27. Januar 2010

Davos 2010 – Sportclub Derby

Reisebericht von Britta Siemers (Britta.Siemers at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Derby in Davos, Schweiz

Als „Wiederholungstäterin“ des Flugangebotes konnte ich ja schon entspannt an den Urlaub denken – keine lange und nervige Busfahrt, kein steifer Nacken… einfach nur etwas früher aufstehen, aber mit der Gewissheit, gegen Mittag auf der Piste zu stehen.

So fängt ein Urlaub einfach entspannt an! Aber von Anfang an….:

Gemeinsam mit einer Freundin – die ich übrigens auch über Frosch kennen gelernt habe – bin ich in Hannover früh am Morgen mit dem Flieger Richtung Zürich gestartet. Nachdem wir das Gepäck hatten, haben wir erst einmal einen ersten Kakao getrunken, und dann ging es auch schon mit dem Transferbus Richtung Davos. Nach ca. 2,25 Stunden Fahrt waren wir am Club Derby angekommen.

Es gab eine kurze Info von den Teamern, das Gepäck wurde in einem großen Raum gesammelt, und nachdem man sich schnell in die Skiklamotten geworfen hat, ging es auch schon auf die Piste. Wir hatten spontan erst bei der Ankunft den Skipass für diesen Tag geordert – aber bei strahlendem Sonnenschein will man natürlich so schnell wie möglich auf die Piste!

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Der Einstieg war super! Das Skigebiet selbst kannte ich bereits vom Jahr zuvor. Die Parsennbahn liegt nur ca. 200 m vom Haus entfernt und ist schnell zu erreichen. Dieses Skigebiet ist hier das größte. Es gibt einige schwarze Pisten, aber der Großteil der Pisten ist blau und rot und super schön zu fahren.

Dieses Jahr gab es verhältnismäßig wenig Schnee – aber das hat man nicht wirklich auf den Pisten gemerkt. Die Pisten waren super präpariert und auch nachmittags war nicht die Spur von dem üblichen „Sulz“, den man bei solchen Verhältnissen kennt.

Nach dem ersten Skitag – immerhin 3,5 Stunden bei Kaiserwetter – hat man dann die Zimmer bekommen. Wir hatten ein Zimmer im Neubau gewählt, Kategorie C. Unser Zimmer war wirklich groß, alles war sehr gepflegt, wir hatten einen Zugang zur Terrasse (die allerdings natürlich eingeschneit war) und Fußbodenheizung. Wir waren echt begeistert. Aber insgesamt haben wir im Urlaub nichts Negatives darüber gehört, was die Zimmerausstattung anging. Lediglich in den Zimmern im Altbau soll man abends ab und an die Musik gehört haben.

Abends gab es dann den üblichen Begrüßungscocktail mit allen wichtigen Informationen. Wir selbst haben keinen Skikurs gebucht, aber hier gab es reichlich Angebote über Anfängerkurse bis zu Stepps für richtig versierte Fahrer. Auch die Snowboarder wurden natürlich beachtet 😉

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Weiter wurde oft ein Skiguiding in die verschiedenen Gebiete angeboten wie Parsenn, Jakobshorn, Rinerhorn etc. Hier konnte man sich natürlich auch nach „Mitfröschen“ umschauen, mit denen man die Tage auch allein die Pisten unsicher machen konnte.

Unsere komplette Gruppe war in der Woche recht groß – 110 Frösche. Daher waren die Gruppen zu den Guidings auch recht groß. Aber um erst einmal einen Überblick zu bekommen, war das auf jeden Fall gut. Außerdem kommt man so auch recht fix mit den einzelnen Leuten ins Gespräch.

Insgesamt verliefen die Tage recht ähnlich – morgens ein leckeres Frühstück mit jeweils einem „Special“, was beispielsweise Rühreier waren. Abends gab es immer ein 4-Gänge-Menü, jeweils bestehend aus einer leckeren Suppe, einer täglich wechselnden Salatkreation sowie einem Hauptgericht und einer Nachspeise. Für Vegetarier wurde jeweils eine Alternative zum Hauptgericht angeboten.

Weiter gab es einen „Schweizer Abend“, der aus dem typischen Racletteessen bestand, wofür die Schweizer ja bekannt sind. Von riesigen Käsestücken wurde dann die obere Schicht jeweils auf einen Teller geschabt, dazu gab es dann Beilagen wie Käse, Zwiebeln, Gurken etc.

Als kleines I-Tüpfelchen hat die Frosch-Crew den Speisesaal immer passend zum Essen geschmückt – sei es mit Schweizer Flaggen, Nudeln beim Pastatag oder ähnlichen Ideen.

Tagsüber konnte man sich entscheiden, ob man ein Guiding mitmachen möchte oder aber lieber allein bzw. in einer selbst zusammen gestellten Gruppe unterwegs ist. Was ich ein wenig schade fand war, dass nur am Anfang die Hütten bekannt gegeben wurden, an denen man sich mittags trifft. Das war ich vom vergangenen Jahr anders gewöhnt.

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Nach den Skitagen wurde auch immer Programm geboten – über Glühweintrinken direkt nach der letzten Abfahrt, verschiedene Sauna-Specials (Sauna in Flammen etc.), Quizabende, eine Fackelwanderung, ein Kickerturnier… es wurde definitiv nie langweilig – nur der Schlaf kam die Woche etwas zu kurz 😉

Auch der Barbereich war sehr gemütlich, man hat sich meistens vor dem Essen schon hier getroffen, ein erstes Getränk zu sich genommen und die neuesten Pistenerfahrungen ausgetauscht. So kann man gleich die persönlichen Meinungen über die einzelnen Pistengebiete sammeln, was für die Planung des nächsten Skitages auch immer interessant war.

Die Woche war wieder einmal viel zu schnell vorbei – aber wer nicht wegfährt, kann auch nicht wiederkommen 😉

Der letzte Tag war schnell gekommen – wie immer morgens zeitig aus den Zimmern, Gepäck in den Sammelraum stellen und schnell frühstücken, um auch noch die letzten Pistenkilometer abzureißen. Viel zu schnell war auch der Tag vorbei – der Transferbus stand pünktlich vor der Tür und schon saß man auch wieder im Flieger nach Hause.

Ach ja… den Ort hatte ich dieses Jahr nicht weiter beachtet, außer im Dunkeln bei der Fackelwanderung 😉 Aber im vergangenen Jahr fand ich an Davos sehr schön, dass man dort auch bei wirklich miesem Skifahrwetter einen Tag auch ohne Bretter schön gestalten kann, sei es mit bummeln durch die Geschäfte, wandern auf den zahlreichen Winterwanderwegen (über 100 km!), Schlittschuh laufen… Dieses Jahr hatten wir soweit Glück und haben „leider“ keine Zeit gehabt, ein Alternativprogramm zu überlegen 😉 Man sollte allerdings keinen urigen Skiort erwarten mit Holzbalkonen und diesen idyllischen Dingen – Davos hat viele Flachdachgebäude und ist alles andere als ein hübscher Ort. Im Schnee fällt das allerdings nicht so auf 😉

Ich fand diesen Urlaub wieder einmal extrem gelungen und bin reichlich gespannt, ob mein nächster Skiurlaub auch nur annähernd so schön wird 😉

Ein Gedanke zu „Davos 2010 – Sportclub Derby

  1. Malte

    Sportclub Derby ROCKT!

    Kann Deinem Bericht nur beipflichten, meine Woche war ziemlich genauso genial, es waren aber auch richtig witzige und lockere Leute dabei, mit denen man bei allen Aktionen und auf der Piste viel Spaß haben konnte 😉

    Gerne wieder nach Davos!

    Ciao,
    Malte (SC Derby Jan. 10)

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