27. Juli 2018

Frosch Tagestour: MTB-Fahrtechnik-Wochenende in Köln/Bonn – Level 1 Basic

Reisebericht von Tristan – 7. & 8. April 2018
Frosch Tagestour

Ein MTB-Guiding hatte ich mit schon einmal mit Freunden gemacht, daher dachte ich mir, nachdem Kathi und ich schon über ein knappes Jahr mit dem MTB-Fahren angefangen sind und mehr oder weniger gut durch den Wald fahren, ist so ein Fahrtechnik-Wochenende doch genau das richtige. Und so war es auch, Max und Freddy, die beiden Guides, haben uns 6 Anfänger bestens geschult.

Zunächst haben wir gemeinsam unsere Räder eingestellt, gecheckt und die beiden erklärten uns die Funktionen  einzelner Bauteile, wie Federgabel, Dämpfer, Bremsen und so weiter.

Und dann ging es schon los, Techniktraining, das heißt Grundposition und Aktivposition (Macht den Gorilla!), Bremsen (ohne Bremsspuren) und Kurvenfahrtechnik. Max hat immer wieder Videos von uns gemacht, damit wir selbst erkennen können, wie wir uns auf dem Bike bewegen und was man besser machen kann, was sehr hilfreich ist. Sie erklärten uns immer wieder sehr ruhig und geduldig, wie es besser geht und lobten uns natürlich auch bei jeder gelungenen Aktion, immer haben Sie auch ein Lächeln auf den Lippen und einen lockeren Spruch auf Lager.

Übung macht den Meister!

Es benötigt schon einige Wiederholungen, bis wir alle die Übungen so beherrschen, wie sie sein sollen. Als es dann soweit ist, geht es direkt in den Wald, wo wir dann unter Anleitung von Max erste Passagen durchfahren, wobei Freddy die Strecke fährt und uns zeigt, wie es aussehen sollte. Es geht bis zur Burgruine Windeck hoch, wo wir zunächst eine Pause einlegen, doch so wirklich will keiner vom Mountainbike loslassen, also geht es mit Gleichgewichtsübungen weiter, die für mich persönlich super sind, ich gewinne dadurch viel mehr Sicherheit und steilen Bergab und Bergaufpassagen.

 

Anschließend üben wir zunächst an einem kleinen seichten Hang, um später auf einen deutlich steileren und uneinsichtigen Hang zu fahren, und alle trauen sich diese Abfahrt. Womit der erste Tag fast abgeschlossen wird, denn wir treffen uns am Abend noch zum gemeinsamen Abendessen mit allen.

Tag 2 – weiter geht’s!

Am nächsten Morgen wiederholen wir dann zunächst wieder ein paar Übungen vom Vortag, um dann die große Tour zu fahren. Und es macht richtig Spaß, die Strecke ist sehr abwechslungsreich, Wander- und Forstwege geht es hinauf, schmale flowige Strecken entlang des Berges und natürlich auch wieder hinab. Kleine Baumstämme und Treppen sind auf einmal keine unüberwindbaren Hindernisse mehr sondern nur noch Herausforderungen. Und all das wird auch noch mit bestem Wetter belohnt!

Zwischendurch bleibt auch immer noch genug Zeit für einen leckeren Kuchen in einem schönen Gartenkaffee. Am Ende des Tages fahren wir zu dritt aus der Anfängergruppe sogar noch bei der Fortgeschrittenengruppe mit, um noch eine schwierige Abwärtspassage zu meistern und wir kommen alle heil und ohne Sturz an.

Mein Fazit

Ich werde mit den sehr nützlichen Tipps gut ein bis zwei Jahre fahren, um mich zu verbessern und sicherer zu werden und dann sicherlich das Fortgeschrittenen Trailcamp besuchen. Es ist einfach sehr hilfreich sich etwas von Profis erklären zu lassen und Spaß macht es auch noch! Übrigens, Kathi auch!

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