20. Januar 2010

Dolomiti Superski und der perfekte Skitag 02.01.-09.01.2010

Reisebericht von Michael Vitt (mvittddorf at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Maria Teresa in Alba di Canazei, Italien

Schnee, Sonne und italienisches Lebensgefühl steht auf einer großen Werbeanzeige in meinem Skiatlas und so war bereits im August klar: Diese Saison geht es in die Dolomiten. 1200 km Pisten, Unesco Weltnaturerbe, grandiose Dolomitenfelsen in der Abendsonne, Dolce Vita, kulinarische Leckerbissen, schöne Berghütten und ganz viel Sonnenschein! Dafür nehme ich auch gerne die etwas längere Anfahrt in Kauf! Also keine Frage: GEBUCHT!

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Es sollte kein Fehler sein. Nach einer langen, aber problemlosen Busanfahrt ab Köln wurden wir mit einem Frühstück im Sportclub Maria Teresa begrüßt. Das Haus wird seit dieser Saison als Sportclub geführt und daher ist die Bar und die Küche nun in Froschhänden. Das Haus selber ist schon älter, aber durchaus gemütlich. Die Lage ist top. Die Skibushaltestelle ist fast direkt vor dem Haus. Die Zimmer sind recht funktional, aber für einen Skiurlaub absolut ausreichend. An der nun froschgeführten Bar gibt es leckeren Bomdardino, Calimero und vieles mehr… Oft gibt es einen Barspecial, wie z.B. Glühwein zum Apres-Ski, Cocktails… In unserer Woche hatte wir eher ein nicht so partywilliges Publikum. Rund 5 Minuten vom Club gibt es aber eine super Bar, wo man durchaus auch mal etwas länger feiern kann. Ansonsten bietet das Maria Teresa noch eine sehr kleine Sauna. Das Nachbarhotel bietet gegen Gebühr einen größeren Wellnessbereich, sicherlich eine tolle Schlechtwetteralternative.

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Ein paar Worte zum Essen: Das Frühstücksbuffet ist etwas kleiner, als in anderen größeren Froschhäusern. Trotzdem gab es alles, was man braucht. War somit okay, aber auch nicht mehr. Das Abendessen allerdings verdient Bestnoten. Allerdings kann ich nur die vegetarische Option bewerten. Normalerweise erwarte ich als Vegi immer recht langweilige Standards, hier gab es aber jeden Abend eine andere leckere Überraschung: Sellerieschnitzel, gefüllte Zucchini,  Zwiebel-Quiche, gefüllter Pfannkuchen und vieles mehr… Daumen hoch!

An dieser Stelle ein ganz großes Lob an das ganze Maria-Teresa-Team: man wird sehr freundlich empfangen, es gibt sehr viele Tipps und gerade die Skigebietsführungen waren alle superschön…

Auch das Rahmenprogramm war sehr abwechslungsreich: Dolomiti-Night-Event, Slidebahn (Autoreifenrodeln im Eiskanal), Erstliga-Eishockey, Kickerturnier, Fackelwanderung und und und…

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Doch das absolute Highlight war natürlich das Skigebiet. Nur ein paar wenige Stichworte: Saslong, Lagzuoi, Gran Risa, Alberto Tomba Trainingspiste, Sella Ronda, Marmolada, die schwarze Talabfahrt im Hausskigebiet Ciampac… Wo fange ich an? Wo höre ich auf? Alle Pisten haben eine Gemeinsamkeit: Alle schmücken sich mit dem grandiosen Dolomitenpanorama. Doch auch hier gibt es ein Superlativ: LAGAZUOI… oder der perfekte Skitag. Man fährt in seinem Skifahrerleben  recht viele Pisten, doch nur wenige bleiben ewig in Erinnerung. Die Lagazuoi gehört eindeutig dazu. Von Canazei aus muss man erst über Arabba in Richtung Alta Badia wedeln. In Armentarola wartet dann meist auch schon ein Bus, der in gut 20 Minuten die Falzaregopasshöhe erreicht. Dort geht es in eine Großkabinenbahn und diese fährt auf einen Panoramagipfel der Extraklasse. Auf 2778 m über dem Meer bietet der Lagazuoi eine einmalige Rundumsicht auf die fantastische Dolomiten-Kulisse. Erst einmal Pause, tief Einatmen, tief Ausatmen, sacken lassen… Wie im Bilderbuch! Die Wolken scheinen mit den Gipfelmajestäten zu spielen. Jede Sekunde bietet neue Aussichten… Danach die schöne rote Abfahrt durch ein Felskar, vorbei an Felswänden, gefrorenen Wasserfällen… Am Ende der Piste wird es recht flach und Pferdeschlitten ziehen die Skifahrer die letzten 2 Kilometer bis nach Armentarola. Die Berge, die Sonne, die Wolken, der Schnee, das Erlebnis… Der perfekte Skitag… Ähnliche Momente bietet die Marmolada. Dort geht es sogar auf über 3200 m Höhe. Meistens ist man dort „über den Wolken“ und mit recht langen Traumabfahrten.

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Lohnend sind auch die 2 Weltcupabfahrten Saslong (Skigebiet Gröden) und Gran Risa (Skigebiet Alta Badia). Eine weitere schöne schwarze Abfahrt ist die Talabfahrt am Ciampac und die Alberto Tomba Trainingspiste im Skigebiet Rosengarten. Ansonsten gibt es viele rote Genußabfahrten. Alle bestens präpariert. Ein Tipp sind wirklich die Skigebietsführungen von Frosch. Das Gebiet ist riesig und Martina und Susanne kennen jeden Lift, jeden Berg, jede Hütte und jede Piste. Ganz wichtig, sie kennen auch die Schlußzeiten der Lifte. Man muss auf jeden Fall sehen am Abend pünktlich an diversen Knotenpunkten zu sein. Mit Taxi oder Hotelübernachtung in einem Nachbartal kann ein verpasster Lift schon recht teuer werden.

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Mein Fazit: Kleines Haus, gemischte Gruppe, sehr nette und kompetente Teamer, ein grandioses Skigebiet mit Suchtgefahr… Unbedingt wieder!!!

Wer großes Remmidemmi sucht und den Fokus auf Party legt, sollte ein anderes Ziel wählen.

Michael Vitt

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3 Gedanken zu „Dolomiti Superski und der perfekte Skitag 02.01.-09.01.2010

  1. Matthias Holz

    Zum hier dargestellten Reisebericht möchte ich es nicht missen, noch einige persönliche Eindrücke bei dieser Reise hinzuzufügen.

    Beginnen wir gleich einmal mit der Buchung zu dieser im Verlauf noch sehr interessanten Reise. Schnell im Internet bei einem Reiseanbieter gesucht und dabei herausgefunden, dass es für diese Reise gleich 2 Unterkünfte im Angebot gibt. Zum Einen den Frosch geführten Sportclub Maria Teresa und zum Anderen das Hotel Val die Costa. Da es vom Sportclub Maria Teresa keine Fotos im Internet gibt (und meine erspare ich hier dem Leser) schnell für’s Val di Costa entschieden. Leider gibt es aber im Val di Costa nur 2 reservierte Zimmer bei dieser Pauschalreise und die unterschiedlichen Reiseanbieter, die irgendwie alle auf die Froschseite verweisen widersprechen sich bei der Aussage, ob es denn nun noch ein Zimmer gibt oder nicht. Egal, schnell bei einem gebucht wo es noch frei ist und parallel bei Frosch angerufen ob alles geklappt hat mit dem Zimmer…Ergebnis: Die beiden Froschzimmer im Val di Costa sind schon weg, einen Buchungseingang kennt man dort nicht aber das Maria Teresa ist ja auch sehr schön seit es von Frosch übernommen wurde…..hmm….befriedigt nicht wirklich, da immer noch kein Foto vom Maria Teresa im Internet zu finden. Daher folgt Eigeninitiative und ein Anruf im Val di Costa. Und das erfreuliche Ergebnis….es hat noch ein schönes Doppelzimmer frei. Voraussetzung ist nur, das Frosch dieses mitreserviert….also wieder Anruf bei Frosch….freundliche Ansage…das geht alles gar nicht, und überhaupt….außerdem ist die Reise so kalkuliert….auch der freundliche Einwand jegliche Mehrkosten selber zu tragen wird genauso freundlich ignoriert…entweder Maria Teresa, oder eben keine Reise mit Frosch…(dumm aber nur, dass ein befreundetes Pärchen im Val di Costa nu schon reserviert hatte und man doch gemeinsam Urlaub machen wollte, hierdurch ermöglichte sich aber auch der direkte Vergleich beider Häuser, dazu später mehr)…auch die Frage, ob man denn privat im Val di Costa buchen könnte aber dennoch an den Skigebietsführungen etc. teilnehmen könnte auch mit privater Zuzahlung war, wie auch anders nicht zu erwarten, seitens Frosch absolut nicht möglich…..böse Zungen könnten behaupten Deutschland wäre eine Servicewüste, aber soweit will ich hier nicht gehen.

    Irgendwann wurde dann halt gebucht…2-Personen im Val di Costa und 2-Personen im Maria Teresa, man will ja schließlich skifahren. Und schon gings los….900km Eigenanreise gen Süden, bei bestem Wetter. Aufgrund von diversen Verkehrsstaus hatten wir jedoch ca. 35min Verspätung zum eigentlichen Termin fürs Abendessen…nicht schlimm denkt man, aber weit gefehlt….die Vorspeise war durch, der Hauptgang mittendrin und Nachzügler müssen halt sehen wie sie durchkommen…aber es gab da ja noch die Proviantkiste von der Anreise…von daher keine große Sache….den Effekt gabs im übrigen noch einmal, als man etwas spät aus der Sauna im Val di Costa kam…..Pesto als Vorspeise geht eben nur frisch…und wer zu spät kommt geht halt leer aus….aber der Speisesaal war komischerweise eh bis auf den letzten Stuhl voll, also raus an die Theke und da die Nudeln verputzt.

    Danach ging’s rauf ins Zimmer….es erwartete einen eine gemütliche 15m2 Atmosphäre aus einer Mischung von Jugendherberge und FDJ-Unterkunft vor dem Mauerfall. 2 Matratzen auf einem ausgedienten Blechgestell, welches anscheinend noch der Volkswarmee treue Dienste geliefert hat. Einen Einbauschrang und ein Tisch….Fernseher?? Weit gefehlt, dafür hatte es im Eingangsbereich aber ein bequemes durchgesessenes Sofa aus der Zeit wo im Lagazoi noch Stollen geraben wurden und einen Gemeinschafts-TV. Aber man will ja auch Ski fahren und nicht von dunklen Nachrichten aus dem Weltgeschehen abgelenkt werden. Im Bad suchte man zunächst vergeblich den Föhn, wurde aber schließlich an der Wand fündig, in Form eines anscheinend umfunktionierten Staubsaugers, der nun in seiner neuen Funktion trockene Luft produzieren sollte…..aber als langjähriger Skifahrer hat man ja inzwischen alles dabei.
    Letztendlich kann man aber durchaus hier schlafen, mann muss eben nur den Anspruch möglichst weit runterschrauben und sich immer sagen….in 5 Nächten ist alles vorbei……wäre auch alles gar nicht so schlimm, wenn nicht bereits am 2. Tag sowohl die Heizung Ihren Dienst eingestellt hätte, als auch die Warmwasserversorgung der Dusche für 2 Tage einfach mal offline gegangen wäre….aber man ist ja auch nur zum Skifahren da….wen stört da schon der strenge Geruch beim Abendessen….(meine Hochachtung an die 3 Damen, welche die gesamte Zeit kein Warmwasser hatten, bzw. keine Heizung….ich war am 2. Tag bereits kurz vor dem Hotelwechsel)…aber kalte Duschen regen ja auch den Kreislauf an. Wobei es schon mal interessant gewesen wäre die Rohrverlegung in diesem Gebäude zu kennen, denn im Speisesaal herrschte jederzeit eine untrügliche Hitze, aber vielleicht kam die ja auch aus der Küche…..wobei wir auch beim Essen landen…..und da kann man wircklich sagen…im Laufe der Woche wurde es stetig besser…Kompliment an die Kochkünste des ehemaligen Seefahrers….allerdings ist der Anblick eines Kochs, der im Speisesaal barfuß in seinen halboffenen Schuhen steckt nicht unbedingt appetitfördernd…..sich dieselben nach dem Abendessen dann, ebenfalls unbesockt, auf dem Tisch vor dem Gemeinschaftsfernseher ansehen zu müssen erstickt auch jeden Trieb nach Informationen aus der Welt direkt im Keim….aber vielleicht gelten in Südtirol ja andere Gesetze bzgl. Gewerbebetrieb.

    Aber es gibt in diesem Haus ja noch mehr zu entdecken…..zum Beispiel den Skikeller…..5 Eichenbretter vor eine Radiatorheizung geschraubt und fertig ist die Skiheizung…….wer eventuell unter Skiheizung diese eleganten Edelstahrohre in Erinnerung hat, auf welche man bequem seinen Stiefel stecken kann…..sofort vergessen…..entweder eigene Heizung mitbringen oder eben morgens feuchtkalt einsteigen. Ach und natürlich hat es im Keller auch noch die „sehr kleine“ Sauna….man sollte sich schon gut kennen, sofern mehr als 3 Personen den Einstieg wagen….die Duschen im Keller werde ich hier nicht weiter kommentieren (ich gebe an dieser Stelle zu, ich habe beide Einrichtungen nicht benutzt und kann nix zur Qulität sagen).

    Umso besser, wenn man für einen geringen Obulus von 5€ mit den Freunden im Val Di Costa in die Wellness-Oase eintauchen darf….alles neu und vom feinsten, große Sauna, und feines Dampfbad, 2 x Whirlpools, Dusche mit Pfefferminz- und Klangeffekt, Ruhezone alles was der Mensch nach 8h skifahren gerne mitnimmt….natürlich auch ein sehr freundlicher Bereich zum Umziehen und für den kleinen Durst zwischendurch wird Tee gereicht. Die Zimmer schließen sich dem an, mit Kingsizebett, Plasma-TV, kompletter Holzvertäfelung und modern gestaltetem Badezimmer.

    Wer es im Übrigen schafft auch ohne Navi von einem Ort zum anderen zu fahren, wird keine Probleme damit haben die Skigebietskarten zu lesen und die Sella-Runde oder den Lagazoi selbst zu erkunden…geht auch viel bequemer, als ständig auf 18 andere Skifahrer zu warten, die entweder gerade mal wieder die Gondel verpasst haben, oder austreten müssen….2 Skigebietsfüher für 40 Personen finde ich auch 2 zu wenig.

    Sollte unter Ihnen jemand sein, der bisher noch kein Skicrack ist und am Skikurs teilnehmen will…..sparen Sie sich das Geld für den teuren Dolomiti-Super-Ski-Skipass der Ihnen bereits in der Buchung mit angeboten wird…..die Skigebietsführungen finden immer Vormittags statt, parallel zum Skikurs welcher eh nur durch die lokale Skischule durchgeführt wird, kann man alsoa uch selber buchen…..man trifft sich Mittags zwar wieder, aber da die meisten Skilifte um 16:30 schließen kommt man als Anfänger eh kaum aus dem Skigebiet raus….also Finger weg…und wenn doch, dann einfach für einen Tag ne Karte gelöst.

    Im übrigen sollte der Skischüler des italienischen mächtig sein, da die Skilehrer weder deutsch noch englisch sprechen….aber man ist ja schließlich auch in Südtirol….was sollte man erwarten.

    Fazit: Hotel Val di Costa privat buchen, frühstück hat’s da auch, abends irgendwo essen gehen (Canazei hat auch mehr zu bieten als nur Tonis Pizza, wobei man sich den Gummireifen-Rutschkurs auch sparen kann außer man hat schon 1,8 Promille drin, dann wirds lustig)….und den Tag im Wellnessbereich ausklingen lassen…..dabei die Skigebietskarte für den nächsten Tag studieren und im Anschluß nach einem netten Bierchen irgendwann im bequemen Bett und komfortablen Zimmer mit 24h Heizungsbetrieb ausschlafen für den nächsten Tag…..alles andere ist nicht zu empfehlen…..Dolomiten ja (Suchtgefahr); Frosch nein (Würgereiz).

    P.s.: Auf die Erstellung eines Reiseberichtes habe ich verzichtet, da ich mit den 75€ für eine der nächsten Froschreisen eh keine Verwendung gehabt hätte.

  2. Michael

    Tja, was soll ich sagen. Was fällt mir zu diesem Kommentar ein? Eigentlich nur das folgende: Wie schön, dass es für jeden Typ die passende Reiseform gibt. Wenn man keinen Wert auf Gruppenurlaub legt – Komfort, Wellness und Ruhe haben will, dann muss man einfach auch diese Reiseform buchen. Warum buchst Du nicht privat? Du hattest schließlich die Möglichkeit! Außerdem kannst Du ja Skigebietskarten lesen und kannst daher auf die (wirklich wunderschönen und perfekt organisierten) Skigebietstouren verzichten. Es gibt im Internet und in den Reiseberichten der Vorjahre immer wieder die Information, dass das Maria Teresa ein altes und einfaches Haus ist. Das ist kein Geheimnis und sollte somit keine Überraschung sein. Außerdem ist ein Sportclub von der Ausstattung und vom Service nicht mit einem Hotel vergleichbar. Dafür ist die Stimmung aber auch locker. Wenn man Frosch mit anderen Skiclubveranstaltern vergleicht, kann man eine hohe Qualität und ein perfektes Preis-/Leistungsverhältnis erkennen. Übrigens, das im Trentino (nicht Südtirol) italienisch weit vorne ist, finde ich nicht besonders ungewöhnlich. Man kann nicht erwarten, dass überall deutsch gesprochen wird. Abschließend möchte ich mich noch einmal beim kompletten Maria Teresa Team für eine tolle Woche bedanken. Tolle Skigebietsführungen mit vielen Insiderinfomationen, nette Geschichten an der Bar, eine abwechslungsreiche Küche, und einfach ein superherzliches Team… Und das ist viel wichtiger, als ein unpersönlicher Luxustempel… Also von mir noch einmal Daumen hoch… Und an Matthias den Tipp: Informiere Dich vorher besser und buche privat, was Deinem Reistyp am besten entspricht… Dann bist Du glücklich und die zufriedenen Froschgäste auch.

    Gruß,
    Michael

  3. Christoph

    Michael, für Dich zur Information: Wir hatten uns im Vorfeld informiert und da kam von der Frosch-Hotline die Info, dass – entgegen der alten Reiseberichte – das Haus jetzt komplett in Frosch-Hand sei; vieles konnte renoviert werden und die genannten Probleme seien behoben. Und vielleicht spielte auch eine Rolle, das ich letztes Jahr mit Frosch in Crans-Montana war und Matthias deshalb überzeugt habe, mit Frosch zu fahren.

    Was ich dann aber gesehen und selbst erleben durfte, hat mich tief beschämt: Das Maria Teresa ist einfach runtergekommen und oll. Das Carlton in Crans Montana ist sicher noch um einiges älter, aber dort sind die Zimmer in einwandfreiem Zustand, es gibt einen top-Wellnessbereich und einen sehr schönen Aufenthalts- und Barbereich.

    Was Frosch seinen Gästen hingegen im Maria Teresa bietet spottet jeder Beschreibung. Ich kann nur jedem abraten, dort mitzufahren. Es sei denn, er ergattert ein Zimmer im benachbarten Val di Costa. Hierbei handelt es sich nicht um einen „unpersönlichen Luxustempel“, sondern ein privat geführtes, wunderschönes kleines Hotel, das bestens in Schuß ist und wo die Wirtin einem fast jeden Wunsch von den Augen abliest bzw. alles möglich macht, damit sich die Gäste wohl fühlen.

    Und das ist es, was uns so enttäuscht hat: Einerseits die dramatischen Unterschiede im Niveau der Unterkünfte, zum Anderen die mangelnde Bereitschaft der Frosch-Mannschaft, sich auf die Wünsche ihrer Gäste einzulassen …

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