.

Ich buchte die Reise erst am Morgen meiner Abfahrt, und fand tatsächlich am Abend vorher über das Chatboard noch eine sehr nette Mitfahrerin. Die Fahrt war lustig und wir brachten sie problemlos hinter uns.
Pünktlich zum Abendessen kamen wir an, und vom ersten Moment an war die Stimmung top.

Ich hatte ein kleines Doppelzimmer ohne Bad gebucht, das ich über die komplette Zeit für mich alleine hatte. Es war im vierten Stock, und ich hatte einen genialen Blick über die Bergkette.

Crans Montana

Mein Zimmer lag absolut ruhig, und direkt gegenüber waren die allzeit freien und sauberen sanitären Anlagen. Perfekt.

Zum Essen: Abwechslungsreich und sehr liebevoll zubereitet, ebenso wie die täglich wechselnde Tisch-Dekoration.

Crans Montana

Zu den Sportangeboten:
Das Wetter sollte in dieser Woche umschlagen, daher wurden die sportlichen Aktivitäten nicht in gewohnter Reihenfolge angeboten. Normalerweise sollte sich der Anspruch stetig steigern, zumindest in den ersten Tagen. Da es jedoch ab Mitte der Woche einen Temperatursturz und Regen geben sollte, wurden die anspruchsvolleren Angebote vorverlegt, während die Schnupper-Touren zum Teil entfielen.

So konnte ich in den ersten beiden Sonnentagen zwei mehrstündige, wunderschöne Wanderungen machen.

Crans Montana

Crans Montana

Crans Montana

Am folgenden Tag schloss ich mich mit einem von Frosch geliehenen Mountainbike der „Abenteuer-Tour“ an. Die Frosch-Räder waren in Ordnung und wurden täglich gewartet. Trotzdem würde ich beim nächsten Mal mein eigenes Rad mitbringen. Es lohnt sich!

Crans Montana

Die Tour hatte es in sich:
Erstmal ging es ordentlich bergab.

Dann jedoch hieß es strampeln, und zwar für eine lange Zeit.
Oben kamen wir frierend, durchnässt, müde und hungrig zu einem Stausee, den wir nach einer kleinen Pause im Restaurant auf einem holprigen, schmalen Pfad umrundeten. Anschließend ging es einigermaßen steil und ruckelig bergab und dann noch mal ein gutes Stück über seitlich steil abfallende Wege zurück. Es war genial, besonders, weil man sich hinterher in der Sauna mit Blick über die Berge wieder aufwärmen konnte.

Mitte der Woche gab es ein Mountainbike-Technik-Training, das mir ziemlich viel gebracht hat.
Direkt neben dem Parkplatz befindet sich ein kleiner Geschicklichkeitsparcours, in dem wir einiges ausprobieren konnten. Wer es richtig wissen will, kann sich aber auch im Bike-Park versuchen.

Crans Montana

Leider verpasste ich durch die MTB-Touren das Klettern am Fels.
Eine Woche ist für Crans Montana zu wenig, wenn man unterschiedliche Sachen machen und die Gegend kennen lernen will.

Fazit:
Das Hotel und die Zimmer sind spitze, Hausleitung, Team und Service kaum zu überbieten, es gibt abwechslungsreiche Sportangebote, der Saunabereich ist perfekt.
Es lohnt sich, zwei Wochen zu buchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere