3. August 2010

Crans Montana (10.7. – 17.7.2010)

Reisebericht von Andre Borg (andre.bork at gmx.de )
FROSCH Reiseziel Sportclub Carlton in Crans Montana, Schweiz

Meine sechste Reise mit Frosch sollte mich nach 2005 zum zweiten mal ins Wallis locken. Über das Chatboard auf der Frosch-Internetseite kam nach einem kurzen Eintrag eine preisgünstige Mitfahrgelegenheit bis zum Genfer See zustande. Der Rest der Anreise mit der Schweizer Bahn und dem Bus war ein Klacks, da sich die Bushaltestelle direkt vor dem ehemaligen Grand Hotel befindet, das sich seit Jahren Frosch-Eigentum nennen darf.

Beim ersten Abendessen, wo sich alle Teamer für die rund 80 Gäste vorstellten, erfuhren wir, dass bereits Charlie Chaplin und Juri Gagarin das alt-ehrwürdige Hotel in früheren Jahren besuchten. Es ist sehr charmant und hat sich den Charme der 30er Jahre bewahrt, ohne auf Luxus (z.B. Sauna mit Panorama-Blick) zu verzichten.

Der Ort Crans Montana befindet sich auf einem Hochplateau über dem Tal der Rhone.

Man genießt von hier den Blick auf mehrere Viertausender-Berge, bei gutem Wetter kann man sogar das Matterhorn und den Mont Blanc erblicken.

Beim Deutschland-Spiel um den dritten WM-Platz konnte man die anderen Gäste in lockerer Runde schonmal beschnuppern.

Am nächsten Morgen gab es dann die Wahl zwischen zwei Wanderungen und einer MTB-Tour. Ich entschied mich für die Herausforderung: 1000 Höhenmeter (hm) den Hausberg hinauf. Wir sind ja im Sport-Urlaub, nicht wahr!? Die Aussicht nach einigen Stunden vom Gipfel des Bella Lui (2543m) war sensationell. Bei der Gondelfahrt hinunter lies sich die Strecke noch mal Revue passieren.

Am Montag durften alle MTB-Begeisterten an einem einstündigen Techniktraining teilnehmen. Der Teamer Jan hat sich dazu Übungen ausgedacht, welche auf dem nahe gelegenen Parkplatz nun erprobt werden sollten. Mit dem Hintergrund, das MTB besser kennenzulernen und somit im Gelände sicherer unterwegs zu sein. Anschließend standen 800 hm auf dem Programm.

Nach dem leckeren 3-Gänge-Menü am Abend fand vor dem Hotel ein Boule-Spiel für alle Kugel-Interessierten statt.

Am Dienstag gönnte ich mir eine Auszeit und organisierte mit drei anderen Gästen eine Auto-Tour ins unweite Montreux am Genfer See. Das bekannte Jazzfestival ist dort jedes Jahr zu Gast und wir genossen die mondäne Atmosphäre bei angenehmen Temperaturen und guter Musik.

Am Mittwoch sollte es dann sportlich weiter gehen: Auf eine spektakuläre Wanderung – so hatten es zumindest die Frösche erzählt, die schon eine Woche Gast im Hotel sein durften. Und die „Bisse du Ro“-Wanderung sollte uns nicht enttäuschen. In abweisende Felswände und Geröllhalden wurden vor einigen Hundert Jahren Wasserleitungen zur Bewässerung der Landwirtschaft gehauen. Auf diesen historischen Pfaden haben wir uns bewegt – absolute Schwindelfreiheit und gutes Schuhwerk vorausgesetzt.

Das abendliche Grillen im Garten hinter dem Hotel mit anschließenden Lagerfeuer und Stockbrot-Backen war ein super Abschluss dieses tollen Tages.

Der Donnerstag war ein Wandertag, diesmal allerdings etwas relaxter mit mehr Pausen aber nicht minder spektakulären Eindrücken – für mich als Hobby-Fotograf nicht gerade unwichtig!

Beim traditionellen Schweizer-Raclette und gemütlichem Zusammensitzen auf der Bar-Terrasse erzählten wir uns lustige Anekdoten von anderen Sportreisen.

Der letzte Tag vor der Abreise sollte nochmal ein Highlight werden: Das Kaskaden-Klettern mit einem externen Veranstalter am Wasserfall La Tièche. Komfortablerweise wurden wir am Hotel abgeholt und der Guide Sebastian stattete uns zusammen mit seiner französischen Begleiterin mit Helm, Klettergurt und Karabiner-Haken aus. So konnten wir uns nach kurzer Einweisung an einem Klettersteig, beim Abseilen und beim gang über die „Elefanten-Brücke“ beweisen. Ein richtiges Abenteuer!

Beim Candlelight-Dinner und bei der Abschluss-Party schmiedeten wir die nächsten Urlaubspläne – sicher wieder mit Frosch.

Ein Gedanke zu „Crans Montana (10.7. – 17.7.2010)

  1. Wilma

    Hey schön zu lesen! Ich war zwei Wochen später dort und habe meinen Urlaub deutlich anders gestaltet aber das Fazit ist das Gleiche!!!Coole Gegend, cooler Sportclub, coole Chaplin- und Gagaringeschichten:-))),coole Leute…….cooler Urlaub:-)))
    Würde Frosch auf jeden Fall weiter empfehlen!!
    Das Bild von dem „Eisenkäfig-in der Felsspalte“ ist von der Ansicht übrigens sehr genial!Leider hab ich das auf der Wanderwoche aus der Perspektive gar nicht wahrgenommen!
    Viele Grüße
    Wilma

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