24. Juni 2008

Davos über Silvester

Reisebericht von Anne Ring (anne.ring at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Post Frauenkirch, Davos – Schweiz

In der letzten Dezemberwoche fuhren vier Freundinnen im Schlafbus von Köln nach Davos. Eine davon war ich.

Wir hatten uns für das Post-Frauenkirch entschieden, weil dieses Haus im Gegensatz zum Real über einen größeren Sauna-Bereich verfügt. Leider liegt das Post Frauenkirch etwas außerhalb und abseits der Pisten.
Wie sich herausstellte, war das aber kein großes Problem. Alle 20 Minuten fuhr ein Bus, und man fand zumindest auf der Hinfahrt immer einen Sitzplatz. Auf der Rückfahrt mussten wir gelegentlich auch stehen, aber nur für den ersten Teil der Fahrt.

Unser Vierbett-Zimmer war deutlich größer als erwartet und verfügte über ein zusätzliches Bett, eine Sitzecke und ein sauberes, kleines Bad mit Dusche und WC. Die Dusche war genau das, was man sich vor und nach einem langen, kalten Ski-Tag wünscht.

Das Essen war absolut hervorragend. Jeden Abend gab es ein Vier-Gänge-Menü, das immer liebevoll gekocht und ebenso liebevoll serviert wurde. Ich mochte besonders die Salat-Variationen, weshalb ich beim eigentlichen Hauptgang meistens schon satt war. Aber auch auf diesen konnte ich nie verzichten und schon gar nicht auf den Nachtisch…

Davos

Am Silvesterabend gab es so viele Köstlichkeiten, dass ich am liebsten direkt im Anschluss an das Essen ins Bett gefallen wäre. Meine Rettung war die Fackelwanderung, sonst hätte ich das gigantische Davoser Feuerwerk mit Sicherheit an diesem Abend nicht mehr erlebt. Die Silvester-Party ging danach noch bis fünf Uhr morgens weiter. Glücklicherweise konnte man am Neujahrsmorgen auch etwas später zum Frühstück erscheinen.

Die Skigebiete waren super. Am besten gefiel es mir am Jacobshorn und an der Parsenn.
Obwohl wir in der Silvester-Woche da waren, fand ich es nicht übermäßig voll auf den Pisten, manchmal war es sogar richtig leer.

Davos

Ich fuhr Snowboard und machte einen F-Kurs, der von Frosch angeboten wurde.

Davos

Für mich war das der größte Gewinn an diesem Urlaub, weil ich mir das Fahren vor einigen Jahren selbst beigebracht und mir dabei leider eine schlechte Technik angewöhnt habe. Nach dem Kurs konnte ich deutlich schneller und sicherer fahren und auch ein bisschen hüpfen – wie es sich gehört für einen Frosch.

An einem Abend in der Woche wurde nicht im Haus zu Abend gegessen, sondern es gab einen Hüttenabend oben im Restaurant auf dem Jacobshorn. Von dort aus hatten wir eine tolle Sicht über die Berge, und wir erlebten einen eindrucksvollen Sonnenuntergang.
Danach gab es Käsefondue und anschließend Party, bis wir mit der Gondel wieder ins Tal gebracht wurden.
Leider beherzigte ich den Tipp der Teamer nicht, mir trockene Klamotten mitzunehmen, weshalb ich den ganzen Abend fror und deshalb froh war, als wir wieder unten waren.
Nehmt unbedingt entweder trockene Klamotten mit oder fahrt vorher runter und zieht euch um, sonst kann der Abend sehr, sehr lang werden.

Davos

Klasse war, dass man morgens immer mit trockenen Schuhen losfahren konnte, denn das Haus hatte eine Schuhtrockner-Anlage. Außerdem konnte man sich das Board oder die Skier zu fairen Preisen wachsen lassen.

Nach dem Skifahren gab es meistens irgendeinen netten Programmpunkt, zum Beispiel konnte man Glühwein in der Schneebar trinken oder Waffeln essen und natürlich kickern.

In der Bar wurden abends Musikwünsche erfüllt, und nebenbei wurden Cocktails mit teils etwas merkwürdig anmutenden Namen gemixt. Mein Favorit war das „offene Bein“ von Mario.

Gegen Ende der Woche wurden dann einige Frösche von der Grippewelle erfasst. Mich traf es zwar erst zuhause richtig schlimm, aber am letzten Tag war ich schon krank genug, um nicht mehr fahren zu können.

Alles in allem war es aber eine sehr lohnenswerte Reise, die ich nur weiterempfehlen kann!

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