9. Januar 2014

Davos auch im Dezember schön und sonnig war

Im Sportclub Derby vom 14.12. bis 21.12.2013 – ein Bericht von Andreas B.

Wieder einmal stand ich vor der Aufgabe, kurz vor dem Jahreswechsel noch schnell ein paar Tage Urlaub abbauen zu müssen. Zum Glück kann Frosch Sportreisen dabei helfen. Leider hatten in der Vorweihnachtswoche erst wenige Frosch Sportclubs geöffnet. Nach der Beur­teilung der Schneebe­richte blieb auch nur noch das Derby in Davos übrig.

Die komfortablen Liegesitze waren leider schon ausgebucht, sodass ich nicht in den Luxus einer tollen Aussicht aus der oberen Etage im Bus genießen konnte. Bei der Nachtfahrt war das aber auch nicht so schlimm. Bis Frankfurt war die Fahrt ziemlich ruhig, bis dann am Flughafen eine Gruppe junger Gäste einstieg und jede Menge guter Laune mitbrachte. Die fröhliche Truppe hatte neben ihren Getränken auch einen Würfelbecher mitgebracht….

Am Morgen gegen 9 Uhr erreichten wir Davos und wurden mit einem strahlend blauem Himmel belohnt. Nach über 13 Stunden Fahrt hatten wir das verdient. Die Sonne zeigte sich von der besten Seite. Da stand es nun endlich vor uns: Das Sporthotel Derby.

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Schnell schleppten wir das Gepäck die 30 Meter von der Straße zum Hotel, ließen Ski und Koffer im Aufenthaltsbereich fallen und stärkten uns erst einmal beim reichhaltigen Früh­stücksbuffet. Bei dem Wetter konnten wir es kaum erwarten, auf die Piste zu kommen. An der Rezeption begrüßten und die beiden Hausleiter. Laura hatte ich schon im Sommer auf Korfu kennengelernt.

Obwohl sich nur die wenigsten Leute von der Vorsaison kannten, fanden sich schnell die ersten Grüppchen zusammen, stapften in Skischuhen zu der ca. 500 m entfernten Skistation und fuhren mit der Parsennbahn nach oben. An der Mittelstation stiegen wir aus, um die letzten Meter zur Bergstation mit dem Sessellift zurückzulegen und die Sonne zu genießen.

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Oben am Weißfluhjoch angekommen hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die umliegen­den Berggipfel. Wir mussten uns erst mal orientieren, was uns aufgrund der wenigen Pisten nicht so schwer fiel. Auf der einen Seite ging‘s wieder zurück nach Davos. Auf der anderen Seite hinab nach Klosters, wo man mit einem bisschen Glück den einen oder anderen englischen Adeligen auf der Piste antreffen kann.

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Ab Sonntag wurden Skigebietsführungen von den Teamern angeboten. Die gemütlich fahrende Panorama­gruppe durfte am längsten das Frühstück genießen. Ich entschied mich für die „Speedies“ und musste mich daher schon beim Frühstück beeilen, um pünktlich beim Treffpunkt zu sein. Mateusz zeigte uns in den folgenden Tagen nicht nur die Pisten der verschiedenen Skige­biete, sondern auch die netten Hütten zum einkehren.

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Da es nur wenige Lifte gibt, haben wir schnell einen Überblick gehabt. Leider hatte es nicht viel geschneit. Die Schneekanonen haben in den Tagen Höchstleistungen vollbracht und jede Menge Kunstschnee produziert. Die Pisten sind meist sehr breit angelegt und nachts wurde der Kunstschnee plattgewalzt. Nicht die kleinste Unebenheit habe ich gefunden. Hier kann man wirklich von einer Autobahn sprechen. Zum Glück gab es keine Mittelleitplanke und auch keine gefährlichen Steine über die man fallen kann. Wir mussten schon suchen, um mal eine kleine Kante zum springen zu finden. Oben an der Gruobenalp haben wir dann eine Sprunggelegenheit gefunden.

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Unterhalb der Parsennhüttenbahn hatte sich ein wenig echter Schnee gesammelt. Da dort neben der Piste nicht gewalzt wurde, bildeten sich bald ein paar kleine Buckel. Bei jeder Abfahrt umkurvten wir fleißig die die kleinen Buckelchen, sodass sie immer größer wurden. Für eine richtige anspruchsvolle Buckelpiste hat es leider nicht gereicht.

Die längste Abfahrt war die Piste runter zur Gondel der Schiferbahn. Eine halbe Ewigkeit fährt man die Strecke herunter, wo sich breite Autobahnen und steile Hänge abwechseln. Nicht ganz so Konditionsstarke können in der Mittelstation einsteigen und kurz vor der Talstation in die Skihütte einkehren.

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Am folgenden Tag führt uns Mateusz zum Jakobshorn, dem anderen schon geöffneten Skigebiet. Mit dem Bus waren wir in einer Viertelstunde dort. Die Jakobshornbahn brachte uns nach einmaligem Umsteigen in der Mittelstation hoch ins Gebiet, das außer den beiden Gondeln aus 5 Sesselliften und einem Boardercross besteht. Auch hier fanden wir breite, plattgewalzte Autobahnen die zum Carven einluden. Gewaltig gestaunt habe ich, als wir bei der Mittagspause auf der Jatz Alp auf folgende Angebotstafel stießen:

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Auf den Schreck haben wir uns erst mal einen heißen Schümli zum Aufwärmen gegönnt. Etwas irritiert war ich dann doch, mitten im Schnee ein paar Palmen zu entdecken. Für schlappe 5 Fränkli hätten wir uns auch ein Bad im Whirlpool gönnen können. Auch eine Sauna steht direkt neben der Bar. Doch leider hatten wir unsere Badehosen und Handtücher vergessen.

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Das Rinerhorn ist das dritte Skigebiet welches im Skipass inklusive ist. An unserem vierten Skitag wurde es erstmals geöffnet und wir waren die ersten, die es befahren durften. Schade, dass nur einer der drei Schlepper geöffnet hatte. Wir sind dann mehrfach die Talabfahrt gefahren, die meiner Meinung nach die schönste Talabfahrt von allen ist. Für einen Vormittag war es ganz nett dort. Gegen Mittag sind wir dann wieder zum Jakobshorn rübergefahren.

Die ersten beiden Abende waren die meisten Frösche noch ziemlich gerädert von der Bus­reise und dem ersten Muskelkater vom Skifahren. Dementsprechend war nach dem Abend­brot an der Bar nicht mehr viel los. In der Lobby war oft ein großer Andrang, da dort der WLAN Empfang am besten war. Bis zu 15 Leute waren mit ihrem Smartphone beschäftigt.

Die Zimmer im Neubau sind angenehm groß und modern ausgestattet. Im Bad gibt’s ne schöne Badewanne in dem sich jedes Quietscheentchen wohl fühlen würde. Sogar ein Fön ist vorhanden. Einen Adapter sollte man mitbringen, wenn man eigene Geräte mitbringt.

Morgens wurden wir von der Sonne geweckt. Vor der Haustür konnten wir einen tollen Sonnenaufgang zwischen den Bäumen beobachten.

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Dank des guten Wetters sind wir viel Ski gefahren. Für mich ist das Parsenngebiet das Beste. Nicht nur, dass es fast vor der Haustür liegt und zu Fuß erreicht werden kann, es hat auch die meisten Lifte und längsten Abfahrten. In unserer Gruppe haben wir daher auch viele Höhen­meter gemacht und uns auch die eine oder andere Pause verdient. Der Spaß sollte ja auch nicht zu kurz kommen.

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Nach dem Skifahren war die Sauna ein beliebter Treff, um den Muskelkater erträglich zu machen. Die Sauna war bei angenehmen 90 Grad temperiert und bietet genug Platz für alle. An einem Abend wurden Aufgüsse und kleine vitaminreiche Snacks angekündigt. Dement­sprechend voll war es, als die Teamerin uns mit den Aufgüssen ordentlich einheizte.

Das Kickerturnier war sehr beliebt. Die Mannschaften wurden zugelost, sodass je ein Mann und eine Frau ein Team bildeten. So ergaben sich sehr lustige Spiele mit interessanten Ergebnissen und einem unerwarteten Siegerteam.

Das Frühstücksbuffet war wie bei Frosch gewohnt abwechslungsreich und reichhaltig. Für die Pistenbrote und -brötchen gibt es eine reiche Auswahl an Wurst, Käse oder süßen Aufstrich. Zur Überraschung des Morgens gab es mal Croissants mal Rührei. Das Abendessen war meist O.K., aber noch verbesserungsbedürftig, was die Dosierung von Salz und Gewürzen betrifft. Das liegt vielleicht daran, dass am Anfang der Saison noch die Routine fehlte. Richtig klasse war auf jeden Fall das Raclette am letzten Abend. Für die tolle Woche war das ein passendes Abschiedsessen.

Uns allen hat es im Derby und in Davos sehr gut gefallen und sagen daher DANKE an die Teamer und den Wetterfrosch.

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