7. März 2009

Fassatal 23.01.2009 – 01.02.2009

Reisebericht von Daniela Amini [Daniela.Amini at jci.com]
FROSCH Reiseziel Sporthotel Maria Teresa, Dolomiten – Italien

Jede Reise in den Skiurlaub fängt leider mit der Abreise an. Für die lange Strecke hatten wir den Schlafbusplatz reserviert. Das würde ich jedem, der wie ich, nicht gut im Sitzen schlafen kann, wärmstens ans Herz legen. Der Zustieg in Köln klappt prima, auch wenn es wie üblich unübersichtlich und voll war, da viele Busse gleichzeitig ankamen. Zum Glück waren wir darauf vorbereitet, da es wirklich jedes Mal das gleiche Chaos ist. Die Busreise war ansonsten ein wirklich entspannter Traum (wenn man von Traum sprechen kann). Einstieg um 22.15, kein Video, um 23.00 wurden die Beten aufgebaut und ab dann konnte man bis 08.00 schlafen, da der Bus bis nach Italien fuhr. An einer Raststätte in Italien mit köstlichem Cafe und Brioche wurde zurückgebaut. Dann sind wir noch 3h durch schöne verschneite Berglandschaften gefahren und wirklich entspannt angekommen.
Und die Rückfahrt war wieder so wunderbar. Wir sind zum Glück erst um 19.00 losgefahren, so dass wir einen ganzen Skitag hatten und noch Pizza essen konnten. So konnten wir dann auf den schönen Schlafplätzen bis 07.00 morgens durchschlafen, statt um 04.30 wie angekündigt in Köln anzukommen. Es war wirklich ein ganz besonders angenehme Busfahrt, obwohl das Fassatal eines der am weitesten entfernten Skigebiete ist.

Als erstes möchte ich die ausgesprochen gute Organisation durch die Reiseleitung hervorheben. Martina und Susanne sind ein Spitzenteam!!!! Mit Abstand das Netteste und Wohlorganisierteste, was wir auf den vielen Skireisen mit unterschiedlichen Veranstaltern getroffen haben. Wunderbarerweise haben die Beiden in dem wirklich gigantischen Skigebiet 4 Touren organisiert und mitgemacht. Und auch da hat es immer perfekt gepasst. Man hätte sich wirklich anstrengen müssen, um verloren zu gehen. Allerdings waren die beiden Truppen auch sehr homogen, es waren nur gute und flotte Skifahrer dabei. Und das Skigebiet, der Traum in weiß, riesig groß, abwechslungsreich, nicht sehr schwierig, was mir gut gefällt, Schnee bis zum Abwinken, Pisten super präpariert, nette Hütten, anständige Preise, überwiegend gute und moderne Lifte, alles in allem, schöner geht es nicht. Man konnte sich jeden Tag ein anderes Ziel vornehmen, eins schönes als das Andere.

Das Hotel Maria Teresa war wesentlich besser als wir nach der Beschreibung gedacht hatten. Es ist zwar einfach, aber wir haben schon in kleineren Zimmern gewohnt, die selbst in einer Jugendherberge Protest ausgelöst hätten (Verbier) oder wo man sich nicht umdrehen konnte. Hier war der Platz ausreichend, das Bad auch ausreichend groß, es kam immer reichlich heißes Wasser aus der Dusche und es war sehr sauber. Die Sauna ist wirklich klein, aber das wird gelöst, in dem man sich auf einem Zettel für seine Uhrzeit eintragen kann, so dass nicht 10 Leute gleichzeitig davor stehen. Das Essen war lecker und reichhaltig, jeden tag Salat und Pasta als Vorspeise.. Und der Hotelhund ist ein richtiger Schatz. Partys haben wir nicht gefeiert, weil sich keiner aus der Gruppe dafür interessiert hat. Man kann natürlich abends schön in der Bar sitzen oder auch in eins der vielen Lokale in Canazei gehen, aber als wir da waren, hatten alle mehr das Skifahren im Kopf als Apres-Ski. Ich fand’s prima, weil ich auch zuhause feiern, aber nicht skifahren kann.
Die Lage des Hotels ist prima, vor der Tür ist eine Skibushaltestelle und im grossen und ganzen fahren die Busse, wie auf dem Plan angegeben. 3 Minuten später ist man am Einstieg zur Sella-Ronda.

Fazit: Wir kommen auf jeden Fall wieder, wahrscheinlich schon im nächsten Jahr, damit wir Martina und Susanne wieder treffen.

2 Gedanken zu „Fassatal 23.01.2009 – 01.02.2009

  1. Lutz

    Zitat: „…Man kann natürlich abends schön in der Bar sitzen oder auch in eins der vielen Lokale in Canazei gehen, aber als wir da waren, hatten alle mehr das Skifahren im Kopf als Apres-Ski. Ich fand’s prima, weil ich auch zuhause feiern, aber nicht skifahren kann…“
    man kann ja das eine tun oder das andere zu lassen. Ich war Ende Januar in Sallbach Hinterglemm und dort kamen weder das Skifahren noch das Apres-Ski zu kurz, die dabei waren, wissen, was ich meine…
    Viele Grüße
    Lutz

  2. Lutz

    oh sorry, wieder mal zu schnell geklickt, es soll natürlich heißen: „man kann ja das eine tun o h n e das andere zu lassen“
    Viele Grüße
    Lutz

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